Schliersee für’s Sofa – der Krimiautor Andreas Föhr

An einem eisigen Januarmorgen wird im zugefrorenen Spitzingsee die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Kurioses Detail: Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid …

Bei diesen Worten läuft es einem kalt den Rücken herab. Ein Mord – am beschaulichen Spitzingsee? Zum Glück sind diese Sätze nicht der Realität entsprungen, sondern der Fantasie von Andreas Föhr. Er zählt zu den bekanntesten Krimi-Autoren Deutschlands.

Mit dem Fund der oben genannten, auf kuriose Weise getöteten und seltsam gekleideten Leiche beginnt Föhrs allererster Roman: „Der Prinzessinnenmörder“. Dass diese Geschichte in der Gemeinde Schliersee ihren Anfang findet, ist kein Zufall. Andreas Föhr ist am Tegernsee aufgewachsen und hat dort seine gesamte Schulzeit verbracht. „Im Winter sind wir oft zum Schliersee rübergefahren, weil der im Gegensatz zum Tegernsee an kalten Tagen zugefroren war. Dort konnten wir dann Schlittschuh laufen.“ Seine Romane über die beiden unkonventionellen polizeilichen Ermittler Kommissar Clemens Wallner und Polizeiobermeister Leonhard Kreuthner spielen fast ausschließlich im Landkreis Miesbach. Beide sind für die Kripo Miesbach im Einsatz – rein fiktiv, versteht sich. Dieser Leonhard Kreuthner ist nämlich ein ziemlicher Haudegen, der es mit dem Gesetz nicht immer ganz genau nimmt. „Aber schlau ist er“, sagt Föhr augenzwinkernd über seinen zweiten Protagonisten. Wer schon mal einen der mittlerweile acht Romane des Schriftstellers über das bajuwarische Ermittlergespann gelesen hat, weiß, dass ohne Kreuthner so mancher Fall nicht hätte gelöst werden können. Diese Tatsache muss auch sein Kollege Wallner des Öfteren zähneknirschend in Kauf nehmen. Mit Kommissar Wallner hat Föhr einen Gegenpart zu seinem aufmüpfigen Polizeibeamten Kreuthner geschaffen. Wallner bringt kaum etwas aus der Ruhe, außer sein agiler Großvater Manfred vielleicht, mit dem der Junggeselle in einer Art Wohngemeinschaft lebt. Schon irgendwie schräg, die Charaktere in Föhrs Büchern. Aber die Geschichten sind unheimlich spannend und dank des manchmal deftigen Humors und der Prise bayerischen Lokalkolorits nicht nur im Landkreis ein Verkaufsschlager. Bis nach Norddeutschland reist Andreas Föhr zu Lesungen, denn scheinbar sind Bayern und vor allem der Tegernsee und der Schliersee „da drobn“ äußerst beliebt.

Zum Schreiben kam Andreas Föhr durch einen Freund. „Mein Schulfreund Thomas Letocha hat mich Anfang der Neunzigerjahre gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm zusammen Drehbücher zu schreiben. Ich hatte Lust, und so hat sich das entwickelt. 2009 hab ich mich dann hingesetzt und mit meinem ersten Roman begonnen, dem ‚Prinzessinnenmörder‘.“ Sein Erstlingswerk war auf Anhieb ein Erfolg und wurde sogar mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

Drehbücher schreibt Andreas Föhr mittlerweile fast gar keine mehr, die Schriftstellerei ist zu seiner Berufung geworden. 2016 hat er eine neue Romanfigur erschaffen, diesmal eine Frau: Rachel Eisenberg, eine clevere Rechtsanwältin mit interessanten charakterlichen Ecken und Kanten. Neben ihrem Job als Mitinhaberin einer Münchener Kanzlei ermittelt sie in Mordfällen und klärt diese auf ebenso ungewöhnliche Art und Weise auf wie ihre beiden „Kollegen“ der Miesbacher Kripo.

Doch zurück zu Wallner und Kreuthner. Ob und wie viele Fortsetzungen es von der beliebten Romanreihe noch geben wird, darauf will Andreas Föhr sich nicht festlegen. Bestimmt spielen jedoch in einigen davon auch wieder der Schliersee und seine Umgebung eine Rolle.

