The Culinary Art Café – eine Kaffee-Oase in Neuhaus am Schliersee

Am 15. Dezember 2018 haben Caroline Yazkan-Dobiey und Amir Yazkan das süße Café in der Bayrischzeller Straße Nr. 3a in Schliersee-Neuhaus eröffnet.

Hier wird hohe Kaffeekunst betrieben. Sonja, die gute Seele des Cafés, und Caro haben extra in der Kaffeerösterei Supremo in Unterhaching ein Barista-Training absolviert, um mit Hilfe ihrer Profimaschine ihren Gästen richtig guten Kaffee anbieten zu können.

Und das schmeckt man sofort: Selbst ich, die ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich normalerweise zwei Löffel Zucker in meinem Cappuccino versenke, genieße diesen Kaffee zu meiner eigenen Überraschung völlig ohne Zucker. Er hat eine leicht kakauige Note und schmeckt einfach zum Niederknien.

Amir eröffnete bereits mehrere Restaurants und Cafés u.a. in Berlin und kann daher auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Außerdem ist er als Immobilienentwickler tätig und arbeitet am liebsten in einem Café, anstatt in einem kühlen, sachlichen Büro. Daher kann man ihn im The Culinary Art Café oft antreffen, wenn er nicht gerade seinen Geschäften in Berlin oder Kroatien nachgeht.

Nachdem Caro und er nach ihrer süßen kleinen Tochter nun einen Sohn bekommen haben, beschlossen sie, ihren Kindern in Schliersee ein behütetes Zuhause auf dem Land zu geben. Und so kamen sie auf den Gedanken, direkt unter ihrer Wohnung ein Café als „2. Wohnzimmer“ einzurichten. Die Möbel kommen größtenteils aus Berlin und wurden von den beiden beim liebevollen Stöbern auf Antikmärkten und bei Antiquitätenhändlern entdeckt. Die Bar wurde von Amir selbst gebaut. Sie ist aus Altholz aus einem Altbau in Berlin-Kreuzberg. Keiner weiß, was dieses Holz schon alles gesehen hat und nun treffen sich die Gäste aus Schliersee an der Theke.

Sonja managt das Café nach dem Konzept von Caro und Amir. Sie bietet ihren Gästen hohe Barista- und Pâtisseriekunst mit französischer Confiserie an. Eine pure Versuchung sind die feinen Macarons und Eclairs. Zum Frühstück erhalten Sie französische Croissants, die exakt 17 Minuten lang gebacken und danach 20 Minuten geruht haben. Jede Lage ein knuspriger Genuss… Zukünftig wird es auch Bircher Müsli mit frischem Obst, Avocado-Ei im Glas, Thunfisch Wrap, Hähnchen-Avocado-Baguette, Lachs Bagle, Bananen-Walnuss-Kuchen und noch allerlei Köstlichkeiten mehr geben. Frisch gepresste Säfte vervollkommnen den gesunden Genuss. Auf hochwertiges, gesundes Essen und Nachhaltigkeit legen Caro und Amir besonderen Wert.

The Culinary Art Café ist übrigens ein Café mit Delikatessenverkauf. Außer frischem Obst finden Sie hier u.a. Olivenseife, Honig, Datteln vom Toten Meer, Gewürze aus Jerusalem, Halva und Tachinisoße. Eine gute Möglichkeit, das eine oder andere exotische Mitbringsel zu erstehen.

Im Café fühlt man sich tatsächlich wie in einem Wohnzimmer. Es gibt kleinere Tische, aber auch ein Sofa und einen langen Tisch mit Barhockern, die echte Kaffeesäcke als Hussen haben. Die Sitzmöglichkeiten sind so angeordnet, dass sich auch Gespräche über mehrere Tische hinweg ergeben können. Hier fühlen sich sowohl die Skifahrer, welche vor der Abfahrt einen frühen Kaffee genießen möchten, als auch Familien mit Kindern, Senioren und Geschäftsleute wohl. Ein Nachbar meinte letztens: „Ich liebe den Orient und hier habe ich ihn Zuhause gefunden.“ Andere finden es wunderbar, dass sie mit den Nachbarn nun nicht mehr nur auf der Straße sprechen können, sondern jetzt auch ein gemütliches Plätzchen für einen Ratsch haben. Auch englischsprachige Gesprächsrunden durfte ich dort bereits erleben.

Es ist also für Jeden etwas dabei – probieren Sie es selbst aus…!

