Wandern mit Kindern in Schliersee: Die besten Tipps von Schuhexpertin Claudia Koller

Ob weicher Waldlehrpfad oder ein herausfordernder Klettersteig: Das Wichtigste beim Wandern mit Kindern ist der Spaß, sagt Claudia Koller: „Der sollte immer im Vordergrund stehen“, findet die Chefin des Schuhhauses Riepl in Schliersee, selbst Mama von zwei Jungs. „Am besten, eine überschaubare Strecke gehen, nebenbei Bäume bestimmen, mit Tannenzapfen und Ästen spielen und eine leckere Brotzeit mitnehmen – dann finden die Kinder automatisch Gefallen am Wandern.“ Was beim Ausflug mit dem Nachwuchs rundum Schliersee und Spitzingsee noch wichtig ist, und welches Schuhwerk sich für die Kleinsten eignet – Claudia Koller hat uns ihre zehn wichtigsten Tipps verraten.  Weiterlesen

Schliersee’s Wood Whisperer

“Turn left at the old dead tree” this was a small descriptive part of the directions for our meeting that I received from local chainsaw artist Peter Ertl. We planned to meet on a spectacular spring day on a farm, which is allowing him some external workspace. In a cloud of saw dust, under the clear blue sky, I found him. Surrounded by nature and working to the roaring song of his mechanized tools.

Peter is a free spirit who obviously cherishes his ability to work freely amongst the spectacular landscapes which surround our beautiful village of Schliersee. He is a warm and open personality who shared his creative process with me. You can see and feel his passion for art in every precise cut.

 

Surrounded by piles of preciously acquired historic timbers and 100 year old tree stumps to Peter, each scrap of wood is a possible work of art. He sees in each line of grain or chip a part of its life story. What seems like a worn, scarred, off cut, could be transformed with his skill and imagination into bookends. It is really quite amazing what this “wood whisperer” can coax out of a block of ancient wood. It is not only hard work and talent which guides Peter but also a great knowledge of wood and its individual properties. For the past 4 years he has worked tirelessly to hone his craft. Each species of tree will react differently under the teeth of his powerful saws. Controlling the power blades of a chainsaw to manage these intricate cuts is very difficult and in a second, a piece of art can become firewood. The whole process takes great strength and patience.

 

With this patience, Peter finds inspiration in an ancient Chinese philosophy. Wǔ Xíng, also known as the Five Elements. Wood (木 mù), Fire (火 huǒ), Earth (土 tǔ), Metal (金 jīn), and Water (水 shuǐ). These symbols or design elements occur often in Peter’s carvings. It is this oneness with Nature that guides and inspires him. To him, when the piece of art seems to carve itself from the wood with almost no effort on his part, in a kind of  Zen state, then he feels it is a success.

 

 

If you have been to Spitzingsee you may already be familiar with some of his work. He is the artist who carved the wooden sledder installation at the entrance from the saddle up to Obere Firstalm. I really hope we will be seeing more of his unique sculptures in Schliersee soon.

To learn more about Peter Ertl of Brain Ticket Products, please click on his links below.

 

https://www.facebook.com/brainticket.products/

http://www.kettngsaagt.de

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Seifenkisten-Gaudi-Rennen – ein ganz besonderer Vatertag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Bereits zum dritten Mal findet das Seifenkisten-Gaudi-Rennen im altbayerischen Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums in Schliersee-Neuhaus statt. Eine wahre Freude für große und kleine Rennfahrer. Hier kann man erleben, wie Väter und auch Mütter wieder zu Kindern werden.

Bei den Seifenkisten handelt es sich um kleine Fahrzeuge, in denen eine Person Platz findet und das nur rollen kann, also keinen Motor hat. Dazu ist im Markus Wasmeier Freilichtmuseum eine Rennstrecke festgelegt, die auf weiten Teilen bergab geht und in der Mitte einen flacheren Streckenabschnitt hat. Zwischenzeitliches Antreiben oder Anschieben sind nicht erlaubt. Früher wurden diese Fahrzeuge aus den leeren Holzkisten gebaut, in denen ursprünglich Seife verpackt wurde.

Da an diesem Wochenende auch das Wikingerlager Fenrisfyrd auf der Dorfwiese ihre Zelte aufgeschlagen hat, betreuen ganz besondere Streckenposten das Seifenkistenrennen: Die Wikinger achten darauf, dass das Rennen in geregelten Bahnen abläuft und helfen den Kindern ab und zu mit einem kleinen wohlgemeinten „Anschubser“, an Fahrt zu gewinnen …

In jedem Fall ist es eine riesige Gaudi, wie man unschwer auf den Bildern erkennen kann. Egal, wie alt man ist: Sowohl das Mitfahren als auch das Zuschauen und Anfeuern sind ein großes Vergnügen und ein ganz besonderes Erlebnis. Und das alles inmitten eines altbayerischen Dorfes, wie es vor 300 Jahren einmal war.

