Heimatmuseum Schliersee

Heute führt mich mein Weg ins Schlierseer Heimatmuseum. Dort lerne ich Herrn Günter Maier-Schmotz kennen, der mich mit Herrn Wolfgang Berndt bekannt macht. Herr Berndt ist für die Führungen zuständig und erweist sich als hervorragender Kenner des Museums. Im Gespräch sprudelt er über voller Wissen und Geschichten rund um viele Dinge darin. Man merkt sofort, wie viel Liebe und Engagement er mitbringt.

 

 

Das Museum befindet sich in dem wunderschönen denkmalgeschützten Schredl-Haus. Die Fassade wurde aus Natursteinen angefertigt und gehörte zur damaligen Grafschaft „Hohenwaldeck“.

Wenn man es von außen sieht, vermutet man nicht, welch verborgene Schätze darin versteckt sind.

Das Haus stammt aus dem Mittelalter und wurde ca. 1447 errichtet. Eine einzelne Holzwand stammt sogar aus dem Jahr 1406.

Ab 1915/16 galt es als Gemeindemuseum, das 1966 als Heimatmuseum neu eröffnet wurde.

Der Zweck dieses Museums besteht darin, den Besuchern zu zeigen, wie früher gelebt wurde.

 

Die sogenannte Raachkuchä (Rauchküche) fasziniert mich besonders. Die Wände sind rußig – und irgendwie fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Dort wurden früher bis zu 20 Personen verpflegt. Es gab eine Feuerstelle und zahlreiche Küchenutensilien. Das ein oder andere kennt man heute immer noch.

 

Faszinierend finde ich auch die Ehkammer (Ehebett). Früher schliefen in den kurzen Betten mehrere Leute bzw. einige Familienmitglieder.

Wunderschön ist auch der dort befindliche Hochzeitsschrank von etwa 1800.

 

Im Gwandraum sieht man viele schöne Kostüme, auch das originale Mieder der Fischerliesl, mit dem sie den König über den See ruderte.

 

Im großen Saal werden mir die Schiebefenster erklärt. Diese verfügen über Schiebefensterläden, die man bei Angriff verschieben konnte und somit nicht angreifbar war.

 

Auf dem Speicher angelangt, präsentieren sich viele landwirtschaftliche Gegenstände – von Geräten zur Herstellung von Leinenstoffen, zum Fischfang bis hin zu Schiern, Rodel und vielem mehr.

In einem Nachbau einer Almhütte wird das Leben eines Holzknechts veranschaulicht.

 

Auch das kunstvoll gestaltete Glas der Schlierseer-Glashütte aus der Zeit von 1870–1914 kann dort bewundert werden.

 

Schnell merke ich, dass ein paar Stunden nicht genug sind.

 

Ich empfehle euch dieses Museum sehr – man fühlt sich gleich ein bisschen in diese vollkommen andere Zeit versetzt, was wirklich faszinierend ist.

 

Gern könnt ihr hier www.schliersee.de noch mehr dazu erfahren.

 

Heimatmuseum Schliersee
Lautererstraße 6
83727 Schliersee

 

Öffnungszeiten (von Mai–Oktober):

 

Di.–Sa. 14:00–16:00 Uhr

So. und Mo. geschlossen

 

Führungen werden nach Anmeldung das ganze Jahr durchgeführt.

Anmeldungen bitte an Herrn Berndt: 08026/4397

 

 

 

Vielleicht sieht man sich ja mal im Heimatmuseum!

 

Bis bald

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Nachhaltigkeit im Schlierseer Wald

Ich bin wieder mit Jörg Meyer, Forstbetriebsleiter in Schliersee, im Wald unterwegs. Er erklärt mir heute, was Nachhaltigkeit im Wald bedeutet. „Interessanterweise kommt der Nachhaltigkeitsbegriff aus dem forstlichen Umfeld“, erklärt Jörg Meyer. Vor rund 300 Jahren hat der sächsische Forstmann Hans Carl von Carlowitz als Erster das Prinzip der Nachhaltigkeit formuliert. Er hat ein Buch über die Ökonomie im Wald geschrieben. „In diesem Buch hat der den Begriff der Nachhaltigkeit eingeführt“, sagt Jörg Meyer.