 

The Culinary Art Café
Caroline Yazkan-Dobiey und Amir Yazkan
Bayrischzeller Straße 3a
83727 Schliersee-Neuhaus
Telefon: 08026 6079692

Öffnungszeiten:
Täglich von 7:00-18:00 Uhr
Mittwoch ist Ruhetag
Das „2. Wohnzimmer“ kann auch nach 18:00 Uhr für private Feiern reserviert werden!

 

 

https://www.facebook.com/events/1006926336178100/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ich wünsch euch entspannte Weihnachten

Liebe Frauchen, liebe Herrchen, liebe Menschenwelpen,

ich bin’s mal wieder, Eure superliebnette Lilly, überwältigende Weisheit auf 4 Pfoten und wie immer von Zurückhaltung, Respekt und Etikette inspiriert … (Herrchen lacht an dieser Stelle eigentlich immer – wahrscheinlich weiß nur er, warum).

Aber zur Sache! Tadaaaaaah, es weihnachtet sehr!

Endlich wieder. Der Hund von Welt wartet ja eigentlich das ganze Jahr darauf, weil’s da nach empirischen hochwissenschaftlichen Untersuchungen eine gravierend erhöhte Leckerchendichte gibt.

Der Schnee knirscht, Weihnachtsdeko in Schliersee soweit das Auge reicht, nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein-Duftpfoten, lange staade Nächte mit Träumen von Laufen, Wuffen und Schlemmen. Frauchen und Herrchen haben einen Baum von draußen reingeholt, den ich allerdings nicht benutzen darf. Und sie tuscheln, überlegen und machen Weihnachtseinkäufe, kaufen Dinge, die mir wichtig sind. Ja genau, sie verstecken etwas vor mir. Ich bin ja nicht blöd und nasentaub!

Schon als sie mit Einkäufen heimkamen, war’s leider nicht der größte Geschenk-Karton aber schön blau mit weißem Schleiferl und – randvoll mit wohlriechendem Pansen, aromatischem Ochsenziemer und und und … ich denke, alles Dinge, die sie eigentlich so gern selbst gar nicht essen mögen, also wird diese Leckerchen-Orgie wohl wieder an mir hängenbleiben. Ja, ich hab’s echt schwer. Vor allem, weil das alles jetzt hinter der verschlossenen Kellertüre lagert, die ich auf gar keinen Fall aufmachen darf. Selbst dann nicht, wenn ich vor lauter Appetit mit dem Magenknurren ringe.

Liebe Menschenwelpen, ich verstehe euch voll!

Die letzten Tage vor Weihnachten, endlos warten, die Zeiger der Uhr scheinen eingefroren, im Radio schreit eine dicke Frau ständig nach ihrem „Grissmess“ und ewig schaust auf Deine Leute, wann die sich endlich gut anziehen, das Glöckchen rausholen und verlockend rufen „Lilly komm rein, der Baum brennt“! Aber bis dahin ist ja noch ein Weilchen hin.

Man kann sich die Zeit bissl damit vertreiben, neue Schlafstellungen und daraus folgende Verspannungen auszuprobieren, Herrchen und Frauchen bei den jämmerlichen Versuchen, den reingeholten Baum mit Glitzerwerk und tonnenweise Lichterketten zu verschandeln, zuzuschauen. Es scheint auch ganz besonderes Menschenfutter zu geben. Es brutzelt, zischt und blubbert in der Küche und es riecht gewaltig danach, dass auch ich das – in einem unbeobachtetem Moment – probieren sollte.

In mich gekehrt, in stoischer Ruhe (passend zur staaden Zeit), liege ich vor mich hin und male mir aus, was das alles soll. Dabei weiss ich doch längst, daß ein supergutes großes Fest kommt – sie wollen Geburtstag feiern von einem kleinen Schreihals in einer Krippe, der ganz berühmt geworden ist. Das ist so seriös und überaus wichtig, daß ich mich da lieber nicht einmische. Ich weiss nur, daß ich den Typen, wenn ich mal in den Hundehimmel komme, von da aus wahrscheinlich mal sehen werden kann – es sei denn, Herrchens Prophezeihung, daß ein Himmel keine artgerechte Haltung für mich wäre, erfüllt sich wider Erwarten doch noch.

Jedenfalls haben sie ein kleines, bissl armseelig wirkendes Häuschen aufgestellt und beleuchtet. Davor eine Krippe für ein Kleinkind, Maria und Sepp schaun da rein. Hirten und Mädels mit Vogel-Ärmchen. Ein Esel, der mich wenig interessiert, und einen Ochsen, den ich – wie ihr ja wisst – bereits in Ziemer-Form oder als Rinderkopfhaut zu schätzen gelernt habe.