Nehmen Sie sich die Zeit und planen Sie am Vatertag, den 10.05.2018, einen ungewöhnlichen Ausflug ins Grüne. Denken Sie an „geländegängiges“ Schuhwerk, und auf geht’s …

Seifenkisten und Helme werden zur Verfügung gestellt. Eine Anmeldung zum Rennen ist ab 09:30 Uhr möglich. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme am Seifenkisten-Gaudi-Rennen erfolgt auf eigene Gefahr.

 

09:30 Uhr Anmeldung zum Start

10:30 Uhr Einzelrennen Erwachsene

12:30 Uhr Einzelrennen Kinder

15:30 Uhr Siegerehrung

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Di.‒So.: 10:00‒17:00 Uhr
Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)
24. März bis zum 04. November

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Fotosafari: Schliersee aus den Augen unserer Gäste und Einheimischen

Auf der Seite der Schliersee-Gruppe in Facebook  hatte ich vor einigen Wochen einen Aufruf gestartet und unsere Gäste und Einheimischen gebeten, mir Fotos und Videos von Schliersee zu schicken. Bilder von Lieblingsplätzen hier bei uns draußen, die sie besonders berühren und zu denen sie einen ganz speziellen Bezug haben.

Daraufhin habe ich die verschiedensten Motive aus sämtlichen Jahreszeiten erhalten, die ich Euch an dieser Stelle als Fotostrecke präsentieren möchte. Ziel der Aktion war es, Euch Schliersee mal aus den Augen unserer Gäste und der hier lebenden Einwohner zu zeigen und damit einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Viele haben ihre Bilder kommentiert. Zum Beispiel ist, wenn man genau hinsieht, auf dem Bergmotiv ziemlich in der Mitte des Fotos das Gesicht unseres Schliersee-Geistes Slyrus erkennbar. Der Geist lässt sich nur dann blicken, wenn etwas Schnee auf den Hängen liegt. So mag er es am liebsten. „Auch die Enten wollen ihre Ruhe“, kann man auf dem Foto mit den drei schlafenden Enten sehr schön sehen. Andere Bilder zeigen unter anderem Feierabend-, Erholungs- und Lieblingsfleckchen. Und was mich besonders berührt hat, war das wunderschöne Herzerl von Sandra vom Juli letzten Jahres.

 

 

 

Lasst Euch einfach auf der Suche nach Eurem Lieblingsplatzerl bei uns in Schliersee von den vielen Eindrücken inspirieren.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

„Jahreszeiten-Küche“: Bärlauchcremesuppe mit gerösteten Mandeln und einem Rosmarin-Scampi-Spieß von Georg von Uckermann

Der Georg, unser Küchenchef vom SLYRS Caffee & Lunchery, verrät Euch exklusiv ein schnelles Gericht passend zur Jahreszeit und dem momentan bei uns wachsenden Bärlauch. Dieser gilt als WildgemüseGewürz– und Heilpflanze und wird in unserer Gegend sehr gerne in der Frühjahrsküche genutzt.

Immer im Frühjahr sprießt er fast überall in Schliersee: der Bärlauch. Bevorzugt wächst er zwischen Bäumen, Büschen und an Flussläufen, und da er sich stark vermehrt, findet man ihn inzwischen auch in den meisten Gärten. Die Blütezeit reicht in unseren Höhen von Mitte April bis Ende Mai. Sobald die Blätter etwas größer sind, liegt bei einem leichten Windzug bereits ein an Knoblauch erinnernder Duft in der Luft. Wer den Bärlauch in der Küche nutzen will, sollte ihn noch vor der Blüte schneiden. Dann ist er vom Geschmack her milder. Die beste Erntezeit ist von März bis Mitte Mai ‒ je nach Außentemperatur.

Bitte größte Vorsicht bei der Ernte, da der Bärlauch bei Unkenntnis leicht mit stark giftigen Pflanzen verwechselt werden kann. „Trotz der leichten Identifikation durch den typischen Geruch, der beim Reiben der Blätter entsteht, wird Bärlauch beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen, oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt.“ (Wikipedia)

 

Darauf solltest Du beim Pflücken achten:
Der Bärlauch hat einen Stiel, ist an der Unterseite matt und riecht nach Knoblauch. Am besten jedes Blatt einfach mit dem Fingernagel anritzen und daran riechen. Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Mittelrippe, welche hörbar knackt, wenn man sie bricht.

Georg hat sich extra für Euch eine gschmackige Suppe erdacht, die auch für den Hobbykoch ohne großen Aufwand nachzukochen ist.

