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Herbstausflug mit der Taubensteinbahn

Die goldenen Herbsttage in Schliersee sind besonders schön. Du möchtest am Spitzingsee mit einer Bergbahn fahren? Die Stümpflingbahn befindet sich bereits in Revision, um sich fit für den Winter zu machen. Aber die Taubensteinbahn fährt bis zum Ende der bayerischen Herbstferien. Wenn das Wetter schön ist, vielleicht sogar noch länger.

 

 

Die nostalgische Taubensteinbahn aus dem Jahr 1972 fährt nur noch im Sommerbetrieb – das heißt, Mitte November geht sie in den Winterschlaf. Die gemütliche Fahrt durch die herbstliche Landschaft dauert etwa zwölf Minuten. In Vierergondeln geht es zur 1.616 Meter hoch gelegenen Bergstation. Von hier kannst du zahlreiche Wanderungen starten. Oder du nimmst einfach Platz im Taubensteingipfelstüberl, genießt die Aussicht auf Wendelstein und Zugspitze und lässt dich verwöhnen. Wenn du die Bergstation als Ausgangspunkt für deine Wanderung nehmen willst, achte bitte auf die richtige Ausrüstung. Einen kurzen Spaziergang mit Ballerinas oder Flipflops gibt es hier oben an der Bergstation der Taubensteinbahn nicht. Sobald du die Bergstation verlässt, befindest du dich im alpinen Gelände. Auch die Wanderung zum nur 25 Minuten entfernten Taubensteingipfel ist kein Spaziergang und nur etwas für geübte Wanderer. Besonders im Herbst sind die Wege schnell rutschig, und manchmal liegt auch schon Schnee. Beachte bei deiner Tourenplanung, dass es viel früher dunkel wird als im Sommer. Denk an warme Kleidung und nimm am besten auch eine Lampe mit.

Im November erlebst du bei uns immer wieder wunderbar warme Tage, die bestens für einen Ausflug in die Berge geeignet sind. Diese nennt man „geschenkte Tage“, weil man eigentlich nicht mehr mit ihnen rechnet. Der November ist bekannt für grau, nass und kalt. Deshalb fühlen sich „geschenkte Tage“ auch ganz besonders schön an. Genieße deine Zeit bei uns!

Einsteigen ‒ die Taubensteinbahn bringt dich nach oben!

 

 

Hier findest du eine Übersicht an Wanderungen im Spitzingseegebiet:

https://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/fileadmin/user_upload/alpenbahnen-spitzingsee/Sommer/2021_Spitzingsee_Wanderflyer.pdf

 

 

Taubensteinbahn

Alpenbahnen Spitzingsee

Spitzingseestraße 12

83727 Schliersee-Spitzingsee

Tel.: 08026/9292230

info@alpenbahnen-spitzingsee.de

3G-, Abstands- und Hygieneregeln beachten!

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Alpiner Premiumweg Spitzing Panorama ‒ ein fordernder, spannender Steig

Es gibt über 600 Premiumwanderwege in Europa. Der erste Premiumweg der Alpenpfade Alpin Tegernsee Schliersee ist nun beschildert, markiert und zertifiziert: Er heißt Spitzing Panorama. Der Weg ist bestens geeignet für den trittsicheren Wanderer. Wer Premiumweg hört und einen komfortablen Spazierweg erwartet, liegt allerdings falsch. Es gibt keine richtigen Kletterstellen, aber der Wanderweg ist anspruchsvoll. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und die richtige Ausrüstung sind Pflicht. Bei Regen solltest du nicht gehen, da einige rutschige Steilstücke vorhanden sind. Der Weg ist, weil er als Premiumweg zertifiziert ist, perfekt ausgeschildert. Sogar Schilder mit einer Wanderkarte hängen an verschiedenen Stellen. Trotzdem empfehle ich, immer eine Wanderkarte im Rucksack zu haben, um flexibel zu bleiben, wenn du dich bei uns nicht so gut auskennst.

 

 

Höhenmeter, die sich lohnen

Entweder reist du mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus von Neuhaus zum Spitzingsee ‒ Linie 9562) an oder du parkst dein Auto auf dem Parkplatz der Stümpflingbahn. Einstieg in den Weg ist die Bergstation der Stümpflingbahn. Von dort aus geht es über den Suttenstein zur Bodenschneid. Vorbei am Bodenschneidhaus und der Unteren Freudenreichalm, führt der Pfad auf der anderen Seite wieder steil hinauf zur Freudenreichkapelle St. Leonhard. Über den Ankelgrat geht es dann in Richtung Brecherspitze. Am Brecherspitzvorgipfel hast du die Möglichkeit, einen Abstecher auf die Brecherspitze zu machen. Der Premiumweg geht aber direkt hinunter zur Oberen Firstalm. Hier würde ich eine Pause einlegen und beispielsweise Spinatknödel genießen, die ich wirklich empfehlen kann. Von der Firstalm ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt, der Bergstation der Stümpflingbahn. Für den erfahrenen Wanderer mit guter Kondition ein lohnender Rundweg in den Bergen am Spitzingsee.

Für den etwa 10 km langen Premiumweg solltest du 5 Stunden einplanen (etwa 900 Hm).

Die Gemeinde Schliersee hat diesen Weg in Zusammenarbeit mit der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS), dem Kompetenzzentrum für Tourismus im Landkreis Miesbach, vom Deutschen Wanderinstitut e. V. zertifizieren lassen. Tim Coldewey ist Teil des Teams der ATS und Experte für Produktentwicklung Rad und Wandern sowie Erlebnisraumdesign ‒ und er kümmert sich auch um Zertifizierungen von Wanderwegen.

 

 

Bitte achte auf das Wetter, im Herbst kann es bei uns kurzfristig zu einem Wintereinbruch kommen und der Premiumweg schneebedeckt sein. Dann raten wir von dieser Wanderung dringend ab.

 

Aber was bedeutet das Wandersiegel: Premiumweg?

„Premium-Wanderwege sind Strecken- und Randwanderwege, die nicht nur hervorragend markiert sind, sondern darüber hinaus einen besonders hohen Erlebniswert aufweisen. Hier ist ein ausgewogen schönes Wandererlebnis garantiert. Angenehme Wegbeläge und Pfade gestalten diese Wege ebenso wie viele Details: Aussichten, Waldbilder, Gewässer, Felsstrukturen, kulturhistorische Kleinode und vieles mehr können zu abwechslungsreichen Wanderungen beitragen.“ (Quelle: https://www.wanderinstitut.de/deutsches-wanderinstitut/premiumwandern/zertifikate/)

 

 

 

Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Alpiner Lebensstil für alle Sinne: Angie Riedlechner verrät fünf Deko-Trends aus Schliersee.

Farbinspiration fürs Auge, ein Duft nach Pfingstrosen und Thymian in der Nase und die stilsichere Floristik von Angie Riedlechner als bunter Strauß in der Hand: Das ist das Konzept des Schlierseer „Buchsbaum“. Der kleine, feine Blumen- und Einrichtungsladen im Herzen des Ortes, gleich neben dem Schlierseer Bauerntheater, ist Anlaufpunkt für alle, die ein besonderes Mitbringsel suchen – eine Einrichtungsidee im modernen, alpinen Stil oder auch liebevolle Floristik für ein anstehendes Fest.

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