Zum Käs‘n auf der Raineralm

Frische Bergluft, Glockenläuten der Kühe, keine Hektik, atemberaubende Aussicht und Ruhe vom Alltagsstress in einer herrlichen Natur – eine schöne Vorstellung vom Almleben.

Dass dieses aber auch mit körperlich anstrengender, wenn auch erfüllender Arbeit verbunden ist, sehen die meisten Besucher einer Alm jedoch selten.

 

 

Über die VHS Oberland (hier geht es zur Homepage) lud Elisabeth Kainz, die selbst bereits vier Almsommer verbracht hat, auf die Raineralm im Bodenschneidgebiet zu einem traditionellen Herstellungskurs für Käse ein.

Da der erste Kurs bereits eine sehr hohe Nachfrage und eine lange Warteliste hatte, wurde kurzerhand ein weiterer Kurs angeboten.

Einen Vormittag lang konnten die Teilnehmer alles über die Herstellung von Käse erfahren, selbst Hand anlegen und die verschiedenen Schritte der Käseherstellung kennenlernen.

Zunächst wird die Milch mit etwas Naturjoghurt angesäuert und langsam erwärmt.

Nach Zugabe von Lab und einer Wartezeit, in der die Mich „dick liegt“, kann durch eine Schnittprobe der Gallerte die Entwicklung beobachtet werden.

Dann ist es Zeit, den Käsebruch durch Zerschneiden der Masse herzustellen. Je kleiner der Käsebruch ist, desto fester wird später der Käse.

Jetzt trennt sich die Molke aus dem Käsebruch.

In Käseformen gefüllt, kann der Bruch jetzt abtropfen (für Mozzarella) oder gepresst (für Schnittkäse) werden.

Nach 24 Stunden ist der Mozzarella schon bereit zum Verzehr mit Salz oder getrockneten Kräutern.

Der Schnittkäse braucht noch weitere Pflege (Salzbad, Lagerung mit Schmierungen), bevor er verköstigt werden kann.

Ein Höhepunkt des Tages war zweifellos die Verkostung der von der Sennerin Chrissi selbst gemachten Käse. Herrlicher Naturschnittkäse, würziger Kräuterkäse, pikanter Pfefferkäse, cremiger Mozzarella und handgemachte Almbutter gehören zu ihrem Repertoire.

 

 

Chrissi, die mit ihren beiden kleinen Kindern Marie und Paula zwei Monate die Raineralm bewirtschaftet, erzählt uns mit Stolz von ihrem Alltag mit Höhen und Tiefen auf der Alm.

Die Milch der beiden Milchkühe verarbeitet sie täglich zu leckerem Käse, der im Käsekeller der urigen Alm lagert.

Die Raineralm befindet sich im Bodenschneidgebiet und ist fußläufig über den etwas steileren Weg vom Wanderparkplatz Dürrnbach in Neuhaus oder etwas flacher, dafür aber länger vom Hennerer Parkplatz in Schliersee erreichbar.

 

 

Wer sich selbst für einen Kurs bei Elisabeth interessiert, kann sich über die Homepage der VHS Oberland informieren. Weitere Kurse sind bislang geplant, aber noch nicht online.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Come rain or shine: Schliersee feiert!

„Können wir nicht jedes Wochenende im Sommer Seefest feiern?“, fragt mich ein Schlierseer, als wir darauf warten, dass der Regen wieder aufhört und die Sonne wieder rauskommt. Ich überlege kurz. „Warum?“, frage ich zurück.  Weil’s einfach so schee is!“, antwortet er begeistert.

 

 

 

 

 

Wenn’s mal bisserl regnet, macht uns das gar nichts aus

Mein Seefestwochenende startet damit, dass ich die Begrüßungsrunde der Organisatoren Hias, Reiner und Simon zusammen mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer begleiten darf. Eine gute Gelegenheit für einen kurzen Ratsch an jedem Stand. Wir sind fast zweieinhalb Stunden unterwegs. Um etwa 19:30 Uhr eröffnet Franz Schnitzenbaumer das Seefest offiziell von der Seefestbühne aus. Er betont, wie stolz er darauf sei, dass das Seefest hauptsächlich von den Mitgliedern der Schlierseer Vereine mit ehrenamtlicher Arbeit getragen wird. „Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass ein Seefest im Nachbartal hat abgesagt werden müssen, weil man es personaltechnisch nicht geschafft hat“, sagt er. Bei uns werde fast alles von Vereinen mit ehrenamtlicher Arbeit gestemmt und der Erlös fließe in die Jugendarbeit. Franz Schnitzenbaumer freut sich, wie sehr sich die Schlierseer einerseits für ihre Vereine, aber andererseits auch für das Seefest engagieren und alles geben. „Das freut mich sehr!“, sagt er. Der Bereich vor der Seefestbühne ist gut gefüllt und die Musiker rund um Erich Kogler starten ihr Konzert. Leider erreicht uns noch vor 9:00 Uhr ein Gewitter mit viel Regen und Wind und beschert dem Konzert von Kogler & Friends ein plötzliches Ende. In den verschiedenen Zelten wird aber selbstverständlich fröhlich weitergefeiert. So wie Franz Schnitzenbaumer bei der Eröffnung auf der Bühne gesagt hat: „Wenn’s mal a bisserl regnet, das macht uns gar nichts – wir feiern weiter!“

 

