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English Spoken Here…Learning to Ski in Schliersee

Located directly on the slope at Stumflingenbahn, with it’s very American party atmosphere, Martina Loch’s “Snowcamp” motivates people of all ages to share in her passion for Winter Sport. Her shop has the feeling of walking into a California surf shop with every surface, even the ceiling chock full of memorabilia. You could spend an hour just taking in all the great energy.

I recently discovered the daughter of my landlord is one of Martina’s very stable of 50 professional ski instructors and not only that, she also is a fluent english speaker. She would be the perfect person to help me introduce my readers to what it’s like to take ski lessons here at Spitzingsee skigebiete. It is incredible that in this picturesque ski area, learning to ski in english is absolutely possible.

Victoria Schoeller, my landlords daughter, is the absolute definition of a Bavarian alpine woman, a fantastic combination of strength and beauty. She kindly spent a day with me between her private students lessons and gave me the skinny on how Martina’s lessons work. I found her tips incredibly helpful in improving my knowledge and skills for downhill skiing. From tips on proper adjustment of my gear, to a better stance for greater enjoyment while tearing down the mountain. Having an expert guide you is an absolute treat no matter your skill level.

Martina’s Snowcamp at Spitzingsee has been in business for 32 years and is the heart of the Spitzingsee ski area. With Martina’s vast knowledge of ski and snow sport she has gathered an amazing array of snow sport talent. Their knowledge of the mountain terrain and how to guide and teach various techniques ensures you a quick entry into making the most of your winter vacation. Either for beginner or for those wishing to improve their skills, you can find just the patient expert you need.

Even though I live here, I was astounded by the incredible extent of what Martina’s shop has to offer in the way of lessons.  Besides group, private and family ski courses, they offer courses for Nordic walking, snow shoe excursions, ski touring, snowboarding, split board the list just seems endless. You can arrive without reservations their brochure says. It is always smartest to get to the slopes early and the shop opens at 8 am so you want to get in there and get your name on a list for a class before 9. I honestly can’t see what is stopping you from dropping in and joining the fun.

 

 

For more information check out their webpage:
http://www.snowcamp-martina-loch.de

 

Also drop by their Instagram and Facebook accounts and show them some love:
https://www.facebook.com/Schneeaktivitäten-Martina-Loch-149857991695193/
https://www.instagram.com/schneeaktivitaeten/?hl=en

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Der Funslope im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ‒  eine Attraktion für Junge und Junggebliebene auf einem oder zwei Brettern

In diesem Winter hat der Funslope an der Unteren Firstalm Premiere. Er ersetzt den Snowpark der vergangenen Jahre, ist zwar ein bisschen kleiner, dafür aber auch für weniger geübte Freestyler geeignet.

Ulli: Beni, du bist verantwortlich für den neuen Funslope. Was genau ist deine Aufgabe, und wie dürfen wir uns den Funslope vorstellen?   

Beni: Das ist richtig. Meine Aufgabe ist es, zunächst den Park zu planen und dann gemeinsam mit Martin Poschenrieder aufzubauen und ihn fürs Wochenende zu präparieren.

Den Funslope kann man sich wie eine Bahn mit verschiedenen Hindernissen (den sogenannten Obstacles) vorstellen. Im oberen Teil befindet sich als Erstes ein Anfänger-Sprung mit einer Weite von drei bis vier Metern, danach folgen eine Box mit Knick und eine gerade Box „Rübersliden“ und danach ein Rail, eine sogenannte Street Barrier. Anschließend folgt eine Wellenbahn bis zum Lift.

Ulli: Was ist anders geworden?

Beni: In den letzten Jahren hatten wir einen Park mit verschiedenen „Lines“, die für verschiedene Könnerstufen gedacht waren. Darunter auch sehr große Sprünge und schwierige Rails. Dieses Jahr ist es eine einzige Strecke, die in eine Wellenbahn mit kleinen Steilkurven übergeht.

Ulli: Für welche Fahrer ist der Funslope geeignet? Bisher war der Snowpark vor allem bei geübten Freestylern weithin bekannt. Wird der Funslope weiterhin deren Anspruch gerecht?

Beni: Ich würde sagen, wir können jetzt mit dem Funslope eine breitere Könnerstufe ansprechen. Das fängt an bei kleinen Kindern, die oft mit Elternteil oder Skilehrer vorbeischauen, bis hin zu recht guten Fahrern, die schon einige Tricks an den Hindernissen und Sprüngen zeigen können.

Für die wirklich guten Freestyler war es für uns zuvor schon sehr schwierig und aufwendig, in dem Hang oder dem vorliegendem Gelände einen Park auf die Beine zu stellen, der den heutigen Erwartungen gerecht wird.

Ulli: Ich bin Skifahrerin, habe mich aber noch nie auf diese präparierten Bahnen gewagt. Kann man das einfach mal ausprobieren, oder gibt es eine Einführung bzw. vielleicht sogar einen Kurs dazu?

Beni: Im Grunde kann jeder, der schon sicher eine Piste runterkommt und bisschen Mut mitbringt, im Funslope Spaß haben. Neben dem Tragen eines Helms und, wenn möglich, eines Rückenprotektors würde ich jedem empfehlen, anderen zunächst zuzuschauen und auch die Hindernisse genau anzuschauen (ohne dabei die anderen Fahrer zu behindern). Danach kann man sich aufgewärmt selbst einigen Obstacles stellen.

