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Genießen in Südtirol: Kastelbeller Garten- und Genussmarkt 2024

Bereits zum dritten Mal mache ich mich auf den Weg zum Garten- und Genussmarkt in Kastelbell-Tschars. Nach rund dreieinhalb Stunden begrüße ich schon das Team der Gäste-Information Schliersee rund um Chef-Gärtner Reiner Pertl, die bereits fleißig Märzen-Bier „Hoamat Bayern“ und das neue Kräuterkracherl vom Markus Wasmeier Freilichtmuseum verkaufen. Simon und Julia verkaufen nicht nur Bier, sie erzählen auch vom wunderschönen Schliersee und verteilen Prospekte, das Magazin „schöne zeiten“ und den Kalender 2025. Die Südtiroler zeigen sich interessiert.

 

 

Heuer mit dem Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Das Wetter ist entgegen den Prognosen warm und trocken. Auch Markus Wasmeier und seine Frau Gitti sind dieses Jahr mit dabei. Da Gitti aus Südtirol kommt, ist es ein echtes Heimspiel für die beiden. Die Kastelbeller freuen sich über den Doppelolympiasieger und machen Selfies mit ihm. Und wer darf beim Garten- und Genussmarkt in Kastelbell nicht fehlen? Natürlich TV-Gartenexperte Andreas Modery, der auch den Schlierseer Gartenzauber vom 31. Mai bis 2. Juni 2024 moderieren wird. Er erzählt wie gewohnt aus seiner Garten-Trickkiste und begeistert damit alle interessierten Hobbygärtner. Selbstverständlich treffe ich auch wieder Gustav Tappeiner, den Bürgermeister von Kastelbell-Tschars. Er freut sich, dass die Gemeinde Schliersee wieder mit einem Stand dabei ist, und verspricht, dass er heuer persönlich nach Schliersee zum Gartenzauber kommen will.

Diesmal werde ich in Kastelbell übernachten, deshalb habe ich endlich auch ein bisschen mehr Zeit. Der bunte Teller mit drei verschiedenen Knödeln macht mich schon seit Jahren an. Heute kann ich endlich probieren. Die Knödel liegen auf frischem Krautsalat und schmecken ausgezeichnet. Andreas Modery schwärmt vom Wildburger und vom Lachs. Hier findet jeder eine Leckerei und natürlich viele verschiedene Weine. Außerdem kaufen wir Speck. Den Garten- und Genussmarkt lassen wir bei Cappuccino und Eis im Café Seeber ausklingen.

 

Gemütlichkeit im Gstirnerhof

Wir übernachten im Gstirnerhof https://www.gstirnerhof.eu/ und werden von Christine liebevoll empfangen. Seit Jahren übernachten hier immer wieder Andreas Modery und auch die Mitarbeiter der Gemeinde Schliersee. Besonders stolz ist Christine, dass sogar Elmar Wepper im vergangenen Jahr noch bei ihr übernachtet hat. Am Abend lassen wir uns in ihrem gemütlichen Weinkeller aus dem 15. Jahrhundert verwöhnen – im Gstirner-Keller.

 

 

Den nächsten Garten- und Genussmarkt solltest du nicht verpassen. Die Gemeinde Schliersee ist bestimmt auch wieder mit dabei! Besonderer Dank geht an Priska vom Tourismusverein Kastelbell-Tschars! Es ist immer so schön bei euch!

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Almenrundweg: duftender Schweinebraten und cremiger Schmandkuchen

8,5 Kilometer – etwa 300 Höhenmeter – rund drei Stunden

Der Almenrundweg zur Unteren und Oberen Firstalm ist eine bequeme Wanderung auf breiten Forststraßen für die ganze Familie. Sie ist zu jeder Jahreszeit möglich. Dafür musst du auch kein Frühaufsteher sein oder lange planen. Der schöne Rundweg ist sogar mit dem Kinderwagen möglich.

 

 

Wenn du mit dem Bus von Neuhaus anreist, startest du am Spitzingsattel. Du umrundest zuerst den Spitzingsee und am Kurvenlift geht es zuerst zur Unteren und dann zur Oberen Firstalm und von dort zurück zum Sattel. Ich bin mit dem Auto zum Spitzingsee raufgefahren und parke auf dem Parkstreifen kurz vor der Stümpflingbahn. Den Parkplatz kannst du bequem mit der ParksterApp bezahlen oder am Automaten. Das Tagesticket kostet 5 Euro (Stand: 08/2022). Der Parkplatz liegt direkt am Wanderweg und (großer Vorteil) im Schatten. Wenn du nicht runter zum See gehst, sondern den Höhenweg oberhalb des Spitzingsees nimmst, kommst du direkt zum Kurvenlift. Von dort geht es über eine Forststraße bergauf, zuerst durch den Wald und dann über die Almwiesen.

 

 

Rücksicht auf der Alm

Bitte respektiere die Kühe und schau sie dir nur mit Abstand an. Auch die Kuhtränken sollten für dich tabu sein. „Bitte keine Schuhe waschen, keine Hunde baden und keine Steine reinwerfen“, steht auf einem Schild. Aber selbst das Abkühlen der Arme, die beispielsweise vorher mit Sonnencreme eingecremt wurden, solltest du bitte lassen. Die Tränken gehören den Tieren auf der Alm. Kurz vor der Unteren Firstalm wird es ein wenig steil, aber es dauert nicht lange, dann kannst du dich schon für alle Anstrengungen belohnen.

 

 

Life is short – eat desert first

„Life is short – eat desert first“, habe ich heute Morgen gelesen. Also starten wir mit einem Mandarinen-Schmandkuchen und einem Cappuccino. Die Bedienung ist sehr freundlich und Kaffee und Kuchen schmecken sehr gut. Wir teilen uns beides, da wir an der Oberen Firstalm gleich die nächste Pause einlegen wollen. Der Weg zur Oberen Firstalm ist tatsächlich ein Katzensprung. Du kannst den schönen Bergpfad nehmen, um die 70 Höhenmeter zu überwinden. Wenn du mit dem Kinderwagen oder Mountainbike unterwegs bist, nimmst du besser die etwas längere Forststraße. Wir entscheiden uns für Schweinebraten mit Knödel und Krautsalat von der Tageskarte. Perfekt! Wir genießen die Sonne und den Ausblick über das Almgebiet. Das ist einfach superschön. Auch hier sind alle sehr freundlich und beim Bezahlen erkennt mich die Bedienung als „die vom Schliersee Magazin“, worüber ich mich wirklich freue. Ich sage noch schnell dem Wirt Marcus „Servus“ und dann machen wir uns wieder auf den Weg ins Tal.

 

 

Vorfreude auf den Winter

Wir nehmen die Forststraße zum Spitzingsattel. Normalerweise bin ich hier eher im Winter unterwegs. Ein bisschen Vorfreude auf den Winter kommt auf: „Mondscheinrodeln“ – mit dem Rodel wäre ich jetzt tatsächlich schneller im Tal. Am Spitzingsattel nehmen wir den kleinen Pfad direkt runter zum See. Wer mit dem Kinderwagen unterwegs ist, sollte (vorsichtig) ein kleines Stück (etwa 100 m) auf der Bundesstraße gehen und erst dann auf dem breiteren Weg zum See abbiegen. Dann laufen wir noch um den See, durch den Ort Spitzingsee und zurück zum Auto.

 

 

Wir haben mit Pausen und Foto- und Videostopps vier Stunden gebraucht. „Schee war’s!“

 

 

Bitte denk an feste Schuhe und Wanderausrüstung.

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.