Dann – liebe Menschenwelpen – bitte niemals nachmachen! – habe ich in einem heimlichen Moment – ich konnte wirklich vor lauter Fresschen-Sehnsucht nicht mehr widerstehen – den Ochsen überwältigt und, nachdem der nun wirklich überhaupt nicht schmeckte (nur eine stark holzige Note im Abgang), draußen pfotentief verbuddelt.

Herrchen hat das natürlich mal wieder bemerkt und nun muß ich höchstpersönlich die Konsequenzen tragen – wir haben wieder einen Ochsen …

O du fröhliche …

Weihnachten wird wohl heuer für mich etwas anders, als erwartet.
Dennoch wünsch ich euch von ganzem großen Hundeherzen ein friedliches, harmonisches, geruhsames Weihnachtsfest mit tollen Wohlfühlmomenten.

 

Eure Lilly

https://www.facebook.com/Lilly-471576856376817/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Rau(ch)nächte ‒ seit Jahrhunderten eine ganz besondere Zeit

Die Zeit zwischen den Jahren, die Rau(ch)nächte, galten bei uns in der Familie als Quelle der Ruhe und Kraft, Zeit für sich und die Familie zu haben. Es wurde nur das Notwendigste erledigt, wie Stallarbeit und Nahrungszubereitung. In dieser heiligen Zeit durfte keine Wäsche gewaschen werden, alles wurde auf Sparflamme zurückgefahren. Allerdings sollte zuvor alles in Ordnung gebracht werden, damit das alte Jahr in Frieden gehen kann.

Am 21. Dezember, auch Thomastag genannt, ist Wintersonnwende. Es ist der kürzeste Tag des Jahres und Beginn der zwölf Raunächte. Die Natur und auch die Menschen ziehen sich zurück und halten inne. Gebet, Meditation, räuchern und orakeln, gemütliches Beisammensein und Geschichten erzählen erfüllen die ganz besondere Zeit zwischen den Jahren.

Das Räuchern zu den Rau(ch)nächten ist eine Art von Orakeln. Man nimmt getrocknete heimische Kräuter und Harze, die mithilfe von Feuer (glühende Kohle oder Teelicht mit Sieb) verräuchert werden. Dabei wird das ätherische Öl der Pflanzen oder Harze freigesetzt und wirkt stimmungsaufhellend für Geist und Seele ‒ je nach Einsatz der Pflanzen. Salbei beispielsweise löst Spannungen, Rose ist für die Liebe, Styrax ist herzöffnend und gehört auch in die Liebesräucherung …

In den zwölf Nächten (ausgenommen sind die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember) ist das Tor zu den Ahnen ganz besonders geöffnet. In diesen Tagen ist nichts wie sonst. Man bediente sich ganz bewusst der Energie der Ahnen, um sich neu zu orientieren und persönliche Anliegen zu klären. Eine heilsame Chance auch in unserer heutigen schnelllebigen Zeit. Das Innehalten zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Dieser Raum bietet uns die Möglichkeit, um zu reflektieren, nachzudenken, nachspüren und gleichzeitig neue Impulse und Ideen für das kommende Jahr wahrzunehmen. Mit dieser ganz besonderen Auszeit ‒ liebevoll gestaltet ‒ kommen wir wieder schneller in unser Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele.

Jede Nacht der zwölf Raunächte steht für einen Monat des kommenden Jahres. Jeder kann das ganz unterschiedlich für sich selber gestalten. Die ersten sechs Nächte, um das Vergangene abzuschließen, um dann die zweiten sechs Nächte das Kommende zu visionieren.

Mein Vater hatte sein ganz persönliches Wetterorakel. Er nahm eine Zwiebel, schnitt sie auseinander und legte sie in eine kleine Glasschüssel. Je nachdem, wie viel Wasser sich während der Raunächte in jeder Schüssel gesammelt hat, so viel Regen würde es in dem zugeordneten Monat geben.

