„Schlierseer Märchen-Tag“ | Sagen und Märchen für Kinder am 22. Oktober 2021 in Schliersee

Bist du schon einmal mit Märchenerzählerin Ursula Weber durch Schliersee spaziert? Seit diesem Sommer kannst du an der beliebten Tour der Gäste-Information Schliersee in Kooperation mit dem Touristik-Verein jeden Mittwoch teilnehmen und dir von Ursula Weber Sagen und Geschichten über Schliersee erzählen lassen.

 

 

Am 22. Oktober 2021 sind die Kinder dran: Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes nimmt Ursula Weber die Kleinen mit auf Märchentour. Organisiert hat den „Märchen-Tag“ der Auszubildende der Gäste-Information, Simon Pertl. Mit vier Mitschülern aus der Berufsschule hat er dieses Praxisprojekt erarbeitet, das auch in seine Abschlussnote miteinfließt. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Studienzentrum Josefstal. Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Die Wanderung zu den Josefstaler Wasserfällen für Kinder von sechs bis zwölf Jahren dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine weitere Wanderung für Kinder von acht bis zwölf Jahren führt auf den Schlierseer Weinberg. Bei dieser Wanderung zum Einbruch der Dunkelheit gehen die Kinder mit Laternen. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr an der Gäste-Information Schliersee. Informationen über das Schlechtwetterprogramm erhälst du bei der Anmeldung am Telefon, denn die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

„Manch heitere, aber auch manch schaurige Geschichte erzählt man sich im Schlierseer Sagenschatz. Da ist von lebenslustigen Wilderern die Rede, von rachsüchtigen Grafen und von tollpatschigen Wallfahrern. Auf der Runde durch das schöne Schliersee sind wir jenen Sagengestalten auf der Spur“. Die Tölzer Erzählerin Ursula Weber lässt dabei die Geschichten von damals auf amüsante und spannende Weise lebendig werden!

Ursula Weber erzählt Märchen und Sagen am 22.Oktober 2021 speziell für Kinder. Wer sie schon einmal live erlebt hat weiß, dass das ein ganz besonderes Erlebnis wird. Für die Eltern genauso, wie für die Kinder.

Anmeldung telefonisch in der Gäste-Information Schliersee!

Die Teilnahme kostet 5 Euro. Für Schlierseer und Urlauber mit der Schlierseer Gästekarte ist die Veranstaltung kostenfrei.

 

 

Gäste-Information Schliersee

 

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

 

www.schliersee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Historische Kinderspiele wie vor hundert Jahren | Schlierseer Kinder Kulturherbst 2021

Am 24. Oktober 2021 finden im Markus Wasmeier Freilichtmuseum im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes historische Kinderspiele wie vor hundert Jahren statt.

 

 

An diesem Tag dürfen sich alle Familien auf eine Zeitreise in Sachen Kinderspiele freuen. Hast du schon einmal auf einer echten Holzkegelbahn gekegelt? Bist du schon einmal auf Stelzen gelaufen? Wer erinnert sich an einen Skibrettl-Lauf? Außerdem wird gebastelt und gemalt. Verschiedene Spielstationen können besucht werden. Auch Kasperls Spuikastl mit lustigen Theaterstücken ist vor Ort. Laufenten, Schweine, Katzen und Kühe begeistern die Kinder, und die Erwachsenen freuen sich auf einen Besuch im gemütlichen Biergarten. Ein Ausflug ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist ein abwechslungsreicher Tag für die ganze Familie. Am 24. Oktober 2021 bekommen die Kinder zum Abschluss sogar noch ein kleines „Gschenkerl“.

TIPP: In dieser Saison haben Kinder bis einschließlich 15 Jahren freien Eintritt ins Freilichtmuseum.

 

Bitte die 3G-Regel, Abstands- und Hygieneregeln beachten.

 

 

Öffnungszeiten

Di. bis So. 10:00‒17:00 Uhr

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Weitere Veranstaltungen des Schlierseer Kulturherbstes: Es gibt noch Karten! Kulturherbst Schliersee 2021 – Schliersee Magazin

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Waldbaden mit Ulla Menke in Schliersee | Sich selbst Freude schenken!

Warst du schon einmal Waldbaden?

Ulla Menke ist seit 15 Jahren Kräuterpädagogin und seit eineinhalb Jahren auch ausgebildete zertifizierte Führerin im Bereich Waldbaden. Was ist denn jetzt Waldbaden? Bäume umarmen? Ein Bad in einem Teich im Wald?

 

 

Waldbaden bedeutet, in die Atmosphäre des Waldes einzutauchen. Waldbaden, „Shinrin Yoku“, kommt aus Japan und heißt übersetzt „absichtsloses Schlendern im Wald“. Bereits in den 1980er-Jahren hat man in Japan herausgefunden, dass das absichtslose, langsame Schlendern im Wald sehr gesund ist. Die kühle Waldluft stärkt die Immunabwehr, senkt den Blutdruck und auch den Stress. Außerdem hebt das Waldbaden die Stimmung. „Für mich ist Waldbaden, sich selbst Freude zu schenken – Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Langsamkeit“, sagt Ulla Menke. Natürlich kannst du einfach im Wald spazieren gehen, es genießen und dich gut dabei fühlen, aber Ulla Menke empfiehlt, einmal mit einer Gruppe mitzugehen und die verschiedenen Übungen mitzumachen. So kannst du leichter das Gefühl von Ruhe und Meditation erleben. „Oder haben Sie beispielsweise einmal das Harz eines Baumes probiert?“, fragt sie mich. Besonders gut gefallen hat mir die Übung mit dem Passepartout. Da ich viel fotografiere, achte ich stets auf besondere Ausschnitte in der Natur. Mit dem Passepartout wird das einfacher und auch noch einmal deutlicher. Wie besonders und schön kann ein Baumstamm aussehen, wenn man ihn detailliert und herausgestellt betrachtet? Das ist eine spannende Übung.

„Am Anfang des Kurses lernen wir das Schlendern und die Langsamkeit. Wir lernen das Atmen, wieder runterzukommen und wieder langsamer zu werden“, erklärt sie mir. Ein Waldbaden-Kurs dauert ungefähr drei Stunden. „Sie werden sehen, wie schnell die Zeit vergeht“, lacht Ulla Menke.

 

 

Angeboten wird das Waldbaden von der Gäste-Information Schliersee. Bitte melde dich vorher an. Mit der Gästekarte ist die Teilnahme kostenfrei.

 

Waldbaden mit Ulla Menke | 22.Oktober 2021 | 14 Uhr | Hennerer Parkplatz | Anmeldung in der Gäste-Information

 

Gäste-Information Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

 

www.schliersee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Mit der Schlierseer Blasmusik im Viervierteltakt in den Herbst

Der Herbst ist in Schliersee eine wunderschöne Jahreszeit. Nicht nur, dass die Blätter der Laubbäume in allen Farben leuchten, auch die Sonne taucht unsere Natur in ein besonderes Licht. Die warmen Tage im Herbst sind bestens zum Wandern und Spazierengehen geeignet.

 

 

Danke an die Schlierseer Blasmusik für das Standkonzert im Neuhauser Kurpark im September. Im Video hört ihr den Bozener Bergsteigermarsch, der auch in Schliersee die herbstliche Wandersaison einleitet. Ich nehme dich mit an den Schliersee und an den Spitzingsee. Ich hoffe, du bekommst Lust, uns bald in Schliersee zu besuchen, um ein paar schöne Herbsttage hier vor Ort zu genießen.

 

Wenn du Fragen hast: Unsere Gäste-Information in der Schlierseer Vitalwelt hilft dir gerne. Selbstverständlich kannst du auch das Gastgeberverzeichnis bestellen und dir deine Lieblingsunterkunft in Schliersee heraussuchen.

https://www.schliersee.de/

 

 

Gäste-Information Schliersee

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/6065-0

tourismus@schliersee.de

 

P.S.: Und wenn du auf der Suche nach einer Musikkapelle für deine Veranstaltung bist ‒ die Schlierseer Blasmusik freut sich auf deine Anfrage. http://www.schlierseer-blasmusik.de/

 

 

 

Wandern für Faule: drei Aussichtspunkte in Schliersee, die ihr ohne Anstrengung erreicht.

Wandern liegt im Trend. Und das völlig zu Recht. Durch die Täler und auf die Gipfel der Schlierseer und Spitzingseer Berge: Die Bewegung in der Natur zählt zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen direkt vor unserer Haustür. Aber nicht jede oder jeder schafft die große alpine Klettertour. Und nicht jeden Tag bleibt Zeit für einen fünfstündigen Weg über malerische Almwiesen und zu hochaufragenden Gipfelkreuzen.

 

 

Deshalb stelle ich euch drei geniale Aussichtspunkte in Schliersee vor, die ihr mit minimalem Aufwand – in unter 30 Minuten – erreicht. Und die euch dennoch eine maximal schöne Aussicht auf unseren See und die Berge bieten. Ohne schweißtreibenden Aufstieg, aber mit sensationellem Fotopanorama.

 

Der Schlierseer Weinberg

 

Ja, tatsächlich, wer genau hinsieht, entdeckt die Weinstöcke, die diesem Hügeln mitten im Ort seinen Namen geben. Der Schlierseer Weinberg liegt gleich neben dem Rathaus und ist in gemütlichen Serpentinen zu erklimmen – für schnelle Geher in unter zehn Minuten. Wer es etwas langsamer angehen lässt, braucht vielleicht 20 Minuten bis zur Kuppe. Unterwegs laden zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Aussichtbestaunen ein.

 

Auf der Hälfte des Weges wartet eine wahrhaft royale Begegnung auf die Wanderer: Eine Bronzebüste von König Ludwig II. erinnert daran, dass der Märchenkönig im Jahr 1865 zu Gast in Schliersee war. Im Alter von 20 Jahren, so fanden es Historiker heraus, sei der sogenannte Märchenkönig zur Hochzeit eines Schlierseer Brautpaars an den See gereist.

 

Auf dem Hügel angekommen, genießt ihr eine wunderbare Sicht auf See und Ortskern – inklusive der gelb leuchtenden Pfarrkirche Sankt Sixtus. Zu bestaunen ist auch die kleine gotische Kapelle Sankt Georg, die Georg von Waldeck der Ältere 1350 errichten ließ.

 

Übrigens: Auf Bewegung folgt Biergarten, oder nicht? Am Fuße des Weinbergs liegt der Ratskeller Schliersee. Bayerische Schmankerl und traditionelle Wirtshauskultur erfreuen dort müde Wanderer.

 

 

Mein Fazit:

Bester Blick für den kürzesten Aufstieg

 

Adresse:

Hans-Miederer-Straße 3

83727 Schliersee

 

Link in Google Maps:

https://goo.gl/maps/LAFWPjdhizHipbiX7

 

Ratskeller Schliersee

Rathausstraße 1a

83727 Schliersee

https://www.ratskeller-schliersee.de

 

 

Die Schlierseer Hochburg

 

Keine „Burg“ mehr, aber zweifelsohne „hoch“ gelegen: Die sogenannte „Hochburg“ befindet sich etwas versteckt auf einem Hügel am Fuße des Schliersbergs. Historisch stand an diesem Platz das ehemalige Wohnhaus der Waldecker, genannt „Hochburg“. Heute erwarten euch dort eine steinerne Ruhebank sowie eine Bronzebüste des Schlierseer Kunstmalers Karl Haider.

 

Auch die Hochburg ist direkt vom Ortszentrum aus in höchstens 30 gemütlichen Gehminuten zu erreichen. Direkt hinter dem Rathaus folgt ihr der Hans-Miederer-Straße den Berg hinauf und passiert unter anderem das im Heimatstil verzierte Landhaus Radspielergasse. Zur Zeit des Waldecker-Grafen waren im Schutze der Burg die Handwerker des Ortes angesiedelt – Schneider, Schuster, Weber und Metzger.

 

Achtung, Abzweigung nicht verpassen: Bei einer Bank auf der linken Seite der Hans-Miederer-Straße folgt ihr dem gelben Wegweiser über den Musikmeister-Reil-Weg in Richtung „Hochburg“. Oben angekommen, begrüßt euch das 1921 errichtete Karl-Haider-Denkmal mit der ein wenig streng dreinblickenden Büste des Künstlers. Aus dem Schatten des baumbeschirmten Denkmals tretet ihr heraus in die Sonne – und genießt einen wunderbar wilden Blick über den ganzen Schliersee, Insel Wörth inklusive.

 

Für den Abstieg in die Ortsmitte Schliersee folgt ihr dem gelben Wegweiser – und gelangt über einen kleinen Ziehweg zum Biohof Sonnenstatter. Wer Glück hat, bekommt dort in den Morgenstunden selbst gemachten Mozzarella, Joghurt, Topfen oder Milch direkt ab Hof. Wandern macht schließlich hungrig …

 

 

Mein Fazit:

Verwunschener Aussichtspunkt mit historischem Flair

 

Adresse

Karl-Haider-Denkmal

83727 Schliersee

 

Link in Google Maps:

https://goo.gl/maps/Zx41KdZR1Tz9hPkz9

 

Biohof Sonnenstatter

Schießstättstraße 7

83727 Schliersee

http://gaestehaus-sonnenstatter.de/

 

 

Der Sonnleitenweg in Schliersee

 

Wo Berg und Tal zusammentreffen – da befindet sich dieses wunderschöne Fleckchen Erde. Der „Sonnleitenweg“ oder „Ledersberg-Rundweg“ führt über die sanften Hügel oberhalb des Schliersees und wieder zurück in den Ortskern bis zum Gasthof Terofal.

 

Los geht der circa 30-minütige Spaziergang am Minigolf Schliersee (Seestraße 23). Von dort aus folgt ihr den gelben Hinweisschildern „Sonnleitenweg“. Ihr passiert die Minigolfbahnen und gelangt auf einen baumbestandenen Weg durch weite grüne Wiesen, auf denen im Spätsommer die Kühe grasen. Am Ende des Wiesenwegs folgt ihr der Straße „Unterleiten“ – und biegt gleich nach dem Gästehaus Sonnblick links ab. Die gelben Hinweisschilder weisen euch den Weg zur „Sonnleiten“, „Ledersberg“.

 

Nach einem klitzekleinen Anstieg erreicht ihr das Plateau, auf dem gleich mehrere Bänke zum Verweilen einladen. Ein perfekter Platz, um die satten Farben der Schlierseer Spätsommerlandschaft zu genießen und Energie zu tanken.

 

Für den Abstieg in Richtung Schliersee passiert ihr das Gatter am Ende des Weges und quert eine Kuhweide. Über den Ledersberg und die Konrad-Dreher-Straße lauft ihr hinab bis zum Gasthof Terofal – und belohnt euch dort mit einem Kaltgetränk oder einer Köstlichkeit aus der Küche.

 

 

Mein Fazit:

Sonnenbeschienener Sitzplatz mit Seepanorama

 

Adresse:

Ledersberg

83727 Schliersee

 

Link zu Google Maps:

https://goo.gl/maps/93GpWyBhF3JTYFL46

 

Hotel & Gasthof Terofal

Xaver-Terofal-Platz 2

83727 Schliersee

https://hotelterofal.de

 

Ich wünsche euch viel Freude bei einem entspannten, in jeder Hinsicht aussichtsreichen Wandertag in Schliersee. Denn wie sagte schon Pippi Langstrumpf: „Faul sein ist wunderschön!“

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Geführte Wanderung der Gäste-Information Schliersee

Die Gäste-Information in Schliersee hat ein tolles aktiv Programm für ihre Gäste. Neben Tennis, Yoga und Trailrunning werden geführte Wanderungen angeboten, und seit Kurzem darf ich als ausgebildete Wanderleiterin diese Wanderungen durchführen. Wir gehen gemeinsam auf die schönsten Pfade bei uns in der Region und verbringen als Gruppe eine erlebnisreiche Zeit in den Bergen.

 

 

Wie hier an einem sonnigen Mittwoch mit einer Gästegruppe von acht Personen bei einer gemütlichen Wanderung in der Valepp mit dem Pfanngraben als Highlight der Tour.

 

 

Mehr Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es unter:

Veranstaltungskalender Schliersee – Schliersee – Orte – Erleben – Urlaub in der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Oberbayern (tegernsee-schliersee.de)

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vollsperre in Neuhaus? Zufahrt zum Markus Wasmeier Freilichtmuseum frei!

Du hast von der Vollsperre am Bahnübergang in Fischhausen-Neuhaus vom 27. September bis 09. Oktober gehört?

 

 

Wenn du das Markus Wasmeier Freilichtmuseum besuchen willst, steht dir die Vollsperre nicht im Weg. Du kannst bequem, wie gewohnt, von Schliersee aus zum Parkplatz fahren. Von Süden herkommend kannst du den gesperrten Bahnübergang in Neuhaus nicht überqueren. Du kannst aber einen geeigneten Parkplatz suchen und dann durch die kleine Unterführung und an der Leonhardikirche vorbei zum Freilichtmuseum zu Fuß gehen. Vollsperre am Bahnübergang in Neuhaus – Schliersee Magazin Wenn du mit der BRB aus München oder Bayrischzell kommst, musst du ebenfalls über den kleinen Umweg durch die Unterführung auf die andere Seite zum Museum laufen.

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist es gewohnt entspannt. Es ist für mich immer ein wahrer Ort der Ruhe und Erholung. Du kannst die Höfe anschauen und es dir im Biergarten gemütlich machen. Deine Kinder werden die vielen Tiere lieben. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken im altbayerischen Dorf. Für mich lohnt sich der Besuch jederzeit, auch bei regnerischem Wetter.

 

 

Ein Schmankerl für alle Familien: Freier Eintritt für Kinder! Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben diese Saison freien Eintritt ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Eintritt momentan nur mit 3G!

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

https://www.wasmeier.de

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der stille Riese im Schatten der Rotwand – eine Wanderung auf den Hochmiesing

Auf den ersten Blick schaut er ja nicht besonders einladend aus, der Hochmiesing in den Schlierseer Bergen. Ein latschenbewachsener Bergrücken, der ein etwas missmutiges Dasein im Schatten seiner berühmten Schwester Rotwand führt. Doch für den 1883 Meter hohen Hochmiesing gilt: Seine wahre Schönheit entpuppt sich erst bei genauerem Hinsehen und vor allem bei einem Besuch auf dem überraschend breiten und vor allem einsamen Gipfelplateau. Von den Einheimischen auch gerne nur als „Miesing“ bezeichnet, punktet er zudem mit einem abwechslungsreichen Aufstieg und fantastischem Gipfelpanorama!

 

 

 

Startpunkt Spitzingsattel

Den Miesing kann man von verschiedenen Seiten besteigen. Für meine Tour wähle ich die kürzeste Route vom Spitzingsattel über Taubensteinhaus und Kleintiefentalalm bis hinauf zum Gipfel.

Ein idealer Startpunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz am Spitzingsattel. Da von hier aus zahlreiche Wanderwege in die umliegende Bergwelt abgehen und die Parkplätze rasch belegt sind, empfiehlt sich eine möglichst zeitige Anreise.

Ein steiler Steig führt ab dem Parkplatz zunächst über einen Grashang und mündet dann in einen Waldpfad. Über Wurzeln und Felsen, aber technisch unschwierig, wandere ich circa 30 Minuten durch den schattigen Bergwald. Bald darauf erreiche ich freies Gelände. Von hier aus zweigen zahlreiche Wege unter anderem zum Jägerkamp und zur Aiplspitz ab. Ich folge dem Wegweiser Richtung Rotwand und Miesing und gelange über einen Forstweg nach rund 20 Minuten zur Skipiste des Taubensteins. Der Steig schlängelt sich zunächst moderat und dann etwas steiler werdend über den Hang bis zur Einsattelung zwischen Rauhkopf und Taubenstein. Von hier aus geht es wieder etwas bergab Richtung Taubensteinhaus, das zurzeit leider nicht bewirtschaftet wird.

Am Taubensteinhaus habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder marschiere ich über die Forststraße bergab in einen Kessel und steige anschließend wieder zur Kleintiefentalalm auf oder ich folge einem schmalen Steig, der mich über das Wiesengelände ebenfalls zur Alm führt. Die Wahl fällt auf den Steig, immerhin spare ich mir laut Wegweiser damit 15 Minuten Gehzeit. Achtung: Bei Nässe bilden sich mitunter tiefe Schlammpfützen, die das Vorwärtskommen erschweren.

An der idyllisch gelegenen Kleintiefentalalm zweigt ein Wiesenweg zum Miesingsattel. Von dort aus geht es zügig zwischen dichtem Latschengestrüpp dem Gipfel entgegen.

 

Gipfelglück zwischen schattenspendenden Latschen

Oben angekommen, bewundere ich erst mal das hübsche Gipfelkreuz und danach die atemberaubende Aussicht: Das 360-Grad-Panorama bietet fantastische Ausblicke auf Breiten- und Wendelstein, das Kaisergebirge und den Alpenhauptkamm, die Auerspitz und das Hintere Sonnwendjoch, Rotwand, Guffert und das Schlierseer Tal. An klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis in die Münchner Schotterebene.

Während es am Gipfel der prominenten Rotwand oftmals eng wird, findet man auf dem Miesing herrliche Ruhe. Das breite, gewellte Plateau bietet zwischen den Latschen zahlreiche lauschige und windgeschützte Rastplätze. Hier ist sogar genügend Platz für ein ausgedehntes Picknick mit der ganzen Familie ‒ eine Seltenheit auf den Gipfeln der Region.

Der Abstieg erfolgt ab Miesingsattel entweder über den gleichen Weg wie beim Aufstieg oder man wandert weiter zur Rotwand (ab Miesingsattel ca. 1 h) und geht von dort aus zurück zum Ausgangspunkt.

Insgesamt eine wunderschöne und landschaftlich abwechslungsreiche Tour, auf der man die Ruhe und Abgeschiedenheit der Berge in vollen Zügen genießen kann!

Tipp: Für die knapp 930 Höhenmeter sollten ca. 4,5 Stunden reine Gehzeit im Auf- und Abstieg eingerechnet werden. Wer möchte, kann den Abstieg durch die Talfahrt mit der Taubensteinbahn verkürzen. Bei großer Hitze kann der Aufstieg durch die Latschengassen am Miesing sehr schweißtreibend werden. Bitte auf entsprechenden Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit achten. Festes Schuhwerk und Regenschutz sollten auch nicht fehlen!

 

 

Einkehrmöglichkeiten: Taubensteingipfelstüberl an der Bergstation Taubensteinbahn (https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/tickets/berg-und-talfahrten/)

Anfahrt: Autobahn München‒Salzburg, Ausfahrt Weyarn. Der B 307 über Weyarn, Miesbach und Schliersee nach Neuhaus folgen. 400 Meter nach dem Ortsende von Neuhaus rechts Richtung Spitzingsee abbiegen und zum Parkplatz Spitzingsattel hinauffahren.

Mit Bus & Bahn: Mit der BRB von München Hauptbahnhof bis Fischhausen-Neuhaus und von dort mit dem Bus 9562 zum Spitzingsattel (Fahrplan und Buchung).

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

DAV Sektion Schliersee im September | DAV-Filmeabend, Ramadama und Bergmesse

Die DAV Sektion Schliersee hat diesen Monat noch mehrere Veranstaltungen für dich:

 

 

DAV-Filmeabend | 16. September 2021

Los geht es diesen Donnerstag mit dem DAV-Filmeabend 2021 im Rahmen des Berghofer Filmfests (16.09.‒18.09.2021) im Berghof Agatharied. Zusammen mit den Sektionen Miesbach, Leitzachtal und Hausham werden vier ausgewählte und prämierte Bergsport- und Naturfilme gezeigt. Start des Filmeabends ist bei Einbruch der Dämmerung, etwa um 20:00 Uhr. Karten sind an der Abendkasse für 10 Euro zu haben. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter unter freiem Himmel statt. Bitte denk auch an Regenbekleidung und Decken. https://berghofer-filmfest.de/open-air-kinoprogramm-agatharied-2021/

 

World Clean Up Day | 18. September 2021

Am Samstag veranstaltet der DAV Schliersee eine „Ramadama“-Aktion auf dem Wanderweg zur Brecherspitze. Start ist um 9:00 Uhr am Bahnhof Schliersee. Mit dem Linienbus geht es gemeinsam zum Spitzingsattel und von dort über die Obere First zum Brecherspitzgipfel. Der Abstieg erfolgt über die Anklalm nach Neuhaus. Handschuhe und Mülltüten werden vom DAV gestellt. Gewandert wird bei jedem Wetter. Bitte melde dich kurz über Facebook oder per E-Mail beim DAV Schliersee an.

Der Aufruf geht auch an alle Vereine in Schliersee. Vielleicht hat noch jemand Lust, sich anzuschließen? http://www.alpenverein-schliersee.com/

 

Bergmesse Obere First | 26. September 2021

Bergmessen sind ein besonderes Erlebnis. Am Sonntag, den 26. September, veranstaltet die DAV Sektion Schliersee bei trockenem Wetter am Kreuz neben der Oberen Firstalm eine Bergmesse. Pfarrer Sinseder zelebriert die Messe, musikalisch unterstützt wird er vom Oberlandler Doppelquartett. Beginn der Messe ist um 11:00 Uhr. Alle sind herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen zum DAV Schliersee findest du auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/DAV-Sektion-Schliersee-104974264705106 und auf der Internetseite http://www.alpenverein-schliersee.com/

 

DAV-Sektion Schliersee

Miesbacher Str. 9

83727 Schliersee

info@alpenverein-schliersee.com

 

Fotos von Brecherspitze und Bergmesse mit freundlicher Genehmigung der DAV Sektion Schliersee

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Staufreies Schliersee genießen

Nachhaltiger und entspannter Ausflugstipp mit der Bayerischen Regiobahn, dem E-Bike und der Suttenbergbahn

Ab dem 30. August bis 10. September ist die Ortsdurchfahrt von Schliersee wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Wir vom Schliersee Magazin haben einen sehr nachhaltigen und entspannten Ausflugstipp für die Schliersee Genießer. Ganz ohne Auto, ganz ohne Stau. Diesen Tipp solltet ihr unbedingt ausprobieren.

 

 

Meine Testfahrt beginnt am Morgen mit der Bayerischen Regiobahn. Ich bin bis zur Haltestelle Schliersee-Fischhausen Neuhaus gefahren.

Tagesausflügler und reiselustigen Urlauber können mit der Bayerischen Regiobahn von München nach Schliersee-Fischhausen Neuhaus ganz entspannt starten. Nach meinen Recherchen kann für Fahrräder eine Fahrradtageskarte für 6 Euro dazugebucht werden. Fahrradanhänger werden nur mitgenommen, wenn sie zusammenklappbar sind. Die Beförderung von Fahrrädern für Kindern unter sechs Jahren erfolgt unentgeltlich.

Gut zu wissen: Eine Mitnahmegarantie für Fahrräder kann nicht gegeben werden, also plant bitte keine Fahrten während der Stoßzeiten im Berufsverkehr ein.

 

Ab jetzt fahre ich mit meinem E-Bike in Richtung Josefstaler Wasserfälle weiter. Man kommt von der Josefstaler Straße und fährt Richtung Wasserfälle. Wenn man über das Brückerl kurz vor den Wasserfällen drüber ist, fährt man einfach auf der alten Spitzingstraße bergan. Bei der Abzweigung, wo es rechts zur Stockeralm geht, biegt man links ab Richtung Spitzingstraße, die man dann relativ schnell erreicht. Am Ende der alten Spitzingstraße biege ich rechts ab und fahre bis zum Spitzingsattel auf der Straße.

Mein Tipp: Unter der Woche ist derzeit wenig Straßenverkehr.

 

Ab dem höchsten Punkt am Spitzingsattel geht es lange Zeit bergab. Es macht richtig Spaß. An der Spitzingseekirche Sankt Bernhard vorbei, biege ich links ab in die Valepper Straße. Hier ist eine Schranke, ab hier dürfen nur Autos mit einer Ausnahmegenehmigung und der Valepp Bus fahren. In jedem Fall ist hier Rücksicht auf Wanderer, Radfahrer, Anwohner, Forstbedienstete und Almleute zu nehmen.

