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100 Jahre Bergrettungsdienst in den Schlierseer Bergen: Die Tipps der Alpin-Experten.

„Bergsteigerinnen“ auf High Heels, eBiker am Steilhang und Wanderer, die bei einem Wadenkrampf die Rettung rufen: Quirin Loher und Sebastian Weidenthaler von der Bergwacht Schliersee haben schon so manches Abenteuer am Berg zu einem glücklichen Ende gebracht. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Bergrettungsdiensts Schliersee im Roten Kreuz verraten uns die beiden ihre besten Tipps, um sicher und mit viel Spaß in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen unterwegs zu sein.

 

 

Tag der Offenen Tür am Sonntag, 15. September

Übrigens: Wer die Arbeit der beiden und ihrer Bergwachtkollegen einmal live erleben will, ohne in einer Notsituation zu sein, der kommt am Sonntag ab 11.00 Uhr zur Bergrettungswache Schliersee in der Bahnhofstraße 15. Beim Tag der offenen Tür führen die Bergwachtler ihre Rettungsgeräte vor, zeigen ihre Wache und stellen Spezial- sowie Bergrettungsfahrzeuge aus. Für Essen, Getränke und musikalischen Unterhaltung ist gesorgt!

 

250 Notfälle im Jahr

42 aktive Bergwachtfrauen und -männer engagieren sich derzeit für die Sicherheit in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen. Von der Brecherspitz über den Jägerkamp und die Rotwand bis hin zur Landesgrenze Österreich reicht das Einsatzgebiet der Schlierseer Bergwacht. Zu durchschnittlich 250 Notfällen im Jahr rücken die Schlierseer Bergretter aus. Im Winter sind sie außerdem von den Bergwachthütten Schönfeldalm und Stümpfling aus im Skigebiet Spitzingsee im Einsatz.

 

Notfall am Brecherspitz-Westgrat

„Im Grunde genommen sind die Schlierseer/Spitzingseer Berge ja Hügel – vergleicht man sie mal mit Gebieten wie der Watzmann-Ostwand“, sagt Quirin Loher, Ausbildungs- und Einsatzleiter. „Aber auch vermeintliche Hügel, können es in sich haben.“ Gerade am Westgrat der Brechspitz, so Quirin Loher, seien sie mehrmals pro Saison im Einsatz: „Hier gibt es einige Kletterstellen mit Stahlseil in alpinem Gelände. Dort ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und festes Schuhwerk gefordert.“ Erst Ende August war es am Brecherspitz-Westgrat zu einem tragischen Unfall gekommen.

 

Spezialisiertes Team: Von Canyoning bis Krisenintervention

Zu solchen Gelegenheiten sind dann auch die Spezialisten der Bergwacht Schliersee im Einsatz, etwa die Notärzte oder die Mitarbeiter des Kriseninterventionsdiensts Berg (KID). Darüber hinaus gibt es Experten für Canyoning- und Höhlenrettung, einen Rettungs- und Vorsorgedienst im Skigebiet sowie die Helfer auf vier Pfoten von der Lawinenhundestaffel. „Die Menschen sind alle sehr dankbar, wenn wir kommen“, sagt Einsatzleiter Sebastian Weidenthaler. „Wir haben schon oft im Nachgang einen Brief erhalten, eine Brotzeit ausgegeben bekommen oder auch eine Geldspende.“

 

Anspruchsvolle Ausbildung für Nachwuchs-Bergretter

Damit im Notfall am Berg alles glatt läuft, absolviert der Bergrettungs-Nachwuchs eine anspruchsvolle Ausbildung über zwei Jahre lang: „In unsere sogenannte ‚Anwärtergruppe‘ nehmen wir interessierte Jugendlich ab 16 Jahren auf“, erzählt Ausbildungsleiter Quirin Loher. „Die haben dann einiges zu tun: Konditionstests im Sommer wie im Winter, einen Eignungstest – das ist ganz schön viel, was den jungen Leuten abverlangt wird.“

 

Rettungsanspruch steigt, Zahl der Einsätze ebenso

Während die sogenannte „bergferne“ Bereitschaft, etwa in der Landeshauptstadt München, einen großen Zuwachs erlebe, „darf’s bei uns in Schliersee ruhig noch etwas mehr sein“, so Quirin Loher. Denn: „Der Rettungsanspruch steigt!“, wissen die beiden Bergwachtler. So hätten etwa Einsätze mit eBike-Fahrern zugenommen: „Mit Akku bewältigt man Strecken, die man früher vielleicht nicht gefahren wäre, weil sie zu steil sind. Ungeübte kommen dann zum Teil nicht mehr runter vom Berg oder bleiben hängen.“ Auch mit schlecht ausgerüsteten Wanderern haben die beiden Bergretter schon ihre Erfahrungen gemacht: „High Heels am Berg – das glaubt man nicht, aber das gibt’s wirklich!“, so Quirin Loher.

 

„Wir freuen uns total, dass diese Bergfaszination da ist“, sagt Sebastian Weidenthaler. Aber: Im Zeitalter der Mobiltelefone sei „die Alarmierungsschwelle viel geringer“: „Wir hatten schon Anrufer, die uns wegen zittriger Knie am Rotwandhaus alarmiert haben.“ Grundsätzlich könne man jedoch sagen: „Die meisten sind vernünftig und bereiten sich gut auf die Berge vor.“

 

9 Tipps für eine sichere Tour in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen

Wie man sicher und mit viel Spaß in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen unterwegs ist, verraten uns Quirin Loher und Sebastian Weidenthaler in ihren Profi-Empfehlungen:

 

# 1: Gute Vorbereitung

„Bevor ich eine Bergtour angehen, mache ich mir Gedanken: Wo will ich hin? War ich in dem Gebiet schon einmal? Wie komme ich in diese Bergregion? Und habe ich eventuell geeignetes Kartenmaterial dabei, um mich auf die Strecke vorzubereiten?“

 

# 2: Angemessene Schuhe & Kleidung

„Das A und O für eine sichere Wanderung in den Bergen ist geeignetes Schuhwerk. Das heißt: überknöchelhohe Bergschuhe mit einem ordentlichen Profil, in denen ich mich wohlfühle und die optimal eingelaufen sind. Zudem empfehle ich je nach Witterung eine Kopfbedeckung, um einen Sonnenstich zu vermeiden. Im Sommer bei Gewitterneigung bitte Regenjacke nicht vergessen! Vielleicht Wechselklamotten oder ein Wechsel-T-shirt mitnehmen, um Verschwitztes abzulegen.“

 