 

 

Holz hatte vor 300 Jahren wahrscheinlich einen noch größeren Wert als heute als Energiestoff und Rohstoff.  Mit erstaunlichem Weitblick entwickelte er in seinem Buch „Sylvicultura oeconomica“ sehr moderne Auffassungen zum Ausgleich zwischen Natur und Wirtschaft, zwischen Gegenwart und Zukunft. Die Nachhaltigkeit im Bereich Forst von früher ist einfach erklärt: „Man kann nur so viel ernten wie auch nachwächst!“ Aber die Nachhaltigkeit, wie wir sie heute leben, bezieht sich nicht nur auf das Holz. Heute wird das wesentlich umfangreicher gesehen. „Wir wollen nachhaltig wirtschaften in den wirtschaftlichen Dimensionen, aber auch was Naturschutz betrifft und auch im Rahmen der Erholungsfunktion, die der Wald erfüllt.

 

Der Wald ist ein Multitalent

Holz spielt eine große Rolle in unserem Leben. Vom Holzhaus über Möbel und Brotzeitbretter bis hin zum Papier. „Jeder benutzt Holz. Es ist ein toller, nachwachsender Rohstoff aus der Region“, sagt Meyer. Ganz viele Leute kommen aber auch hierher nach Schliersee, um die Naturschönheiten und den Wald zu genießen. „Auch da versuchen wir unseren Beitrag zu leisten, indem wir die Wege in einem guten Zustand erhalten oder Walderlebnispfade gestalten“, sagt er. Die Erholungsfunktion spielt eine große Rolle. Doch der Wald ist auch Lebensraum für die verschiedensten Wildtierarten. Von Gämsen Hirschen und Rehen über Vögel und das bedrohte Auerwild bis hin zum kleinen seltenen Käfer. „Unser Wald ist ein faszinierendes Ökosystem und Lebensraum für viele Lebewesen“, erklärt Jörg Meyer.

 

Der Schlierseer Wald als Klimaschützer

Ganz wichtig ist für uns auch der Wald als Schutz – als Schutzwald. Der Wald hält im Winter bei uns viel Schnee zurück, verhindert Lawinen und vermeidet Erosion. Somit ist der Wald ein Klimaschützer. Er säubert die Luft und fängt zudem das CO2 aus der Atmosphäre ein.

Alle Funktionen und Nutzungen in Ausgleich zu bringen, ist die herausfordernde Aufgabe des Forstbetriebs. Ein schönes Beispiel: „Die Entnahme eines großen Baums bringt mehr Licht auf den Waldboden und lässt kleine Bäume besser heranwachsen und garantiert die nächste Generation an Bäumen. „Es ist ein Kreislauf!“, erklärt Meyer abschließend.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Inventur im Schlierseer Wald

Heute bin ich mit Forstamtsleiter Jörg Meyer im Wald unterwegs. Er hat Diplom-Forstwirt Horst Grünvogel aus der Staatsforsten-Zentrale in Regensburg mitgebracht. Grünvogel und sein Team mit elf Mitarbeitern machen heuer Inventur in den Wäldern rund um Schliersee. Alle zehn Jahre werden in den Forstbetrieben die Bäume gezählt, untersucht und ausgewertet. Insgesamt findet man 6.500 Messpunkte in dem 34.000 Hektar großen Waldgebiet, das zu Schliersee gehört. Der Forstbetrieb Schliersee erstreckt sich hauptsächlich auf das Gebirge rund um Schliersee, Tegernsee und Bayrischzell. Aber auch Gebiete am Samerberg, bei Rosenheim und im Hofoldinger Forst gehören dazu.

 

 

 

Alle zehn Jahre wird gezählt und untersucht

Wir wandern zu einem Messpunkt im Wald – oberhalb des Hennererhofs in Schliersee „Wir gehen an die vorher festgelegten Stellen und messen dort die Bäume“, sagt Grünvogel. Gesucht werden die festen Messpunkte im Boden zuerst mit GPS und Tablet und vor Ort, dann mit einem Metalldetektor. Horst Grünvogel als „Inventurer“ hat alle möglichen Messgeräte dabei, von Kompass, GPS, Winkelmesser bis hin zum Zuwachsbohrer, um das Alter der Bäume zu bestimmen.

