Steinpilze – direkt vom Berg in die Pfanne. Frischer geht es nicht.

Natürlich macht Schwammerlsuchen im Wald richtig Spaß, aber es ist auch nicht ganz ungefährlich. Nicht jeder Pilz ist essbar. Besteht auch nur ein Zweifel an der Genießbarkeit, sollte ein Pilz auf gar keinen Fall verzehrt werden. Besser man verlässt sich auf echte Profis.

Früchte Jähne in Schliersee bietet im Moment frische Steinpilze von der Huberspitz an.

„Ganz frisch von heute Vormittag“, erzählt mir Sepp Jähne stolz. Frischer geht es nicht. „Manchmal haben wir auch Steinpilze aus dem Spitzingseegebiet, kommt ganz darauf an, wo gerade welche zu finden sind!“ Plätze werden natürlich keine verraten.

Aber mein Freund, Küchenchef und ehemaliger Schlierseer Inselwirt Heiko Baier verrät mir ein besonderes Steinpilzrezept, damit ich sie auch gleich mal probieren kann:

  • 250 g frische Schlierseer Steinpilze von Früchte Jähne
  • 2 Schalotten
  • 2 cl SLYRS
  • Schlagsahne
  • Petersilie
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Die Kuppel der Steinpilze abrubbeln, den Stiel mit einem scharfen Messer abschaben und die erdigen Enden abschneiden.

„Nicht mit Wasser waschen, sonst geht der Geschmack verloren“, erklärt mir Heiko.

Die Steinpilze würfeln und in Butterschmalz anbraten. Die kleingeschnittenen Schalotten glasig dünsten und für den besonderen „Schlierseegeschmack“ das Ganze mit 2 cl SLYRS ablöschen und nach Belieben mit Sahne auffüllen. Frische Petersilie drüberstreuen und mit Semmelknödeln servieren.

Ein Schlierseer Steinpilztraum!

 

Früchte Jähne ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation und seit 34 Jahren im Herzen von Schliersee ansässig. Ein kleiner, netter Laden mit richtig viel Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Freundliche Beratung wird hier ganz großgeschrieben. Optimal auch für die gesunde Verpflegung auf Ihrer nächsten Wanderung.

Früchte Jähne
Rathausstr. 16, Schliersee
Telefon 08026-4106

 

Öffnungszeiten:
Mo.‒Do. 8:00‒12:00 und 14:00‒18:00 Uhr
Fr. 8:00‒18:00 Uhr
Sa. 8:00‒12.30 Uhr

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Barfuß durch Schliersee

Juchuuuu, da bin ich 🙂 . Wie? Ihr kennt mich nicht? Okay, dann mal ganz langsam und von vorn:

Ich bin die Lilly, habe vier Pfoten, immer Appetit, meine Rasse ist „reinrassiger Rüpel“, Leergewicht 19 kg, 49 cm Schulterhöhe. Und ich habe es mir angetan, auf zwei Menschen aufzupassen, die ohne mich ganz sicher nicht zurechtkämen – Herrchen und Frauchen!

Was ich hier im Schliersee-Magazin suche? – Nun ja, als Hundedame von Welt muss man sich ja für irgendetwas engagieren, und außerdem ist’s immer gut, wenn man sich selbst ein paar Leckerli verdient, falls die „Bedienung“ sich mal wieder weigert, die Kühlschranktür zu öffnen.

Aber erst mal muss ich euch etwas total Supertolles erzählen: „Ich habe ein neues Halsband!“ *YEAH*

Ich finde es schick, es drückt nicht, ist atmungsaktiv, wasserabweisend, knalliballi-rot, und es steht mir gut, oder? Es hat unten ein Papperl dran, was entfernt an einen Knochen erinnert, den man allerdings bedauerlicherweise nicht essen kann – viel zu hart! Da ist mein Name eingraviert: „Lilly“, und die Telefonnummer von Herrchen, falls er sich einmal verläuft (glaub ich), damit er selbstständig daheim anrufen kann. Und das Tollste ist – na? Ja klar, unten hat’s einen Metallring dran – rostfrei!

Den brauche ich unbedingt, weil … jetzt seid ihr dran! Wofür mag dieser Ring sein?

Jawoll! Da kann Herrchen sich mit der Leine, mit der er so gern rumläuft, einklinken. Dann fällt es mir leichter, auf ihn aufzupassen. Er scheint mir nämlich ziemlich behindert zu sein – er riecht so gut wie nichts, ein Weichei ohne Fell, er kann nicht mal barfuß gehen, ohne zu jammern, besonders schnell ist er auch nicht, und last but not least ‒ er kann sich nicht mal mit der Hinterpfote am Ohr kratzen! Beim Laufen benutzt er die Vorderpfoten nicht, und er trinkt komische, widerwärtige Sachen.