„Schwarzwasser“, der jüngste Band der Reihe, ist im Juli erschienen.

Wer mehr von Kreuthner und Wallner lesen möchte: Die Romane von Andreas Föhr sind auch in der „Schlierseer Bücheroase“ erhältlich.

 

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Weihnachtsnascherei – Whiskykugeln mit Schlierseer Single Malt

Zimtsterne, Kokosmakronen, Lebkuchen, Stollen und andere Spezereien erfreuen in der Adventszeit die Gaumen so mancher Naschkatzen. Ich gehöre auch zu dieser Spezies und freue mich jedes Jahr aufs Neue auf die staade Zeit und ihre kulinarischen Schmankerln. In diesem Jahr habe ich Lust auf Schokoladiges mit „Schuss“. Eines meiner Lieblingsrezepte sind die „Schlierseer Whiskykugeln“. Die leckeren Pralinen sind einfach und schnell zubereitet und für Gaumen und Auge purer Genuss.

 

Rund eine Stunde später sind die Schlierseer Whiskykugeln fertig und bereit zum Verzehr! Schon nach dem ersten Bissen in diesen süßen Schokoladentraum bin ich süchtig. Meine Whiskykugeln schmecken einfach himmlisch! Hübsch verpackt, eignen sie sich auch hervorragend als kleines Mitbringsel oder als Geschenk für einen lieben Menschen.

Für etwa 30 (je nach Größe) Schlierseer Whiskykugeln benötigt man folgende Zutaten:

100 g weiche Butter

100 g Puderzucker

100 g Vollmilchschokolade

2 bis 3 EL Whisky (am besten Slyrs Bavarian Single Malt)

Kokosraspel oder Schokoladenstreusel

Die Butter in einer Schüssel schaumig rühren und den Puderzucker hineinsieben. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und zu der Butter-Zucker-Mischung geben. Anschließend den Whisky hinzufügen und alles gut mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Etwa 40 Minuten kaltstellen. Danach mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Diese dann je nach Gusto mit Schokostreuseln oder Kokosraspeln bestreuen. Die Whiskykugeln kühl stellen, bis sie fest sind.

 

 

Gutes Gelingen und guten Appetit!

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

5 Weihnachtsgeschenkideen aus Schliersee

Essendorfer – Geschichten mit Liebe konserviert

 

Das Pesto „Hosianna“
Leckeres Pesto für Nudeln, zum Mitschwenken in Gemüsepfannen oder einfach mal in den Natur-Frischkäse einrühren und als Dip verwenden.

Zutaten: getrocknete Tomaten, Rapsöl, Cashew-Kerne, weiße Schokolade, Kräuter der Provence, Meersalz, Zitronenpfeffer
(~Hosianna ist ein Fleh- oder Jubelruf an den Gott oder König)

Laden der Genussschmelzerei
täglich 10:00–18:00 Uhr
Bayrischzeller Str. 11
83727 Schliersee-Neuhaus
Tel.: 08026/922 56 72

 

SLYRS – Single Malt Whisky – der Klassiker

Der Single Malt Whisky von SLYRS, schon jetzt ein Klassiker und ein wahrer Genuss für alle Whisky-Liebhaber, der sich nach internationalen Auszeichnungen auch zu den besten der Welt zählen darf. Dafür sorgen unter anderem die erlesenen Zutaten: bayerische Gerste, die nach dem Mälzen schonend in Buchenholzrauch getrocknet wurde, und reinstes Wasser aus der Bannwaldquelle der Schlierseer Alpen garantieren die hohe Qualität des Whiskys, der in Qualitätsfässern aus amerikanischer Weißeiche heranreift und dabei seinen angenehm würzigen Rauchgeschmack entfaltet.

Bayrischzeller Str. 13
83727 Schliersee, Deutschland
Tel.: 08026/3959004

 

Nahterin Christine Falken – eine Tasche, die begeistert

Die Faszination fürs Handwerk hat Christine Falken und den Feintäschner Leonhard Rau inspiriert, auch eine Schlierseer Tasche zu entwerfen. Die Schlierseer Tasche ziert, wie schon bei der Dirndlschürze, die grafische Ansicht von Schliersee auf Seide gedruckt. Die Henkel der gefütterten Rindsledertasche werden von den Schlierseer Knöpfen gehalten. Der Prägestempel mit dem Qualitätssiegel aus Schliersee sorgt für die Unnachahmbarkeit.