 

Wie man das Alter der Bäume bestimmen kann, zeige ich dir in einem weiteren Beitrag!

Er schaut in seinen Unterlagen, was sich wie in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Sind neue Bäume hinzugekommen? Sind Bäume vom Wind umgefallen? Alles wird genauestens notiert. Die Ergebnisse der Messungen dienen dann als Grundlage für den neuen Forstbetriebsplan. Darin sieht Jörg Meyer als Leiter des Forstbetriebs genau, was zu tun ist: bestimmte Baumsorten nachpflanzen oder einzelne Bäume entnehmen. Vielleicht hat er zu viele Fichten in seinem Wald? Fichten, Tannen, Buchen und Edellaubholz wie der Bergahorn sollten sich idealerweise abwechseln. Das Ziel ist ein stabiler Mischwald für die Zukunft, der dem Klimawandel standhält. Leitfaden für den Forstbetrieb ist die Nachhaltigkeit. „Wir wollen nicht mehr nutzen als nachwächst“, sagt Meyer.

 

Was die Nachhaltigkeit im Wald bedeutet, zeige ich dir in einem weiteren Beitrag!

„Die Inventur ist für uns eine Art Monitoring“, sagt Forstbetriebsleiter Jörg Meyer. Die Stichproben-Inventur findet alle zehn Jahre statt. „Wir kommen – wie ein Service – zu den Forstbetrieben raus“, erklärt Grünvogel. Insgesamt werden rund 125.000 Bäume angeschaut. Es dauert etwa ein Jahr lang, bis alle Messstellen von den Mitarbeitern abgearbeitet sind.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Traumberuf Landschaftsgärtner – präsentiert auf dem Schlierseer Gartenzauber von der Gartenfirma Reichl

Einer der Höhepunkte des Schlierseer Gartenzaubers heuer vom 26. bis 29. Mai 2022 war das AZUBI-Projekt der Gartenfirma Reichl. Der Eintritt in das kleine Areal auf der Seewiese war kostenfrei, um möglichst viele Kinder und Jugendliche zu erreichen. Junge Landschaftsgärtner der Firma Reichl aus Bad Wiessee präsentierten, unterstützt vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., ihren abwechslungsreichen Beruf.

 

 

Ausbildung mit Zukunft

Es durfte beispielsweise unter Anleitung der Auszubildenden mit einem echten Bagger gefahren werden; auch konnte man sich im Legen von Pflaster-Mosaiken versuchen. Es waren immer Auszubildende der Gartenfirma Reichl vor Ort, unterstützten die interessierten Kinder und Jugendlichen und gaben geduldig Auskunft über ihre Ausbildung zum Landschaftsgärtner. „Die Arbeit macht richtig Spaß, ist sehr abwechslungsreich und man ist sehr viel draußen!“, wirbt Michael für die Ausbildung. Er selbst ist bereits am Ende des zweiten Lehrjahres und strebt nach der Prüfung im nächsten Jahr den Meister an. Von den sieben Auszubildenden sind derzeit drei Mädchen. „Wir sind ein gemischtes Team“, sagt Otto Reichl zufrieden. Vor der Ausbildung sollte unbedingt ein Praktikum absolviert werden. „So lernen die Jugendlichen den Betrieb kennen“, erklärt er. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner geht dann über drei Jahre. „Wir dürfen überall mitanpacken und lernen so alle Bereiche kennen“, erzählt Michael von seiner Ausbildung. Er möchte auch nach der Prüfung bei der Gartenfirma Reichl bleiben, da er sich dort sehr wohlfühlt. Otto Reichl bietet eine Übernahmegarantie an, die den Auszubildenden eine große Sicherheit gibt.

