Ich war dabei – Bayerns verrücktestes Liebesexperiment!

„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“*

Bayerns verrücktestes Liebesexperiment ging am vergangenen Sonntag zu Ende. Um ehrlich zu sein, ich selbst und sicherlich auch Alex Römer – mein Führerkollege – sowie das gesamte Schlierseer Orga-Team hatten ziemlich hohe Erwartungen in diese außergewöhnliche, um nicht zu sagen etwas verrückte Idee gesetzt. Über 800 Personen ‒ übrigens vorwiegend Damen(!) ‒ hatten sich für dieses aufsehenerregende Experiment beworben. Nur zehn Personen – fünf Frauen und fünf Männer – wurden entsprechend ihrem Charakter vom renommierten fränkischen Charakterforscher und Mentalcoach Walter Rotter ausgewählt. (Originalton Walter Rotter: „Sie müssen ja nicht gleich heiraten, aber sie werden sich von Anfang an mögen“) Nachdem der ursprüngliche Termin aufgrund sehr schlechten Wetters verschoben wurde, kamen leider vermutlich aufgrund von Terminschwierigkeiten nur noch vier Personen (zwei Frauen und zwei Männer) zum Ersatztermin in die Schlierseer Vitalwelt. Alle Teilnehmer/-innen waren vermutlich ähnlich aufgeregt wie die Organisatoren, als am ersten Septemberwochenende die Großwetterlage die Durchführung des Biwaks auf der knapp 1.750 Meter hohen Jägerkamp endlich möglich machte.

Nach offizieller Begrüßung der vier Teilnehmer/-innen und des extra beauftragten Berufsfotografen, der notwendigen Einweisung und Verteilung der Biwak-Ausrüstung (mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die beiden Sponsoren Mountain Equipment für die Daunenschlafsäcke und Gaskocher sowie Adventure Food für die gefriergetrocknete Expeditionsverpflegung!) starteten wir samstags um 16.00 Uhr mit einem eigens für uns bereitgestellten Kleinbus zum Spitzingsee bzw. zur Talstation der Taubensteinbahn. Nach einer kurzen, jedoch überaus lohnenden „Kaiserschmarrn-Probierpause“ an der Schönfeldhütte erreichte unser kleines Team nach gut zwei Stunden Aufstieg eine flache, grasbewachsene Ebene wenige Meter unterhalb der Jägerkamp. Die erste sehr wichtige Aktion hier: trockene Klamotten anziehen, danach Suche nach den besten Schlafplätzen.

 

Alle im Team praktizierten von Beginn an einen für mich auffallend harmonischen, fast fürsorglichen Umgang untereinander. Es begannen aufschlussreiche Gespräche, anfangs humorvolle, später vermehrt auch Gedankenaustausch mit mehr ernsten Inhalten. Als wir nach dem gemeinsamen Abendessen dann etwas später in unseren Schlafsäcken lagen, folgten sogar sehr beziehungsproblembezogene Themen ‒ Gedankengut, das gewöhnlich nur unter besonders vertrauten Personen erörtert werden dürfte. Spätestens in diesen Momenten wurde für mich deutlich spürbar: Hier treffen ganz besondere Charaktere aufeinander, Personen, die sich ganz offensichtlich sympathisch sind und deswegen einen auffallend freundschaftlichen Umgang miteinander pflegen. Ich werde diese Momente als sehr wohltuend in Erinnerung behalten. Im wärmenden Schlafsack liegend, ein kleines Kunststoffgläschen Rotwein in der Hand ‒ und das alles mitten in den Schlierseer Bergen hoch über dem Tal.

Was jetzt noch zur perfekten Glücksseligkeit fehlte, war ein klarer Sternenhimmel, und das machte sich leider wenig später äußerst unangenehm bemerkbar. Fast unbemerkt waren Wolken aufgezogen, und beginnender Regen unterbrach unsere heimelige Biwak-Atmosphäre abrupt. Kurzerhand beschlossen Alex und ich, schnellstmöglich alles zusammenzupacken und mit den Stirnlampen zu einer nahegelegenen Almhütte abzusteigen. Hier verbrachten wir die restliche Nacht unter einem schützenden Hüttendach.

Der morgendliche Abstieg zurück zum Ausgangspunkt erfolgte bei herrlichem Sonnenschein. Gerne folgten wir vormittags der Einladung der Tourismusinformation Schliersee ins Freilichtmuseum von Markus Wasmeier zu einem Weißwurstfrühstück und einem angeschlossenen Pressetermin.

Mein persönlicher Eindruck von „Bayerns verrücktestem Liebesexperiment“: Für mich und, ich denke, für alle Beteiligten war es eine völlig neue, sehr interessante und auch lohnende Erfahrung. Fast 30 Jahre war ich in den zurückliegenden Jahren als Reiseleiter für meist anspruchsvolle Berg- und Trekkingreisen weltweit unterwegs. Eine Vielzahl von Personen hatte ich in dieser Zeit kennenlernen bzw. führen dürfen, Teilnehmer/-innen höchst unterschiedlichsten Charakters. Dass Menschen, die sich zuvor nicht kannten, von Beginn an derart offen miteinander umgehen, ist sicher äußerst selten. Ich wage die Aussage, die hier ausgewählten zwei Damen und Herren des „Liebesexperiments“ haben in außergewöhnlichem Maße miteinander harmoniert, und die zuvor erwähnte Behauptung vom Charakterforscher „… sie werden sich von Anfang an mögen“ sehe ich im Nachhinein zu 100 Prozent bestätigt. Eines steht jedenfalls fest: Die vier sympathischen Singles möchten sich demnächst wieder treffen. Sehr gerne wäre auch ich wieder mit dabei …

 

[tourim-redakteur]

 

 

SUP, Super, Schliersee!

Stand-up-Paddling, kurz „SUP“, ist der Sommertrendsport – auch am schönen Schliersee. Vom Ufer aus sieht das Stehen und Paddeln auf einer Art Surfboard ja recht einfach aus. „Probieren geht über Studieren“ lautet meine Devise und deshalb melde ich mich bei „Watersport Schliersee“ zu einer Schnupperstunde an. Inhaber Christoph Berauer begutachtet mich kurz und lässt schließlich ein Anfängerboard für mich zu Wasser. Dieses ist etwas breiter und höher als die Profiboards und damit stabiler. Dazu reicht er mir ein größenverstellbares Paddel und schon kann es losgehen.

Nach einer kurzen Einweisung in den richtigen Gebrauch des Paddels und der idealen Startposition des aufblasbaren Boards knie ich schon auf meinem schwimmenden Untergrund und lasse mich auf den See hinaustreiben. Auf dem normalerweise ruhigen Schliersee herrscht an diesem Tag munterer Wellengang. Nach ein paar Metern am Ufer entlang schmerzen meine Knie von der ungewohnten Haltung und ich darf endlich aufstehen. Der Profi stellt sich natürlich sofort nach dem Start auf das Board aber soweit bin ich ja noch lange nicht. Kurz ausbalancieren und schon stehe ich einigermaßen fest auf dem wackligen Brett. Je nach gewünschter Fahrtrichtung wird das Paddel mal rechts, mal links ins Wasser getaucht und langsam von vorne nach hinten durchgezogen. Je schneller ich unterwegs bin, desto standfester und sicherer fühle ich mich. „Du hast ein gutes Balancegefühl“, ruft mir Christoph zu und mein Selbstwertgefühl erreicht ungeahnte Höhen. Ich richte meinen Körper auf und beginne, die Fahrt zu genießen.

Stand-up-Paddling beansprucht nicht nur zahlreiche Muskeln und dient damit der körperlichen Fitness, wie mir Christoph Berauer erklärt. Es hat auch etwas Meditatives, seine Runden über den See zu ziehen. Die Kulisse ist in der Tat atemberaubend: Blitzblauer Himmel, Brecherspitz und Jägerkamp zum Greifen nah und mitten im See thront die Insel Wörth. Viel zu schnell ist die Zeit auf dem Board vorbei. „Wir fahren zurück“, lautet die Anweisung und schon landen wir wieder am Ufer unterhalb der urigen Holzhütte von „Watersport Schliersee“.

Mein Resümee: Stand-up-Paddling ist ein leicht erlernbares Freizeitvergnügen für die ganze Familie, ohne ernste Verletzungsgefahr und doch mit einem gewissen sportlichen Aspekt. Nur Schwimmen sollte man können.

Die Saison bei „Watersport Berauer“ geht je nach Witterung noch bis Anfang September. Das Ausleihen eines Boards mit Paddel kostet pro Person und Stunde 15 Euro. Zwei Stunden kosten 25 Euro. Zum Ausleihen ist ein gültiger Personalausweis nötig. Nähere Infos gibt’s im Internet unter www.watersport-schliersee.de oder www.intersport-berauer.de

 

[tourim-redakteur]

 

 

Im Schlierseer Brautdirndl vor den Altar

Festliche und ganz besondere Kleidungsstücke für Sie und Ihn feierten Premiere!

Ein Unikat, der Trägerin auf den Leib geschneidert und versehen mit einem geschützten Gütesiegel, das ist das Schlierseer Brautdirndl aus der Werkstatt von Christine Falken. Die Dirndlschneiderin aus der oberbayerischen Gemeinde fertigt seit Oktober vergangenen Jahres exklusiv das „Schlierseer Dirndl“, dessen Entwurf und Design ebenfalls von ihr stammen. Jetzt feierte das Schlierseer Brautdirndl Premiere und auch die Schlierseer Trachtenweste für den Herrn.

Die Kennzeichen dieses besonderen Dirndls sind vielfältig und gleichen denen seines Vorbildes. Zunächst die eigens gefertigten Knöpfe. Das Außenmaterial ist aus Messing, die Innenfarbe richtet sich nach der Farbe des Dirndlstoffes. Nicht so der oberste Knopf, den ziert nämlich eine winzige Abbildung der Schlierseer Kirche nebst See und Insel Wörth. Eine grafische Darstellung des Ortes ist auf der Dirndlschürze zu sehen. Optisch wie eine filigrane Stickerei anzusehen, handelt es sich aber um einen hochwertigen Aufdruck.

„Original Bayern Schliersee“ steht auf dem geschützten Gütesiegel, das in das „Schößchen“ am Rücken eingearbeitet ist. Das kreisrunde Emblem mit Schliersees Schutzpatron St. Sixtus findet sich auch auf dem Schürzenband wieder und adelt das besondere Kleidungsstück. Die Ausschnitte der Oberteile sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite können individuell bestimmt werden. Der Ausputz an den runden oder eckigen Ausschnitten besteht aus Bordüren, Samt- und Ripsbändern, Stickereien oder auch Perlen. „Der Individualität sind im Maßbereich keine Grenzen gesetzt“, erklärt Christine Falken. Dies gilt auch für die Farben der einteiligen Brautdirndl, deren Oberteile aus Leinen sind, die Röcke aus Wollgeorgette und die Schürzen aus reiner Seide oder maschinenwaschbarer Kunstseide.

Die High-End-Version des Schlierseer Brautdirndl ist zweiteilig und besteht aus einem aufwendig gefertigten Plisseerock zum Beispiel in Cremefarben mit eingearbeiteten Samtbändern. Das Oberteil, der sogenannte Spenzer, ist aus Leinen und farblich auf den Rock abgestimmt. Verschieden farbige Schürzen lassen sich zu diesem besonders edlen Brautdirndl kombinieren.

AuBild-2s reinem Leinen mit einem changierenden Seidenrücken sind die hochgeschlossenen  Trachtenwesten für den Herrn. Sie haben einen kleinen Stehkragen und werden zweireihig geknöpft. Auch für dieses Kleidungsstück werden die eigens gefertigten Knöpfe in den jeweiligen Farben des Stoffes verwendet. Passend zum Brautdirndl ist die  Farbe der Schürze ausschlaggebend für den Seidenrücken. Grundsätzlich können die Herren aber aus einer großen Farbpalette wählen. Sie reicht von traditionellen Tönen wie Weinrot über verschiedene Blautöne bis hin zu kräftigen und modernen Farben wie einem leuchtenden Orange und Hellgrün.

Das Brautdirndl als auch die Trachtenweste für den Herrn sind Maßanfertigungen und werden exklusiv von Christine Falken, D`Nahterin vom Schliersee, hergestellt.

Die Faszination fürs Handwerk hat Christine Falken und den Feintäschner Leonhard Rau inspiriert, auch eine Schlierseer Tasche zu entwerfen.

Täschnermeister Leonhard Rau bevorzugt pflanzlich gegerbtes Rindleder für seine Produkte. Die Schlierseer Tasche ziert, wie schon bei der Dirndlschürze, die grafische Ansicht von Schliersee auf Seide gedruckt. Die Henkel der gefütterten Rindledertasche werden von den Schlierseer Knöpfen gehalten. Der Prägestempel mit dem Qualitätssiegel aus Schliersee sorgt für die Unnachahmbarkeit.

Bestellbar ist die Schlierseer Tasche bei der Nahterin Christine Falken oder direkt beim Feintäschner Rau in Osterwarngau.

Nähere Infos unter www.schlierseer-dirndl.de

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[tourim-redakteur]

 

 

Wenn Bäume durch die Lüfte fliegen – Highland Games in Schliersee

Ja wos is´n des? Bei unserem Ausflug ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee am letzten Samstag stehen wir auf einmal spärlich bekleideten mit Tattoos bedeckten Muskelpaketen in Schottenröcken gegenüber… Eigentlich hatten wir beschauliches Landleben mit Schafen, Hühnern und Gänsen erwartet.

Heute findet ein Training für die Highland Games Schliersee statt erfahren wir vom Michael. Die schottisch anmutenden Gestalten entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als „Mannsbuider“ und „Weibersleit“, die wie wir hören, Damen- und Herrenmannschaften sind, welche bei den Wettkämpfen am nächsten Sonntag, den 04.09.2016 mit anderen Mannschaften ihre Kräfte messen.

Ursprünglich stammen die Highland Games aus Schottland. Es sind Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen, welche ihren Ursprung im Zeitalter der Kelten haben. Die Wettkampfdisziplinen muten in unserer heutigen Zeit etwas seltsam an. Es werden Bäume durch die Luft geworfen, Steine gestoßen bzw. riesige Steinkugeln auf Sockel gehoben, Fässer müssen getragen werden, Gewichte werden in die Höhe geworfen und vieles mehr. Früher wurden die Wettkämpfe ausgetragen, um die kräftigsten und schnellsten Männer aus den schottischen Highlands auszuwählen, welche dann dem keltischen König dienen durften.

Wir haben uns die Zeit genommen und den vermeintlichen Schotten beim Training zugesehen. Da ist schon eine Mordskraft notwendig, um so einen Baumstamm auch nur senkrecht in die Höhe zu heben, geschweige denn ihn auch noch drehenderweise durch die Luft zu schleudern. Auch die Damenmannschaft hat sich schwer ins Zeug gelegt und wir konnten vorab einige tolle Leistungen bewundern.

Die Spiele an sich wirken erfrischend fremdartig und hinterlassen einen mystischen Eindruck längst vergangener Zeit. Allein das Zuschauen beim Training hat uns völlig in den Bann gezogen und war mit Nervenkitzel und natürlich auch Spaß verbunden.

Auf der großen Wiese kurz nach dem Eingang sind einige Aufbauten und Gerüste aus Holz angebracht, deren Bewandtnis uns bis zum Schluss teilweise unerklärlich blieb. Umso gespannter sind wir auf nächsten Sonntag, an dem wir uns die Highland Games auf jeden Fall ansehen und den durchtrainierten Frauen und Männern die Daumen drücken werden!

Die Hausmannschaft des Markus Wasmeier Freilichtmuseums, der O’Balandla Clan, freut sich auf zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland.

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HIGHLAND GAMES 2016
Sonntag, 4. September 2016
Einlass: ab 9.30 Uhr
Beginn der Wettkämpfe: ca. 11.00 Uhr

Änderungen vorbehalten.

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon 08026 92922-0

http://www.wasmeier.de

 

[tourim-redakteur]

 

 

Chillen für Genießer – das Strandbad Schliersee

Gin Chilla (ist erfrischend wie ein Sprung in den Schliersee, heißt es. Das Trend Getränk wurde von den Strandbad Jungs zusammen mit der Lantenhammer Destillerie entwickelt.

Hier im Strandbad trifft man bspw. Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer oder auch Skilegende Markus Wasmeier genauso wie viele Einheimische. Darunter mischen sich Erholungssuchende aus aller Welt. Es herrscht eine sehr lockere Atmosphäre. Die Jungs wissen, wie es geht: Qualitativ hochwertiges Essen, Gin Chilla und jede Menge gute Laune gepaart mit frechen Sprüchen. Zum Essen gibt es herzhafte und deftige Schmankerl vom Holzkohlengrill, Fisch und andere Meeres-Köstlichkeiten, Asiatische Spezialitäten aus dem Wok und Steckerlfisch.

Mein ganz persönlicher Tipp: Rinderfilet vom Holzkohlegrill mit gebratenem Gemüse und kleinen Kartoffeln. Danach unbedingt einer der täglich wechselnden, hausgemachten Nachspeisen probieren. Weltklasse.

Man fühlt sich im Strandbad einfach immer wie im Urlaub – weit weg vom Alltag – selbst wenn man nur schnell einen Cappuccino in der Mittagspause genießt. Südseefeeling pur.

Bitte unbedingt reservieren! 08026 /209495

http://www.strandbad-schliersee.de/

Strandbad Schliersee
Seestraße 29a
83727 Schliersee

Öffnungszeiten: 10-22 Uhr bei schönem Wetter im Sommer

[tourim-redakteur]

 

 

Baumerlebnispfad: Seerosenteppich, „Faulbaum“ und „Verlobungstanne“

Der Schliersee lockt an schönen Sommertagen zahlreiche Besucher zum Baden und Entspannen an seine Ufer. Bei einer Wanderung rund um den See entdecken Flaneure aber nicht nur kleine Buchten und zauberhafte Badeplätze, sondern auch eine spannende Flora und Fauna.

„Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum. Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn“ – schöne Worte, die der Schriftsteller Christian Morgenstern schon vor über hundert Jahren niedergeschrieben hat. Bäume haben wohl tatsächlich eine besondere Faszination. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Schliersee rund um den See einen sogenannten Baumerlebnispfad angelegt. Ein guter Ausgangspunkt für die rund einstündige, leichte Wanderung ist der Campingplatz Lido am nordwestlichen Seeufer. Von dort aus geht es auf einem vorwiegend asphaltierten Fuß- und Radweg in südlicher Richtung am Seeufer entlang. Blaue Hinweistafeln in deutscher und englischer Sprache markieren heimische und exotische Bäume sowie Sträucher und informieren den Spaziergänger über Bedeutung und Herkunft.

„Prunus spinosa“ beispielsweise ist die lateinische Bezeichnung für die Schlehe, einen einheimischen Strauch, der ein beliebter Nistplatz für Vögel ist. Der „Rahmus Fangula“ – der „Faulbaum“ ‒ stammt ursprünglich aus Südamerika. Seinen Namen hat der bis zu sechs Meter hoch wachsende Baum von dem fauligen Geruch seiner Rinde.

Die „Verlobungstanne“ steht am westlichen Seeufer direkt am Wasser. Unter diesem Baum, der in Wirklichkeit eine Fichte war, sollen sich in früheren Jahren zahlreiche Verliebte getroffen haben, um sich die Ehe zu versprechen. Anstatt der mächtigen Fichte von damals wurde eine kleine Fichte gepflanzt, die an den magischen Ort erinnern soll.

Gemächlich geht es den Weg weiter Richtung Fischhausen, direkt am kristallklaren Wasser des Schliersees entlang. Kleine Kiesbuchten laden zum Verweilen ein und bieten einen atemberaubenden Blick auf den See, das gegenüberliegende Seeufer und die mächtigen Berge ringsum. An seichteren Uferstellen breiten sich Seerosenteppiche aus, und der Blick auf die Insel Wörth sucht seinesgleichen.

Wer mit Kindern auf dem Baumerlebnispfad unterwegs ist, dem ist ungefähr auf halbem Weg eine Pause vergönnt. Ein Barfußpfad lädt kleine und große Wanderer dazu ein, verschiedene Untergründe mit bloßen Füßen zu erspüren. Ein „Waldxylophon“ schult das Gehör, und ein einfaches Holzfernrohr schärft den Blick fürs Wesentliche. Anhand einer Baumscheibe werden Jahresringe mithilfe geschichtlicher Ereignisse veranschaulicht – sei es die Kür von Markus Wasmeier zum Doppelolympiasieger 1994 oder der Terroranschlag in New York vom 11. September 2001.

Der letzte Abschnitt des Weges führt parallel zur Bundesstraße an den Bootshütten in Fischhausen vorbei bis nach Schliersee.

Der Baumerlebnispfad ist ideal als ganzjähriger Wanderweg für Familien mit Kindern jeden Alters, für Senioren und für Menschen, die den Schliersee auch mal von seiner anderen Seite kennenlernen möchten.

 

[tourim-redakteur]

 

 

Familienvergnügen in Schliersee unter 50 €

Wie viel Geld kostet eigentlich ein griawiger (dt.: urgemütlicher, lustiger) Familienausflug in Schliersee?

Minigolf_2Wir haben uns zu dritt überlegt, dass wir gerne mal wieder Minigolfen würden, und sind zum Sven zum Minigolfplatz, direkt an der Seestraße in Schliersee, gefahren. Für 9,50 € (2 Erwachsene, 1 Kind) können wir hier 18 abwechslungsreiche Bahnen spielen und haben außerdem unseren Spaß an der nostalgischen, hölzernen Kegelbahn. Es gibt unter den schattenspendenden Bäumen viele Bänke mit Tischen, sodass wir beschließen, gleich noch Brotzeit zu machen und dabei den herrlichen Blick auf den See zu genießen. 1 Paar Wiener, 1 Paar Weißwürste mit Brez‘n, 1 bayerischer Wurstsalat, 1 Apfelschorle, 1 Almdudler und 1 Radler kosten uns 21,50 €. Wer mag, darf aber auch seine Getränke und Speisen selbst mitbringen und kann sich als Nachspeise ein gutes Stangerleis gönnen.

Minigolf_3Fahrräder kann man sich ab 6 € und E-Bikes ab 10 € leihen. Je länger man mietet, desto günstiger wird der Preis pro Stunde. Auch Kinderfahrräder, -anhänger und ‑sitze sind erhältlich. Schlösser, Helme und Körbe gibt‘s gratis dazu.

Wer sich mal im Stand-Up-Paddling versuchen will, der kann hier ein großes Stand-Up-Paddle für 15 €/Stunde oder 30 €/halber Tag ausleihen ‒ ein Riesenspaß für die kleinen und großen Paddler.

Wir beschließen im Familienrat, dass wir nach der Brotzeit aufs Wasser wollen, und laufen über die Straße zum Bootsverleih. Selber treten oder mit dem Elektroboot (17 €/Stunde) fahren? Eine schwere Entscheidung! Wir nehmen das Tretboot (11 €/Stunde). So können wir etwas für unsere Fitness tun und gleichzeitig die idyllische Landschaft auf uns wirken lassen. Außerdem ist der Einstieg ins Wasser leicht möglich, sodass alle Familienmitglieder mit ihren unterschiedlichen Wünschen zufriedengestellt werden können.

Als Abschluss spazieren wir noch ein paar Meter die Seestraße hoch zum Luigi (Al Lago Gelateria) und leisten uns ein köstliches, selbst hergestelltes Eis. Jeder bekommt zwei Kugeln (1,10 €/Kugel) nach seinem eigenen Geschmack. Walnuss und Wiener Mandel sind mein persönlicher Geheimtipp …

48,60 € hat uns der ganze Tag gekostet, und wir fahren satt, glücklich und zufrieden nach Hause. Ein wunderschöner Ausflug mit der Familie, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Schlierseer Fahrradverleih – Minigolfplatz – Sven Hermann
Seestraße 24, 83727 Schliersee
http://schliersee-fahrradverleih.de/

Gelateria Al Lago
Seestraße 8, 83727 Schliersee

 

[tourim-redakteur]

 

 

Wenn’s mal regnet ‒ lohnenswerte Ausflüge bei Regenwetter in Schliersee

Diesen Sommer gibt‘s mitunter Aprilwetter im Alpenvorland, welches zu unerwarteten Regengüssen führen kann.

Was also tun, wenn es regnet und man nicht zum Wandern oder zum Baden gehen kann?

Auch für dieses Wetter gibt‘s selbstverständlich einige sehr lohnende Ausflugsziele: eine Besichtigung des Schlierseer Heimatmuseums im alten Schredl-Haus zum Beispiel. Mitten im Herzen von Schliersee befindet sich das alte Bauernhaus, in welchem um 1465 Sigmund Schredl, ein Chorherr, wohnte. Das Bauwerk stammt also aus dem späten Mittelalter und ist daher eine kleine Sensation.

Im Inneren angekommen, war ich überrascht, wie groß das Gebäude ist, weil man es ihm von außen so gar nicht ansieht. Es ist, als betritt man eine andere Zeit. Hier kann man sehen, wie die Menschen vor vielen Jahrhunderten gelebt haben. Eindrucksvoll ist vor allem die Raachkuchl (Rauchküche), welche nahezu unverändert erhalten wurde. Aber auch die Stuben sowie der ausgebaute Speicher mit einer Almhütte und einem Rindenkobel (Unterkunft der Waldarbeiter) sind sehenswert. Es gibt unzählige Gegenstände aus dem damaligen alltäglichen Leben sowie landwirtschaftliche und für den Fischfang benötigte Geräte zu entdecken. Auch die volkskundliche Sammlung erlaubt einen anschaulichen Einblick in die damalige Zeit mit ihren zum Teil bis dato gelebten Gebräuchen.

Will man noch tiefer ins Landleben in der „alten Zeit“ eintauchen, bietet sich ein Besuch des altbayrischen Museumsdorfes in Neuhaus an. Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee lädt seine Besucher ein, auf 60.000 Quadratmetern eine Dorfgemeinschaft aus der Vergangenheit kennenzulernen. Historische Gebäude wurden in der näheren Umgebung abgebaut und hier wieder mit Liebe zum Detail aufgebaut. Von Bauernhöfen über eine historische Schöpfbrauerei, die Kasalm (Käserei) und weitere handwerkliche Betriebe bis hin zu verschiedensten Haustierrassen (Hühnern, Gänsen, Wollschweinen, Bergschafen) und Bauerngärten mit vielen Alpenkräutern und Blumen gibt es für Erwachsene und auch Kinder viel zum Staunen. Das Dorf wird durch seine „Bewohner“, Bauersleut und wechselnde Handwerker, zum Leben erweckt und erlaubt ein realistisches Bild gelebter Vergangenheit. Es gibt verschiedenste Spiele, wie Stelzenlaufen und Kegeln für Kinder, sowie viele kulturelle Veranstaltungen, wie die Musikertage, oder auch wechselnde Ausstellungen (zurzeit „Faszination Wurzeln und Schwemmholz“ von Alois Wimmer).

Wichtig sind vor allem bei Regenwetter festes Schuhwerk und Regenkleidung oder zumindest ein Regenschirm. Die Gebäude kann man fast alle auch von innen besichtigen, sodass die Besucher sich zwischendurch am Feuer in der Raachkuchl oder am Kamin aufwärmen können. Das Hacker-Pschorr Wirthaus „Zum Wofen“ hält dann noch das eine oder andere bayerische Schmankerl bereit.

Spielerisch und sportlerisch betätigen kann man sich in der monte mare Vitaltherme in der Vitalwelt Schliersee. Es gibt ein 25-Meter-Becken, ein Salzwasser-Außenbecken, einen Whirlpool und Massageliegen, eine Wasserrutsche sowie diverse lustige Spielgeräte für Kinder. In der Saunawelt heißt es Entspannung pur und Verwöhnenlassen von Kopf bis Fuß. Das Angebot an Massagen und Anwendungen ist riesig. Es stehen sechs unterschiedlich temperierte Schwitzbäder zur Auswahl sowie Erlebnisduschen, ein Eisbrunnen und ein prächtiger Dachgarten mit Pool und überwältigendem Ausblick auf den See und die umliegende Bergwelt.

Nach einem zünftigen Weißbier und einem ofenfrischen Schweinebraten in einem der vielen in Schliersee ansässigen Gasthäuser kann ich sagen: Es war trotz Regenwetter ein wunderschöner, erlebnisreicher Tag!

Heimatmuseum Schliersee
Lautererstraße 6
83727 Schliersee
Tel.: 08026 4397

http://www.schliersee.de/heimatmuseum.html

Öffnungszeiten:      Anfang Mai bis Ende Oktober
Dienstag bis Samstag 14:00-17:00 Uhr

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon 08026 92922-0

http://www.wasmeier.de

Öffnungszeiten:      1. April bis Leonhardi im November
Di.-So. und an Feiertagen 10:00-17:00 Uhr

 

monte mare Schliersee
Perfallstraße 4
(in der Vitalwelt)
83727 Schliersee
Tel.: 08026 92090-0
http://www.monte-mare.de/de/schliersee

 

[tourim-redakteur]

Tipp: Geführte Steinadlerwanderungen mit Georg Schindler

In Deutschland galt er bereits als ausgerottet, doch jetzt hat er sich im Alpenraum erfolgreich einen  Lebensraum zurückerobert, der König der Lüfte, der Steinadler.Seit acht Jahren führt Georg Schindler bis zu zehnmal im Jahr Wanderungen im Revier Schliersee/Spitzingsee durch und erklärt Interessierten alles über die Steinadler im Mangfallgebirge.

Wie erkenne ich den Steinadler, wie ist sein Brutverhalten, wie entwickeln sich die Jungvögel, was fressen Steinadler, wie jagen Steinadler, wie viele Steinadlerreviere und Brutpaare gibt es im Mangfallgebirge, haben die Steinadler heuer Nachwuchs, und vieles mehr.

Die Bergwelt rund um den Spitzingsee ist ein beliebtes Jagdrevier der Steinadler, und doch braucht  es – aufgrund der großen Fläche – eine große Portion Glück, Ausdauer und gute Beobachtungsgabe, dass sie sich uns zeigen.

Für dieses Jahr gibt es im Revier Schliersee/Spitzingsee nur noch vier Termine für die Steinadlerwanderung, also am besten gleich vormerken, dabeisein und mitwandern!

Mittwoch, 10.08.2016    9:30 Uhr   Parkplatz Spitzingsattel
Mittwoch, 24.08.2016    9:30 Uhr   Taubensteinbahn
Mittwoch, 07.09.2016    9:30 Uhr   Parkplatz Spitzingsattel
Mittwoch, 21.09.2016    9:30 Uhr   Taubensteinbahn

Wichtiger Hinweis:

Geführte Wanderungen können wetterabhängig nicht immer garantiert werden, ob eine Wanderung stattfindet erfahren Sie im Zweifel kurz vorher bei der Gästeinfo Schliersee.

Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Anspruchsvolle Wanderungen erfordern gutes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung. Zum Beobachten bitte ein Fernglas mitnehmen, der Wanderführer hat nur ein Fernglas dabei. Zum Teffpunkt Taubensteinbahn: Für Nutzung der Taubenstein-Bergbahn gibt es in Verbindung mit der Steinadlerwanderung Karten zum Sonderpreis.

Weitere Infos bei der Gästeinformation Schliersee, Tel. 08026 / 60 65  0

http://www.schliersee.de

Infos zum Steinadlerprojekt und weitere Termine in anderen Revieren:
http://www.Adler-Info.de

[tourim-redakteur]

 

 

Seefest Schliersee – 3 Tage Musik, Show und Spaß

29. Juli bis 31. Juli 2016

Am Freitag, 29. Juli  um 17:00 Uhr geht’s auf zum Schlierseer Seefest.

Zum Auftakt, ab 19:30 Uhr heißt es dann: „Long live Rock ´n Roll“ :

Mit ¾ V:O:I aus dem Oberland, Tilda aus Chieming und mit den Landkreis Irish-Rockern Michael and the Wolfhounds gibt alles was derzeit in Sachen Rock angesagt ist.

Der Samstag ist ganz der Tradition gewidmet. Ein abwechslungsreiches  Programm mit Fischerstechen, Auftritten des Trachtenverein Schliersee, den Schlierseer Alphornbläser, der Schlierseer Blasmusik, der Schlierseer Goaßlschnalzer und der Gästeehrung laden die Besucher zum Verweilen ein. Die Standlbetreiber runden den Tag mit viele kulinarischen Spezialitäten, deftigen Brotzeiten und einer kühlen, frischen Maß Bier oder einem gepflegten Glas Wein ab, auch wird heuer im neuen Biergarten am Musikpavillon ein ganzer Ochse gegrillt.

Gegen 22:00 Uhr am Samstag wird wieder ein erlebenswertes, musiksynchronisiertes Brillant-Feuerwerk über dem See glitzern und eine eindrucksvolle bengalische Beleuchtung über und um den Schliersee die Besucher begeistern. Falls das Wetter uns hier einen Strich durch die Rechnung machen sollte, findet das Feuerwerk am Sonntag statt.

Das Kinderland wird auch heuer wieder von den Schlierseer Pfadfinder durchgeführt und bietet den gewohnten Kinder-Spaß und sicherlich ein bisschen mehr. Selbstverständlich gibt es auch wieder Pferdekutschenfahrten, Kinderschminken, Hüpfburg, Karussell und Eisenbahn.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Jugend. Tanz-, Turn- und Sportgruppen.

Und für den Abschluss des dreitägigen Festes gibt es noch ein ganz besonderes Schmankerl. Mit Rock wurde angefangen und mit Rock hört das Schlierseer Seefest auf. „Blasmusik goes Rock“ einer der Höhepunkte des letztjährigen Kultur-Herbst wird nochmals von der Schlierseer Blasmusik auf die Bühne gebracht.

Wir wünschen jetzt schon allen Besuchern und Teilnehmern ein schönes und vor allem sonniges Seefest 2016.


Programm:
Freitag, 29. Juli 2016

17:00 Uhr Öffnung der Schmankerlstände
19:30 Uhr ¾ V:O:I
20:30 Uhr Tilda
21:30 Uhr Michael and the Wolfhounds
01:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Samstag, 30. Juli2016

12:00 Uhr – 02:00 Uhr Öffnung der Schmankerlstände
15:00 Uhr – 19:00 Uhr Abenteuercamp der Pfadfinder Schliersee *Hüpfburg *Pferdekutschen-Fahrten * Kinderschminken * Kinder Eisenbahn
14:00 Uhr Fischerstechen auf dem See mit Gastmannschaften

Attraktionen auf der Bühne

16:30 Uhr Siegerehrung Fischerstechen
17:00 Uhr Gästeehrung mit der Oberlandler Klarinettenmusi
19:30 Uhr Schlierseer Abend mit der Schlierseer Blasmusik, Schlierseer Alphornbläser, Goaßlschnalzer, Schlierseer Plattler, usw.
21:30 Uhr Fire Act der Cross-Over Team Stiftung
22:00 Uhr Großes Brillant-Feuerwerk über dem Schliersee und Ausklang
02:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Sonntag, 31. Juli 2016

12:00 Uhr – 0:00 Uhr Öffnung der Schmankerlstände
15:00 Uhr – 19:00 Uhr Abenteuercamp der Pfadfinder Schliersee*Hüpfburg *Pferdekutschen-Fahrten * Kinderschminken * Kinder Eisenbahn
15:30 Uhr Auftritt der Chearleader des Cross Over Team Stiftung
16:00 Uhr Auftritt der Jugendblaskapelle Schliersee
17:00 Uhr Auftritt der Schlierseer Turner
17:30 Uhr Auftritt des Tae Kwon Do Center Hausham
18:00 Uhr Auftritt der HipHop Gruppen der Tanzschule Anke Schneider
18:15 Uhr Auftritt der Crachia Hausham
18:30 Uhr Auftritt der Chearleader des Cross Over Teams
19:00 Uhr Auftritt des Rock ́n Roller Hausham
19:30 Uhr Auftritt der Showgarde der Haushamer Crachia
20:00 Uhr Schlierseer Blasmusik goes Rock
24:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Sollte der Samstag, 30. Juli verregnet sein, findet das Feuerwerk am Sonntag, 31. Juli statt.

 

[tourim-redakteur]