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Was ist und macht eigentlich der DAV

Und für wen macht eine Mitgliedschaft Sinn

Immer wieder hört man vom DAV, dem Deutschen Alpenverein. Mal geht es um Naturschutz, mal geht es um die Beschreibung der schönsten Touren in einer Region oder um eine Übernachtungsmöglichkeit auf einer Hütte. Ich möchte heute etwas Licht ins Dunkel bringen, dir den DAV vorstellen und erklären, was sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat und weshalb und für wen eine Mitgliedschaft Sinn macht.

 

 

Ich starte mit einem kurzen historischen Rückblick. 2019 feierte der Deutsche Alpenverein seinen 150. Geburtstag. Seit über 150 Jahren überzeugt er mit Bergleidenschaft und ehrenamtlichem Engagement, kümmert sich um Hütten und Wegebau und begleitet Jung und Alt in unseren Alpen.

Fasziniert von den Alpen, ist der Wunsch, gemeinsam Erlebnisse in den Bergen zu schaffen, heute noch genauso präsent wie damals. Der große Unterschied: Heute ist es einfacher, Gleichgesinnte zu finden ‒ über die sozialen Kanäle ist man schnell in Kontakt und kann gemeinsam ausrücken. Früher, als es noch kein Internet und keine Handys gab, war man dankbar, mit der Gründung des DAV eine Anlaufstelle zu haben, Bergpartner zu finden und gemeinsam die Natur unserer Alpen zu erkunden und zu genießen, Synergien zu nutzen, Wissen und Leidenschaft zu teilen.

Der Alpenverein hat viele Sektionen. Darunter auch die Sektion Schliersee.

Ich habe mich mit Toni Gerber getroffen, er ist 2. Vorstand der Sektion Schliersee und Familiengruppenleiter. Er hat mir erzählt, wie er eigentlich zum Alpenverein gekommen ist und was ihn motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Als Familienvater möchte er vor allem junge Familien ansprechen, die Natur zu entdecken und gemeinsam Erlebnisse zu schaffen. Neben Kletterkursen bietet er als Gruppenleiter vor allem Mountainbiken für Kinder und Jugendliche an.

Als DAV-Mitglied sind diese Kurse oft kostenfrei bzw. es ist nur ein kleiner Unkostenbeitrag zu entrichten.

Ich habe mit ihm auch über die generellen Aufgaben des DAV gesprochen und ab wann es für den einzelnen sinnvoll ist, Mitglied zu werden.

An erster Stelle fällt hier die Bergversicherung. Und das ist auch ganz klar ein Plus für die Mitgliedschaft. Als Mitglied bin ich am Berg versichert und muss im Fall einer Bergrettung oder -bergung die Kosten nicht selbst tragen. Das heißt, jeder, der häufiger am Berg unterwegs ist ‒ und wir haben da oben nun mal einige Risiken, die lauern ‒, für den lohnt es sich schon allein wegen der Versicherung, eine Mitgliedschaft abzuschließen.

Neben diesem Vorteil gibt es aber noch einige weitere Dinge, von denen ich profitieren kann.

Der Deutsche Alpenverein besitzt einige Hütte im gesamten Alpenraum. Hier kannst du als Vereinsmitglied wirklich kostengünstig übernachten. Toni erwähnt auch die DAV-Hütte oben im Spitzinggebiet, bei der Oberen Firstalm, die der Sektion Schliersee gehören und wo schon wunderbare Grillabende und Treffen stattgefunden haben.

Jede Sektion bietet unterschiedlichste Touren und Kurse an, bei denen du dich als Mitglied anmelden kannst. Vom Klettern über Mountainbiken bis hin zu Skitouren und hochalpinem Bergsport. Es gibt auch spezielle Angebote für Kinder und Familien. Da ist für jeden etwas dabei ‒ vom Anfänger bis hin zum erfahrenen Bergsteiger. Du kannst deinen Horizont erweitern, neue Dinge kennenlernen und von der Erfahrung und dem Wissen anderer profitieren.

Daneben betreibt der DAV auch Kletterhallen, in denen Mitglieder einen Rabatt auf den Eintrittspreis erhalten. Und wer nicht genügend Ausrüstung besitzt für ein Bergabenteuer, der kann sich vieles für kleines Geld ausleihen, etwa Schlafsack, Tourenski, ein Klettersteig-Set oder Steigeisen.