Bestellbar ist die Schlierseer Tasche für 359,- € in der Gästeinformation Schliersee oder bei der Nahterin Christine Falken.
Miesbacherstraße 18a
83727 Schliersee
Tel.: 08026/4468

 

Café-Konditorei Mesner – hausgemachte Pralinen

Feinste Zutaten in Meisterhand: zartschmelzende Trüffelpralinés, frisch-fruchtige Kreationen. Gaumenfreuden aus feinstem Nougat, Mandeln oder Nuss. Rohstoffe von zertifizierten Herstellern werden nach feinsten Familienrezepten in liebevoller Handarbeit zu kleinen Köstlichkeiten verarbeitet. Im Laden erwartet Sie eine große Auswahl an verschiedenen Pralinen.

Lautererstraße 2
83727 Schliersee
Tel.: 08026-6436

Rainer Gerk Geschenke & Spirituosen – Schliersee-Sekt

Ein trockener Jahrgangssekt von Bernard-Massard im Schliersee-Design – ein richtiger Hingucker! Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern natürlich auch der Renner für Silvester. Rainer Gerk bietet eine bunte Auswahl an Taschen, Lederartikeln, Schmuck, Glückwunschkarten, Geschenken und Spirituosen. Hier findet jeder das passende Geschenk für seine Liebsten.

Lautererstraße 7
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6615

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wasmeiers Weihnachtsmarktl 2017 vom 15. bis 17. Dezember 2017

Zur besinnlichen Vorweihnachtszeit gehören natürlich auch die wunderschönen Christkindlmärkte in unserem bayerischen Oberland.

Markus Wasmeiers historischer Weihnachtsmarkt im altbayerischen Dorf in Neuhaus am Schliersee ist sicherlich einer der urigsten Christkindlmärkte überhaupt. Man verspürt eine ganz besondere Atmosphäre inmitten der jahrhundertealten Höfe. Über 30 Aussteller präsentieren ihre handgearbeiteten Waren in kleinen Standl, oder auch innerhalb der alten Bauernhäuser und Stadl. Überall hängen Kerzen in den Bäumen und Feuerstellen glimmen. Menschen sitzen um Lagerfeuer und trinken heißen Glühwein oder Punsch. Es gibt frische Maronen und allerlei Köstlichkeiten. Auch das Weihnachtswirtshaus hat geöffnet, wobei es sinnvoll ist, sich vorab einen Tisch zu reservieren, vor allem wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist.

Mein Tipp:
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit mit, um sich die vielen verschiedenen, liebevoll gestalteten Produkte ansehen zu können. Es sind i.d.R. viele Besucher anwesend, die sich auf die Räumlichkeiten verteilen. Diversen Handwerkern kann bei der Ausübung ihrer Handwerkskunst über die Schulter geschaut werden. Da kann es auch mal zu kleineren Ansammlungen kommen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Ziehen Sie sich warm genug an und achten Sie bitte auf festes Schuhwerk. Vor 300 Jahren gab es in den alten Bergdörfern noch keine gepflasterten Straßen und Wasmeiers Weihnachtsmarktl befindet sich in genau so einem kleinen Dorf.

Der Eintrittspreis pro Person beträgt 2,00 €, wobei Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre freien Eintritt haben.

Öffnungszeiten:
Freitag von 15:00-20:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 12:00-20:00 Uhr

Öffnungszeiten Wirtshaus „Zum Wofen“:
Freitag von 15:00-24:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 12:00-24:00 Uhr

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Am Brunnbichl 5
83727 Schliersee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

 

Das immerwährende Grün

Es gibt sie klein, mittelgroß, groß und sehr groß, schmal und schlank gewachsen oder mit ausladenden, dicht benadelten Zweigen, bunt und üppig geschmückt oder nur mit einfarbigen weißen oder gelben Lichtern verziert, für drinnen und draußen, unecht – zum Teil mit Kunstschnee und Glitter – und echt – harzig duftend. Manche sind gerade gewachsene Fichtenbäume, die meisten aber sind Tannen, die extra für diesen Zweck angebaut wurden: Blau- oder Nordmanntanne, Nobilis- oder Weißtanne, Sibirische oder Koreatanne – die Rede ist von den Christbäumen.

