Kuriose und romantische Fleckerl in Schliersee
Ganz im Sinne einer Lebensweisheit von Ernst Ferstl: „Wer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, findet immer wieder Grund zum Staunen“, bin ich heute mal durch meinen Lieblingsort Schliersee gelaufen und habe vor allem meine Augen offen gehalten. Dabei habe ich viele mehr oder weniger versteckte Kuriositäten gefunden, an denen man als unaufmerksamer Spaziergänger schon mal vorbeigeht, ohne deren Schönheit und Charme überhaupt zu bemerken.
„Wer mit offenen Augen durch Schliersee geht, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.“
Das trifft es viel besser, finde ich.
Ich habe mich bei meinem gemütlichen Spaziergang hauptsächlich auf ungewöhnliche und nicht alltägliche Besonderheiten konzentriert und davon jede Menge allein nur im Ortskern gefunden. Angefangen beim Hygrometer (Messinstrument zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit) in Form eines mit Schindeln gedeckten Pilzes. Dann sticht mir eine Hauswand mit dem sinnigen Spruch „Leb’n – und leb’n lass’n!“ ins Auge: eine schöne und wie ich finde gerade in der heutigen Zeit wertvolle Lebensphilosophie.
Zwischen den Hausdächern mandelt sich eine katzenbuckelnde Katze vor einem zwitschernden Vogel auf. Liebevoll arrangierte Blumen hängen ungewöhnlich angebracht an Fensterläden. Allein die Hinweisschilder enthalten entzückende Details, wie z. B. eine hölzerne Kaffeekanne, wie bereitgestellt zum Ausschenken eines köstlichen Kaffees.
Rund um den See findet man diverse Frösche, die man auch gerne küssen darf … Wer weiß schon, welche Wunder es gibt, vielleicht findet man so seinen Traumprinzen …
Ein aus Holz geschnitzter Männerkopf mit Laterne und Schlüssel in der Hand schaut mich aus einem imaginären Fenster an der Hauswand an ‒ und vieles, vieles mehr …
Machen Sie sich doch einfach selbst die Freude und gehen mit offenen Augen durch unseren wunderschönen oberbayerischen Ort. Vielleicht versuchen Sie, die abgebildeten Fleckerl selbst zu finden und zusätzlich dazu weitere ungewöhnliche und nicht alltägliche Ecken aufzuspüren …
[tourim-redakteur]







































































s reinem Leinen mit einem changierenden Seidenrücken sind die hochgeschlossenen Trachtenwesten für den Herrn. Sie haben einen kleinen Stehkragen und werden zweireihig geknöpft. Auch für dieses Kleidungsstück werden die eigens gefertigten Knöpfe in den jeweiligen Farben des Stoffes verwendet. Passend zum Brautdirndl ist die Farbe der Schürze ausschlaggebend für den Seidenrücken. Grundsätzlich können die Herren aber aus einer großen Farbpalette wählen. Sie reicht von traditionellen Tönen wie Weinrot über verschiedene Blautöne bis hin zu kräftigen und modernen Farben wie einem leuchtenden Orange und Hellgrün.



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