Na egal, man kann sich sein Herrchen nicht aussuchen. Aber wo er nun schon mal da ist, nehme ich ihn halt zum Gassi- und Spazierengehen mit. Und da, wo viel Verkehr ist, wo ne Menge anderer Menschen und Hunde rumlaufen, wo Miezekatzen ihm unbeaufsichtigt gefährlich werden könnten, wo er sich im Wald verlaufen könnte, weil er den Rückweg nicht riecht, ist es mir sicherer, wenn er an der Leine hängt.

Klar bin ich ein wenig gehandicapt dadurch, aber auch verantwortungsvoll und unendlich stolz, neben ihm herzutraben, und ich habe ihn inzwischen so weit, dass er auf den Verkehr achtet und die Fußgängerampel für mich drückt. Herrchen ist übrigens auch ganz praktisch für die kleinen Snacks zwischendurch. *hihi*.

Neulich war ich mit ihm im Rathaus – wollte wissen, ob es so etwas wie einen Menschen-Führerschein gibt und worauf ich bei Herrchen besonders achten sollte. Und siehe da – es gibt bei uns in Schliersee ganz genau dafür eine Verordnung für freies Umherlaufen von Hundebesitzern oder so.

Könnt ihr hier nachlesen, falls es euch interessiert. Jede Menge Amtsdeutsch, das versteht kein Hund. Also fasse ich das Wichtigste mal zusammen:

  1. Es gibt in Schliersee Bereiche, die in einem Plan rot eingezeichnet sind, wo man aufpassen muss. Schade, dass ich diese Bereiche nicht riechen kann, aber Menschen scheint der Geruch nicht wichtig, also wird Herrchen sich merken müssen, wo genau diese Bereiche sind – das sollte er schaffen!
  2. Es gibt große Hunde, kleine Hunde, Hunde mit Maulkorb (finde ich für mich affig!), Blindenführhunde, Polizeihunde, Rettungshunde, Zollhunde, Jagdhunde, Hütehunde, Wachhunde usw. Alle in vielen möglichen Rassen.
  3. Eigentlich können alle diese Hunde mit ihren Halsbändern tun und lassen, was sie wollen (nicht zu verwechseln mit Geschäften aus dem Po), bis auf – ja, bis auf die großen Große Hunde, ja, was ist das denn? Okay – zum Mitschreiben: Große Hunde sind Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 cm. Also etwas größer, als ich das bin!
  4. Jetzt kommt‘s: Große Hunde – wir wiederholen: ab 50 cm – müssen ihr Herrchen oder Frauchen oder wen auch immer in den markierten Bereichen an einer reißfesten Leine führen. Einfach, gell, wenn man’s weiß?!
  5. Auch solltet ihr darauf achten, dass – und das gilt für alle Hunde-Menschen-Gespanne – in öffentlichen Anlagen, Garten- und Parkanlagen, Kinderspielplätzen und Freibadeplätzen euer Mensch nicht unangeleint rumläuft.
  6. Lest oder fühlt mit Knigge: Die meisten Restaurants, Geschäfte etc. haben Probleme mit freilaufenden Menschen in Hundebegleitung – dafür habe ich Verständnis und nehme ihn artig an die Leine.
  7. Auf Wiesen und Weiden wohnen Kühe – geht da nicht hin, wenn es nicht unbedingt sein muss – man geht nicht einfach in fremder Leut‘s Wohnungen! Und – auch wenn ihr die Wohnungsbesitzer nicht leiden könnt, bitte stubenrein bleiben! Achtet darauf, dass Herrchen und Frauchen nicht unbetütet – ja unbeTÜTEt – mit euch unterwegs sind, und, wenn das Malheur nun mal passiert, dass sie eure wohlriechende „Essensrückgabe“ eintüten und dann nicht achtlos einfach wegwerfen, sondern sachgemäß entsorgen. Wie und wo das geht, wo ihr baden könnt und vieles mehr, das schreib ich euch bald mal auf – so lange seid ihr noch auf eure Intuition und gesunden Hundeverstand angewiesen. *kicher*.
  8. Manche Menschen, alleinlaufend oder auch unter Aufsicht, fürchten sich vor beaufsichtigten Herrchen und Frauchen. Auch das löst der Hund von Welt mit seinem Menschen am besten, indem er seinen Schutzbefohlenen einklinken lässt.