 

Außerdem hat er noch ein paar hilfreiche Tipps für Euch:
Zum Abbinden von Soßen und Suppen kann man gut einen Natur-Frischkäse mit einem hohen Fettgehalt statt anderer Abbinder nutzen.
Zitronensäure in der Suppe macht den Geschmack leichter und frischer. Die Suppe kommt einem dann nicht so schwer vor.
Eine ca. 1 cm breite, dünne Schicht Butter am Topfrand verhindert ein Überkochen.
Die Bärlauchpaste besteht aus klein gehäckseltem Bärlauch und Olivenöl ohne weitere Zutaten. Sie hält sich locker ein halbes Jahr.

 

Rezept für 2 Portionen:

Zutaten:

200 ml Sahne
200 ml Milch
1/2 Zitrone
40‒50 g Bärlauchpaste
Ca. 100 gr Frischkäse mit hohem Fettgehalt
Olivenöl
4 frische, rohe Scampi
2 Rosmarinzweige
Geröstete Mandelsplitter
Tomatenflocken (getrocknetes Tomatenmark), wenn vorhanden
Salz, Pfeffer, Muskat

 

Zubereitung:

Zuerst kommt die Milch-Sahne-Mischung in den Kochtopf.

Während des langsamen Aufkochens die Mischung mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und ca. einen halben Teelöffel Zitronensaft dazugeben. Bitte ständig mit dem Schneebesen rühren, um ein Anbrennen oder Überkochen zu vermeiden.

Dann so viel Frischkäse darunter rühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und vom Herd nehmen.

Nun werden immer zwei Scampi auf einen Rosmarinzweig gespießt, in der Pfanne das Olivenöl erhitzt und die Scampispieße kurz von beiden Seiten angebraten. Optimal sind sie, wenn sie innen glasig aussehen. Am Schluss die Hitze wegnehmen und die Scampi kurze Zeit ziehen lassen.

Jetzt wird die Bärlauchpaste in die langsam wieder erhitzte Suppe untergerührt.

Und schon seid Ihr fast fertig. Es muss nur noch angerichtet werden:

Die Suppe in einen schönen Teller geben, dann die Scampispieße hineinlegen, Tomatenflocken und Mandelsplitter darüber geben und …

 

 

… guten Appetit!

 

 

SLYRS Caffee & Lunchery
Bayrischzeller Straße 13
D-83727 Neuhaus/Schliersee
Tel.: +49 (0) 80 26 / 922 89 20
E-Mail: lunchery@slyrs.de

Internet: https://slyrs.com/de/slyrs-caffee-lunchery

Öffnungszeiten:       Mo.‒So.: 9:00‒17:00 Uhr
Frühstück von 9:00‒13:00 Uhr

Mittagessen von 12:00‒16:00 Uhr
Dienstag Ruhetag

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Der Schlierseer Maibaum!

Wo ist der Schlierseer Maibaum?

Die erste Antwort, die ich bekomme, lautet: „Wir haben doch im Moment keinen!“ Tatsächlich war Schliersee etwa ein Jahr lang „maibaumlos“. Der alte Baum musste aus Altersgründen frühzeitig in Rente geschickt werden. Aber jetzt ist es so weit: Der neue Maibaum vom Westerberg in Schliersee liegt bereits im Bauhof und wird hergerichtet. Die Rinde ist schon abgezogen, und als Nächstes wird er weiß angestrichen. Die kunstvoll bemalten Schilder werden aufgefrischt. „Diese Schilder schmücken den Maibaum in Schliersee, seitdem ich denken kann“, erzählt mir Andi Leitner, der Leiter des Bauhofs in Schliersee.

Wird der Maibaum noch gestohlen?

„Viel Zeit bleibt nicht, wenn den noch jemand stehlen will“, schmunzelt Andi Leitner.

„Das Maibaumstehlen gehört einfach dazu“, meint Peter Sprenger – ein Mitglied des Trachtenvereins. So ein großer Maibaum wiegt mehr als drei Tonnen, den trägt man ja nicht einfach so weg. „Da braucht man mindestens 30 Leute und einen Langholzanhänger zum Abtransport“, erklärt mir Peter. Er erinnert sich, wie er und seine Freunde sich als Jugendliche auf die Seite der Diebe aus Penzberg und Bemberg gestellt hatten und praktisch den eigenen Baum gestohlen haben. „Wir kamen zufällig dazu und haben einfach geholfen!“, sagt er lachend.

Maibaumgeschichten sind immer etwas Besonderes

„Einmal wollten wir in Fischbachau den Maibaum stehlen und sind, um unentdeckt zu bleiben, über das Feld hin gerobbt. Viel zu spät hatten wir bemerkt, dass der Bauer kurz vorher das Feld geodelt (odeln [å:dln] = güllen, jauchen, Gülle/Jauche ausbringen) hatte. Wir haben ziemlich gestunken“, erinnert er sich schmunzelnd.