 

 

Zum Abschluss der Rau(ch)nächte wird am Morgen des Dreikönigstags oder am Abend zuvor mit der ganzen Familie noch mal durch das ganze Haus und den Stall gegangen. Mit einem alten Bügeleisen oder einer Kohleschaufel mit glühender Kohle (Vorsicht!!!, die glühende Kohle sollte auch wirklich in den Gefäßen bleiben), darauf Weihrauch, Myrrhe und Lavendel. Ein Schutzritual, das heute nach Kaspar, Melchior und Balthasar benannt ist. Dabei wird mit Kreide an den Türstock „K+M+B“ geschrieben, was auch heißt: „Herrgott, segne dieses Haus, diesen Stall und alle, die hier gehen ein und aus.“ Das Weihwasser darf dabei nicht fehlen. Diese Aufgabe übernimmt meist das jüngste Familienmitglied.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Rauhnächte…Old Rituals are Alive in Schliersee

Between the 21st of December and the 6th of January, in what is known here in Bavaria as Rauhnächte (smoke nights), it is believed that at this time the veil between this world and the hereafter is at its thinnest. This is a time for change, purification and reflection. It is believed that at this time, through the ritual of “räuchern” or incense burning, you could affect positive change in the new year while protecting your family, farm and livestock. This might all seem very mystical but these old beliefs are now being found to have real evidence in science in our modern times. Many of these plants have antimicrobial and antibacterial properties.

Recently, on a very cold dark night in November, my colleague Ulrike McCarthy and I, were invited to learn about these traditions at one of our local farms. Our spiritual guide, Angelika Prem, also a writer for Schliersee magazine, has been teaching and performing these ancient rituals for more than 15 years. You can say she has been involved in them much longer as it was all just a very normal part of the seasonal calendar for her family farm. What she didn’t learn at her mother’s hearth, she learned by taking courses and reading extensibly on the subject and now offers courses and seminars at her farm, Hennerehof, right here in Schliersee.

When we first arrived, before we gathered together around the roaring fire,  Angelika used a “Räucherbündel or Räucherzigarre” to clean our energy and prepare us for this ritual. In the US we call this a smudging stick. The plants for the purpose of making smudging sticks and other smoking rituals, are traditionally gathered on the 15th of August the official holiday of the Assumption of Mary.

Once “clean” Angelika began to hand us various items she had gathered for ceremonial purposes from the forest around her farm. Hardened tree resin, dry bunches of various plants and even hand written notes. All were given out at different times in the ceremony and we were encouraged to dig deep in our emotions and cast the difficult or negative thoughts into the flames, along with the plants and powders. “This is a great time to unpack your baggage” she repeated often to us. I have to admit I had a hard time deciding which bag to unload as it sure has been a challenging year.

When we could stand the blustering cold no longer, we went into the cozy alpine farmhouse of Hennerehof. Once inside we sipped steaming mugs of tea and snacked on homemade pumpkin soup and cookies. The energy of gathering with such knowledgable women was very intoxicating. Could that magical moment be a result of the exotic scent of mystical vapors from the various incense we were learning their uses? I do not know the answer, but I have to highly recommend coming to Schliersee and taking a few of Angelika’s seminars. It will most definitely reignite your connection with the traditions of the old ways.

 

 

To find out more about the amazing Angelika Prem and sign up for her courses, please click this link:

https://www.hennerer.com

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Endlich wieder Skifahren: Saisoneröffnung Skigebiet Spitzingsee

Ihr wollt dem Weihnachtsstress entfliehen?

Der Schnee ist da, und die Alpenbahnen Spitzingsee beschneien fleißig, damit ihr gute Pisten vorfindet. Seit Samstag, 15.12.2018, sind die Stümpflingbahn, der Roßkopflift, der Lyralift und der Kurvenlift in Betrieb. Die Suttenbahn fährt nur als Zubringer. Richtig viel Schnee haben wir noch nicht, aber für einen ersten Skiausflug in der Saison ist es durchaus ausreichend. Während am Morgen noch der Nebel in den Bergen lag, kämpfte sich ab Mittag die Sonne durch und verwöhnte alle Ski- und Snowboard-Begeisterten mit einem Traumtag.

Ein ganz besonderes Angebot: Flexibel hoch fünf ‒ der Alpen Plus Skipass „5 Tage aus der Saison“

Beim Kauf bis 24.12.2018 ist der Alpen Plus Skipass „5 Tage aus der Saison“ zum weihnachtlichen Sonderpreis von 155 Euro für Erwachsene, 145 Euro für Senioren, 140 Euro für Jugendliche und Senioren sowie 75 Euro für Kinder erhältlich. Mit ihm kann man an fünf frei wählbaren Tagen während der Wintersaison nach Lust und Laune Skifahren oder Snowboarden. Erhältlich ist der Skipass an den Kassen oder unter www.alpenbahnen-spitzingsee.de/.