Boah, das war ja jetzt eine Menge, aber einfach zu merken.

Ein Hund mit Niveau nimmt Rücksicht und ist lieber einmal mehr vorsichtig als einmal zu wenig!

Manche Leute halte mich ja für altklug, dabei bin ich nur naseweis, und es ist mir halt sozialethisch nicht egal, was um mich herum passiert und wie man die Welt, nun ja, wie man Schliersee ein wenig besser machen könnte – schließlich zahlt man als Hund ja auch Steuern.

So – das g‘langt mal für heute – bleibt mir gewogen – kommt bald wieder, wenn es wieder heißt:
Lilly weiß nicht nur alles, sie weiß sogar alles besser. *hihi*

So – ich glaub, Herrchen muss jetzt raus – ich hoffe, er begreift‘s …

Viele freundliche Wuffs
Eure Lilly

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Was hat das Fischerstechen in Schliersee mit der Olympiade 1972 in München zu tun?

Zum ersten Mal hatte ich die Möglichkeit, mir das jährliche Fischerstechen vom TSV Schliersee auf dem Seefest anzuschauen. Tatsächlich war dieses Jahr das 45-jährige Jubiläum dieser Tradition. Anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in München übernachteten viele internationale Gäste in Schliersee. Zu deren Unterhaltung veranstaltete die Firma Triumph-Adler aus Nürnberg ein Fischerstechen ‒ eine Veranstaltung mit über 1.000 Zuschauern. Es wurden die „Pengertz-Ratz‘n“ aus Nürnberg und die „Schiffer- und Fischerzunft“ aus Bamberg eingeladen – echte Profis. Da es sehr großen Anklang fand, wurde das Fischerstechen zum festen Bestandteil des Seefestes. Auch dieses Jahr waren wieder viele Zuschauer gekommen, um sich das Spektakel anzuschauen. „Wir stechen keine Fischrechte mehr aus, das ist alles staatlich geregelt. Aber der Sport ist geblieben, und geblieben ist auch die Freundschaft zwischen den Mannschaften“, erklärt der Moderator Franz Weiß den Gästen. Damals – 1972 – gewann überraschend die Schlierseer Hobbymannschaft, alles Eishockeyspieler. Das konnten sie leider dieses Jahr, 45 Jahre später, nicht wiederholen. Gewonnen hat in der Mannschaftswertung die Bamberger „Schiffer- und Fischerzunft“. Aber Freundschaft und Spaß stehen definitiv im Vordergrund ‒ toll zum Anschauen!


Und das ist Fischerstechen:
Das Fischerstechen ist in Bayern ein weitverbreiteter Brauch. Einer Sage zufolge sollen Fischer schon im Mittelalter nach der Beobachtung eines Ritterturniers ‒ mangels Pferden – einen Kampf auf ihren Booten nachgespielt haben, woraus sich dann im Laufe der Zeit eine Tradition entwickelte. Es treten zwei Mannschaften mit jeweils drei Männern auf einem Ruderboot in K.O.-Kämpfen gegeneinander an. Ziel ist es, ein Mitglied der gegnerischen Mannschaft mithilfe einer Lanze vom Boot ins Wasser zu stoßen. Aufgrund der Bewegung, die mit dem Speer ausgeübt wird, spricht man von „Stechen“. In dem wackligen Boot ist auf der nur 50 x 50 cm großen Plattform große Standsicherheit gefordert.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

 

Seaside Cocktails and Alpine Sunsets

Located between the Vitalwelt Kurpark and the Schliersee tour boat dock, jutting out on its own little peninsula, sits the colorful cozy Kiosk am See. It affords you one of the most spectacular views across the lake and up into the mountains. Locals know this to be one of the magical spots to meet friends at sunset for cocktails.

Last week while out on an evening walk around the lake with a girlfriend we were drawn in by the warm breezes and twinkle lights. We were lucky enough to find an ambiance soaked table directly on the water but we could have enjoyed laying back in comfortable lounge chairs under tropical grass umbrellas.

What really brought us in was the talk of the amazing cocktails, and amazing they were. We ordered a drink full of ripe strawberries, tart limes and Prosecco. It was so light and refreshing and the color was divine. I highly recommend making a batch for your next BBQ with friends or if you in Schliersee make your way down to the boat landing and the Kiosk am See. If you are not an alcohol drinker they had plenty of alcohol free choices to enjoy with that spectacular view.

