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Vollsperre in Neuhaus? Zufahrt zum Markus Wasmeier Freilichtmuseum frei!

Du hast von der Vollsperre am Bahnübergang in Fischhausen-Neuhaus vom 27. September bis 09. Oktober gehört?

 

 

Wenn du das Markus Wasmeier Freilichtmuseum besuchen willst, steht dir die Vollsperre nicht im Weg. Du kannst bequem, wie gewohnt, von Schliersee aus zum Parkplatz fahren. Von Süden herkommend kannst du den gesperrten Bahnübergang in Neuhaus nicht überqueren. Du kannst aber einen geeigneten Parkplatz suchen und dann durch die kleine Unterführung und an der Leonhardikirche vorbei zum Freilichtmuseum zu Fuß gehen. Vollsperre am Bahnübergang in Neuhaus – Schliersee Magazin Wenn du mit der BRB aus München oder Bayrischzell kommst, musst du ebenfalls über den kleinen Umweg durch die Unterführung auf die andere Seite zum Museum laufen.

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist es gewohnt entspannt. Es ist für mich immer ein wahrer Ort der Ruhe und Erholung. Du kannst die Höfe anschauen und es dir im Biergarten gemütlich machen. Deine Kinder werden die vielen Tiere lieben. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken im altbayerischen Dorf. Für mich lohnt sich der Besuch jederzeit, auch bei regnerischem Wetter.

 

 

Ein Schmankerl für alle Familien: Freier Eintritt für Kinder! Kinder bis einschließlich 15 Jahre haben diese Saison freien Eintritt ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Eintritt momentan nur mit 3G!

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

 

https://www.wasmeier.de

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Ein Lieblingsplatz | Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist für mich tatsächlich zu einem Lieblingsplatz in Schliersee geworden. Ich war für dich vor der Eröffnung dort und habe Markus getroffen. Er freut sich riesig, dass es am 12. Juni 2021 nach einem langen Winter endlich wieder losgehen kann.

 

 

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist immer schön, zu sehen, mit viel Liebe Markus Wasmeier sein Freilichtmuseum betreibt. Gerade leuchten die Wiesen um das Museum in allen Farben. Das merkt auch Markus an. „Die Wiesen sind gerade der Wahnsinn“, betont er. Nach dem kurzen Video-Dreh setze ich mich auf eine Bank und genieße die Ruhe. Die Hühner kommen zu mir gelaufen. Es ist wie in einer anderen Zeit. Alle Sorgen verschwinden. Ich freue mich schon jetzt auf die erste gemütliche Brotzeit im wunderschönen Biergarten. Der Sommer kann kommen.

 

Ein Schmankerl für alle Kinder: Freier Eintritt!

Für Markus steht fest: Die die Kinder mussten in der Corona-Pandemie besonders leiden. Deshalb haben Kinder bis einschließlich 15 Jahre im Markus Wasmeier Freilichtmuseum diese Saison freien Eintritt! Das wird auch die Eltern freuen.

 

 

12. Juni 2021: Endlich wieder geöffnet

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist ab dem 12. Juni wieder für dich geöffnet ‒ und auch der gemütliche Biergarten lädt dann zum Verweilen ein.

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10:00–17:00 Uhr

Montags ist nur an Feiertagen geöffnet.

Bei einer Inzidenz unter 50 besteht derzeit keine Test- und Reservierungspflicht!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

MEIN Schlierseer Osterkörbchen

Ich packe in mein Schlierseer Osterkörbchen …

Als ich anfange, zu recherchieren, wie mein persönliches Osterkörbchen aus Schliersee dieses Jahr ausschauen könnte, stelle ich schnell fest, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt.

 

 

Ich entscheide mich für einen Gutschein für den Ratskeller Schliersee, ein Samenpackerl vom Markus Wasmeier Freilichtmuseum und den Eierlikör der Familie Hinterseer.

 

+++ Ratskeller Schliersee

Leider darf der Ratskeller Schliersee noch immer keine Gäste bewirten, aber das To-go-Geschäft läuft jeden Tag. An den Ostertagen vom 01. April bis 05. April 2021 sind Petra und Matthias sogar durchgehend von 11:30‒20:00 Uhr für dich da. Als Osterschmankerl findest du ‒ neben den beliebten Ratskeller-Klassikern ‒ eine Kaninchenkeule auf mediterranem Gemüse mit Kartoffel-Hirse-Gnocchi und eine fein geschmorte Osterlamm-Keule mit einem leichtem Kartoffel-Bärlauch-Püree und Speckbohnen auf der Speisekarte. Passend zur Jahreszeit werden sich alle Vegetarier und Bärlauch-Liebhaber über Spaghetti mit Bärlauch-Pesto mit geschmorten Cocktailtomaten und Parmesan freuen. Mein persönlicher Tipp: Südtiroler Backhendl in der Heubox in einer feinen Schüttelbrot-Panade mit kleinen Bauernkartoffeln. Das ist mein Favorit!

Gutscheine zum Verschenken bekommst du direkt vor Ort im Ratskeller Schliersee.

