Beiträge

Male DEIN Schliersee

Du wohnst in Schliersee oder warst schon einmal hier? Wie sieht dein Schliersee aus?

 

Wir freuen uns, wenn du dein Schliersee malst, davon ein Foto machst und das Ganze dann an magazin@schliersee.de schickst.

Wachsmalstifte, Buntstifte, Wasserfarben, Ölfarben, Bleistifte, Kugelschreiber, aber auch Collagen oder Holzschnitte – alles ist erlaubt.

Wir würden uns auch sehr darüber freuen, wenn du uns ein kurzes Video dazu schickst, zum Beispiel, um zu erklären, was du gemalt hast, oder auch mit einer Nachricht an die Person, die du mit dem Bild besonders grüßen möchtest. Und vergiss nicht, auch deine Freunde zu unserer Challenge aufzufordern.

Das Video kannst du uns über www.wetransfer.com schicken – (ebenfalls an magazin@schliersee.de).

Alle sind eingeladen, mitzumachen: Ob alte oder junge Meister- bei uns sind alle Künstlerinnen und Künstler willkommen! Wir freuen uns und sind gespannt auf deine Kreation.

Wir haben vor, die Einsendungen auf unseren Social-Media-Kanälen und in unseren Newslettern zu veröffentlichen. Mit der Zusendung stimmst du dem automatisch zu. Für die Teilnehmer/-innen gibt es auch eine kleine Überraschung.

 

Die Challenge läuft bis zum 30. April 2020.

Daten und E-Mail-Adressen werden nach dem Ende der Aktion gelöscht und zu keiner Zeit an Dritte weitergegeben.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Emil Sogor ‒ Inspirationen aus verschiedenen Kulturen

Emil Sogor, der in Ungarn geboren wurde und seine Kindheit sowie Jugend hier bei uns am Schliersee verbracht hat, eröffnete 1964 mit seiner Frau, Gundel Sogor, sein erstes Atelier in Schliersee. Nach der Zeit hier lebte er 20 Jahre lang in Nürnberg, bevor er 1999 seine neue Heimat in Südafrika fand. Durch seine fundierte Kunstausbildung, jahrzehntelange Erfahrung in vielen Bereichen der Kunst und der Offenheit verschiedenen Kulturen gegenüber ist aus Emil Sogor ein etablierter internationaler Künstler geworden. Seine Werke finden Anerkennung in der ganzen Welt und wurden auch immer wieder preisgekrönt. „Die Vielfalt ist es, die mich fasziniert und beflügelt“, sagt Emil Sogor. Vielfältig ist er selbst auch. Er zeichnet, er malt, macht Holzschnitte, gestaltet Skulpturen und hat sich darauf spezialisiert, zusammen mit Architekten, Raumkonzepte zu entwickeln.

 

 

„Jede Bildfindung entspricht der Selbstfindung auf der Fahrt ins Unbekannte“, sagt Sogor.

Eine Fahrt ins Unbekannte ist die weite Reise von Südafrika nach Bayern dagegen nicht. „Großer Dank geht an Johannes Wegmann, der uns nach Schliersee eingeladen hat und uns mit dem Kulturherbst die Möglichkeit einer Ausstellung gibt“, sagt Gundel Sogor voller Vorfreude auf eine Reise in ihre alte Heimat Schliersee. Sicher kennen viele Schlierseer die Wandgemälde von Emil Sogor im Ort, etwa die Malerei am Schlierseer Hof. Doch er ist 40 Jahre später nicht mehr der „bayerische Lüftlmaler“, wie viele vielleicht denken.

Kulturherbst 2019: Das erwartet euch in der Ausstellung von Emil Sogor

„Der Fokus der geplanten Ausstellung ist eine Darstellung, wie sich Emil künstlerisch seit den 70er-Jahren weiterentwickelt hat und wo er heute mit 81 Jahren steht“, erklärt mir Gundel Sogor. „Demonstriert werden soll der jahrelange ernsthafte Prozess zur Abstraktion“, sagt sie weiter. Figürlich zu arbeiten, hat Emil Sogor in verschiedenen Ausbildungen gelernt und jahrelang praktiziert. „Es gibt ja viele ‚Abstrakte‘, die nicht mal einen Hund zeichnen können. Dies ist anders bei Emil, was seine frühen Holzschnitte und Fassadenmalereien im ganzen Landkreis und weit darüber hinaus belegen. Die Meisterschaft einer gekonnten Abstraktion hat immer den Ursprung in der Beherrschung traditioneller Maltechniken“, sagt seine Frau.

Emil Sogor selbst sieht sich als Grenzgänger zwischen den Welten von Malerei, Zeichnung, Grafik, Design und Skulptur. Fläche, Raum, Zeichnung und Licht sind Inspiration für seine variantenreichen Werke. „Der Bogen meiner frühen Arbeiten reicht von spätexpressiven Figurationen in den späten 70er-Jahren bis hin zu einer Phase des Experimentierens, die zu den ersten abstrakten Bildern und Zeichnungen führte“, sagt Emil Sogor.

In der Vitalwelt Schliersee ausgestellt werden großformatige, abstrakte Acrylmalereien auf diversen Bildträgern, Collagen auf Karton, original Holzschnitt-Handdrucke von Druckstöcken aus den Jahren 1970 bis 2019 sowie original Zeichnungen mit Kohle und Acryl auf Papier, die überwiegend in den letzten zwei Jahren geschaffen wurden. Unterwegs von Südafrika nach Schliersee sind etwa 60 Arbeiten, aus denen hier vor Ort eine Auswahl getroffen wird.

„Die Besucher der Ausstellung sollten gespannt sein!“, sagt Gundel Sogor ein wenig aufgeregt.

Ich freue mich auch schon. Ihr solltet die Ausstellung auf keinen Fall verpassen.

 

 

 

Emil Sogor

www.sogorart.com

 

Kunstausstellung in der Vitalwelt mit Emil Sogor – Malerei und Grafik
Eröffnung am 3.10.2019 um 19:00 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung während des Kulturherbstes:

Mo.‒Fr. 9:00–18:00 Uhr

Sa. und So. 9:30–13:00 Uhr

Eintritt frei

 

www.kulturherbst-schliersee.de/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Malerisch in Schliersee – Birgit Götz zu Gast in Schliersee

Jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche zieht es Birgit Götz nach Schliersee. Sie wohnt immer im Haus Seegarten und geht auch in ihrem Urlaub ihrem Beruf nach. „In Schliersee gibt es so viele Motive, da kann ich gar nicht anders“, erklärt mit Birgit.

 

 

Studiert hat sie freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, unter anderem bei dem in Kunstkreisen sehr bekannten Maler Johannes Grützke. Seit 2005 hat sie ein eigenes Atelier “Kulturort Badstaße 8” in Fürth. Sie bezeichnet sich selbst als Pleinair-Malerin. „Das ist eher old-fashioned!“, lacht Birgit. Heute malen die meisten Maler in einem Atelier, da sie dort auch auf moderne Hilfsmittel wie Beamer und Computer zurückgreifen können. Birgit lässt sich lieber direkt von der Natur inspirieren. „Die Farbe und die Stimmung fließen dann mit ins Bild ein“, erklärt sie. Inspirierend ist der kleine Badestrand vor dem Haus Seegarten tatsächlich. Buntes Treiben auf der Wiese, Kinder spielen im Wasser, und es hat sich eine kleine Schlange am Kiosk „Seegartl“ gebildet. Es herrscht eine sehr friedliche Stimmung. „Die Uferpromenade hier erinnert mich schon lange an die Bilder von Renoir: Die Badenden“, erzählt mir Birgit. Im Gegensatz zu den Bildern von Renoir, auf denen viele Badende unbekleidet abgebildet sind, ist das bei uns am Badestrand in Schliersee natürlich nicht so. Das lässt mich schmunzeln. Birgit kommt jedes Jahr wieder zu Rita und René in das Haus Seegarten. Die Lage direkt am Schliersee ist für sie optimal. „Manchmal gehe ich schon um sechs Uhr morgens raus an den See zum Malen. Da ist das Licht besonders schön, und es ist auch weniger los“, grinst Birgit. Menschenscheu ist Birgit aber nicht. Geduldig gibt sie den staunenden Besuchern Auskunft über ihr Werk. Auch mich hat sie mit ihrem gerade entstehenden Gemälde beeindruckt, woraufhin ich sie angesprochen habe. Da Birgit jedes Jahr in der ersten (bayerischen) Sommerferienwoche nach Schliersee kommt, nimmt sie gerne Auftragsarbeiten entgegen. Auch im Haus Seegarten hängen Bilder von ihr.

 

 

Wer sich angesprochen fühlt und immer schon mal ein Gemälde von Schliersee haben wollte, sollte unbedingt mit Birgit reden. Gerne macht sie euch ein Angebot.

Im restlichen Jahr findet ihr sie in ihrem Atelier in Fürth.

Danke für das nette Gespräch und den kleinen Einblick in deine Arbeit, Birgit.

 

Birgit Maria Götz

Malerin AdbK Nbg | Dipl.-Designerin FH Nbg

Atelier Birgit Maria Götz

Badstr. 8 (neue Uferpromenade)

90762 Fürth

www.birgitmariagoetz.de

 

 

Haus Seegarten

Rita und René Baart

Fischhauser Str. 4 b

83727 Schliersee

Tel.: 08026/920587

https://haus-seegarten.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Goldener Herbst am Schliersee

Die Bäume haben sich verfärbt und tauchen die Wälder rund um den Schliersee in leuchtende Farben. Wie mit dem Pinsel gemalt, bedecken rote, gelbe und orange Blätter die Wiesen und Wege. Bei jedem Schritt raschelt und knistert es. Die Sonne spitzt durch die Bäume und hinterlässt einen zarten Schimmer in der Luft. Es herbstelt bei uns im Bayerischen Oberland …

In den letzten Tagen ist es noch einmal richtig warm geworden. Kein Lüftchen weht, und der See hat sich in einen großen Spiegel verwandelt. Er gibt die Farbenpracht rundherum spiegelverkehrt wieder, und wüsste man es nicht besser, könnte man fast nicht unterscheiden, was goldene Wirklichkeit und was nur ein Spiegelbild ist. Eingehüllt in kräftige, fröhliche Farben, macht die Seele Luftsprünge.

 

Mein Tipp:

Gönnen Sie sich ein Bad im herbstlichen Meer der strahlenden, goldenen Farben. Fahren Sie raus an den Schliersee und genießen Sie auf den Wanderwegen rundherum einen farbenfreudigen Spaziergang vorbei an den Kühen, die auf den tiefer liegenden Weiden grasen und deren Glockenbimmeln die Luft erfüllt.

Setzen Sie sich in eines unserer wunderschönen Ca­fés und kosten Sie einen selbstgebackenen Kuchen oder einen knusprigen Kaiserschmarrn mit gerösteten Mandeln und Apfelmus.

Drehen Sie mit dem Boot eine gemütliche Runde auf dem spiegelnden See.

Lassen Sie einfach Ihre Seele baumeln in unserem goldenen Herbst und tanken Sie Kraft für den kommenden Winter, welcher wieder einen ganz eigenen Zauber innehaben wird.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.