Das Aufstellen der Christbäume geht auf alte heidnische Bräuche zurück. Die immergrünen Zweige sollten böse Geister während der dunklen, kalten Jahreszeit davon abhalten, in die Häuser zu kommen.

Vor 500 Jahren wurde der Christbaum für die evangelische Kirche zum Symbol von Weihnachten – im Gegensatz zur Krippe bei den Katholiken. Erst spät kam das Aufstellen von Christbäumen auch in der katholischen Kirche als Weihnachtsbrauch an.

Heutzutage ist es in den meisten Familien Brauch, den Christbaum am Tag vor Heiligabend oder erst direkt am Heiligen Abend zu schmücken.

Die Bandbreite des Verziermaterials ist vielfältig: Kugeln und Christbaumschmuck in den verschiedensten Ausformungen, selbst gebastelt oder gekauft, aus Schokolade und Zuckerguss, Holz, Glas, Ton und Salzteig, Nüssen oder Porzellan, Engel, Strohsterne, Lametta, echte Kerzen oder elektrische Lichtergirlanden, mit Sternwerfern, Baumspitzen oder Perlschnüre.

Oft werden die Bäume von den Erwachsenen geschmückt, und die Kinder, die am 24.12. den ganzen Tag schon gespannt und aufgeregt aufs Christkind warten, dürfen erst zur Bescherung am Abend den festlich erleuchteten und schön geschmückten Baum sehen.

 

Christbäume werden in Schliersee von der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee am 3. Adventswochenende (16.+17.12.) jeweils von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr verkauft.
Wo: Feuerwehrhaus, Bahnhofstr. 13, 83727 Schliersee – solange der Vorrat reicht.

Und am Freitag, den 22.12., bieten die Bayerischen Staatsforsten „Christbaum zum Selberschlagen“ an. Mit dem Förster Alfons Rauch geht es in den Wald. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Parkplatz von St. Martin/Westenhofen. Zu dieser witterungsabhängigen Veranstaltung ist unbedingt eine telefonische Voranmeldung nötig, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tel.: 08026-7330 oder 0171-5395847.

Wir wünschen allen einen schönen Advent sowie eine große Vorfreude auf Weihnachten und den geschmückten, hell erleuchteten Christbaum.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Dem Himmel ganz nah – Skisaison in Schliersee hat begonnen

Während unten im Tal der Nebel hängt, erwartet Sie oben am Spitzingsee momentan die Sonne. Abseits des vorweihnachtlichen Trubels in der Stadt, Gedränge auf Christkindlmärkten und drückender, dunkler Dezemberstimmung, ist man am Spitzingsee dem Himmel tatsächlich ein Stückchen näher. Sonnenbrille nicht vergessen. Dieses Jahr hat es sogar Frau Holle gut mit uns gemeint. Die Schneeverhältnisse sind wunderbar. Derzeit gibt es noch kleine Einschränkungen beim Liftbetrieb, aber ab Samstag, den 9. Dezember, öffnen alle Anlagen und Abfahrten.

Auf geht’s zum Skifahrn dahoam!

 „Skifahrn dahoam“ gehen bei uns sowohl Einheimische als auch Tagesgäste aus München und dem Münchener Umland.

Denn jung und schneesicher präsentiert sich das Skigebiet am Spitzingsee. Bestens präparierte Pisten und variantenreiche Abfahrten für alle Könnerstufen sind vorhanden. Beschneiungsanlagen sorgen für Schneesicherheit, leistungsstarke Liftanlagen für geringe Wartezeiten. Der Snowpark an der Unteren Firstalm zieht vor allem junges Publikum an. Urige, romantische Almhütten warten mit leckeren Schmankerln auf Sie.