Ratskeller Schliersee: Das Gasthaus mit bayerischer Küche ‒ Ratskeller Schliersee (ratskeller-schliersee.de)

 

 

+++ Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum hat derzeit wegen der Cororna-Pandemie noch geschlossen, trotzdem kannst du die beliebten Schmankerl aus dem Museum und auch kleine Geschenke online bestellen. Hast du schon mal den Onlineshop besucht? Museumsshop • Markus Wasmeier Freilichtmuseum Mir fallen sofort die verschiedenen Anzuchtpackerl ins Auge. Die passen wunderbar ins Osternest. Enthalten sind eine Anzuchtanleitung mit Informationen zu den einzelnen Samen, Erd-Tabs zum Aufquellen, unbeschriftete Holzsteckerl und natürlich die Samen. Das Angebot reicht von Brotgewürzen, Heilpflanzen, dem Schnecken-Schreck über einen Bienengarten, Bauerngarten, Teekräuter und Gemüsegarten bin hin zu einem Mansbuid-Garten. Samen-Anzucht-Packerl • Markus Wasmeier Freilichtmuseum Aber auch die beliebten Wasmeier Biere, kleine Geschenke, Bücher und kulinarische Sets kannst du online bestellen.

 

 

+++ Hühnerhof Schliersee

Der Hühnerhof Schliersee der Familie Hinterseer liegt gleich am Ortseingang von Schliersee nach dem Kirchbichl. Neben dem Hühnerhof mit kleinem Hofladen wird normalerweise auch ein Almcafé betrieben. Dieses ist leider derzeit aufgrund der Pandemie geschlossen. Aber die Familie Hinterseer überrascht in ihrem Hofladen mit verschiedenen Osterüberraschungen für zu Hause. Außerdem kannst du online Liköre, Fruchtaufstriche und Nudeln bestellen. Onlineshop Hühnerhof Schliersee (huehnerhof-schliersee.net) In meinem Osterkörbchen landet der Klassiker: der Gourmet Eiertrunk. „Das fulminante Zusammenspiel von Eiern, Vanille, Milch und Edelbrand ist ein wahrer Genuss für die Sinne. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Zutaten sowie Eier von unseren glücklichen Freilandhühnern. ‒ Und das schmeckt man auch.“

 

Eine Zwiebel mit frischem Grün, etwas Heu und ein selbst bemaltes Schliersee-Ei machen mein Schlierseer Osterkörbchen komplett. Wenn du Tipps für dein Schliersee-Ei brauchst ‒ die Redakteurin Kathrin Zott hat einen Beitrag dazu gemacht. Schliersee auf dem Ei – Schliersee Magazin

 

 

Wie schaut dein Schliersee Osterkörbchen aus?

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Mit Museumsbiene Pauline durchs Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Die Museumbiene Pauline nimmt dich mit auf eine Reise durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee. Da kannst du nicht nur die historischen Höfe entdecken, sondern auch ganz viele traditionelle Spiele ausprobieren. Anschließend lockt der gemütliche Biergarten, um ein wenig auszuruhen und dich wieder zu stärken. Die Lage des Wirtshauses „Zum Wofen“ mitten im altbayrischen Dorf ist wunderschön. Du kannst zusammen mit deinen Kindern die gute alte Zeit genießen und vielleicht auch ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

 

 

Wann bist du das letzte Mal auf Stelzen gelaufen?

Die Museumsbiene Pauline führt dich durch das Freilichtmuseum: zum Baumstamm-Kraxln, in den Schafstall, in den Kinderstadl, in den Schweinestall, zur Kegelbahn, zu den Stelzen und Skibrettln, zum Hühnerstall, in das Bienenhaus, zum Ringewerfen, zum Angeln, zum Schussern und zum Kastlhupfen. Das sind alles Stationen, die du mit deinen Kindern entdecken kannst. Ich habe heute beobachtet, dass die Erwachsenen mindestens so viel Spaß haben wie ihre Kinder. Eine Riesengaudi für Groß und Klein.

 

Urlaub dahoam in Schliersee

Während der Pfingstferien kannst du, unter Einhaltung der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen (Familien oder zwei Haushalte), eine exklusive Familienführung im altbayrischen Dorf und ein Eis für jedes Kind buchen. Erlebe das altbayrische Dorf mit allen Sinnen und erhalte bei der Museumführung faszinierende Einblicke in den Alltag der Bauern des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Museumsführer erzählen interessante und unterhaltsame Geschichten und gehen dabei individuell auf dich und deine Kinder ein.

Dauer: 1 Stunde Uhrzeit: 10:00 Uhr | 11:30 Uhr | 13:00 Uhr | 14:30 Uhr

 

Reservierung erforderlich! https://www.wasmeier.de/

Bitte beachte die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Im Eingangsbereich, Museumsladen und im Inneren der Höfe ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auch wenn du in das Wirtshaus „Zum Wofen“ mit seinem urigen Biergarten einkehren willst, brauchst du bis zu deiner Platzierung einen solchen Schutz. Am Tisch selbst und im restlichen Außenbereich ist keine Tragepflicht.