 

Ingredients

You can make your own strawberry purée very simply by mashing up a container of ripe local strawberries, reserving a few to decorate the rim of your champagne flutes, and squeezing fresh lime juice over the top. If your strawberries aren’t sweet enough add a teaspoon of sugar and store in the fridge. This purée can also be made with frozen strawberries as well.  If you can find it this purée is available as a drink mix in Rewe and many other stores.

  • 3 tablespoons fresh strawberry purée yield from about 2 large berries
  • 1/2 tablespoon lime juice
  • 1/3 – 1/2 cup pink champagne prosecco or other sparkling wine, well chilled, or regular
  • Additional strawberries lime wedges and mint sprigs for garnish (optional)

 

Instructions

1      Mix the strawberry purée with the lime juice and pour it into a champagne flute. Carefully top with the champagne and garnish before serving immediately.

ZUM WOHL and remember to raise a glass to another beautiful day in Schliersee.

 

To learn more about Kiosk am See and their boat rentals please visit their webpage.

 

http://www.schlierseeschifffahrt.de/kiosk-am-see/
http://www.schlierseeschifffahrt.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Kinder, wir fahren an den Schliersee!

Die bayerischen Sommerferien sind in vollem Gange. Wenn es heiß ist, freuen sich Kinder über einen Besuch im Schwimmbad oder über einen Badetag am See. Doch was kann man eigentlich am Schliersee unternehmen, wenn die Temperaturen nicht badetauglich sind?

Josefsthaler Wasserfälle

Am Ende der Straße, die zum Schlierseer Ortsteil Josefsthal führt, zweigt ein kleiner Pfad zu den Josefsthaler Wasserfällen ab. Nach etwa zehn Minuten Fußweg erreichen die Wanderer den Hachlbach. Der Weg führt den kleinen Bach flussaufwärts entlang durch den schattigen Wald, bis an seinem Ende ein großer Wasserfall auftaucht. Rund zwölf Meter ergießt sich das Wasser über einen Felssturz in die Tiefe. Wenn die Sonne durch das Laubwerk der Bäume leuchtet, glitzern die Wassertropfen wie tausend funkelnde Edelsteine. Besonders Wagemutige nehmen auch gerne mal eine spontane Dusche unter dem Wasserfall – ein Vergnügen, das nur an sehr heißen Tagen zu empfehlen ist, denn das Wasser ist eisig kalt. Für Kinder ist es auf jeden Fall ein ungefährliches Abenteuer, über die Flusssteine zu balancieren oder im Hachlbach unterhalb der Kaskade zu planschen.

Ein kurzer steiler Aufstieg führt seitwärts zum zweiten, etwas kleineren Wasserfall, der sich in eine kleine Gumpe ergießt. Oberhalb liegt die sonnige Picknickwiese der Stockeralm. Der Hachlbach verläuft hier als friedlicher und flacher Wiesenbach. Hier ist der ideale Ort, um es sich auf Decken mit einer Brotzeit gemütlich zu machen. Auch kleinere Kinder können hier gefahrlos herumtoben, während die Eltern sich eine Verschnaufpause gönnen.

Vom Picknickplatz aus gibt es verschiedene Möglichkeiten zu weiteren Wanderungen. Einige Wege führen bis hinauf zum Spitzingsattel oder weiter zur Brecherspitz. Folgt man dem Wegweiser „Rundweg Josefsthaler Wasserfälle“, geleitet einen der Weg ein Stück der alten Spitzingstraße und einem Teil des „Bockerlbahnweges“ hinab, bis man nach gut einer Stunde wieder am Ausgangspunkt angelangt ist ‒ eine leichte Wanderung, die keine besondere Wanderausrüstung verlangt. Ein paar Wechselsocken für die Kleinen sollte man vielleicht dabeihaben, falls ein Fußbad im Hachlbach doch allzu verlockend war!

 

Spielplatz an der Vitalwelt

Im Spielplatz-Himmel fühlen sich Kinder auf dem Spielplatz an der Vitalwelt direkt am Seeufer. Hier werden fast alle Kinderträume erfüllt. Nicht umsonst trägt er das Prädikat „schönster Spielplatz Oberbayerns“. Eine Besonderheit sind die Wasserspielgeräte am kleinen Bach. Ihre Kletterkünste können die Kleinen auf einem Multifunktions-Spieleturm ausprobieren. Eine Seilrutsche, eine Drehscheibe, ein Tampenschwinger, ein Drehbandlbaum, ein Stelzenparcours und verschiedene Schaukeln sorgen für Gaudi und Bewegung. Die meisten Geräte sind aus Holz und daher besonders kinderfreundlich. Auf der Kleinkinderanlage kann man nach Herzenslust Sandburgen bauen. Die Erwachsenen können derweil auf den zahlreichen Bänken und Sitzplätze, die rund um die Anlage aufgestellt wurden, ihren Nachwuchs entspannt im Auge behalten. Erfrischungen und kleine Snacks bietet der Kiosk nebenan, und wenn die Blase drückt, sind die kostenlosen Sanitäranlagen in der Vitalwelt nicht weit.