Oft waren die Schlierseer in Maibaumdiebstähle involviert, und wenn der Baum zu gut bewacht war, dann wurde einfach das Bier „z’amm getrunken“. Der Maibaum ist immer ein ortsübergreifendes gesellschaftliches Erlebnis. Sei es beim Bewachen, Stehlen, beim Auslösen oder dann beim gemeinsamen Aufstellen und Feiern.

Plötzlich war er dann weg

Als ich am Montag wieder zum Bauhof fahre, um den Fortschritt zu dokumentieren, ist der Baum tatsächlich weg. Ich fahre direkt zum Rathaus, denn jetzt „gehört“ der Maibaum dem Bürgermeister. Er muss mit den Dieben verhandeln und schauen, dass der Baum zurück nach Schliersee kommt.

Hier hat er sich an die Diebe gewandt: VIDEO

Der Maibaum ist wieder da!

Ende der Woche kommt es zu Verhandlungen, und die Diebe aus Reitham bei Warngau bekommen 300 Liter Bier und eine Brotzeit für das Zurückbringen des Maibaums ‒ das bayerische Lösegeld im Maibaum-Krimi.

Gegen 21 Uhr kommen die Diebe am Donnerstag am Bauhof in Neuhaus an. Die letzten Meter muss der Baum von Hand rangiert werden. Das geht nur gemeinsam. Und gemeinsam wird dann auch gefeiert.

Jetzt wird er von Mitgliedern des Trachtenvereins bewacht. Der Maibaum muss nun nur noch fertig hergerichtet werden. Er wird weiß gestrichen, das untere Ende angepasst, und dann wird die blaue Spirale aufgetragen. Weißblau, wie der schöne bayerische Himmel eben.

Tipp: Am ersten Mai wird der Baum mit einem Pferdegespann von Neuhaus nach Schliersee gebracht und an seinem angestammten Platz – vor dem Gasthof Terofal – aufgestellt.

 

 

Programm:

Start des Pferdegespanns in Neuhaus um 9:30 Uhr (4 PS)

Aufstellen des Maibaums vor dem Gasthof Terofal um 13:00 Uhr

Tanz der Plattler vom Trachtenverein (der Baum wird mit dem Bandltanz von den Kindern eingetanzt)

Einlagen der historischen Trachtengruppe

Der Gasthof Terofal sorgt für die Bewirtung.

Es spielt die Schlierseer Blasmusik

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Den perfekten Wanderschuh finden ‒ drei Trends aus Schliersee

Es geht wieder los! Ob auf dem Berg oder am Wasser, als Solist oder mit Familie und Freunden: Das schöne Wetter lockt die Wanderer in die Frühlingslandschaft rund um Schliersee und Spitzingsee. Außer der Freude an der Bewegung, einer leckeren Brotzeit für zwischendurch und einer spannenden Route braucht es vor allem gutes Schuhwerk, damit der Weg durch die Natur Spaß macht. Christoph Berauer, Inhaber von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen, verrät drei Trends, die aktuell beim Wanderschuhkauf wichtig sind.

 

Trend 1: Beratung – das Wissen der Experten nutzen
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Christoph Berauer mit Bergschuhen. Und das nicht nur in der Theorie. Der Schlierseer ist selbst begeisterter Wanderer. Seine Lieblingstour? „Die Rotwand. Mit 1.884 Metern der höchste Gipfel der Spitzingseeregion – und einfach traumhaft schön.“ Ob leichter Wanderweg in der Ebene oder Kraxeltour bis hoch ins alpine Gelände: Für unterschiedliche Strecken ist auch unterschiedliches Schuhwerk gefragt. Welche Art von Fußbekleidung die richtige ist, klären Wanderbegeisterte am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch: „Für einen einfachen Wanderweg in hügeligem Gelände oder im Wald reicht ein leichter Wanderschuh aus. Dieser hat eine besonders bewegliche Sohle und ist bequem“, so Christoph Berauer. „Wer bis ins alpine Gelände oder Hochgebirge kraxeln will, braucht einen Schuh, der dem Fuß viel Halt gibt. Die Sohle sollte sich nicht mehr verdrehen oder biegen lassen.“

Mithilfe von Fachmann oder -frau zu klären ist auch die Frage: Lederschuh oder Gore-Tex? Während der Wanderschuh aus Leder in der Regel atmungsaktiv ist und für ein gutes Fußklima sorgt, ist er nur dann einigermaßen wasserdicht, wenn man ihn mit Imprägnierwachs behandelt. Gore-Tex-Schuhe sind wasserdicht und transportieren Feuchtigkeit gut von innen nach außen. Bei heißem Wetter funktionieren sie hingegen nur eingeschränkt.