# 3: Nahrhafte Brotzeit

„Immer eine kleine, ausgewogene Brotzeit mitnehmen: eine belegte Semmel, ein Stück Käse oder Schinken – je nach Länge der Route. Und vielleicht auch etwas Zuckerhaltiges für die Stärkung zwischendurch dabeihaben – Schokolade oder ein süßes Getränk. Außerdem ausreichend Wasser zum Trinken mitnehmen – bei heißen Temperaturen natürlich entsprechend mehr als an einem kühlen Herbsttag.“

 

# 4: Sichere Wetterlage

„Prüft die Wetterdaten, bevor ihr losgeht. Es gibt verschiedene Anbieter, die einem das Wetter relativ genau vorhersagen können. Bitte beachtet, dass das Wetter im Gebirge schnell umschlagen kann. Gerade, wenn es sehr warm ist und wir eine gewisse Gewitterneigung haben, darauf achten, dass ihr bei einem aufziehenden Gewitter möglichst schnell vom Berg absteigt, Bäume meidet und – falls möglich – in einer Hütte Unterschlupf findet.“

 

# 5: Individuelles Tempo

Passt das Tempo an euren eigenen Leistungs- und Trainingsstand an. Und natürlich daran, wie steil das Gelände ist. Legt regelmäßig Pausen ein und achtet darauf, ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu gehen. Am Berg hat man Zeit oder sollte sich Zeit nehmen, damit man die Natur genießen kann.“

 

# 6: Markierte Wege

„Bleibt auf den markierten Wegen! Dabei geht es auch um das Thema Sicherheit, damit ihr nicht in einen Steinschlag geratet. Ein markierter Weg ist immer so gestaltet, dass er – auch mit Blick auf den Naturschutz – keine Erosionsschäden hervorruft. Außerdem findet man euch auf den gekennzeichneten Wegen im Notfall und ihr habt Angaben zu eurem Standort.“

 

# 7: Hilfreiche Stöcke

„Wanderstöcke unterstützen euch beim Aufstieg und helfen euch beim Abstieg, Gelenke und Knie zu schonen. Ihr erhaltet zusätzliche Stabilität auf eurem Weg.“

 

# 8: Hunde mit Leine

„Hunde am Berg unbedingt anleinen! Am besten Wasser für den Hund dabeihaben, damit er nicht durstig ist. Das Geschäft eures Vierbeiners bitte in einer Hundekot-Tüte wieder mitnehmen und entsorgen.“

 

# 9: Im Notfall

„Die wichtigsten Grundregeln bei einem Notfall am Berg lauten: Ruhe bewahren, erste Hilfe leisten und ggf. einen Notruf absetzen. Zusätzlich empfiehlt es sich, ein Erste-Hilfe-Paket mitzunehmen mit Pflastern, Verbänden, Desinfektionsspray und – unabdingbar! – mit einer Rettungsdecke. Wichtig ist, dass ihr Handyempfang habt. Falls nicht, geht dorthin, wo der Empfang besteht. Wenn ihr die Notrufnummer 112 wählt, bitte die wichtigen 5-W-Fragen zuerst beantworten:

  • Wo ist der Unfall passiert bzw. wo befindet ihr euch?
  • Wer ruft an?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Menschen sind betroffen?
  • Warten auf Rückfragen, falls die Mitarbeiter der Leitstelle mehr Infos benötigen!

Die Leitstelle fordert dann umgehend die passende Hilfe für euch an.

 

 

Tag der Offenen Tür der Bergrettungswache Schliersee

am Sonntag, 15. September 2019

in der Bahnhofstraße 15 in 83727 Schliersee

um 10.00 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Sixtus

ab 11.00 Uhr Rahmenprogramm mit Vorführungen, Essen, Getränken und Musik

 

Notrufnummer Bergwacht

Die Bergwacht Schliersee ist jederzeit über die Notrufnummer 112 erreichbar.

 

Bergwacht Schliersee
Bahnhofstr. 15
83727 Schliersee

E-Mail: info@bergwacht-schliersee.org

Web: https://www.bergwacht-schliersee.org

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Wintersport für Anfänger

Jetzt haben wir ihn, den Schnee, und zwar reichlich! Zu Recht können wir sagen, dass wir derzeit hier in Schliersee im Winterwunderland leben. Die weiße Pracht lädt zu allen möglichen Aktivitäten im Freien ein, und deshalb erhalten Sie hier einen Überblick ‒ als Hilfe und Anregung für alle, die noch keinen Wintersport betreiben, jetzt aber damit anfangen möchten, können, müssen …

 

Winterwandern und Fackelwanderungen:

Ziehen Sie sich warme Schuhe mit einer guten Profilsohle und eine atmungsaktive Winterjacke an. Falls Sie Stöcke haben, nehmen Sie diese mit. und schon kann’s losgehen. Schliersee bietet Ihnen eine ganze Anzahl abwechslungsreicher Winterwanderwege an. Als nicht so bekannte Beispiele sind hier die Kirchbichl-Runde und der Dr.Brodführer-Weg mit Filzenrunde (jeweils ca. 3,5 km) genannt.

http://www.schliersee.de/winter/schliersee-erleben/erlebenswert/

Bei einer abendlichen Winterwanderung mit Fackeln entlang des Westufers des Schliersees können Sie die wunderschöne winterliche Landschaft in einer ganz anderen Atmosphäre auf sich wirken lassen. Folgende Termine sieht die Gäste-Information Schliersee hierfür vor: 31.01.2019 und 28.02.2019.

Eine kulinarische Erweiterung erleben Sie bei den Schmankerl-Fackelwanderungen: Die Wanderung in die Valepp/Spitzingsee führt Sie an zwei Stationen durch ein Drei-Gänge-Menü. Termine für 2019 (jeweils donnerstags): 17.01., 14.02. und 14.03.

 

Schneeschuhwandern:

Die Gäste-Information Schliersee veranstaltet Schneeschuhwanderungen für Einsteiger: Mit Schneeschuhen können Sie selbst auf Strecken wandern, die sonst im Winter nicht zugänglich sind. Die Route für die Schneeschuhwanderung wählt der Wanderführer je nach Schneelage aus. Die Termine sind: 23.01., 06.02., 20.02., 07.03. und 21.03.2019. Schneeschuhe und Stöcke können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

 

Ebenso bietet das Bergmadl Julia Zilken geführte Schneeschuhtouren an und verleiht auch Schneeschuhe: https://www.zilken.de/schneeschuh-wanderungen/.

 

Ein weiterer Anbieter von Schneeschuhwanderungen ist Wildpfade https://wildpfade.eu/. Das umfangreiche Programm bietet unter anderem eine Schneeschuh-Mondscheinrunde, Iglubau und Fährtenlesen an.

