Räuchern mit heimischen Kräutern und Harzen

Eine Reise durch die Zeit mit „Marlies Bader“

Stellt euch vor, ihr lebt vor ca. 10.000 Jahren. Es ist ein kalter Abend, und alle sitzen zusammen mit den Sippenmitgliedern in einer Höhle um ein loderndes Feuer herum. Die letzte Jagdbeute liegt, damit die Tiere sie nicht erreichen, in der oberen Nische der Höhle. Das trockene Holz ist verbraucht, und ein Mitglied kommt auf die Idee, einen noch frischen Wacholderbusch zum Verbrennen auf das Feuer zu legen. Das lodernde Feuer erlischt dadurch, aber die Glut lässt die ätherischen Harze des Wacholders verdampfen. Nachdem sich der erste beißende Rauch verzogen hat, wird die Höhle vom aromatischen Duft des Wacholders erfüllt. Der Husten, den die Menschen um das Feuer hatten, wird gemildert, und allmählich tritt eine entspannte Stille ein.

Selbst die gichtigen Gelenkschmerzen der Oma werden etwas gelindert. Die Wirkung des keimtötenden Rauchs wird auch an der Jagdbeute sichtbar. Der Rauch zieht bis unter die Höhlendecke und konserviert damit das Wildfleisch.

Daraufhin wurden die Heiler der Gruppe auf die Wirkung des Rauchs aufmerksam und nutzten ihn, um körperliche Leiden zu lindern, und die Jäger nutzten fortan den Rauch, um Fleisch haltbar zu machen. Die Schamanen nahmen mithilfe des Rauchs und der Trommeln fortan dieses Handwerkszeug zum Reisen in die geistige Welt. Die Praxis des Räucherns verbreitete sich weltweit und wurde mehr und mehr verfeinert.

Es wurde geräuchert, um den Göttern oder Ahnen zu huldigen. Die Vorstellung, der balsamische Rauch sei die Nahrung der Götter und trage die Gebete zu ihnen, war weitverbreitet. Aber auch zu profanen Zwecken wurde geräuchert, etwa um Kleider, Haare oder Wohnräume zu aromatisieren ‒ und nicht zuletzt zur Schädlingsabwehr.

Bis zur heutigen Zeit wird auf der ganzen Welt geräuchert. In den asiatischen orientalischen Ländern ist das Räuchern sogar alltägliche Praxis. Nur die westliche Wissenslinie über die Kraft des Räucherns ist bzw. war zum großen Teil unterbrochen (abgesehen vom Konservieren bei Fleisch und Fisch). Reste des geistigen Räucherns finden wir heute noch in den Hochämtern der katholischen Kirche, wobei hier meist der orientalische Weihrauch verwendet wird.

Mittlerweile haben die kräuterkundigen Frauen und Männer wieder Hochkonjunktur.

Beim Räuchern geht es ‒ ähnlich wie in der Homöopathie – darum, den Geist (die Wirkung) der Pflanze von der Materie (Pflanzenkörper) zu lösen. Für diesen Vorgang werden Glut und Hitze des Feuers zur Transformation verwendet.

 

 

Ich hatte das Glück, die großen Kräuterkundigen wie Maria Treben, meine Tante Walburga, meine Eltern, Eva Aschenbrenner, Ignaz Schlifni, Inge Kogler, Marlies Bader und viele weitere noch persönlich kennenzulernen. Schon als kleines Mädchen war ich zuständig für den Kräuterbusch, der an Maria Himmelfahrt geweiht und zum Trocken an der Stalltür aufgehängt wurde. Bei Krankheit von Tier und Mensch hatte mein Vater immer intuitiv die richtigen getrockneten Kräuter genommen und auf die Glut im Küchenherd gelegt. Auch für den Wettersegen wurde gebetet und geräuchert (Königskerze) ‒ es hat immer gewirkt. Mein Vater war es auch, der mich neugierig machte, welche Räuchermischungen in der Kirche verwendet wurden. Als langjähriger Mesner und Räucherexperte für Schwarzgeräuchertes kannte er sich bestens aus. Wenn Vater von der Waldarbeit heimkam, hatte er immer a Stückal Fichtenharz dabei und legte es intuitiv ins Feuer. Dieser wohlriechende Duft, der sich daraufhin ausbreitete, ist bis heute für mich sehr angenehm.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Gesund durch den Winter – Tipps gegen Erkältung von einer Schlierseer Apothekerin