 

Danke an die Sponsoren

Großer Dank geht an den Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. für die Unterstützung und die Firma hopper + ostermeier GmbH, die den Bagger kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Der Bagger hat auch bei so manch Erwachsenem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – auch „begeisterte Eltern“ sollten bei der Nachwuchssuche helfen. Für Otto Reichl ist das Werben für den schönen Beruf des Landschaftsgärtners essenziell, da er immer auf der Suche nach Auszubildenden ist. Wer Interesse hat, kann sich gern bei ihm melden und mit einem einwöchigen Praktikum bei der Gartenfirma Reichl in den Beruf reinschnuppern.

 

 

Vielen Dank an Otto Reichl. Der Einblick in den Beruf des Landschaftsgärtners war eine echte Bereicherung des Schlierseer Gartenzaubers.

 

Blumen & Garten Reichl

Münchner Straße 42

83707 Bad Wiessee

Telefon: 08022/8786

https://www.garten-reichl.de/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Alpin FM Festl Tour mit ERDINGER Brauhaus zu Gast in Neuhaus am Schliersee

Das Motto: Gemütlich, gesellig auf Bayerisch feiern! Die Alpin FM Festl Tour mit ERDINGER Brauhaus kommt am Sonntag, den 19. Juni 2022, ab 14:00 Uhr nach Neuhaus auf den Hans-Xari-Platz.

 

 

Die Bands: Easy Licks | Da oide Schlag | Gsindl | DeSchoWieda

 

„Dank der großartigen Unterstützung durch die Gemeinde Schliersee betreten dort, wo sonst das alljährliche Neuhauser Dorffest stattfindet, ab 14:00 Uhr die bayerischen Bands Da oide Schlag, Easy Licks, Gsindl und DeSchoWieda die Festival-Bühne“, kündigt Stefanie Kaifel, zuständig für Marketing im Erdinger Brauhaus, die Veranstaltung an. Der Eintritt ist frei. „Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen, Teil eines so tollen Festls zu sein“, sagt Wolfgang Greipl, Vorstand des TSV Schliersee – Sparte Turnen und Leichtathletik. Zusammen mit dem TC Hachlbach und mit Unterstützung des Erdinger-Brauhaus-Team übernimmt der TSV die Bewirtung auf dem Hans-Xari-Platz in Neuhaus. Der Gewinn der Veranstaltung geht in die Kassen der beiden Vereine – für Nachwuchsarbeit und Anschaffung von Geräten. Mit viel Freude werden die Vereine dich bewirten. Eingekauft wird regional bei der Metzgerei Holnburger. Es wird Grillfleisch- und Grillwurstsemmeln geben.

 

Der Tipp von Stefanie Kaifel: Das Event kann perfekt mit einer Fahrrad-Tour verbunden werden, denn einige der schönsten Radwege um den Schliersee führen direkt am Hans-Xari-Platz vorbei. Zuerst aktiv sein und dann bei Live-Musik ein frisches ERDINGER Brauhaus NaturRadler genießen. Einfach herrlich!

Wer doch mit dem Auto kommen möchte, sollte den Parkplatz am Bahnhof in Neuhaus nehmen.

 

Wie es zu der Idee kam: Mit der Tour versuchen wir nach der langen Pause, den Gästen wieder authentische bayerische Lebensfreude zu bringen. Zum anderen möchten wir Bands, Gastronomen und Vereine, die alle unter den Einschränkungen der letzten beiden Jahre zu leiden hatten, beim Neustart unterstützen. (Erdinger Brauhaus)

 

Moderiert wird der Nachmittag von Alpin-FM-Moderator und Studioleiter Andreas Nickl, ein bayerischer DJ begleitet das Programm und sorgt für den Abschluss des Tages.

 

Hör doch mal rein: https://www.alpin.fm/external/Player/Radioplayer/index.html

 

Es wird eine Bühne aufgebaut und du kannst im gemütlichen Biergarten Platz nehmen und dich von den beiden Vereinen verwöhnen lassen. Jetzt brauchen wir nur noch schönes Wetter! Ich hoffe, du kommst auch, machst dir einen schönen Tag und unterstützt die Vereine.

 

Sonntag, 19. Juni 2022, auf dem Hans-Xari-Platz in Neuhaus.

Los geht es um 14:00 Uhr.