Tradition hat in Schliersee einen hohen Stellenwert

Der Samstag startet für mich mit dem traditionellen Fischerstechen. Die Sonne brennt vom Himmel und der Biergarten der Eishackler direkt am Seeufer mit lauter Logenplätzen fürs Fischerstechen ist voll. Wie jedes Jahr macht es Spaß, die „Kämpfe auf dem Wasser“ zu beobachten. Als eine Regenfront mit Hagel über Schliersee zieht, drängen sich die Zuschauer in die Bar der Eishackler, um einen trockenen Platz zu ergattern. Der Regen dauert aber gar nicht lange und im Anschluss beginnt die Siegerehrung. Die „Schlierseer Buam“ freuen sich über den ersten Platz und den Wanderpokal. Gratulation! Nach der Siegerehrung drehe ich eine Runde mit Peter Sprenger in seiner Pferdekutsche. Er fährt unermüdlich den ganzen Nachmittag die Kinder ums Seefest. Ebenso beliebt bei den Kindern sind die Hüpfburg und die Aktivitäten mit den Pfadfindern wie Stockbrotbacken am Lagerfeuer und Kinderschminken. Am Nachmittag unterhält die Huabaoim Musi die Gäste und am Abend beim „Schlierseer Abend“ die Schlierseer Blasmusik zusammen mit den verschiedenen Schlierseer Plattlergruppen und den Goaßlschnalzern. Welchen Stellenwert die Tradition in Schliersee hat, erkennt man an der großen Anzahl an Plattlern auf der Bühne, so Moderator Franz Weiss. Und die Bühne ist wirklich voll! Um 22:00 Uhr startet das musiksynchronisierte Brillantfeuerwerk, das von einem Floß im Schliersee abgeschossen wird. Ein Traum! Und danach geht die Party auf dem Schlierseer Seefest erst richtig los!

 

Das Schlierseer Seefest ist ein Familienfest

Am Sonntag sitze ich um 13:00 Uhr im Biergarten vor der Seefestbühne und die LakeSide Big Band spielt. Ich mag die lockere Atmosphäre. Als spätes Frühstück gönne ich mir heute eine Currywurst mit Pommes (lach!). Ich freue mich, als ich Uschi Bommer auf der Bühne sehe. Sie singt ein paar Lieder mit der LakeSide Big Band wie im vergangenen Jahr. Auch Sängerin Anna Müller tritt noch auf. Am Nachmittag gehört die große Seefestbühne den Kleinen. Also besser gesagt dem Nachwuchs. Es treten die Schlierseer Turner, Mitglieder des Taekwon-Do- und Allkampf-Jitsu-Centers Hausham, die Rock’n‘Roller aus Hausham und die Crachia Hausham auf. Es sind sehr viele Zuschauer da, darunter viele stolze Eltern und Großeltern. Nach dem starken Regenguss bei den Schlierseer Turnern zu Beginn spielt dann auch das Wetter wieder mit und zeigt sich von seiner schönsten Seite. „Es war das 21. Seefest für mich und es war wieder eines, das ich abhefte unter genial“, sagt Franz Weiss zum Abschied. Um etwa 20:00 Uhr beendet er zusammen mit unserem Kuramtsleiter Mathias Schrön sowie Reiner und Simon Pertl das Bühnenprogramm und die Besucher lassen den Tag auf dem Seefest noch gemütlich bei einem Bier ausklingen.

 

 

Alle hier aufzuzählen, denen ich für ein so gelungenes Seefest 2023 danken wollen würde, würde zu weit führen. Denn das Schlierseer Seefest ist eine Gemeinschaftsleistung. Also: Danke euch allen!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Seid ihr alle da? – Kasperltheater-Festival im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum

„Seid ihr alle da?“ – „Jaaaaaaaa!“ Am Sonntag, den 23. Juli 2023, fand im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum zum achten Mal das Kasperltheater-Festival unter der Schirmherrschaft von Gerhard Polt statt. Das Wetter war sonnig und warm und so konnten die kleinen und großen Kasperl-Fans den Tag im Museum so richtig genießen!

 

 

 

Im Behamhof, wo auch die meisten Theatervorführungen stattfanden, wurden wunderschöne, ein wenig gruselige und witzige Handpuppen und Kasperlfiguren aus Bayrischzell ausgestellt, die das dortige Museum vor ein paar Jahren gestiftet bekommen hat. Renate König-Geiger las außerdem um 12:00, 14:00 und 16:00 aus ihrem Kinderbuch „Renate und ihre Lämmerbande – Auf der Kindergartenweide“ vor. Das Buch gibt es nicht im Buchhandel, kann aber unter anderem über das Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum oder über die Autorin selbst bezogen werden. Von 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr wurden insgesamt fünf Kasperl-Stücke aufgeführt – in bayrischer, oberösterreichischer und neapolitanischer Sprache. Der Kasperl ist nämlich polyglott!

 

 

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt im Kasperltheater war. Das ist schon etliche Jahre her, aber das Festival hat mich davon überzeugt, dass Kasperltheater nicht nur was für Kinder ist!

Den Anfang machte Maria Bernlochner von „Marias Puppentheater“ aus München. Sie sprang kurzfristig für die „Puppenbühne Zappelfetzn“ aus Österreich ein, die krankheitsbedingt absagen musste. Mit einfachsten Mitteln – zwei Leitern und ein paar Bahnen Stoff – entstand die Bühne für den Auftritt vom Kasperl, seiner Oma und der Hexe, bei denen sich alles um die Feuerwehr und einen Feuerlöscher drehte: Damit seiner Oma auch wirklich nichts passieren kann, besorgt ihr der Kasperl einen Feuerlöscher. Während der Kasperl unterwegs ist, hält die Oma ein Zwiegespräch mit Maria:

„I ruaf jetzt bei da Feierwehr o!“

„Ham dir ned olle gsogt, des derf ma ned?“

„Ja und? I mach, wos i wui! Wähl du!“

„Naaa, I wähl ned! I mach mi hier nicht zum Mittäter!“

Wie alle anderen fange ich unweigerlich an zu lachen. Ganz schön stur, die Oma! Aber der Seppl von der Feuerwehr rückt ihr den Kopf schon zurecht! Dann klaut die Hexe Omas Feuerlöscher. Der Kasperl muss ihn zurückholen – und jubelt der Hexe kurzerhand eine umetikettierte Flasche Sprühsahne unter: „Des merkt die eh ned!“ Den größten Spaß hatten aber die Kinder, als der Kasperl und die Oma den Feuerlöscher getestet haben. „Ja wos schrein denn die alle so?“, fragt die Oma den Kasperl. Und der antwortet: „I glaub, die san a bisserl nass worn …“ Schade, dass ich nicht auch in der ersten Reihe saß. Eine kleine Abkühlung wäre nicht schlecht gewesen!

