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Eine kleine Moorwanderung

Servus, liebe Freunde des Schliersee Magazins,

heute nehme ich euch mit auf eine kleine Moorwanderung.

 

 

Unser Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz in Schliersee-Neuhaus an der Auffahrt zum Spitzingsee. Hier hält natürlich auch der Bus aus Schliersee. Vom Wanderparkplatz aus nehmen wir den Wanderweg Richtung Aurach. Nach ca. 2 km erreichen wir die Abzweigung ins Moor und tauchen ab in eine ganz andere Welt.

 

Die Stille nimmt uns sofort gefangen und wir können fast unmittelbar abschalten. Der Moorboden federt jeden Schritt ab. Schritt für Schritt breitet sich ein Gefühl der Leichtigkeit in uns aus.

 

Diese kleine Moorlandschaft ist ein wirkliches Paradies. Unzählige Fischreiher begleiten uns heute, der Biber macht sich emsig an den Birken zu schaffen und die Fische springen im Bachbett. Natur pur – direkt vor der Haustür. Und für mich eine willkommene Abwechslung zu den klassischen Wanderungen hier am Schliersee und Spitzingsee.

 

Da ich quasi direkt an der Filzenrunde in Neuhaus wohne, ist der Moorwanderweg häufig eine willkommene Verlängerung meiner Hausrunde.

 

Ungefähr auf halber Strecke der Wanderung gelangt man nach Aurach. Hier trifft man auf einige historische Häuser. Zu nennen ist hier zum Beispiel der „Wölflhof“ mit seiner stattlichen Einfirstanlage und den barocken Malereien aus dem Jahr 1735. Direkt gegenüber befindet sich der denkmalgeschützte Mairhof aus dem späten 18. Jahrhundert. Neben dem Maierhof steht eine sehenswerte Kapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

 

 

Nach einer kurzen Rast mache ich mich auf dem Rückweg. Denn Wandern macht schließlich hungrig. Nach der Wanderung empfehle ich euch eine Einkehr im Wirtshaus-Café Brunnhof im Josefstal oder bei Carola im Bistro des TC Neuhaus.

 

 

TC Neuhaus am Hachlbach

Aurachstr. 30

83727 Schliersee

Tel.: 08026/71800

 

Wirtshaus-Café Brunnhof

Aurachstr. 1

83727 Schliersee/Josefstal

Tel.: 08026/7283

 

 

 

Stefan Holtmeier

Der gebürtige Niederrheiner lebt seit 2008 am Schliersee. Nach vielen nationalen und internationalen Stationen ist der langjährige Sales Director eines italienischen FMCG-Konzerns in seiner Wahlheimat Schliersee heimisch geworden. Der Spezialist für Content Marketing liebt die Natur und Landschaft hier im Oberland. Seine Leidenschaft gehört der Fotografie.

 

 

 

Alpenbahnen Spitzingsee – ein wahrer Skigenuss

Du bist in Schliersee im Urlaub? Dann erwarten dich gerade Traumbedingungen bei uns im Skigebiet. „Ski und Rodel gut“ – das stimmt am Spitzingsee tatsächlich. Und unter der Woche musst du beim Skifahren nicht mal am Lift anstehen. Nutze die Möglichkeit, von Montag bis Freitag zum Skifahren zu gehen, und lege deine „Skipause“ auf das Wochenende.

 

 

Ski anschnallen – und sofort kann es losgehen

Ich war an einem Donnerstag beim Skifahren, und ich musste weder an der Kasse noch am Lift anstehen, selbst die Pisten waren leer, und ich habe sogar einen Parkplatz direkt an der Piste ergattert. Wenn du bei uns im Urlaub bist, kannst du mit deiner Schlierseer Gästekarte kostenlos den RVO-Bus zum Spitzingsee nehmen, dann sparst du dir zusätzlich die Parkgebühr. Allen Tagesgästen empfehle ich das BRB-Kombiticket von München aus. Das kostet aktuell nur 55 Euro pro erwachsene Person – BRB-Fahrt, RVO-Bus und Tagesskipass.

 

Genuss-Gipfel auf 1.580 Metern

Mein Lieblingsplatz im Skigebiet ist der Rosskopf-Gipfel, der höchste Punkt, den du bei uns mit einem Lift erreichen kannst. Für mich gehört der Abstecher auf den Rosskopf-Gipfel zu meinem Skitag dazu, auch wenn ich die letzten Meter vom Sessellift zu Fuß hochgehen muss. Der Blick über die schneedeckten Gipfel ist atemberaubend – und das jedes Mal aufs Neue. Bedenke, dass du nur über eine schwarze Piste wieder hinunterkommst. Die ist steil und tatsächlich für Anfänger nicht geeignet!

 

Kaiserschmarrn und Currywurst

Zu einem perfekten Skitag gehört für mich auf jeden Fall der Einkehrschwung. Ich musste an keinem Lift anstehen – da ist der Liegestuhl auf der Sonnenterrasse von der Osthangalm eine willkommene Pause. Die Terrassen der Jagahüttn, Unteren Firstalm und Osthangalm waren gut gefüllt, aber ich habe schnell einen Platz gefunden. Serviert werden Hüttenspezialitäten wie Currywurst und Kaiserschmarrn: für echtes Traum-Skitag-Feeling!

 

Nächtliches Betretungsverbot der Pisten

Hinweis für alle Tourengeher: Von 17:30 Uhr bis 8:00 Uhr herrscht am Spitzingsee auf den Pisten ein Betretungsverbot. Dieses Betretungsverbot gilt nicht, um dich zu ärgern, sondern zu deiner eigenen Sicherheit. Es ist lebensgefährlich, die Pisten während der nächtlichen Pistenpräparierung zu betreten oder zu befahren, und deshalb vom Markt Schliersee verboten. https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/fileadmin/user_upload/alpenbahnen-spitzingsee/Anordnung_01.02.2022.pdf

Wusstest du, dass die Alpenbahnen donnerstags und freitags die Flutlichtanlage am Stümpfling einschalten? Der Flutlichtskipass gilt von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr für die Stümpfling-4er-Sesselbahn.

Wenn du nachts Skitouren gehen willst, kannst du unsere neue Nachtskitouren-Route wählen. Da triffst du keine Pistenraupe, und die Route ist mit dem Naturschutz abgestimmt. https://magazin.schliersee.de/offizielle-nachtskitouren-route-am-spitzing/ Von anderen nächtlichen Touren wird zum Schutz der Wildtiere dringend abgeraten.

 

 

Und was brauchst du jetzt für einen Skitag in Pandemie-Zeiten bei uns am Spitzingsee?

Du brauchst eine Maske und einen 2G-Nachweis mit Ausweis.

Aktuelle Hygieneregeln (Stand: 10. Februar 2022): „Für die Nutzung der Liftanlagen ist nach den aktuellen behördlichen Vorgaben ein 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) zusammen mit einem gültigen Ausweis vorzulegen. In den Liften besteht Maskenpflicht.“ Alpenbahnen Spitzingsee

 

Aktuelle Informationen unter: https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/winter/

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wandern im Spätherbst | Von Fischbachau nach Schliersee

Wenn du lieber von A nach B läufst als mit Rückwegen oder Rundwegen, dann empfehle ich dir die Tour von Fischbachau nach Schliersee. Bestenfalls nimmst du den Bus nach Fischbachau. Von der Ortsmitte in Fischbachau brauchst du für die rund zehn Kilometer (und 350 Höhenmeter) etwa drei Stunden nach Schliersee. Zuerst geht es die Teerstraße bergauf an der kleinen Ortschaft Faistenau vorbei. Ab jetzt lohnt sich immer wieder der Blick zurück: Herrlich thronen Breiten- und Wendelstein über dem Leitzachtal.

 

 

Im Spätherbst sind unsere höhergelegenen Wanderwege und Gipfel oft schon schneebedeckt. Selbst bei meiner Tour von Fischbachau über das Taferlmoos nach Schliersee gerate ich etwa bei Höhenmeter 1.000 in Schnee. Da ich gute Schuhe und Wanderstöcke dabeihabe, ist dies aber kein Problem. Denke auch an warme Kleidung, denn im schattigen Wald ist es feucht und kalt. Ich liebe den Geruch von feuchtem Herbstlaub. Auch das Geräusch von knirschendem Schnee unter meinen Schuhen hat etwas Meditatives. Dazu das bunte Herbstlaub ‒ das ist für mich die perfekte Mischung. Der Weg geht über Holzstufen zum Taferlmoos. Hier hilft dir ein Holzsteg, das Moos zu überqueren. Auf der anderen Seite des Breitenbergs erwartet dich Mischwald und wenn sie scheint, auch die Sonne. Ab und zu kannst du den Schliersee durch die Bäume glitzern sehen. Eine wahre Aussichtstour ist die Wanderung jedoch nicht. Der mit den üblichen gelben Schildern ausgeschilderte Weg führt abseits der Touristenströme und du kannst die Tour in Ruhe genießen. In Schliersee kommst du an der Unterleiten heraus und bist schnell am See, um die letzten Sonnenstrahlen des Spätherbstes zu genießen.

 

Der Bus von Schliersee nach Fischbachau ist der RVO 9552. Er braucht für die Strecke 20 Minuten. Falls kein Bus zu deiner gewünschten Abfahrtszeit fährt, kannst du auch die BRB (Bayerische Regiobahn) nehmen, die stündlich fährt. Allerdings brauchst du vom Bahnhof Fischbachau bis zum Startpunkt etwa 45 Minuten zu Fuß.

 

 

Viel Spaß!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Tipps Juni 2021: Testzentrum an der Schlierseer Vitalwelt auch für Urlauber

Servus aus Schliersee,

auch wenn das Wetter es noch nicht so richtig vermuten lässt: Der Sommer steht vor der Tür.

Sommer? Endlich wieder Urlaub in Schliersee? Ja, die Inzidenzzahlen sind auch bei uns im Landkreis Miesbach gesunken und seit Samstag können uns Urlaubsgäste endlich wieder besuchen.

Die Außengastronomie und die touristischen Einrichtungen haben wieder geöffnet. Einem Urlaub in Schliersee steht nichts mehr im Weg. Für die Anreise brauchen Sie einen negativen PCR-, POC- Antigen- oder einen Selbsttest unter Aufsicht, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Dieser Test muss während Ihres Urlaubs derzeit alle 48 Stunden erneuert werden. Wenn Sie vollständig geimpft sind oder als genesen gelten, sind Sie davon befreit. Als Hotelgast können Sie den Innenbereich des Hotelrestaurants und den Kur-, Therapie- und Wellnessbereich nutzen. Bitte halten Sie sich an die aktuell geltenden Hygienevorschriften wie Maskenpflicht und Abstand. Um Ihnen die Testpflicht zu erleichtern, haben wir an der Vitalwelt Schliersee ein Corona-Schnelltestzentrum eingerichtet.

 

 

Die Öffnungszeiten sind sehr umfangreich. Hier können Sie sich kostenlos per Rachen-, Nasen- und Lolli-Test testen lassen, auch wenn Sie aus dem Ausland anreisen. Sie sollten sich vorher unter www.reihentestung.de registrieren, um den Ablauf zu erleichtern. Per QR-Code können Sie dann im Testzentrum einchecken und erhalten kurze Zeit später das Testergebnis auf Ihr Smartphone. Den negativen Test können Sie ebenfalls im Einzelhandel, in der Gastronomie und etwa bei Bergbahnen nutzen, falls dies noch notwendig sein sollte.

Ich hoffe, dass Sie uns bald besuchen und die Schönheit sowie das entspannte Lebensgefühl von Schliersee wieder genießen können. Um Stress vor Ort zu vermeiden, empfehle ich Ihnen, den ÖPNV zu nutzen.

 

 

Parkplatzsuche am Ausgangspunkt der Wanderung? Das muss nicht sein. Sie als Schlierseer Urlaubsgast können Busse kostenfrei nutzen. Ab sofort sind auch die Wendelstein-Ringlinie und der Bus vom Spitzingsee in die Valepp wieder in Betrieb.

Der Bus rund um den Wendelstein bringt Sie jeweils zweimal täglich vom Bahnhof in Neuhaus im und gegen den Uhrzeigersinn 100 Kilometer um den Wendelstein bequem durch die Region. Um 8:46 Uhr und 15:36 Uhr fährt Sie die Wendelsteinringlinie (Kurs A) in Richtung Fischbachau und um 8:35 Uhr und 15:45 Uhr (Kurs B) in Richtung Bayrischzell.

Der Bus vom Spitzingsee ist auch wieder unterwegs. Siebenmal am Tag fährt er Sie von Spitzingsee in die Valepp (9560B).

Ich freue mich nach so langer Zeit auf ein gemütliches Beisammensein mit Freunden, einen Feierabendplausch, eine Brotzeit auf der Alm oder unten am Schliersee und vor allem auf Sie, wenn Sie uns jetzt endlich wieder besuchen dürfen.

 

Viele Grüße aus Schliersee

 

 

PS.: Wussten Sie, dass die Autorin Ursula Weber gerade ihr zweites Wanderbuch „Wandern auf kraftvollen Wegen“ herausgebracht hat? Ein Schlierseer Klassiker, der „Wasserfall-Rundweg“, hat es in das Buch geschafft ‒ und natürlich auch wieder eine „sagenhafte“ Geschichte zur Wanderung.

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Almenwanderung am Spitzing | Sehenswertes Schliersee

Ich werde euch in der nächsten Zeit alle sechs Wege von „Sehenswertes Schliersee“ vorstellen. Heute fange ich am Spitzingsee an, da das Wetter dort oben momentan besonders schön ist. Der Spätherbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die „Almenwanderung am Spitzing“ führt vom Spitzingsattel zur Ochsenalm.

Alle, die uns aktuell nicht besuchen können, bekommen in meinem Video einen Vorgeschmack auf die Wanderung. Wenn ihr euch die App herunterladet, könnt ihr euch auch schon vorab durch den Audioguide klicken ‒ ganz bequem von zu Hause aus.

 

 

Sehenswertes Schliersee seit Anfang November

Die App „Sehenswertes Schliersee“ von story2go wurde Anfang November coronabedingt in ganz kleinem Rahmen der Presse im Heimatmuseum vorgestellt. Unter den Teilnehmenden befanden sich die Initiatorin Beatrix Seidenfus, die App-Entwicklerin Sabrina Ganter von Radio Tourism, Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, der Vorsitzende des Touristikvereins Johannes Wegmann und Kuramtsleiter Mathias Schrön. Seitdem kann jeder die App kostenlos herunterladen. Auf sechs Spaziergängen durch Schliersee werden Geschichte und Geschichten für Einheimische und Urlauber erzählt.

 

Die Almenwanderung am Spitzing startet am Spitzingsattel. Am besten erreicht ihr den Sattel mit dem Bus. Das erste denkmalgeschützte Gebäude ist die Michlbauernalm aus dem 18. Jahrhundert direkt an der Hauptstraße. Weiter geht es entlang des Ostufers des Spitzingsees zum Perfall-Denkmal zu Ehren des Schriftstellers Anton von Perfall. Im Ort führt uns der Weg zur Kirche Sankt Bernhard, einer der am höchsten gelegenen Pfarrkirchen Bayerns, dann zum Forsthaus, zur ehemaligen Mautstelle und zum Holznerhaus, das nach dem Ersten Weltkrieg entstand. Auf dem Bockerlbahnweg geht es weiter, vorbei an den Valepper Almen zum Blecksteinhaus und dann entlang der Valepp bis zur Waitzinger Alm, zum Forsthaus Valepp sowie zur Maria-Hilf-Kapelle. Kurz darauf erreicht ihr nach insgesamt knapp zehn Kilometern, kurz vor der Grenze nach Österreich, das heutige Ziel: die wunderschöne Ochsenalm. Im Sommer könnt ihr zurück den Bus nehmen. Im Winter oder außerhalb der Saison geht es zu nur Fuß. Eine einfache, aber schöne Wanderung. Einkehrmöglichkeiten in der Albert-Link-Hütte und dem Blecksteinhaus – momentan nur to go (Stand: November 2020).

 

Sehenswertes Schliersee erzählt euch Geschichte und Geschichten auf sechs Wegen vorbei an 70 Baudenkmälern rund um den Schliersee. Den Audioguide (App) könnt ihr ab sofort für Android und Apple auf euer Smartphone oder Tablet herunterladen. Zusätzliche Informationen erhaltet ihr über die QR-Codes, die ihr auf blauen Tafeln an vielen Denkmälern findet. Die Informationen mit passenden Links zu Beiträgen und Videos aus unserem Schliersee Magazin werden ständig erweitert und aktualisiert.

 

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Alpiner Premiumweg Spitzing Panorama ‒ ein fordernder, spannender Steig

Es gibt über 600 Premiumwanderwege in Europa. Der erste Premiumweg der Alpenpfade Alpin Tegernsee Schliersee ist nun beschildert, markiert und zertifiziert: Er heißt Spitzing Panorama. Der Weg ist bestens geeignet für den trittsicheren Wanderer. Wer Premiumweg hört und einen komfortablen Spazierweg erwartet, liegt allerdings falsch. Es gibt keine richtigen Kletterstellen, aber der Wanderweg ist anspruchsvoll. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung sind Pflicht. Bei Regen solltest du nicht gehen, da einige rutschige Steilstücke vorhanden sind. Der Weg ist, weil er als Premiumweg zertifiziert ist, perfekt ausgeschildert. Sogar Schilder mit einer Wanderkarte hängen an verschiedenen Stellen. Trotzdem empfehle ich, immer eine Wanderkarte im Rucksack zu haben, um flexibel zu bleiben, wenn du dich bei uns nicht so gut auskennst.

