Beiträge

Schlierseer Frühling im Glas ‒ eingelegte Löwenzahnknospen

Der Frühling zeigt sich in Schliersee gerade von seiner schönsten Seite. Die Wiesen sind wunderbar grün, und überall blüht Löwenzahn. Während sich die meisten Gärtner über den Löwenzahn im eigenen Garten ärgern, leuchtet er auf den Wiesen erfrischend gelb und erfreut das Auge.

 

 

Löwenzahn ist auch gesund

Von der Blüte bis zur Wurzel – du kannst alle Teile des Löwenzahns in der Küche verwerten. Löwenzahn ist sogar gesund, denn er enthält reichlich Vitamin C und Magnesium. Ich sammle heute nur die noch verschlossenen Knospen des Löwenzahns und lege diese in Essig ein. Sauer eingelegte Löwenzahnknospen ‒ ein Schmankerl, das jeden bayerischen Antipasti-Teller aufpeppt. Das geht einfach und ist dennoch etwas Besonderes.

 

Zutaten:

1 Handvoll Löwenzahnknospen
100 ml Wasser
100 ml naturtrüber Apfelessig

Salz, Pfeffer

Einweckglas

 

So geht’s: Wenn du genügend Löwenzahnknospen gesammelt hast, musst du sie waschen und trocken tupfen. Dann kannst du sie mit Salz bestreuen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag das Salz abspülen und die Mischung aus Wasser und Apfelessig kurz aufkochen. Wenn du magst, kannst du auch noch Zwiebeln, Knoblauch oder Kräuter hinzufügen. Dann die Löwenzahnknospen kurz in der Essig-Wasser-Mischung blanchieren und in sterile (ausgekochte) Weckgläser füllen. Kühl lagern.

Etwa zwei Wochen später sind die Knospen durchgezogen und der Frischekick für deine Brotzeit oder deinen Vorspeisenteller.

So kannst du dir den Schlierseer Frühling konservieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen. Viel Spaß!

 

 

TIPP: Wenn du schon Löwenzahnknospen sammelst, nimm doch ein paar mehr mit und schwenke sie ganz kurz in Butter. Mit Salz und Pfeffer würzen – das schmeckt auf frischem Bauernbrot himmlisch.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Heimatnudeln: “pfiffig und lokal”, ein Stück Heimat in Schliersee

NEU am Schlierseer Bahnhof – “pfiffig und lokal” – ist eure neue Anlaufstelle für frische, hausgemachte Nudeln, Käse, Südtiroler Spezialitäten, Geschenke und Kaffee. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Bioladens im Bahnhofsgebäude (Bahnhofstraße 10 – gegenüber vom Café Jennerwein) haben Quirin Strillinger und sein Team liebevoll in ein Genussparadies verwandelt.

 

 

Heimatnudeln ist hier das Hauptthema. Ihr könnt sogar zuschauen, wie die „Nudel-Queen“ Anni die hausgemachten Nudeln direkt vor Ort im Laden herstellt. Quirin hat bereits 20 Sorten im Angebot. Verschiedenste Geschmacksrichtungen warten auf euch. Die Nudeln werden ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Den Weizengries bezieht er von der Leitzachmühle, die Eier kommen aus der Region und die Bio-Gewürze von Herbaria. Momentan experimentiert Quirin sogar an Schokonudeln, um auch das süße Segment zu erobern. Natürlich könnt ihr die Nudeln in verschiedenen Variationen im Laden probieren. Neben diesen warmen Nudelgerichten und Leberkäse von der Metzgerei Killer hat Quirin auch Nudelsalate und Antipasti im Programm. Die große Käseauswahl kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser und der Naturkäserei Tegernsee und die Südtiroler Spezialitäten bezieht Quirin direkt von verschiedenen Bauern in Südtirol. Auch wenn ihr auf der Suche nach einem Geschenk oder einem Mitbringsel aus Schliersee seid, werdet ihr im neuen „pfiffig und lokal“ fündig. Die Heimatnudeln könnt ihr in einer schönen Verpackung, auf Wunsch auch personalisiert, mit nach Hause nehmen. In Kombination mit Lantenhammer Schnaps und / oder Bio-Gewürzen von Herbaria kann so ein wunderbarer regionaler Geschenkkorb entstehen.