Nach den ganzen Schmankerln und Vorteilen für dich als Einzelperson hat der Alpenverein auch noch andere Aufträge, wegen derer es sich zusätzlich lohnt, den Verein mit dem Mitgliedsbeitrag zu unterstützen. Er ist in bestimmten Gebieten zuständig für den Bau und Erhalt von Wanderwegen, denn ohne Wege würden die meisten von uns nicht auf den Gipfel kommen. Auch für den Naturschutz tut der DAV einiges. „Klar, Bergsport, aber naturverträglich, schließlich wollen wir unsere schöne Natur erhalten“, könnte da eine Aussage lauten. Mit Kampagnen wie „Obacht geben!“ oder „Natürlich auf Tour“ versucht der Alpenverein, die Massen, die inzwischen in die Berge pilgern, zu sensibilisieren sowie zu leiten, unserer Flora und Fauna zu einem Mindestmaß an Achtsamkeit zu verhelfen und eine gegenseitige Rücksichtnahme zu propagieren, damit Bergabenteuer noch ganz lange schöne Erinnerungen schaffen.

Auch in der digitalen Welt ist der DAV inzwischen zu Hause. Auf alpenvereinaktiv.com finden sich Tourenvorschläge und Kartenmaterial sowie Infos zu tagesaktuellen Bedingungen, Bergwetter und Lawinenlage.

Der Aufruf der Sektion München Oberland spiegelt alles, was ich in Erfahrung gebracht habe, ganz gut wider: „Du bist leidenschaftlich gerne in den Bergen? Du möchtest Gemeinschaft erleben und dich alpin beraten und weiterbilden?  Dann bist du bei uns genau richtig: Wir sind der Alpenverein für den Großraum München – und Heimat für alle, die die Berge lieben. Unsere Mitglieder erleben die Berge nach ihren eigenen Vorstellungen, individuell oder gemeinschaftlich, jedenfalls ökologisch und sicher – heute und in Zukunft. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, das Ökosystem und die Wildnis der Gebirge als unser primäres Betätigungsfeld dauerhaft zu erhalten.“

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Community Managerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Lieblingsplätze am Schliersee – ein neuer Reiseführer berichtet über die schönsten Orte in der Gemeinde

Könnt Ihr auf Anhieb Euren persönlichen Lieblingsplatz am Schliersee nennen?

Nein? Dann findet Ihr vielleicht in dem Buch „Lieblingsplätze Tölzer Land ‒Tegernsee ‒ Schliersee“ ein paar Anregungen.

 

 

Für die Historikerin, Fotografin und Autorin Heike Hoffmann und den Herausgeber der Zeitschrift „KulturLand“ Stefan Boes zählt beispielsweise die „Slyrs Caffee & Lunchery“ zu einem ihrer Schlierseer Lieblingsplätze. In ihrem ganz besonderen Reiseführer, der im Frühjahr erschienen ist, haben die beiden Verfasser eine Fülle kultureller, kulinarischer und landschaftlicher Ausflugstipps entlang der Alpen zwischen Schliersee und Starnberger See zusammengetragen.

 

Kultur, Kulinarik und landschaftliche Höhepunkte

Bebildert mit stimmungsvollen Fotos und kurzweiligen Texten, richtet sich das Buch sowohl an Kulturinteressierte als auch an Familien und Liebhaber regionaler Schmankerl. Neben weithin bekannten Ausflugszielen finden auch unbekannte Kleinode in dem liebevoll und übersichtlich gestalteten Reiseführer Erwähnung. Besonders Stefan Boes verfügt als Chefredakteur der renommierten Zeitschrift „KulturLand“ über einen großen Fundus an Geschichten und interessanten Details kultureller und historischer Highlights im südlichen Oberbayern. Heike Hoffmann bezeichnet sich selbst als „Autorin auf Genießerpfaden durch Bayern und Italien“ und hat schon einige Bücher verfasst, darunter den kulinarischen Reiseführer „So schmeckt Oberbayern“, in dem sie ihr Leser auf eine Genusstour durch die Region mitnimmt.

 

Schliersee statt Malediven

Mit ihrem Buch möchten die beiden Autoren ihre Leser animieren, die Schönheiten und Besonderheiten der Region rund um Schliersee, Tegernsee, Isar und Loisach zu entdecken und kennenzulernen. Denn oft offenbart auch ein Ausflug in die nähere Umgebung interessante Erlebnisse und überraschende Entdeckungen. „Man muss nicht auf die Malediven fliegen, um schöne Strände zu finden. Da reicht ein Ausflug zum Schliersee“, sind sich Heike Hoffmann und Stefan Boes einig.

 

 

„Lieblingsplätze Tölzer Land – Tegernsee ‒ Schliersee“ von Heike Hoffmann und Stefan Boes ist im Gmeiner Verlag erschienen und in der Schlierseer Bücheroase erhältlich. ISBN 978-3-8392-2630-8.

 

 

Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Juhu, Zuwachs für Schliersees Spielplätze! Neue Geräte am Waldfestplatz und im Strandbad

Auf die Spielplätze, fertig, Gaudi! Die Ufer des Schliersees und Spitzingsees sind bereits absolute Anziehungspunkte für Familien, Kinder- oder Jugendgruppen – auch dank zweier moderner Spielplätze. Jetzt gibt es noch mehr Kletterabenteuer und Wasserspaß für Kinder in Schliersee: Denn auch die Spielplätze am Waldfestplatz und im Strandbad haben im Laufe des Frühjahrs neue Geräte bekommen. Wie die beim Nachwuchs ankommen? Das Schliersee Magazin hat nachgefragt.

 

 

Klettern, Balancieren, Wasserspaß

Anruf bei Reiner Pertl. Beim Landschaftsgärtner der Gemeinde Schliersee laufen auch die Spielplatz-Planung und -Gestaltung zusammen. „Jeder Spielplatz in Schliersee hat sein eigenes Thema“, verrät er. „Beim Strandbadspielplatz ist das – logisch! – das Thema Wasser. Das neue große Klettergerüst ist einem Schiff nachempfunden. Und mit der Wasserpumpe gibt’s eine tolle Möglichkeit, um auch außerhalb des Sees zu planschen und sich abzukühlen.“ Auf dem Waldfestplatz, so verrät es Pertl, stünden die Themen „Klettern und Balancieren“ im Vordergrund. „Dazu gibt’s einen Kletterwirbel und ein großes Gerüst mit Kletterwand und Kletternetzen.“

 

Waldfestspielplatz: Endlich ein zeitgemäßes Angebot!

Einen mittleren fünfstelligen Betrag habe die Gemeinde Schliersee in den Spielplatz am Waldfestplatz investiert, weiß Reiner Pertl. Hinzu kommen die Personalkosten für den Aufbau. Weitere 4.000 Euro flossen aus dem Spendentopf des Fördervereins Kinder in Schliersee (https://www.kinder-in-schliersee.de). Der Vereinsvorstand um Kasanda Farac, Tobias Rossteuscher und die ehemalige Vorsitzende Claudia Hasenöhrl hat sich von Anfang an für die Modernisierung dieses Spielplatzes stark gemacht ̶  und auch den eigentlichen Aufbau am Waldfestplatz tatkräftig mit unterstützt.

 

Klettergerüst und Karussell in einem

Ein gemeinsames Engagement, das sich auszahlt – vor allem, wenn man die Kinder auf dem Spielplatz befragt. Besonders gut kommt der sogenannte Kletterwirbel beim Nachwuchs an. Drehen, klettern, schwingen, schaukeln, rennen – das Gerät ist Klettergerüst und Karussell in einem. Und stammt – wie auch alle anderen Neuzugänge – von der Firma FHS Holztechnik: „Mit der haben wir auch schon bei unseren anderen Spielplätzen zusammengearbeitet“, so Reiner Pertl. „Die nutzen hochwertige Materialien wie Robinienholz. Plus: Alle Geräte stehen auf Stahlfüßen und sind somit lange haltbar.“

 

 

Balance und Geschick sind gefragt

Ebenfalls ein neues Zuhause am Waldfestplatz gefunden haben eine große Edelstahl-Rutsche mit Türmchen, Balancier- und Wackelbrücken sowie Kletterseile und -taue. Für die Größeren gibt es eine schöne Kletterwand mit Steingriffen. Und falls einmal ein kleiner Kletterer abstürzen sollte, sind die beiden neuen Anlagen präventiv mit Holzhackschnitzeln ausgelegt. Weiterhin bespielt werden dürfen natürlich auch alle bestehenden Geräte – etwa Reckstangen, eine Holzeisenbahn, eine Kleinkindrutsche, zwei Schaukeln sowie eine lange Holzseilbahn.

 

Dass am Waldfestplatz Kinder das Sagen haben – darauf weist auch ein eigens angefertigtes Spielplatz-Schild hin. Der Förderverein Kinder in Schliersee hatte die Grundschüler der Gemeinde zu einem Malwettbewerb „Mein schönstes Spielplatzbild“ eingeladen. Das Gewinnermotiv hängt nun als Schautafel am Schlierseer Waldfestplatz.

 

Mama-Meinung: Schattenspiele an heißen Tagen

Der Spielplatz am Waldfestplatz liegt schattig unter großen, alten Bäumen und ist somit ein idealer Spielort für besonders heiße Tage. Eine Umzäunung sorgt dafür, dass kleine Spieler sich nicht ohne Weiteres aus dem Staub machen können. Und ein großer Parkplatz erleichtert die An- und Abreise, falls nach dem Toben keine Kraft mehr für einen Fußweg übrig ist.

 

Strandbad-Spielplatz im Zeichen des Elements Wasser

Auch im Strandbad Schliersee können sich die Kleinsten unter Badegästen und Restaurantbesuchern über ganz neue Kletter- und Spielanregungen freuen – alle im Zeichen des Elements „Wasser“. Im Zentrum der neuen Anlage steht ein Klettergerüst, das einem Schiff nachempfunden ist. Balancierhölzer, Rutschstangen, Kletterseile und eine wellenförmige Rutsche bieten Bewegungsspaß vom Feinsten. Gleich zwei neue Schaukeln sorgen für eine schwungvolle Zeit direkt am Schlierseeufer: ein großes schwingendes Tau für geübte Schaukler sowie eine Nestschaukel, in der auch Kleinere ihren Platz finden.

 

 

Wasserpumpe verlockt zum Spritzen, Stauen, Staunen

Besonders gut bei kleinen Wasserratten kommt übrigens die neue Wasserpumpe an. Ob stauen, spritzen oder das Wasserrad hinabfließen lassen – dem Erfindungsreichtum rund ums kühle Nass sind kaum Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Auch rund um diese Anlage sind Holzhackschnitzel als Fallschutz ausgestreut. Dieser etwas piksende Untergrund eignet sich nur für unempfindliche Barfußläufer. Alle anderen fühlen sich mit festem Schuhwerk wohler.

 

Die Geräte auf dem neuen Strandbad-Spielplatz hat ein Privatmann aus Schliersee gestiftet, die Aufbauarbeiten hat die Gemeinde ausgeführt. Übrigens: Auch jugendliche Strandbadbesucher kommen nicht zu kurz. Für sie hat die Gemeinde die alten Tischtennisplatten durch zwei nagelneue ersetzt. In direkter Nähe zur Wasserwacht lässt sich unter schattigen Bäumen die eine oder andere Partie Pingpong spielen.

 

Mama-Meinung: Spielend durch Schliersee!

Fazit: Das Angebot an tollen Kletter- und Tobemöglichkeiten in Schliersee ist jetzt noch vielfältiger geworden. Besucher- und einheimische Familien können sich besser auf die unterschiedlichen Standorte verteilen. Beste Voraussetzungen also, dass diese Idee von Gemeindegärtner Reiner Pertl in Erfüllung geht: „Eine gute Zeit verbringen bei einer Tour von Spielplatz zu Spielplatz – das ist unser Wunsch für Familien in Schliersee.“

 

Spielplatz am Waldfestplatz Schliersee

Adresse fürs Navi:

Seestraße 36

83727 Schliersee

 

Spielplatz im Strandbad Schliersee

Seestraße 29a

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20 94 95

Web: www.strandbad-schliersee.de

Öffnungszeiten: 10:00‒22:00, je nach Witterung

 

Förderverein Kinder in Schliersee e. V. 

c/o Kasanda Farac

Tel.: 08026/607 94 83

Web: www.kinder-in-schliersee.de

E-Mail: info@kinder-in-schliersee.de

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Wunderbar wanderbar – Wandern von Miesbach an den Schliersee

Am 25. September 2016 fand ein „Wandertag für alle“ bei bestem Herbstwetter unter dem Motto „Wunderbar wanderbar“ von Miesbach an den Schliersee und zurück statt (wir berichteten:). Mehr als 320 begeisterte Wanderer aller Altersstufen haben daran teilgenommen.

Nun ist passend zu diesem Thema der entsprechende Flyer „Wunderbar wanderbar“ von der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach und der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt erschienen.

Man möchte es kaum glauben, aber ein guter Teil der Strecke findet auf häufig einsamen und unbekannten Wegen statt. Vor allem der Abschnitt vom Stadlberg zum Schliersberg, vorbei am Bemberg, führt über oft nur land- und/oder forstwirtschaftlich genutzte Straßen und ist reich an herrlichen Ausblicken auf die Gipfel des Mangfallgebirges und schließlich auf den Schliersee.

In dem achtseitigen Faltblatt finden sich detaillierte Informationen über den 24 km langen Rundweg, den man beliebig verkürzen und zum Beispiel ab Schliersee, bei der Hälfte der Strecke, mit dem RVO-Bus oder der BOB-Oberlandbahn zurück nach Miesbach fahren kann.

Man erfährt die Höhendifferenz, höchster und tiefster Punkt der Strecke, natürlich die Wegbeschreibung selbst, und ganze drei Seiten auf der Rückseite nehmen die dazugehörige Karte mit Streckenverlauf ein.

 

 

Die Wanderung ist sehr gut für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und vor allem mit leichtem Gepäck zu bewältigen, denn entlang der Strecke gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel die Stadlbergalm bei Kilometer 6 oder die Schliersbergalm bei Kilometer 12. Ganz zum Schluss, wieder angekommen in Miesbach, kann man sich noch mit einem erfrischenden italienischen Eis am Unteren Markt im „Eiscafe Edelweiss“ oder am Oberen Markt im „Eiscafe Cortina“ für einen erfolgreichen, langen Wandertag belohnen.

Jetzt heißt es nur noch, auf einen sonnigen, warmen Frühlingstag zu warten, und schon kann man einen schönen Tag mit Freunden und Familie bei einer abwechslungsreichen Wanderung genießen. Viel Spaß dabei!

Der Flyer „Wunderbar wanderbar“ Wunderbar wanderbar neuer Flyer und noch viele weitere Informationen zu Ausflügen und Wanderungen in und um Miesbach sowie Schliersee liegen in der Tourist-Information im Waitzinger Keller, Schlierseer Str. 16 in Miesbach, oder in der Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, kostenlos für Sie zum Mitnehmen bereit.

Gerne senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu. Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Wunderbar wanderbar“ und Ihrer Postanschrift an tourismus@schliersee.de.

 

 

Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Urlaub auf dem Bauernhof – ein abwechslungsreiches Erlebnis für Familien, aber auch für Ruhesuchende

In Schliersee gibt es viele Möglichkeiten, Urlaub auf dem Bauernhof zu machen.

Ich möchte Ihnen zwei Biohöfe vorstellen, die jeder für sich wunderschöne Erholungsorte darstellen und trotzdem sehr gegensätzlich sind.

Beim Sonnenstatter der Familie Hirtreiter lädt ein bunt blühender Bauerngarten direkt vor der Tür zum Eintreten ins Haus Schlierseeblick ein. Und der Name hält, was er verspricht! Hier findet sich ein Paradies für Familien mit Kindern, die einen Spielplatz mit Rutsche gleich im Garten vor dem Haus vorfinden und dort sowie im extra eingerichteten Spielzimmer oder der Spielscheune mit Kletterwand und Trampolin nach Lust und Laune toben können. Auf dem Hof werden neben vielen anderen Tieren u. a. seit über 30 Jahren süddeutsche Kaltblutpferde gezüchtet. Das sind schwere, bäuerliche Arbeitspferde unserer Region, die im Herbst an der Leonhardifahrt teilnehmen und dort gesegnet werden. Der Hof wird erstmals 1473 erwähnt. Hier wird Gemütlichkeit, aber auch Abenteuer und Erlebnis großgeschrieben. Urlaub ist auch im Berghäusl oder auf der eigenen Alm möglich.