 

erLeben Lernen – Schneeschuh-Verleih:

Das erLeben – Lernen – Team verleiht den „Mercedes“ unter den Schneschuhen:

TUBBS VRT flex 22/24

erLeben Lernen, Gbr, Rotwandstr. 7a, 83727 Schliersee, tel.08026/925841

erleben-lernen(at)t-online.de und www.erleben-lernen-aktiv.de

 

Skilanglauf:

Haben Sie im neuen Jahr auch einen guten Vorsatz gefasst und sich gesagt: 2019 wird mehr Sport gemacht?! Dann probieren Sie es gleich am besten mit Skilanglauf klassisch. Bei diesem Kurs, der von der Gäste-Information Schliersee veranstaltet wird, haben Sie die Gelegenheit, bei Gerd Müller, der den Silbermedaillen-Gewinner Peter Schlickenrieder trainierte, die Technik des klassischen Skilanglaufs zu erlernen. Termine im Januar: 24. und 31., im Februar: 7., 21. und 28.2. Langlaufski und -stöcke können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.

 

Bei allen von der Gäste-Information Schliersee veranstalteten Winteraktivprogrammen (Schneeschuhwanderung, Skilanglauf, Fackel- und Schmankerl-Fackelwanderung) ist eine Anmeldung erforderlich: Tel. 08026/60650 oder E-Mail an tourismus@schliersee.de. Die Programme sind für Gäste mit der Schlierseer Gästekarte kostenfrei, sonst belaufen sie sich auf 5 Euro. Eine Ausnahme bildet die Schmankerl-Fackelwanderung, die sich auf 25 Euro beläuft (ohne Getränke; bei Anmeldung zu bezahlen).

 

Rodeln:

Auf http://www.schliersee.de/winter/schliersee-erleben/wintersport/ haben wir für Sie die drei sehr beliebten Rodelbahnen „Alte Spitzingstraße“, „Untere First“ und „Obere First“ im Detail beschrieben. Bei den beiden Firstalmen können Sie sich einen Rodel für 5 Euro ausleihen, bei der „Alten Spitzingstraße“ müssen Sie Ihren eigenen Rodel die ca. 2 km bergauf hinter sich her ziehen. Dafür ist die Schlittenfahrt bergab umso schöner!

 

Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen:

Das in den Jahren von 1946‒1948 errichtete Oberlandstadion liegt am Fuße des Freudenberges in Schliersee und ist ein reines Natureisstadion ohne Kälteanlage. Das Stadion wird für den Trainings- und Freundschaftsspielbetrieb sowie für den öffentlichen Eislauf und Eisstockschießen genutzt.

Öffentlicher Eislauf ist, natürlich witterungsabhängig, täglich von 14:0017:00 Uhr.

Abendlauf Dienstag und Freitag von 19:0021:30 Uhr.

Schlittschuhe in gängigen Größen können für 3 Euro ausgeliehen werden. Selbstverständlich kann das Eis auch durch fremde Vereine und Hobbymannschaften gemietet werden.

https://www.eisstadion-schliersee.de/

 

Seit diesem Winter steht mitten im Biergarten vom Ratskeller Schliersee eine Eisstockbahn: „Unsere neue Eisstockbahn mitten in unserem Biergarten sorgt ab sofort täglich bis Ende März 2019 von 15:00‒21:00 Uhr für Eisstock-Gaudi pur! Und das alles unabhängig von Wetter und Temperatur dank dem perfekten Eisstockbelag LIKE ICE aus Spezial-Kunststoff.“ Die Eisstockbahn kann stundenweise für 30,00 Euro pro Stunde gemietet werden. Die dafür vorgesehenen Eisstöcke stehen gegen eine Leihgebühr von 3,00 Euro pro Eisstock zur Verfügung. Insgesamt gibt es 8 Eisstöcke.

Reservierungen telefonisch unter 08026/9205800 oder per E-Mail an office@ratskeller-schliersee.de.

 

Auch am Spitzingsee steht direkt neben dem Arabella Alpenhotel eine Eisstockbahn. Für 5 Euro pro Eisstock kann man eine Stunde lang die Bahn für ein ausgelassenes Spiel nutzen.

 

Bitte beachten Sie: Die Seen Schliersee und Spitzingsee werden  n i e  zum Begehen oder Befahren von der Marktgemeinde Schliersee freigegeben. Das Begehen und/oder das Befahren der Seen geschehen stets auf eigenes Risiko und eigene Gefahr.

 

Zu guter Letzt: Skifahren

Der perfekte Hang fürs Anfängerskifahren befindet sich im Ortsteil Neuhaus und ist der schon zu meiner Kindheit beliebte Pfannilift-Hang mit einer gut gepflegten und schneesicheren Nord-Ost-Skipiste. Fernab vom Pistenstress macht das Skilaufen hier richtig Spaß. Hausgäste vom Gästehaus Maier-Schmotz haben am Skilift freie Fahrt. Der Pfannilift ist ausgestattet mit einem ca. 300 m langen T-Schlepp-Lift und ist ideal geeignet für Genuss-Fahrer, Anfänger und Kinder. Hier geht es noch nicht allzu rasant zu, und deshalb können besonders Skianfänger in Ruhe die Technik und Sicherheit auf Skiern üben und sich an das zunächst ungewohnte Gefühl gewöhnen.

https://www.maier-schmotz.de/skilift.php

 

Das weithin bekannte Skigebiet am Spitzingsee mit Stümpfling und Sutten bietet für jeden etwas: Vom Anfänger bis zum Könner mit den schwarzen Pisten am Roßkopf und der Grünseeabfahrt fühlen sich alle Ski- und Snowboardfahrer bestens aufgehoben und genießen gut präparierte Pisten und schnelle Aufstiegshilfen, unter anderem mit den drei Sesselbahnen.

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

Bei folgenden Skischulen können Sie Kurse buchen; alle Schulen bieten die Kurse mit und ohne Ausrüstung an.