 

Tretbootfahren

160 Kalorien strampelt sich ein Erwachsener in einer halben Stunde Tretbootfahren ab, sagt zumindest das Internet. Kalorien hin oder her – eine Tretbootfahrt auf dem Schliersee ist ein sehr lustiges Familienvergnügen, das man auch an kühleren Tagen ausprobieren kann. Vom Bootsverleih am Milchhäusl aus – der 82-jährige Bootsverleiher Nik Gumberger ist übrigens ein echtes Schlierseer Unikum – kostet beispielsweise eine Stunde mit dem Tretboot zwölf Euro, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Der Wellengang auf dem Schliersee ist meist nicht allzu stark, deshalb ist das Treten nicht sehr anstrengend und für etwas ältere Kinder problemlos machbar. Fährt man zur Insel Wörth hinüber, kann man mit dem Tretboot dort sogar am Ufer anlegen. An sonnigen Sommertagen kann man vom Tretboot aus einen Sprung ins kühle Nass wagen. Über eine kleine Leiter am Heck des Bootes kann man danach ohne Mühe wieder an Deck klettern.

Egal, für welches Vergnügen man sich entscheidet – der Schliersee ist immer eine Reise wert, auch – oder vor allem! – mit Kindern.

 

Josefsthaler Wasserfälle
Josefsthaler Straße
83727 Schliersee

 

Spielplatz an der Vitalwelt
83727 Schliersee

 

Bootsverleih am Milchhäusl
Kurweg 4
83727 Schliersee

 

Weitere Infos unter www.schliersee.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der Taubenstein – ein Bergwandererlebnis für Naturverbundene und Familien

Es ist mal wieder so weit: Der Berg ruft!

„Aufi zu die schwarzen Wolken ziagt‘s mi halt mit
aller G‘walt, i kim scho Berg i kim.
Secht‘s sa‘s denn net liabe Leit,
i muass am Berg und des no heit.“

Wolfgang Ambros

Das Mangfallgebirge ist ein perfektes Wandergebiet für Familien, da die Besteigung im Vergleich mit anderen Gebirgen gemäßigt ist. Trotzdem ist natürlich auch hier Vorsicht angebracht sowie auf gutes Schuhwerk (Bergstiefel!) und ausreichend Flüssigkeit zu achten. Wichtig ist in den Bergen immer eine gute Trittsicherheit. Wer es ruhig angehen möchte, kann mit der Taubensteinbahn in kleinen 4er-Gondeln bis zur Bergstation auf 1.613 m Höhe fahren und spart sich so ca. 550 Höhenmeter. Von hier aus kann man ins Rotwandgebiet wandern und mit etwas Glück auch Gämsen und sogar Murmeltiere sehen. Die Mitnahme eines Fernglases kann ich nur empfehlen.

Zwei kurze felsige Aufstiege müssen bewältigt werden, und dann ist es eine relativ einfache Wanderung bis zum Rotwandhaus. In den Sommermonaten kann man vom Wegesrand aus die eine oder andere wilde Orchidee entdecken. Es wird aus Sicherheits- und Naturschutzgründen dringend empfohlen, die Wege nicht zu verlassen. Sämtliche seltene Pflanzen wachsen genauso in der Nähe der Pfade und können von hier aus bewundert werden.

Von der Bergstation aus kann man selbstverständlich auch in die andere Richtung, z. B. zur Jägerkamp (1.746 m), oder zur Aiplspitz wandern. Auch der Abstieg zur Oberen Maxlraineralm ist empfehlenswert. Hier kann man gut einkehren, übernachten ‒ und es gibt sogar einen Pool.