Ein wichtiger Punkt in der Beratung ist auch die Wahl des passenden Sockens: „Ein Funktionssocken leitet die Nässe nach außen und hält den Fuß trocken“, so Christoph Berauer. „Wichtig ist, dass der Socken stramm sitzt und keine Falten wirft.“ Denn wo Falten sind, entstehen Druckstellen und in der Folge schnell auch Blasen – ein eher unerwünschter Wanderbegleiter.

 

Trend 2: Individualisierung – jeder Fuß ist anders
Mehr als 1.000 Paar Wanderschuhe finden sich in den Filialen von Intersport Berauer in Schliersee und Holzkirchen – kein Wunder: Die Modelle sind so vielfältig wie die Füße der Wanderer. Um den passenden Schuh zu finden, sollte der Fuß vor der Anprobe gemessen werden: „Wir schauen uns jeden Fuß genau an – nicht nur seine Länge, sondern auch auf die Breite“, so Christoph Berauer. „Gerade bei Hallux-Problemen, die bei Damen öfters auftreten, ist ein Lederschuh perfekt.“

Damit der klassische Ballenzeh („Hallux“) am Vorderfuß ausreichend Platz bekommt, arbeitet Intersport Berauer mit einem Schuhweitgerät. Damit lassen sich Lederschuhe individuell weiten und auf die Bedürfnisse des Trägers oder der Trägerin anpassen. Denn nur wenn der Schuh nicht drückt, lässt sich eine Wanderung auch genießen.

Extra-Tipp von Christoph Berauer: „Am besten kauft man einen Wanderschuh zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nachmittags ein. Im Laufe des Tages schwellen unsere Füße nämlich an.“ Ein Schuh, der am Vormittag passt, kann schon am Nachmittag unangenehm eng sitzen.

 

Trend 3: Herkunftsnachweis – Transparenz bis zum fertigen Schuh
Was bei Lebensmitteln längst Standard ist, bekommt auch bei Lederschuhen eine immer größere Bedeutung: der transparente Herkunftsnachweis. Deshalb hat ein großer Wanderschuhhersteller ein Identity-Verfahren entwickelt, mit dem sich der Weg des Oberleders Schritt für Schritt nachvollziehen lässt – von der Almwiese, auf der die Rinder weiden, bis hin zur Produktion der Schuhe: „Für mich persönlich ist wichtig, zu wissen: Mein Wanderschuh hat keine Weltreise hinter sich“, so Christoph Berauer. Über eine ID-Nummer ist jeder Schuh eindeutig gekennzeichnet. Der Kunde kann online nachverfolgen, welchen Weg dieser genommen hat.

Ist der richtige Wanderschuh erst ausgewählt und eingelaufen, gibt es „nichts Besseres als die Bewegung in der Natur“, resümiert Christoph Berauer: „Mit einem Wanderschuh hat man eines der besten Sportgeräte, die es überhaupt gibt.“

 

 

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Telefon: +49 (0)8026.606 90
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de

 

Öffnungszeiten
Mo.‒Fr.: 09:00‒12:30 Uhr sowie 14:00‒18:30 Uhr
Sa.: 09:00‒14:00 Uhr

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Konrad Dreher – Gründungsvater des Schlierseer Bauerntheaters

Konrad Dreher – Gründungsvater des Schlierseer Bauerntheaters

Von der Bühne am Münchener Gärtnerplatz auf die Bretter des Schlierseer Bauerntheaters: Der Münchener Hofschauspieler Konrad Dreher war Mitinitiator des Schlierseer Laienensembles. Gemeinsam mit seinem Kollegen Xaver Terofal gründete er 1892 das Schlierseer Bauerntheater. Die beiden machten die Truppe mit unterhaltsamen Bauernkomödien nicht nur vor Ort erfolgreich, sondern führten sie sogar auf Gastspielreise bis in die USA. Die Konrad-Dreher-Straße in Schliersees Ortsmitte erinnert bis heute an den umtriebigen Volksschauspieler. Sie schließt unmittelbar an den Xaver-Terofal-Platz und das heutige Bauerntheater an.

Konrad Dreher wird 1859 in eine Münchener Handwerksfamilie hineingeboren. Der Vater ist Holzbildhauer. Der jugendliche Konrad versucht sich an einer kaufmännischen Lehre, bricht diese jedoch ab, um sich seiner wahren Berufung zuzuwenden – den schönen Künsten: Konrad Dreher debütiert zunächst auf den Theaterbühnen von Augsburg, Wiesbaden, Frankfurt am Main und Ingolstadt, bevor er seine Heimatbühne am Münchener Gärtnerplatztheater findet: Mit humorvollen Rollen und Gesangskomik (Stimmlage: Tenorbuffo) avanciert er zum Münchener Publikumsliebling. Seine bekanntesten Darstellungen sind der Scharfrichter „Ko-Ko“ in der Operette „Mikado“ von Gilbert und Sullivan sowie der „Bader Zangerl“ in Benno Raucheneggers Stück „Jägerblut“.