Mein persönlicher Tipp für die Pause zwischendurch: die beliebte Osthangalm, der Treffpunkt direkt an der Piste. Hier gibt es Kaiserschmarrn nach Geheimrezept!

 

Stressfrei von München zum Skifahren?
Da bietet sich das KombiTicket Skigebiet Spitzingsee an.
Hin- und Rückfahrt 2. Klasse zwischen jedem Bahnhof der BOB und den Bahnhöfen Schliersee und Fischhausen-Neuhaus, RVO-Bus zum Spitzingsee, inklusive Tagesskipass: 49,50 €

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für alle Brettlfans: Skipass 5 Tage aus der Saison. Der „kleine Saisonskipass“ gilt an fünf Tagen, die Sie sich aussuchen.

Bis 24.12.2017 gibt es den flexiblen Skipass „5 Tage aus der Saison“ sogar zum Sonderpreis von 149,- €.

 

 

 

Kurzinfo für das Skigebiet Spitzingsee

Höhe: 980–1.580 m

10 Lifte/Anlagen

2 Vierer-Sesselbahnen

1 Doppelsesselbahn

7 Schlepplifte

20 km präparierte Pisten

Leicht: 2 Pisten (8,5 km)

Mittel: 5 Pisten (7,5 km)

Schwer: 2 Pisten (4 km)

4 vollbeschneite Abfahrten

7,45 km beschneite Pisten

 

Täglich von 08:30–16:20 Uhr

 

Info-Telefon: +49 8026 9292230

Schnee-Telefon: +49 8026 7099

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

SLEARS – Schliersees Hardrock-Band – ein Interview mit Tom Käser zum Erscheinen der neuen Single „Haven“

Seit 24.11.2017 ist die neue Single „Haven“ der Hardrock-Band „Slears“ weltweit erhältlich.

Als ich letzte Woche das Video von „Haven“ auf Facebook entdeckt habe, war mir sofort klar, dass ich Kontakt zu Tom Käser, einem der Gitarristen der Gruppe, Kontakt aufnehmen muss.

Das ist richtig gute Musik! Und das nicht allein: Die Jungs kommen aus Schliersee, Neuhaus und Umgebung – alles Oberlandla! Und: Im Video spielt der Schliersee eine Rolle!

Am Telefon wurde ich super sympathisch und entspannt von Tom begrüßt – trotz Kindergeburtstag mit Familientreffen im Hintergrund. Daraus entstand dann das folgende Interview:

Ulli: Hallo Tom, seit wann gibt es die Gruppe SLEARS, und wer gehört alles dazu? Wie habt ihr euch gefunden?

Tom: Hallo Ulli!

SLEARS gibt es seit 2006. Ein stabiles Line-up haben wir seit 2011, das heißt, wir spielen seit 2011 in folgender Besetzung:

Peter Kandlinger – Gesang,

Tom Käser – Gitarre,

Gustl Berauer – Gitarre,

Andi Eichinger – Bass,

Daniel Rasquin – Schlagzeug.

Gefunden in dem Sinn haben wir uns eigentlich nicht. Gustl, Andi (besser bekannt als Oache von den „Oache Brothers“) und ich machen alle schon seit den 90er-Jahren Musik und kennen uns auch schon ewig. Wir haben halt vorher nie zusammen in einer Band gespielt, aber des Öfteren dieselbe Bühne geteilt. Und irgendwann wird der Kreis an Musikern, die Bock auf Hardrock haben, relativ klein. Und so haben wir uns eben 2006 zusammengetan.

Ausnahme: unser Schlagzeuger Dany und unser Sänger Peter.

Unser Basser Oache war zu dieser Zeit mit der „Kirchdorfer Musi“ weltweit unterwegs und hat auch viel bei anderen Festzelt-Combos ausgeholfen. Wir waren bei SLEARS gerade auf der Suche nach einem neuen Schlagzeuger. Und da hat der Oache auf dem Cannstatter Wasen zusammen mit‘m Dany gespielt. Direkt nach dem Auftritt hat er mich angerufen, dass er noch nie mit so einem (O-Ton) „Wahnsinns-Drummer“ gespielt hat. Der Rest ist Geschichte.