Und ja, es gibt am Spitzing Schulen, die Freestyle-Kurse anbieten. Ich habe selbst lange bei der Ski- und Snowboardschule Martina Loch unterrichtet.

Ulli: Den Funslope gibt es seit einigen Wochen. Wie wird er denn von den Skifahrern und Snowboardern angenommen? 

Beni: Ich würde sagen, sehr gut. Klar fragen immer wieder welche nach dem Snowpark mit den größeren Sprüngen, aber in Summe haben wir gefühlt mehr begeisterte Nutzer.

Es gibt auch immer wieder Momente, in denen ich gerade am Shapen bin und mich Fahrer ansprechen, die den Funslope loben, sich für unseren Einsatz bedanken und sich freuen, dass wir am Spitzing so etwas anbieten.

Mich selbst freut es vor allem, wenn Nachwuchsfahrer Tricks an den Hindernissen üben, oder wenn ich Christophe Schmidt (Profi-Freestyle-Snowboarder aus Schliersee) beim Üben mit seinem fünfjährigen Sohn antreffe.

Ulli: Beni, du hast uns jetzt einiges über den Funslope an sich erzählt. Das Präparieren der Piste ist sicherlich mit einem großen Aufwand verbunden. Wie viele Helfer hast du in deinem Team, und was sind für euch optimale Bedingungen? Wie lange dauert der Aufbau des Funslope, und wie hoch ist der tägliche Arbeitsaufwand?

Beni: Die meiste Arbeit ist der Aufbau, den wir dieses Jahr zu zweit meisterten. Sobald es genügend Naturschnee hat, bauen wir die ersten Schneehaufen mithilfe der Pistenraupe. Bis die Boxen und Rails dazu noch aufgebaut sind, dauert es ca. zwei bis vier Tage/Nächte, bis der Funslope so dasteht wie heute.

Die wöchentliche Pflege der Bahn hängt stark von der Nutzung, der Temperatur und vom Schneefall ab. Wir versuchen, den Funslope immer fürs Wochenende frisch zu präparieren. Wenn es geschneit hat, müssen wir in der Nacht vorm Wochenende den ganzen Schnee erst mal verteilen und die Hindernisse freiräumen. Im besten Fall müssen aber nur die Bahn, die Landungen und die Flächen neben den Obstacles mit dem Pistenbully planiert werden. Die darauffolgende Handarbeit mit Schaufel und Handwerkszeug dauert im Regelfall zwei bis drei Stunden.

Ulli: Vielen Dank, Beni, für das informative Gespräch und deinen Einsatz auf der Piste. Gibt es noch etwas, das du den Freestylern gerne mitgeben möchtest?

Beni: Nutzt den Funslope mit Verstand und achtet auch auf die anderen, dann hat jeder Spaß.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Gipfelglück bei uns im Skigebiet Spitzingsee

Skifahren macht glücklich! Das hat eine Studie der Universität Klagenfurt bereits 2010 belegt. Die große Leichtigkeit, die man beim Skifahren empfindet, macht glücklich. Jedenfalls, solange man die Geschwindigkeit seinem Fahrkönnen anpasst. Ich war in unserem Skigebiet Spitzingsee unterwegs, und ich bin mir sicher, dass zu meinem persönlichen Skifahrerglück auch der richtige Einkehrschwung gehört. Wir haben momentan echte Traumbedingungen hier in Schliersee, und wenn das Wetter mitspielt, steht einem zauberhaften Tag im Schnee nichts mehr im Wege. Mich treibt es diesmal hoch hinaus. Ich fahre mit dem Sessellift auf den Roßkopf (1580 m), den höchsten Punkt im Skigebiet. Die Aussicht vom Gipfelkreuz ist atemberaubend. Obwohl ich mit dem Lift nach oben gefahren bin, empfinde ich echtes Gipfelglück. Ich kann mich gar nicht sattsehen. Hinunter geht es über die schwarze Piste, die schon ein wenig anspruchsvoll und definitiv nicht für Anfänger geeignet ist.

Einkehrschwung auf der Sonnenterrasse

Den ersten Einkehrschwung mache ich in der Jagahütt’n, am „Verkehrsknotenpunkt“ im Skigebiet, die direkt zwischen den beiden Bergstationen der Stümpfling- und der Suttenbahn liegt. Der Wirt der Jagahütt’n verrät mir, dass die Spareribs von seiner Karte ein echter Renner sind. Heute gönne ich mir nur eine schnelle Currywurst, und die Spareribs behalte ich für einen nächsten Besuch im Kopf. Obwohl die Sonnenterrasse zur Mittagszeit sehr gut gefüllt ist, kommt mein Essen wahnsinnig schnell ‒ und es schmeckt auch. Nach der Pause genieße ich die Abfahrt in der Sonne am Osthanglift. Es ist heute unter der Woche gar nicht viel los, und die Piste ist bestens präpariert. Immer wieder fahre ich auf die Osthangalm zu. Nach der vierten Abfahrt biege ich nicht wieder in Richtung Lift, sondern schwinge direkt auf der Terrasse der Osthangalm ab. Von Weitem schon höre ich Lutz ‒ wer kennt ihn nicht von lauen Sommernächten am See im Schlierseer Strandbad … Hier oben im Schnee ist es aber mindestens genauso schön wie am Ufer des Schliersees, und die warmen „Aus’zogenen“ und der Cappuccino sind fantastisch. Meinen Platz in der Sonne gebe ich so schnell nicht wieder her.

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, einen perfekten Skitag in unserem Skigebiet Spitzingsee zu erleben. Das nächste Mal möchte ich unbedingt den frischen Kaiserschmarrn an der Unteren Firstalm ausprobieren, von dem mir Wirt Marcus Votteler so vorgeschwärmt hat. Meine Ski müssen auch mal wieder präpariert werden. Am besten von Anderl, der seine Ski-Service-Station direkt an der Unteren Firstalm hat. Außerdem habe ich schon lange kein Brot mehr in der Albert-Link-Hütte gekauft, das schmeckt, frisch aus dem Holzbackofen, wunderbar. Also, ihr seht, es gibt viel zu entdecken.

Mein besonderer Tipp für alle Mädels: Jeden Mittwoch ist Ladies Day. Da kostet die Tageskarte für Damen nur 18 Euro ‒ ein echtes Schnäppchen.

 

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

August Finsterlin, der Pionier des Skisports in Schliersee

Der Münchener Verleger und Buchhändler August Finsterlin (1846‒1927) ist der maßgebende Wintersportpionier im Mangfallgebirge. Er entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts, dass es in Finnland Skier gibt, mit denen sich die dortigen Einheimischen geschickt auf dem Schnee fortbewegen. Dieses Spektakel weckte sein Interesse, und so besorgte sich der Verleger ein Paar davon.

Die damaligen Skier sind jedoch nicht mit den heutigen vergleichbar. Sie waren vollständig aus Holz gearbeitet und stolze 3,20 m lang. Eine sturzsichere Bindung gab es damals noch nicht. Man fuhr mit strapazierfähigen Lederstiefeln, die mit Lederriemen an den „Brettern“ befestigt wurden. Die Fersen waren nicht fixiert, und so wurde der sogenannte Telemarkschwung geboren, wobei man bei jedem Schwung mit dem kurveninneren Bein in die Knie ging. Das wirkte elegant und spielerisch. Doch stellen Sie sich einfach mal vor, wie es Ihnen mit Skiern ginge, die etwa doppelt so lang wie unsere heutigen Skier sind …

August Finsterlin beschloss, seine neuen Skier 1888 am Monopteros im Englischen Garten in München auszuprobieren. Auch heute noch tummeln sich auf dem eher schmalen Hang an schneereichen Tagen zahlreiche jugendliche Rodler und Kinder, die auf ihren ersten kleinen Skiern stehen.

August Finsterlin versuchte seine ersten Schwünge in der Dunkelheit der Nacht und wurde dabei prompt von der Polizei erwischt, die das sportliche Treiben unterband. 1891 beschloss der Verleger und verhinderte Skisportler, nach Schliersee umzusiedeln. Er kaufte den damaligen „Högerhof“ in Fischhausen und verlegte seinen Wohnsitz samt Verlag und Buchhandlung ins Mangfallgebirge. Dort brachte er die „Schlierseer Nachrichten“ und 1895 die Fachzeitschrift „Der Schneeschuh“ heraus. Der Högerhof wurde zum „Café am See“ und später zum „Hotel Finsterlin“.  Heute steht auf dem Grund das Haus „St. Leonhard am See“.

Seine ersten Skifahrversuche in den Bayerischen Alpen startete August Finsterlin in Fischhausen am Südende des Schliersees. Und so begann die Erfolgsgeschichte des Wintersports. Im Laufe der Zeit gab es immer mehr Skisportbegeisterte. Vor allem Aristokraten und vermögende Bürger aus München kamen nach Schliersee, um im „Hotel Finsterlin“ zu nächtigen und tagsüber die umliegenden Berge mit Skiern zu befahren. Skilifte waren zur damaligen Zeit natürlich noch Zukunftsmusik. 1893 wurde der „Akademische Schneeschuhverein München“ gegründet, und 1895 wurde die Rotwand zum ersten Mal mit Skiern auf dem Rücken bestiegen. Das war mit den 3,20 m langen Skibrettern ein anstrengendes Unterfangen, und auch die Abfahrt stellte ein anspruchsvolles Vergnügen dar. 1897 fanden sich die ersten Skifahrer bereits auf dem Gipfel der Bodenschneid ein. Um einer breiteren Menge an Skifans das Skifahren nahezubringen, kam es 1902 zur Gründung des ersten Skikurses in Fischhausen. Bereits 1904 fand dann das erste Skirennen in Fischhausen statt, und 1907 wurden die ersten bayerischen Skimeisterschaften veranstaltet. Diese umfassten einen 25 km langen Langlauf von Fischhausen zum höher gelegenen Spitzingsee und zurück.

Mit der wachsenden Begeisterung der Bevölkerung für den Skisport ging ein wirtschaftlicher Aufschwung für die armen Gebirgstäler einher. Dieser führte dazu, dass sich im Laufe der folgenden Jahre Schliersee und auch Spitzingsee zu florierenden Ferienorten und einem beliebten Skigebiet entwickelten.

 

 

Die Bilder sind Fotos der ständigen Ausstellung über die Anfänge des Wintersports im Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Tipps Januar 2019: Schliersee ‒ ein Wintermärchen!

ich hoffe, Sie hatten einen tollen Start ins neue Jahr. Wir haben hier eine märchenhafte Winterlandschaft für Sie zum Träumen. Unsere Skilifte am Spitzingsee sind seit Mitte Dezember in Betrieb. Das Skigebiet hat während des letzten Winters die Auszeichnung „Testsieger 2018“ in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ von skiresort.de erhalten.

Rund um den Stümpfling erwarten Sie auf 1.100 bis 1.600 Metern Abfahrten zum Genießen, kurze, aber knackige Pisten für Könner oder die lange anspruchsvolle Grünsee-Abfahrt, die beides verbindet. Und für alle Damen interessant: Ab 9. Januar 2019 erhalten sie jeden Mittwoch (außer Aschermittwoch) die Tageskarte für nur 18 Euro. 

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Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Das Monatsheft der Städte und Landschaften

14 . Jahrgang – Heft 7 von 1961

 

Wieder einmal habe ich in meinen zahlreichen Schachteln daheim, in denen ich meine „alten Schätze“ aufbewahre, gestöbert, und da fiel mir unter anderem ein über 55 Jahre altes Merian-Heft von 1961 in die Hände.

Der Titel „Bayerische Seen – zwischen München und den Alpen“ hat mich gleich angesprochen: Nachdem ich nun schon seit fast vier Jahren am Schliersee in der Gäste-Information arbeite, habe ich das Inhaltsverzeichnis sofort auf einen eventuellen Artikel über meinen Heimatsee durchgesehen und bin erfreulicherweise fündig geworden.

Sie können den Artikel über die Fotos lesen oder hier als Abschrift.

Viel Vergnügen dabei! Ich habe mich sehr amüsiert – wer weiß noch, was ein „Kursbuch“ oder „bäuerliche Bardots“ sind? ‒ und Schliersee einmal wieder mit den Augen aus einer mir unbekannten, vergangenen Zeit gesehen.

 

Hugo Hartung

Schliersee oder Vom bebraischen Schicksal

Daß es heutzutage einsamere Wandergebiete gibt als vor einem Menschenalter, hat sich allmählich herumgesprochen. Zum Glück machen nur wenige Gebrauch davon. Denn für einen Großteil der wenigen, die noch „der Sonn´ entgegengehen“ wollen, gilt immerhin der Anschluß an eine gutgehaltene Bundesstraße als unabdingbare Voraussetzung. Allenfalls macht noch die wagemutige Gilde der Felsgeher und Kletterer eine löbliche Ausnahme … Im gleichen Maße aber, in dem Teneriffa, Zentralafrika und mittelmeerische Miniaturinseln zu Konsumgütern der Touristik werden, sinken manche deutsche Vor- und Mittelgebirgslandschaften wieder in einen glücklichen Naturzustand zurück, aus dem ihre Bewohner lediglich durch eigene Autos oder durch die Antennen auf Ihren Schiefer- und Schindeldächern befreit werden.

Dann aber gibt´s noch Gegenden, denen etwas Kurioses auferlegt wurde, das ich als „das bebraische Schicksal“ bezeichnen möchte. Man weiß, Bebra war einst Dreh- und Angelpunkt des deutschen Reiseverkehrs, in seiner Bedeutung vergleichbar einem heutigen Autobahnkreuz oder dem afrikanischen Weltflughafen Dakar. Der Name Bebra stand und steht in allen Kursbüchern fettgedruckt, und man besang ihn in einem Schlager der zwanziger Jahre. Tausende fuhren täglich durch die Station und kauften sich auf ihrem Bahnsteig Zeitungen und Würstchen, doch habe ich noch nie jemanden getroffen, der – die Bebraer (oder nennen sie sich „Bebraner“?) mögen mir verzeihen – in der Stadt Aufenthalt genommen und in ihr nach geheimen Köstlichkeiten gefahndet hätte.

Ein bißchen von diesem bebraischen Schicksal ist glücklicherweise meinem Schliersee zugeteilt. Es fahren nämlich unvergleichlich mehr Menschen während der alpenländischen Sommer- und Wintermonate durch den angenehmen Ort am gleichnamigen sechs Quadratkilometer großen, klaren, grünen Alpensee, als in ihm Quartier nehmen. Das kann in den beiden großen Saisonperioden manchmal dazu führen, daß die mitten durch den Ort verlaufende Seestraße stundenweise von Kraftfahrzeugen ähnlich verstopft ist wie der Münchner Stachus oder das Berliner Zooviertel. Doch welcher Autofahrer wäre geneigt, angesichts ungeduldig hupender Hintermänner einer Kirche in zartem Pastellrosa inmitten blumenbunter Grabhügel, einer anmutigen gotischen Bergkapelle unter mächtigen alten Bäumen oder einem uralten Bauernhaus mit einer lieblichen Madonna auf der weißen Hauswand Blicke verweilender Bewunderung zu schenken? Da mir aber eben dieses uralte Haus nun schon in allen wechselnden Jahreszeiten geliebtes Quartier geworden ist, will ich besagtes Schicksal preisen, welches Schliersees großartiges Skigebiet rund um den Spitzingsee – das im Firnglanz heißer Frühlingsschneetage mit weltberühmten Gefilden des Vorarlberg oder des Engadin durchaus konkurrieren kann – eine gehörige Kilometerzahl von dem Alpenstädtchen abrückte.

So vermag der Ort selbst noch immer sein Leben zu leben: Ein Leben durchaus in dieser Zeit, mit einem hellen, gewitzten Menschenschlag, weltoffen, selbstbewußt und eben deshalb noch nicht sklavisch abhängig von dem, was in einigen Monaten des Jahres an Fremdenverkehr hindurchstrudelt oder für wenige Wochen auch in der Gemeinde abgesetzt wird. Da gibt´s dann allerdings einmal auch so etwas wie eine Hochsaison, und es gehen Leute von Rhein und Elbe mit plakettengezierten Spazierstöcken zwischen Seepromenade und dem Strandbad hin und her und deuten mit ihren grimmigen Stockspitzen auf Berge, deren Namen sie während der ersten vierundzwanzig Stunden auswendig lernen.

Doch nicht nur auf den Bergen selbst bleibt es still, sondern schon in den allernächsten Wäldern löst sich der Ferienstrom in immer dünnere Rinnsale auf. Denn diese Wälder sind unsensationell. Sie bieten nicht eben das, was man von einer Alpenlandschaft gemeinhin erwartet. Da ist keine Klamm mit wilden Felsstürzen, sondern es gibt nur rasche, klare Wildwässer, sonnenüberglitzert und farnumstanden. Da sind keine Berghotels, in den bei „Dancing“ und „Five-o’clock-tea“ der Snobismus und die Manager-Unrast der Täler munter gepflegt werden, sondern das eine schöne, kultivierte Berghaus der Erholung hat im Gegenteil an einsamen Waldpfaden Mahnansprüche abendländischer und morgenländischer Weisheit anbringen lassen, die immer darauf hinauslaufen: still sein, still bleiben, still werden.

Und drunten am See findet sich wiederum etwas, was im Zeitalter der Grundstücks-Großwildjäger beinahe unglaublich ist: ein ganz und gar unbebautes, nicht aufgeteiltes und abgezäuntes Seeufer. Die Natur hat es nämlich so glücklich gefügt, daß sich da keine Menschen niederlassen können, weil die sonnenlose Vorgebirgswand mit einer sanften und doch abwehrenden Beharrlichkeit unmittelbar hinterm See aufwächst. Und so geht der Blick vom etwas verwilderten parkartigen Garten meines (nur in Gedanken mir gehörenden) Hauses auf ein Stück grüner Urlandschaft, die nur dann groß und hoch wirkt, wenn sie sich schwarz vom helleren Nachthimmel abzeichnet.

Es wäre einiges über diese Schlierseenächte zu sagen, von denen für mich die köstlichsten die sind, in den bunte elektrische Birnen in unserem Garten von Baum zu Baum gezogen sind, Glühwürmchen aus dem feuchten Rasen steigen und in der vollkommenen Stille die Wellchen des einsamen Sees an die Uferquader schlagen … Dann ist da aber auch die Mittsommernacht, wenn rundum die Bergfeuer aufflammen und Feuerschlänglein von Fackeln gewundene Wege bergauf nachzeichnen.

Und es ist wohl auch hier die Nacht der Nächte die Heilige Nacht. Im Winter 1960 lag viel Schnee, und es war sehr kalt am 24. Dezember. Schneewälle waren um die kleinen Weihnachtsbäume oder die dicken roten Adventskerzen, die um die Mitternachtsstunde auf den Gräbern brannten. Aus dem schönen barocken Kirchenraum, der im strahlenden Licht zahlloser Kerzen lag, wehten die ein wenig wehmütigen Zitherklänge und die gutturalen Töne der Andachtsjodler einer alpenländischen Christmette über die geschnitzten Grabkreuze aus heimatlichem Holz …

Noch geben die großen kirchlichen Feste die farbenfrohen Akzente des Jahres. Mag man sonst auch bäuerliche Bardots mit Wippröcken und offenen Haarsträhnen auf der Seestraße sehen und Burschen im welteinheitlichen Buschhemd – am Tag, an dem die goldenen Prunkbanner dem Allerheiligsten der Fronleichnamsprozession voranwehen, herrscht wieder allgemein und selbstverständlich die Tracht mit ihren Goldschnüren an den Frauenhüten und wahren Blumenanpflanzungen auf den enggeschnürten Samtmiedern der Mädchen. Und so gemäß ist diese Kleidung ihren Leibl-Gesichtern, daß man sie nicht als Kostümierung empfindet.

Einmal im Jahr nur triumphiert das Kostüm: am Faschingsdienstag, der an Fröhlichkeit und Phantasiekraft die organisierten Umzüge der Großstädte weit übertrifft. Da wird parodistisch die ritterliche Frühzeit jener Herren von der Burg Hohenwaldeck beschworen, die im Mittelalter über dieser früh christianisierten Kulturlandschaft wohnten, und man sieht blondbärtige Rittersmänner, mit allen Requisiten einer guten Küche – vom Sieb über den Topfkratzer bis zu Trichter und Teekessel – bekleidet und ausgerüstet, in oft waghalsigen Produktionen die Hänge des vormaligen Burgbergs auf Skiern hinunterbrausen. Und die Musik spielt dazu …

Musik ist am Schliersee immer mit dabei, im Ernsten wie im Heiteren. Der vitale siebzigjährige Schwarz Carl, hochgeehrt als Komponist des Schlierseer Heimatliedes, hat einst auf den großen Revuebühnen Europas zum „Weißen Rößl“ aufgespielt und schlägt noch immer als Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde eindrucksvoll die Zither. Und da das Komödienspielen in den Alpentälern der Musik sehr nahesteht, kann man in seiner Gesellschaft auch dem Fannerl Mittermayr-Terofal begegnen, der letzten Bauerntheaterdirektorin von Schliersee und Trägerin jenes in die Theatergeschichte eingegangenen Namens Terofal, der aus einer Umkehrung des französischen Laforêt entstanden ist.

Wenn die lebenslustige sechsundsiebzigjährige Prinzipalin von ihren Gastspielreisen zwischen Griechenland und der Eismeerküste anschaulich zu erzählen beginnt, ist so bald kein Aufhörens mehr, und die Erzählung endet unweigerlich mit jener einprägsamen Szene, in der Wilhelm II. durchs Brandenburger Tor reitet und „seinem lieben Terofal“ vom hohen Roß herunter die kaiserliche Hand reicht, um sich geneigtest nach dessen Befinden zu erkundigen. Eine goldene Brosche mit dem kaiserlichen Namenszug, die „das Fannerl“ noch heute trägt, erinnert an jene glanzvolle Epoche, in der „Die Schlierseer“ komödienspielende, singende und tanzende Botschafter ihres Heimattales wurden und so manchen Berliner dazu brachten, sich am Sitz ihrer Bühne, der sich noch heute eines schönen und stattlichen Theaterbaus erfreut, zeitlebens niederzulassen.

So mag denn das heutige Schliersee getrost sein Schicksal tragen, daß zahllose Menschen mit starrem Windschutzscheibenblick die Lieblichkeit seiner Landschaft durchrasen. Die Verweilenden und Immerwiederkehrenden werden um so mehr seine Freunde werden und so der von Grün bis zum föhnigen Violett und dem Winterweiß in vielen Nuancen leuchtenden Berge verfallen, daß sie sich auch in den stillsten Tagen des Vorfrühlings und des reinen Spätherbstes dem geruhsamen Rhythmus seines Lebens anvertrauen.

 

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Trendsportart Pistenskitour im Skigebiet Schliersee/Spitzingsee

Teil 1: für Einsteiger und Genießer

Das Skitourengehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Inzwischen sprechen der Sporthandel sowie die Ski- und Bekleidungsindustrie von einer separaten Zielgruppe innerhalb der Skitourengeher ‒ den Pistentourengehern!

Das Skitourengehen auf Pisten hat einige Vorteile. Man braucht keine jahrelange Erfahrung und Können, um über eine Piste nach oben zu gelangen und um in Anschluss bequem über die Piste wieder nach unten zu fahren. Es ist also auch ideal für Neueinsteiger. Außerdem kann man ohne großes Risiko allein auf Tour gehen, und ein weiterer, für viele wichtiger Vorteil ist die Lawinensicherheit. Man muss keine große Tourenplanung machen.

Im Skigebiet Spitzingsee wurde zusammen mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) eine sehr schöne Tour mit zwei Varianten ausgearbeitet: über den Grünsee auf den Rosskopf ‒ den höchsten Punkt im Skigebiet.

Mein Tipp für Euch:

Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Stümpflingbahn. Erst mal schnallt Ihr Euch die Skier an und macht ein paar Schwünge runter bis zum Einstieg des Valepper Schlepplifts. Am besten nehmt Ihr noch etwas Schwung mit und fahrt auf der Piste hinter dem Einstieg noch etwas weiter. ACHTUNG: Ab hier ist dann mit Gegenverkehr zu rechnen. Die Skifahrer haben Vorfahrt! Dort lassen sich dann am Pistenrand gut die Felle aufziehen. Entlang der Piste steigt Ihr auf und habt gleich nach wenigen Metern noch mal die Wahl:

Variante 1: Auf der Piste bleiben und ihrem Verlauf bis zum Gipfel folgen. Ich empfehle den linken Pistenrand, der ist etwas flacher und besser einsehbar für die von oben kommenden Skifahrer. BITTE: Solltet Ihr als Gruppe unterwegs sein, geht hintereinander ‒ die Piste ist nicht so breit!

Variante 2: An der Stelle, an welcher der Wanderweg die Piste kreuzt, kurz nach links abzweigen über die Brücke und dann gleich wieder rechts. Dort führt meist schon eine Skispur hinauf ‒ nach ergiebigem Schneefall vielleicht schlecht zu sehen. Wer keine oder nur geringe Erfahrung mit Wetter, Schneelage und Lawinensituation hat, sollte bitte auf der Piste bleiben. Diese Aufstiegsroute folgt dem Wanderweg. Erst etwas steiler durch den Wald, dann über Almen vorbei an der Haushamer Alm unterhalb eines steileren Hangs rüber zu den Grünseealmen. Dort trefft Ihr wieder auf die Piste und folgt dieser bis zum Gipfel.

Geschafft! Das waren 530 Höhenmeter Aufstieg. Vom Rosskopf (1.580 m) hat man einen herrlichen Rundum-Blick auf den Spitzingsee und alle umliegenden Gipfel, die Tegernseer Berge und bei guter Sicht bis nach München und Richtung Süden zum Alpenhauptkamm.

Nach ca. eineinhalb Stunden Aufstieg freut man sich auf eine Einkehr. Ich verbinde des gerne mit einem Mittagessen auf einer der Hütten.

Die Jagahütten direkt am Ausstieg der beiden 4er-Sesselbahnen lockt mit leckeren Spinatknödeln oder Spareribs; etwas unterhalb in der Osthangalm gibt es coole Burger oder Folienkartoffeln. Natürlich haben beide Hütten noch viele weitere Gerichte, Suppen und Süßspeisen auf der Karte.

Das ist meine kleine Auszeit – Bewegung – frische Luft – gutes Essen – nette Leute – Skifahren und am besten noch schönes Wetter!

Bitte haltet Euch an die Regeln „Skitouren auf Pisten“

https://www.alpenverein.de/chameleon/public/4099feda-1394-a513-a5df-0ac574cecfe6/Skitouren-auf-Pisten_2013_23063.pdf

 

 

Verleih:
Ingo‘s Skiverleih im Ort, direkt neben der Kirche, ist Dynafit Test Center: www.skiverleih-spitzingsee.de

 

2. Teil folgt demnächst ….

 

 

BergMadl Julia Zilken BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

 

Kinder-Skikurse am Spitzingsee

Nicht nur, dass das Skigebiet Spitzingsee eine ausgezeichnete Ski- und Snowboard-destination ist – auch für Kinder gibt es vielfältige Angebote, diese Sportarten von der Pike auf zu erlernen. Alle Schulen bieten die Kurse mit und ohne Ausrüstung an.

Einen Überblick erhalten Sie hier:

Ski- & Snowboard-Schule, Verleih & Service Martina Loch (direkt am 4er-Sessellift der Stümpflingbahn)

Lyraweg 6, 83727 Spitzingsee, Tel. 08026-920908,

info@snowcamp-martina-loch.de, www.snowcamp-martina-loch.de

Kinder-Kurse (ab 3 Kindern, maximal 8 Kinder): Zwergerl-Skikurse ab 3 Jahren und Kinder-Skikurse ab 7 Jahren. Täglich je 3 Stunden Unterricht (Kursbeginn um 9:30 Uhr). Bitte Brotzeit mit Getränk und Ersatzhandschuhe in einem kleinen Rucksack mitgeben. Der Rucksack sollte mit Namen versehen sein! Tellerlift-Kinder brauchen 5 € Liftgeld. Sessellift-Kinder brauchen eine Tageskarte. Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 50 €; Anschlusstag: 35 €.

 

Beni‘s Skischule und Verleih, Spitzingstr. 4, 83727 Schliersee/Spitzingsee,

Tel. 08026-71224, info@skischule-beni.de, www.skischule-beni.de  

In Beni‘s Skischule finden regelmäßig Stunden für Kinder ab 6 bis 16 Jahren und Jugendlichen in den Ferien statt (von 9:30–13:00 Uhr). Die Kinder/Jugendkurse werden nach den Richtlinien des Deutschen Skilehrerverbandes sowie nach Können und Alter individuell zusammengestellt! Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 58 €; Anschlusstag: 39 €.

 

Skischule Spitzingsee am Kurvenlift, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7662, info@skischule-spitzingsee.de,

http://www.skischule-spitzingsee.de/index.php/kursangebote/ski-alpin-kinder

Die Skischule Spitzingsee am Kurvenlift und der Verleih sind täglich von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Wie bei den anderen Skischulen sind Uschi und Schorsch Hierl und ihr Team staatlich geprüfte Skilehrer und bieten für Kinder Wochen-, Wochenend- und Ferienkurse an.

Geboten werden: kleine Gruppen, durchschnittlich 6 Kinder, maximal 8 Kinder, Zauberteppich und Seillift, Spaß und Freude beim Lernen, Verleih von Kinderausrüstungen, Teilnahme am Skikurs ab 4 Jahren. Hinweis: Damit Ihr Kind während des Skikurses bei Kräften bleibt, erfolgt zwischendurch eine Brotzeitpause. Bitte geben Sie Ihrem Kind etwas zum Essen und Trinken mit!

 

Ski-, Langlaufski- und Snowboard-Verleih, z. T. auch Schneeschuhverleih, und Skiaufbereitungsservice am Spitzingsee bieten u. a.:

Intersport Berauer, Rathausstr. 17 und Rosskopfweg 1, 83727 Schliersee, Tel: 08026-60690, berauer.schliersee@intersport.de, www.intersport-berauer.de

In der Werkstatt von Intersport Berauer am Spitzingsee können Sie innerhalb weniger Stunden Ihre Skier und Snowboards aufbereiten lassen. Heißwachsen, Kantentuning, Bindungsmontage und eine vollflächige Belagsreparatur sind nur einige Serviceleistungen, die hier angeboten werden.

Ingos Skiverleih Spitzingsee, Seeweg 1, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7721, info@skiverleih-spitzingsee.de, www.skiverleih-spitzingsee.de

Einen Rundum-Ski-Service bietet Ingos Skiverleih am Spitzingsee. Bringen Sie abends Ihre Skier oder Snowboards vorbei, und am nächsten Morgen stehen diese wieder tipptopp für Sie bereit. Auch werden in der Werkstatt Skibeläge ausgebessert, die Bindungseinstellung überprüft, die Bretter plan geschliffen, entgratet sowie poliert und mit der Seitenkanten-Schleifmaschine oder der Strukturschleifmaschine bearbeitet.

 

Wir wünschen allen Kindern und Enkelkindern, Jugendlichen und Familien, Eltern und Großeltern einen schönen schnee- und erlebnisreichen Winter mit viel Spaß und großartigen Schneeaktivitäten!

 

 

Die Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung von den drei genannten Skischulen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

240 Tage Skifahren

Neue Alpen Plus Gletscher Card

Auch dem Winter geht leider immer häufiger die Luft aus ‒ ab und zu macht er zum Bedauern vieler Wintersportler schlichtweg Pause. Viele Wintersportorte kennen diese lästige Problematik, und fast alle ‒ und somit auch der Markt Schliersee bzw. die Betreibergesellschaft „Alpenbahnen Spitzingsee GmbH“ ‒ haben sich in den vergangenen Jahren dazu entschlossen, an ihren Pisten Anlagen zur künstlichen Beschneiung zu installieren. Sie helfen, den Skibetrieb auch im Zeitalter fortschreitender Klimaerwärmung bestmöglich aufrechtzuerhalten. Doch so mancher langjährige Wintersportfan – ganz gleich ob Skifahrer oder Snowboarder – sieht diese künstliche Beschneiung eher kritisch bis distanziert. Insbesondere dann, wenn in tiefergelegenen Regionen zu den ausbleibenden Niederschlägen auch noch Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt jeglichen Wintersportbetrieb unmöglich machen. Sehr viel lieber würde man in erheblich höher gelegenen und damit schneesicheren Skigebieten unterwegs sein.

Der Markt Schliersee mit seinen zahlreichen Partnern im Bergbahnenverbund „Alpen Plus“ hat nun dem Anliegen sehr vieler engagierter Wintersportler Rechnung getragen: Seit Anfang Oktober 2016 gibt es zusätzlich zum bisherigen Saisonskipass Alpen Plus die neue Alpen Plus Gletscher Card, in die zu den bisherigen acht Pistengebieten nun auch die Region „Stubaier Gletscher“ am Ende des Stubaitals oberhalb Innsbruck als neunter Verbundpartner integriert wurde. Die seit über 40 Jahren beliebte und mit über 200 Hektar präparierten Pisten besonders weiträumige und in den oberen Bereichen vergletscherte Region bis fast 3.200 Meter Höhe verfügt über insgesamt 26 Liftanlagen und gewährleistet Schneesicherheit und hochalpin ausgerichtete Winterfaszination über 240 Tage von Anfang Oktober bis 31. Mai. Man kann somit die nicht allzu lange Wintersportsaison der bisherigen Alpen-Plus-Skigebiete um viele zusätzliche Wochen Wintersportvergnügen verlängern.

Die neue Alpen Plus Gletscher Card ist vom 01. Oktober 2016 bis zum 31. Mai 2017 gültig und erlaubt somit acht Monate oder 240 Tage Skigenuss pur. Sie kostet für Erwachsene ab 19 Jahre 550,- Euro, für Jugendliche (16–18 Jahre) sowie Rentner ab 65 Jahre 470,- Euro. Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre zahlen 270,- Euro. Für Familien gelten andere, erheblich günstigere Tarife. Die neue Alpen Plus Gletscher Card ist sowohl online (http://www.alpenplusgletscher.com), in einigen Sportgeschäften im Landkreis als auch an den Kassen und Verkaufsstellen der Partnergemeinden und somit auch in der Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel.: 08026 / 6065-0, (http://www.schliersee.de) erhältlich. Weitere Informationen unter http://www.alpenplusgletscher.com oder http://www.alpenplus.com.

Die neue Alpen Plus Gletscher Card hat in den nachfolgenden Wintersportregionen Gültigkeit:

 

 

Eckehard Radehose Eckehard Radehose

Eckehard Radehose In Schliersee zuhause, extrem berg- und reisesüchtig seit seinem 6. Lebensjahr. Dipl. Kartograph, Journalist und langjähriger Trekking- und Expeditionsleiter mit Vorliebe für besonders hohe Gipfelziele. An die 2.500 Gipfelbesteigungen weltweit und weit über 1.000 Skitouren. Mein bevorzugter Ort: Gipfel der Baumgartenschneid bei Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein.

 

 

„Sommerbetrieb“ über Weihnachten an der Taubensteinbahn am Spitzingsee

Die Wetterprognose für die Weihnachtsfeiertage bis Neujahr sagt bestes Bergwetter mit Sonne in höheren Lagen und milden Temperaturen voraus – Anlass genug für die Alpenbahnen Spitzingsee, die Taubensteinbahn für Wanderer und Ausflügler wieder in Betrieb zu nehmen. Die Bahn fährt vom 25. Dezember 2015 bis einschließlich 1. Januar 2016 täglich von 8.30 Uhr bis 16.20 Uhr. Zur Einkehr hat das Taubensteingipfelstüberl direkt an der Bergstation geöffnet.

„Oben ist es weitgehend trocken und schneefrei, so dass zum Beispiel die beliebte „Rotwandreibn“ als Wanderung vom Taubenstein zur Rotwand wunderbar zu gehen ist“, so Peter Lorenz, Geschäftsführer der Alpenbahnen Spitzingsee GmbH, zu der die Taubensteinbahn gehört. „Wir wollen für die Urlaubsgäste in unserer Region rund um den Schliersee und Spitzingsee und auch für unsere einheimischen Gäste und Tagesausflügler ein zusätzliches Angebot schaffen.“

Im gleich nebenan gelegenen Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ist die Stümpflingabfahrt mit der gleichnamigen 4er-Sesselbahn für Skifahrer und Snowboarder geöffnet und bietet gute Pistenverhältnisse. Als Zubringer fährt ab Rottach-Egern auch die Sutten-4er-Sesselbahn. Inhaber eines Alpen Plus Saisonskipasses können das Angebot am Taubenstein von Weihnachten bis Neujahr mit Ihrer Karte natürlich ebenfalls nutzen.

Weitere Informationen:
www.alpenbahnen-spitzingsee.de
www.schliersee.de

Mathias Schrön Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.