Wer Ruhe und Erholung fernab von jeglichem Trubel sucht, ist auf dem Biohof Schwaig genau richtig. Auf dem Weg zum Hof kommt einem eine Katze geruhsam entgegengeschlendert, und hinter dem Haus grasen zahme, neugierige Kälber einer alten bayerischen Rasse, die hier zurückgezüchtet wird. Es gibt eine weitläufige Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen, einer kleinen Kapelle, duftenden Rosen und einem wunderschönen Grillplatz. Die Einrichtung der Räumlichkeiten ist maßgeschreinert und besteht aus eigenen Hölzern. Hinter einem alten, knorrigen Apfelbaum findet man ein uriges Saunahaus. Seit 1822 ist die Schwaige aus dem Jahre 1200 in Familienbesitz. Ruhe und Erholung sowie Achtung vor allen Lebewesen werden hier gelebt. Mir kommt es vor wie ein Stück Garten Eden, und würde ich nicht bereits in dieser Region leben, würde ich hier meine Auszeit verbringen wollen.

Bio-Hof Schwaig, Markus und Notburga Hofberger
Schwaig 2
83727 Schliersee
Telefon: 08026 2118
E-Mail: info@biohof-schwaig.de

Internet: http://www.biohof-schwaig.de

 

Beim Sonnenstatter

Familie Hirtreiter
Schießstättstraße 7
83727 Schliersee
Telefon: 08026 20011
E-Mail: info@gaestehaus-sonnenstatter.de

Internet: http://gaestehaus-sonnenstatter.de

 

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Das Weißwurstglöckerl – seit vielen Jahrzehnten eine Schlierseer Institution

In München gibt‘s das Bratwurstglöckerl, aber wir hier in Schliersee haben unser Weißwurstglöckerl ‒ oder auch nur Glöckerl, wie wir es liebevoll nennen.

Der Glöckerl-Klaus, eine Marionette mit Weißwürsten um den Hals und einer Brezn in der Hand, wacht über die Gäste in der kleinen, urboarischen Wirtschaft mitten in Schliersee. Im Gastraum haben 34 Personen Platz, und bei warmem Wetter gibt es zusätzlich vor dem Gasthaus 15 weitere Plätze. Der Saal bietet Platz für 6-8 Personen, die in ungestörter Runde feiern möchten.

Hier bekommen Sie eine gut bürgerliche Hausmannskost mit einer sensationellen Schweinshaxn auf Vorbestellung und einen Schweinsbraten als Geheimtipp. Besagte Weißwürste sind selbstverständlich aus einer regionalen Metzgerei. Es gibt Tegernseer Bier vom Fass sowie die Bierspezialitäten der Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach, wie z. B. die Saubere Schixs. Die Tageskarte wechselt regelmäßig, da auf zur Saison passende Gerichte geachtet wird, und auch der viel geliebte Kaiserschmarrn steht immer mal wieder darauf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, sodass man sich auch als große Familie hier immer wieder gern bekochen lassen möchte. Alle Speisen können übrigens auch mitgenommen werden, um sie in der Ferienwohnung oder auch als Picknick am See zu genießen.

Das „Glöckerl“ vom Weißwurstglöckerl ist eine ausgewachsene (Schweizer) Kuhglocke, die über dem Tresen hängt. Aber Vorsicht: Wer sie läutet, zahlt eine Runde!

Wolfgang Schliersmair und Rico Schätz, zwei junge Fast-Mittdreißiger und gelernte Gastronomen, kümmern sich um Ihr Wohl und sind auch immer für einen Ratsch (ein Gespräch) zu haben. Der eine oder andere Einheimischen-Tipp fällt dabei natürlich auch gerne ab. Im Glöckerl geht‘s urgemütlich zu. Berührungsängste braucht man nicht zu haben, sondern setzt sich einfach dort dazu, wo Platz ist. Hier trifft man auf Einheimische, kann leicht Kontakte zur hiesigen Bevölkerung knüpfen und so manches Schlierseer Gschichterl aufschnappen.

Etwas ganz Besonderes ist die Möglichkeit, dem Koch Rico beim Brutzeln seiner Speisen zuzuschauen. Spitzt man über den Tresen, findet man dort den großen Herd mitten im Gastraum. Dank neuester, 2016 installierter Ablufttechnik werden Küchengerüche nahezu neutralisiert. So hat der Gast die Gelegenheit, bei der Entstehung seines Mahls als Zuschauer dabei zu sein und sich Appetit machen zu lassen. An Guadn und Prost!!!

Restaurant Weißwurstglöckerl
Seestraße 11
83727 Schliersee
Tel.: 08026 6784

Öffnungszeiten:
Sommer       9:30-21:00 Uhr
Winter          9:30-20:00 Uhr
Montag Ruhetag

www.weisswurstgloeckerl.de

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.