 

 

Die zweite Aufführung „È tutta `rrobba `bbona“ war ein ganz besonderes Schmankerl im Stil der „guarattelle“, wie in Neapel die Aufführungen mit den typisch neapolitanischen Handpuppen genannt werden. Der Puppenspieler Ciro Arancini hat Pulcinella mitgebracht, der unsterblich in Teresina verliebt ist und ihr das unter ihrem Balkon mit einem Ständchen im Tarantella-Rhythmus lauthals kundtut. Das ruft einige arrogante Gestalten auf den Plan, gegen die sich Pulcinella zur Wehr setzen muss. „Uè uè! Qui non si canta. Voglio dormire!“, bekommt Pulcinella von „Capa janca“ zu hören: „Hier wird nicht gesungen. Ich will schlafen!“ Danach wird Pulcinella von einem Hund, der die Ängste eines jeden Menschen repräsentiert, angegriffen. Ihn gilt es zu bändigen, bevor Pulcinella mit seinem Ständchen fortfahren kann. Hilfe bekommt Pulcinella vom Hundebesitzer Don Pasquale, der den Hund aber nur dazu benutzt hat, Pulcinella Geld abzuknöpfen: „Devi pagare!“: „Du musst bezahlen!“ Doch Pulcinella lässt sich nicht unterkriegen und schafft alle Störenfriede aus dem Weg. Endlich erhört ihn Teresina und er kann ihr gestehen, dass er sie schön findet und gerne „abbusseln“ würde, was Teresina dann auch geschehen lässt. Die Kinder, obwohl sie vom Text nicht viel verstanden haben, waren ganz begeistert und ließen sich am Ende nur allzu gerne selbst von Pulcinella abbusseln: „Smackete!“ Auch mir war Pulcinella gleich sympathisch – sicherlich auch, weil er mich an meinen Urlaub in Neapel erinnerte, wo eine kleine Pulcinella-Büste in der Via dei Tribunali steht. Reibt man an Pulcinellas Nase, soll das Glück bringen!

 

 

Als sich der Vorhang des dritten Kasperltheaters öffnete, war ich überrascht. Ich hatte nicht mit einem so aufwendigen Bühnenbild aus kleinen Häusern gerechnet, in die die Puppen sogar hineingehen konnten. Michaela und Rainer Lenzenweger vom „Zwettler Kasperlhaus“ in Oberösterreich haben hier viel Liebe zum Detail bewiesen. Ihre Geschichte heißt „Kasperl will was werden“ und erzählt davon, dass sich der Kasperl auf Drängen seiner Oma einen Beruf suchen will:

„Oh mei, oh mei! Entweder isst du oder du schläfst oder du machst Späße. Aber was G‘scheites machst du eigentlich nie in dei’m Leben. Ich finde es aber Zeit, dass du auch mal was Ordentliches machst. Du solltest amal was Richtiges arbeiten!“

„Ja, Großmutti, das ist eine gute Idee. Das mach ich. Ich such mir gleich einen schönen Beruf. Baba, Großmutti!“

Zuerst versucht sich der Kasperl als Automechaniker, dann als Bäcker und schlussendlich als Arzt – und verärgert mit seinen unkonventionellen Behandlungsmethoden die Hexe so sehr, dass sie aus Rache einen Zaubertrank braut, der den Kasperl in ein Krokodil verwandeln soll. Anstatt ihn selbst trifft es aber durch Zufall die echte Ärztin und jetzt muss der Kasperl in den Wald zur Hexe, um die Ärztin zu retten. Mit einer List schafft er es schließlich, das Gegenmittel von der Hexe zu bekommen, verwandelt die Ärztin zurück und die Hexe wird vertrieben.

 

 

Danach war wieder ein Kasperltheater aus Bayern an der Reihe. Seit 2013 treten Traudl und Peter Schröder mit ihrem „Kasperls Spuikastl“ schon im Freilichtmuseum auf und begeistern mit ihren Geschichten Klein und Groß. Im Jahr 2016 haben sie das Kasperltheater-Festival ins Leben gerufen, haben seither auch die künstlerische Leitung inne und kümmern sich um die Organisation. In ihrem diesjährigen Stück geht es um einen dummen Räuber. Der Teufel möchte, dass der Räuber die Kuchenform der Großmutter klaut und verspricht ihm einen Sack Geld, dessen Inhalt sich mit etwas Glück verzehnfachen soll, wenn der Räuber ihn in den magischen Automaten steckt. Doch aus dem Automaten kommt nichts raus. Der dumme Räuber lässt sich einen zweiten Auftrag aufschwatzen – angeblich mit dem tausendfachen Verdienst von vorher. Diesmal soll er die Großmutter entführen, die den Räuber nach ihrer Entführung noch warnt:

„Der Deifi haut di übers Ohr, glaub mir des!“

„Warum sollt mi der Deifi aufs Ohrwaschl haun?“

„Bist du deppert! Übers Ohr! B’scheißn duat er di, glaab’s ma!“

Der Teufel kommt, gibt dem Räuber wieder einen Sack Geld und trägt ihm auf, das Geld in den magischen Automaten zu stecken. Als wieder nichts rauskommt, klärt die Großmutter, die sich inzwischen mithilfe des Kasperls, des Seppl und der Frau Eule befreien konnte, den dummen Räuber auf: „Wia vui is tausendmoi nix?“ Da fällt endlich der Groschen beim dummen Räuber: „Tausendmoi nix is a nix!“ Was soll ich sagen? Am liebsten hätte ich dem Räuber tatsächlich „aufs Ohr gehaun“, um seinem Verstand ein wenig auf die Sprünge zu helfen!