Ich wünsche dir einen schönen Tag im Markus Wasmeier Freilichtmuseum bei uns in Schliersee!

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

https://www.wasmeier.de

 

Brunnbichl 5

83727 Schliersee/Neuhaus

Tel.: 08026/92922-0

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 10:00–17:00 Uhr.

Montags ist nur an Feiertagen geöffnet.

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Die Kelten kommen!

Vom 20. bis 23. Juni ist die keltisch-rätische Handwerkersippe „Touta Nanto En“ gemeinsam mit befreundeten Sippen zu Gast im altbayerischen Dorf in Schliersee-Neuhaus.

 

 

Das Lager der Kelten befindet sich unterhalb des Museumsdorfs und fügt sich mit seinen hellen, fast weißen Zelten in die bayerische Voralpenlandschaft ein, als wäre  es immer schon an dieser Stelle gewesen.

Die Besucher können das Leben und die verschiedenen Handwerke der Menschen der älteren Eiszeit im gesamten Inntal hautnah erleben. Die Kelten freuen sich über reges Interesse und sind gerne bereit, jegliche Fragen zu beantworten.

Die Sippen stellen jeweils einen Familienverbund dar, der das Inntal bewohnt und mit den Stämmen entlang des Inns Handel treibt.

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum können Sie Händlern, Handwerkern und Salzsiedern bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen. Kinder haben die Möglichkeit, sich auch aktiv einzubringen und beispielsweise beim Weben von Teppichen zu helfen oder mit den keltischen Kindern im Lager zu spielen. An der großen Tafel darf gerne Platz genommen werden, um mit den Kelten gemeinsame Zeit zu verbringen und Wissenswertes über die damalige Zeit zu erfahren. Da es nur wenige Schriftrelikte aus der Zeit der Kelten gibt, können deren Lebensweise und Wirken nur aus Interpretationen von Funden und Überlieferungen nachvollzogen werden.

„Gehandelt wird hauptsächlich mit Salz, mit Eisen- und Bronzeerzeugnissen sowie mit Eisenerz, Kupfererz und Produkten aus der Region. Das können so unterschiedliche Produkte wie Bienenwachs und Honigmet, Edelsteine wie Granate und Bergkristalle, Gold und Silber, seltene Kräuter und auch Pferde gewesen sein.

Als wichtigstes Handelserzeugnis im Alpenraum ist das Salz zu nennen, das den Grundstock unseres Reichtums bildet und sich aus dem Leben der Menschen in unserer Region und weit darüber hinaus nicht mehr wegdenken lässt. Wir verwenden es für unsere Ernährung, zur Konservierung von Fleisch und Fisch, zum Gerben von Fellen und zum Trennen des Goldes vom Silber. Doch nicht nur die Lebenden profitieren vom Salz, auch die Verstorbenen werden bis zu ihrer Bestattung, damit und mit anderen geheimen Rezepten, “haltbar“ gemacht.“

Zitat der Sippe Touta Nanto En, http://www.touta-nanto-en.de/ueber-uns/

Das Eintauchen in eine Welt wie vor mehreren tausend Jahren ist in jedem Fall ein Erlebnis für Groß und Klein.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus
Tel.: +49 (0) 8026 – 92922-0
Fax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Internet: https://www.wasmeier.de/

 

20. Juni (Do.) 10:00 bis 23. Juni (So.) 17:00 Uhr

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Time Traveling in Schliersee at the Markus Wasmeier Freilichtmuseum with Irmi Baumann

Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war or Step back in time to experience country life as it use to be. This is the motto of the Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

It was with this in mind, Irmi Baumann, museum guide invited myself and some close friends on a private tour in the final days before the season’s closing. Irmi is one of the museums guides who can speak english so for me it was a real treat.

On the day of our tour the village was blanketed in thick Autumn fog making it feel very much that the veil of time was thin and we could easily step through into the Bavarian farming past.   Irmi explained to us that the historic village, which is composed of 12 buildings painstakingly disassembled and then reassembled, was the life long passion of two time olympic gold medalist Markus Wasmeier. He and his family work tirelessly to preserve traditions and customs of this beautiful valley and the local way of life.

Irmi shares this passion and from a very early age, always clung to the stories her grandparents told about life as it use to be. When things were more simple and unplugged. Each fact she shares with the visitor about the structures at the museum are peppered with mystical folklore and farming practicality.

On our tour we met a lovely local craftsman in the dying art of shingle making. He was covered in wood shavings and fragrant with the scent of tree sap as he busied himself at his work. He kindly paused a moment and explained to us about the “Schindel Dach” or Shingle roof. He explained it is traditional that all roofs are covered with 3 layers of shingles made of lark wood.

Each roof will last about 60 years. The long poles and large stones on the roves of typical alpine farmhouses are there to hold down the shingles and in winter when the snow is on the roof, this also serves as insulation.

Inside one of the cosy historic sitting rooms or Stube, we gathered around the Kachelofen or wood fired, tiled oven, which heats the house. On the day of our tour, light was in short supply and it was explained to us how beeswax candles were too expensive for every day use. In the 18 hundreds, the period of these buildings, a Kienspan was used. The Kienspan was a long shiv of resinous pine that would be clamped in a tall holder and lit, this would burn for hours.

