Bierbrauen wie vor 300 Jahren im Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Starkbierfest am 22. März 2019

Im Januar im tiefsten Winter haben wir uns zu elft im altbayerischen Dorf getroffen. „Wir“, das sind alles Mitarbeiter vom Markus. Unsere Mission: Bierbrauen nach altbewährter Tradition wie vor 300 Jahren!

Im Markus Wasmeier Freiluftmuseum erwartet uns schönstes Winterwetter mit Sonnenschein und viel Schnee. Um 9:00 Uhr geht’s los. Wir werden von unserem Braumeister Olaf abgeholt, um in das Handwerk des Bierbrauens eingeführt zu werden. Aber wir wollen nicht einfach so Bier brauen. Das kann ja jeder … Wir brauen das Bier in der traditionellen Bierschöpf-Brauerei, so, wie es schon vor 300 Jahren gemacht wurde. Da ist einiges an Muskelkraft nötig. Da wir keine technischen Hilfen haben und alles von Hand machen, bedeutet das: rühren, rühren und noch mal rühren und schöpfen und schöpfen und schöpfen …

Aber noch mal zurück zum Anfang: Wir brauen heute das altbayerische Helle. Es soll neben dem altbewährten Märzen und dem starken Wasinator am Freitag, den 22. März 2019, zum 1. Starkbierfest im Museum ausgeschenkt werden. Da haben wir was vor. Bei Temperaturen zwischen -8 und -12 Grad wird’s uns beim Einmaischen recht schnell warm. Das Rühren ist anstrengend, weil nichts anbrennen darf, und unsere zwei Heizerinnen heizen uns ganz schön ein. Da dampft die ganze Hütte. Danach wird der Sud vom Kessel in den Läuterbottich umgeschöpft. 1.100 Liter wechseln das Gefäß! Das gibt bestimmt Armmuskeln … Während der Läuterrast dürfen wir uns mit einem Weißwurstfrühstück stärken. Schon jetzt wird deutlich, dass gemeinsames Bierbrauen ein wunderbarer Event zur Teamentwicklung ist und außerdem unglaublich Spaß macht. Und schon geht’s weiter, und der gefilterte Sud wird zurück in den Kessel geschöpft. Wir geben die Schöpfeimer weiter und wechseln uns mit der Arbeit ab. Jetzt haben auch die Heizerinnen einiges zu tun, denn es gilt, den Sud auf über 90 Grad zu erhitzen. Und dann versammeln sich alle um den Kessel und geben gemeinsam den Hopfen dazu. Der Sud muss jetzt eine Zeit lang kochen, was uns die Möglichkeit gibt, die Sonne zwischen den verschneiten Gebäuden zu genießen und die zwei Museumsschweinderl zu füttern, die den Winter im altbayerischen Dorf verbringen und auch ein Sonnenbad nehmen. Dann wird der Trebern auf den Anhänger geladen, welchen Flori abholt. Seine Kühe freuen sich schon auf das heiß ersehnte Mahl, und wir freuen uns, nachhaltig zu arbeiten. Nachdem wir den Läuterbottich gereinigt und dadurch die Brauerei unter Eis gesetzt haben (das über die Steine laufende Wasser ist sofort gefroren), geht es wieder ans Schöpfen. Die 1.100 Liter werden in das Kühlschiff umgeschöpft. Insgesamt haben wir heute also 3.300 Liter geschöpft und sind nach dem allgemeinen Saubermachen redlich hungrig und geschafft. Beim abschließenden Brennholzaufrichten helfen uns Gitti und Markus. Gabriel hat uns eine tolle Brotzeit zur Stärkung gemacht, und wir lassen den Tag bei einem Bierchen ausklingen. Es war ein toller Tag und ein einmaliges Erlebnis! Und „unser“ Helles haben wir übrigens „Eis-Sud“ genannt.

 

 

Am Starkbierfest ist es eines der drei Biere, das Ihr im Wirtshaus „Zum Wofen“ zu hausgemachten Schmankerln genießen könnt. Überzeugt Euch selbst vom köstlichen Geschmack des erfrischenden, selbst gebrauten Bieres. Vorher habt Ihr die Möglichkeit, die Bierschöpf-Brauerei zu besichtigen. Nach dem Abendessen führt die Biermösl Blosn durch einen vergnüglichen Abend.