TIPP: Der Cappuccino aus der Siebträgermaschine schmeckt ausgezeichnet. Tatsächlich einer meiner Favoriten in Schliersee.

 

 

AKTION: Unterstützung für TSV Schliersee

Bei einem Coffee-to-go im „pfiffig und lokal“ gehen 50 Cent, die für den Mitnahme-Becher berechnet werden, direkt an unseren TSV Schliersee, der immer noch Geld für das neue Vereinsheim benötigt. Vorstand Hubert Strobl war schon am Eröffnungstag vor Ort, um den Kaffee zu probieren. „Ich hoffe, dass viele Leute einen Kaffee trinken!“, sagte Hubert.

Quirin freut sich besonders über die herzliche Art, mit der er in Schliersee empfangen wurde. „Auf diese Weise möchte ich ein bisserl was zurückgeben“, sagte er. Ein „Tag der offenen Tür“, mit Reinerlös für den TSV Schliersee, ist auch geplant.

 

pfiffig und lokal
Quirin Strillinger
Bahnhofsstraße 10
83727 Schliersee

Tel.: 0171/8119486

 

Öffnungszeiten
Mo. -Fr.:  9:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 9:00 – 14:00 Uhr

https://www.facebook.com/Heimatnudel/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Bistro am Hachlbach

Dolce Vita in Neuhaus/Josefstal ‒ TC Neuhaus am Hachlbach e. V. hat einen neuen Wirt

Wer die Anlage des TC Neuhaus am Hachlbach e. V. betritt, dem weht sogleich ein verlockender Duft in die Nase ‒ der letzte Italienurlaub und Dolce Vita lassen grüßen. Zu verdanken ist dies Andrei Hiriza, dem neuen Pächter des Tennisstüberls des TC Neuhaus am Hachlbach e. V. Der 34-jährige Rumäne ist gelernter Koch und lebt seit 2004 mit seiner Familie in Deutschland.

Zuvor war er drei Jahre in Italien in der Nähe von Napoli tätig, um die Kunst der Pizzabäckerei von der Pike auf zu lernen. Und das schmeckt man: Seine selbst gemachte Pizza mit ihrem knusprig-krossen Boden ist ein Traum! Doch nicht nur das ‒ Andrei köchelt, brutzelt, brät und backt mit Herzblut und Leidenschaft sowie den allerfrischesten Zutaten nicht nur italienische Köstlichkeiten. Neben Pizza, Pasta & Antipasti begeistert er seine Gäste auch mit seinen schmackhaften Burgern, Salaten und selbst gebackenem Brot. Überhaupt kann der sympathische Rumäne fast jeden kulinarischen Wunsch erfüllen.

Dass es ihm mit seinem Unterfangen ernst ist, merkt man bereits bei der Küchenausstattung. Neben einem Hightech-Pizzaofen findet sich dort eine wunderschöne Siebträgermaschine von La Pavoni. Mit der aus Norditalien stammenden Signora macht Andrei hervorragenden Espresso und Cappuccino. Dazu schmeckt ein selbst gemachter Kuchen oder ein Dessert.

Das Ganze wird abgerundet durch eine reichhaltige Auswahl alkoholischer und nichtalkoholischer Getränke.

Der Gastraum bietet 40 Sitzplätze. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen lädt der Terrassenbereich mit seinen rund 30 Sitzplätzen und Lounge-Bereich unter der herrlichen Kastanie sowie einem Rundum-Blick auf die kämpfenden Tennisspieler und die atemberaubende Kulisse der Brecherspitz zum Verweilen ein.

Für Kinder ist ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten vorhanden, und zwischendurch freuen sich die Kleinen sicherlich über ein Stück Kuchen oder ein Eis.

Andrei ist glücklich mit seiner neuen Aufgabe und bewirtet mit Freude nicht nur die Vereinsmitglieder ‒ Einheimische wie Touristen sind jederzeit herzlich willkommen!

Übrigens: Für private Events und Feiern kocht Andrei auf Wunsch. Alle Speisen sind auch ZUM MITNEHMEN.