 

 

Und mit einer weiteren Maria schließt sich der Kasperltheater-Kreis fast so, wie er begonnen hatte. Der Kasperl von „Marias Kasperltheater“ sucht nach seinem Talent! Maria Reiser beteiligt die Kinder ganz viel am Stück, indem sie mit ihnen singt! Vor allem die Kleinsten haben großen Spaß daran und singen fleißig mit, zum Beispiel „Bruder Kasperl“ – dirigiert vom Seppi. Dann trifft der Kasperl auf den Polizisten, dessen Talent das Jodeln ist. Er versucht, es dem Kasperl beizubringen, aber außer „Knödeli, Dödeli“ kommt nicht viel dabei raus. Der schüchterne, ängstliche Hahn erzählt dem Kasperl vom Yoga und macht mit den Kindern Atemübungen. Aber der Kasperl stellt fest, dass weder Jodeln noch Yoga zu seinen Talenten gehören. Als Nächstes trifft er auf eine Schildkröte, die Kinderlieder pfurzen kann, was sie dann auch gleich geräusch- und geruchvoll vorführt. Der Kasperl ist entsetzt: „Ja pfui deifi!“, und fragt lieber die Eule nach ihrem Talent. Die lässt doch tatsächlich den Kasperl mit ihren Schlafliedern innerhalb weniger Sekunden wegnicken – und schon hat der Kasperl sein persönliches Talent entdeckt: Er kann ganz besonders gut schlafen! Und dann verabschiedet sich auch der letzte Kasperl vom Festival mit den Worten: „Und diese Kasperlgeschichte ist jetzt aus. Pfiat eich, Kinder! Pfiat eich!“

 

 

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum neunten Kasperltheater-Festival im Markus-Wasmeier-Freilichtmuseum Schliersee!

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5

83727 Schliersee

office@wasmeier.de

www.wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Montag Ruhetag (außer an Feiertagen)

 

Kasperls Spuikastl

Traudl und Peter Schröder

Lindwurmstr. 145

80337 München

Tel.: 089/76700168

www.kasperlsspuikastl.de

Ciro Arancini

www.trasformazioneanimata.it

Tel.: 0039/3397862072

 

Zwettler Kasperlhaus

Michaela und Rainer Lenzenweger

Obermühlweg 8

4180 Zwettl an der Rodl

Tel.: 0043/6642616190

post@kasperlhaus.info

www.kasperlhaus.info

 

Marias Puppentheater

Maria Bernlochner

Tel.: 0178/2174398

puppenspiel-muenchen@gmx.de

www.puppenspiel-muenchen.de

 

Marias Kasperltheater

Maria Reiser

Tel.: 0175/4019350

Instagram: fraeulein_musik

 

Renate König-Geiger

Autorin

Richard-Wagner-Str. 16

82110 Germering

Tel.: 089/52034631 oder 0172/4993649

 

Kultfigur Kasperl – König der Narren:

https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/kultfigur-kasperl-koenig-der-narren/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzJlMjcyZmNiLWVjOGMtNGQyYy05MjQ4LTdiMTdiNzUxZWQzYQ

(online bis 20. August 2023)

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

TC Neuhaus am Hachlbach e. V. – Offene Kreismeisterschaften vom 4. bis 6. August 2023 – neue Trainerin

Nach dem regen Zuspruch im vergangenen Jahr lädt der TC Neuhaus auch dieses Jahr zu den offenen Kreismeisterschaften (powered by AignerKarner) ein. Vom 4. bis 6. August 2023 können Tennisspieler/-innen aus nah und fern wieder um die heiß begehrten Titel kämpfen und ihr Talent unter Beweis stellen. Ausgeschrieben sind zwölf Konkurrenzen, was ein breites Teilnehmerfeld in allen Leistungsklassen verspricht (Meldeschluss: 31. Juli 2023). Um einen reibungslosen Ablauf ohne lange Wartezeiten für die Spieler/-innen zu gewährleisten, finden einige Matches auf den benachbarten Anlagen der Tennisclubs Bayrischzell, Fischbachau und Schliersee statt.

Für das leibliche Wohl der Spieler/-innen sowie der Gäste ist bestens gesorgt und ein buntes Rahmenprogramm (Players‘ Night, Bar-Betrieb, Tombola etc.) rundet das sommerliche Sportfest harmonisch ab – nicht nur Tennisbegeisterte werden sich hier wohlfühlen.

In diesem Jahr veranstaltet der TC Neuhaus ferner noch ein DTB Jugendranglistenturnier (25.–27.08.2023) sowie einige LK-Turniere.

 

In der letzten Saison mussten sich die Spieler/-innen des TC Neuhaus schweren Herzens von ihrem langjährigen Trainer Ante Bilić verabschieden. Gemeinsam mit der Tennisschule Aigner&Karner ist es nun aber gelungen, eine absolut hochkarätige Trainerin für den Verein zu finden. Tatiana Perebiynis stand bereits im Viertelfinale von Wimbledon und hat in ihrer Jugend sogar einen Wimbledon-Sieg im Doppel verbuchen können. Die topausgebildete Ukrainerin unterrichtet die Spieler/-innen des TC Neuhaus ab sofort auf höchstem Niveau. Ganz gleich, ob Anfänger oder Profi – die sympathische und humorvolle Trainerin stellt sich mühelos auf alle Spielstärken ein und sorgt mit ihrem reichen Erfahrungsschatz sowie ihren individuellen Trainingsmethoden für die sportliche Weiterentwicklung auf dem Tenniscourt.

 

 

Wer Lust hat, Tennis zu lernen oder sein Spiel zu verbessern, kann sich an die Tennisschule AignerKarner (Tel.: 0174/9322535, E-Mail: play@aignerkarner.com) oder an den TC Neuhaus wenden.

 

TC Neuhaus am Hachlbach e. V.

Aurachstraße 30

83727 Schliersee

https://www.tennisclub-neuhaus.de

E-Mail: schriftfuehrer@tennisclub-neuhaus.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Höhepunkt im Veranstaltungsjahr: Schlierseer Seefest 2023

Am letzten Juli-Wochenende, vom 28. Juli bis 30. Juli 2023, werden die Seefestwiese und der Kurpark zusammen wieder zur Veranstaltungsfläche für das Schlierseer Seefest. „Das Seefest ist ein Höhepunkt im Schlierseer Veranstaltungsjahr“, sagt Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer voller Vorfreude.