Wenn’s im Hals kratzt und schmerzt, sind das oft erste Anzeichen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts. Doch wer früh genug dagegen ankämpft, hat meist gute Chancen, die unerwünschte Bakterienattacke erfolgreich abzuwehren. Kompetenter Ansprechpartner in Sachen Gesundheit und Arzneimittel ist die Schlierseer Apothekerin Birgitta Seemüller:

 

 

 

 

 

Mit diesen Sofortmaßnahmen und mit einer gehörigen Portion frischer, reiner „Schliersee-Luft“ kommen Sie hoffentlich gesund und munter durch die kalte Jahreszeit!

Apotheken in Schliersee:

Seemüller Apotheke
Rathausstraße 7A
83727 Schliersee

www.seemueller-apotheke.de

 

Kur Apotheke
Perfallstraße 1a
83727 Schliersee

www.kur-apo-schliersee.de

 

St. Bernhard Apotheke
Neuhauser Str. 36
83727 Schliersee

www.st-bernhard-apo.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Rau(ch)nächte ‒ seit Jahrhunderten eine ganz besondere Zeit

Die Zeit zwischen den Jahren, die Rau(ch)nächte, galten bei uns in der Familie als Quelle der Ruhe und Kraft, Zeit für sich und die Familie zu haben. Es wurde nur das Notwendigste erledigt, wie Stallarbeit und Nahrungszubereitung. In dieser heiligen Zeit durfte keine Wäsche gewaschen werden, alles wurde auf Sparflamme zurückgefahren. Allerdings sollte zuvor alles in Ordnung gebracht werden, damit das alte Jahr in Frieden gehen kann.

Am 21. Dezember, auch Thomastag genannt, ist Wintersonnwende. Es ist der kürzeste Tag des Jahres und Beginn der zwölf Raunächte. Die Natur und auch die Menschen ziehen sich zurück und halten inne. Gebet, Meditation, räuchern und orakeln, gemütliches Beisammensein und Geschichten erzählen erfüllen die ganz besondere Zeit zwischen den Jahren.

Das Räuchern zu den Rau(ch)nächten ist eine Art von Orakeln. Man nimmt getrocknete heimische Kräuter und Harze, die mithilfe von Feuer (glühende Kohle oder Teelicht mit Sieb) verräuchert werden. Dabei wird das ätherische Öl der Pflanzen oder Harze freigesetzt und wirkt stimmungsaufhellend für Geist und Seele ‒ je nach Einsatz der Pflanzen. Salbei beispielsweise löst Spannungen, Rose ist für die Liebe, Styrax ist herzöffnend und gehört auch in die Liebesräucherung …

In den zwölf Nächten (ausgenommen sind die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember) ist das Tor zu den Ahnen ganz besonders geöffnet. In diesen Tagen ist nichts wie sonst. Man bediente sich ganz bewusst der Energie der Ahnen, um sich neu zu orientieren und persönliche Anliegen zu klären. Eine heilsame Chance auch in unserer heutigen schnelllebigen Zeit. Das Innehalten zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Dieser Raum bietet uns die Möglichkeit, um zu reflektieren, nachzudenken, nachspüren und gleichzeitig neue Impulse und Ideen für das kommende Jahr wahrzunehmen. Mit dieser ganz besonderen Auszeit ‒ liebevoll gestaltet ‒ kommen wir wieder schneller in unser Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele.

Jede Nacht der zwölf Raunächte steht für einen Monat des kommenden Jahres. Jeder kann das ganz unterschiedlich für sich selber gestalten. Die ersten sechs Nächte, um das Vergangene abzuschließen, um dann die zweiten sechs Nächte das Kommende zu visionieren.