Auf den Almwiesen leben während der Sommermonate bis in den frühen Herbst hinein unsere Kühe. Rund um den Taubenstein kann man unterschiedliche Rassen beobachten. Es gibt Herden, die aus ausgewachsenen Kühen und Bullen bestehen, aber auch Kälber genießen die Bergluft und das frische Gras. Kühe sind i. d. R. friedliebende Tiere, aber sie sind auch neugierig, ganz besonders die Kälber. So passiert es, dass das eine oder andere Kalb den Wanderern sehr nahe kommt. Und dann ist Vorsicht angesagt, weil die Mütter ihrem Instinkt entsprechend ihre Kälber beschützen und verteidigen. Daher mein Rat: Halten Sie ausreichend Abstand zu den Herden und Einzeltieren (20-50 m). Bleiben Sie wenn möglich auf den Wanderwegen. Erschrecken und füttern Sie die Tiere nicht. Hunde müssen angeleint bleiben! Außer bei einem Angriff, da sollte der Hund von der Leine gelassen werden. Versuchen Sie nicht, ihn zu schützen, er ist schneller als die Kuh. Wenn man diese einfachen Regeln beherzigt, dann steht einem friedlichen Miteinander auf der Weide eigentlich nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Erhören Sie den Ruf des Berges und nutzen Sie die wärmere Jahreszeit für eine erlebnisreiche Wanderung mit der ganzen Familie rund um den Taubenstein.

 

 

Anfahrt:
Mit der Bahn: Von München fährt man mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) nach Fischhausen-Neuhaus. Von dort geht es mit dem Bus bis zur Talstation der Taubensteinbahn weiter.
Mit dem Auto: Von München aus nimmt man die Autobahn A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Weyarn. Über Thalham, Miesbach, Hausham, Schliersee und Neuhaus in Richtung Bayrischzell fahren. Etwa 1 km hinter Neuhaus rechts die ausgeschilderte Straße hoch zum Spitzingsee abzweigen und bis zur Talstation Taubenstein kurz vor der Ortschaft „Spitzingsee“ fahren. An der Taubensteinbahn befindet sich ein Parkplatz, der für Seilbahnnutzer kostenfrei ist (Abgabe der Parkscheinquittung an der Kasse!).

 

 

Alpenbahnen Spitzingsee GmbH

Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel. +49 8026 9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/sommer/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

The Great Debate…To Pick Up or not to pick up…that is the question.

It’s a constant discussion amongst dog owners here in Schliersee, ”Why exactly do I have to pick up after my dog when all other animals are allowed to defecate wherever they wish?”. Are the reasons simply cosmetic or a real environmental concern? Do the dog droppings somehow affect our precious cheese production? Isn’t it just considered fertilizer like the cow and horse manure?

 

After asking many of our local farmers for the exact reason dog owners must be vigilant I decided to do a bit of research on my own. It’s very important for us dog owners to not only be respectful of our farming neighbors but for us all to live in harmony. Making sure we carry a couple biodegradable bags is a small price to pay for keeping everyone happy and healthy.

 

The parasite Neospora Caninum is the concern when dog owners carelessly forget to pick up after their dogs. This infection naturally leads to the development of neosporosis which is spread through dog droppings. Dogs can become infected with neospora through eating raw meat. And if cows come into contact with the parasite, it can cause them to abort. One farmer told me that if cows eat dog faeces it makes the milk and cheese taste foul.

 

So the long and short of the great pick up debate, yes, it is very important you remove and properly dispose of your dog’s waste in a biodegradable pick up bag. Sadly I have noticed a lot of folks are unwilling to walk to the next trash can or dog waste station. We wish Schliersee to remain a dog friendly vacation spot, so please be aware while walking your dog and clean up accordingly. Schliersee and the surrounding areas have made this job easier by installing more designated dog stations in and around the towns and lakes.

 

 

For more information on Neospora:

 

https://www.fginsight.com/news/news/neosporosis-in-cattle-farmer-issues-emotional-plea-to-dog-walkers-after-cull-scare-20648

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die große Debatte … Hundekot aufheben oder nicht aufheben … das ist hier die Frage.

Hier in Schliersee findet eine andauernde Diskussion unter den Hundebesitzern statt: „Warum muss gerade ich die Hinterlassenschaften meines Hundes aufheben, wenn alle anderen Tiere ihr Geschäft – überall wo sie wollen – verrichten dürfen?“

Sind die Gründe eher kosmetischer Natur oder handelt es sich um echte Umweltbelange? Schaden die Hundeexkremente unsere kostbare Käseproduktion? Könnte man Hundekot nicht einfach als Dünger verwenden, so wie man es auch mit Kuh- oder Pferdemist macht?