Beim Peter, unserem Sänger, war es etwas unspektakulärer. Er ist uns von einem gemeinsamen Freund (Peter Mödl, auch aus Schliersee) empfohlen worden. Umso überraschter waren wir, als wir Peter das erste Mal gehört haben. Die perfekte Stimme für unsere Musik!

 

Ulli: Woher kommt euer Name, und was verbindet euch mit Schliersee?

Tom: Unser Name geht auf die Idee von unserem damaligen Bassisten Tobi Egger zurück. Er hatte in der Chronik von Schliersee gelesen, dass der Schliersee dort zum ersten Mal unter dem Namen Slyrs auftaucht. Das muss so ca. 2004 oder 2005 gewesen sein. Wir haben das einfach ein bisschen „verenglischt“ – und so entstand SLEARS. Großer Vorteil war (und ist), dass dieser Name ein Kunstwort ist und nirgends existiert. Einen Nachteil hat die Sache allerdings: Wenn man bei Google „SLEARS“ eintippt, wird einem immer alles Mögliche von Britney Spears vorgeschlagen – aber kennt diese Frau irgendwer???

 

Ulli: Eure Single „Haven“ ist seit  24.11.2017 weltweit erhältlich, und das Video spielt u. a. in Schliersee. Von was handelt der Song, und warum habt ihr euch für Schliersee als Drehort entschieden?

Tom: Die Idee hinter der Nummer war, dass jeder irgendwie auf der Flucht ist. Vor was auch immer. Ziel dieser Flucht ist wohl in den meisten Fällen ein sicherer Hafen (altenglisch: „haven“). Der Text lässt viele Interpretationen zu. Man könnte (wie im Video) vor einer schweren Krankheit fliehen. Auch das Thema „Flüchtlinge“ spiegelt der Text gut wider, obwohl das eigentlich gar nicht geplant war (zum Zeitpunkt der Entstehung des Textes war das in Deutschland und Bayern noch gar kein Thema). Schlussendlich muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, vor was oder wem er flieht und wie er den Text deutet.

Die Aufnahmen am Schliersee passen gut ins Konzept des Albums. Nahezu jedes Lied hat auf irgendeine Weise mit Wasser zu tun. Außerdem wollten wir diesmal mehr in den Fokus rücken, dass wir aus dem Oberland sind, und haben nahezu alles im Oberland produziert. Dazu passt auch gut die Partnerschaft mit der Textilienfirma „Oberlandla“ (www. oberland.la).

 

Ulli: Wird es auch ein neues Album geben?

Tom: Natürlich! Unser neues Album wird „Turbulent Waters“ heißen und am 23.03.2018 via Cargo Records erscheinen. Zum ersten Mal mit einer Plattenfirma im Rücken, ist das ein Riesenschritt nach vorne für uns. Das Album ist wesentlich abwechlungsreicher und moderner als das letzte von 2014.

 

Ulli: Welche Alben gibt es bisher von euch?

Tom: Von uns gibt es eine 5-Track-CD mit dem Titel „Stormy Roads Ahead“ von 2008. Unser erstes richtiges Album ist 2014 erschienen. Es heißt „Far Away From Getting Somewhere“. Seit 2014 haben wir mit denselben Leuten zusammengearbeitet wie auch heute noch. Besonders zu erwähnen sind Christian Mundel vom Retro Cube Studio, Mika Jussila vom Finnvox Studio in Helsinki und unser Verleger Carsten Enghardt.

 

Ulli: Ihr kommt aus Schliersee und Umgebung, seid also alle aus dem Bayerischen Oberland. Unsere Leser würde sicherlich interessieren, was eure Lieblingsplätze in Schliersee sind. Wo könnte man eventuell auf euch treffen, und warum gerade dort? J

Tom: Da kann ich natürlich nur für mich sprechen: Mein absoluter Lieblingsplatz am Schliersee ist der Brecherspitz-Gipfel. Treffen könnt ihr mich regelmäßig im Winter beim Skifahren am Spitzingsee. In diesem Winter wahrscheinlich in erster Linie bei der Martina Loch, weil unser Sohn dort seinen Skikurs macht. J

 

Ulli: Ich wünsche euch einen Riesenerfolg mit der neuen Single! Bei eurem nächsten Live-Auftritt bin ich ganz sicher mit dabei!