Mein Vater hatte sein ganz persönliches Wetterorakel. Er nahm eine Zwiebel, schnitt sie auseinander und legte sie in eine kleine Glasschüssel. Je nachdem, wie viel Wasser sich während der Raunächte in jeder Schüssel gesammelt hat, so viel Regen würde es in dem zugeordneten Monat geben.

 

 

Zum Abschluss der Rau(ch)nächte wird am Morgen des Dreikönigstags oder am Abend zuvor mit der ganzen Familie noch mal durch das ganze Haus und den Stall gegangen. Mit einem alten Bügeleisen oder einer Kohleschaufel mit glühender Kohle (Vorsicht!!!, die glühende Kohle sollte auch wirklich in den Gefäßen bleiben), darauf Weihrauch, Myrrhe und Lavendel. Ein Schutzritual, das heute nach Kaspar, Melchior und Balthasar benannt ist. Dabei wird mit Kreide an den Türstock „K+M+B“ geschrieben, was auch heißt: „Herrgott, segne dieses Haus, diesen Stall und alle, die hier gehen ein und aus.“ Das Weihwasser darf dabei nicht fehlen. Diese Aufgabe übernimmt meist das jüngste Familienmitglied.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Rauhnächte…Old Rituals are Alive in Schliersee

Between the 21st of December and the 6th of January, in what is known here in Bavaria as Rauhnächte (smoke nights), it is believed that at this time the veil between this world and the hereafter is at its thinnest. This is a time for change, purification and reflection. It is believed that at this time, through the ritual of “räuchern” or incense burning, you could affect positive change in the new year while protecting your family, farm and livestock. This might all seem very mystical but these old beliefs are now being found to have real evidence in science in our modern times. Many of these plants have antimicrobial and antibacterial properties.

Recently, on a very cold dark night in November, my colleague Ulrike McCarthy and I, were invited to learn about these traditions at one of our local farms. Our spiritual guide, Angelika Prem, also a writer for Schliersee magazine, has been teaching and performing these ancient rituals for more than 15 years. You can say she has been involved in them much longer as it was all just a very normal part of the seasonal calendar for her family farm. What she didn’t learn at her mother’s hearth, she learned by taking courses and reading extensibly on the subject and now offers courses and seminars at her farm, Hennerehof, right here in Schliersee.

When we first arrived, before we gathered together around the roaring fire,  Angelika used a “Räucherbündel or Räucherzigarre” to clean our energy and prepare us for this ritual. In the US we call this a smudging stick. The plants for the purpose of making smudging sticks and other smoking rituals, are traditionally gathered on the 15th of August the official holiday of the Assumption of Mary.

Once “clean” Angelika began to hand us various items she had gathered for ceremonial purposes from the forest around her farm. Hardened tree resin, dry bunches of various plants and even hand written notes. All were given out at different times in the ceremony and we were encouraged to dig deep in our emotions and cast the difficult or negative thoughts into the flames, along with the plants and powders. “This is a great time to unpack your baggage” she repeated often to us. I have to admit I had a hard time deciding which bag to unload as it sure has been a challenging year.

When we could stand the blustering cold no longer, we went into the cozy alpine farmhouse of Hennerehof. Once inside we sipped steaming mugs of tea and snacked on homemade pumpkin soup and cookies. The energy of gathering with such knowledgable women was very intoxicating. Could that magical moment be a result of the exotic scent of mystical vapors from the various incense we were learning their uses? I do not know the answer, but I have to highly recommend coming to Schliersee and taking a few of Angelika’s seminars. It will most definitely reignite your connection with the traditions of the old ways.

 

 

To find out more about the amazing Angelika Prem and sign up for her courses, please click this link:

https://www.hennerer.com

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Endlich wieder Skifahren: Saisoneröffnung Skigebiet Spitzingsee

Ihr wollt dem Weihnachtsstress entfliehen?