There are endless stories to discover and exciting lessons to learn from the past.

For example, why are the thresholds are unusually high? Was it because people back then believed that evil spirits could not pass over them? Where did the four-poster beds come from and why didn’t people sleep lying down in their beds? Why the hearth fires were never allowed to die out?

 

 

You can learn so much and more like this, just give the museum a call and see if you can arrange and english tour for your next visit when the museum opens once more in spring 2019.

 

The Museum
https://www.wasmeier.de

The Guide
https://www.irmibaumann.de

 

 

 

Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

Salute – wo der Wein für das Schlierseer Seefest herkommt (Barberino-Verein Teil 1)

Wer kennt es nicht, das „Chianti-Lied“, komponiert von Gerhard Winkler, der viele Jahre in Fischhausen am Schliersee gewohnt hat. Es weckt Erinnerungen an unser Sehnsuchtsland Italien, an die Toskana und laue Sommerabende in netter Gesellschaft – gemeinsam lachend und ein Gläschen Wein trinkend …

Gut gelaunt, voller Vorfreude und laut die italienische Musik im Autoradio mitträllernd, fahre ich auf dem raccordo autostradale 3 von Florenz aus in Richtung Siena. Meine Fahrt führt mich durch die typisch toskanische Landschaft: sanfte, grüne Hügel, so weit das Auge reicht, Zypressenalleen, die zu idyllisch gelegenen Bauernhöfen, den fattorie, führen, malerisch umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Auf etwa halber Strecke liegt mein heutiges Ziel: die Gemeinde Barberino Val d’Elsa, mit ihrem mittelalterlichen centro storico, geprägt von engen Gassen und steingemauerten Häusern.

Salute – da dove viene il vino per la festa del lago di Schliersee (Barberino-Verein parte 1)

Chi non conosce la “Chianti-Lied”, composta da Gerhard Winkler, il quale ha vissuto diversi anni a Fischhausen sul lago di Schliersee. Tale canzone risveglia il nostro ricordo dell’Italia, il paese dei nostri desideri, in particolar modo della Toscana e le tiepide serate estive trascorse in buona compagnia – ridendo e bevendo un bicchiere di vino insieme…

Di buon umore, piena di gioia dell’attesa e canticchiando ad alta voce la musica italiana dell’autoradio, percorro il raccordo autostradale 3, che da Firenze conduce verso Siena. Il mio viaggio passa lungo il tipico paesaggio toscano: dolci colline verdi, infinite, al punto da perdersi alla mia vista, i viali con i cipressi che portano ad idilliache fattorie circondate da un pittoresco paesaggio, caratterizzato dalla presenza di numerosi vigneti ed oliveti. Circa a metà strada si trova la mia destinazione: il Comune di Barberino Val d’Elsa, con il suo magnifico centro storico, nel quale si possono ammirare i tipici vicoli stretti e le case in pietra risalenti all’epoca medievale.

 

 

Seit 1986 sind Schliersee und Barberino Val d’Elsa offiziell Partnerstädte. Der Schlierseer „Verein zur Förderung der Partnerschaft der Gemeinden Barberino Val d’Elsa und Schliersee e. V.“, kurz Barberino-Verein, kümmert sich seither in enger Zusammenarbeit mit dem italienischen Partnerverein „Barberino and friends“ um die Pflege der langjährigen Freundschaft. Alles über die Anfänge der Partnerschaft und die regelmäßigen Aktivitäten der beiden Vereine können Sie in Kürze unter „Schliersee und Barberino Val d’Elsa – eine deutsch-italienische Freundschaft (Barberino-Verein Teil 2)“ hier im Schliersee Magazin nachlesen.

Seit vielen Jahren betreibt der Barberino-Verein einen Stand mit Spezialitäten aus der Toskana am Schlierseer Seefest, das dieses Jahr vom 27. bis 29. Juli 2018 stattfindet. Jedes Jahr im Frühling reist deshalb eine kleine Gruppe des Vereins nach Barberino Val d’Elsa, um dort den Wein für das Seefest zu holen. Heuer durfte ich mich der Gruppe anschließen und mir die beiden traditionsreichen Weingüter anschauen.

Schliersee e Barberino Val d’Elsa sono città gemellate dal 1986. Da allora l’associazione “zur Förderung der Partnerschaft der Gemeinden Barberino Val d’Elsa und Schliersee e.V.”, sita a Schliersee e nota come “Barberino-Verein”, si occupa, in stretta collaborazione con l’associazione italiana “Barberino and friends”, della conservazione di questa lunga amicizia. A breve, nella parte “Schliersee e Barberino Val d’Elsa – un’amicizia tedesca-italiana (Barberino-Verein parte 2)” potrete scoprire molte più cose riguardo l’origine del gemellaggio e le attività abituali svolte da ambedue le associazioni.

