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Schlierseer Wintertraum: Ich liebe einfach Schnee!

Der Frühling hatte in den vergangenen Wochen Schliersee (gefühlt) schon fest im Griff. Es war warm und die ersten Schneeglöckchen spitzten aus dem Boden. Dann kam über Nacht der Winter zurück. Nein, das ist natürlich nicht ungewöhnlich. Für mich ist das einfach wunderschön.

 

 

Gerade, wenn es frisch geschneit hat und der Schnee alle Geräusche absorbiert, ist es herrlich, draußen durch den Schnee zu stapfen.

 

Gewusst? Schnee besteht zu 90 Prozent aus Luft. Die Zwischenräume zwischen den Eiskristallen wirken wie ein Schalldämpfer – Geräusche werden absorbiert. Altert der Schnee und taut, verliert er diese absorbierende Wirkung. Noch stärker verändert sich das, wenn der tauende Schnee wieder gefriert. Dann reflektiert die Oberfläche die Schallwellen.

 

Ich genieße diese besondere Stille durch den frisch gefallenen Schnee. Es hat auch im Tal bei uns viel geschneit, also mache ich als Erstes einen Abstecher zum Weinberg. In nur wenigen Minuten kannst du hier „über den Dingen stehen“! Der Blick auf Schliersee ist herrlich. Noch schöner ist es am Spitzingsee. Ich kann vom Schnee nicht genug bekommen und freue mich auf einen Winterspaziergang – beispielsweise eine Runde um den Spitzingsee. Auch der Weg zur Albert-Link-Hütte oder weiter zum Blecksteinhaus eignet sich für eine einfache Winterwanderung. Neben Winterbekleidung und festen Schuhen würde ich auch immer Grödel und Wanderstöcke mitnehmen, falls es mal glatt ist. Für Wanderungen mit und ohne Schneeschuhe im freien Gelände gelten genauso wie für Skitouren eine sorgfältige Vorbereitung der Tour und eine Ausbildung in Lawinenkunde. Apps, die für Sommertouren entwickelt wurden, sind dafür nicht geeignet, da sie weder Wildzonen anzeigen noch die aktuelle Schnee- und Lawinenlage berücksichtigen. Alex Römer hat dies aktuell bei uns im Schliersee Magazin erklärt. https://magazin.schliersee.de/es-hat-geschneit-fuer-eine-skitour-brauchst-du-mehr-als-gesunden-menschenverstand-du-brauchst-wissen-ueber-lawinenkunde/

 

Selbstverständlich sind auch die Rodelbahn von der Oberen Firstalm und die Loipen oben am Spitzingsee präpariert und die Pistenverhältnisse im Skigebiet Spitzingsee sind nach den Schneefällen der vergangenen Tage optimal. Zu einem Winterausflug gehört für mich das Einkehren in ein Gasthaus, eine Alm oder ein Café definitiv dazu.

 

 

Ich habe mir heute nach der Wanderung ein Schnitzel im Ratskeller Schliersee gegönnt. Das war wie immer sehr fein. In welches Restaurant in Schliersee kehrst du gern ein?

Schreib mir einfach an magazin@schliersee.de – wer möchte, kann auch gern eine Videobotschaft über sein Lieblingsrestaurant in Schliersee schicken. Ich freue mich!

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Tipps Februar 2022: Schliersee trainiert für Olympia

Servus aus Schliersee.

der Winter präsentiert sich dieses Jahr von seiner schönsten Seite bei uns: glitzernder Schnee, stahlendblauer Himmel, klirrende Kälte, knackendes Eis, dicke Schneeflocken und Nebelschwaden. Die Lifte der Alpenbahnen Spitzingsee laufen, und sogar Nachtskifahren ist donnerstags und freitags möglich.

Sie wollen sich den Genuss einer Tiefschneeabfahrt lieber selbst erarbeiten? Die Tourismusorganisation Alpenregion Tegernsee Schliersee hat gemeinsam mit Partnern, wie beispielsweise meiner Gäste-Information Schliersee, eine Nachtskitour-Route ausgeschildert. Ziel ist es, dem Wild außerhalb dieses Bereichs vor allem nachts Ruhe zu gönnen. Die naturverträgliche, sichere und attraktive Route führt auf den Taubensteinsattel.