Der Schnee ist da, und die Alpenbahnen Spitzingsee beschneien fleißig, damit ihr gute Pisten vorfindet. Seit Samstag, 15.12.2018, sind die Stümpflingbahn, der Roßkopflift, der Lyralift und der Kurvenlift in Betrieb. Die Suttenbahn fährt nur als Zubringer. Richtig viel Schnee haben wir noch nicht, aber für einen ersten Skiausflug in der Saison ist es durchaus ausreichend. Während am Morgen noch der Nebel in den Bergen lag, kämpfte sich ab Mittag die Sonne durch und verwöhnte alle Ski- und Snowboard-Begeisterten mit einem Traumtag.

Ein ganz besonderes Angebot: Flexibel hoch fünf ‒ der Alpen Plus Skipass „5 Tage aus der Saison“

Beim Kauf bis 24.12.2018 ist der Alpen Plus Skipass „5 Tage aus der Saison“ zum weihnachtlichen Sonderpreis von 155 Euro für Erwachsene, 145 Euro für Senioren, 140 Euro für Jugendliche und Senioren sowie 75 Euro für Kinder erhältlich. Mit ihm kann man an fünf frei wählbaren Tagen während der Wintersaison nach Lust und Laune Skifahren oder Snowboarden. Erhältlich ist der Skipass an den Kassen oder unter www.alpenbahnen-spitzingsee.de/.

Schneetelefon
Tel.: 08026/7099

 

 

Lifte

10 Bahnen und Lifte
2 Vierer-Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube (Stümpflingbahn, Suttenbahn)
1 Doppel-Sesselbahn (Roßkopf-2er-Sesselbahn)
7 Schlepplifte

 

2018-2019_Winter_Spitzingsee-Tegernsee PDF

 

Pisten

10 präparierte Abfahrten
1 Variantenabfahrt am Roßkopf
4 voll beschneite Abfahrten/insgesamt 7,45 km beschneite Pisten und Abfahrten
Aufteilung: 2 schwarze, 5 rote und 2 blaue Pisten
Längste Abfahrten: Grünsee-Abfahrt 3,5 km, Suttenabfahrt 2,5 km

 

 

Skipassgemeinschaft Spitzingsee GbR
Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel.: 08026/9292230

info@alpenbahnen-spitzingsee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Silvester feiern in Schliersee – so kommt ihr gut ins neue Jahr

Ihr wollt das Jahr sportlich beenden? -> Medius Schliersee

Am 31.12.2018 findet der Silvesterlauf vom medius Schliersee statt. Schnell einen der 300 Startplätze sichern. Nach dem Start um 13:30 Uhr an der Vitalwelt führt die Laufstrecke 7,6 km rund um den Schliersee. Im Ziel warten dann sogar Glühwein und Tegernseer Helles.

Silvesterlauf Medius Schliersee | Startgeld Euro 15 pro Person. Jetzt anmelden!

 

Ihr mögt es märchenhaft? -> Karma Bavaria

Feiert das märchenhafteste Jahresendfest 2018, angefangen mit einem köstlichen Fünf-Gänge-Dinner im festlich dekorierten Saal und gefolgt von fantastischer Unterhaltung. Kommt in eurer märchenhaftesten Garderobe und gewinnt vielleicht die Auszeichnung als Schönste/Schönster von allen, noch bevor die Uhr zwölf schlägt. Mit einem spektakulären Feuerwerk und einem DJ, der all eure Lieblingslieder spielt.

Silvester Around The World With Karma | Gala-Dinner Euro 109,- pro Person (Reservierung)

 

Lieber ein Captain’s Dinner direkt am Schliersee? -> Schlierseer Hof

Kommt zur „Feier des Jahres“ 2018 und lasst euch verzaubern. Ab 19:00 Uhr

Empfangscocktail, Tanz mit Band, Überraschungsprogramm, Gala-Buffet, Versteigerung Gutscheine, Feuerwerk und Mitternachtsimbiss

Abendgarderobe erwünscht. Im Panorama-Restaurant mit Blick auf den See und die Berge.

Captain’s Dinner mit Gala-Buffet | Euro 125,- pro Person (Reservierung)

 

Ihr sucht eine kulinarische Reise? -> Lehmanns Neuhauser Stuben

Genießt den Jahreswechsel und feiert in Lehmanns Neuhauser Stuben. Zum Jahreswechsel nehmen euch Chris Lehmann und sein Team mit auf eine spannende kulinarische Reise. Empfang um 19:00 Uhr. Kleidung: festlich oder in Tracht.