Nachdem ich mit mehreren ortsansässigen Landwirten gesprochen und nach den genauen Gründen gefragt habe, warum Hundebesitzer darauf achten sollten, entschied ich mich ein wenig auf eigene Faust zu recherchieren.

Für uns Hundebesitzer ist es wichtig, nicht nur mit Respekt unseren landwirtschaftlich tätigen Nachbarn, sondern auch uns untereinander friedlich zu begegnen.
Immer dafür zu sorgen, dass wir ein paar biologisch abbaubare Beutel mit uns herumtragen, ist ein kleiner Preis, den wir zahlen müssen, damit sich jeder glücklich und gesund fühlt.

Hundebesitzer, die aufgrund ihrer Nachlässigkeit die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht aufheben und entsorgen, fördern die Verbreitung der Neosporose. Diese Infektionskrankheit wird von Neospora Caninum ausgelöst.  Die Parasiten gelangen durch den Verzehr von rohem Fleisch in den Körper des Hundes und werden später mit dem Kot des Tieres weiter verteilt. Kommen Kühe mit den Parasiten in Kontakt, kann das zu Fehlgeburten führen. Von einem Landwirt habe ich erfahren, dass die Milch und der Käse einer Kuh, die mit Hundekot in Berührung gekommen ist, faulig schmeckt.

Die Quintessenz der großen “Aufhebdebatte“ – ja, es ist wichtig, dass Sie die Exkremente Ihres Hundes mit einem biologisch abbaubaren Beutel aufheben und sachgemäß entsorgen!
Leider habe ich feststellen müssen, dass viele Leute nicht willens sind, zum nächsten Müllbehalter oder Hundekotbeutel-Station zu laufen.
Wir möchten, dass Schliersee auch in Zukunft ein hundefreundlicher Ferienort bleibt – bitte halten Sie beim Spaziergang mit Ihrem Hund Ihre Augen offen und heben Sie die Hinterlassenschaften Ihres Tieres auf.

Um allen Hundebesitzern die Arbeit zu erleichtern, haben Schliersee und die umliegenden Gemeinden weitere ausgewiesene Hundestationen innerhalb der Ortschaften, in der Umgebung und an den Seen aufgestellt.

 

Weitere Informationen zur Infektionskrankheit Neospora finden Sie unter:
https://www.fginsight.com/news/news/neosporosis-in-cattle-farmer-issues-emotional-plea-to-dog-walkers-after-cull-scare-20648

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Urlaub auf dem Bauernhof – ein abwechslungsreiches Erlebnis für Familien, aber auch für Ruhesuchende

In Schliersee gibt es viele Möglichkeiten, Urlaub auf dem Bauernhof zu machen.

Ich möchte Ihnen zwei Biohöfe vorstellen, die jeder für sich wunderschöne Erholungsorte darstellen und trotzdem sehr gegensätzlich sind.

Beim Sonnenstatter der Familie Hirtreiter lädt ein bunt blühender Bauerngarten direkt vor der Tür zum Eintreten ins Haus Schlierseeblick ein. Und der Name hält, was er verspricht! Hier findet sich ein Paradies für Familien mit Kindern, die einen Spielplatz mit Rutsche gleich im Garten vor dem Haus vorfinden und dort sowie im extra eingerichteten Spielzimmer oder der Spielscheune mit Kletterwand und Trampolin nach Lust und Laune toben können. Auf dem Hof werden neben vielen anderen Tieren u. a. seit über 30 Jahren süddeutsche Kaltblutpferde gezüchtet. Das sind schwere, bäuerliche Arbeitspferde unserer Region, die im Herbst an der Leonhardifahrt teilnehmen und dort gesegnet werden. Der Hof wird erstmals 1473 erwähnt. Hier wird Gemütlichkeit, aber auch Abenteuer und Erlebnis großgeschrieben. Urlaub ist auch im Berghäusl oder auf der eigenen Alm möglich.

Wer Ruhe und Erholung fernab von jeglichem Trubel sucht, ist auf dem Biohof Schwaig genau richtig. Auf dem Weg zum Hof kommt einem eine Katze geruhsam entgegengeschlendert, und hinter dem Haus grasen zahme, neugierige Kälber einer alten bayerischen Rasse, die hier zurückgezüchtet wird. Es gibt eine weitläufige Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen, einer kleinen Kapelle, duftenden Rosen und einem wunderschönen Grillplatz. Die Einrichtung der Räumlichkeiten ist maßgeschreinert und besteht aus eigenen Hölzern. Hinter einem alten, knorrigen Apfelbaum findet man ein uriges Saunahaus. Seit 1822 ist die Schwaige aus dem Jahre 1200 in Familienbesitz. Ruhe und Erholung sowie Achtung vor allen Lebewesen werden hier gelebt. Mir kommt es vor wie ein Stück Garten Eden, und würde ich nicht bereits in dieser Region leben, würde ich hier meine Auszeit verbringen wollen.