 

Ski- & Snowboard-Schule, Verleih & Service Martina Loch (direkt am 4er-Sessel-Lift der Stümpflingbahn)

Lyraweg 6, 83727 Spitzingsee, Tel.: 08026/920908,

info@snowcamp-martina-loch.de, www.snowcamp-martina-loch.de

 

Beni’s Skischule und Verleih, Spitzingstr. 4, 83727 Schliersee/Spitzingsee,

Tel.: 08026/71224, info@skischule-beni.de, www.skischule-beni.de  

 

Aktiv Skischule Spitzingsee am Kurvenlift, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel.: 08026/7662, info@skischule-spitzingsee.de, https://www.skischule-spitzingsee.de/

 

Weiteren Ski-, Langlaufski- und Snowboardverleih, z. T. auch Schneeschuh- und Rodelverleih, sowie Skiaufbereitungsservice am Spitzingsee bieten:

 

Intersport Berauer, Rathausstr. 17 und Rosskopfweg 1, 83727 Schliersee, Tel.: 08026/60690, berauer.schliersee@intersport.de, www.intersport-berauer.de

 

Ingo’s Skiverleih Spitzingsee, Seeweg 1, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel.: 08026/7721, info@skiverleih-spitzingsee.de, www.skiverleih-spitzingsee.de

 

Alle Informationen zum Wintersport in Schliersee finden Sie unter

http://www.schliersee.de/winter/schliersee-erleben/wintersport/

 

Wir wünschen allen Kindern und Enkelkindern, Jugendlichen und Familien, Eltern und Großeltern, Einzelreisenden und Gruppen einen schönen schnee- und erlebnisreichen Winter mit viel Spaß und großartigen Schneeaktivitäten!

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Tipps Januar 2019: Schliersee ‒ ein Wintermärchen!

ich hoffe, Sie hatten einen tollen Start ins neue Jahr. Wir haben hier eine märchenhafte Winterlandschaft für Sie zum Träumen. Unsere Skilifte am Spitzingsee sind seit Mitte Dezember in Betrieb. Das Skigebiet hat während des letzten Winters die Auszeichnung „Testsieger 2018“ in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ von skiresort.de erhalten.

Rund um den Stümpfling erwarten Sie auf 1.100 bis 1.600 Metern Abfahrten zum Genießen, kurze, aber knackige Pisten für Könner oder die lange anspruchsvolle Grünsee-Abfahrt, die beides verbindet. Und für alle Damen interessant: Ab 9. Januar 2019 erhalten sie jeden Mittwoch (außer Aschermittwoch) die Tageskarte für nur 18 Euro. 

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24h TROPHY Start/Ziel in Schliersee „24h Bayerns schönste 3-Seen-Wanderung“

Bei uns in der Alpenregion Tegernsee Schliersee

Letztes Wochenende, vom 25.05. bis 27.05. 2018, war die Alpenregion Tegernsee Schliersee wieder einer der Austragungsorte der „24h Trophy“. Start und Ziel waren dieses Jahr im Kurpark in Schliersee. Ich habe mich dieser Herausforderung das erste Mal gestellt.

In 24 Stunden haben wir eine Runde um drei Seen ‒ Schliersee, Spitzingsee, Tegernsee ‒ über einige bekannte Gipfel der Region gemacht und dabei 67 km und rund 3.000 hm zurückgelegt.

Aber jetzt von vorne. Am Freitagabend ab 17:00 Uhr konnten die Startpakete abgeholt werden. Darin waren alle Informationen zur Strecke und zum zeitlichen Ablauf enthalten. Weiter fanden sich in dem schönen Beutel verschiedene Dinge der Sponsoren: ein T-Shirt zur Trophy, Magnesium, Müsliriegel, ein Notfall-Poncho und ein Sitzkissen. DANKESCHÖN für diese brauchbaren Dinge!

Im Kurpark war rundum die Akkreditierung eine kleine Messe der Sponsoren aufgebaut. Dort konnte man sich noch etwas informieren.

Ich muss gestehen: Etwas aufgeregt war ich dann doch so kurz vor dem Start. Klar gehe ich regelmäßig wandern, auch lange Touren, aber 24 Stunden am Stück? Das habe ich auch noch nie gemacht! Allein schon 24 Stunden am Stück wach zu sein, ist auch schon länger her. Ich war sehr gespannt, wie es mir dabei ergehen würde. Wann kommt die Müdigkeit? Halten meine Füße und Beine das auch aus?

Samstag: Wir sollten uns um 8:30 Uhr im Startbereich im Kurpark einfinden. Auf der Bühne wurden die Tourguides vorgestellt. Eddy, Michi und Melanie begleiten uns. Um 8:45 Uhr wurden unter großem Beifall zuerst die zwei 12-Stunden-Touren mit jeweils ca. 40 Teilnehmern gestartet:

„Auf den Spuren der Hohenwaldecker“

„Auf den Spuren vom Wildschütz Jennerwein“

Um 9:00 Uhr war dann der Start zur 24-Stunden-Wanderung. Das Teilnehmerfeld mit über 150 Teilnehmern startete pünktlich und bei bestem Sommerwetter. Wir gingen durch Schliersee hinauf zur Burgruine Hohenwaldeck und wieder herunter nach Neuhaus. Vom Josefstal ging es auf die Jägerkamp ‒ der längste Anstieg (ca. 950 hm) auf den höchsten Punkt der Tour mit 1.746 m. Puh, das war anstrengend und schon sehr warm. Das Teilnehmerfeld hat sich bei diesem Anstieg ganz schön in die Länge gezogen, und wir haben eine Zwischenrast auf den Almwiesen der Jägerbauernalm eingelegt, damit die Gruppe wieder zusammenkommt. Die Gipfelrast war dafür dann etwas kürzer. Die Karawane zog im Anschluss gesammelt weiter zum Rauhkopf. Der Abstieg ging an der Bergstation von der Taubensteinbahn vorbei über die Schönfeldalmen und den Sommerweg zum Spitzingsattel und weiter am Ufer des Spitzingsees zur Alten Würzhütte. Dort gab es für alle eine warme Suppe sowie und Kaffee und Kuchen. Für den Abstieg haben wir als Gruppe deutlich länger gebraucht als geplant. Auf den schmalen Wegen kann auch nicht so richtig überholt werden.

Gestärkt und die Beine etwas ausgeruht, ging es wieder hinauf auf den Stümpfling. Es war sehr angenehm, dass die Sonne nicht mehr die volle Kraft hatte, den wir haben versucht, wieder etwas Zeit reinzuholen, die wir im Abstieg vom Rauhkopf verloren hatten. Das ist uns leider nur bedingt gelungen, aber immerhin haben wir auch nicht mehr verloren. Der Weg hinunter zum Berghotel Sutten war steil, aber nicht felsig.

Abendessen! Eine große Portion Spaghetti auf der Terrasse mit Blick auf den Wallberg. Fantastisch!

Für mich kam dann ein kleiner Motivationsdämpfer: „Wir gehen aus zeitlichen Gründen nicht über den Wallberg! Wir umrunden den Wallberg im Tal.“ Sehr schade, gerade der Teil, auf den ich mich so gefreut hatte ‒ bei einbrechender Dunkelheit von oben auf den Tegernsee schauen.