Silvestermenü mit Empfang | Euro 79,- pro Person (Reservierung)

 

Ihr möchtet die Natur erleben? -> Obere Firstalm

Die Obere Firstalm hat dieses Jahr ganz normal von 9:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet. Warme Küche gibt es bis 21:00 Uhr. Das ist die Gelegenheit für euch für einen gemütlichen Winterspaziergang zur Oberen Firstalm und natürlich ‒ wenn es die Schneelage erlaubt ‒ für eine rasante Rodelpartie ins neue Jahr.

Rodelbedingungen unter www.mondscheinrodeln.de/

 

Ihr mögt Orgelmusik? -> Orgelfeuerwerk in der Pfarrkirche St. Sixtus

Ab 22:00 Uhr findet in der Silvesternacht ein Orgelfeuerwerk mit Hayko Siemens an der Mathis-Orgel statt. Anschließend wird vor dem Pfarrheim mit Sekt auf den Jahreswechsel angestoßen.

Orgelkonzert | Euro 15,- pro Person Kartenvorverkauf in der Gäste-Information Schliersee

 

Ihr möchtet lockere Atmosphäre und einen Traumblick über den See? -> Im Kurpark am See

Ab 21:00 Uhr treffen sich die Schlierseer im Kurpark am Musikpavillon, um in lockerer Atmosphäre mit Musik, guter Laune und natürlich einem Feuerwerk das neue Jahr 2019 zu begrüßen.
Eintritt frei.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schliersee hat einen neuen Weltmeister

Luftmatratzen Weltmeisterschaft 2018

Martin Bayer aus München alias „Jack Sparrow“ hat sich in einem spannenden Rennen den Titel „Luftmatratzen Weltmeister 2018“ erkämpft. Schon in den Vorläufen überzeugte er mit seiner Technik und Ausdauer und im Finale gegen Florian Grad aus Bichl (33) konnte er sich auch auf der längsten Strecke des Wettkampfs über sechs Bahnen durchsetzen.

Los ging es für die über 20 Teilnehmer in der Qualifikation mit 50m Brust, weiter gekämpft wurde im Achtelfinale über 100m Brust, im Viertelfinale mussten 50m Rücken absolviert werden, im Halbfinale nochmal 100m Brust und im Finale dann die längste Strecke mit 150m Brust. Insgesamt eine ziemlich lange Strecke für die Finalisten auf der Luftmatratze.

v.l.n.r. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Sportmoderator Michael Seyberth, Vize-Weltmeister Florian Grad aus Bichl, monte mare Chef Herbert Doll, Weltmeister Martin Bayer aus München, Kuramtsleiter Mathias Schrön und Bronzegewinner Dennis Medvejsek aus Miesbach.

Sportkommentator Michael Seyberth führte abwechslungsreich durch den Wettkampf und moderierte die anschließende Siegerehrung im Forum der Vitalwelt, wo unser Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und der Geschäftsführer der monte mare Unternehmensgruppe Herbert Doll die Urkunden, Medaillen und den Weltmeisterpokal feierlich überreichten. Unser Luftmatratzen Weltmeister Martin Bayer erhielt zusätzlich zum Titel noch eine Traumreise im Wert von über 2.000,00 Euro. „Ich freue mich riesig und es hat wirklich Spaß gemacht. Sicher mein größter sportlicher Erfolg!“, sagte er strahlend mit dem Weltmeisterpokal in den Händen.

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Weitere Informationen

Alle Ergebnisse findet ihr hier: luftmatratzen-weltmeisterschaft.de

Ihr könnt den Luftmatratzen Weltmeister auf Wasmeiers Weihnachstmarktl treffen

Der Weltmeister Martin Bayer erzählt mir, dass er schon am Morgen beim Aufwachen an die Schlierseer Sportlegende Markus Wasmeier gedacht hat. Jedes Jahr besucht Martin den historischen Weihnachtsmarkt im Markus Wasmeier Freilichtmuseum. Dieses Jahr wird es ein ganz besonderer Ausflug für ihn. „Vielleicht kann ich mit Markus Wasmeier ein bisschen plaudern, so von Weltmeister zu Weltmeister“, lachte er stolz. Trainiert hat Martin im Sommer auf seinem Stand Up Paddle im Schliersee.