Bio-Hof Schwaig, Markus und Notburga Hofberger
Schwaig 2
83727 Schliersee
Telefon: 08026 2118
E-Mail: info@biohof-schwaig.de

Internet: http://www.biohof-schwaig.de

 

Beim Sonnenstatter

Familie Hirtreiter
Schießstättstraße 7
83727 Schliersee
Telefon: 08026 20011
E-Mail: info@gaestehaus-sonnenstatter.de

Internet: http://gaestehaus-sonnenstatter.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Lebenshilfe pflanzt junge Bäume auf dem Schliersberg

„Die Lebenshilfe Miesbach wurde als Vereinigung von Eltern, Angehörigen und Freunden von geistig und mehrfach behinderten Menschen 1969 als gemeinnütziger Verein in Schliersee/Neuhaus gegründet.“

„Einmal im Jahr führt die Firma workday eine Art „Giving-Back-Aktion“ durch. Dieses Jahr besteht die Aktion aus einem gemeinsamen Aufforsten von workday mit Kindern aus dem Kinderhort der Lebenshilfe sowie Erwachsenen mit Behinderung“, erfahre ich von Horst Jenicek, dem Gründer der Erlebniswerkstatt WILDPFADE. Im Privatforst von Josef Maier aus Schliersee auf dem Schliersberg werden 150 Weißtannen, 150 Douglasien, 75 europäische Lärchen und 40 Rotbuchen gesetzt. Der Revierförster Peter Lechner (Forstrevier Schliersee) ist dabei und hat im Vorfeld darauf geachtet, dass die Pflanzen für eine Höhe von etwa 900 m ü. M. geeignet sind und der sogenannten montanen Stufe entsprechen.

Die Firma workday aus München hatte sich an Horst Jenicek mit dem Ansinnen gewandt, ein soziales Projekt durchführen zu wollen. So wurde ein Naturprojekt von WILDPFADE daraus. Horst nahm die Organisation in die Hand und brachte workday, den Landwirt Herrn Maier und Herrn Lechner zusammen. Auf diesem Weg entstand die gemeinsame Aktion, welche sich um Nachhaltigkeit in der Natur bemüht und bereits schon einmal mit Erfolg stattfand. Workday sponsert nicht nur sämtliche Pflanzen, die Mitarbeiter unterstützen die Aufforstung tatkräftig durch eigenen Einsatz und nehmen die Menschen der Lebenshilfe dabei im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand. Es ist wundervoll, mitzuerleben, wie einfühlsam sie mit den Kindern und Erwachsenen umgehen.

Der Förster hatte vorab die Gebiete links und rechts des Schotterweges markiert, innerhalb derer im Abstand von ca. 2 m die Pflanzen gesetzt werden sollen. Bereits von Weitem hört man das Lachen der Menschen, welche fleißig den Spaten schwingen, die vierjährigen Pflanzen eingraben und mit einem Bambusstab mit gelbem Band markieren. Besonders die Erwachsenen des „FC Fit“ der Lebenshilfe sind mit großer Freude dabei. Einzelne überwinden ihre Ängste, vom Weg ab ins Unterholz zu gehen, und werden dabei von den Mitarbeitern von workday und dem Revierförster geführt und angeleitet. Es ist rührend, zu sehen, wie sehr sich diese durch eine Behinderung eingeschränkten Menschen an kleinen Dingen erfreuen können. Kathie beispielsweise bleibt immer wieder stehen und erkundet die Landschaft. Sie reibt Kräuter zwischen ihren Händen und atmet deren Duft ein. Zum Abschied umarmt sie ihre neuen Freunde, die sie heute kennengelernt hat. Und auch die anderen Menschen der Lebenshilfe sprühen über vor Lebensfreude und freuen sich an „ihren“ Bäumchen. Zum Tagesabschluss werden gemeinsam Würstel gegrillt, und der idyllische Blick auf den Schliersee rundet den Tag noch wunderschön ab.

 

 

WILDPFADE
Horst Jenicek
Tratberg 19
83734 Hausham

Telefon: 08026 9288945

E-Mail: info@wildpfade.eu
Internet: http://wildpfade.eu/

 

 

 

[tourim-redakteur]