Schneetelefon
Tel.: 08026/7099

 

 

Lifte

10 Bahnen und Lifte
2 Vierer-Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube (Stümpflingbahn, Suttenbahn)
1 Doppel-Sesselbahn (Roßkopf-2er-Sesselbahn)
7 Schlepplifte

 

2018-2019_Winter_Spitzingsee-Tegernsee PDF

 

Pisten

10 präparierte Abfahrten
1 Variantenabfahrt am Roßkopf
4 voll beschneite Abfahrten/insgesamt 7,45 km beschneite Pisten und Abfahrten
Aufteilung: 2 schwarze, 5 rote und 2 blaue Pisten
Längste Abfahrten: Grünsee-Abfahrt 3,5 km, Suttenabfahrt 2,5 km

 

 

Skipassgemeinschaft Spitzingsee GbR
Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel.: 08026/9292230

info@alpenbahnen-spitzingsee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Große Ehre für Schliersee: Denkmalschutzmedaille 2018

Beim „Schredl“ – ein Torso wird denkmalverträglich ergänzt

Das Schlierseer Heimatmuseum im Herzen von Schliersee ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Bayerns. Vom sogenannten Schredl-Haus aus dem Jahr 1447 wurde 1930 der Wirtschaftsteil, die Tenne, abgerissen, um das Postamt an diese Stelle bauen zu können. Bis vor sechs Jahren stand das Heimatmuseum im Schatten des Postgebäudes. Einige Jahre nach dem Abriss entwickelte die Marktgemeinde Schliersee zusammen mit dem Architekturbüro Wegmann ein Konzept für einen Anbau an das Heimatmuseum. Die bauernhofähnlichen Proportionen in Form einer Tenne sollten unbedingt erhalten bleiben, oder besser gesagt: wiederhergestellt werden. So entstand ein Anbau, der dem alten Wirtschaftsteil nachempfunden wurde.

Im Erdgeschoss hat der Kindergarten „Kleine Heimat“ sein Zuhause gefunden, und im ersten Stock ist ein Gemeindesaal für Veranstaltungen und auch als Proberaum für die Schlierseer Blasmusik entstanden.

Für diesen Anbau haben die Marktgemeinde Schliersee mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und der Architekt Johannes Wegmann die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach 2018 erhalten.

„Die Architektur angemessen gewählt, das Denkmal nicht erdrückend und keineswegs ,gejodelt‘. So hat das Ganze wieder eine bauernhofähnliche Proportion mit durchgehendem, schindelgedecktem Satteldach. […] Wie recht der Markt mit seiner Entscheidung hatte, hat die im Zuge der Planung durchgeführte Forschung bestätigt. Das Baudenkmal ist das älteste, so komplett und anschaulich erhaltene Wohnhaus bäuerlichen Typs, das am ganzen bayerischen Alpenrand erhalten geblieben ist“, heißt es in der Erklärung von Kreisbaumeister Werner Pawlovsky. Der Kreisbaumeister geht so weit, zu sagen, dass das Heimatmuseum durch seinen Anbau noch besser zur Geltung kommt.

Perfekter erster Schritt in der Schlierseer Ortsentwicklung

Schliersee kann wirklich stolz sein, auf das, was in der Ortsmitte geschaffen wurde. Auch die Umgestaltung der Lautererstraße und der neue Weg mit Sitzbänken rund um das Heimatmuseum sind eine Bereicherung. Der neue Saal wurde schon beim Kulturherbst eingeweiht, und die ehemalige Seeweihnacht ist zur Museumsweihnacht geworden. Der Christkindlmarkt fand dieses Jahr erstmalig in der Lautererstraße und im Heimatmuseum statt.

 

 

Hochzeiten möglich

Auch heiraten kann man jetzt im neuen Saal des Anbaus. In der letzten Marktgemeinderatssitzung hat der Gemeinderat abgestimmt, das ganze Ensemble „Heimatmuseum mit Anbau“ für standesamtliche Hochzeiten zu widmen. Auch im altehrwürdigen Waldeckersaal des Heimatmuseums sind Hochzeiten theoretisch möglich, allerdings nur mit der jeweiligen Zustimmung des Heimatmuseumsvereins „Heimatfreunde e. V.“.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Silvester feiern in Schliersee – so kommt ihr gut ins neue Jahr

Ihr wollt das Jahr sportlich beenden? -> Medius Schliersee

Am 31.12.2018 findet der Silvesterlauf vom medius Schliersee statt. Schnell einen der 300 Startplätze sichern. Nach dem Start um 13:30 Uhr an der Vitalwelt führt die Laufstrecke 7,6 km rund um den Schliersee. Im Ziel warten dann sogar Glühwein und Tegernseer Helles.