 

Für den Kartenverkauf wendet Euch bitte an: office@wasmeier.de oder auch telefonisch unter 08026/929220.

Der Kartenpreis von 64 € beinhaltet:

Reservierte Plätze im altbayrischen Wirtshaus „Zum Wofen“ in der Tenne im 1. OG

Brauereibesichtigung ab 17:00 Uhr

Abendessen im Wirtshaus „Zum Wofen“

Musik und Unterhaltung mit der Biermösl Blosn

Ein Flascherl 0,33 l der limitierten Auflage „Wasinator 2019“ zum Mitnehmen

Einlass: 17:00 Uhr

Ende ca. 23:00 Uhr

 

Übrigens: Wer Lust auf das Erlebnis des gemeinsamen Bierbrauens bekommen hat, kann den Event im Museum buchen.

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Tel.: 08026/92922-0
Fax: 08026/92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Internet: https://www.wasmeier.de/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Erstes Frühlingserwachen in Schliersee

Die Wintersportbedingungen am Spitzingsee sind top. Wir haben immer noch viel Schnee in Schliersee, aber der Frühling steht jetzt auch bei uns vor der Tür. Langsam taut die Eisdecke und um den Schliersee zeigen sich die ersten Frühlingsvorboten. In unserem Kurpark spitzen die ersten Krokusse durch den Schnee und am Südufer des Sees zeigen sich die ersten Weidenkätzchen. Die Enten können endlich wieder im Wasser plantschen. Überall kann man Vögel zwitschern hören. Die Kinder machen ihren ersten Radlausflug, Kinderwägen werden um den See geschoben, und die Parkbänke rund um den See sind mit Sonnenanbetern besetzt. Man spürt richtig, wie alle die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Nach diesem schneereichen Winter ist das jetzt auch umso schöner.

 

Vielleicht habt auch ihr jetzt Lust, uns zu besuchen?

Die Restaurants und Cafés haben ihre Sonnenterassen geöffnet. Die Frühlingssaison ist pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang eröffnet. Sucht euch ein gemütliches Platzerl am See und genießt die ersten Sonnenstrahlen – erste Frühlingsgefühle sind auch inklusive!

Rund um den See:

Café Milchhäusl
https://www.milchhaeusl-schliersee.de/

Rixner Alm
http://rixnerhof.de/rixneralm.html

Restaurant Charivari
https://www.monte-mare.de/de/schliersee_charivari_q_a-6426.html

Hofhaus am See
http://www.hofhaus-am-see.de/

Biergarten Schlierseer Hof
https://www.schlierseerhof.de/de/hotel/restaurants/biergarten/

Lauber Beach
https://www.schlierseeschifffahrt.de/kiosk-am-see/winter/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

English Spoken Here…Learning to Ski in Schliersee

Located directly on the slope at Stumflingenbahn, with it’s very American party atmosphere, Martina Loch’s “Snowcamp” motivates people of all ages to share in her passion for Winter Sport. Her shop has the feeling of walking into a California surf shop with every surface, even the ceiling chock full of memorabilia. You could spend an hour just taking in all the great energy.

I recently discovered the daughter of my landlord is one of Martina’s very stable of 50 professional ski instructors and not only that, she also is a fluent english speaker. She would be the perfect person to help me introduce my readers to what it’s like to take ski lessons here at Spitzingsee skigebiete. It is incredible that in this picturesque ski area, learning to ski in english is absolutely possible.

Victoria Schoeller, my landlords daughter, is the absolute definition of a Bavarian alpine woman, a fantastic combination of strength and beauty. She kindly spent a day with me between her private students lessons and gave me the skinny on how Martina’s lessons work. I found her tips incredibly helpful in improving my knowledge and skills for downhill skiing. From tips on proper adjustment of my gear, to a better stance for greater enjoyment while tearing down the mountain. Having an expert guide you is an absolute treat no matter your skill level.

Martina’s Snowcamp at Spitzingsee has been in business for 32 years and is the heart of the Spitzingsee ski area. With Martina’s vast knowledge of ski and snow sport she has gathered an amazing array of snow sport talent. Their knowledge of the mountain terrain and how to guide and teach various techniques ensures you a quick entry into making the most of your winter vacation. Either for beginner or for those wishing to improve their skills, you can find just the patient expert you need.