 

 

Am Samstag, 20.07.2019, feiert Andrei ab 17:30 Uhr seine große Eröffnungsparty im Bistro des TC Neuhaus am Hachlbach e. V. und freut sich darauf, möglichst viele Gäste mit seinen Kochküsten begeistern zu können. An diesem Tag werden ab 10:00 Uhr außerdem einige Matches um die ersten drei Plätze der Clubmeisterschaft im Einzel ausgetragen, sodass nicht nur kulinarisch, sondern auch sportlich etwas geboten wird.

 

Bistro TC Neuhaus

Aurachstraße 30

83727 Schliersee

Tel.: 08026/71800

Mobil: 0151/29859708

Öffnungszeiten Bistro mit durchgehend warmer Küche:

Mo.‒S0. von 10:00‒22:30 Uhr

Mittagskarte Mo.‒Fr. (außer an Feiertagen): 11:00‒14:00 Uhr

 

 

Angela Braun Angela Braun

Freiberufliche Lektorin, aufgewachsen in Franken, lebt und arbeitet seit 2005 mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Schliersee/Neuhaus, begeisterte Tennisspielerin, Leseratte und Liebhaberin alles Schönen („Deswegen sind wir ja am Schliersee gelandet!“)

 

 

 

La Stazione – ein urgemütliches Plätzchen zum Verweilen

Vor Kurzem hat Claudia Huber das „La Stazione“ im Bahnhof Fischhausen-Neuhaus eröffnet, ein außergewöhnlich schönes und gemütliches Tagescafé.

Hier gibt es allerlei zu entdecken ‒ über seltene Bücher in den Regalen an der Rückwand, unterschiedlichste Gemälde, Masken, Geweihe, eine wunderschöne Schießscheibe aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu einer Modelleisenbahn über der Bar. Ich bin mir sicher, dass ich auch nach zwei Stunden „intensiven Guckens“ immer noch nicht alle Einzelheiten wahrgenommen habe, so viel gibt es hier zu bestaunen. Wer sich ungewöhnliche Deko-Ideen abschauen möchte, ist in diesem Café auf jeden Fall bestens aufgehoben. Claudia hat an sämtliche Details gedacht. Sogar Lesebrillen sind auf den Tischen verteilt, sodass man auch mit verminderter Sehkraft in dem einen oder anderen Buch schmökern kann.

An kühleren Tagen wird im Schwedenofen ein Feuer entfacht, an welchem man sich mit einem heißen Kakao eingekuschelt auf dem roten Sofa aufwärmen kann.

Jeden Tag gibt es ein anderes warmes Tagesgericht, wie z. B. Lasagne, Spaghetti Bolognese oder Rigatoni puttanesca. Außerdem gibt es Panini, Focaccia, Tramezzini und vieles mehr. Die italienischen Antipasti kann ich besonders empfehlen. Zum Frühstück serviert Claudia frisch gepressten Orangensaft, Schinken-Käse-Toast und ein Cornetto (Croissant), wie in Italien üblich. Sie bereitet sämtliche Speisen selbst zu und backt auch hervorragende Kuchen. Und der Kaffee ist ein Gedicht – italienisch eben! Es gibt italienische Säfte, wie z. B. Yoga Pfirsich, Ingwerwasser, Crodino Aperitivo, Martini Tonic, ausgesuchte Weine und würziges Museumsbier vom Markus Wasmeier. Dazu läuft alte italienische Musik ‒ und schon ist das Urlaubsfeeling komplett.

 

 

Die Speisen können übrigens auch mitgenommen werden. Und wer noch Nudeln, Soßen, Olivenöl, Schinken, Käse, Kekse oder andere italienische Köstlichkeiten benötigt, kann diese im La Stazione erstehen.

Claudia hat sich mit dem La Stazione einen Traum erfüllt. Aus dem Küchenfenster sieht sie den See, während sie für ihre Gäste kocht und backt. Das Haus steht unter Denkmalschutz, und an drei Seiten kann man wunderbar im Garten oder auf der Terrasse sitzen. Es gibt ruhige und auch umtriebige Plätzchen rund um das Café, je nach Gemütslage.

Ich bin mir sicher, Claudias italienisches Konzept geht auf, und das La Stazione wird zum wahren Geheimtipp in Schliersee-Neuhaus.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.