Silvesterlauf Medius Schliersee | Startgeld Euro 15 pro Person. Jetzt anmelden!

 

Ihr mögt es märchenhaft? -> Karma Bavaria

Feiert das märchenhafteste Jahresendfest 2018, angefangen mit einem köstlichen Fünf-Gänge-Dinner im festlich dekorierten Saal und gefolgt von fantastischer Unterhaltung. Kommt in eurer märchenhaftesten Garderobe und gewinnt vielleicht die Auszeichnung als Schönste/Schönster von allen, noch bevor die Uhr zwölf schlägt. Mit einem spektakulären Feuerwerk und einem DJ, der all eure Lieblingslieder spielt.

Silvester Around The World With Karma | Gala-Dinner Euro 109,- pro Person (Reservierung)

 

Lieber ein Captain’s Dinner direkt am Schliersee? -> Schlierseer Hof

Kommt zur „Feier des Jahres“ 2018 und lasst euch verzaubern. Ab 19:00 Uhr

Empfangscocktail, Tanz mit Band, Überraschungsprogramm, Gala-Buffet, Versteigerung Gutscheine, Feuerwerk und Mitternachtsimbiss

Abendgarderobe erwünscht. Im Panorama-Restaurant mit Blick auf den See und die Berge.

Captain’s Dinner mit Gala-Buffet | Euro 125,- pro Person (Reservierung)

 

Ihr sucht eine kulinarische Reise? -> Lehmanns Neuhauser Stuben

Genießt den Jahreswechsel und feiert in Lehmanns Neuhauser Stuben. Zum Jahreswechsel nehmen euch Chris Lehmann und sein Team mit auf eine spannende kulinarische Reise. Empfang um 19:00 Uhr. Kleidung: festlich oder in Tracht.

Silvestermenü mit Empfang | Euro 79,- pro Person (Reservierung)

 

Ihr möchtet die Natur erleben? -> Obere Firstalm

Die Obere Firstalm hat dieses Jahr ganz normal von 9:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet. Warme Küche gibt es bis 21:00 Uhr. Das ist die Gelegenheit für euch für einen gemütlichen Winterspaziergang zur Oberen Firstalm und natürlich ‒ wenn es die Schneelage erlaubt ‒ für eine rasante Rodelpartie ins neue Jahr.

Rodelbedingungen unter www.mondscheinrodeln.de/

 

Ihr mögt Orgelmusik? -> Orgelfeuerwerk in der Pfarrkirche St. Sixtus

Ab 22:00 Uhr findet in der Silvesternacht ein Orgelfeuerwerk mit Hayko Siemens an der Mathis-Orgel statt. Anschließend wird vor dem Pfarrheim mit Sekt auf den Jahreswechsel angestoßen.

Orgelkonzert | Euro 15,- pro Person Kartenvorverkauf in der Gäste-Information Schliersee

 

Ihr möchtet lockere Atmosphäre und einen Traumblick über den See? -> Im Kurpark am See

Ab 21:00 Uhr treffen sich die Schlierseer im Kurpark am Musikpavillon, um in lockerer Atmosphäre mit Musik, guter Laune und natürlich einem Feuerwerk das neue Jahr 2019 zu begrüßen.
Eintritt frei.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

s´is Advent – s´Krippal is aufgschtellt

… und s´Christkindl is a nimma weit ….

Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohlgefallen.

(Paul Gerhardt)

 

Heuer wurde mir eine besondere Ehre zuteil: Ich durfte mir die fertig aufgestellte, große Krippe von der Familie Pertl anschauen.

Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent herrscht im Hause Pertl Hochbetrieb: Das südseitige Wohnzimmerfenster, das sich in geschickter Weise in einer Nische befindet, wird mit einer extra angefertigten, bemalten Leinwand zugehängt, und von außen werden die Fensterläden geschlossen. Die Landschaft, die von Karl Wiedemann aufgemalt wurde, ist ein lieb gewordener Blick über einen kleinen Wald mit Vorhügeln zur Brecherspitz und zur Jägerkamp hin. Es herrscht eine stimmungsvolle Nebelszenerie, und über den Berggipfeln leuchten die Sterne.