 

Königlich bayerischer Hofschauspieler

„Mit untrüglichem Theaterinstinkt und nie versagender Spielfreudigkeit trug Dreher seine an trockenem Humor überreichen Couplets vor“, schreibt Karl Richter in „Neue Deutsche Biographie“: „Schwerblütig süddeutsch, dabei behaglich und lustig und nicht ohne Ironie war seine prachtvolle Art zu charakterisieren und nachzuahmen. Der Dialekt war für ihn nicht nur komischer Effekt, sondern farbiger Ausdruck stammlicher Eigenart.“ Einer der Höhepunkte von Konrad Drehers Schauspielkarriere ist die Ernennung zum „Königlich bayerischen Hofschauspieler“.

Und tatsächlich ist Konrad Drehers Darstellkunst so populär, dass er gleich mehrmals den deutschen Kaiser Wilhelm II. und Otto Fürst von Bismarck trifft. Zu seinem Freundeskreis gehören Schauspieler, Musiker, Maler und andere bekannte Persönlichkeiten seiner Zeit, etwa Schriftsteller wie Ludwig Thoma, Peter Auzinger und Ludwig Ganghofer. 1882 heiratet Dreher die Kaufmannstochter Eugenie Hahn, die beiden bekommen drei Kinder.

 

Erfolgreiches Laientheater für städtisches Publikum

1892 gründet Konrad Dreher gemeinsam mit Xaver Terofal das Schlierseer Bauerntheater. Die erste öffentliche Aufführung findet am 24. Juni statt und zeigt Dreher in seiner Paraderolle in Raucheneggers „Jägerblut“. Die Idee der beiden Theatergründer ist es, das unverfälschte ländliche Leben auf die Bühne zu bringen und einem städtischen Publikum zu vermitteln. Deshalb treten im Schlierseer Bauerntheater auch keine Berufsschauspieler auf, sondern talentierte Laien, etwa Metzger, Gastwirte, Näherinnen, Schreiner, Stubenmädchen und Landwirte. Zu den beliebtesten Bühnenaufführungen der „Schlierseer“ zählen Bauernstücke wie „Der Herrgottschnitzer von Ammergau“ von Ludwig Ganghofer oder „Die Zuwiderwurzen“ von Herman Schmid.

 

Konrad Dreher als Schlierseer Apoll: In weißem Gewand und mit der Gitarre über der Schulter – so hat Professor Kunz Meyer-Waldeck den Volksschauspieler auf einem Entwurf für den Vorhang im alten Bauerntheater dargestellt.

Mit welchen Herausforderungen Konrad Dreher als Leiter eines Laientheaters umgehen muss, schildern Hanna und Gerhard Hofmann in ihrem Buch „Schliersee“ von 1969: „Konrad Dreher hatte im Schlierseer Bauerntheater seinen bestimmten Tisch, von dem aus er die Vorstellungen verfolgte. Eines Abends ging der Vorhang im zweiten Akt einer Komödie hoch, der Darsteller, der eigentlich auf der Bühne sein sollte, fehlte. Das Zimmer blieb lange Zeit leer, das Publikum wurde unruhig. Dreher stürzte verzweifelt hinter die Bühne und fand den Darsteller friedlich rauchend in der Garderobe. Er schrie ihn wütend an: ‚Ja, bist du denn narrisch wor’n? Der Vorhang ist schon lang auf, und du bist net draußen!’ Worauf ihm der Schauspieler seelenruhig antwortete: ‚Ja mei, Herr Direktor, was regen’s Eahna denn so auf, dös kommt im Leben a öfter vor, daß a Zeitlang in an Zimmer niemand is!’“

Die „Schlierseer“ auf Tournee in den USA

Konrad Dreher selbst hat seinen Erlebnissen mit dem Schlierseer Theaterensemble 1899 eine eigene kleine Monografie gewidmet: „Leid und Freud eines Bauerntheater-Direktors“. 1895 geht Konrad Dreher mit seiner Theatertruppe auf Tournee in die USA. Geschickt vermarktet er dort die angeblich authentischen Sitten und Traditionen der oberbayerischen Landbevölkerung.