Even though I live here, I was astounded by the incredible extent of what Martina’s shop has to offer in the way of lessons.  Besides group, private and family ski courses, they offer courses for Nordic walking, snow shoe excursions, ski touring, snowboarding, split board the list just seems endless. You can arrive without reservations their brochure says. It is always smartest to get to the slopes early and the shop opens at 8 am so you want to get in there and get your name on a list for a class before 9. I honestly can’t see what is stopping you from dropping in and joining the fun.

 

 

For more information check out their webpage:
http://www.snowcamp-martina-loch.de

 

Also drop by their Instagram and Facebook accounts and show them some love:
https://www.facebook.com/Schneeaktivitäten-Martina-Loch-149857991695193/
https://www.instagram.com/schneeaktivitaeten/?hl=en

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der Funslope im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ‒  eine Attraktion für Junge und Junggebliebene auf einem oder zwei Brettern

In diesem Winter hat der Funslope an der Unteren Firstalm Premiere. Er ersetzt den Snowpark der vergangenen Jahre, ist zwar ein bisschen kleiner, dafür aber auch für weniger geübte Freestyler geeignet.

Ulli: Beni, du bist verantwortlich für den neuen Funslope. Was genau ist deine Aufgabe, und wie dürfen wir uns den Funslope vorstellen?   

Beni: Das ist richtig. Meine Aufgabe ist es, zunächst den Park zu planen und dann gemeinsam mit Martin Poschenrieder aufzubauen und ihn fürs Wochenende zu präparieren.

Den Funslope kann man sich wie eine Bahn mit verschiedenen Hindernissen (den sogenannten Obstacles) vorstellen. Im oberen Teil befindet sich als Erstes ein Anfänger-Sprung mit einer Weite von drei bis vier Metern, danach folgen eine Box mit Knick und eine gerade Box „Rübersliden“ und danach ein Rail, eine sogenannte Street Barrier. Anschließend folgt eine Wellenbahn bis zum Lift.

Ulli: Was ist anders geworden?

Beni: In den letzten Jahren hatten wir einen Park mit verschiedenen „Lines“, die für verschiedene Könnerstufen gedacht waren. Darunter auch sehr große Sprünge und schwierige Rails. Dieses Jahr ist es eine einzige Strecke, die in eine Wellenbahn mit kleinen Steilkurven übergeht.

Ulli: Für welche Fahrer ist der Funslope geeignet? Bisher war der Snowpark vor allem bei geübten Freestylern weithin bekannt. Wird der Funslope weiterhin deren Anspruch gerecht?

Beni: Ich würde sagen, wir können jetzt mit dem Funslope eine breitere Könnerstufe ansprechen. Das fängt an bei kleinen Kindern, die oft mit Elternteil oder Skilehrer vorbeischauen, bis hin zu recht guten Fahrern, die schon einige Tricks an den Hindernissen und Sprüngen zeigen können.

Für die wirklich guten Freestyler war es für uns zuvor schon sehr schwierig und aufwendig, in dem Hang oder dem vorliegendem Gelände einen Park auf die Beine zu stellen, der den heutigen Erwartungen gerecht wird.

Ulli: Ich bin Skifahrerin, habe mich aber noch nie auf diese präparierten Bahnen gewagt. Kann man das einfach mal ausprobieren, oder gibt es eine Einführung bzw. vielleicht sogar einen Kurs dazu?

Beni: Im Grunde kann jeder, der schon sicher eine Piste runterkommt und bisschen Mut mitbringt, im Funslope Spaß haben. Neben dem Tragen eines Helms und, wenn möglich, eines Rückenprotektors würde ich jedem empfehlen, anderen zunächst zuzuschauen und auch die Hindernisse genau anzuschauen (ohne dabei die anderen Fahrer zu behindern). Danach kann man sich aufgewärmt selbst einigen Obstacles stellen.

Und ja, es gibt am Spitzing Schulen, die Freestyle-Kurse anbieten. Ich habe selbst lange bei der Ski- und Snowboardschule Martina Loch unterrichtet.

Ulli: Den Funslope gibt es seit einigen Wochen. Wie wird er denn von den Skifahrern und Snowboardern angenommen? 

Beni: Ich würde sagen, sehr gut. Klar fragen immer wieder welche nach dem Snowpark mit den größeren Sprüngen, aber in Summe haben wir gefühlt mehr begeisterte Nutzer.

Es gibt auch immer wieder Momente, in denen ich gerade am Shapen bin und mich Fahrer ansprechen, die den Funslope loben, sich für unseren Einsatz bedanken und sich freuen, dass wir am Spitzing so etwas anbieten.

Mich selbst freut es vor allem, wenn Nachwuchsfahrer Tricks an den Hindernissen üben, oder wenn ich Christophe Schmidt (Profi-Freestyle-Snowboarder aus Schliersee) beim Üben mit seinem fünfjährigen Sohn antreffe.

Ulli: Beni, du hast uns jetzt einiges über den Funslope an sich erzählt. Das Präparieren der Piste ist sicherlich mit einem großen Aufwand verbunden. Wie viele Helfer hast du in deinem Team, und was sind für euch optimale Bedingungen? Wie lange dauert der Aufbau des Funslope, und wie hoch ist der tägliche Arbeitsaufwand?

Beni: Die meiste Arbeit ist der Aufbau, den wir dieses Jahr zu zweit meisterten. Sobald es genügend Naturschnee hat, bauen wir die ersten Schneehaufen mithilfe der Pistenraupe. Bis die Boxen und Rails dazu noch aufgebaut sind, dauert es ca. zwei bis vier Tage/Nächte, bis der Funslope so dasteht wie heute.

Die wöchentliche Pflege der Bahn hängt stark von der Nutzung, der Temperatur und vom Schneefall ab. Wir versuchen, den Funslope immer fürs Wochenende frisch zu präparieren. Wenn es geschneit hat, müssen wir in der Nacht vorm Wochenende den ganzen Schnee erst mal verteilen und die Hindernisse freiräumen. Im besten Fall müssen aber nur die Bahn, die Landungen und die Flächen neben den Obstacles mit dem Pistenbully planiert werden. Die darauffolgende Handarbeit mit Schaufel und Handwerkszeug dauert im Regelfall zwei bis drei Stunden.

Ulli: Vielen Dank, Beni, für das informative Gespräch und deinen Einsatz auf der Piste. Gibt es noch etwas, das du den Freestylern gerne mitgeben möchtest?

Beni: Nutzt den Funslope mit Verstand und achtet auch auf die anderen, dann hat jeder Spaß.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Tierisch guter Fasching in Schliersee

Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer als Braunbär, Kuramtsleiter Mathias Schrön als Pandabär – Schliersee präsentierte sich am Rosenmontag echt tierisch gut. Um 14:00 Uhr traf ich, „das Krokodil aus dem Kurpark“, wie mich eine Dame liebevoll nannte, auf Giraffen, Frösche, Elefanten, Schafe, Einhörner, Löwen, Zebras, Mäuse, Tiger und Kühe am Bahnhofsplatz in Schliersee.

 

 

Franz Schnitzenbaumer spendierte Bier für den Start in das bunte Faschingstreiben mit Livemusik. „Ich habe noch nie so viel von meinem Kurbeitrag zurückbekommen“, witzelte ein Gast aus Köln mit seinem Freibier in der Hand. Für die Kinder gab es Getränke vom Ratskeller Schliersee, und das Medius hatte ein Glücksrad aufgebaut. Die ersten hundert Maskierten bekamen noch einen frischen Faschingskrapfen obendrauf. Die Pferdekutsche, die den „bärigen“ Bürgermeister runter in den Kurpark kutschierte, hatte zwei „Zebras“ vorgespannt. Der Name „Fasching der Tiere“ war tatsächlich Programm. In einem kleinen Umzug ging es im Schneesturm an den See zum Pavillon im Kurpark, wo DJ Reiner schon auf die Meute wartete. Auch Steaks und Würstl brutzelten schon auf dem Grill. Der TSV Schliersee sorgte ab jetzt für die Verpflegung. Der Erlös kommt zu 100 % der Bausteinaktion für das neue Vereinsheim der Schlierseer Fußballer zugute. Da macht das Feiern noch mehr Spaß!

Es war ein toller Start für Schliersee wieder „zurück zu mehr Fasching“. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Ich hoffe, ihr seid dann auch dabei.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Icy Track and Sky Fire…A Biathlon for Everyone in Schliersee

At sunset on an unseasonably warm February evening groups of biathlon enthusiasts were invited by the Ski Club Schliersee to join in a charity event. Located on the Seefestwiese near Vitalwelt, a special cross country track had been installed this winter season to create a buzz about the much beloved sport.

Participants of the event donated 5 euros or even higher to join in the fun and all proceeds were put towards the new TSV Fußball Sportheim (Schliersee Soccer club building). The atmosphere was jovial and warm drink filled mugs were raised in jubilation. After several warm up runs around the track and only just as the fiery sunset evolved into darkness did the announcer start to announce the competitors.

If you, like me, are new to the sport of Biathlon, it combines cross-country skiing and rifle shooting. It is treated as a race where the contestant with the shortest total time wins. Depending on the competition, missed shots result in extra distance or time being added to the contestant’s total. I found this interesting tidbit online, the biathlon „is rooted in the skiing traditions of Scandinavia, where early inhabitants revered the Norse god Ullr as both the ski god and the hunting god”. I truly believe associating this sport and gods is only appropriate as the athletes who perform this sport have to have exceptional fitness.

A great time was had by people of all ages. This particular biathlon was to give everyone a chance to join in the fun and take a lap around the track or to attempt to fire the laser rifle at the target. The joyful cheering filled the night. When you visit Schliersee you really have to keep an eye out for these small events and expos of different local sports. Many times one of our resident Olympiads make an appearance. The love of movement keeps the population here young and enjoying every season. It is this love of sport that makes Schliersee a real fountain of youth.

 

 

To learn more about Ski Club Schliersee events, check the link below.

http://sc-schliersee.ning.com

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schneeschuhwanderung auf dem Schlierseer Panoramaweg

Wieder ein Bilderbuchwintertag.

Heute machen wir uns auf den Weg mit Schneeschuhen. Eine kleine feine Gruppe startet mit mir, Prem Angelika vom Schliersee Magazin, in Richtung Gindelalm. Wir möchten den Schlierseer Panoramaweg im Winter erleben. Die ganze Tourenstrecke mit 8,2 km liegt vor uns.

Nach einer kleinen Einführung zeige ich meinen Teilnehmern, was ist wichtig beim Anziehen der Schneeschuhe und beim Gehen. Es ist ganz einfach, und es kann wirklich jeder, der Lust hat, diesen Wintersport machen. Mit Stöcke ausgerüstet, starten wir am Hennererhof in Richtung Gindelalm. Vor uns ist schon eine schmale Spur ausgetreten, die Sonne zeigt sich wieder mal von ihrer schönsten Seite, und unsere Stimmung ist toll.

Der erste Anstieg zu den Gindelalmen ist schon etwas anstrengend, und wir geraten ganz schön ins Schwitzen. Oben werden wir allerdings mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Es folgen eine kleine Rast mit einer Schneeballschlacht und Trinkpause, dann geht es weiter.

Die Gindelalmgebäude sind im Tiefschnee versunken. „Willi wollte zum Fensterln, denn er könnte direkt vom Schneeberg auf den Balkon steigen.“ Die Wanderschilder ragen nur ein kleines Stück aus dem Tiefschnee. Meine Gruppe ist froh, mich als Wanderführerin dabeizuhaben. Weiter geht’s Richtung Neureuth, bis zur Abzweigung links zur Gindelalmschneid. Ein kleiner, anstrengender Anstieg, und schon ist Genießen angesagt.

 

 

Herrlich, diese Aussicht … bis München, Holzkirchen, Miesbach … Wendelstein, Kaisergebirge, Bodenschneid …

Den Schlierseer Panoramaweg im Winter muss man gesehen haben, es ist ein ganz besonderes Erlebnis. Anschließend gibt’s ein schönes Fotoshooting mit Spielen im Schnee, bevor es weitergeht in Richtung Kreuzbergalm.

Zwischendrin bleiben wir immer wieder stehen, um die wunderbare Aussicht Richtung Karwendelgebirge zu genießen. Am Gipfelkreuz der Kreuzbergalm angekommen, gönnen wir uns ein Sonnenbad, und weiter geht’s zum Abstieg Richtung Hennererhof. Der Hennererwirt Hans überrascht uns nach fünf Stunden Schneeschuhtour mit gegrillten Putenschenkeln, gedünstetem Gemüse und überbackenem Chiccorie, dazu eine frische Halbe von der Klosterbrauerei Reutberg. Ein glücklicher Tag geht zu Ende.

 

Nachmachen empfohlen und erlaubt!

Schneeschuhe ausleihen:

Hoamat Gfui
Inh. Julia Zilken
Lautererstraße 4
83727 Schliersee

Tel.: 08026/7805153

 

Berauer Sport
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Tel.: 08026/60690

 

Hennererhof
Hennererstraße 36
83727 Schliersee
Tel.: 08026/9229964

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

BrainGym am Schliersee: Waltraud Schrädler unterrichtet Jogging fürs Gehirn

Endlich Urlaub, endlich den Kopf frei bekommen! Immer mehr Menschen wollen sich in ihrer Freizeit auch mental etwas Gutes tun – etwa einen neuen Entwicklungsschritt gehen oder alte Blockaden überwinden. Kinesiologin Waltraud Schrädler aus Schliersee zeigt drei Übungen aus dem BrainGym, mit denen sich die eigene Lern- und Konzentrationsfähigkeit verbessern lässt.

Die wichtige Prüfung rückt näher, das Gefühl im Magen wird flauer, und der viele Lernstoff will und will einfach nicht ins Hirn. Ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder in den eigenen vier Wänden – ab und an hat jeder das Gefühl: Hilfe, es wird alles zu viel! Wir sind nervös, können uns schlecht konzentrieren oder gehen einfach nicht strukturiert vor, um unser Ziel zu erreichen …

26 Übungen, die den Denkapparat auf Trab bringen

„In so einer Situation ist BrainGym eine tolle Art, seine Gehirnleistung zu verbessern“, weiß Waltraud Schrädler aus Schliersee. „Paul Dennison hat 26 Übungen entwickelt, mit denen man seine Leistungen in Schule und Beruf deutlich steigern kann. Sie bewirken, dass die rechte und die linke Gehirnhälfte wieder besser zusammen funktionieren – und sie unterstützen die Hand-Auge-Koordination.“

Die gelernte Bankkauffrau kam durch Zufall zu ihrer Ausbildung in begleitender Kinesiologie: „Meine Tochter konnte sich damals nicht damit anfreunden, in den Kindergarten zu gehen“, erinnert sich Waltraud Schrädler. „Erst mithilfe einer Kinesiologin haben wir gemeinsam den Schritt in die Kindergartengruppe gemeistert. Nach diesem tollen Erfolg habe ich mich dann intensiv damit beschäftigt, was Kinesiologie eigentlich ist und wie sie wirkt.“

 

 

Individueller Trainingsplan fürs Gehirnjogging

Grundsätzlich betrachtet die Kinesiologie den Menschen auf drei Ebenen: „Wir schauen uns die Psyche an, die Biochemie, das heißt den Stoffwechsel, und nicht zuletzt die Biomechanik, das sind die Muskeln und Knochen“, erklärt Waltraud Schrädler. Um herauszufinden, wobei genau ihr Gegenüber Unterstützung benötigt, führt die Kinesiologin für jeden ihrer Klienten einen sogenannten Muskeltest durch – und kann dann gezielte Übungen fürs BrainGym empfehlen.

Heraus kommt ein Trainingsplan fürs Gehirnjogging. Fast wie in einem Fitnessstudio steht darin: Welche Übungen soll ich machen? Wie häufig soll ich trainieren? Und mit wie vielen Wiederholungen?

Die beste Aufwärmübung: Viel Wasser trinken!

Anders als bei einer echten Gymnastikstunde benötigt man fürs BrainGym weder Matte noch Hanteln noch sonstige Trainingsmaterialien. Ideal also, wenn man mit kleinem Gepäck unterwegs ist. „Die einzige Vorbereitung, die ich empfehle, ist, ein großes Glas Leitungswasser zu trinken“, sagt Waltraud Schrädler. „Denn Wasser trägt dazu bei, unsere Gehirnleistung und die ganzen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Insofern ist Wasser das wichtigste Lebensmittel, das wir zu uns nehmen.“

Viel Wasser und Gehirnjogging nach Trainingsplan – welche Erfahrungen machen Waltraud Schrädlers Kunden mit dem BrainGym? „Ich freue mich besonders, wenn jemand sagt: ‚Ich hab die Kurve bekommen, statt auf einer Note 5 oder 6 stehe ich jetzt auf einer soliden Note 4 in meinem Problemfach‘“, erzählt die Schlierseerin. „Oder wenn jemand, der total skeptisch war, mich anruft und sagt: ‚Du, ich brauche unbedingt einen Termin für eine zweite Sitzung!‘“

Extra-Kick: BrainGym in der Natur am Schliersee

Für Urlauber und Tagestouristen am Schliersee hat die begleitende Kinesiologin noch einen Extra-Tipp parat: „BrainGym lässt sich auch super in der wunderschönen Natur am Schliersee praktizieren. Dazu einfach ein ruhiges Plätzchen beim Wandern suchen, sich durch den Kopf gehen lassen, was einen beschäftigt, und das dann mit einer gezielten BrainGym-Übung verknüpfen. Da entsteht ein toller Effekt, weil das Außen auf einen mitwirkt.“

Hier kommen Waltraud Schrädlers BrainGym-Übungen für wache Geister – oder solche, die es noch werden wollen:

 

Gehirnpunkte: Belebend wie ein Kaffee am Morgen.

„Lege eine Hand auf deinen Bauchnabel. Mit der anderen Hand formst du ein U – und legst dieses unterm Schlüsselbein an. Mit den Fingerspitzen die zwei Kuhlen unterm Schlüsselbein massieren. Ein paar Sekunden lang, dann wechselst du die Hände. Diese Übung macht fit und bringt Energie. Ich sage immer: Das ist wie der erste Kaffee am Tag.“

 

 

 

Überkreuzbewegungen: Verbinden rechte und linke Hirnhälfte.

„Überkreuzbewegungen verbinden die rechte und die linke Gehirnhälfte. Bei Kindern ist das sehr wichtig, um Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Erwachsenen helfen Überkreuzbewegungen, ihre vielfältige Büroarbeit besser zu bewältigen. Variante 1: Mit der rechten Hand das linke Knie berühren – und umgekehrt. Variante 2: Hinterm Rücken mit der rechten Hand die linke Fußsohle berühren – und umgekehrt. Variante 3: Rechtes Bein seitlich ausstrecken, dazu linken Arm in die Höhe heben – und umgekehrt.“

 

 

 

Denkermütze: Löst Verspannungen und macht wach.

„Die ‚Denkermütze‘ löst Verspannungen im Hals und Nacken. Dazu massierst du die Ohren von oben nach unten – und wiederholst das ein paarmal. Du kannst danach besser zuhören, bist aufnahmebereiter. Auch zu empfehlen, wenn du während einer langen Autofahrt müde wirst – diese Übung macht wach und fit für die Fahrt.“

 

 

Kinesiologie am Schliersee

Waltraud Schrädler

www.kinesio-schliersee.de

Terminvereinbarung Mo.‒Fr. ab 14:00 Uhr

Tel.: 0175/822 47 13

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Naturrodelbahn am Hennerer

Neulich habe ich ein neues „altes“ Hobby wiederentdeckt.

In unserer schnellen Zeit reden alle über Möglichkeiten zum Entschleunigen. In Schliersee werden all diese Personengruppen fündig.

Ausgangspunkt war der Hennerer-Parkplatz. Es war ein wunderschöner Wintertag, perfekt, um etwas Neues auszuprobieren. Hans, Seffa und ich haben uns in Schliersee im Schlierseer Radhaus (ja, da gibt es auch supergute Schlitten) ein perfektes Modell geholt ‒ toll gefedert und mit stoffbezogener Sitzfläche. Die Vorfreude wuchs, also gingen wir gleich los, Richtung Bodenschneid.

Die wunderbare Schlittenbahn war perfekt präpariert bis zur Unteren Krainsberger Alm. Die Anstrengung war schnell vergessen, denn das Naturerlebnis half uns, zur Ruhe zu kommen. Zeit hatte jetzt keinen Raum mehr. Der sonnige Weg machte beim Raufgehen schon sehr viel Spaß, auch war fast kein Mensch unterwegs. Nach ca. 2,5 km Strecke öffnete sich ein Sichtfenster … bis zur Bodenschneid, Brecherspitz und der Lahnerkopf konnten wir blicken und im Tuftal die Ruhe genießen. Hier gab es dann ein Sonnenbad und eine kurze Schneeballschlacht, bis wir uns mit den neuen Schlitten an die Bahn setzten.