Da tanti anni, in occasione della festa del lago di Schliersee, la “Barberino-Verein” gestisce una bancarella di specialità provenienti direttamente dalla Toscana. Tale festa, quest’anno, si svolgerà dal 27 al 29 luglio. Ogni anno, in primavera, un piccolo gruppo dell’associazione si reca a Barberino Val d’Elsa per prendere del buon vino proprio per questa festa. Quest’anno ho avuto l’opportunità di accompagnare il gruppo e visitare un paio di cantine dalle ricche di tradizioni.

 

 

Unsere erste Station ist die Fattoria Villa Spoiano in Tavarnelle Val di Pesa, einem kleinen Ort nur wenige Kilometer vor Barberino, der zusammen mit Barberino Val d’Elsa eine Verwaltungsgemeinschaft bildet. Das Bio-Weingut liegt malerisch auf einer Anhöhe und ist umgeben von 68 Hektar Land, von dem 25 Hektar für den Olivenanbau und 17 Hektar für den Weinanbau genutzt werden. Die Familie Wäspi bietet auf ihrem Anwesen agriturismo an und produziert neben Wein und Olivenöl extra vergine auch Schinken, Salami und finocchiona aus dem Fleisch der eigenen Dexter-Rinder und der seit der Antike bekannten Schweinerasse Cinta senese – alle Produkte aus biologischer Erzeugung. Frau Wäspi lädt uns zunächst auf die Aussichtsterrasse ein, von der aus man einen herrlichen Blick über die umliegenden Weinberge und hinüber nach Barberino Val d’Elsa hat. Danach geht es in den Weinkeller, das kleine private Museum, die Hauskapelle und anschließend zur Wein- und Olivenölverkostung. Im Museum, das sich in einer angrenzenden Scheune befindet, kann man eine Zeitreise in die Anfangszeit der Villa Spoiano unternehmen, deren Tradition zurückgeht bis ins 17. Jahrhundert. In diesem Raum direkt unter dem Dach werden auch die Fässer für die Reifung des Vin Santo gelagert, die dort über mindestens drei Jahre der Sommerwärme ausgesetzt werden, um dem Dessertwein seine typische Note zu verleihen. Im Weinkeller vereinen sich dagegen Tradition und Moderne. Neben klassischen Holzfässern und alten Werkzeugen befinden sich große, glänzende Edelstahltanks. Hier wird auch der Wein produziert, den Sie auf dem Seefest genießen können: ein Rotwein mit fruchtiger Note, hergestellt aus der Sangiovese-Traube.

La nostra prima tappa è la Fattoria Villa Spoiano, a Tavarnelle Val di Pesa, un piccolo paesino situato a pochi chilometri da Barberino, che, insieme a Barberino stesso, ha avviato una collaborazione tra i due comuni. Questa particolare cantina biologica si trova in una splendida zona collinare, circondata da 68 ettari di terra di cui 25 ettari destinati all’olivocoltura e 17 ettari coltivati a vigneti. Oltre alla cantina, la famiglia Wäspi gestisce un agriturismo e produce una vasta gamma di prodotti che va dall’olio extra vergine di oliva ad insaccati vari, tra i quali prosciutti, salami e la famosa finocchiona, fatti con la carne dei propri bovini di razza Dexter e dei maiali appartenenti all’antica razza della cinta senese – tutti prodotti di provenienza biologica. Come benvenuto la Signora Wäspi ci invita nella terrazza, dalla quale si può ammirare un panorama meraviglioso sui vigneti circostanti e su Barberino Val d’Elsa. Poi ci accompagna a vedere la cantina, il piccolo museo privato, la cappella della casa ed alla fine ci offre una degustazione di vino e di olio d’oliva. Il museo, che si trova in un fienile, accompagna i suoi visitatori in un viaggio nel passato fino alle origini della fattoria Villa Spoiano, risalente al 17esimo secolo. Lì sono conservate anche delle botti per l’invecchiamento del Vin Santo, il quale viene esposto al calore dell’estate per un periodo minimo di 3 anni per dargli il suo gusto tipico. Nella cantina invece si uniscono tradizione e modernità. Oltre alle classiche botti di legno ed ai vecchi strumenti, ci sono anche dei grandi serbatoi di acciaio scintillante nei quali vengono prodotti diversi vini. Tra questi il vino rosso ricavato dalle uve del Sangiovese, con la sua nota fruttuosa, che viene degustato in occasione della nostra festa del lago.

 

 

Im Anschluss geht es weiter nach Barberino Val d’Elsa zur Fattoria Pasolini dall’Onda Borghese, die sich gleich neben dem südlichen Stadttor, der Porta Senese, befindet. Massimo Castagnozzi führt unsere Gruppe hinein in die kühlen, unterirdischen Gewölbe direkt unter den Gassen Barberinos. Dort befinden sich die Weinkeller mit riesigen Holzfässern und ein kleines, dafür aber umso beeindruckenderes Gewölbe, in dem viele jahrzehntealte Weinflaschen lagern. Die Weinproduktion der Fattoria Pasolini dall’Onda geht nachweislich zurück bis ins Jahr 1573. Durch die Heirat zwischen dem Conte Guido Pasolini dall’Onda und Caterina dei Principi Borghese vergrößerten sich die Ländereien auf etwa 270 Hektar, von denen über 40 Hektar für den Anbau der Weinreben zur Verfügung stehen. Neben der Weinproduktion hat sich die Fattoria Pasolini dall’Onda auch einen Namen mit ihrem Olivenöl extra vergine gemacht. Im Anschluss an die Kellerführung dürfen wir sowohl den Wein als auch das Olivenöl verkosten. Es macht Spaß, Massimo dabei zuzusehen, wie er den Wein im Glas zunächst ausführlich beschreibt, ihn dann leicht schwenkt, mit geschlossenen Augen daran riecht und schließlich einen Schluck davon nimmt. Tun Sie es ihm gleich, wenn Sie am Seefest den Weißwein der Fattoria Pasolini dall’Onda trinken.