Im Vordergrund steht über zwei Ebenen hinweg die wunderschöne Krippe mit fein geschnitzten Holzfiguren aus Südtirol. Maria und Josef, Hirten, Schafe, Esel und Ochs, Kühe und Kälbchen, sogar ein paar Hunde sind dabei. Bei den Figuren, die Menschen darstellen, sind nur Kopf, Hände und Füße geschnitzt, sodass sie recht filigran sind. Kostbare Kostüme – vor allem bei den Heiligen Drei Königen sehr schön zu sehen – und liebevoll selbst gestrickte und genähte Gewänder schmücken die wertvollen Figuren.

Die Krippe wirkt sehr lebendig durch die verschiedenen dargestellten Szenen: Handwerker werkeln – Brotbäcker, Scherenschleifer, Holzträger, eine strickende Frau –, und nebenbei überraschen einen viele kleine Details: Hier steht ein Ziehbrunnen mit Schindeldach, dort gibt es eine offene Feuerstelle, an der gekocht wird, da tummeln sich auf dem Stalldachboden zwei kleine weiße Mäuse, und ein bisschen abseits stehen ein paar Rehe und kleine Hasen erwartungsvoll vor dem Verkündigungsengel, der geschickt im Hintergrund angebracht ist. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken – eine wahre Pracht! Moos, Wurzelwerk, kleine Zweige und Stroh bilden einen natürlichen Untergrund und vervollständigen das von einem selbst gezimmerten Zaun umgebene Krippal sehr passend.

Schon seit Jahrzehnten wird bei Pertls (wie bestimmt bei vielen anderen Familien auch) die Krippe traditionell kurz vor dem ersten Advent aufgestellt. Sie bleibt bis einschließlich Heilige Drei Könige, also bis zum 6. Januar, stehen. Im Laufe des Advents und der Weihnachtszeit werden verschiedene Szenen dargestellt: Herbergssuche, Geburt Christi und schließlich die Anbetung und Überbringung von Gold, Weihrauch und Myrrhe durch die Heiligen Drei Könige.

 

Sogar in der Krippenausstellung in der Gschwandbachalm, die alle zwei Jahre stattfindet, wurde die Krippe schon ausgestellt. Die nächste, sehr sehenswerte Krippenausstellung in der Gschwandbachalm findet im kommenden Jahr vom 22. November bis zum 1. Dezember 2019 statt.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wasmeiers Weihnachtsmarktl – der historische Christkindlmarkt im altbayrischen Museumsdorf

Einer der schönsten und romantischsten Christkindlmärkte in Bayern ist sicherlich Markus Wasmeiers historisches Weihnachtsmarktl.

Das altbayrische Dorf erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Zahlreiche Windlichter hängen in den Bäumen und schaffen ‒ besonders, wenn es schon dunkel wird ‒ eine atemberaubende, romantische Atmosphäre. Und wenn es dann auch noch leicht schneit, ist die vorweihnachtliche Stimmung perfekt.

Zahlreiche Aussteller zeigen ihr traditionelles Kunsthandwerk. Sie können beispielsweise einem Glasbläser oder Uhrenmacher über die Schulter schauen, sich vom Weber die Feinheiten des Webens erläutern lassen oder beim Schmied ein Stachelbier trinken. Hierbei wird das kalte Bier mit dem im Ofen zum Glühen gebrachten Stachel aufgewärmt. Dabei entsteht ein cremiger Schaum, und der Restzucker im Bier wird karamellisiert, was den Geschmack abrundet.

Außerdem können Sie hier unter anderem handbedruckte Stoffe, Krippen, Christbaumschmuck, Töpfer- und Korbwaren, traditionell hergestellte Einzelstücke und wahre Raritäten, wie zum Beispiel Heilig-Geist-Kugeln, erstehen. Die Verkaufsstände sind in Standln im Freien und auch in den historischen Höfen untergebracht. So haben Sie die Gelegenheit, neben den Weihnachtseinkäufen das altbayrische Dorf in der Winterzeit kennenzulernen.

Für die Kinder sorgt der Kasperl in verschiedenen Aufführungen für Unterhaltung. Außerdem haben die Kleinen den größten Spaß mit den Ponys und Alpakas, und auch die Weihnachtsbäckerei und die Bastelstube sorgen für Abwechslung. Ein großes Vergnügen für Groß und Klein bietet die Eisstockbahn vor dem Wirtshaus „Zum Wofen“. In Letzterem können Sie bayerische Schmankerl genießen und das in der Schöpfbrauerei selbst gebraute Bier verkosten. Bitte reservieren Sie unbedingt einen Platz im Vorhinein unter Telefon 08026 92922-0 oder office@wasmeier.de.

Wer lieber im Freien bleibt, kann sich mit heißem Glühwein und Punsch an einem der offenen Feuer aufwärmen und dazu diverse Köstlichkeiten über Maronen bis hin zu süßen „Versuchungen“ naschen.

Erleben Sie die Adventszeit wie in der guten alten Zeit auf dem Weihnachtsmarktl, versteckt in den Schlierseer Bergen, inmitten der historischen Gebäude und mit dem See in Laufnähe.

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Tel.: 08026/92922 0
E-Mail: office@wasmeier.de

 

Öffnungszeiten:
Freitag, 14. Dezember 2018, 15:00‒20:00 Uhr
Samstag, 15. Dezember 2018, 12:00‒20:00 Uhr
Sonntag, 16. Dezember 2018, 12:00‒20:00 Uhr

 

Eintrittspreise:
2,00 Euro pro Person, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.
Der Eintritt für Mitglieder und Saisonkarteninhaber ist kostenfrei.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Neueröffnung: Spitzing Alm am See

Die Spitzing Alm ist für alle da

Die Spitzing Alm am See gehört zum Arabella Alpenhotel und liegt – in Traumlage – direkt am Spitzingsee mit Blick auf die umliegenden Berge. Gemütlich alpenländisch eingerichtet, werdet ihr euch am lodernden Kamin genauso wohlfühlen wie auf der sonnigen Terrasse. Der große, öffentliche Kinderspielplatz ist in unmittelbarer Nähe. Hüttenwirt Klaus Niedermeier ist von Donnerstag bis Sonntag tagsüber von 11:00‒17:30 Uhr für euch da. Am Mittwoch gibt es ab sofort einen Hüttenabend ab 18:30 Uhr. In gemütlicher Hüttenatmosphäre könnt ihr bei Akkordeon-Musik von Christian Kellerer und einem Menü mit Tagessuppe, Kalbs- und Schweinshaxn, Ente mit Beilagen, Kaiserschmarrn (26 Euro pro Person) den Abend genießen. An den anderen Tagen reicht das Speisenangebot von Schweinebraten über Brotzeiten bis hin zum Ragout von heimischen Hirschen. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Regionalität wird in der Spitzing Alm sowie im Arabella Alpenhotel großgeschrieben.

Hausgemachte kesselfrische Weißwürste

Die Brezen werden als Rohlinge von der Schlierseer Bäckerei Zanger geliefert und nach dem Laugen im speziellen Brezenofen direkt im Gastraum gebacken. Die Weißwürste macht Klaus für euch kesselfrisch – jeden Freitag. Die werde ich sicher einmal probieren! Das hört sich nach einem echten Geheimtipp an. Klaus hat mir versprochen, dass ich dann bei der Herstellung zuschauen darf. Den Kuchen liefert der Konditor Kameter aus Hundham; der Waldbeerstreusel-Kuchen wurde sogar eigens für die Spitzing Alm entwickelt. Das Brot kommt aus dem Steinbackofen der nahegelegenen Albert-Link-Hütte. Das Bier ist von Hacker Pschorr, das Weißbier von Hopf.

Tipp: Für die besonderen Momente im Leben gibt es den Alpenspritz Cocktail. Der Alpenspritz ist gemixt auf der Basis von Schlehensaft, Walderdbeerlikör, Wodka, Rhabarber- und Heidelbeersirup. Mit Prosecco, Mineralwasser und Eiswürfeln aufgegossen, garniert mit Limettenscheiben und Erdbeeren/frischer Minze, schmeckt er herrlich erfrischend.

Ideal für Veranstaltungen

Die Spitzing Alm am See bietet sich für Hochzeiten, Geburtstage und Firmenveranstaltungen für bis zu 100 Personen an. Falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht ‒ das Arabella Alpenhotel liegt direkt daneben. Gerne bekommt ihr ein Angebot genau auf euch zugeschnitten. Ein Abend mit Eisstockschießen auf der Natureisbahn mit einem Glühweinempfang ist nur eine von unendlich vielen Möglichkeiten für eine außergewöhnliche Feier.

 

 

Mir hat es in der Spitzing Alm richtig gut gefallen. Ein neuer Lieblingsplatz bei uns in Schliersee!

 

 

Spitzing Alm

Arabella Alpenhotel am Spitzingsee
Seeweg 7
83727 Spitzingsee

 

Ihr wollt reservieren?
Tel.: 08026/798 0
spitzingalm@arabella-hotel.com

 

 

[tourim-redakteur]