 

 

Höhenmeter, die sich lohnen

Entweder reist du mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus von Neuhaus zum Spitzingsee ‒ Linie 9562) an oder du parkst dein Auto auf dem Parkplatz der Stümpflingbahn. Einstieg in den Weg ist die Bergstation der Stümpflingbahn. Von dort aus geht es über den Suttenstein zur Bodenschneid. Vorbei am Bodenschneidhaus und der Unteren Freudenreichalm, führt der Pfad auf der anderen Seite wieder steil hinauf zur Freudenreichkapelle St. Leonhard. Über den Ankelgrat geht es dann in Richtung Brecherspitze. Am Brecherspitzvorgipfel hast du die Möglichkeit, einen Abstecher auf die Brecherspitze zu machen. Der Premiumweg geht aber direkt hinunter zur Oberen Firstalm. Hier würde ich eine Pause einlegen und beispielsweise Spinatknödel genießen, die ich wirklich empfehlen kann. Von der Firstalm ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt, der Bergstation der Stümpflingbahn. Für den erfahrenen Wanderer mit guter Kondition ein lohnender Rundweg in den Bergen am Spitzingsee.

Für den etwa 10 km langen Premiumweg solltest du 5 Stunden einplanen (etwa 900 Hm).

Die Gemeinde Schliersee hat diesen Weg in Zusammenarbeit mit der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS), dem Kompetenzzentrum für Tourismus im Landkreis Miesbach, vom Deutschen Wanderinstitut e. V. zertifizieren lassen. Tim Coldewey ist Teil des Teams der ATS und Experte für Produktentwicklung Rad und Wandern sowie Erlebnisraumdesign ‒ und er kümmert sich auch um Zertifizierungen von Wanderwegen.

 

 

Bitte achte auf das Wetter, im Herbst kann es bei uns kurzfristig zu einem Wintereinbruch kommen und der Premiumweg schneebedeckt sein. Dann raten wir von dieser Wanderung dringend ab.

 

Aber was bedeutet das Wandersiegel: Premiumweg?

„Premium-Wanderwege sind Strecken- und Randwanderwege, die nicht nur hervorragend markiert sind, sondern darüber hinaus einen besonders hohen Erlebniswert aufweisen. Hier ist ein ausgewogen schönes Wandererlebnis garantiert. Angenehme Wegbeläge und Pfade gestalten diese Wege ebenso wie viele Details: Aussichten, Waldbilder, Gewässer, Felsstrukturen, kulturhistorische Kleinode und vieles mehr können zu abwechslungsreichen Wanderungen beitragen.“ (Quelle: https://www.wanderinstitut.de/deutsches-wanderinstitut/premiumwandern/zertifikate/)

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Die Josefstaler Wasserfälle: Winterwanderung im Josefstal

Wenn du Lust auf eine erholsame und leichte Wanderung im Winter hast, kannst du dich, so wie ich es getan habe, auf den Weg zu den Josefstaler Wasserfällen machen. Der Besuch dort bietet mehrere einzigartige Stationen, welche jedes Mal abhängig von Tages- und Jahreszeit auf neue Art und Weise die Faszination der Natur zeigen. Ich bin nach der Arbeit noch dort hingefahren ‒ du  kannst also auch nach Lust und Laune aufbrechen, wann du gerade Zeit hast.

 

 

Die Anfahrt

Ganz vorneweg: Wenn du mit dem Auto kommen möchtest, darfst du nur auf gekennzeichneten Flächen parken, aber du hast auch die Möglichkeit, mit dem Zug oder dem Bus zu fahren. Daher empfehle ich dir, wenn du mit dem Auto kommst, eher an einem ruhigen Nachmittag die Wanderung anzutreten. Die Josefstaler Wasserfälle befinden sich in Neuhaus, am Ende vom Josefstal. Von dort, wo ich geparkt habe, waren es nur einige Minuten bis zum Wegweiser.

 

Die Wanderung

Entlang des Hachlbachs gehe ich durch den wundervollen Wald den Wasserfällen entgegen. Fast komme ich mir vor wie in einem Zauberwald, die Gegend lädt zum Träumen ein. Es dauert nicht lange, da erreiche ich den ersten und  größten der Wasserfälle. Ich bin erstaunt über das laute Rauschen und die gewaltigen Wassermassen, die den zwölf Meter hohen Felsen hinunterstürzen. Nach einer kleinen Pause gehe ich weiter den Weg, der mich oberhalb der Wasserfälle entlangführt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als ich die vielen weiteren Kaskaden sehe. Relativ am Ende entdecke ich noch einen recht eindrucksvollen Wasserfall, zu dem ich ein kleines Stück hinabsteige. Direkt davor setze ich mich eine Weile hin und spüre ab und an ein paar Tropfen, die mir durch den kühlen Bergwind ins Gesichts geweht werden. Vielleicht findest auch du diese Stelle und verweilst dort einen Augenblick.

 

Das Ziel

Nach einem etwas steileren Abschnitt bin ich auf einer Freifläche oben angekommen. Idyllisch plätschert der Bach vor der beeindruckenden Bergkulisse entlang. Wenn du dort ebenfalls angelangt bist, hast du viele Möglichkeiten. Entweder gehst du den gleichen Weg wieder zurück, oder du wanderst über eine Brücke noch zur Stockeralm. Diese ist zwar unbewirtschaftet, aber dennoch ein schönes Ziel. Von dort aus kannst du über die Spitzingstraße einen Rundweg machen oder ‒ wenn du eine längere Wanderung unternehmen möchtest ‒ auch Richtung Spitzingsattel und Brecherspitz gehen. Da es bald dunkel wird, spaziere ich wieder zurück und trete erfrischt meinen Heimweg an.

 

 

Meine Tipps

Ich rate dir, selber Essen und Trinken mitzunehmen, im Winter zum Beispiel einen warmen Tee. Außerdem ist es optimal, feste Schuhe zu tragen, da der Weg zu Beginn recht vereist und rutschig ist. Zudem ist eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu empfehlenes ist umweltschonend und außerdem praktischer.

 

Mein Fazit

Egal, ob du viel oder wenig Zeit zur Verfügung hast: Diese Wanderung kann zeitlich beliebig geplant werden. Auch denn du eine Familie mit kleineren Kindern hast oder im Rentenalter bist, ist diese Route perfekt. Unabhängig von Zeit und Alter: Mit dieser Winterwanderung kannst du nichts falsch machen!

 

 

Anna Menhart

Heimatliebende und gebürtige Schlierseerin, angehende MFA, Hobby-Fotografin und am liebsten auf’m Berg, um sich jedes mal aufs Neue für die Heimat zu begeistern.

 

 

 

Smaragdgrüne Oase oberhalb vom Spitzingsee – der Grünsee

Wer bei uns in Schliersee nach ruhigen Plätzen sucht, kann durchaus fündig werden. Ein Lieblingsplatzerl von mir ist der in der Sonne smaragdgrün-leuchtende Grünsee, der seinem Namen alle Ehre macht. Er ist wirklich herrlich grün!

Bevor jetzt ein Aufschrei kommt, dass ich die letzten ruhigen Fleckerl in Schliersee verrate – das tue ich nicht. Ich wandere nur auf eingezeichneten Wanderwegen oder Bergpfaden. Wanderkarten erhaltet ihr natürlich bei uns in der Gäste-Information Schliersee oder unter https://www.tegernsee-schliersee.de/wanderkarte-bestellen. Für mich ein Garant für entspanntes Wandern ist die Wahl der „richtigen“ Uhrzeit. Natürlich gehe ich nicht am Wochenende und, wenn doch, auch später los als die meisten. Ich bin kein Frühaufsteher und ich mag das Spätnachmittagslicht. Statt mich hinaufzuquälen und zu schwitzen, entscheide ich mich heute für eine bequemere Variante mit viel Ruhe und Zeit zum Genießen. Die Stümpfling-Sesselbahn bringt mich in kurzer Zeit nach oben, und schon stehe ich inmitten unserer schönen Schlierseer Bergwelt.

 

 

Traumaussicht vom Rosskopf-Gipfel

Der Bergweg zum Rosskopf-Gipfel ist schnell geschafft, und wenn ihr auf dem Bankerl am Kreuz sitzt, könnt ihr herrlich die Aussicht genießen. Eigentlich ist das schon so schön, dass es zum Abschalten vom Alltag reicht. Aber mein heutiges Ziel ist der Grünsee, der auf 1.393 m in einer Karmulde liegt. Etwas unterhalb des Gipfelkreuzes müsst ihr den Weidezaun bei einem Holz-Übersteig überklettern. Der steile Bergpfad führt dann, immer mit Blick auf den See, hinunter und sollte nur bei Trockenheit und mit der richtigen Ausrüstung (Wanderstöcke, festes Schuhwerk) gegangen werden. Nach starken Regenfällen ist der Weg sicher nicht empfehlenswert. Die etwa 200 Höhenmeter sind schnell hinabgestiegen. Der Pfad geht direkt über die Weide, bis er sich kurz vor dem Grünsee etwas verliert. Genau in dem Moment, als ich am Grünsee ankomme, schaut die Nachmittagssonne hinter den Wolken hervor.

Ruhe finden am Grünsee

Der See leuchtet smaragdgrün und ist wirklich ein ganz besonders schönes Fleckerl. Ich sitze ganz alleine am See und genieße die Ruhe und die warmen Sonnenstrahlen, die mir ins Gesicht scheinen. Als das Bimmeln der Kuhglocken immer lauter wird, drehe ich mich um. Ganz brav kommt eine Kuh nach der anderen, den Pfad hinuntergelaufen. Die Kühe freuen sich über eine Abkühlung im See und waten durch das Wasser. Es fühlt sich ein bisschen an wie an einem Wasserloch in Afrika, nur in Oberbayern eben. Ich sitze eine Stunde einfach nur da, beobachte die Kühe und genieße die Stille, die nur durch das Läuten der Kuhglocken unterbrochen wird. Jetzt wird es Zeit zum Aufbruch. Ein kleiner Pfad bringt mich zur Forststraße, und von da ab führt die Schotterstraße in etwa eineinhalb Stunden über die Haushamer Almen steil hinunter zur Albert-Link-Hütte (Montag Ruhetag) und dann zurück zum Parkplatz. Die Terrasse der Albert-Link-Hütte ist für mich jetzt DER Platz für eine gemütliche Brotzeit.

TIPP: Wer keine Zeit mehr zum Einkehren in der Albert-Link-Hütte hat, sollte zumindest ein frischgebackenes Brot aus dem Steinbackofen mitnehmen. Das schmeckt himmlisch.

Wer die Ruhe sucht, kann sie bei uns auch finden.

Wer sich den Grünsee auf einer Wanderkarte anschauen möchte, wird hier fündig: https://v.bayern.de/Bhx83

 

 

Parken Wanderer – Bergbahnbenutzer

Die bahneigenen Parkplätze an der Taubensteinbahn und der Stümpflingbahn sind für alle Benutzer gebührenpflichtig (Tagesticket: € 5,00). An der Stümpflingbahn sind die Parkplätze ab 18:00 Uhr gesperrt. Beim Kauf eines Bahntickets und gegen Vorlage des Kaufbelegs/Parkabschnitts am gleichen Tag werden 2,00 € zurückerstattet.

Per Bahn und Bus (BOB und RVO)

Die Bayerische Oberlandbahn bringt Sie im Stundentakt ab München nach Fischhausen-Neuhaus. Von dort geht es mit dem RVO weiter zur Haltestelle Spitzingsee Kirche und dann zu Fuß in ca. fünf Minuten zur Talstation der Stümpflingbahn. Die Busfahrt zum Spitzingsee ist für Inhaber der Schlierseer Gästekarte kostenfrei.

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Das „Kufsteinerland“ mit dem Bus zu Gast bei uns in Schliersee

Unsere neue Buslinie von Schliersee nach Kufstein wird von Gästen und Einheimischen gleichermaßen gut angenommen. Zweimal täglich fährt der Bus in jede Richtung und ermöglicht den Schlierseern einen günstigen und stressfreien Tag in Österreich und bringt umgekehrt die Kufsteiner zu uns nach Schliersee – mit vielen Haltestellen entlang der Strecke in Fischbachau, Bayrischzell, Landl und Thiersee selbstverständlich.

 

 

Vor ein paar Wochen bin ich zur Eröffnung der neuen Buslinie mit unserem Kuramtsleiter nach Kufstein gefahren, um diese für euch zu testen. Jetzt hat uns Kathrin Baumgartner vom Tourismusverband Kufsteinerland in Schliersee besucht. Zusammen waren wir auf dem Genusscampus und haben die Whiskydestillerie Slyrs und die Genussschmelzerei Essendorfer besucht. Außerdem hat Mathias Schrön ihr empfohlen, das nächste Mal auch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum zu besuchen. Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug an Schlierseer Highlights. Aber bei uns im Schliersee Magazin findet ihr ja die ganze Bandbreite an Schlierseer Erlebnismöglichkeiten. Einfach durch“blättern“!

Bei einem Kaffee in der Slyrs Caffee & Lunchery hat Kathrin uns auch noch ein paar Tipps für einen nächsten Bus-Trip zu ihr nach Kufstein gegeben.

Kaiserlift Der Kaiserlift bringt euch in 20 Minuten ins Kaisergebirge. Der 2015 generalsanierte Lift ist einer der ältesten Einzelsessel Österreichs. Die Bergstation ist das Brentenjoch in 1.200 Metern Höhe, und dort warten unzählige Wanderwege, Kraftplätze und Aussichtsgipfel auf euch. Falls ihr einen Wandertipp möchtet, bleibt doch kurz beim Tourismusverband Kufsteinerland in der Stadtmitte von Kufstein stehen – die Kollegen aus Kufstein helfen euch gerne weiter. In einer knappen halben Stunde könnt ihr den Kaiserlift vom Busbahnhof in Kufstein zu Fuß erreichen.

01. Mai bis 31.Oktober 2019 von 8:30 – 16.30 Uhr geöffnet

Badetag am Thiersee Der Thiersee liegt etwas oberhalb von Kufstein auf 616 Metern Höhe im kleinen Ort Thiersee, der auch Einkaufsmöglichkeiten bietet. Der See lockt mit seinem grünlich schimmernden Quellwasser unterhalb des beliebten Wanderziels – dem Pendling. Also packt die Badehose ein und genießt einen Tag am Thiersee, die neue Buslinie bringt euch bequem und umweltfreundlich hin und zurück. Es gibt einen Bootsverleih, einen Kinderspielplatz, eine Wasserrutsche und einen Beachvolleyballplatz. An der Badeanlage kostet die Tageskarte 4 Euro (für Erwachsene) und rund um den Thiersee mit seinen Badestegen und Badestränden 3 Euro (für Erwachsene).

 

 

Danke für deinen Besuch bei uns in Schliersee und deine Tipps für unseren nächsten Besuch bei euch in Kufstein, liebe Kathrin.

Tipp: Gäste mit der Gästekarte können die Buslinie Schliersee–Kufstein kostenfrei benutzen. Einfach mal losfahren und die Gegend erkunden, aber wieder zurückkommen: zu uns nach Schliersee!

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Buslinie von Schliersee nach Kufstein gestartet – einsteigen bitte!

Am Samstag wurde die Buslinie von Schliersee nach Kufstein eröffnet. Um 8:45 Uhr ging es bei uns in Schliersee los. Einheimische und Schlierseer Gäste nutzten gleich den ersten Bus. Nach einem Schlenker über Fischbachau, fuhr der Bus über Geitau, Bayrischzell und Landl nach Thiersee.

 

 

Die Umsteigehaltestelle am Wochenende ist „Thiersee Passionsspielhaus“ (Mo.-Fr. müsst ihr schon in Landl umsteigen). Der österreichische Bus brachte uns kurze Zeit später runter nach Kufstein. Die Zeit verging wie im Fluge und bereits kurz nach 10:00 Uhr standen wir am Bahnhof in Kufstein. Am Samstag war in Kufstein Ritterfest auf der Festung mit einem Festumzug durch die Stadt. Überall liefen Ritter mit ihren Rüstungen herum. Wir besuchten zuerst die Kufsteiner Touristeninformation im Zentrum, um uns ein paar Tipps für den Tag zu holen. Natürlich stand an diesem Tag das Ritterfest im Mittelpunkt. Wir aber beobachteten das Treiben auf dem Marktplatz bei einem Kaffee und entschieden uns dann für einen Besuch der Riedel Glas-Fabrik. Das Unternehmen stellt seit 1756 hochwertige Gläser und Dekanter her. Ihr habt die Möglichkeit, die Schauglashütte mit Shop, Outlet und Riedel Glass Cabinet zu besichtigen. Um kurz nach vier ging es vom Kufsteiner Bahnhof aus zurück nach Deutschland und wir waren um 17:30 Uhr wieder zu Hause in Schliersee. Die genauen Abfahrtzeiten entnehmt ihr bitte dem Busfahrplan.

➡️ Wir freuen uns auch ganz besonders auf Gäste aus dem Kufsteiner Land, die Schliersee entdecken wollen. Natürlich könnt ihr unsere Highlights wie das Markus Wasmeier Freilichtmuseum, den Genuss-Campus mit SLYRS und Essendorfer, die Natur rund um den Spitzingsee, eine Schifffahrt auf unserem schönen Schliersee oder eine Gondelfahrt hinauf zur Schliersbergalm erleben. Nehmt euch doch etwas Zeit und stöbert bei uns im Schliersee Magazin. Hier findet ihr ganz besondere Erlebnisse in Schliersee auch abseits des Trubels. Natürlich hilft euch unsere Gäste Information in der Vitalwelt Schliersee gerne. Schaut vorbei, wenn ihr in Schliersee seid. Vom Bahnhof sind es nur wenige Gehminuten zur Vitalwelt. Bald werden wir ein Video für euch bereitstellen für einen perfekten Tag in Schliersee, der genau auf die fünf Stunden Aufenthalt mit dem Bus zugeschnitten ist.
Die Fahrt kostet pro Person 6 Euro, mit der Gruppenkarte bis 5 Personen 9 Euro.

 

Mit der Gästekarte von Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell und Kufstein fahrt ihr kostenlos! Viel Spaß!

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee