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„Grüne Gartenzauber Gießkanne“ fürs AZUBI-Projekt und Siegerehrung Vogelscheuchen-Wettbewerb

 

 

Vogelscheuchen-Wettbewerb: Teilnehmen am Wettbewerb durften Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse der Mittelschule Schliersee. An einem gemeinsamen Vogelscheuchen-Projekttag bastelten die Kinder und Jugendlichen bunte, kreative und auffällige Figuren. Unterstützt wurde der Wettbewerb von „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ aus Miesbach. Alle Gartenzauber-Besucher durften vom 26. bis 29. Mai 2022 für ihre Lieblings-Vogelscheuche abstimmen. Die Teams mit den meisten Stimmen erhielten bei einer offiziellen Siegerehrung Buchpreise von der Bücheroase Schliersee und dem Verein „Schliersee liest“. Alle Schülerinnen und Schüler durften sich über Eintrittskarten in unser Schwimmbad „Vitaltherme“ freuen. Zur Siegerehrung in der Mittelschule waren der erste Vorstand des Schlierseer Gartenbauvereins Reiner Pertl, Kuramtsleiter Mathias Schrön, der erste Vorstand von „Schliersee liest“ Christoph Seidenfus und monte mare-Betriebsleiter Achim Stauder gekommen.

Da der Vogelscheuchen-Prototyp aus dem Kindergarten, der außer Konkurrenz auch beim Gartenzauber auf der Seefestwiese zur Abstimmung stand, die meisten Stimmen bekam, musste noch ein weiterer Preis her. Simon Anzenberger, Leiter der Hauptgeschäftsstelle von „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ Miesbach war sofort bereit, dem Kindergarten eine Hüpfburg zu organisieren. Diese wurde in der Turnhalle in Schliersee aufgebaut und die Kinder hatten sichtlich Spaß. Die Hüpfburg durfte danach noch aufs Schlierseer Seefest. Über diese Unterstützung freute sich Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und bedankte sich bei Simon Anzenberger.

 

 

Nachwuchs gesucht: Junge Landschaftsgärtner

Junge Landschaftsgärtner der Firma Reichl aus Bad Wiessee, unterstützt vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., präsentierten heuer auf der Schlierseer Seefestwiese ihren abwechslungsreichen Beruf. Es durfte beispielsweise unter Anleitung der Auszubildenden mit einem echten Bagger gefahren werden und man konnte sich auch im Verlegen von Pflaster-Mosaiken probieren.

Auch Otto Reichl von der Gartenbaufirma Reichl war am Mittwoch in den Kindergarten gekommen und bekam von Kuramtsleiter Mathias Schrön die „Grüne Gartenzauber Gießkanne“ überreicht. „Als Dankeschön für das große Engagement mit dem AZUBI-Projekt während des Gartenzaubers!“, sagte er. Dass der Gartenzauber wieder stattfindet, steht schon fest: in zwei Jahren. Aber auch Otto Reichl mit seinem AZUBI-Projekt möchte wieder mit dabei sein. „Auch andere Aussteller, wie beispielsweise der Forst oder die VIVO, wollen in zwei Jahren gezielt Jugendliche ansprechen und für eine Ausbildung gewinnen“, sagte Reiner Pertl. Das ist auch für Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer eine positive Entwicklung. „Wir brauchen ausgebildeten Nachwuchs in allen Bereichen“, sagte er.

 

 

Nach dem Gartenzauber ist vor dem Gartenzauber. Ich freu mich schon auf 2024!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Vogelscheuchen-Projekttag in der Mittelschule Schliersee

Gartenzauber-Veranstalter Reiner Pertl bringt noch mal eine Ladung Heu auf den kleinen Pausenhof der Mittelschule Schliersee in Neuhaus.

 

 

Leni und Juliana warten schon darauf, denn ihre Vogelscheuche „Lehrer Simon“ schaut noch etwas mager aus. Jetzt kann auch Simon mit Heu gefüllt werden. Es entstehen ganz unterschiedliche Kreaturen: Zombie Harald, Bob Marley und beispielsweise ein Koch. „Kreativität braucht seine Zeit“, stellt die Lehrerin und Projektleiterin Regine Kau fest. Aber langsam nehmen die Figuren Form an. Verschiedene Kopfbedeckungen, bunte Kleidung, allerlei Accessoires und Baumaterial für die menschenähnlichen Gestalten stellt der Schlierseer Gartenbauverein. „Das sind die Gummistiefel meiner Frau“, lacht Reiner und findet zwischen den Kleidungsstücken auch seine Mütze der Behörden-Skimeisterschaften von früher – gehäkelt in Blaugelb – den Schliersee-Farben. Vom Grundgerüst der Vogelscheuchen mit Ständer und Säcken für die Köpfe über Kleidungsstücke und Accessoires bis hin zu Farben und Heu hat Reiner alles gesammelt und bereitgestellt. Die Kinder können sich voll und ganz aufs kreative Basteln konzentrieren. Und sie sind tatsächlich mit Spaß dabei. Es wuselt auf dem Schulhof, überall liegt Bastelmaterial. Auch ans Gewinnen denken die Vogelscheuchen-Bauer. Leni meint nicht, dass sie mit ihrer Vogelscheuche gewinnen werden, aber vielleicht mit der anderen, die sie vorher mit einem anderen Team gebaut hat. „Die ist viel schöner. Unsere andere Vogelscheuche könnte gewinnen“, sagt sie stolz.

 

Vogelscheuchen-Galerie auf dem Schlierseer Gartenzauber

Ausgestellt werden die Vogelscheuchen auf der Seefestwiese als Teil des Schlierseer Gartenzaubers vom 26. bis 29. Mai 2022. Teilgenommen am Projekttag haben Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse der Mittelschule Schliersee. Alle Gartenzauberbesucher dürfen dann für ihre Lieblings-Vogelscheuche abstimmen.

 

Wähle deine Lieblingsvogelscheuche und stimme ab!

Unterstützt wird der Wettbewerb von „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ aus Miesbach. Simon Anzenberger, Leiter der Hauptgeschäftsstelle Miesbach, freut sich auf kreative Ergebnisse. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten einen Preis. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben. Die Teams mit den meisten Stimmen erhalten Buchpreise von der Bücheroase Schliersee und dem Verein „Schliersee liest“. Außerdem werden die beliebtesten Vogelscheuchen auf dem Dorfanger vor der Sankt-Sixtus-Kirche platziert, um mit ihrer Silhouette und ihren Bewegungen im Wind Vögel vom Dorfanger fernzuhalten und so angebaute Pflanzen und Früchte zu schützen: Ganz nach Vogelscheuchen-Manier!

 

 

www.schlierseer-gartenzauber.de

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Georg Brinkies | Kunst aus Neuhaus auf dem Schlierseer Gartenzauber

Sicher kennst du die hölzernen Stehlen im Schlierseer Kurpark, oder? Dieses Kunstwerk, „Zwei unter einem Himmel“, hat der Neuhauser Bildhauer Georg Brinkies gemacht. Es ist seit 2018 Teil des Schlierseer Skulpturen-Parks im Schlierseer Kurpark.

 

 

 

Ein Besuch in der Freihand-Werkstatt für Kunst in Neuhaus

Ich bin heute wieder mit Reiner Pertl, Vorstand des Gartenbauvereins und Veranstalter des Schlierseer Gartenzaubers, unterwegs. Heute treffen wir uns im Josefstal in Neuhaus und besuchen den Holzbildhauer Georg Brinkies in seinem Atelier. Schon vor der Werkstatt stapeln sich kleine und große Holzstämme. „Vor einer Woche habe ich erst die letzte Lieferung Holz bekommen“, erzählt Georg Brinkies. Es ist spannend, das Atelier zu betreten und die vielen verschiedenen Kunstwerke und Hölzer zu betrachten. Bereits vor der Tür stehen kleine, aber auch große Skulpturen.

 

Verschiedene Exponate auf dem Schlierseer Gartenzauber 2022 | https://www.schlierseer-gartenzauber.de/

Der gelernte Bildhauer Georg Brinkies ist dieses Jahr beim Schlierseer Gartenzauber vom 26. bis 29. Mai mit dabei. Seinen Stand findest du auf dem Schlierseer Gartenzauber sofort, wenn du weißt, wo sein Kunstwerk im Schlierseer Kurpark „Zwei unter einem Himmel“ steht. Zu diesem bekannten Exponat gesellt sich während des Schlierseer Gartenzaubers noch das Stehlenpaar mit dem Namen „Das Paar“. Es ist bereits im vergangenen Jahr auf der Landesgartenschau in Ingolstadt zu betrachten gewesen. Jetzt kommt „Das Paar“ in den Schlierseer Kurpark. Zusätzlich stellt Georg Brinkies auf dem Gartenzauber auch Zeichnungen auf Alu-Dibondplatten aus, die im Freien stehen bleiben können. Selbstverständlich wird es viele Dinge geben, die du käuflich erwerben und in deinen Garten stellen kannst. Du solltest Georg Brinkies unbedingt an seinem Stand besuchen und ihn kennenlernen. Er hat viel über seine Exponate zu erzählen.

 

 

Künstler Georg Brinkies: Der ausgebildete Holzbildhauer wurde 1953 in München geboren und lebt und arbeitet heute im Josefstal in Neuhaus. Seine Ausbildung zum Holzbildhauer absolvierte er in Berchtesgaden. Danach schloss er das Studium zum Bildhauer an der Kunstakademie in München ab.

„Jeder vom Menschen geschaffene Raum ist plastisches Ereignis, jedes Haus ist eine begehbare Skulptur, jeder Garten, jeder Weg, jeder Tisch, jeder Stuhl ist menschliche Sprache, in deren Mitte zunächst die schöpferische Idee steht …“ Quelle: Aus dem Programm des Schlierseer Kulturherbstes 2018

 

 

FREIHAND

Werkstatt für Kunst

Georg Brinkies

Hachlbachstr. 9

83727 Schliersee

www.brinkies.com

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee BIER-Gartenzauber 26. bis 29. Mai 2022 | Steckerlfisch und Grillfleisch

Was wäre der Schlierseer Gartenzauber ohne eine Pause im Biergarten mit einer Auswahl an feinen bayerischen Schmankerln?

 

 

Der TSV Schliersee übernimmt auch in diesem Jahr wieder die Bewirtung. „Wir haben heuer wieder das gute Tegernseer Hell und für alle Weißbierliebhaber das süffige Hopf-Weißbier“, freut sich Hubert Strobl vom TSV Schliersee. Das Grillfleisch kommt von der Metzgerei Holnburger, und auch alle anderen Einkäufe wie Gemüse und Semmeln werden bei regionalen Anbietern gemacht. Du kannst dich freuen, denn es wird auch wieder Steckerlfisch geben. Ich hoffe, du kommst zur „Bayerischen Matinee“ mit deftigen Schmankerln und passender Musik. An allen vier Tagen moderiert der BR-Gartenexperte Andreas Modery vor der Aktionsbühne. Gern teilt er sein Wissen rund um das Thema Garten und geht gezielt auf die Fragen der Besucher ein. Er präsentiert die Standbetreiber des Schlierseer Gartenzaubers, erzählt spannende Gartengeschichten und gibt wertvolle Tipps. Apropos Tipps: Schon vor dem Gartenzauber, aber nach den Eisheiligen wird Andreas Modery auf der Webseite www.schlierseer-gartenzauber.de zur Einstimmung auf unsere Gartenausstellung wertvolle Gartentipps geben. Schau einfach ab 15. Mai 2022 auf der Webseite vorbei.

Lass dich auf dem Schlierseer Gartenzauber mit bayerischen Schmankerln verwöhnen und genieße einen unvergesslichen Tag direkt am Schliersee vor unserer einmaligen Bergkulisse.

 

Schlierseer Gartenzauber 2022

Vom 26. bis 29. Mai 2022 dreht sich in der oberbayerischen Marktgemeinde Schliersee alles um das Thema Garten und Natur. Veranstalter des Schlierseer Gartenzaubers ist seit diesem Jahr der Gartenbauverein Schliersee. „Nach vier Jahren Pause wird der Schlierseer Kurpark dieses Jahr endlich wieder in ein Paradies für Gartenfreunde verzaubert“, berichtet Reiner Pertl, erster Vorstand des Gartenbauvereins Schliersee.

Weitere Informationen erhältst du unter http://www.schlierseer-gartenzauber.de. Der Veranstaltungsort ist Schliersee – rund um die Vitalwelt Schliersee, im Schlierseer Kurpark und auf der Seefestwiese.

 

 

Schlierseer Gartenzauber

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

Ich habe die Ehre, den Schlierseer Gartenzauber 2022 für das Schliersee Magazin zu präsentieren. Einen Beitrag über die Dampfofenmanufaktur aus Irschenberg https://magazin.schliersee.de/der-duft-vom-spitzingsee-schlierseer-gartenzauber-2022/ habe ich schon gemacht. Schon bald werden mehr Videos und Beiträge folgen – auch über das neue Jugendprogramm in diesem Jahr. https://www.schlierseer-gartenzauber.de/jugendprogramm/

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee sucht die schönste Vogelscheuche

Vogelscheuchen sind im Landschaftsbild eher selten geworden. Früher prägten die schrägen Figuren Felder und Gärten.

 

 

Auf dem Schlierseer Gartenzauber vom 26. bis 29. Mai 2022 wird heuer die schönste Vogelscheuche gesucht. Teilnehmen am Wettbewerb dürfen Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klasse der Mittelschule Schliersee. An einem gemeinsamen Vogelscheuchen-Projekttag dürfen die Kinder und Jugendlichen bunte, kreative und auffällige Figuren basteln. In Vierer-Teams werden mit Projektleiterin Regina Kau rund 15 bis 20 Vogelscheuchen entstehen und während des Schlierseer Gartenzaubers auf der Seefestwiese ausgestellt. Verschiedene Kopfbedeckungen, bunte Kleidung, allerlei Accessoires und unterschiedliches Baumaterial für die menschenähnlichen Gestalten stellt der Schlierseer Gartenbauverein. „Die 80 Schüler freuen sich auf die Herausforderung und auch ganz besonders darauf, hinterher ihr Exemplar in der Vogelscheuchen-Galerie auf der Seefestwiese zu bewundern“, erzählt der erste Vorstand des Schlierseer Gartenbauvereins und Veranstalter des Gartenzaubers Reiner Pertl. Unterstützt wird der Wettbewerb von „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ aus Miesbach. Simon Anzenberger, Leiter der Hauptgeschäftsstelle Miesbach, freut sich auf kreative Ergebnisse. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten einen Preis. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben.

Du als Schlierseer Gartenzauberbesucher darfst vom 26. bis 29. Mai 2022 für deine Lieblings-Vogelscheuche abstimmen. Die Teams mit den meisten Stimmen erhalten Buchpreise von der Bücheroase Schliersee und dem Verein „Schliersee liest“. Außerdem wird die beliebteste Vogelscheuche auf dem Dorfanger vor der Sankt-Sixtus-Kirche platziert, um mit ihrer Silhouette und Bewegungen im Wind Vögel vom Dorfanger fernzuhalten. So werden angebaute Pflanzen und Früchte geschützt.

Der erste Vogelscheuchen-Wettbewerb des Schlierseer Gartenzaubers wird präsentiert von der Mittelschule Schliersee und „meine Volksbank Raiffeisenbank eG“ aus Miesbach.

Vom 26. bis 29. Mai 2022 dreht sich in der oberbayerischen Marktgemeinde Schliersee alles um das Thema Garten und Natur. Veranstalter des Schlierseer Gartenzaubers ist seit diesem Jahr der Gartenbauverein Schliersee. „Nach vier Jahren Pause wird der Schlierseer Kurpark dieses Jahr endlich wieder in ein Paradies für Gartenfreunde verzaubert“, berichtet Reiner Pertl, erster Vorstand des Gartenbauvereins Schliersee.

Weitere Informationen erhältst du unter http://www.schlierseer-gartenzauber.de. Der Veranstaltungsort ist Schliersee – rund um die Vitalwelt Schliersee, im Schlierseer Kurpark und auf der Seefestwiese.

 

Schlierseer Gartenzauber

Perfallstr. 4

83727 Schliersee

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Gartenexperte Andreas Modery verkürzt die Zeit bis zum Schlierseer Gartenzauber mit Gartentipps

Es ist noch Winter in Schliersee, aber wenn die Sonne scheint, kommen im Kurpark die ersten Frühlingsgefühle auf. Genau der richtige Moment, um einen Blick in Richtung Juni zu werfen. Am ersten Juniwochenende wird der Schlierseer Kurpark wieder in ein Eldorado für Gärtner und Gartenliebhaber verzaubert. Von Pflanzen aller Art über Gartengeräte, Grills, Dekorationstipps bis hin zu Fachbüchern und Fachvorträgen: Du kannst dich jetzt schon freuen!

Letzte Woche habe ich mich mit dem TV- und Radio-Gartenexperten Andreas Modery und Gemeindegärtner Reiner Pertl im Schlierseer Kurpark getroffen. Andreas Modery hat schon vor zwei Jahren den Schlierseer Gartenzauber moderiert und ist auch dieses Jahr gerne wieder mit dabei.

 

 

Tipps von Gartenexperte Andreas Modery:

Auch im Winter kann man im Garten etwas tun – Bäume setzen etwa. Einen eigenen Apfelbaum zu pflanzen, ist der Traum vieler Gartenbesitzer. „Warum Apfelbäume? Obst ist gesund und macht Spaß!“, sagt Andreas Modery. Obstbäume sind nicht nur beim Heranwachsen interessant, sondern auch, wenn man die Früchte ernten und genießen kann. Andreas Modery empfiehlt „alte Sorten“ zu wählen, weil die am besten schmecken. Mit einem Spaten solltest du das Pflanzloch doppelt so groß ausheben, wie der Wurzelstock beim Einpflanzen ist. Da Wurzeln sehr beliebt sind bei Nagetieren wie etwa Mäusen, solltest du den Wurzelstock mit einem Mäusegitter schützen. Vor dem Einpflanzen die Wurzeln kurz anschneiden, damit sie besser wachsen. Achte darauf, dass sich die Veredelungsstelle mindestens zehn Zentimeter oberhalb der Erde befindet. Damit der frisch gepflanzte Apfelbaum nicht gleich durch den Wind umkippt, ist es sinnvoll, zwei Pfähle zu setzen und ihn anzubinden.

Wenn du noch Fragen zum Pflanzen von Obstbäumen hast, dann komm vom 5. bis 7. Juni 2020 nach Schliersee zum Schlierseer Gartenzauber. Andreas Modery wird vor Ort sein und hat ein offenes Ohr für deine Fragen. Zusätzlich werden wieder verschiedene Fachvorträge von Gartenexperten angeboten, und auch die Mitglieder des Gartenbauvereins stehen mit Rat und Tat zur Seite. Eine breit gefächerte Auswahl an Gartenausstellern wird hochwertigen Produkte rund um das Thema Garten und Natur vor der traumhaften Kulisse des Schlierseer Kurparks präsentieren.

 

Nicht verpassen: Andreas Modery wird dir die Zeit bis zum Gartenzauber immer wieder mit Tipps aus Schliersee verkürzen – hier im Schliersee Magazin!

www.schlierseer-gartenzauber.de

Der Schlierseer Gartenzauber findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Die Idee stammt von Reiner Pertl, Gemeindegärtner in Schliersee, der sich auf einer Reise nach England bei der größten Gartenmesse der Welt, der Londoner Royal Hospital Chelsea Flower Show, inspirieren ließ.

 

 

„Aber hier in Schliersee haben wir im Vergleich zu London natürlich die schönere Location – mitten in den Bergen“, schmunzelte Reiner Pertl.

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schlierseer Frühling für zu Hause – ein Gartenbesuch bei Marille Neu

„Den perfekten Garten?“ – „Gibt es nicht“, sagt Marille Neu, langjährige Vorsitzende des Schlierseer Gartenbauvereins. Ganz im Gegenteil, gerade das Unperfekte, das organische Wachstum, seine Wildheit machten einen Garten liebenswert. Die beiden Enkel der 71-Jährigen sehen das genauso: Während unseres Besuchs tollen die beiden Kleinkinder durch das frische Grün, bestaunen die vier Laufenten im Garten und genießen kichernd vor Glück das Auf und Ab der Schaukel.

 

 

Frühlingsboten in Gelb, Weiß und Lila

Hausbesuch in einem der schönsten Gärten von Schliersee-Neuhaus: Während die Frühlingssonne in der einen Ecke noch die letzten Reste des Winterschnees zum Schmelzen bringt, hat sie in den Beeten schon die ersten farbigen Frühlingsboten aus dem Boden gelockt: gelbe Winterlinge, weiße Schneeglöckchen und Schneerosen, blasslila Krokusse, gelbe Narzissen und das erste Grün der Tulpen zaubern Farbe in die noch junge Frühlingslandschaft. Marille Neu geht durch ihren Garten, zupft hier einen abgeknickten Zweig ab, lockert dort Erde und Laub auf.

 

Schon als Kind hat die gebürtige Schlierseerin ihren Eltern im Garten geholfen. Ihr Vater kehrte verletzt aus dem Krieg zurück nach Hause. So brauchte Marille Neus Mutter jede helfende Hand im Garten – zum Obst ernten und Setzlinge pflanzen, Schnecken einsammeln und Rasen kürzen. „Ein Garten bedeutet sehr viel Handarbeit“, sagt Marille Neu. „Und ich hatte irgendwie schon immer einen grünen Daumen.“

 

Gartenpflege intuitiv erlernt

Die Aufgaben sind geblieben, der Garten auch. Bis heute bewirtschaftet Marille Neu den Garten ihrer Kindheit – und nicht nur das. Im Team von Schliersees Gemeindegärtner Reiner Pertl pflegt sie öffentliche Grünflächen wie etwa den Bauerngarten am Schlierseer Dorfanger – direkt neben der Sankt-Sixtus-Kirche. Wässern, schneiden, jäten – ihr Gartenwissen hat sich Marille Neu ganz intuitiv angeeignet. „Und ein paar Kurse rund um Schnitt und Gartenpflege habe ich auch besucht“, erzählt sie in der ihr typischen Bescheidenheit.

 

Neben klassischen Zierblumen pflegt Marille Neu auch Jahr für Jahr ihr eigenes Gemüsebeet: „Tomaten und Gurken pflanze ich aber erst nach den Eisheiligen im Mai“, sagt sie. „Außerdem gibt’s Salat, Porree, gelbe Rüben und Zucchini bei mir.“

 

Reiche Obsternte

Auch zahlreiche Obstbäume und -sträucher fühlen sich im Garten der 71-Jährigen wohl: Es gibt Apfel- und Birnbäume, Zwetschgenbäume und Johannisbeersträucher, die reichlich Ertrag abwerfen. „Meine Äpfel bringe ich größtenteils zur Obstpresse nach Gotzing. Im vergangenen Jahr haben wir mehr als 300 Liter Apfelsaft von vier Bäumen erhalten“, verrät Marille Neu. „Das konnten wir gar nicht alles selbst trinken.“

 

Eine besondere Faszination übt die Pflanzenwelt der Berge auf Marille Neu aus: „Die Freunde, die mit mir zum Wandern gehen, sind oft schon ganz ungeduldig“, erzählt die Schlierseerin. „Denn ich schaue mir total gerne die Wildblumen an, die rechts und links vom Weg so wachsen. Wenn jemand da raufhetzt mit Pulsuhr und Zeitmesser – das kann ich nicht verstehen. Eine Bergtour ist doch kein Wettrennen.“

 

Mit dem Fluss der Natur gehen

Statt an Tempovorgaben hält Marille Neu sich lieber an den Rhythmus der Natur: „Kaum ist der Schnee weg, fängt auch schon das Blühen an bei uns – meist bis in den November hinein. Das ist ein ständiges Wachsen und wieder Vergehen. Wenn die Schneerosen verblühen, gucken schon die grünen Blätter der Tulpen aus dem Boden raus. Das ist alles im Fluss.“

 

Für die Leser des Schliersee Magazins hat Marille Neu ihre besten Gartenpflegetipps verraten.

 

 

Hier sind Marilles zehn Schlierseer Gartenregeln:

 

#1 Einen Überblick verschaffen

„Viele Menschen pflanzen ihre Frühblüher schon im Herbst. Ich lege meine Blumenzwiebeln erst im Frühjahr in die Erde. Dann kann ich genau sehen, wo schon was blüht und wo vielleicht noch ein paar Farbtupfer fehlen im Garten.“

 

#2 Mit Gartenabfällen düngen

„Bei mir kommen eigentlich nur Unkraut und (überschüssige) Samen in die Biotonne. Alles andere – Äste, Zweige, Laub – geht zurück auf die Erde. Im Herbst und im Frühjahr gibt’s jeweils eine große Häckselaktion. Dann streue ich die zerkleinerten Gartenabfälle auf die Beete zurück. Das ist der beste Dünger.“

 

#3 Perfektionismus verabschieden

„Ein Garten muss nicht perfekt sein. Ich habe keine gerade abgezirkelten Beete. Ich sammle nicht einzelne Laubblätter vom Boden auf. Im Gegenteil: Ich streue Laub in meine Beete ein. Durch das gute ‚Futter‘ von oben bekommen meine Blumen reichlich Nahrung.“

 

#4 Gelassen bleiben und auf die Natur vertrauen

„Im Garten geht auch manchmal was kaputt – so wie heuer im Winter. Mein weißer Seidelbast war so groß, und jetzt ist alles abgebrochen durch den vielen Schnee. Ich versuche dann, gelassen zu bleiben. Der beste Gartentrick ist doch: Geht eine Pflanze kaputt oder verwelkt, wächst gleich die nächste wieder nach.“

 

#5 Hecken meiden

„Hecken sind tödlich fürs Ortsbild. Die Schneebeerenhecke, die noch aus der Zeit meiner Eltern stammte, habe ich irgendwann rausgenommen. Die sah die Hälfte des Jahres einfach nur dürr und kahl aus. Dass andere unseren Garten ohne Hecke einsehen können? “Ja mei, mia san ja ned so schiach, dass ma uns ned oschaugn lassen kenna.“

 

#6 Die Jahreszeiten auskosten

„Mit Freunden habe ich mal Madeira besucht, eine ausgesprochene Blumeninsel. Die meinten dann zu mir: ‚Das wäre doch was für dich, Marille, hier könntest du leben.‘ – Könnte ich eben nicht! Ich möchte unsere vier Jahreszeiten miterleben, jede Saison mit ihren eigenen Reizen.“

 

#7 Pflanzen schneiden – zum richtigen Zeitpunkt

„Obstbäume müssen nicht jedes Jahr beschnitten werden, alle zwei bis drei Jahre reicht aus. Denn ‚Schnitt‘ bedeutet auch immer ‚Trieb‘, also Wachstum. Und das soll ja nicht unbegrenzt stattfinden. Beim Schneiden darauf achten, dass es tagsüber schon frostfrei ist. Dieses Jahr hatten wir übrigens so viel Schnee, dass ich von den Schneebergen aus in die Äste meiner Obstbäume reichen konnte.“

 

„Bei Beetrosen entferne ich im Frühjahr alles, was erfroren und abgebrochen ist.  Ziersträucher immer nach der Blüte schneiden. Johannisbeeren schneide ich direkt beim Pflücken. Dann ist das ein Arbeitsgang. Narzissen sollte man übrigens erst dann abschneiden, wenn sie richtig vertrocknet und unansehnlich sind. Die Blumenzwiebeln brauchen das wohl.“

 

#8 Schädlinge natürlich bekämpfen

„Vor einigen Jahren hatte ich eine echte Schneckenplage in meinen Garten. Jeden Tag habe ich Schnecken aufgelesen in dem Sommer – bei 5.000 Stück habe ich aufgehört zu zählen. Danach habe ich mir Laufenten angeschafft. Die übernehmen die Arbeit jetzt für mich, indem sie die Schnecken fressen.“

 

#9 Mit Augenmaß gießen

„Balkonpflanzen müssen täglich gewässert werden, die haben ja viel zu wenig Erde. Bei meinen Gartenpflanzen vertraue ich – auch im Sommer – immer erst einmal auf die Natur. Gartenpflanzen wurzeln tief und kommen so in der Regel an Wasser. Und wenn es doch nicht ausreicht, sieht man es sofort und kann wässern. Mein Gießwasser sammle ich in Regenwassertonnen, die ich rundum in meinem Garten aufgestellt habe.“

 

#10 Schlechtwetter fürs Anpflanzen nutzen   

„Auch wenn ich neu pflanze, nutze ich die Ressourcen der Natur. Mein Tipp: Am besten eine Schlechtwetterperiode abwarten. Und kurz vorm Regenwetter auspflanzen. Dann haben Blumen und Sträucher eine gute Möglichkeit zu wurzeln.“

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.