 

 

Homepage: www.erdinger-brauhaus.de/events/

Instagram: @erdinger.brauhaus

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Sonne tanken | Neue E-Ladesäule am Parkplatz in Westenhofen

Wenn ich „Schlierseer Sonne tanken“ höre, denke ich persönlich zuerst an eine Bergwanderung in den Schlierseer Bergen an einem heißen Augusttag oder an Badespaß in unserem schönen Strandbad.

 

 

Ich treffe mich heute mit Marinus Ausfelder in Westenhofen – und er klärt mich auf: Ab sofort kann man Schlierseer Sonne fürs Elektroauto tanken! Er hat die erste öffentliche E-Ladesäule errichtet. Sie steht auf dem Parkplatz P1. Das ist der Parkplatz an der Kirche Sankt Martin in Westenhofen.

 

Die Idee: Marinus Ausfelder hat auf einem benachbarten Gebäude eine Fotovoltaikanlage mit Batteriespeicher errichtet. Dann kam ihm der Gedanke, den gewonnenen Strom besser zu nutzen, als ihn einfach „nur“ ins Netz einzuspeisen. Er verlegte ein Kabel zum Parkplatz – an seiner Ladestation für Elektroautos können jetzt ab sofort zwei Autos mit Schlierseer Sonne geladen werden. Falls die Kapazität mal nicht reicht oder das Wetter nicht mitspielt, werden die Autos mit umweltfreundlichem Ökostrom vom E-Werk Tegernsee aus 100 Prozent Wasserkraft geladen. Die Ergänzung mit Ökostrom war Voraussetzung für die Förderung. Gefördert wurde die E-Ladesäule über das Bundesförderprogramm für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

„Mein System ist so dimensioniert, dass bei Sonneneinstrahlung ein Auto mittlerer Leistung komplett aus regenerativer Energie beladen werden kann“, erklärt Marinus Ausfelder. Maximal kann das ganze System 44 kW (zweimal 22 kW) laden. Die Ladesäule hat zwei Typ-2-Ladestecker für alle gängigen Elektrofahrzeuge. Die Freischaltung erfolgt mit den üblichen Ladekarten. Du kannst aber auch spontan über eine App per QR-Code an der Ladesäule tanken. „Den QR-Code dann einfach scannen und direkt bezahlen“, erklärt Marinus. Die Säule wird bald auch auf den Suchseiten und Navigationssystemen angezeigt werden.

Auch die Gemeinde Schliersee arbeitet am Ausbau der Ladeinfrastruktur, aber ein bisschen wird das noch dauern. Umso größer ist die Freude über die erste öffentlich zugängliche Lademöglichkeit. „Wir sind stolz und glücklich, dank deines Engagements nun endlich die erste öffentliche E-Ladestation in Schliersee zu haben!“, bedankt sich Schliersees Geschäftsleiter Jörn Alkhofer bei Marinus Ausfelder.

Bei Fragen oder Problemen kannst du eine E-Mail an die Kontaktadresse strom@am-schliersee.de schicken. Marinus Ausfelder wird versuchen, dir weiterzuhelfen.

 

 

Und wo ist die E-Ladesäule genau?

Die Einfahrt des Parkplatzes P1 ist in der Breitenbachstraße – leicht zu finden, er befindet sich direkt neben der Kirche in Westenhofen Sankt Martin.

Sankt Martin, Perfallstraße 40, 83727 Schliersee

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Bergfrühling am Spitzingsee

Hier am Schliersee haben wir zweimal Frühling: einmal unten im Tal und ca. drei bis vier Wochen später oben am Spitzingsee und in der Valepp. Es sind tatsächlich die 350 Höhenmeter, die den Unterschied machen.

 

 

Der Spitzingsee liegt auf 1084 m Höhe in den Schlierseer Bergen im Mangfall-gebirge. Er gehört zu den größten und höchstgelegenen Bergseen Oberbayerns.

 

Jetzt werden die Almwiesen saftig grün, die Bergblumen sprießen in allen Farben und die letzten Schneefelder an den Berghängen schmelzen in der Sonne.