Boahhh … Die Fahrt wurde immer schneller, kleine Sprungschanzen steigerten den Spaß am Fahren. Begleitet von dem herrlichen Sonnenschein und der Wärme gerieten wir ganz schön ins Schwitzen.

Der Weg ist ideal mit Kindern, nicht zu steil und gut überschaubar, dennoch flott. Die Schlitten fahren bis zum Ausgangspunkt, zur Abzweigung am Hennerer-Parkplatz. Jetzt noch an guadn Kaffee und Kuchen im Bauernhof-Café Hennerer genießen. Mmmmhhh …

 

 

Schlitten kaufen oder leihen:

Schlierseer Radhaus
Miesbacher Str. 26
83727 Schliersee
Tel.: 08026/6800
Mittwoch Ruhetag

Sport Berauer

Rathausstraße 17
83727 Schliersee
geöffnet: 09:00‒12:30 Uhr und 14:00‒18:30 Uhr

Tel.: 08026/60690

 

Einkehrschwung:

Hennererhof
Hennererstraße 36
83727 Schliersee
geöffnet: Fr.‒So. 12:00‒17:00 Uhr
Tel.: 08026/9229964

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Langlaufen mit Bergpanorama – die Valepp-Almen-Loipe am Spitzing

Die Sonne lacht vom winterblauen Himmel, der Schnee glitzert einladend, und die Temperaturen bewegen sich im angenehmen Plus-Bereich: Auf geht’s zu einer Langlauftour im Spitzinggebiet.

Einen anspruchsvollen Rundkurs bietet die Loipe im Bereich der Valepp-Almen. Für klassische Langläufer und sportliche Skater bestens geeignet, schlängelt sich die perfekt gespurte Loipe malerisch zwischen den pittoresken Almhütten  der Valepp entlang.

Fußmarsch zur Loipe

Der Weg zum Einstieg der Loipe ist nur zu Fuß möglich. Entweder über den Roßkopfweg, der kurz hinter der Gaststätte „Alte Wurzhütte“ abzweigt und gut ausgeschildert ist, oder über die Forststraße „Valepperstraße“ zur Albert-Link-Hütte.

Komfortabler marschiert es sich wohl auf der Forststraße, vom Roßkopfweg biegt nämlich nach etwa fünf Minuten ein steiler Trampelpfad ab, der über eine schneebedeckte Wiese zur Loipe führt.

Pittoreske Almen und verschneite Berggipfel

Aber die Anstrengung lohnt sich: Die Lage der Valepp-Almen-Loipe sucht ihresgleichen, und der Ausblick auf die umliegenden tief verschneiten Berggipfel ist grandios. Auf einer Länge von etwa fünf Kilometern können die Langläufer hier ihre Runden ziehen, einige Anstiege und Abfahren sind jedoch nur für Geübte empfehlenswert.

Einkehrschwung zur Albert-Link-Hütte

Wer nach der Loipentour eine Stärkung braucht, kann in der Albert-Link-Hütte einkehren. Auf der sonnigen Terrasse schmecken nach der sportlichen Betätigung ein erfrischendes Weißbier und ein selbst gemachtes Holzofenbrot mit Speck und Käse! Als Langlaufzentrum der Sektion München des Deutschen Alpenvereins bieten die Hüttenwirte auch einen Ski- und Wachsservice an. Dank der familienfreundlichen Umgebung können die kleinen Gäste hier unbesorgt toben und spielen.

Eine Langlauftour am Spitzingsee ist ein ganz besonderes Vergnügen und als Alternative zum Skifahren bestens geeignet!

 

Anfahrt zur Valepp-Almen-Loipe:

Der Straße durch den Ort Spitzingsee bis zur Gaststätte „Alte Wurzhütte“ folgen. Dort zweigen nach links die Forststraße zur Albert-Link-Hütte sowie der Fußweg „Roßkopfweg“ ab. Gehzeit jeweils etwa zehn Minuten.

 

Parkmöglichkeit:

Die Valepp-Almen-Loipe ist nur zu Fuß erreichbar. Die nächstgelegenen gebührenpflichtigen Parkplätze befinden sich am Stümpfling-Sessellift und entlang des Lyrawegs.

 

 

Albert-Link-Hütte

Ganzjährig geöffnet; Mo. Ruhetag (außer Feiertag)

Ute Werner & Uwe Gruber

Tel.: 08026/71264

 

 

 

[tourim-redakteur]