Die Weiße Valepp ist sehr schön zu fahren. Wer Lust hat, kann schon mal in der Albert-Link-Hütte eine kleine Einkehr einlegen und dabei den schönen Ausblick ins Valepper Tal genießen. Hier gibt es viele regionale Schmankerl.

Mein Weg führt mich weiter durch die Weiße Valepp bis zur Kreuzung, an der die Rote Valepp beginnt. Dort biege ich rechts ab und fahre die sehr schöne Straße an den Felswänden vorbei zur Sutten. Links von mir liegt ganz verspielt der Suttensee. Dort wurde eine schöne Entdeckungsstrecke für Naturliebhaber eingerichtet. Es gibt immer wieder Möglichkeiten für kleine Pausen.

An der Talstation der Suttenbahn angekommen, parke ich mein Fahrrad und steige in den Sessellift der Suttenbahn. Die Suttenbahn hat noch bis 12. September täglich von 9:00‒16:00 Uhr geöffnet. Perfekt, um dieses Angebot mit der ganzen Familie zu nutzen. Was mir hier ganz besonders gefällt, sind die Ruhe und das sehr nette Personal der Suttenbahn. Wer mit dem Auto anreisen möchte, kann ab Rottach-Egern durch die Mautstraße zur Talstation fahren. Siehe auch https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de

Suttenbahn:
Sesselbahn: 4er-Sessel, 124 Sessel mit Wetterschutzhauben
Baujahr: 2005
Fahrzeit: 5,5 Min.
Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s
Höhenunterschied: 500 m
Streckenlänge: 2.000 m
Beförderungskapazität: 2.200 Personen/h
Höhe der Talstation: 980 m
Höhe der Bergstation: 1480 m

 

Meine Fahrt zum Berg ist ein Traum. Die Sonne kommt raus, ich freue mich schon auf den Gipfel. Die Fahrt dauert ca. zehn Minuten. Links von mir sehe ich die Bodenschneid und rechts von mir die Bergkette in Richtung Österreich. Nach meiner schönen Sesselliftfahrt am Berg angekommen, kann ich entscheiden, ob ich noch den Gipfel des Roßkopfs besteige oder eben gleich in die Jagahütt‘n zum Mittagessen verschwinde, was ich dann auch tue. Verwöhnt von den netten Wirtsleuten und der sehr flotten Bedienung, genieße ich meine Schwammerl mit Knödel ‒ sehr zu empfehlen.

Die Aussicht in die Berge rundum ist herrlich. Auch hier sollte man sich Zeit nehmen und die Schlierseer Berge genießen.

Nachdem ich mich sehr gut erholt habe, geht mein Weg mit der Suttenbahn wieder hinunter zur Talstation. Dort kann ich dann glücklich und zufrieden meine E-Bike-Fahrt fortführen. Hier vergisst man schnell die Hektik des Alltags und kann sehr gut neue Kraft tanken.

Jetzt fahre ich noch gute zwei Kilometer, bis ich die Abzweigung zur Kühzaglstraße nach rechts nehme. Hier geht es auch noch mal richtig schön bergab. Anschließend rechts abbiegen in die Forststraße zur Kühzaglalm. Diese Straße bis zur Kühzaglalm geht ganz schön bergauf und fordert mich schon ein bisschen. Am Ende drehe ich mich noch mal kurz um, denn die Aussicht ins Tegernseer Tal ist wunderschön. Anschließend verschwindet die Forststraße noch ca. 500 m in den Wald, bevor es nach links in Richtung Untere Krainsbergalm weitergeht. Diese Abfahrt mit ca. 3 km endet am Hennererparkplatz. Hier gönne ich mir noch eine Kaffeepause mit einem hausgemachten Kuchen am Hennererhof. Die letzten 3 km bergab bis zum Bahnhof Schliersee sind noch mal richtig entspannt, bevor ich wieder in die Bayerische Regionalbahn einsteige und in Richtung München heimfahre.

 

 

Mein persönlicher Tipp: Von Montag bis Freitag sind sehr wenige Ausflügler unterwegs. Für ruhesuchende Naturliebhaber ist das perfekt.

 

Jagahütt‘n

Am Stümpfling 2

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/925155

 

Alpenbahnen Spitzingsee GmbH

Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel.: 08026/9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]