Die Gruppenteilnehmer nahmen diese Info alle sehr gelassen auf. Wirklich bemerkenswert, es gab keine Diskussionen. Aufgrund dieser Information wechselten ich und einige andere jetzt die Schuhe ‒ vom Bergschuh auf etwas Leichteres. Das hatte ich eigentlich für später geplant, nämlich erst nach dem Wallberg für die Wanderung durchs Tegernseer Tal. Welch wohltuendes Gefühl, nach zwölf Stunden mal die Schuhe wechseln. Dieses zusätzliche Gewicht im Rucksack hat sich gelohnt, obwohl es die Möglichkeit für den Schuhbeutel-Shuttle gegeben hätte. Aber so hatte ich die Möglichkeit, jederzeit und ganz nach Wunsch zu wechseln.

Nach einer guten Stunde Pause starteten wir wieder … in den Sonnenuntergang.

Für die nächsten Stunden führte unser Weg eher flach durch das Tegernseer Tal und um den Tegernsee herum. Wir hatten fast Vollmond, sodass es gar nicht richtig dunkel wurde und gefühlt nur jeder Zehnte seine Stirnlampe anmachte. Das war sehr schön. Die Wege waren so breit, dass wir immer gut zu zweit oder dritt nebeneinander gehen konnten, und es war eigentlich immer jemand neben mir, mit dem ich mich unterhalten konnte. Die Teilnehmer kamen ja aus den verschiedensten Regionen der Republik und dem benachbarten Ausland. Für viele war das nicht die erste und sicher nicht die letzte 24h Trophy. Allein dieses Jahr gibt es noch sieben weitere Termine. Schliersee war dieses Jahr der Auftakt, und die Strecke über 24 h war ausgebucht.

Irgendwann habe ich jegliches Zeitgefühl verloren. Ich brauchte auch keines, es war ja alles super organisiert. Irgendwann nach Mitternacht, also schon im neuen Tag, gab es im Hotel Terrassen Hof in Bad Wiessee noch einen kleinen Snack. Das Aufraffen danach fiel vielen bereits sehr schwer. Weiter ging es durch die Dunkelheit, vorbei am Gut Kaltenbrunn bis zur Segelschule in Seeglass. Hier befand sich die letzte mobile Verpflegungsstation vor dem letzten Anstieg zum Berggasthof Neureuth. Noch mal Schuhe zurückwechseln und die Muskeln etwas dehnen. Weiter geht’s!

Jetzt müsste es doch bald mal hell werden, dachte ich mir immer. Aber das dauerte noch. Im Wald war es so still. Nichts regte sich, kein Windhauch, kein Tierlaut. Es wurde nicht mehr viel geredet. Endlich dann wurde es langsam heller! Erst fing ein Vogel an zu zwitschern, und kurz darauf folgte ein reges Durcheinander. Das war ein tolles Erlebnis. Schritt um Schritt wurde es heller, der Himmel bekam eine tolle Morgenröte. Endlich geschafft! Etwas vor der vereinbarten Zeit kamen wir auf der Neureuth an. Warm anziehen und die Aussicht genießen. Gleich noch mal die Muskeln dehnen. Endlich, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen schleichen sich auf die Terrasse. Noch vor dem Frühstück fingen drei Alphornbläser an, für uns zu spielen. Es war eine wahnsinnig tolle Stimmung, die zusammen mit dem liebevoll vorbereiteten Frühstück wieder sämtliche Kräfte mobilisierte! Um 6:50 Uhr trafen wir uns vor der Terrasse ‒ abmarschbereit für ein Gruppenfoto. Punkt 7:00 Uhr begann der Abmarsch zur letzten Etappe hinunter nach Schliersee in den Kurpark.

Das Motto der 24h Trophy lautet: Gemeinsam starten und gemeinsam ankommen. Kurz vor dem Ziel haben wir noch mal gewartet, damit auch alle zusammen sind und wir als geschlossene Gruppe mit immer noch über 100 Teilnehmern über die Ziellinie laufen. Ja, es gab an verschiedenen Stationen die Möglichkeit für ein Notfall-Shuttle, die auch genutzt wurde.

Im Ziel wurden wir mit einer riesen Stimmung empfangen, dazu gab es Bier und Weißwürste. Eine super Sache! Dann folgte noch mit sehr viel Stimmung die Urkundenübergabe. Eine Siegerehrung in dem Sinn gab es nicht, denn es hat jeder gewonnen, der nach 24 h wieder in Schliersee angekommen ist. Der Moderator war echt spitze, und die Stimmung war bis zum Schluss einfach nur grandios.

 

 

Mein Fazit: Als Bergmadl/Bergwanderführerin liebe ich eigentlich genau das Gegenteil von dem Trubel und den Menschenmassen. Aber es war eine tolle Erfahrung. Wie verhält sich mein Körper bei dieser Dauerbelastung – wer macht das sonst schon?

Es waren so viele nette und lustige Teilnehmer, mit denen ich sofort Kontakt hatte. Fasziniert hat mich, wie mich die Gruppendynamik motiviert hat, durch die Nacht zu wandern.

 

 

Ich kann euch nur raten: Wer mit dem Gedanken spielt, teilzunehmen, der sollte dies auf jeden Fall tun!

 

 

BergMadl Julia Zilken BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

 

Springs Return in Schliersee means its Ski and Snowboard Service Time

As the winter ski season comes to a close and the valley floor is dotted with early spring blossoms, it is time to start thinking of properly packing away your skis for next season.

I had the pleasure of meeting one of our local ski service experts, Anderl Thurner. I think Anderl might possibly have the best office in Schliersee directly on the slopes at Untere Firstalm on Spitzingsee. He definitely has the best view from his work bench. His bright blue eyes and warm Bavarian personality is very welcoming. He is very passionate about skis and skiing and happily answers all your many questions.

On any weekend in ski season, you can hike up to Untere Firstalm carrying your skis from the Kurvenlift parking lot or while skiing in from Kurvenlift or Stümpfling ski lifts. It is always a great idea to dry off your skis after each use and use a little wax on your edges to avoid rust, but before and after your long Spitzingsee ski season it is best to call in the professionals.

A great idea so you don’t miss a minute of the snow fun, is to plan a break at Untere Firstalm.  Drop off your skis with Anderl and while he works his magic, order yourself a delicious pan of fresh made Kaiserschmarrn and a warm drink. It is efficiency at its best!

Anderl not only works on skis but also snowboards. He is also a great contact if you are looking for gently used ski gear. His prices as well as his skills are amazing. You can have a full service while you wait at the meager price of 12€ for skis and 15€ for snowboards. Ski maintenance isn’t only for skis that you are using but also it is important to have your brand new skis serviced before using.