 

 

Auch Kuramtsleiter Mathias Schrön, der zusammen mit seinem Team das Seefest organisiert, freut sich schon. „Jeder, der das Seefest besucht, unterstützt die wichtige Arbeit unserer Schlierseer Vereine“, erklärt er. Neben den Vereinen, die den Erlös in die Nachwuchsarbeit investieren, sind heuer auch wieder Schlierseer Gastronomen und Geschäfte dabei. „Es ist uns wichtig, dass auch Schlierseer Unternehmer sich präsentieren können“, sagt Mathias Schrön. Neu mit dabei sind heuer die Metzgerei „Beef Oim“ mit Pulled Pork und Käsespätzle, die Alperie aus Neuhaus mit Spritz und Pinsen, das Hotel Karma Bavaria mit internationalen Schmankerln und auch die Pizzetta-Express mit Pizza.

Die Schmankerlstände starten am Freitag um 17:00 Uhr. Am Abend, um 19:30 Uhr, eröffnet dann Franz Schnitzenbaumer ganz offiziell das Seefest von der Seefestbühne, bevor ab 20:00 Uhr Kogler und Friends die Bühne rocken. Erich Kogler aus Hausham http://erichkogler.de/ bringt seine Freunde mit und wird das Publikum begeistern.

 

Samstag steht im Zeichen der Tradition

Am Samstag geht es bereits um 12:00 Uhr los. Um 14:00 Uhr startet das legendäre Fischerstechen am Ufer im Kurpark. Die anschließende Siegerehrung des Fischerstechens findet am Stand der Eishackler statt. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz: Es wird eine Hüpfburg geben und die Pfadfinder haben wieder ein tolles Programm. Besonders beliebt bei den Kleinen sind auch die Pferdekutschenfahrten. Am Nachmittag unterhält die Huabaoim Musi, bis dann um 20:00 Uhr der Schlierseer Festabend beginnt. Mit der Schlierseer Blasmusik, den Alphornbläsern, den Plattlern und Goaßlschnalzern wird es ein unvergesslicher Abend, gefüllt mit Brauchtum und Tradition.

 

Sonntag: Große Bühne für die Kleinen

Auch am Sonntag öffnet das Schlierseer Seefest um 12:00 Uhr. Ab 14:00 Uhr unterhält die LakeSide BigBand die Gäste. Auch das Kinderprogramm findet wieder statt. Heute kannst du Auftritte der Schlierseer Turner, der Rock’n‘Roller Hausham, der Crachia Hausham und des Taekwon-Do- und Allkampf-Jitsu-Centers Hausham erleben. Hier bekommen die Kleinen die ganz große Bühne und es treffen sich alle Familien, um ihre Kinder und Jugendliche zu feiern.

Um 20:15 Uhr endet das Bühnenprogramm und du kannst den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Impressionen vom Neuhauser Dorffest

Schee war’s, das Dorffest der Skizunft Neuhaus am Samstag, den 8. Juli 2023. Seit gut 30 Jahren findet es jedes Jahr – vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit – Anfang Juli am Spielplatz Neuhaus, Hans-Xari-Platz, statt.

 

 

Als Skizunft-Mitglied seit Kindertagen war ich selbst viele Jahre aktiv dabei und weiß deshalb ganz genau, mit wie viel Freude und Engagement die Skizunftler ihr Dorffest, dessen Reinerlös der Ski-Jugend zugutekommt, organisieren und durchführen.

Schon ein paar Tage vor dem eigentlichen Termin gingen die Aufbauarbeiten los: Die Mitarbeiter vom Wasserwerk spülten die Leitungen für den Wasseranschluss und auch der Sanitärwagen wurde geliefert. Am Samstagmorgen glich der Hans-Xari-Platz einem betriebsamen Bienenstock. Unzählige freiwillige Helfer wuselten umher und kümmerten sich Hand in Hand um den Aufbau der Zelte, der Biergarnituren, der Bühne, der Grills und des Getränkeausschanks. Ein kleinerer Teil war damit beschäftigt, die Umleitungsschilder für die nötige Straßensperrung aufzustellen, während der Rest sich um die Elektroverteilung und das Aufhängen der Beleuchtung kümmerte. Gegen Mittag war der Aufbau erledigt und die Helfer konnten sich eine kurze Pause gönnen, bevor es dann um 14 Uhr mit Kaffee, Kuchen und kostenlosen Spielangeboten für Kinder losging.

Mindestens 50 bis 60 hausgemachte Kuchen und Torten konnte ich zählen – und ich muss sagen, alle sahen ausgesprochen appetitlich aus. Vor allem die Kinder freuten sich über frisch gebackene Waffeln mit Puderzucker oder Nutella und eine Candybar. Beim „tückischen Tiger“ war eine schnelle Reaktion gefragt. Die Kinder mussten mit einem Ball auf das Maul eines Holz-Tigers zielen, wodurch ein Klappmechanismus ausgelöst wurde, der Schaumküsse nach vorne schleuderte, die es dann zu fangen galt. Nebenan konnten die Kinder an einem Glücksrad drehen und glänzende Halbedelsteine und andere Kleinigkeiten gewinnen. Eine lange Schlange bildete sich auch beim Kinderschminken, wo sich vor allem die Mädchen glitzernde Schmetterlingsflügel und andere bunte Motive ins Gesicht malen ließen.

 

 

Wer dagegen etwas Herzhaftes essen wollte, der wurde am Stand mit den Südtiroler Spezialitäten fündig, wo es deftige Brotzeitbrettl mit Speck, Käse, Brot und Trauben und natürlich auch Wein gab. Am Stand daneben liefen die Grills auf Hochtouren – eine schweißtreibende Angelegenheit für die Grillmeister an diesem ohnehin schon heißen Tag. Ich war froh, dass ich nur kurz zum Filmen in der Nähe der Glut war. Matthias Geiger, der Vorstand der Skizunft Neuhaus, erzählte: „Es wurden etwa 75 Kilogramm Halsgrat, 75 Kilogramm Spareribs, 40 Kilogramm Schweinswürstl und zehn Kilogramm Käseknacker eingekauft – und die gingen weg wie warme Semmeln!“ Serviert wurden sie entweder mit Kartoffelsalat, Sauerkraut oder einfach in einer Semmel. Auch am Getränkestand wurde fleißig Bier gezapft – ganze 850 Liter –, es gab aber auch alkoholfreie Getränke für die durstigen Gäste.

 

 

Ab dem späteren Nachmittag sorgte dann die Huabaoim-Musi wie jedes Jahr für die musikalische Unterhaltung. Das Quartett spielte zünftig auf bis spät in die Nacht und brachte auch das eine oder andere Paar dazu, das Tanzbein zu schwingen. Unter die Gäste des Dorffests mischten sich auch die Musiker der Band „Die Toten Hosen“, die derzeit mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern auf Tour sind und am 14. Juli 2023 im Bauerntheater in Schliersee auftreten. Wenn man so berühmt ist wie diese Persönlichkeiten, dann ist es kein Wunder, dass man immer und überall erkannt wird – auch, wenn man einfach mal einen entspannten, boarisch-griabigen Nachmittag auf einem Dorffest verbringen möchte. Doch professionell, wie die Musiker aus dem Rheinland eben sind, ließen sie sich trotz diverser Foto- und Autogrammanfragen den Spaß nicht verderben.

 

 

Am Abend schaute ich – wie auch zahlreiche andere – an der stimmungsvoll beleuchteten Cocktailbar vorbei, wo es unter anderem Aperol Spritz, Hugo, Lillet Wild Berry und den „Zunftler“ gab – „eine Eigenkreation“, sagte Stefan Lanzendörfer, der zusammen mit anderen Skizunftlern den ganzen Abend fleißig Cocktails mixte. Die Stimmung war ausgesprochen gut. Selbst als um 23 Uhr die Musik aufhören musste, zu spielen, blieben viele Feierlustige noch bis in die frühen Morgenstunden sitzen. Matthias Geiger zeigte sich sehr zufrieden mit dem diesjährigen Dorffest und bedankt sich von Herzen bei allen, die mitgeholfen haben, sowie allen Gästen, die mit ihrem Kommen die Skijugend unterstützt haben!

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

 

Skizunft Neuhaus

www.skizunft-neuhaus.de

https://www.facebook.com/groups/147446825311328/?locale=de_DE

 

 

Huabaoim-Musi

https://www.facebook.com/profile.php?id=100020528082306

https://www.instagram.com/huabaoim_musi/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Hochkarätiges Tennis: monte mare Masters vom 18. bis 22. Juli 2023

Zum 71. Mal veranstaltet der TC Schliersee heuer das legendäre Schlierseer Tennisturnier, die monte mare Masters. Es ist das älteste Tennisturnier in Deutschland. Und auch in diesem Jahr können alle Tennisfans wieder mit hochkarätigen Spielern rechnen.

 

 

Die monte mare Masters werden als Turnier der Kategorie A2 ausgetragen. Somit zählt es zu der höchsten Preisgeldkategorie Deutschlands. Insgesamt werden 16.000 Euro Preisgeld ausgespielt. „Anders als im vergangen Jahr wird beim Turnier heuer wieder eine Qualifikation ausgespielt: Das heißt, 48 Spielerinnen und Spieler kämpfen am Dienstag und Mittwoch um den Einzug ins Hauptfeld. Ab Mittwoch um 13:00 Uhr findet die erste Runde der Hauptrunde statt. Die Finalpartien werden am Samstag ausgetragen“, erklärt Turnierleiter Christian Reicherseder.

 

 

Hoher Stellenwert in Deutschland

 

monte mare Masters bedeutet eine Woche voller Leidenschaft und Tennisbegeisterung, umgeben von Gleichgesinnten und einer einzigartigen Tennisatmosphäre. „Welchen Stellenwert das Turnier in Deutschland einnimmt, zeigte sich im letzten Jahr: Zum einen feierte das Turnier 70-jähriges Jubiläum und ist somit das Turnier mit der längsten Historie in Deutschland. Zum anderen wurde das Schlierseer Tennisturnier 2022 zum Besten Nationalen Turnier vom DTB, dem Deutschen Tennis Bund, ausgezeichnet“, erzählt Julia Seemüller vom TC Schliersee stolz.

 

 

Highlight: Show-Match Rollstuhltennis

 

Einer der Höhepunkte in diesem Jahr wird das Show-Match im Rollstuhltennis sein. Der frühere Weltmeister und Paralympics-Medaillengewinner im Skifahren, Karl Lotz, tritt am Dienstagabend gegen den mehrfachen bayerischen und deutschen Meister im Rollstuhltennis Peter Seidl an. Das solltest du dir nicht entgehen lassen. „Wir wollen das Rollstuhltennis den Tennisfans näherbringen“, sagt Christian Reicherseder.

 

 

Danke an den SG Hausham und alle Helfer und Sponsoren

 

Wieder mit von der Partie ist auch in diesem Jahr die SG Hausham, Sparte Tennis. Dank der großartigen Unterstützung des Nachbarvereins können auf der Anlage in Hausham von Dienstag bis Donnerstag Spiele ausgetragen werden. „Der Dank geht an alle, die uns helfen und unterstützen. Das sind alles Menschen, ohne die das Tennisturnier nicht möglich wäre“, sagt der erste Vorstand Werner Zehrer.

 

Dienstag bis Donnerstag ist der Eintritt frei. Freitag und Samstag beträgt der Eintritt 3 Euro. Dieser kommt zu hundert Prozent der Jugendarbeit des Vereins zugute. Vom Küchenteam des TC Schliersee kannst du dich mit selbst gebackenen Kuchen und leckeren Gerichten verwöhnen lassen. Auch eine Bar wird es wieder geben.

 

 

 

 

https://www.tennisclub-schliersee.de/

TC Schliersee

Perfallstr. 4

 

83727 Schliersee

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Alpentriathlon Schliersee 2023

– laut einer Umfrage von HDSports „fünftschönster Triathlon in Deutschland“

Die Olympische Distanz

Bereits letztes Jahr wollte ich auf der Kurzdistanz am Sixtus Alpentriathlon teilnehmen. Nachdem diese dann kurzfristig abgesagt wurde, war dieses Jahr meine Premiere auf den 1,5 Kilometern Schwimmen, 40,1 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen.