Die Luftmatratzen Weltmeisterschaft war für alle ein voller Erfolg. Der sportliche Gedanke stand selbstverständlich im Vordergrund, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch wir im Team hatten eine Menge Spaß. Teilnehmer, wie Zuschauer und Badegäste konnten die Vitaltherme am Wettkampftag kostenlos besuchen. Durch den Internet Livestream fieberten Zuschauer aus der ganzen Welt mit, wie sich das für eine echte Weltmeisterschaft gehört.

Ausstellung „Sport Ohne Grenzen“

Besonders freut sich Martin Bayer, dass er jetzt als Luftmatratzen Weltmeister auch eine Schlierseer Sportlegende ist. Die Ausstellung „Sport Ohne Grenzen“ findet ab 15. Dezember 2018 in der Vitalwelt statt. Dort werden über 30 Schlierseer Sportlegenden vom Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister, Ironman Teilnehmer bis hin zum Bayerischen Meister mit ihren besonderen Exponaten, wie Sportgeräte, Maskottchen und Medaillen ausgestellt. Martin Bayer gehört als erster Luftmatratzen Weltmeister jetzt dazu.

Das war die erste Luftmatratzen Weltmeisterschaft in der Vitaltherme in Zusammenarbeit mit monte mare, aber sicher nicht die letzte. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr. Ich hoffe ihr fangt gleich nach dem Winter das Training auf dem Schliersee an. Es lohnt sich.

 

[tourim-redakteur]

Schliersee ‒ Luftmatratzen-Weltmeisterschaft 2018

Wir suchen einen Weltmeister!

Mit Weltmeistertiteln kennen wir uns in Schliersee bestens aus. Wintersportlegenden wie Markus Wasmeier beim Skifahren, Hans Schaller beim Rodeln und Gustl Berauer in der Nordischen Kombination haben einige Weltmeistertitel nach Schliersee geholt.

Jetzt ist es an der Zeit, dass Schliersee einen eigenen Weltmeister kürt. Am Sonntag, den 9. Dezember 2018, werden insgesamt 32 Athletinnen und Athleten zur Luftmatratzen-Weltmeisterschaft im Hallenbad der Vitalwelt und monte mare in Schliersee gegeneinander antreten. Am Wettkampftag muss auf einer Luftmatratze eine Strecke von 50, 100 und 150 Metern absolviert werden. Wer runterfällt, ist disqualifiziert. Gestartet wird auf gestellten Luftmatratzen – die Voraussetzungen sind also für alle Teilnehmer gleich. Natürlich dürfen keine Hilfsmittel verwendet werden. Es starten immer zwei Teilnehmer vom Beckenrand ohne Anlauf.

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit monte mare findet im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Vitalwelt statt. An diesem Tag ist der Eintritt ins Hallenbad in Badebekleidung kostenlos. Kommt vorbei und feuert die Athleten an. Natürlich ist der Badebetrieb während des Wettkampfs nur eingeschränkt möglich. Wer das Ganze von zu Hause beobachten möchte, der kann die Weltmeisterschaft auf der Facebook-Seite von Schliersee live mitverfolgen. Außerdem wird das Wassersportevent auf einer Großleinwand im Forum der Vitalwelt übertragen.

 

Und was erwartet den Weltmeister?

Dem zukünftigen Weltmeister winkt neben dem Titel „Luftmatratzen-Weltmeister“ und der Goldmedaille eine Traumreise im Wert von über 2.000,00 EURO. Da lohnt sich das Mitmachen.

Auch Eure Kinder dürfen auf die Luftmatratze. Im Anschluss an die offizielle Weltmeisterschaft findet um 14:15 Uhr noch ein Kinder-Wettkampf statt. Anmeldung vor Ort in der Vitalwelt.

 

 

Sonntag, 9. Dezember 2018, Vitalwelt Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee
Einlass Hallenbad ab 10:00 Uhr, Wettkampfbeginn 11:00 Uhr. Der Eintritt ist frei!
www.luftmatratzen-weltmeisterschaft.de

 

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Weitere Informationen

 

monte mare Schliersee: monte mare lässt keine Wünsche offen und bietet das perfekte Angebot für Ihre „Pause vom Alltag“. Ob allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie: Im monte mare in der Vitalwelt Schliersee findet jeder seinen Platz. Von der attraktiv gestalteten Vitaltherme (Hallenbad) mit 25-Meter-Schwimmbad, Außen-Solebecken und Whirlpool bis hin zur Saunawelt mit den unterschiedlichsten Schwitz-Angeboten im ansprechenden Ambiente. Der Saunagarten mit dem unvergleichlichen Panoramablick über den Schliersee wird Sie verzaubern. Auch das Angebot an Wellness-Massagen und Spa-Zeremonien kann sich sehen lassen: Von der klassischen Teilkörper-Massage nach einer ausgiebigen Wanderung über entspannende Ayurveda- und Hamam-Anwendungen bis hin zum romantischen Bad bei Kerzenschein und Musik ‒ unsere Wellness-Experten verwöhnen Sie von Kopf bis Fuß.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Geocaching in Schliersee

Jedes Jahr im November laden die Schlierseer Geocacher zum Weißwurst-Event ein.

Die Gäste kommen von weit angereist, um die Geocaches am Schliersee zu finden und dabei die guten Weißwürste und Brezen zu genießen. Dabei gibt es immer viel Spaß und einen regen Austausch unter Gleichgesinnten.

 

Was ist Geocaching?

Geocache (geo = griechisch „Erde“ und cache = engl. „geheimes Lager“)

Geocaching ist eine moderne Schatzsuche oder besser gesagt eine Schnitzeljagd für jedermann. Geocaching kann man zu jeder Jahreszeit machen ‒ es verbindet Technik und Natur und ist weltweit zu finden. Ein Hobby, das sehr lehrreich und spannend sein kann.

Bei meinen Umfragen waren sich alle „Geocacher“ einig: Die etwas müden, bequemen Menschen kommen wieder raus in die Natur, weg vom Fernseher, und lernen dabei viele Orte kennen, die sie sonst nie besucht hätten. Es geht darum, etwas gemeinsam zu erleben, sich wiederzutreffen und viel Spaß zu haben. Dabei werden die alltäglichen Sorgen und Beschwerden schnell vergessen.

 

Wie und wann begann Geocaching, und wann wurde der erste Geocache gelegt?

Geocaching begann, kurz nachdem Bill Clinton im Jahr 2000 den Störsender, der das Satellitensignal der GPS-Satelliten künstlich verschlechtert hatte, abschalten ließ. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Satellitensignale auch für die Navigation im zivilen Bereich mit einer Genauigkeit im Meterbereich genutzt werden.

Am 3. Mai 2000 macht sich Dave Ulmer in der Nähe von Portland im Bundesstaat Oregon (USA) auf den Weg und versteckt einen Eimer mit einer CD, einer Videokassette, Geldscheinen, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Konserve mit Bohnen mitten im Wald an der Position 45° 17′ 28? N, 122° 24′ 48? W.
Er veröffentlicht die (Geocache-)Koordinaten im Internet, und so blieb es nicht aus, dass das Geheimversteck (engl. stash) bereits einen Tag später mittels eines GPS-Geräts gefunden wird. Dave Ulmer ist so angetan von der Idee, dass er kurz darauf eine eigene Webseite ins Leben ruft, auf der er neue Stashes (Geocaches) mit deren Koordinaten dokumentiert und damit die Tür zum Geocaching öffnet.

Seit Ende Mai 2000 heißt der Stash nicht mehr Stash, sondern Geocache, und Geocaches werden auf der von Jeremy Irish gegründeten Seite www.geocaching.com gelistet. Mittlerweile gibt es über drei Millionen Geocaches weltweit.

 

Wie funktioniert denn nun Geocaching?

Eigentlich ist Geocaching ganz einfach.
Jemand versteckt einen Behälter, der mindestens ein Logbuch/Letterbuch enthält, irgendwo auf der Welt und meldet diesen sogenannten Geocache auf www.geocaching.com an. Ein paar Regeln (findet man auf www.geocaching.com) gibt es hierbei natürlich zu beachten. Danach schaltet ein Reviewer den Geocache frei. Somit ist dieser Geocache dann für die Geocacher im Internet sichtbar.
Nun kann sich jeder interessierte Geocacher die Beschreibung des Geocaches inkl. der Geocache-Koordinaten aus dem Internet herunterladen und mit seinem GPS-Navigerät ‒ am Anfang tut es auch ein Smartphone mit einer entsprechenden Geocaching-App ‒ auf die Suche nach dem Geocache machen.
Hat der Geocacher oder die Geocacherin den Geocache gefunden, trägt er/sie sich in das Logbuch, das sich im Geocaching-Behälter befindet, ein. Mit dem Stempel im Behälter (beim Hennerer ist es ein wunderschönes Kasterl am Baum) wird auch im eigenen Buch gestempelt.

Zusätzlich sollte man seinen Fund auch in der Log-Liste des entsprechenden Geocaches auf www.geocaching.com dokumentieren ‒ dies nennt man loggen.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer „Superfood“ – Meerrettich-Kartoffelsuppe

Der erste Schnee, draußen ist es jetzt wieder kalt ‒ Zeit für eine warme, wohlschmeckende Suppe.

Meerrettich-Kartoffelsuppe wirkt wie ein Zaubertrank.

Gerade diese Schärfe macht den Meerrettich und die Kapuzinerkresse zum natürlichen Keimbekämpfer, warum wir hier auch vom natürlichen Antibiotika sprechen. In der Wurzel des Meerrettichs und in dem Blütenboden der Kapuzinerkresse stecken viele gesunde Inhaltsstoffe wie Kalium, Vitamine usw.; außerdem sind die Pflanzen reich an sekundären Pflanzenstoffen. Besonders die Menge an sogenannten Senfölglykosiden ist hier besonders bemerkenswert, die antioxidativ und zellschützend wirken und das Immunsystem stärken. Die Senfölglykoside entziehen den Viren und Bakterien den Nährboden ‒ somit hat die Erkältung keine Chance, oder ich kann sie schnell abfangen.

 

Für mich gehört eine gute Suppe zum „Superfood“.

Sie vertreibt schnell schlechte Laune, Sorgen und vor allem großen Hunger auf ganz einfache Weise und wärmt außerdem von innen.

Wie in meiner Kindheit habe ich noch immer einen wunderbaren Suppengeschmack auf den Lippen. Da wurde aus den Resten vom Vortag oder wenigen anderen Zutaten, die gerade im Haus sind, eine köstliche Suppe zubereitet.
Beim Kochen einer leckeren Suppe sind Fantasie und Kreativität gefragt.

 

 

Mein persönliches Rezept für die Meerrettich-Kartoffelsuppe:

Zutaten für 4 Pers.

80 g Butter
1 kleine Zwiebel
1‒2 EL Mehl
600 g mehlige Kartoffeln
1 Liter Wasser
200 g Sahne-Meerrettich
1/8 l Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Chili, Brennnesselfrüchte
Evtl. Kapuzinerkresseblüten

Butter in einem Topf erhitzen, klein geschnittene Zwiebel darin andünsten.

1‒2 EL Mehl dazugeben und anschwitzen lassen, anschließend mit dem Wasser aufgießen und umrühren.

Die klein gewürfelten Kartoffelstücke dazugeben und ca. 15 Min. weichkochen.

Den Sahnemeerrettich und die Sahne dazugeben, mit dem Mixstab schaumig schlagen, anschließend würzen und mit den Kapuzinerkresseblüten (wenn noch vorhanden) garnieren und genießen.

Guten Appetit!

 

 

[tourim-redakteur]