Il viaggio continua verso Barberino Val d’Elsa. La nostra seconda meta è la Fattoria Pasolini dall’Onda Borghese che si trova proprio accanto alla porta Senese, nel sud della città. È Massimo Castagnozzi a guidare il nostro gruppo nei freschi sotterranei dei vicoli di Barberino. Lì si trovano le cantine con le loro botti di legno giganti ed un piccolo sotterraneo, molto suggestivo, in cui sono stoccate delle bottiglie di vino decennali. La produzione di vino della fattoria Pasolini dall’Onda risale al 1573. A seguito del matrimonio tra il Conte Guido Pasolini dall’Onda e Caterina dei Principi Borghese, la proprietà ha raggiunto un’estensione di 270 ettari di cui più di 40 ettari destinati alla coltivazione delle viti. Oltre al vino, la fattoria Pasolini è nota per il suo delizioso olio extra vergine d’oliva. Dopo la visita dei sotterranei, ci vengono offerti sia del vino che dell’olio d’oliva. È un piacere guardare Massimo descrivere nei dettagli il vino nel bicchiere, facendolo saltare leggermente, fiutandone l’odore ad occhi chiusi ed infine assaggiandone un sorso. Vi consiglio di fare lo stesso quando bevete il vino bianco della fattoria Pasolini dall’Onda alla festa del lago di Schliersee.

 

 

Gemeinsam mit der Vorstandschaft des Partnervereins „Barberino and friends“ lassen wir den Tag bei einem typisch toskanischen Abendessen ausklingen. Wir treffen uns in der urigen Osteria La sosta del Papa, die ihren Namen Papst Pius VII zu verdanken hat, der dort am 2. Juni 1815 für ein „dringendes Bedürfnis“ Halt gemacht haben soll. Die Barberinesen nehmen mich gleich herzlich in ihrer Mitte auf, und so verbringen wir einen wundervollen Abend mit netten Gesprächen, genießen landestypische Antipasti, Pasta mit Wildschweinragout, Grillspezialitäten und trinken einige Gläschen Chianti. Zum Dessert gibt es köstliche cantuccini, ein typisch toskanisches Mandelgebäck, zu denen ganz klassisch Vin Santo gereicht wird. Erst gegen Mitternacht, nach einem sehr interessanten Tag voller wunderbarer Erfahrungen und geprägt von der typischen Herzlichkeit der Italiener, falle ich müde, aber glücklich ins Bett.

Insieme al comitato dell’associazione “Barberino and friends” chiudiamo la giornata con una tipica cena toscana. Ci incontriamo all’Osteria La sosta del papa che ha preso il suo nome da Papa Pio VII il quale, secondo la leggenda, si sarebbe fermato lì per un “bisogno pressante” il 2 giugno 1815. I barberinesi mi accolgono con un caloroso benvenuto e così trascorriamo una serata meravigliosa conversando, gustando antipasti tipici, pasta al ragù di cinghiale, specialità alla griglia e bevendo qualche bicchiere di delizioso Chianti. E non può di certo mancare il Vin Santo ad accompagnare il nostro dessert, i tipici e squisiti cantuccini. Solo verso mezzanotte, dopo una giornata molto interessante e piena di splendide esperienze vado a letto – stanca ma felice e ripagata dalla cordialità degli italiani.

 

 

Schade, dass für den nächsten Tag bereits die Rückreise ansteht – aber eines ist sicher: Ich komme sehr gerne wieder und kann es jedem ans Herz legen, unsere wunderbare Partnerstadt Barberino Val d‘Elsa zu besuchen. Allen, die nicht so lange auf das Toskana-Feeling warten wollen, empfehle ich einen Besuch am Stand des Barberino-Vereins auf dem Seefest. Dort können Sie Ihren Gaumen mit Rot- und Weißwein, Grappa, Espresso und porchetta, der italienischen Version des Schweinerollbratens, verwöhnen. Der Erlös kommt den Partnerschaftsaktivitäten des Vereins zugute. Bis bald auf dem Seefest! Die Mitglieder des Barberino-Vereins freuen sich auf Sie …