Tom: Das freut mich sehr! Unser nächster Auftritt im Landkreis Miesbach wird voraussichtlich unsere CD-Präsentation irgendwann im Frühjahr 2018 sein. „Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!“ J

 

Ulli: Vielen Dank fürs Interview.

 

Für diejenigen, welche gerne streamen: SLEARS ist mit „Haven“ auf allen gängigen Streaming- und Download-Portalen vertreten:

Itunes: http://apple.co/2zR65bx
Apple Music: http://apple.co/2AToulw
Amazon: http://amzn.to/2hLmHej
Spotify: http://spoti.fi/2johbef

 

Follow SLEARS:
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Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Hunting Warm Holiday Cheer

Some people spend their lives tracking the Yeti, but I am on the trail of the most delicious and creative Glühwein stands Schliersee has to offer. This year I am excited to announce some new wonderful places to warm your hands and ignite your Christmas spirit.

On first Advent, I made our plans to visit Schliersee’s Seeweihnacht market at Sunset. We hoped to capture all that Christmas magic gathered before the majestic backdrop of alpine glow on the Brecherspitz. Once the chill hit our bones we decided a wander up to the Ratskeller for a delicious meal. First Advent is all about light and the Ratskeller did not disappoint. Matthias Gercken has pulled out all the stops with his incredible holiday decorating. The Ratskeller Glühwein stand which is nestled along side the Rathaus in Schliersee, was handmade in Austria and so, has encapsulated Tyrollean charm. While we ate,   we were serenaded by a local traditional Bavarian band creating a romantic atmosphere. Such a wonderfully typical German start to Christmas. Let’s not forget the delicious fireside mug of spiced fragrant Glühwein. It is holiday perfection inside and out.

Another warming thirsty stop is Lehmanns Neuhauser Stuben. It is located right in the middle of Neuhaus on the bend. Beneath a giant illuminated Christmas tree is their magical little Glühwein hut. All decked out in twinkle lights, with jazzy Christmas tunes playing it is the perfect spot to break your wander and warm up from nose to toes. Either heading up the slopes or while returning home, a stop at Lehmanns is a must do. Chris Lehmann has really gone all out to make his special corner of Neuhaus festive.

 

And lastly but definitely not least is the remarkable Glühwein stand on Obere Firstalm. While doing some moonlit sledding last full moon a friend and I discovered this wonderful gingerbread stand straight out of a Grimm fairytale. I had to find out the secret of when this Christmas mirage appears as I had never before seen it. Marcus Votteler of Obere Firstalm explained to me just how you can make this magic a part of your Christmas cheer. You can reserved this picturesque Glühwein stand for birthdays or office Christmas parties. Just contact them directly for more information. I don’t know about you but I can’t imagine a more perfect way to enjoy a December birthday than to be together with great friends under the stars, as all snuggle close around an open fire.

Now go forth and gather your friends and lets kick off this holiday season in the Bavarian way, fireside, Glühwein in hand.

For more information on how you can visit these huts for yourself.

Ratskeller Schliersee:
https://www.facebook.com/ratskeller.schliersee/?ref=br_rs

Lehmanns Neuhauser Stuben:
http://neuhauser-stuben.de

Obere Firstalm:
http://www.firstalm.de

 

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Spitzingsee – Schneespaß mit Schneeschuhen. Ausleihen und los!

Ausleihen und los?

Das Ausleihen beim Intersport Berauer in Schliersee geht schnell und unkompliziert. Wir fahren rauf zum Spitzingsee, denn da liegt ja wirklich schon Schnee. Die Sonne scheint, und es ist sogar etwas frühlingshaft – und das im November. Das moderne Verschlusssystem der Schneeschuhe macht es uns einfach. Schnell sind sie „angezogen“. Langsam tapsen wir los, und es macht Spaß. Mit Stöcken ausgerüstet, werden wir ganz schnell sicherer. Die Schneeschuhe bieten die Möglichkeit, bei jeder Schneeart und Dicke durch die Landschaft zu wandern und die Natur zu bestaunen. Wenn man längere Touren plant, sollte man unbedingt auf die richtige Ausrüstung und auch genügend Verpflegung im Rucksack achten. Wasserfeste Winterwanderschuhe und Stöcke würde ich immer empfehlen. Denn mit nassen Füßen macht das sicher keinen Spaß.

