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Blasmusik ist Lebensfreude: Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik

Beim Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik im Schlierseer Bauerntheater dirigierte Wolfgang Mundel noch das erste Stück, den selbstkomponierten Marsch „Zum Spieß“. Danach übergab er den Taktstock offiziell an Alois Prem.

Dieser „Dirigierstecka“ hat bei der Schlierseer Blasmusik Tradition. Schon Hermann Reil und Hermann Leitner hatten ihn in der Hand. Wolfgang Mundel wünschte Alois Prem, dass er ihn vielleicht in 20 oder 30 Jahren an seinen eigenen Nachfolger weitergeben könne.

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Neuer Erster Dirigent

Alois Prem kommt aus den eigenen Reihen. Schon mit etwa 15 Jahren hat er bei der Schlierseer Blasmusik angefangen, damals als junger Trompeter vom Hennerer Hof. Über die Jahre hat er sich musikalisch weiterentwickelt, Unterricht genommen und die Leistungsabzeichen bis hin zu Gold absolviert. Später machte er den Dirigierkurs. Dazu gehören neben dem Dirigieren am Pult auch Probenpädagogik, Musiklehre und das Arrangieren eigener Stücke. Für Wolfgang Mundel war das ein besonderer Moment. „Es hat mich brutal gefreut, dass man jemanden aus den eigenen Reihen bis zum Dirigierkurs bringt“, sagte er bei der Übergabe stolz. Dass Alois Prem nun vor der Schlierseer Blasmusik steht und das Jahreskonzert bereits einstudiert hat, ist ein schöner Schritt für die Schlierseer Blasmusik.

Thomas Mühlbauer, Vorstand der Schlierseer Blasmusik, bedankte sich zu Beginn bei den vielen Gästen für ihr Kommen und begrüßte die Ehrengäste, darunter beispielsweise der ehemalige Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Bürgermeister Florian Reinthaler und Ehrendirigent Hermann Leitner. Auch Vertreter der Blasmusik, der Vereine und des Gemeinderats waren gekommen. Anschließend nahm Thomas Mühlbauer die Ehrungen vor.

Franziska Kapfhammer wurde für das silberne Leistungsabzeichen ausgezeichnet. Toni Magath wurde für seine langjährige Arbeit als Notenwart geehrt. In den vergangenen Jahren hat er rund 2000 Noten vom alten Schulhaus ins Notenarchiv gebracht und dort mit archiviert. Auch Fritz Zanger wurde an diesem Abend gewürdigt. Er ist seit den Anfangszeiten der Musik dabei und stand der Schlierseer Blasmusik über viele Jahre mit Rat und Tat zur Seite. Selbstverständlich bedankte er sich auch bei Wolfgang Mundel für sein langjähriges Engagement bei der Schlierseer Blasmusik und für sein kurzfristiges Einspringen als Dirigent wieder vor zwei Jahren. „Du hast uns wieder Spaß und Freude zurückgebracht!“

 

Polkas und Märsche

Durch den musikalischen Teil des Abends führte Florian Reinthaler. Er hatte die Moderation bereits vor der Wahl zugesagt und stand nun als Bürgermeister auf der Bühne des Schlierseer Bauerntheaters. Mit kurzen Erklärungen zu den einzelnen Stücken nahm er das Publikum unterhaltsam mit durch das Programm. Nach dem selbstkomponierten Marsch „Zum Spieß“ ging es unter anderem mit „Alpine Inspiration“ von Martin Scharnagl weiter. Die Ouvertüre beschreibt musikalisch eine Wanderung durch die Berge. Auch „Traum einer Marketenderin“ stand auf dem Programm. Dazu kamen weitere Polkas, Märsche und festliche Stücke.

Die Gäste im Schlierseer Bauerntheater wurden wunderbar und aufmerksam vom Team des Terofal bewirtet.

Danke, liebe Schlierseer Blasmusik für das schöne Konzert gestern und euer Engagement für Schliersee das ganze Jahr über. Viel Erfolg Loisl!

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Mit dem Liegerad von Ingolstadt nach Schliersee

Heute stelle ich euch Martin Köster aus Ingolstadt vor. Martin ist begeisterter Liegeradfahrer. Seit November 2021 fährt er damit und begeistert sich täglich mehr.

Sein aktueller Tachostand liegt bei 3700 km. Er plant immer wieder größere Touren und fährt natürlich auch täglich zur Arbeit.

 

 

An einem schönen Samstag im April zog es ihn an den Schliersee.

Start der 136 km langen Tour war im schönen Ingolstädter Klenzepark.

Von da ging es los Richtung München. Vorbei an Reichertshofen, Pörnbach, Hettenhausen, Reichertshausen und  Unterschleißheim, ging es dann durch Schwabing in den Englischen Garten, wo eine größere Rast angesagt war.

Danach über Ottobrunn, Höhenkirchen, Unterdarching, Thalham, Miesbach und Hausham an den Schliersee.

Die Übernachtung plante er in seinem Zelt und war am Hennererhof als Gast gern gesehen. Dank an die Familie Prem.

Die Tour dauerte 8 Std. 56 Min. mit einfach 136 km und 1070 Hm bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,2 km/h.

 

Martins geplante Jahresleistung liegt bei 10 000+ km. Jede Woche steigert er sich mehr, und seine größte geplante Tour wird ihn heuer Richtung Donau über den Schwarzwald an den Rhein, dann nach Koblenz und Mosel bis nach Trier führen. Dann an die Saar und den Rhein-Marne-Kanal bis Straßburg und zurück. Rund 1300–1400 km sind in diesen 14 Tagen geplant.

Des Weiteren möchte er im Herbst an den Niederrhein und an die Nordsee fahren.

 

Gern kann man diese Tour nachfahren. Man wird sehen, dass man die Natur wahrnimmt und vollkommen andere Eindrücke von der Reise an den Schliersee hat.

 

Wir danken Martin für seine Eindrücke und wünschen ihm weiterhin gute Fahrt mit vielen bunten Erlebnissen.

 

 

Fotos und Videos

Sabine Hartmann und Martin Köster

 

 

 

[tourim-redakteur]