Peccato dover rientrare il giorno successivo – ma una cosa è certa… tornerò molto volentieri a Barberino e raccomando vivamente a tutti una visita in questa stupenda località. E per quelli non possono aspettare il “Toscana-Feeling” così a lungo, consiglio una visita alla bancarella della “Barberino-Verein”, alla festa del lago di Schliersee. Lì potrete rinfrancare il palato assaporando il vino rosso e bianco, la grappa, il caffè espresso e la porchetta. Il ricavato va all’associazione per rendere possibili le sue iniziative anche in futuro. A presto – i membri della “Barberino-Verein” vi aspettano alla festa del lago…

 

 

https://barberino-verein.de/

https://www.facebook.com/barberinoandfriends/

http://www.barberinovaldelsa.net/

http://www.villaspoiano.com/de/

http://www.pasolinidallonda.com/barberinovaldelsa/

http://www.osterialasostadipiovii.it/

 

 

Kathrin Zott

Aufgewachsen und noch immer wohnhaft in Neuhaus am Schliersee, zweifache Mama, studierte Germanistin und Musikpädagogin, freiberufliche Lektorin und Korrektorin – mit anderen Worten: heimatverbundene, musikbegeisterte, kreative, tierliebe und vor allem komplett italienverrückte Leseratte.

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Saisoneröffnung am 24.03.2018

Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war“ öffnet das Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder sein Tor zum altbayrischen Dorf. Hier können Sie erleben, wie das Leben in einem Bergdorf vor 300 Jahren ausgesehen hat. Die Besucher werden auf ihrer Zeitreise an einen besonders idyllischen Ort entführt. Doch Vorsicht, die Schönheit der Landschaft und die urigen Gemäuer erwecken ein trügerisches Bild. Das Leben der Bäuerinnen und Bauern war alles andere als einfach. Es war geprägt von harter Arbeit und Entbehrungen, aber auch von Zusammenhalt, Familiensinn und Traditionen. All dies wird Ihnen hier nahegebracht. Für die Kinder ist das Freilichtmuseum ein wahres Paradies: Hügel zum Erklimmen und Runterrollen, Kegeln auf einer Holzkegelbahn wie anno dazumal, auf Stelzen laufen, im Brunnen angeln und vieles mehr. Gänse, Enten, Hühner, Schafe, Kühe, Schweine und Bergziegen bevölkern die Wiesen und Weiden.

 

Wenn Sie ein besonderes Event erleben wollen, dann nutzen Sie den Veranstaltungskalender und planen Sie entsprechend Ihren Besuch im altbayrischen Dorf. Es finden zahlreiche spannende Veranstaltungen, wie z. B. das altbayrische Schafkopfturnier, das Maibaumfest mit selbst gebrautem Maibock, das Seifenkisten-Gaudi-Rennen am Vatertag, ein frühmittelalterliches Heerlager, der Edelweißschnitzerwettbewerb, die Highlandgames, der Rosstag und vieles mehr statt. Sogar die Kelten kommen dieses Jahr mit den Salzsiedern zu Besuch. An vielen Tagen können Sie den Handwerkern über die Schulter schauen und sich immer bei den Bäuerinnen und Bauern, die das Dorf beleben, vom Landleben, wie es einst war, erzählen lassen.

Im Laufe des Jahres wird die Winterstube aus dem 19. Jahrhundert eröffnet. Sie stammt aus dem Karwendel-Gebiet und wurde früher von Holz-/Waldarbeitern genutzt. Momentan befindet sie sich noch im Aufbau. Das Projekt heißt „Wege des Holzes“.

Selbstverständlich gibt es auch Museums- und Kräuterführungen. Bitte informieren Sie sich hierfür im Vorhinein im Veranstaltungskalender. Für Kinder werden in den Ferien besondere Kinderspiele aus der guten alten Zeit angeboten.

Nutzen Sie ggf. die angebotenen Kombi-Tickets: www.tages-erlebnisticket.de. Tageserlebnis-Tickets gibt es in Kooperation mit Slyrs, Schliersbergalm und Wendelsteinbahnen. Hier können Sie einiges sparen und gleichzeitig einen tollen Erlebnistag in vollen Zügen genießen.

 

 

Sie sind herzlich willkommen. Das altbayrische Dorf erwartet Sie …

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon:                     08026 92922 0

E-Mail:                       office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:         Di.‒So. von 10:00‒17:00 Uhr

Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)

Saison 2018: 24. März bis zum 4. November

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Christls Trachtenstrickereien – echte Handarbeit aus dem boarischen Oberland

Die Christl ist eine Institution in den Höfen des Markus Wasmeier Freilichtmuseums. Bis Ende letzten Jahres hat sie dort im Brotverkauf gearbeitet und nebenher Trachtenstrümpfe und Kinderwesten gestrickt. Das altbayerische Dorf ist ein belebtes Dorf, sodass die Besucher dort verschiedene Handwerke sowie das Landleben, wie es einst war, kennenlernen können. Christl hatte im Museum ein breites Publikum, das ihre Strickkunst bewunderte. Selbstverständlich strickt sie auch heute noch und bietet ihre Kinderstrickwesten und Trachtenstrümpfe für Männer, wie in den Jahren zuvor auch, weiterhin auf den verschiedenen Märkten sowie natürlich auf dem Weihnachtsmarktl im Freilichtmuseum an.