Aber darf man jetzt eigentlich einfach loslaufen?

Der DAV hat hierzu speziell für das Spitzingsee-Rotwand-Gebiet die BroschüreNaturverträglich Skitouren- und Schneeschuhgehen – im Spitzingsee-Rotwand-Gebiet mit Karten und Zeichnungen herausgebracht. Bitte informieren Sie sich, wenn Sie Ihre Tour planen.

Natürlich auf Tour – sensible Bereiche meiden

Sensible Bereiche sind im Rahmen des Projekts „Skibergsteigen umweltfreundlich“ als „Wald-Wild-Schongebiete“ ausgewiesen worden – und auch im Kartenausschnitt in diesem Faltblatt gekennzeichnet. Doch nur dann, wenn die Empfehlungen akzeptiert werden, lässt sich das bewährte Prinzip der Freiwilligkeit im Spitzingsee-Rotwand-Gebiet auch in Zukunft beibehalten!

(Auszug aus der Broschüre des DAV)

Für alle Touren gilt: Sie bewegen sich im ungesicherten alpinen Gelände auf eigenes Risiko. Auf alpine Gefahren, insbesondere Lawinengefahr, müssen Sie selbst achten. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Wir hatten einen traumhaften Tag im Schnee – unbedingt ausprobieren, es ist eine tolle Art, durch die Schneelandschaft zu wandern. Als Belohnung gab es für uns nach dem Sport noch einen Cappuccino samt Kuchen im Café Kameter am See.

 

 

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee

+49802660690

berauer.schliersee@intersport.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr.:

09:00-12:30 Uhr
14:00-18:30 Uhr

Sa.:

09:00-14:00 Uhr

Preis Verleih Schneeschuhe: Je nach Modell zwischen 10 und 15 Euro pro Tag

Reservierung nicht erforderlich

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Christmas Market in the Woods

As the winter sun sets on a bitter December weekend, we began the walk back deep into the woods through the dusty blue hour to the remote location of Hennererhof. Each year they host a traditional rural Bavarian Christmas market in the woods.

Little rustic wooden huts showcase the many local handcrafted items for sale dot around the property of the Bavarian farm house. The warm fire light and Christmas smells fill the senses. Icy snow dusted every surface and frosty breath billow from every visitors gathered in cozy groups while sipping warm drinks.

Inside the historic wooden farm house filled with traditional acoustic alpine music chilly families gather in the snug rooms. You can purchase many local gourmet items in their hofladen or farm shop. From aromatherapy to eggs, there isn’t anything you can’t find to sooth your soul. This shop is worth a visit anytime throughout the year.

Twinkling lights sparkle in children excited eyes at the anticipation of a possible Nicolaus sighting, the atmosphere of a Christmas market deep in the forest is something quite special. The air fragrant with the earthy woodland scents blend with the delicious scent of melting cheese from the huge pans of fresh made Kase Spatezel a locally made macaroni and cheese.

Chain saw wood artists, natural bees wax candle makers, hand loomed carpets and fabrics, everything you can imagine all hand crafted from this region. If you haven’t found that perfect gift for those you love for Christmas this year, then chances are you will find that something special at the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer.

This year on 9-10 December at 14:00 till 21:00 is the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer in Schliersee. This is an event not to be missed. Parking near Hennererhof is very limited so prepare yourself for a long cold walk or grab a ride on one of the horse drawn carriages they have providing transportation. At 5 pm is the expected time for Nicolaus to arrive by horse drawn carriage. Dress warmly from head to toe and bring your hunger.

 

 

For more information about the Woidweihnachtsmarkt am Hennerer:
https://www.hennerer.com/aktuelles/

 

Familie Prem
Hennererstr. 36
83727 Schliersee/Westenhofen
Tel. + Fax: 08026 / 922 99 64

Email: info@hennerer.com

www.hennerer.com 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).