Proper maintenance of your ski equipment is key to the longevity of your skis. Well cared for skis will not only last longer but will enhance your enjoyment on the slopes. So always remember to remove your skis from any storage bag you use after use, dry them down and give them a lick of wax to protect those edges and then give Anderl a call.

 

 

To contact Anderl Thurner directly

 

Ski & Snowboard Service
Skiservice Untere Firstalm am Spitzingsee
0170/3455703
turner.andreas@web.de

 

His shop service area is located at Untere Firstalm
08026/7676
info@firstalm.de
http://www.unterefirstalm.de

 

 

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

„Elisabeths Lieblingsplatzerl“ am Schliersee: Sonnenuntergang auf dem Rosskopf

Romantischer geht‘s kaum: Ein Sonnenuntergang auf einem der Berggipfel rund um den Schliersee ist im Winter ein ganz besonderes Erlebnis. Wenn die Sonne langsam hinter den verschneiten Berggipfeln untergeht und die Welt ringsum in mattgoldenes Licht taucht, das vom weißen unberührten Schnee fast magisch reflektiert wird, geht selbst abgebrühten Bergfexen das Herz auf.

Elisabeth Schwojer weiß um diese speziellen Momente in den Schlierseer Bergen und verbringt dort fast jede freie Minute ihrer raren Freizeit. Als Inhaberin des Cafés „Elisabeth‘s Platzerl“ in Miesbach hat sie auch in Schliersee längst Kultstatus erreicht. Ihre Events und Aktionen sind legendär, und wenn sie mit ihrem pinkfarbenen Bus – die knallige Farbe ist ihr Markenzeichen – durch Schliersee kurvt, weiß jeder: Die „Lisi“ ist auf dem Weg in die Berge. Oft an ihrer Seite: der Mountainbike-Profisportler Vitus Wagenbauer.

Es ist einer dieser sonnigen Wintertage, an denen man vor Glück platzen könnte, einfach, weil es so schön um einen herum ist. Elisabeth und Vitus brechen vom Stümpfling-Parkplatz am Spitzingsee zu einer rund 40-minütigen „After-Work-Skitour“ zum Gipfel des Rosskopfs auf. Elisabeth wäre nicht Elisabeth, wenn sie in ihrem Rucksack nicht allerlei besondere Gerätschaften dabeihätte, um den bevorstehenden Sonnenuntergang zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Am Ziel angekommen, packt die passionierte Gastronomin einen Gaskocher, eine Pfanne, einen Schaber und die köstlichen Zutaten für einen waschechten „Gipfel-Sonnenuntergang-Kaiserschmarrn“ aus. Flugs wird der Gaskocher gezündet, Butter in der Pfanne geschmolzen und der vorbereitete Teig in die heiße Pfanne gegossen. Apfelschnitzel, Rosinen und ein paar Tröpfchen Rum geben den letzten Pfiff. Verfeinert mit einem Klecks Mango-Mousse, dampft und duftet der frische Kaiserschmarrn verführerisch in der frostigen Bergluft.

Kaiserschmarrn, Sonnenuntergang und als Krönung einen Kuss vom Liebsten vor der grandiosen Kulisse von Rotwand, Brecherspitz und Co. – ein winterliches Erlebnis der Extraklasse.

Rezept „Elisabeth‘s Platzerl-Kaiserschmarrn“

3 Eier (getrennt in Eigelb und Eiweiß)

25 g Butter

1 EL Zucker

150 g Mehl

Eine Prise Salz

 

Mehl, Eigelb, Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen und zum Schluss unterheben. Butter in einer Pfanne zerlassen, den Teig langsam backen und dabei vorsichtig in Stücke zerreißen. Nach Geschmack Rosinen und Rum hinzufügen und genießen!

Der Kaiserschmarrn schmeckt natürlich auch im Tal und ohne Sonnenuntergang vorzüglich.

 

 

Elisabeth’s Platzerl
Stadtplatz 1
83714 Miesbach
Öffnungszeiten: Mo.‒Sa., 7:00‒18:00 Uhr

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Die neue elektronische Gästekarte in Schliersee

Am 9. Januar 2017 hat Schliersee die zeitgemäße elektronische Gästekarte mit zugehörigem elektronischen Meldeschein eingeführt.

Selbstverständlich bleiben, bis der Übergang ganz vollzogen ist, die bisherigen Leistungen der „alten“ Papier-Gästekarte bestehen.

Aber es gibt auch zusätzliche „Schmankerl“,  die ausschließlich mit der elektronischen Gästekarte genossen werden können.

So hat das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee spontan zugesagt für die Besitzer der neuen Schlierseer Gästekarte in den Monaten April und Mai freien Eintritt zu gewähren.

Ein Besuch des weit über die Landesgrenzen bekannten Museums lohnt sich immer. Hier wird Geschichte erlebbar gemacht, sei es beim Bierbrauen, beim Edelweißschnitzen, Brotbacken, Filtzen und vielem mehr.

Die Gästekarte hat noch vieles mehr zu bieten, um den Aufenthalt rund um Schliersee so richtig genießen zu können.

Ermäßigung für das Schlierseer Bauerntheater, kostenlos Busfahren, und, und , und….

Bald können Sie auch mit Ihrer Schlierseer Gästekarte die Vorteile in Fischbachau, Bayrischzell und im Tegernseer Tal nutzen.

 

Alle Leistungen finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage unter

http://www.schliersee.de/sommer/service-information/gaeste-information/   .

 

Hier noch eine kleine Auswahl über die Leistungen der neuen elektronischen Schlierseer Gästekarte.

 

Das besondere Schmankerl im April und Mai: alle Gäste mit der elektronischen Schlierseer Gästekarte (die alten blauen Papiergästekarten gelten nicht!) erhalten im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee freien Eintritt!