Das Handarbeiten hat die Christl in ihrer Schulzeit in Birkenstein von den Schwestern gelernt und ihre Mama hat ihr dann den Musterstrick für Trachten beigebracht.

Zur kurzen Lederhosn gehören übrigens Trachtenstrümpfe mit Umschlag und für Bundhosen gibtʼs extra Bundhosenstrümpfe, die bis unter den Bund der Bundhose gesteckt gehören. Auf Trachtenstrümpfe für Männer hat sich Christl spezialisiert, weil ihr Mann Musikant war und viele seiner Musikerkollegen Strümpfe von ihr „ergattern“ wollten, die nicht so teuer waren wie im Geschäft. Selbst für einzelne Mitarbeiter des „Spaten–Bräu“ in München hat Christl Strümpfe gestrickt.

Im Oberland trägt man übrigens i. d. R. graue Umschlagstrümpfe, weil hier auch die Joppen traditionell grau sind.

Auf die Frage, wie viel Zeit Christl für das Stricken von einem Paar Strümpfen benötigt, klärt sie mich darüber auf, dass das natürlich vom Muster und der Größe abhängt. Im Durchschnitt benötigt sie bei drei Stunden Stricken am Tag etwa 14 Tage bis drei Wochen. Der Preis hängt von der Fußgröße ab. Im Schnitt kostet ein Paar Trachtenstrümpfe mit Umschlag 125,- Euro. Die Westen für die Buben und Mädels gibtʼs ab null bis etwa zehn Jahren. Sie kosten zwischen 15,- und 45,- Euro. Christl verwendet dafür Schafwolle, Schurwolle und gemischte Wolle.

Selbst Tusnelda, mein Schaf, war begeistert von der Strickweste und wollte sie gar nicht mehr hergeben 😉 … Aber die Weste ist bereits reserviert für ein kleines Mädl, das nächste Woche das Licht der Welt erblicken wird.

Ein Tipp von Christl: Waschen Sie nicht jedes Mal den Strumpf im Ganzen, tauchen Sie den Teil mit dem Muster relativ selten in die Seifenlauge. Waschen Sie stattdessen nur den Fuß. So haben Sie länger Freude an den gestrickten Kunstwerken.

Sie können gern persönlich Kontakt zu Christl Sterr aufnehmen, indem Sie sie auf den Märkten (siehe Veranstaltungskalender) im Markus Wasmeier Freilichtmuseum besuchen oder sich an ulrike.mccarthy@schliersee.de wenden. Der nächste historische Handwerkermarkt findet übrigens am 14. und 15. Oktober 2017 im Markus Wasmeier Freilichtmuseum statt.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee-Neuhaus

Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10:00–17:00 Uhr

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

„Brückentage“ im Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Landleben, wie es einst war …

Am Montag, den 02.10.2017, ist es so weit: Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum öffnet erstmalig zum Brückentag!

Und damit möglichst viele Besucher das altbayerische Dorf erleben können, wird das Museum auch am zweiten Brückentag im Oktober, am Montag, den 30.10.2017, geöffnet.

An beiden Tagen erwartet Inhaber der Schlierseer Gästekarte mit etwas Glück eine Museumsführung von ca. 60 Minuten. Frei nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ erhalten die ersten 25 Gäste sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die Führung kostenlos.

Mein Tipp: Gönnen Sie sich ein frühes, aber gutes Frühstück. Nehmen Sie Ihre Schlierseer Gästekarte mit (!) und kommen Sie rechtzeitig ab 10:00 Uhr ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Es gibt zwei Führungszeiten: 10:00 Uhr + 14:30 Uhr. Die maximale Belegung der Führung sind 25 Gäste – die jeweils ersten 25 Gäste kommen also in den Genuss einer kostenlosen Führung.

Ferner besteht eine Eintrittsreduzierung mit der Schlierseer Gästekarte und der Tegernsee Card.

Weiterhin gibt es natürlich köstliche bayerische Schmankerln im Wirtshaus „Zum Wofen“.

Sie können dem einen oder anderen Handwerker über die Schulter schauen und sehen, wie früher gearbeitet wurde und wie lebensnotwendige Dinge produziert wurden.

Ein ganz besonderes Erlebnis sind Bier- oder Schnapsverkostungen, Filzen, Buttern, Bedrucken von Kräutersackerln oder Taschen, Brotbackkurse und der Wuiderer-Vierkampf. Diese Erlebnisse sind für Gruppen gedacht und müssen rechtzeitig gebucht werden.

Das altbayerische Dorf ist von den sogenannten Hauserinnen und Bauern belebt, und auch diverse Tiere laufen frei herum und freuen sich über die Brösel, welche manchmal ungewollt von den Tischen im Biergarten fallen …

Es kann u. a. gekegelt und auf Stelzen gelaufen werden, sodass kleine und große Kinder ihre Freude haben.

 

 

Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum ist an den zwei Brückentagen von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee-Neuhaus

Telefon: 08026 92922 0

E-Mail: office@wasmeier.de
https://de-de.facebook.com/wasmeier/
http://www.wasmeier.de/

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.