Über den Schutz der Wildtiere informiert Naturschutz-Ranger vom Landratsamt Miesbach Alex Römer. Er ist regelmäßig im Gelände unterwegs und erklärt im Schliersee Magazin das neue Wildschutzgebiet rund um die Rotwand.

Für alle Touren gilt: Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, eine Sonde und eine Schaufel gehören bei jeder Tour im freien Gelände in den Rucksack. Informieren Sie sich vor der Tour über die Gefahren im Gelände. Wenn Sie sich ohne Kenntnisse ins freie Gelände wagen, gehen Sie ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein.

Aber es muss nicht immer abenteuerlich sein. Sie können beispielsweise mit ihrer Familie einen gemütlichen Tag am Pfanni-Lift verbringen und rodeln und Ski fahren – mit Blick auf den Schliersee. Meine Redakteurin Judith Weber informiert Sie im Februar über die schönsten Rodelstrecken im Schliersee Magazin.

Übrigens, waren Sie schon einmal Eisstockschießen? Hier bei uns am Schliersee haben Einheimische und Gäste zahlreiche Möglichkeiten, auch, um einfach mal reinzuschnuppern: auf dem Eisstockplatz an der Spitzing Alm, am Seehotel Schlierseer Hof und im Biergarten des Schlierseer Ratskellers. Eisstockschießen macht immer Spaß. Schliersee-Magazin-Redakteur Stefan Holtmeier zeigt die schönsten Bahnen und erklärt Ihnen die Spielregeln. 

 

Bald geht Olympia los! Wir in Schliersee drücken selbstverständlich ganz besonders unserer Biathletin Vanessa Hinz die Daumen. Ich als sportbegeisterter Kuramtsleiter freue mich besonders, dass die Kinder des Skiclubs Schliersee am Sportheim des TSV mit Lasergewehren und einer Langlaufloipe ihrem großen Idol Vanessa Hinz im Biathlon nacheifern und regelmäßig trainieren. Wenn auch Sie Biathlon einmal ausprobieren möchten, können Sie am 1. März 2022 beweisen, dass Sie ein ruhiges Händchen haben. Anmeldung bei uns in der Gäste-Information.

Ob Sie auf der Suche nach Abenteuern sind oder es lieber gemütlich mögen – wenn Sie Winter und Schnee lieben, sind Sie bei uns in Schliersee und am Spitzingsee genau richtig.

 

P. S.: Wussten Sie, dass in der Vitalwelt Schliersee spannende Fotos aus dem „schöne zeiten“-Fotowettbewerb in einer Freiluftgalerie zu bewundern sind? Die Wanderausstellung ist noch bis Ende Februar in Schliersee. 

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Wildschutzgebiet im Rotwandgebiet

Das Landratsamt Miesbach hat im Rotwandgebiet ein Wildschutzgebiet ausgewiesen.

 

 

Eine genaue Karte findest du hier: https://www.landkreis-miesbach.de/WildschutzgebietRotwand

 

Vom 1. Dezember bis 14. Juli darf das 320 Hektar große, nicht zusammenhängende Gebiet rund um Lempersberg, Benzingspitz, Wildes Fräulein/Jägerkamp und Maroldschneid ab sofort nicht mehr betreten werden. Es soll niemand aus der Natur ausgeschlossen werden, betont das Landratsamt Miesbach. Ziel ist es, Wildtiere, beispielsweise das Birk- und Auerhuhn, zu schützen. Diese werden durch Wanderer und Tourengeher, vor allem im Winter, erheblich gestört. Bei der Festsetzung des Wildschutzgebiets rund um die Rotwand wurden Interessen abgewogen. Vertreter aus der Landwirtschaft, des Forstbetriebs Schliersee, Touristikern der Alpenregion Tegernsee Schliersee und Naturnutzervertretern des Deutschen Alpenvereins haben es sich nicht leicht gemacht: Entstanden ist ein Wildschutzgebiet mit verschiedenen Zonen. Die Karte scheint beim ersten Betrachten fast ein wenig kompliziert. Grund hierfür ist der Wunsch, so viel Freiheit für Sport zuzulassen wie möglich, und auf der anderen Seite den bestmöglichen Schutz für die Wildtiere zu bieten. So ist etwa der Weg vom Gipfel des Jägerkamp Richtung Westen sowie der Weg 642 (Nordanstieg von der Jägerbauernalm zum Jägerkamp) bereits ab 31. März wieder freigegeben.

 

Ich treffe mich mit Alex Römer, Ranger für das Landratsamt Miesbach, an der Rauhkopfhütte. Er hat einen präparierten Birkhahn dabei. Sofort sprechen uns Skitourengeher an. „Es ist besser, wenn man kennt, was man schützen soll“, sagt Alex Römer. Derzeit leben hier noch etwa 25 Birkhühner. Diese müssen unbedingt geschützt werden, um das Birkhuhn bei uns zu erhalten. Die Wildtiere werden durch Tourengeher oft aus ihren Winterlebensräumen vertrieben und können im Frühjahr nicht ungestört balzen, brüten und ihren Nachwuchs aufziehen. Mit den Wildschutzzonen sollen ungestörte Rückzugsorte geschaffen werden. „Wenn wir alle zusammenhelfen und jeder das Schutzgebiet respektiert, können wir es schaffen, diese prächtigen Vögel zu erhalten!“, appelliert Alex Römer.

 

Wenn du im Gelände unterwegs bist und Alex Römer triffst, sprich ihn an. Er weiß viel über Birkhühner und erzählt dir gerne mehr über die schönen Vögel ‒ wie viel Futter sie im Winter benötigen und dass sie sogar mit so was wie Schneeschuhen aufwarten können.

Merkmale: Birkhahn – glänzend blau-schwarz mit leierförmigem Schwanz

Birkhuhn – braun mit gekerbtem Schwanz

Lebensweise: Nest am Boden, lebt in Mooren, Heiden, Krummholzonen der Alpen

Vorkommen: selten

 

 

„Die Verordnung, die die Jagd- und die Naturschutzbehörde am Landratsamt gemeinsam erarbeitet haben, sieht ein Betretungs- und Fahrverbot in diesem Gebiet vor. Ausnahmen gibt es nur für die ordnungsgemäße Ausübung von Jagd, Forst und Almwirtschaft. Wer das Gebiet entgegen des Verbots betritt oder befährt, muss mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € rechnen. Schilder an den Grenzen des Gebiets sowie an allen Parkplätzen der Region werben mit großen Karten und Informationen zur Bedrohung der Raufußhühner um Verständnis für die Maßnahme!“ Landratsamt Miesbach https://www.landkreis-miesbach.de/WildschutzgebietRotwand

 

 

Für alle Touren gilt: Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz: LVS-Gerät, eine Sonde und eine Schaufel gehören bei jeder Tour im freien Gelände in den Rucksack. Informiere dich vor der Tour über die Gefahren im Gelände. Wer sich ohne Kenntnisse ins freie Gelände wagt, geht ein sehr hohes Sicherheitsrisiko ein. Du bist für dich selbst verantwortlich. Eine Haftung wird nicht übernommen.

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Tipps Januar 2022: Die bezaubernden Seiten des ❄ Winters in Schliersee entdecken

Ein gutes neues Jahr aus Schliersee,

haben Sie Neujahrsvorsätze? Welche Ziele stecken Sie sich für 2022? Haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen? Dann sind Sie in Schliersee genau richtig. Die Schlierseer Natur freut sich darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Selbst wenn die Sonne nicht scheint, tut ein ausgedehnter Winterspaziergang auf den zahlreich ausgewiesenen Wegen durch den Wald oder um einen unserer beiden Seen unheimlich gut.

Zusätzlich haben wir Ihnen auch diesen Winter wieder ein sehr umfangreiches Aktivprogramm zusammengestellt.

Dieses können Sie mit der Schlierseer Gästekarte selbstverständlich kostenfrei nutzen. Sie können sich auf Langlaufen, Biathlon, Waldbaden, Fackelwanderungen und Märchenspaziergänge freuen. Leider kann ich Ihnen aufgrund der Corona-Pandemie nicht sagen, ob und unter welchen Bedingungen diese Kurse stattfinden können. Ich persönlich bleibe zuversichtlich und kann Ihnen versprechen: Wir sind bereit. Die Skilifte der Alpenbahnen Spitzingsee laufen bereits seit vor Weihnachten unter 2G. 

 

 

Die Schneeverhältnisse sind gut. Wenn Sie lieber Touren gehen möchten, haben wir im Schliersee Magazin immer wieder wertvolle Tipps für mehr Sicherheit ‒ beispielsweise von Alex Römer, Lawinenexperte vom Lawinencamp Bayern. Er ist auch als Ranger für das Landratsamt Miesbach im Spitzingseegebiet unterwegs und weiß, wie man unsere heimischen Tiere im Wald am besten schützen kann. Bitte beachten Sie unbedingt das neue Wildschutzgebiet rund um die Rotwand. Auch hierzu wird Alex Römer bald im Schliersee Magazin informieren.

 

 

 

Gelebte Tradition

Ich persönlich freue mich auf viele geplante Veranstaltungen im neuen Jahr. Ich hoffe, dass unsere vielen Traditionsveranstaltungen wie der Altschlierseer Kirchtag oder Leonhardi wieder stattfinden können. Die Tradition hält uns in Schliersee zusammen.Wir leben unsere Tradition, und ich hoffe, Sie können mit dabei sein. Aber auch beliebte Veranstaltungen wie der Schlierseer Gartenzauber, der Alpentriathlon, der Schliersee Lauf oder das Seefest sind perfekte Gelegenheiten, uns in Schliersee zu besuchen.

Für treue Schliersee-Fans versenden wir auch in diesem Jahr den aktuellen Kalender, der wieder in Zusammenarbeit mit Fischbachau und Bayrischzell in unserer Alpenregion Tegernsee Schliersee entstanden ist. In den Kalender können Sie vielleicht gleich Ihren Urlaub in Schliersee eintragen.

Senden Sie mir einfach eine E-Mail an tourismus@schliersee.de, verraten Sie mir, was Sie mit Schliersee verbindet, und mein Team schickt einen Kalender direkt zu Ihnen nach Hause.

Genießen Sie die bezaubernden Seiten des Winters in Schliersee oder am Spitzingsee und tanken Sie Energie bei uns. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

Bleiben Sie zuversichtlich.

Ich freue mich, wenn wir uns in Schliersee sehen.

 

P. S.: Sie möchten einen Blick zurück werfen? Meine Redakteurin Judith Weber hat ihr Schliersee-Jahr 2021 für Sie in Bildern zusammengestellt. 

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Tipps März 2021: Der Frühling bringt Hoffnung in Schliersee

Servus aus Schliersee,

die Sonne schickt gerade ungewöhnlich warme Sonnenstrahlen nach Schliersee. Die Vögel zwitschern wie im Mai und die ersten Frühlingsblüher sprießen aus dem Boden. Die Freude über den Frühling ist dieses Jahr noch ein bisschen größer als sonst und voll gepackt mit Hoffnung. Hoffnung auf Tourismus, auf Urlauber und Restaurantbesuche – auf ein normaleres Leben.

 

Während hier unten am Schliersee die Sonne den ganzen Schnee hat verschwinden lassen, herrscht am Spitzingsee oben noch Winter. Ich habe die Redakteurin Susi Viehweger mit Alex Römer, einem der Schliersee Ranger, die seit diesem Jahr in den Schlierseer Bergen unterwegs sind, losgeschickt. Mit dem Auftrag „Sensibilisieren und positiv lenken“ sollen diese Ranger auf die Sportler in den Schlierseer Bergen zugehen. Ziel ist es, durch freundliche Appelle mehr Schutz für die Natur zu erreichen – das ist uns wichtig in Schliersee.

 

Sie vermissen einen Restaurantbesuch in Schliersee? Wir sehnen uns auch nach Schlierseer Gemütlichkeit bei einem geselligen Abendessen im Restaurant. Als kleinen Trost bieten viele Schlierseer Gastronomen einen Liefer- oder Abholservice an, damit wir uns ein Stück Schlierseer Lebensqualität nach Hause holen können. Meine Redakteurinnen haben das Angebot getestet. So sind Sie bestens vorbereitet, wenn Sie uns wieder besuchen können. Was mögen Sie am liebsten? Überraschende Poke Bowls, die Ihnen nach Hause geliefert werden?

 

 

Deftige, bayerische Schmankerl vom Ratskeller in der Rebowl – nachhaltig verpackt? Ein Frühstück ans Bett von der Whiskey Destillerie Slyrs, das in einem kompostierbaren Karton geliefert wird?  Oder lieber ein stilvolles italienisches Menü aus dem Aqua Ristorante in Schliersee? Sie haben die Wahl beim Mahl bei uns in Schliersee. Ich hoffe, ich kann Ihnen mit den vielen Schmankerl die Vorfreude auf Ihren Urlaub bei uns in Schliersee steigern.

Ich freue mich schon, wenn der Tourismus wieder starten kann. Die ersten Frühlingsboten machen mir Hoffnung.

Bleiben Sie gesund!

 

P.S.: Wussten Sie schon, dass egal auf welcher Seite Sie nach Schliersee reinfahren, ein Verkaufsbus der Albert-Link-Hütte steht und Sie mit frischen Backwaren, Wildsalami und Käse versorgt? Unsere Redakteurin Angelika Prem stellt das im Lockdown entwickelte Konzept vor.

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Tipps Januar 2021: ❤ Starten Sie mit Schliersee im Herzen ins neue Jahr

Servus aus Schliersee,

es schneit bei uns in Schliersee und der Lichterglanz der Weihnachtszeit lässt unsere Marktgemeinde in den Abendstunden in einem romantischen Licht erstrahlen. Frisch verschneit, funkelt und leuchtet es noch mal schöner. Weihnachten ohne Gäste aus aller Welt war für uns sehr ungewohnt. Leider ist die Situation unverändert und unsere Gastgeber dürfen immer noch keine Gäste empfangen. Aber auch wenn Sie uns momentan nicht besuchen können, haben wir das Gastgeberverzeichnis fertiggestellt.

Haben Sie Ihren Sommerurlaub in Schliersee schon gebucht? Gerne schicken wir Ihnen das Gastgeberverzeichnis zum Schmökern auf Ihrem Sofa. Bestimmt finden auch Sie die richtige Unterkunft für Ihren Traumurlaub bei uns in Schliersee.

Gastgeberverzeichnis bestellen

 

 

Über die aktuelle Corona-Lage im Bereich Tourismus im Landkreis Miesbach informiert Sie unsere Tourismusorganisation Alpenregion Tegernsee-Schliersee (ATS KU) auf ihrer Webseite immer aktuell: https://www.tegernsee-schliersee.de/urlaub-in-corona-zeiten.

Zusätzlich hat die ATS KU auch einen Flyer zum Verhalten in diesem besonderen Winter (Naturregeln und Corona-Tipps) herausgebracht. Informieren Sie sich unbedingt, bevor Sie ins Gelände gehen.

 

 

Sie möchten sicher in die Wintersaison starten? Dann empfehle ich Ihnen einen Lawinenkurs. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um sich mit einem Onlinekurs auf die Saison vorzubereiten. Auch wer „nur“ Schneeschuhwandern gehen möchte, sollte nicht ohne eine Ausbildung ins Gelände gehen. Alex Römer, staatlich geprüfter Ski- und Bergführer, hat im Lawinencamp Bayern Online-Kurse Theorie im Programm.

 

Beachten Sie unbedingt die Schutzzonen für das Wild, gehen Sie nicht ohne Notfallausrüstung ins Gelände und informieren Sie sich vorher über die Lawinensituation.

 

Wann die Alpenbahnen Spitzingsee wieder aufmachen dürfen, ist derzeit nicht absehbar, aber die Vorbereitungen sind in vollem Gange – die Schneekanonen laufen, um Ihnen dann, wenn Skifahren wieder möglich ist, beste Bedingungen zu ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr, bleiben Sie zuversichtlich und passen Sie bitte auf sich auf. Hoffentlich bis bald bei uns in Schliersee!

 

P.S.: Wussten Sie, dass Sie unser beliebtes Bürger- und Gästemagazin „Schöne Zeiten“ auch im Internet lesen können? Die Winterausgabe jetzt online

 

 

 

Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Online-Lawinenkurs | Gut gerüstet in den Winter

Es hat geschneit am Spitzingsee. Die Schneedecke reicht zum Skifahren noch nicht aus. Genau die richtige Zeit, um sich mit einem Online-Lawinenkurs auf die Saison vorzubereiten.

 

 

Auch wer „nur“ Schneeschuhwandern gehen möchte, sollte nicht ohne eine Ausbildung ins Gelände gehen. Alex Römer, staatlich geprüfter Ski- und Bergführer, hat im Lawinencamp Bayern Online-Kurse Theorie im Programm. Die beliebten Praxiskurse, bei denen du lernst, was im Ernstfall abseits der Piste zu tun ist oder wie es gar nicht so weit kommt, können aufgrund der Corona-Pandemie momentan nicht stattfinden. Aber der Online-Theoriekurs ist eine gute Grundlage für mehr Sicherheit am Berg.

„In der Live-Moderation mit einem staatlich geprüften Bergführer und ausgewiesenem Lawinenexperten besprechen Sie verschiedene Beurteilungsmethoden, analysieren Risikofaktoren und Alarmzeichen und beziehen die aktuellen Verhältnisse in Ihr persönliches Risikomanagement ein.“ (Lawinencamp Bayern)

Lawinencamp Bayern ‒ Lawinenkurs (lawinenkurse.de)

 

 

Aktuelle Studie über das Tourengehen am Taubenstein

Schliersee hat gemeinsam mit verschiedenen Partnern eine umfangreiche Studie über die winterliche Nutzung des Taubensteingebiets sowie eine einmalige Typologie des Skitourengehens am Taubenstein im Spitzinggebiet erstellen lassen.

„Großer Dank geht an Initiator Alex Römer, aber auch an die Alpenbahnen Spitzingsee, die Almbauern und Grundstückseigentümer, das Forstamt Schliersee, die Alpenregion Tegernsee Schliersee, den DAV Sektion München und nicht zuletzt an die Ludwig-Maximilians-Universität München“, sagt Kuramtsleiter Mathias Schrön. Es war eine Herzensangelegenheit für Schliersee, dieses Projekt mit Material und Personalleistungen zu unterstützen.

Alexander Römer, Gründer des Lawinencamp Bayern, hatte vor knapp zwei Jahren den Gedanken, im Taubensteingebiet einen LVS-Checkpoint inklusive Infotafel zu installieren. Als er mit dieser Idee auf die Gebietsbetreuung Mangfallgebirge und die DAV-Sektion München zuging, legte er damit den Grundstein für die heute vorgelegte Studie. „Das Ergebnis der Studie bestätigt, was meine Bergführerkollegen und ich selbst über die letzten Jahre hinweg beobachten konnten. Das meist einfache Gelände am Spitzingsee und die hohe Frequentierung wiegen die Tourengeher in vermeintlicher Sicherheit. Hinzu kommt, dass immer noch sehr viele Tourengeher mit unvollständiger und manchmal sogar ganz ohne Notfallausrüstung im Tourengebiet unterwegs sind. Hier braucht es nach wie vor eine intensive Aufklärung und Schulung der Tourengeher“, sagt Alexander Römer.

„Die Ergebnisse unserer gemeinsamen Untersuchung zeigen leider deutlich, dass das Spitzinggebiet und besonders der Taubenstein unter erheblichem Wintersportlerdruck steht“, sagt Projektleiter Roman Ossner von der DAV-Sektion München. Der Alpenverein sieht seine wesentliche Aufgabe in diesem Zusammenhang, das richtige Maß zwischen Bergsport und Naturschutz zu finden. „Richtig ausgezeichnete Wege und Winterrouten, ausreichende Beschilderung im Gelände sowie die Aufklärung über die richtige Nutzung der Alpenvereinskarten – das sind die Hebel der Sektion München, um den Winter 20/21 am Spitzingsee sicher und naturverträglich mitzugestalten“, erklärt Ossner weiter. Da sich etwa die Hälfte der Tourengeher vorab nicht über Schon- und Schutzgebiete informieren, ist aus der Sicht von Gebietsbetreuer Florian Bossert für den kommenden Winter eine starke Präsenz vor Ort notwendig. Hierbei ist er sehr froh, dass er künftig von den Rangern der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) unterstützt wird. „Uns sind die Entwicklung im Bereich Skitouren am Taubenstein und die damit verbundene Besucherlenkung ein großes Bedürfnis“, sagt ATS-Geschäftsleiter Thorsten Schär. Aus der nun vorliegenden Studie ergibt sich für die ATS eine Vielzahl touristischer Rückschlüsse. „Der Taubenstein ist ein hochfrequentiertes Skitourengebiet, das auch verstärkt von Anfängern und Einsteigern genutzt wird. Große Bedeutung wird daher künftig eine verstärkte Informationsvermittlung im Bereich Touren, Sicherheit und auch der Beschilderung haben. Dabei geht es uns auch darum, Skitourengeher aus dem Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee ins eigentliche Skitouren-Terrain zu lenken“, erklärt Thorsten Schär.

 

 

Bitte nimm Rücksicht auf die Schongebiete am Taubenstein und geh nicht ohne deine Notfallausrüstung und eine Ausbildung in Lawinenkunde ins Gelände.

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.