Über die Zeit des Ensembles in den USA schreibt Anneliese C. Ammann in „Schliersee und sein Bauerntheater“: „Es wurde jeden Tag, so oft sie konnten, Reklame gegangen, das heißt, die ganze Truppe in Tracht ist irgendwo spazieren gegangen und haben dann versucht, die Leute drauf hinzuweisen, dass sie ein Theater haben. Sie wurden doch bewundert, die Tracht war ja auch schön, auch wenn die Frauen nicht so schön waren, wenn sie in der Tracht steckten, dann sahen sie gut aus. Ich mein, so ‘ne Lederhose an sich ist ja eigentlich nichts Schönes, wenn man so was noch nie vorher gesehen hat, denkt man sich, um Gottes willen, wie kommen denn die daher, während der Bayer halt stolz war auf seine Lederhosen.“

Bühnenpräsenz bis ins hohe Alter

1906 zieht sich Konrad Dreher aus dem Schlierseer Bauerntheater zurück und gibt die Leitung vollständig in die Hände von Xaver Terofal. Er selbst steht bis ins Alter von 80 Jahren immer wieder auf der Bühne, tritt im Münchener Gärtnerplatztheater und im Augsburger Stadttheater auf. 1909 und 1912 bereist Dreher erneut die USA – mit einem Solo-Bühnenprogramm als bayerischer Charakterdarsteller, mit dem er große Erfolge feiert.

 

Letzte Ruhestätte: das Grab Konrad Drehers auf dem Friedhof der Schlierseer Sankt Sixtus Kirche

Während des Nationalsozialismus in Deutschland wird Konrad Dreher zum Staatsschauspieler ernannt. In den Kriegsjahren evakuiert man ihn nach Fessenheim bei Nördlingen. Dort stirbt Konrad Dreher 1944. Auf dem Friedhof der Sankt Sixtus Kirche in Schliersee wird Dreher beigesetzt. Dort lässt sich das Grab des Volksschauspielers bis heute besichtigen.

 

 

Quellen:

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

Vom Hollandrad bis zum E-Mountainbike – Fahrrad- und SUP-Verleihe in Schliersee

Der Startschuss ist gefallen! Sobald sich der Schnee im Tal verzogen hatte und alles zu grünen und blühen begann, hat die langersehnte Radlsaison wieder angefangen. Jeder schöne Sonnentag wird für einen Radausflug genutzt, der gute Laune und Lust macht, durch die herrliche Voralpenlandschaft zu fahren.

Die Gäste-Information Schliersee bietet in den Sommermonaten für ihre Gäste, die im Besitz einer Schlierseer Gästekarte sind, kostenlose geführte Radtouren an. Dabei richten sich die Touren nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Ausrüstung: stabiles Fahrrad, Helm, Getränke, Brotzeit. Maximal 10 Teilnehmer. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 4. Juli/18. Juli/1. August/22. August/5. September.

Ebenso werden geführte E-Bike-Schnuppertouren angeboten. Testen Sie das elektronische Vergnügen auf einer Tour durch die schöne Schlierseer Landschaft. Maximal 4 Personen. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Leihgebühr für das E-Bike: 15,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 11. Juli/25. Juli/8. August/29. August/12. September.

Planen Sie eine Radtour in den Bergen oder direkt am Schliersee und möchten Ihren Drahtesel aber nicht extra mitnehmen, dann leihen Sie sich doch einfach ein Fahrrad bei einer Verleihstation am Schliersee aus.

 

 

Da der Sommer nun auch vor der Tür steht, finden Sie im folgenden Überblick gleich noch die Stand-up-Paddle-SUP-Verleihe in Schliersee. Packen Sie beim nächsten Ausflug an den Schliersee Ihre Badesachen mit ein und erleben Sie einen Tag im und am erfrischenden Wasser voller Spaß und Aktion.

 

 

medius Schliersee – Verleih von E-Mountain-Bikes
Perfallstr. 4 – in der Vitalwelt
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/9293841

E-Mail: info@medius-schliersee.de
Internet: www.medius-schliersee.de   http://www.medius-fitness.de

Gäste mit der Schlierseer Gästekarte erhalten 10 % Rabatt auf die Verleihgebühr.

 

 

Fahrradverleih Schliersee – Verleih von Fahrrädern aller Art, auch mit Anhänger und Kindersitze/SUP-Verleih

geführte Radtouren

Sven Hermann
Werner-Bochmann-Str. 2 (in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Schliersee)
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)171/7131031
E-Mail: info@fahrradverleih-schliersee.com
Internet: www.fahrradverleih-schliersee.com

 

 

erLeben Lernen, Gbr – Verleih von Mountainbikes/SUP-Verleih

geführte Mountainbike-Touren und Fahrtechniktraining

Michael Hutzl, Christof Reiner
Rotwandstr. 7a
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026 925841
E-Mail: erleben-lernen@t-online.de
Internet: www.erleben-lernen-aktiv.de

 

 

Intersport Berauer ‒ SUP-Verleih
Watersport Schliersee
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/60690
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de
Internet: www.intersport-berauer.de 

 

 

Viele Radtourentipps in Schliersee und in der Alpenregion Tegernsee Schliersee finden Sie unter
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/rad-und-bike/ sowie unter https://www.tegernsee-schliersee.de/radfahren

 

In der aktuellen Ausgabe der „Schöne Zeiten“ Nr. 41 (März bis Juli 2018) finden Sie auf den Seiten 8–11 im Artikel „Auf 2 Reifen durch die Region – Auftakt der Radlsaison“ weitere interessante Informationen rund ums Radfahren in Schliersee und in den benachbarten Orten: http://www.schoene-zeiten.de/aktuell/#8.

Nähere Infos zu SUP am Schliersee unter:
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/unsere-seen/

Wir wünschen allen Urlaubern und Tagesausflüglern, Radfahrern, Wassersportlern und Wanderern schöne, erholsame und erlebnisreiche Stunden in und am Schliersee!

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Sixtus-Lauf Schliersee geht in die nächste Runde

Am Samstag, 12. Mai 2018, geht die beliebte Lauf-Veranstaltung bei uns am schönen Schliersee in die siebte Runde. Die Strecken der drei Distanzen führen die Teilnehmer über satte Wiesen und durch das oberbayerische Idyll – Bergblick natürlich inklusive. „Das Herausragende an dem Lauf ist für mich die unglaublich schöne Laufstrecke ‒ entlang des Sees mit dem herrlichen Bergpanorama und der Weg durch das altbayerische Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums, direkt zwischen den Höfen und an der Kapelle vorbei!“, sagt der Veranstalter Florian Hornsteiner, Geschäftsführer der flowmotion GmbH, voller Vorfreude. Dieses Jahr führt die Halbmarathonstrecke sogar zu den Josefsthaler Wasserfällen, das macht den Lauf etwas „trailiger“. „Nachdem wir 2017 knapp 1.250 Läuferinnen und Läufer beim Sixtus-Lauf begrüßen konnten, rechnen wir in diesem Jahr mit 1.500 Teilnehmern in Schliersee“, freut sich Florian Hornsteiner. Sogar kurzfristig kann man sich also noch anmelden und seine persönliche Grenze testen.

Vertreten sind alle Altersklassen

Der derzeit älteste Teilnehmer ist 79 Jahre alt. Jeder kann also mitmachen! Die klassische Halbmarathon-Distanz (21,1 km) sowie zwei Lauf- und Walk-Strecken über 7,5 und 10 Kilometer stehen für die Teilnehmer bereit. Eine Verpflegungsstation für alle Läufe ist in diesem Jahr an der Rixner Alm positioniert, ideal für Freunde, Familie und Fans zum Zuschauen und Anfeuern. Start und Ziel sind an der Vitalwelt Schliersee. Dort finden Läufer und Besucher am Veranstaltungstag ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ab 15 Uhr spielt die lokale Band „Mountain Lake Vista“.

Die Halbmarathon-Distanz mit Start und Ziel an der Vitalwelt Schliersee verläuft durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum, führt die Teilnehmer durch das urige Filzenmoos bei Aurach und weiter auf der Westseite des Schliersees zurück zur Vitalwelt Schliersee.

Die 10-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee. Sie führt rund um den Schliersee mit einem Schlenker durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Die 7,5-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee und verläuft einmal rund um den bezaubernden Schliersee.

 

Jugendlauf für ambitionierte Nachwuchsläufer
Eine tolle Gelegenheit, Ihre Kinder an den Laufsport heranzubringen. Die Distanzen bewegen sich von 500 bis 2000 m ‒ je nach Altersklasse. Der erfolgreiche Athlet Linus Strasser betreut die Nachwuchsrennen.
Weitere Infos: www.schliersee-lauf.de

 

 

Freitag, 11. Mai 2018

14:00–18:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee

 

Samstag, 12. Mai 2018

ab 9:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee (bis 30 Minuten vor Start der jeweiligen Strecke)

12:00 Uhr: Start Jugendlauf (2000 m)

12:30 Uhr: Start Zwergerl-Lauf (500 m)

12:40 Uhr: Start Kinder-Lauf (1000 m)

13:00 Uhr: Siegerehrung Zwergerl-/und Kinder-Lauf

14:00 Uhr: Start der 21,1-km-, 10-km- und 7,5-km-Läufer

14:05 Uhr: Start der 10-km- und 7,5-km-Walker

14:15 Uhr: Siegerehrung Jugendlauf

14:30–18:00 Uhr: Massage-Service mit Sixtus-Produkten

17:00 Uhr: Siegerehrungen 21,1 km, 10 km und 7,5 km

 

 

Die Online-Anmeldung ist bis 07. Mai möglich, eine Nachmeldung vor Ort ist Freitag, den 11. Mai 2018, von 14:00–18:00 Uhr und am Samstag, den 12. Mai 2018, von 09:00–13:00 Uhr möglich.

(Fotos: Veranstalter flowmotion GmbH)

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee