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Tipps Januar 2019: Schliersee ‒ ein Wintermärchen!

ich hoffe, Sie hatten einen tollen Start ins neue Jahr. Wir haben hier eine märchenhafte Winterlandschaft für Sie zum Träumen. Unsere Skilifte am Spitzingsee sind seit Mitte Dezember in Betrieb. Das Skigebiet hat während des letzten Winters die Auszeichnung „Testsieger 2018“ in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ von skiresort.de erhalten.

Rund um den Stümpfling erwarten Sie auf 1.100 bis 1.600 Metern Abfahrten zum Genießen, kurze, aber knackige Pisten für Könner oder die lange anspruchsvolle Grünsee-Abfahrt, die beides verbindet. Und für alle Damen interessant: Ab 9. Januar 2019 erhalten sie jeden Mittwoch (außer Aschermittwoch) die Tageskarte für nur 18 Euro. 

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Winterwanderung zur Unteren Firstalm mit Rodel-Gaudi

Klirrende Kälte ‒ na ja, fast ‒, warme Klamotten, festes Schuhwerk und mein Schlitten aus Kindertagen!!

Dicke Flocken fallen, und ich mache mich auf den Weg zu meiner Wanderung zur Unteren Firstalm am Fuß der Brecherspitz zwischen Bodenschneid und Suttenstein auf 1.320 m Höhe.

Am besten parkt man auf dem Parkplatz vom Kurvenlift. Diesen erreicht man vom Spitzingsattel aus auf einem geräumten und geteerten Waldweg. Dann laufe ich mit meinem Schlitten im Schlepptau am Lift vorbei auf einen verschneiten Forstweg zu, auf dem mir schon die ersten Rodler entgegenkommen.

Links vom Weg sieht man einen kleinen Bach, umrahmt von hohen Schneewänden, der sich den Berg herunterschlängelt. Viele Erwachsene und Familien gehen vor mir den Berg hinauf. Schlittenfahren ist längst nicht mehr nur ein Wintervergnügen von Kindern. Genau genommen kommen mir viel mehr Erwachsene jauchzend entgegengefahren. Der Weg zur Unteren Firstalm ist relativ flach, und man benötigt etwa 45 Minuten Gehzeit, bis man die Alm erreicht. Wunderbar ist der schöne Ausblick nach beiden Seiten, nachdem man ein kurzes Waldstück hinter sich gelassen hat. Genau deshalb gefällt mir dieser Weg besser, als derjenige, der zur Oberen Firstalm fast durchgängig durch den Forst hindurch führt.

Auf der Unteren Firstalm angekommen, gönne ich mir eine köstliche heiße Schokolade und einen Germknödel mit Vanillesoße. Hier auf der Alm gibt es immer wechselnde bayerische Speisen und hausgemachte Kuchen. Von der Sonnenterrasse aus hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Berggipfel und den Nordhanglift sowie den Snowpark. Es macht Spaß, die Snowboarder bei ihren gewagten Sprüngen zu beobachten.

Die Untere Firstalm hat während der Saison jeden Tag zwischen 9:00 und 17:00 Uhr geöffnet. Wer keinen eigenen Schlitten dabeihat, kann sich hier übrigens einen ausleihen.

Ich setze mich auf meinen „uralten“ Schlitten und rodle im gedämpften Licht der Abenddämmerung Richtung Tal … Was für ein Heidenspaß!!

 

 

Untere Firstalm
83727 Spitzingsee
Tel.: 08026/7676
E-Mail: info@firstalm.de

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Winterwanderung über den Bockerlbahnweg zu den Josefstaler Wasserfällen

An einem schönen Winternachmittag Anfang Februar habe ich mich auf den Weg von Neuhaus-Josefstal über einen Teil des Bockerlbahnweges zu den Josefstaler Wasserfällen gemacht.