Das frische Gras duftet, die Kuhglocken läuten und der See glänzt in der Sonne. Hier oben genieße ich die Stille der Natur, atme durch und tanke meine Energiezellen wieder auf.

 

Meine heutige leichte Wanderung beginnt mit der Runde um den Spitzingsee. Die Seerunde ist ca. 3 km lang und auch ideal für Familien mit Kindern und Kinderwagen. Sonnige Abschnitte wechseln sich regelmäßig mit schattigen Passagen ab. Überall hat man einen fantastischen Blick auf die Schlierseer Berge. Somit ist die Runde auch im Hochsommer ein Genuss.

 

Wer mag, der erweitert die schöne Wanderung um den Valepper Almenrundweg. Der 6 km lange Rundweg beginnt gleich oberhalb der Alten Wurzhütte und ist in zwei Stunden locker und ganz entspannt zu bewältigen. Stets das Hintere Sonnwendjoch – dort, wo schon Tirol beginnt – im Blick, wandere ich über diese wunderschöne und liebliche Hochalm.

 

Seit heute sind die ersten Kühe in der Valepp. Hier bleiben sie jetzt noch ein paar Wochen, bevor es für die „Viecha“ weiter hinauf auf die Hochalmen geht. Wild und übermütig toben sie über die Almwiesen – auch sie erfreuen sich am herrlichen Bergfrühling und der Bergfreiheit hier oben.

 

Wer jetzt immer noch nicht einkehren mag oder auch noch genug Energie hat, der biegt beim Blecksteinhaus auf den Sommerweg zur Waitzinger Winterstube ab. Zurück geht es dann gemütlich, aber immer leicht ansteigend, zurück zum Spitzingsee. Die Vorfreude auf eine bayerische Brotzeit oder auch auf ein noch recht erfrischendes Bad im Spitzingsee lässt den Rückweg schon viel kürzer erscheinen.

 

 

Meine Tipps für eine Einkehr während oder nach der Wanderung sind das Blecksteinhaus, die Albert-Link-Hütte und die Alte Wurzhütte. Sie liegen nämlich direkt auf der Route. Aber natürlich auch alle anderen Hütten und Gasthäuser rund um den Spitzingsee.

 

Alte Wurzhütte

Roßkopfweg 1

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/60 68 0

Täglich 12:00–15:00 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr

Albert-Link-Hütte

Valepper Str.

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/71 26 4

Mo.–So. von 10:00–20:00 Uhr

 

Blecksteinhaus

Bleckstein 1

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/92 46 79 2

Täglich von 11:00–20:00, Di. Ruhetag

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

#schliersee aus fünf Perspektiven

#schliersee: Wer bei Instagram nach dem Hashtag „schliersee“ sucht, der findet dort mittlerweile fast 150.000 Posts. Alle Fotos haben irgendwie mit Schliersee zu tun. Unterschiedliche Anlässe, unterschiedliche Situationen und natürlich – aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert – unsere klassischen Postkartenmotive.

 

 

Und genau das macht den Reiz aus. Egal ob Urlauber, Ausflügler, Einheimische oder auch Fotografen, die unser bayerisches Paradies gezielt ansteuern – jeder hat seinen eigenen Blick, seinen eigenen Stil und seine eigene Wahrnehmung, die es festzuhalten gilt. Ich liebe diese Vielfalt und Kreativität, mit der dieses wunderschöne Fleckchen Erde dargestellt und geteilt wird.

 

Umso größer war meine Freude, als ich für das Schliersee Magazin einen Tag mit fünf Fotografen und Instagramern auf dem Schlierseer Gartenzauber eine wirklich spannende Zeit verbringen durfte.

 

Gefühlt wird meine Timeline bei Instagram täglich mit Tausenden Fotos überflutet. Vieles davon gleicht sich, folgt dem Zeitgeist und ist Mainstream. Also austauschbar. Umso erfreuter war ich, als ich für unseren Foto-Walk für das Schliersee Magazin eine Handvoll Instagrammer gewinnen konnte, die ihren eigenen, ganz speziellen, individuellen und damit spannenden sowie interessanten Stil haben. Etwas Schöneres kann man sich für Schliersee eigentlich gar nicht wünschen.

 

Unser buntes „Social Media Team“ für diesen Tag bestand aus Ines (@naturliebhaberin_berge) aus dem Chiemgau, Dominik (@photo_zimmer) aus München, Manfred (@mo_fotografie) aus Augsburg, Karina (@littleghost_xl) aus Würzburg und Daniel (@danschierlinger) aus dem Oberland.

 

Ines hat früher am Schliersee gelebt und gearbeitet, Dominik ist regelmäßig zum Fotografieren am Schliersee, Manfred ist seit Jahren Stammgast – und nie ohne Kamera unterwegs, Karina hat den Schliersee im letzten Jahr für sich entdeckt, und Daniel, gerade von einer Fotoreise durch Schottland zurück, ist quasi der Lokalmatador im Team. Die perfekte Mischung! Nicht nur fotografisch, sondern auch menschlich. Und dann macht es natürlich noch mal so viel Spaß.

 

Nach der Begrüßung und ein paar Anekdoten durch unseren Kuramtsleiter Mathias Schrön begann unser Foto-Walk. Jeder konnte und sollte so fotografieren, wie er mochte und womit er mochte. Vom Smartphone über Kompaktkameras bis zur Profikamera war alles vertreten. Ein ganz besonderer Reiz bei diesem Foto-Walk durch den Schlierseer Kurpark. Aber schaut einfach selbst – bis bald am Schliersee.

 

 

Die Fotos stammen von:

 

Ines Leuthold – @naturliebhaberin_berge

Dominik Zimmer – @photo_zimmer

Manfred Ochmann – @mo-fotografie

Karina Grundei – @littleghost_xl

Daniel Schierlinger – @danschierlinger

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

250 Kilogramm Kaiserschmarrn, ein breites Teilnehmerfeld und perfektes Laufwetter

„Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter“, sagt Florian Hornsteiner von der Eventagentur flowmotion. Nach der großen Hitze am Freitag und Gewittern sowie Regen in der Nacht war das Laufwetter am Samstag perfekt.

 

 

 

Sixtus Lauf – beliebtes Breitensport-Event

Gefreut hat sich Flori aber schon vor dem Event über die große Nachfrage an Startplätzen. „Bereits im Vorfeld hatten wir das Teilnehmerlimit erreicht“, sagt er. Diese Höchstgrenze von 2000 Startern hatten sich Flori und die Gemeinde Schliersee gemeinsam gesetzt. „Wir wollen keine Massenveranstaltung, sondern ein qualitativ hochwertiges Breitensport-Event, an dem die Sportler viel Freude haben“, sagt unser Kuramtsleiter Mathias Schrön. Er lobt die Zusammenarbeit mit flowmotion. Der Schliersee Lauf und Walk ist einer der sportlichen Höhepunkte in Schliersee. „Und er ist für jeden geeignet“, erklärt Mathias Schrön. Die Sportler können aus unterschiedlichen Distanzen von 7,5 km, 10 km und 21,1 km wählen. Vom sportlichen Halbmarathon bis hin zum Walk um den See – alle starteten gemeinsam um 14:00 Uhr im Schlierseer Kurpark. Die Sportler waren aus ganz Deutschland angereist und kamen vereinzelt sogar aus dem Ausland. So manch eine lief mit ihrem Baby im Kinderwagen, eine andere wurde mit einer Schokotorte ins Gesicht von ihrer Trainerin zum Halbmarathon belohnt. Im Kurpark wurde für die Sportler ein großes Büfett aufgebaut, und es wurden 250 Kilogramm Kaiserschmarrn verteilt. Sabine Kirchmair führte mit ihrer Moderation gewohnt unterhaltsam durch den Tag und deckte dabei immer wieder Kurioses auf. Beispielsweise die Begegnung des Erstplatzierten des Halbmarathons mit einer Kuh, die der Führungsradler geschickt vom Läufer ablenkte und so die Bahn freimachte.

 

Überragende sportliche Leistungen

Halbmarathon: Lennart Nies aus der Pfalz (1:13:47) und Anna Wittmann aus Spechbach (1:31:44)

7,5 Kilometer: Theresa Boschner vom SC Moosham (29:12) und Simon Onnich vom TSV Altenau (29:15)

10 Kilometer Andreas Hunziger (40:48) und Margot Doucet vom Bosch Team aus Holzkirchen (46:09)

Komplette Ergebnisliste: https://my.raceresult.com/168071/results

 

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Zwergerl-, Kinder- und Jugendläufe mit einer Länge von 500 m, 1.000 m und 2.000 m fanden direkt an der Vitalwelt Schliersee statt. Eine perfekte Gelegenheit für die Nachwuchssportler, Wettkampfluft zu schnuppern. Im Ziel wurden sie mit Medaillen und einer kleinen Brotzeit empfangen.

 

 

Alle Infos: https://www.schliersee-lauf.de/

 

Danke für die superschöne Veranstaltung, Flori!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Hendl-Duft liegt in der Luft Die Schlierseer „Eishackler“ freuen sich auf ihr Pfingstfest vom 3. bis 6. Juni 2022

Nach zwei Jahren Pause liegt endlich wieder der Duft von frisch gegrillten Hendln in der Luft, nämlich beim Schlierseer Pfingstfest des TSV Schliersee, Sparte Eishockey. Das traditionelle Pfingstfest darf wieder stattfinden. Die Vorfreude ist groß.

 

 

Anders als alle Jahre vorher ist der Standort. Das Pfingstfest-Zelt wird zum ersten Mal auf der Seefestwiese neben der Vitalwelt Schliersee aufgebaut. Da der Aufbau auf dem Waldfestplatz aus Platzgründen nicht mehr möglich ist, hat die Gemeinde Schliersee einem „Umzug“ auf die Seefestwiese zugestimmt. Zusammen haben die „Schlierseer Eishackler“ das große Zelt auf der Seefestwiese aufgebaut und freuen sich nun, dass es wieder losgehen kann.

 

Regionalität und Nachhaltigkeit

„Wir werden unsere Grillspezialitäten auf Porzellantellern servieren und mit echtem Besteck“, berichtet der Organisator des TSV Schliersee – Eishockey, Stefan Hornfeck. Auf Einweggeschirr wird verzichtet. „Wir wollen unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit und Regionalität leisten“, betont er. Die Grill- und Brotzeitschmankerl werden überwiegend regional bezogen. Wurst- und Fleischwaren kommen von der Metzgerei Holnburger aus Miesbach. Jakob Gritscher aus Neuhaus liefert die Backwaren. „Der Obst Wascht versorgt uns mit Gemüse“, sagt Stefan. Der Käse kommt vom Moser in Miesbach. Und das Wichtigste beim Pfingstfest: das Bier? Das süffige Märzen wird von der Flötzinger Brauerei aus Rosenheim geliefert.

Lass dich also mit Hendl, Rollbraten, Schweinswürstl vom Grill, Käse, Radi, Brezen und Bier verwöhnen.

 

Lillet am Mittag

Auch die beliebte „Hacklerbar“ wird es wieder geben. Dort werden bereits ab Mittag Weinschorle, Lillet und Aperol Spritz ausgeschenkt. Geöffnet ist die Hacklerbar bis 1:00 Uhr – dann ist Sperrstunde. „Daran werden wir uns auch halten, denn wir wollen im nächsten Jahr wieder auf der Seefestwiese feiern“, versichert Stefan.

 

Programm:

Freitag, 3. Juni 2022, ab 18:30 Uhr Schlierseer Blasmusik – Tag der Vereine

Samstag, 4. Juni 2022, ab 17:00 Uhr – Die Stürzlhamer

Sonntag, 5. Juni 2022, ab 12:00 Uhr – Gamsjaga-Musi, ab 17:00 Uhr – Bagg Ma‘s

Montag, 6. Juni 2022, ab 12:oo Uhr – Huabaoim Musi

 

Perfekt ist die Anreise mit der BRB, da das Pfingstfest auf der Schlierseer Seefestwiese, also in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, veranstaltet wird.

 

 

Tischreservierungen gern per E-Mail unter info@tsv-schliersee-eishockey.de

 

 

 

[tourim-redakteur]