 

 

Mit stark abgeänderter Radstrecke war der Rennkurs zwar immer noch bergig, allerdings nur noch ganz zum Schluss den Spitzingsattel rauf. Die restliche Radstrecke verläuft flach Richtung Bayrischzell und auf demselben Weg wieder zurück.

Knapp 700 Teilnehmer waren am 25. Juli 2023 in Schliersee am Start, neben der Kurzdistanz auch auf der Suzuki-Sprintdistanz. Wer nicht alle drei Disziplinen absolvieren wollte, hatte wieder die Möglichkeit, als Staffel zu starten. Auch die Bundesliga war erneut vor Ort und die Profis kämpften sich durchs Wasser am Schliersee, mit dem Rad den Spitzingsattel hinauf und laufend an der Albert-Link-Hütte vorbei durch die Valepp an den Spitzingsee zurück ins Ziel.

Jeder, der noch Probleme mit seinem Rad hatte, konnte beim Bike-Base-Zelt vorbeischauen und die Jungs um den letzten Feinschliff bitten. So wurde mir der Sattel noch etwas höher gestellt und sogar eine fehlende Schraube an meine Schuhen montiert.

Bei meinem kurzen Warm-up auf der Wiese neben der Wechselzone habe ich mich mit Renate Forstner unterhalten – sie siegte im Vorjahr bei der Sprintdistanz und wurde heuer Zweite auf der Kurzdistanz.

Vor dem Start habe ich Peter Schlickenrieder, unseren Langlauf-Bundestrainer, in der Wechselzone getroffen und mir noch ein paar sportliche Tipps als Kurzdistanz-Rookie abgeholt: „Beim Schwimmen planschen und hintenraus das Radfahren und Laufen genießen.“ Genau so habe ich es dann umgesetzt. Genial, danke, Peter!

Beim Schwimmen habe ich die Schnellen erst mal vorzischen lassen und mich seitlich der Masse mit einem gleichmäßigen und ruhigen Kraulstil um die Bojen geschoben. Die Radstrecke war wunderschön und so flach auch ganz cool, wenn einem die Führenden irgendwann entgegenkommen. Ich habe mir die Körner den Berg rauf gut eingeteilt und es einigermaßen entspannt nach oben geschafft. Der Wechsel zum Laufen hat mir kurzweilig den Puls hochgejagt, was sich aber zum Glück zeitnah Richtung Albert-Link-Hütte wieder regulierte. Dann habe ich es genossen bis ins Ziel. Die Kulisse ist einfach einmalig.

Im Ziel ein kühles Bitburger Blutorange und ein Red Bull Sommer Edition, einmal in den See zum Abkühlen und schon ist die Anstrengung wieder vergessen.

Im Anschluss konnte man noch den Sportlern der Bundesliga zuschauen, wie sie vom Radeln zum Laufen wechselten und dann ins Ziel einliefen. So wurde es die Zeit bis zur Siegerehrung nicht langweilig.

Erschöpft und zufrieden blicke ich auf meine erste Olympische Distanz beim Sixtus Alpentriathlon in Schliersee. Was für eine tolle Veranstaltung!

 

 

Ergebnisse sind zu finden auf Alpentriathlon Schliersee (alpentriathlon-schliersee.com).

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Musikalische Festwoche zu Ehren von Peter und Paul in Schliersee

Heute treffe ich mich mit Uschi Bommer in der Sankt-Sixtus-Kirche in Schliersee. Sie ist die erste Vorsitzende des Vereins Förderkreis der Kirchenmusik in Schliersee St. Sixtus e. V. Gegründet wurde der Verein vor rund 20 Jahren, um eine neue Orgel für die Sankt-Sixtus-Kirche zu finanzieren.  Seitdem wurden unzählige Konzerte, unter anderem auch die Konzertreihe „Internationale Meisterorganisten“, veranstaltet. 2021 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Musikschule Schlierach-Leitzachtal e. V. geschlossen. Vom 28. Juni bis 30. Juni 2023 werden nun gemeinsam mit drei Konzerten Peter und Paul gefeiert.

 

 

Uschi bringt zwei Bühnenstrahler zum Ausleuchten für das Video im Schliersee Magazin mit. Sie ist ein echter Musik-Profi mit ganz viel Liebe zum Detail. So können sich auch die Gäste der „Musikalischen Festwoche in Schliersee“ auf hervorragende Musik freuen.

 

Junge Musiker bekommen eine Bühne

Die Zusammenarbeit des Vereins Förderkreis der Kirchenmusik in Schliersee St. Sixtus e. V. mit der Musikschule Schlierach-Leitzachtal e. V. funktioniert hervorragend. Rund dreimal im Jahr werden Gottesdienste von der Musikschule gestaltet. Das erste Konzert heuer an Sankt Georg auf dem Weinberg mit Bläsern war wunderschön. Jetzt geht es zu Ehren von Peter und Paul weiter: So wird am Mittwoch, den 28.6.2023, die Abendmesse in St. Sixtus um 19:00 Uhr von Harfenschülern von Steffi Polifka umrahmt und am Donnerstag, den 29.6.2023, gestaltet Agnes Meixner mit dem Kinderchor die Abendmesse um 19:00 Uhr in St. Leonhard in Fischhausen. Für die jungen Musiker ist es eine tolle Gelegenheit, vor Publikum zu spielen. „Umso schöner wäre es, wenn viele Zuhörer den jungen Künstlern Unterstützung zeigen!“, freut sich Uschi Bommer auf die beiden Abendmessen. Der Eintritt ist frei.

 

Highlight-Konzert | Die Nachtigallen | Aus heiterem Himmel

Ebenfalls zu Ehren von Peter und Paul erklingt das nächste Orgelkonzert am Freitag, den 30.06.2023, um 20:00 Uhr „Aus heiterem Himmel“ mit Saitenklang und Lobgesang in der Sankt-Sixtus-Kirche in Schliersee.

 

Die Nachtigallen Uschi Bommer, Barbara Pischetsrieder und Andrea Wehrmann musizieren ein fröhliches Programm. Unterstützt werden sie von Steffi Polifka an der Harfe und Steffi Wagenstaller an der Geige. Durch diese Besetzung erklingen abwechslungsreiche Lieder, Musikstücke und Solostücke an Orgel und Harfe.

Kartenvorverkauf in der Bücheroase Schliersee unter 08026/6904.

Die Abendkasse öffnet um 19:00 Uhr.

Eintritt: 18 Euro – mit Ermäßigung 10 Euro

 

Kleiner Ausblick: Es sind noch weitere Konzerte geplant!

  1. August 2023 Orgelkonzert mit Trompete anlässlich Maria Himmelfahrt

mit Elisabeth Zawadke (Orgel) und Bernhard Bär (Trompete)

 

  1. Dezember 2023 Weihnachtskonzert mit Luz Amoi um 19:00 Uhr

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Sixtus Alpentriathlon Schliersee 2023: Der Countdown läuft …

Ich treffe mich mit dem Streckenchef des Alpentriathlons, Moritz Lange, am See. Dort wird gerade der Schwimmausstieg für den Sixtus Alpentriathlon Schliersee aufgebaut. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Viele haben mich in den vergangenen Tagen gefragt, wie es denn mit den Sperrungen am Sonntag aussehe. Ich nutze die Chance und frage den Streckenchef persönlich. „Wir versuchen, die Sperrungen so kurz wie möglich zu halten, und arbeiten mit allen Beteiligten daran, den Verkehr nach der Veranstaltung so schnell wie möglich wieder freizugeben“, sagt Moritz. Der Plan für die Sperrungen wurde noch mal konkretisiert. Aktuelle Informationen zu den Sperrungen findest du hier.

 

 

 

Und wie viele Starter werden beim Sixtus Alpentriathlon Schliersee erwartet?

 

„Über 700 Triathletinnen und Triathleten sind am 25. Juni 2023 beim 34. Sixtus Alpentriathlon Schliersee am Start“, sagt Moritz. Und wer möchte, kann sich auch noch anmelden. Vor Ort ist eine Registrierung für alle Distanzen – inklusive Staffeln – im Rahmen der Startnummernausgabe am Samstag von 12:00 bis 17:30 Uhr möglich. Es gibt allerdings nur noch ein limitiertes Angebot an Startplätzen.

 

Auch die Bundesliga ist heuer wieder dabei!

 

Unser Schlierseer Alpentriathlon, der im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Comeback feierte, beinhaltet nicht nur Altersklassenrennen über die Kurzdistanz und über die Suzuki-Sprintdistanz: Auch die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga macht im Rahmen ihrer fünfteiligen Serie wieder Halt bei uns in Schliersee. Im zweiten Rennen der Saison messen sich internationale Top-Stars mit einigen der besten deutschen Athletinnen und Athleten. Zudem haben Nachwuchstalente im Rennen der Männer (Start 12:50 Uhr) und der Frauen (Start 13:10 Uhr) die Möglichkeit, zu sehen, wo sie im nationalen und internationalen Vergleich stehen. Eine tolle Gelegenheit auch für alle Zuschauerinnen und Zuschauer, die in Schliersee sind, diese tolle Atmosphäre einer Bundesliga-Veranstaltung zu erleben. Während viele junge Bundesliga-Athletinnen und -Athleten von der großen Bekanntheit noch träumen, erfreut sich ein Starter im Kurzdistanz-Rennen dieser bereits: Peter Schlickenrieder aus Schliersee, der Langlauf-Bundestrainer, der in seiner aktiven Zeit bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City Silber über die Sprintdistanz erlaufen hat.

 

Wie ist die Streckenführung?

Der Start und Schwimmausstieg für alle Aktiven befindet sich direkt neben der Vitalwelt am Schliersee. In der zweiten Disziplin geht es für alle Teilnehmenden von Schliersee über Neuhaus nach Aurach. Hier wenden die Startenden der Suzuki-Sprintdistanz und der Bundesligarennen und fahren zurück – und dann Richtung Spitzingsattel. Den Anstieg nehmen auch die Sportlerinnen und Sportler der Kurzdistanz in Angriff, nachdem sie zuvor jedoch von Aurach aus erst einmal weiter Richtung Bayrischzell und österreichischer Landesgrenze gefahren und auf Höhe des Parkplatzes Stocker gewendet haben. Nach dem kräftezehrendsten und anspruchsvollsten Part der Strecke, der 3,8 Kilometer langen, mit einer durchgängigen Steigung von neun Prozent versehenen Auffahrt zum Spitzingsattel (1.129 Meter), folgt am Spitzingsee der Wechsel auf die Laufstrecke. Die Athletinnen und Athleten der Kurzdistanz laufen zwei Runden entlang des Spitzingsees und in der Valepp, die der Suzuki-Sprintdistanz eine Runde. Die Bundesliga-Aktiven drehen zwei Runden entlang des Spitzingsees.

 

Vielen Dank an alle Unterstützer

 

 

„Das Rennen wird für alle Teilnehmenden eine einmalige Erfahrung, denn der Sixtus Alpentriathlon Schliersee bietet alles, was unseren Sport ausmacht: sportliche Herausforderung garniert mit der atemberaubenden Bergkulisse der bayerischen Alpenwelt auf einer der schönsten, aber auch anstrengendsten Triathlon-Strecken Deutschlands. Dass wir dieses tolle Event so auch umsetzen können, ist allerdings nur dank der guten Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden möglich“, sagt Moritz Lange. Auch ohne die Schlierseer Feuerwehr, die Wasserwacht, die Bergwacht und den THW wäre der Sixtus Alpentriathlon in Schliersee nicht möglich.

 

Zeitplan
• 9:00 Uhr Startschuss Kurzdistanz
• 9:15 Uhr Startschuss Kurzdistanz-Staffel
• 10:15 Uhr Startschuss Suzuki-Sprintdistanz
• 10:20 Uhr Startschuss Suzuki-Sprintdistanz-Staffel
• 12:45 Uhr Startschuss 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga Männer (Sprintdistanz)
• 13:10 Uhr Startschuss 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga Frauen (Sprintdistanz)

Weitere Informationen rund um den Sixtus Alpentriathlon Schliersee findest du unter https://www.alpentriathlon-schliersee.com/

 

 

 

[tourim-redakteur]