In Neuhaus biege ich in die Josefstaler Straße ein und parke am Beginn des Buchenwegs, um dann zu Fuß die ansteigende Straße nach oben zu gehen. Dort steht auch bereits ein Wegweiser zu den Wasserfällen, der mir eine Gehzeit von 50 Minuten voraussagt. Weit gefehlt, bei den winterlichen Schneeverhältnissen benötige ich für die Strecke – inklusive einiger Fotopausen – fast doppelt so lange.

Ich laufe zunächst einige Zeit eine leichte Steigung durch den Wald den Berg hinauf und halte mich dann links auf dem Bockerlbahnweg. Der zuvor tiefe Schnee ist durch einige Tage Tauwetter in sich zusammengesunken und dadurch schwer geworden. Beim Laufen sinke ich immer wieder 10-20 cm ein, was meine Geschwindigkeit reduziert und etwas Kondition benötigt. Bei Neuschnee empfehle ich, den Weg mit Schneeschuhen zu begehen, was die Wanderung durchaus erleichtert. Schneeschuhe können im Sportgeschäft, beim Skiverleih geliehen werden.

Auf meiner Wanderung sehe ich immer links von mir im Tal die Häuser des Josefstals durch die Bäume blitzen. Außerdem komme ich an einem Originalwaggon der Bockerlbahn vorbei.

Was hat es eigentlich mit der Bockerlbahn auf sich?

„Die Neuhauser Bockerlbahn war eine schmalspurige bayerische Waldbahn. Sie verband von 1919 bis 1922 den Bahnhof Fischhausen-Neuhaus an der Bahnstrecke Schliersee–Bayrischzell mit den ausgedehnten Waldgebieten in den Hochlagen beiderseits des Spitzingsattels.

Die Strecke wurde ausschließlich im Güterverkehr genutzt. Einziger Zweck der kurzlebigen Bahn war der Abtransport des durch schwere FöhnStürme am 5. und 6. Januar 1919 sowie am 16. März und 8. Juli verursachten 290.000 Festmeter Sturmholzes. Besonderheit der 600 mm-Bahn war der Bau in topografisch schwierigem Gelände, was unter anderem zur Anlage von insgesamt drei Bremsbergen, zwei Spitzkehren und einer Schienenseilbahn führte.“

(Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Neuhauser_Bockerlbahn)

Im Winter würde ich diese Wanderung nicht für Kinder empfehlen. Außerdem ist trittsicheres, schneefestes Schuhwerk unbedingt erforderlich, vor allem dann, wenn es im späteren Verlauf an den Wasserfällen entlang bergab geht. Es kann glatt und rutschig werden, und man muss, verursacht durch das Tauwetter, einige durchaus auch mal breitere Rinnsale überqueren. An einer Stelle im Wald geht jedes Jahr eine kleinere Lawine nieder, was unbedingt berücksichtigt werden sollte. Gegebenenfalls muss man an dieser Stelle umkehren. Eine Überquerung des Lawinenfeldes sollte nur von kundigen Personen angedacht werden und erfolgt auf eigene Gefahr.

Als ich den Wald verlasse und auf der schneebedeckten Almwiese stehe, ist es bereits später Nachmittag, und das etwas diffuse Licht offenbart eine weiße Landschaft mit einem kleineren Fluss, der sich unterhalb meines Standorts über die Wiese schlängelt. Hier beginnt der Abstieg durch den Wald an der Seite mehrerer größerer und kleinerer Wasserfälle, die sich ihren Weg ins Tal bahnen. Die Wanderung hierher hat sich auf jeden Fall gelohnt! Rauschend stürzt das Wasser in die Schlucht, und ein paar letzte vereinzelte Eiszapfen verschönern noch den Anblick.

Im Tal angekommen, sehe ich noch eine Dame im Schwimmanzug, die sich in die kalten Fluten stürzen will, und einen Zwerg, der vom Balkon aus in die schöne Berglandschaft blickt. Eigentümliche Einwohner hat es hier im Ort 🙂

Meine Winterwanderung war anstrengend, aber wunderschön. Mir sind nur vier weitere Wanderer begegnet, und ich kann sagen, dass diese Tour (noch) ein Geheimtipp und auch im Sommer sehr empfehlenswert ist.

Intersport Berauer
Rathausstraße 17
83727 Schliersee

Ingo’s Skiverleih Spitzingsee
Seeweg 1 ‒ neben der Kirche
83727 Spitzingsee
Tel.: 08026-7721
Mobil: 0160-94692832
info@skiverleih-spitzingsee.de

Beni’s Skischule
Harry Kaiser
Spitzingstr. 4
83727 Spitzingsee
Tel.: +49 (8026) 71224
Fax: +49 (8026) 925007
info@skischule-beni.de

MARTINA LOCH SCHNEE-AKTIVITÄTEN
Ski- & Snowboardschule · Verleih & Service
Lyraweg 6
83727 Spitzingsee
direkt am 4er-Sessel-Lift der Stümpfling-Bahn
Tel.: +49. (0) 171 825 07 35
http://www.snowcamp-martina-loch.de

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Fackel- und Schmankerl-Fackelwanderung

Haben Sie abends auch manchmal Lust, noch rauszugehen? Dann ist eine Fackelwanderung die etwas andere Art, einen Abendspaziergang zu unternehmen.

Wenn es früh dunkel wird, wenn die Luft klar und kalt ist, dann ist eine winterliche Fackelwanderung beginnend von der Vitalwelt aus ein ganz besonderes romantisches Erlebnis. Warm angezogen und mit festen Winterschuhen, die ein gutes Profil haben, ausgestattet, führt der Weg zuerst hinter den Freudenberg und schließlich immer entlang am unbeleuchteten Westufer des Schliersees. Die Lichter der Häuser und Autos auf der anderen Seeseite spiegeln sich vielfach glitzernd im Wasser. Steht der Mond entsprechend hoch am Himmel, sieht man auch sein Spiegelbild und zudem die Umrisse der Berge: Brecherspitz und Dürnbachwand kann man gut erkennen. Ziel und gleichzeitig Umkehrpunkt der Wanderung ist der Erlebnispfad.

In diesem Winter 2015/2016 werden erstmals auch andere Routen erwandert; so findet zum Beispiel eine Fackelwanderung um das Auracher Moor von Neuhaus aus statt.

Eine sehr beliebte Variante dieser Wanderung ist die Schmankerl-Fackelwanderung vom Spitzingsee in die Valepp und zurück. Wie der Name schon sagt, kommen bei dieser Tour auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Los geht es mit der Vorspeise in der Alten Wurzhütte, die Hauptspeise erwartet einen in dem ca. 40 Minuten entfernten Blecksteinhaus, und die wohlverdiente Nachspeise wird einem, nach einem weiteren ca. 20-minütigen Spaziergang, in der Albert-Link-Hütte  serviert. Viel Spaß beim Wandern und einen „guten Appetit“!

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt jeweils 10 Personen; eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Fackelwanderungen sind für Gäste und Einheimische kostenlos. Die Schmankerl-Fackelwanderungen kosten pro Person 20,00 Euro (Getränke müssen extra bezahlt werden).

Termine der Wanderungen unter der fachkundigen Führung von Jürgen Koschyk:

Fackelwanderung 19.00‒22.00 Uhr, Treffpunkt je nach Startpunkt unterschiedlich (wird bei Anmeldung bekannt gegeben):

  • Montag, 04.01.2016
  • Donnerstag, 28.01.2016
  • Donnerstag, 10.03.2016

Schmankerl-Fackelwanderung 18.00‒21.00 Uhr, jeweils donnerstags, Treffpunkt an der Alten Wurzhütte – Spitzingsee:

  • 14.01.2016
  • 11.02.2016
  • 25.02.2016
Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."