 

  • Kostenlose Fahrt mit allen RVO-Bussen im Landkreis Miesbach
  • Kostenlose Fahrt mit der Wendelstein-Ringlinie (fährt nur im Sommer)
  • Geführte Wanderungen und geführte Radtouren
  • Ortsführungen im Sommer
  • Eintritt im Oberland Natureisstadion Schliersee „am Freudenberg“ (zur Eislaufsaison)
  • Einmalig 1 Tasse Kaffee im Restaurant Charivari in der Vitalwelt Schliersee
  • ….
  • Ermäßigter Eintritt im Park-Strandbad Schliersee
  • Ermäßigter Eintritt in die monte mare Vitaltherme (nur Schwimmbad)
  • Ermäßigter Eintritt für Theaterabend im Schlierseer Bauerntheater
  • Ermäßigte Fahrten im Sommer mit den Bergbahnen Stümpfling, Taubenstein- und Suttenbahn
  • Ermäßigte Berg- und Talfahrt mit den Wendelstein-Bergbahnen im Sommer
  • Ermäßigte Berg- und Talfahrt Schliersbergalm Seilbahn/Sommerrodelbahn (Mo. – Sa.)
  • 20% Ermäßigung bei Besichtigung der Slyrs Whisky Destillerie (=Selbsterkundungstour mit Verkostung) unter der Woche (Mo. – Fr. ab 10.00 Uhr)
  • 3% Ermäßigung auf Kosmetikprodukte bei der Seemüller Apotheke
  • 5% Ermäßigung auf Produkte der Firma Sixtus bei der Kurapotheke

These information about the “Benefits of the electronic Schliersee Guestcard” are also available in english

 

 

Marion Riedl Marion Riedl

Heimatverliebte Original Schlierseerin, Dipl. Eventmanagerin bei der Gäste-Information Schliersee, war als Musical Journalistin weltweit unterwegs - Tourismus und Kultur mit bodenständiger Leidenschaft und mit dem gewissen Blick über den Tellerrand.

 

 

 

Schifoan am Spitzing

Wer kennt ihn nicht, den Après-Ski-Hit von Wolfang Ambros: Schifoan …

„Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn’ scheint,
dann hob’ i ollas Glück in mir vereint.
I steh’ am Gipfel schau’ obe ins Tal.
A jeder is glücklich, a jeder fühlt sich wohl.

Weil i wü’, Schifoan, Schifoan, wow wow wow, Schifoan,
weil Schifoan is des leiwaundste,
wos ma sich nur vurstelln kann.“

Beste Schneeverhältnisse ‒ 64 km südlich von München liegt unser zwar nicht riesengroßes, aber umso feineres Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee inmitten der Oberbayerischen Alpen. Atemberaubendes Bergpanorama nach allen Seiten inklusive. Das Spitzingsee-Gebiet und das Tegernseer Tal werden durch die Stümpfling-4er-Sesselbahn und den Kurvenlift von Spitzingsee aus sowie die Sutten-4er-Sessel­bahn von Enterrottach aus miteinander verbunden.

Insgesamt stehen zehn Bahnen und Lifte zur Verfügung, und auch für geübte Skifahrer stellen die Roßkopf- oder Grünseeabfahrt anspruchsvolle Pisten dar. Snowboarder kommen im Snowpark am Nordhanglift auf ihre Kosten. Dieser gilt als einer der besten Snowparks in Deutschland und ist in der Snowboard-Szene bekannt. Auch als „Nicht-Boarder“ ist es spannend, von der Unteren Firstalm aus den gewagten Sprüngen zuzusehen.

Egal, ob bei sonnigem Wetter oder auch mit kleineren Nebelfeldern ‒ die Berglandschaft strahlt immer einen ganz besonderen Reiz aus. Und auch für den perfekten Einkehrschwung ist mit der Vielzahl an Hütten und Berggasthöfen gesorgt. Mit einer heißen Schokolade, einem Jagatee und der obligatorischen Gulaschsuppe oder einem süßen Germknödel ist man wieder gestärkt für die nächsten Abfahrten.

Die Stümpfling- und Suttenbahn sind bei Skibetrieb und entsprechenden Witterungsverhältnissen täglich von 08:30 bis 16:20 Uhr geöffnet. Und wer mag, kann am Donnerstag und Freitag zwischen 18:30 und 21:30 Uhr an der Stümpflingabfahrt bei Flutlicht das Nachtskifahren genießen.

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de

Skipassgemeinschaft Spitzingsee GbR

Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel.: +49 8026/9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

Schneetelefon: +49 8026/7099

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

„Volle Punktzahl“: Insidertipp Osthangalm – hier trifft sich die Schlierseer Society

Fährt man als Wintersportler von der Stümpfling-Bergstation direkt hinab zu deren Basis am Spitzingsee, kommt man unausweichlich an ihr vorbei. Nur wenige Meter zwischen der Bergstation des Kurvenlifts und der Basis des Osthanglifts liegt sie quasi im Zentrum der Stümpfling-Piste. Die vielen schmackhaften Gerichte und Brotzeiten, die Lutz mit seinen markigen und erheiternden Sprüchen (die im Übrigen auch Norddeutsche oder zuagroaste Nichtbayern verstehen!) und seiner extrem dynamischen Art und Weise seinen Gästen aus dem Servierfenster reicht, sind sicher Grund genug, hier seine verdiente(n) Erholungspause(n) einzulegen. Man hört gelegentlich, dass Besucher – ziemlich oft sind es einheimische Gäste (!) ‒ hier „zufällig“ auf gute Bekannte oder Freunde aus ihrer Umgebung treffen und somit den sportlichen Teil ihres Skitages in einer windgeschützten Ecke der Terrasse vorzeitig beendet haben sollen …

Von außen wirkt die urige, 1999 vom Inhaber neu erbaute Skihütte fast unscheinbar, doch dieser erste Eindruck täuscht gehörig! Die Inneneinrichtung vermittelt Almhüttenatmosphäre und wirkt rustikal und deswegen sehr gemütlich, jedoch keinesfalls künstlich oder kitschig. Mit einem unvergleichlichen, schier unerschöpflichen Engagement bewirten hier die beiden Chefs Christian (nahezu alle Einheimischen nennen ihn mit englischem Akzent „Simon“) und sein Geschäftspartner Lutz sowie ihr auffallend freundliches Personal drinnen wie draußen mit einer mustergültigen gastronomischen Logistik ihre Gäste. „Simon“ ist Chef im wichtigen Getränkebereich (Eingang geradeaus!), Lutz und sein super eingespieltes Küchenteam sind für die Vielfalt der appetitlichen Speisen (rechts vor dem Eingang!) verantwortlich. Selbst während der Mittagszeit, wenn der Andrang meist größer wird und sich bei der Essensausgabe leichte Staus bilden, gibt‘s keine langen Wartezeiten. Allerdings nur dann, wenn der hungrige Wintersportler sich während des Anstehens seine Essensauswahl gut überlegt hat und möglichst nicht beim Bestellvorgang Zutaten erfragt oder die Zusammensetzung der Garnitur oder das Dressing beim „Caesar Salad“ infrage stellt. Meine 14‑jährige Tochter – sie fährt hier während der Skisaison jeden Samstag mit ihrer Neuhauser Skigruppe – bevorzugt in der Pause die hervorragenden Pommes, oftmals zu zweit (!) die vorzüglichen Kässpatz’n, und sie schwärmt fast andächtig von der spitzenmäßigen „Osthang“-Currywurst.

Nach der Mittagspause könnte der direkte Weg zu einem der bereitstehenden roten „Osthangalm“-Liegestühle führen – wärmende Frühlingssonne vorausgesetzt. Für die Schlierseer Wintersportfans ist die Osthangalm jedenfalls ein echter Publikumsmagnet. Möge sie mit ihrer freundlichen und sympathischen Bewirtung und allen zuvor erwähnten Vorzügen noch sehr lange Bestand haben …

Die Osthangalm im Überblick

Charakter und Besonderheiten: eine gemütliche Skihütte vom Feinsten mit extrem freundlichem Service, sehr schmackhaftem Essen und einem auffallend guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Adresse: 83727 Schliersee-Spitzingsee, Seeweg 1

Lage: oberhalb von Spitzingsee auf 1.336 m Höhe im Zentrum der Stümpfling-Abfahrt nur wenige Meter zwischen der Bergstation des Kurvenlifts und der Basis des Osthanglifts

Öffnungszeiten: bei Skibetrieb im Winter von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, warme Küche bis 15.30 Uhr

Speisen: Brotzeiten, Suppen, Rostbratwürstl, Pommes, Grillfleisch, Wiener Schnitzel, diverse Burger, Kässpatz‘n, verschiedene Salatteller, einige „sündhafte“ Süßspeisen wie z. B. Germknödel, Kaiserschmarrn, verschiedene Strudel, Kuchen und vieles mehr

Außenbereich: großer Außenbereich vorhanden, einige Liegestühle sowie Sitzsäcke laden zum Entspannen ein; keine „pseudo-alpenländische“ Musikuntermalung!

Besonderer Service: Beim Betreten der Terrasse findet man verschiedene Werkzeuge für eventuelle Neueinstellungen oder Reparaturen, z. B. der Skibindung.

Kontakt: Telefon: 08026/9768710, Mobil: 0171/3280881, simon-spitzingsee@t-online.de, http://www.osthangalm.de

Gäste-Information Schliersee: Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel: 08026/6065-0, (http://www.schliersee.de)

 

 

Eckehard Radehose Eckehard Radehose

Eckehard Radehose In Schliersee zuhause, extrem berg- und reisesüchtig seit seinem 6. Lebensjahr. Dipl. Kartograph, Journalist und langjähriger Trekking- und Expeditionsleiter mit Vorliebe für besonders hohe Gipfelziele. An die 2.500 Gipfelbesteigungen weltweit und weit über 1.000 Skitouren. Mein bevorzugter Ort: Gipfel der Baumgartenschneid bei Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein.

 

 

 

Spitzingsee im Winter: Familienvergnügen für Groß und Klein

Eine magische Winterlandschaft umgibt den zugefrorenen Spitzingsee. Inmitten des Mangfallgebirges zwischen Jägerkamp, Taubenstein, Rotwand, Stümpfling, Bodenschneid und Brecherspitz liegt einer der größten Bergseen Bayerns. Jetzt im Januar ist er zugefroren und Treffpunkt von Touristen und Einheimischen.

Mit etwas mehr als 28 Hektar Fläche bietet er genügend Platz für viele Spaziergänger, Eisläufer, Langläufer, Jogger, Eltern, die ihre Kinder auf dem Schlitten über den See ziehen, und Teams, die sich im Eisstockschießen versuchen und Wettkämpfe austragen.

Vorsichtig betrete ich die Eisfläche und prüfe am Rand, ob das Eis auch wirklich dick genug ist. Ein Minimum von 15 cm Dicke wird von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) empfohlen, und trotzdem bleibt ein Restrisiko, da das Eis je nach Strömung und Beschaffenheit des Grundes unterschiedlich stark sein kann. Es muss über einen längeren Zeitraum Minusgrade haben, damit die Eisdecke dick genug ist, um sie zu betreten und darauf Schlittschuh zu laufen. Man sollte nie alleine auf dem Eis unterwegs sein und etwaige Risse und ein Knacken durchaus beachten. Bedenke: Der Gang über das Eis erfolgt stets auf eigene Gefahr!

Der Spitzingsee ist heute von einer dicken Schneeschicht bedeckt. Dort, wo der Schnee für die Schlittschuhfahrer und Eishockeyspieler geräumt ist, erscheint das Eis blau bis durchsichtig, was ein gutes Zeichen ist. Vereinzelt kann man in Ufernähe die Wasserpflanzen unterhalb des Eises erkennen. Trotz der vielen Menschen, die sich auf dem Eis vergnügen, können wir dank der Größe des Sees einen idyllischen, fast einsamen Spaziergang zu zweit unternehmen. Die Bergkulisse wirkt aus dieser eher ungewohnten Perspektive wie ein schützender Ring aus Bäumen und Felsen.

Am Ufer kann man in der Schneebar einen Jagertee trinken und ein paar Wiener essen, oder man gönnt sich einen Glühwein direkt an der Eisstockbahn, während die Mitspieler dabei sind, ihren Eisstock über die geräumte Eisfläche zu schießen. Eisstockschießen ist ein alter Volkssport und durchaus auch dem bayerischen Brauchtum zuzurechnen. Für 5 Euro pro Eisstock kann man eine Stunde lang die Bahn für ein ausgelassenes Spiel nutzen. Die Menschen hier wirken entspannt und entschleunigt. Wenn man ihnen in die Gesichter sieht, spiegeln diese zwar die Kälte des Wintertages, aber auch die Freude am ungezwungenen Beisammensein ‒ sei es beim Spiel, gemeinsamen Eislaufen oder beim Ziehen der fröhlichen Kids über die Eisdecke.

Schon August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798‒1874) beschrieb vor über einem Jahrhundert den Eislauf in seinem Gedicht:

Der Eislauf

Der See ist zugefroren
Und hält schon seinen Mann
Die Bahn ist wie ein Spiegel
Und glänzt uns freundlich an.

Das Wetter ist so heiter.
Die Sonne scheint so hell.
Wer will mit mir ins Freie?
Wer ist mein Mitgesell?

Da ist nicht viel zu fragen:
Wer mit will, macht sich auf.
Wir geh‘n hinaus ins Freie,
Hinaus zum Schlittschuhlauf.

Was kümmert uns die Kälte?
Was kümmert uns der Schnee?
Wir wollen Schlittschuh laufen,
Wohl auf dem blanken See.

Da sind wir ausgezogen
Zur Eisbahn also bald,
Und haben uns am Ufer
Die Schlittschuh angeschnallt.

Das war ein lustig Leben
Im hellen Sonnenglanz!
Wir drehten uns und schwebten,
Als wär‘s ein Reigentanz.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.