Schlierseer Fasching 2025

Mit ausgelassener Stimmung, farbenfrohen Kostümen und stimmungsvoller Musik wurde auch 2025 in Schliersee Fasching gefeiert. Schliersee ist zwar keine Faschingshochburg, begeistert jedoch umso mehr mit kleinen, feinen Faschingsveranstaltungen – auch für die Schlierseer Senioren. Vielen Dank an alle Organisatoren!

Weiberfasching in der Bar Xaver

Neu in diesem Jahr war der Weiberfasching im Terofal, der mit bester Stimmung und ausgelassenem Tanz die verkleideten Narren in Feierlaune versetzte. DJ Berossi sorgte in der Bar Xaver im Terofal mit seiner Musik für eine mitreißende Partystimmung. Diese Party solltest du dir unbedingt für das nächste Jahr vormerken!

Schul- und Kindergarten-Fasching

Am Freitagvormittag zog ein kleiner, aber feiner Kinderumzug durch Schliersee. Ohne große Wagen oder Musikgruppen, dafür mit viel Begeisterung, zogen die maskierten Kinder durch die Straßen. Am Musikpavillon im Schlierseer Kurpark gab es anschließend eine süße Überraschung für alle: Dank der Unterstützung des Elternbeirats wurden alle Schülerinnen und Schüler mit frischen Krapfen der Bäckerei Zanger verwöhnt, bevor sie in die Ferien entlassen wurden. Auch die Kindergärten „Kleine Heimat“ und „Regenbogen“ feierten. Die Kleinen führten im Rathaus eigens einstudierte Tänze auf, um anschließend im Biergarten des Schlierseer Ratskellers gemeinsam Pommes zu essen. Besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee, die die Straßen für den kleinen Umzug abgesperrt hat.

Es war einmal … Eine Reise ins Märchenland

Am Rosenmontag hieß es dann: „Es war einmal … Eine Reise ins Märchenland.“ Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden die Besucher mit Freibier von Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer empfangen, bevor ein kleiner Umzug durch Schliersee ins Sportheim des TSV Schliersee führte. Dort besuchte eine kleine Delegation der Crachia Hausham mit dem Prinzenpaar die Feierlichkeiten. Mit DJ Lurchi wurde später drinnen ausgelassen weitergefeiert, und die Gäste genossen eine märchenhafte Party bis spät am Abend.

Schee war’s!

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfern, Vereinen und Teilnehmern, die diese schönen Veranstaltungen möglich gemacht haben!

Es war einmal… eine Reise ins Märchenland

Schliersee war einst eine echte Faschingshochburg, noch heute kennen viele den legendären Firstalm-Fasching am Spitzingsee, der weit über die Region hinaus bekannt war. Leider gibt es diese Faschingsveranstaltung nicht mehr, aber du findest auch heute noch einige kleine, feine Faschingshöhepunkte in Schliersee.

Los geht’s am 25. Februar 2025 mit dem Fasching-Kranzl der Nachbarschaftshilfe im Café Jennerwein. Ab 14:30 Uhr gibt’s Kaffee, Kuchen und bestimmt eine Menge zu lachen. Wer dabei sein möchte, sollte sich vorab unter 08026 / 9292339 anmelden.

Einen Tag später, am 26. Februar, sind die Senioren in Neuhaus an der Reihe. Beim Seniorenfasching im Pfarrzentrum wird mit Musik, Tanz und Sketchen gefeiert.

Richtig rund geht’s dann am Weiberfasching, der am 27. Februar im Hotel Terofal steigt – entweder im Biergarten oder, falls das Wetter nicht mitspielt, in der Xaver Bar. Los geht’s um 14:00 Uhr. Am Freitag, den 28. Februar, sind alle Faschingsfans in Neuhaus eingeladen – zum Fasching im Pfarrheim Neuhaus. Ab 20:00 Uhr darf hier ausgiebig getanzt und gefeiert werden.

Faschings-Höhepunkt ist der Rosenmontag am 3. März 2025, organisiert von der Gäste-Information Schliersee. Ab 14:00 Uhr verwandelt sich der Bahnhofsplatz in ein Faschings-Märchenland. Bei Freibier von Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, süßen Krapfen und Musik von der Kapelle Fürchterlich kommen Märchenfans und Faschingsnarren gleichermaßen auf ihre Kosten. Ab 15:00 Uhr zieht die bunte Gesellschaft dann weiter zum Sportplatz des TSV Schliersee, wo Oldiemusik, Barbetrieb und ein Auftritt der Crachia Hausham warten. Es wird bis spät in die Nacht gemeinsam gefeiert!

Am Faschingsdienstag, dem 4. März, gehört der Tag den Kindern. Um 11:00 Uhr startet der Märchenspaziergang für Kinder an der Vitalwelt Schliersee. Ursula Weber nimmt die kleinen Narren mit auf eine fantastische Reise voller Märchen aus aller Welt. Verkleidung lohnt sich, denn maskierte Kinder bekommen eine Überraschung! Bitte melde dich und deine Kinder vorher in der Gäste-Information Schliersee an. Am Nachmittag geht es weiter mit dem Kinderfasching um 14:30 Uhr im Pfarrheim Schliersee, bevor die Teenies um 17:30 Uhr das Haus übernehmen und mit lauter Musik den Fasching gebührend ausklingen lassen.

Faschingsveranstaltungen in Schliersee 2025 – auf einen Blick:

25. Februar, 14:30 Uhr – Fasching-Kranzl der Nachbarschaftshilfe, Café Jennerwein (Anmeldung unter 08026 9292339)
26. Februar, 14:30 Uhr – Seniorenfasching, Pfarrzentrum Neuhaus
27. Februar, ab 14:00 Uhr – Weiberfasching, Hotel Terofal (Biergarten oder Xaver Bar)
28. Februar, 20:00 Uhr – Fasching in Neuhaus im Pfarrheim Neuhaus
3. März, ab 14:00 Uhr – Rosenmontag „Eine Reise ins Märchenland“, Bahnhofsplatz Schliersee
4. März, 11:00 Uhr – Märchenspaziergang für Kinder, Anmeldung in der Gäste-Information Schliersee
4. März, 14:30 Uhr – Kinderfasching, Pfarrheim Schliersee
4. März, 17:30 Uhr – Teeniefasching und Minifasching, Pfarrheim Schliersee

 

Schlierseer Skilegende Markus Wasmeier auf der f.re.e in München

Markus Wasmeier auf der Messe f.re.e in München

Die Messe f.re.e in München lockt auch dieses Jahr zahlreiche Besucher an, die sich für Reisen, Freizeit und Outdoor-Aktivitäten interessieren. Ein besonderer Höhepunkt für mich war gleich zu Beginn am Mittwoch der Auftritt von Markus Wasmeier, der von Radio Arabella-Moderator Uli Florl interviewt wurde. Viele Zuschauer hatten sich versammelt, um den ehemaligen Skirennläufer und heutigen Museumsbetreiber live zu erleben.

Erhalt bayerischer Kultur und Tradition

Uli Flori stieg zu Beginn des Gesprächs in die beeindruckende Skikarriere von Markus Wasmeier ein. Als zweifacher Olympiasieger hat er nicht nur den Wintersport geprägt, sondern auch eine große Fangemeinde gewonnen. Doch nach dem Ende seiner aktiven Karriere entdeckte er eine neue Leidenschaft: den Erhalt bayerischer Kultur und Tradition. Schon als Kind entwickelte Wasmeier ein Faible für historische Gebäude. Sein Vater, ein Kirchenmaler und Restaurator, weckte früh seine Begeisterung für die Denkmalpflege. „Mit elf Jahren habe ich das erste Mal beim Restaurieren eines alten Bauernhauses geholfen!“ und seitdem hat ihn die Faszination nicht mehr losgelassen.

Ein Seelenort

Auf der f.re.e gab Markus Wasmeier spannende Einblicke in sein Museum, das ein authentisches Bild des ländlichen Lebens vor 300 Jahren vermittelt. Die Besucher können dort traditionelle Handwerkskunst erleben, in der historischen Bäckerei frisch gebackenes Brot probieren oder dem Bierbrauer über die Schulter schauen. Besonders wichtig ist ihm, dass Geschichte nicht nur betrachtet, sondern aktiv erlebt wird: „Es ist ein Ort zum Eintauchen, Erleben und Mitmachen.“ Kultur soll nicht nur angeschaut, sondern gespürt werden. Markus Wasmeier freut sich über den Trend zum „Urlaub dahoam“, da die Gäste den Museumsbetrieb sichern. Und er betonte, wie wertvoll es ist, die Schönheit der eigenen Heimat neu zu entdecken. Für ihn selbst ist sein Freilichtmuseum ein echter „Seelenort“, an dem er tief mit der Natur und der Geschichte verbunden ist.

Zum Abschluss ging es um die kommende Museumssaison, die am 12. April startet. Bis dahin gibt es noch viel zu tun: Reparaturen an den historischen Gebäuden und Vorbereitungen für Veranstaltungen. Mit viel Herzblut sorgt Markus Wasmeier dafür, dass Geschichte lebendig bleibt – und genau das spürten auch die Zuschauer auf der f.re.e. Nach dem Gespräch auf der Bühne nahm sich Markus Wasmeier noch Zeit für seine Fans. Geduldig posierte er für zahlreiche Selfies und gab Autogramme und die Besucher freuten sich über diesen persönlichen Moment mit dem Doppel-Olympiasieger.

Mehr Infos unter: www.wasmeier.de

Die f.re.e ist noch bis Sonntag geöffnet: https://free-muenchen.de/

Vorhang auf: Der Vorverkauf für das Schlierseer Bauerntheater 2025 beginnt!

Vorverkauf für das Schlierseer Bauerntheater startet in der Gäste-Information Schliersee

Heute am 05. Februar 2025 um 8:30 Uhr beginnt der Vorverkauf für die neuen Vorstellungen des Schlierseer Bauerntheaters in der Gäste-Information Schliersee. Hinweis: Diese Tickets im exklusiven Sonder-Vorverkauf sind ausschließlich persönlich erhältlich und können weder telefonisch reserviert noch per Post versendet werden. Einheimische und Gäste haben hier die Möglichkeit, sich ihre Tickets vor allen anderen zu sichern. Der reguläre Vorverkauf über München Ticket startet am 12. Februar 2025.

Die kommende Spielzeit bietet ein abwechslungsreiches Programm mit zwei neuen Stücken sowie zwei bewährten Publikumslieblingen.

Neu auf der Bühne: Schlüsselfertig und Josefs Töchter
Schlüsselfertig“ ist ein moderneres Theaterstück als gewohnt. Die Real-Satire handelt von einer Haus-Sanierung, bei der die beauftragten Handwerker überhaupt nichts auf die Reihe bringen – dafür aber die Familie an den Rand der Verzweiflung. Premiere ist am Ostersonntag.

Im traditionellen Bauerntheater-Stück „Josefs Töchter“ dreht sich ab Samstag, 19. Juli 2025, alles um den verwitweten Bauern Sixtus und seinen angeheirateten Schwager Josef. Als es um die Erbfolge am Hof geht, behauptet Josef plötzlich, eine uneheliche Tochter zu haben. Nach diesem Geständnis muss er sich einiges von seiner erbosten Frau anhören. Doch die wahre Familiengeschichte kennt nur der Altbauer Thomas. Kann er helfen?

Zurück auf der Bühne: Der Boandlkramerblues und Der ewige Spitzbua

„Der Boandlkramerblues“: Der witzige und liebenswerte Schlierseer Boandlkramer (Florian Reinthaler) erobert sofort die Herzen der Zuschauer. Isidor Birnbacher (Hans Schrädler), der nach dem Tod seines besten Freundes keinen Grund mehr zum Leben sieht, hofft, der Boandlkramer könne ihm helfen, die Welt schnell zu verlassen. Doch statt ihn zu erlösen, zieht der Boandlkramer eine überraschende Wendung ein – er holt die Frau von Isidor. Mit humorvollem Charme bereitet sich Isidor auf seinen erhofften Tod vor, stellt sogar einen Sarg zum Probeliegen auf. Doch der Boandlkramer gewährt ihm einen Blick in den „Himmel“ – ein unerwartetes Abenteuer wartet!

„Der ewige Spitzbua“: Eine Komödie mit Kabarettistin Monika Gruber als Gastschauspielerin. In diesem Stück hat sich der Hanslbauer bereits zu Lebzeiten eine letzte Spitzbüberei ausgedacht. Nach seinem Tod erhalten drei frühere Liebschaften einen Brief, der sie zur Testamentseröffnung einlädt. Jede von ihnen ist überzeugt, Hoferbin zu sein, und so müssen sie drei Wochen gemeinsam mit dem schlitzohrigen Wirtschafter Bartl, der Magd Maral und dem Knecht Flori unter einem Dach leben. Die Eifersüchteleien nehmen überhand, bis Flori eine List ersinnt: Er erzählt den Frauen, dass Bartl den Hof nur erbt, wenn er eine von ihnen heiratet. Plötzlich überschlagen sich die Liebesbeweise und Heiratsanträge. Doch als Flori den drei Damen mit Bartls Schlafkammer noch einen Streich spielt, schwören sie Rache.

Wer sich die besten Plätze sichern möchte, sollte direkt diese Woche in der Gäste-Information vorbeischauen. Weitere Informationen zu Terminen und Verfügbarkeiten gibt es in der Gäste-Information Schliersee oder bald online unter München Ticket.

www.schlierseer-bauerntheater.de

Die Sternsinger in Schliersee

Vom 02. bis 05. Januar 2025 ziehen die Sternsinger durch Schliersee und bringen den Segen für das neue Jahr in die Häuser. Dieses Jahr durfte ich Emma, Sara und Vali begleiten, die von „Stern“ Flori unterstützt wurden. Mit ihrer herzlichen und offenen Art haben die Kinder nicht nur die Menschen, die sie besuchten, begeistert, sondern auch mich liebevoll in ihre Gruppe aufgenommen. Danke, dass ich euch begleiten durfte!

Hoch hinaus

Für uns ging es gestern zuerst auf die Schliersbergalm. Mit der Gondel fuhren wir hinauf, wo uns Ingo Bauer, der Geschäftsführer der Schliersbergalm, herzlich empfing. Emma, Sara und Vali überbrachten den traditionellen Segen. Auch die Gondel wurde gesegnet. Ingo Bauer brachte den neuen Aufkleber „20 C+M+B 25“ stolz am Maschinenraum an und freute sich sehr über den Besuch. „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“ – wird die Gäste der Schliersbergalm im neuen Jahr willkommen heißen. Vielleicht entdeckt ihr den Aufkleber bei eurem nächsten Besuch!

Spenden für Kinder in Not

Von der Schliersbergalm ging es zu Fuß zurück ins Tal, auch zu abgelegenen Häusern im Wald, die die Sternsinger normalerweise nur selten erreichen. Gerade dort wurden wir besonders herzlich empfangen. Anschließend arbeiteten sich die Sternsinger langsam den Dekan-Maier-Weg hinunter. Sie sammeln Spenden für Projekte des Kindermissionswerks, das notleidenden Kindern in über 100 Ländern hilft. In diesem Jahr stehen die Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention im Fokus: das Recht auf Essen, Bildung, Gesundheit, Mitbestimmung und Freizeit. Modellprojekte unterstützen Kinder in Kenia und Kolumbien.

Gerne kannst auch du dich an der Spendenaktion beteiligen:

Kath. Kirchenstiftung Schliersee

IBAN: DE88 7509 0300 0002 1078 05

Stichwort: „Sternsinger“

Die Vorbereitung mit Proben wurde von Diakon Joachim Baumann organisiert. Mit viel Geduld und Engagement sorgt er dafür, dass die Kinder perfekt auf ihre Aufgabe vorbereitet sind. Am 1. Januar 2025 fand in der St. Sixtus Kircher ein festlicher Gottesdienst mit der Aussendung der Sternsinger statt. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst vom Kammerorchester St. Sixtus und den Solistinnen Barbara Pischetsrieder und Ursula Bommer. Danke für die wunderbare Musik in der Kirche, die dem Gottesdienst eine ganz besondere, feierliche Stimmung verlieh.

Ich bin dankbar, dass ich die Sternsinger heuer begleiten durfte und wünsche allen ein gesegnetes neues Jahr!

Mein Jahresrückblick 2024

Schliersee: Bodenständig, echt und voller Liebe zur Tradition

So endete mein Jahresrückblick 2023, und heuer möchte ich genau mit diesem Satz beginnen. Es war ein Jahr voller wunderbarer Festlichkeiten, die vor allem von unseren Vereinen auf die Beine gestellt wurden – aus tiefer Liebe zur Tradition. Die Sonne schien, die Schlierseer Blasmusik und Trachtengruppen marschierten stolz durch die Straßen, und gemeinsam wurde gefeiert. Genau solche Momente prägten unser Jahr. In diesem Video erhältst du einen Eindruck von der Vielfalt der Aktivitäten in Schliersee – die gezeigte Auswahl der Veranstaltungen ist nicht vollständig, vermittelt aber einen schönen Überblick.

Unsere Feste sind nicht nur ein Ausdruck des Gemeinschaftsgefühls, sondern auch ein wunderbarer Weg, unsere wertvolle Kultur an die nächste Generation weiterzugeben. Die engagierten Jugendlichen, die in die Fußstapfen ihrer Eltern und Großeltern treten, tragen dazu bei, dass diese Traditionen lebendig bleiben. Das ist nicht selbstverständlich.

#danke_franz

Mein erstes Dankeschön geht an Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und die Gemeinde Schliersee (Verwaltung und Gemeinderat). Danke für euer Vertrauen und dafür, dass ihr das Schliersee Magazin (und somit auch meine Arbeit) möglich macht.

#lebendiges_schliersee

Es ist für mich immer ein besonderes Erlebnis, nah am Geschehen in Schliersee zu sein und die Entwicklungen zu begleiten. Die Neu- und Wiedereröffnungen dieses Jahres zeigen, wie lebendig und kreativ unser schöner Ort ist: von der Übernahme des Hotels Terofal durch die Familie Leitner über die Neueröffnung der Genussverweilerei von Andreas Essendorfer bis hin zur Wiedereröffnung des Forsthauses Valepp und der Burgruine Hohenwaldeck. All diese Projekte bereichern Schliersee.

#fun_fact

Hättest du gedacht, dass das Video so durch die Decke geht? Das Reel auf Instagram mit Franz Schnitzenbaumer beim Anzapfen auf dem Waldfest ging viral – mit 533.000 Aufrufen und über 4.000 Likes. Ein echtes Highlight!

#unterstützer

Ein großes Dankeschön an Simon und Reiner Pertl sowie das gesamte Team der Gäste-Information Schliersee – ohne eure Unterstützung und Zusammenarbeit wäre vieles nicht möglich. Ein herzliches Dankeschön auch an meine Gabi, die mir in allen Lebenslagen zur Seite steht! Danke ebenso an Andreas Modery, mit dem ich beim Schlierseer Gartenzauber viel Freude hatte und von dem ich immer wieder etwas Neues lernen darf, sowie an Johannes Wegmann, der den Schlierseer Kulturherbst jedes Jahr mit so viel Herzblut gestaltet.

#persönlicher_austausch

Besonders viel Freude bereitet mir auch der persönliche Austausch mit dir und den anderen Menschen, die ich auf Veranstaltungen treffe oder die mir schreiben. Eure Worte und Rückmeldungen sind eine unglaubliche Motivation. Neue Begegnungen wie mit Kathi, Mae Rose, Tom, Lenz und Julia haben mein Jahr zusätzlich bereichert.

Mit dem Schliersee Magazin durfte ich ein aufregendes Jahr erleben, mit all den Momenten, die uns verbinden. Dazu gehörst auch du, die meine Artikel lesen, die Videos und Fotos anschauen und auf Social Media liken, teilen oder kommentieren.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr! Schliersee Magazin – Schliersee Magazin

P.S. Ein besonderer Dank geht an Kuramtsleiter Mathias Schrön, der trotz seiner krankheitsbedingten Auszeit immer freundschaftlich an meiner Seite steht. Ich wünsche dir von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung, lieber Mathias!

Mystische Perchten auf der Jagahütt‘n am Spitzingsee

Am Sonntagnachmittag durfte ich ein besonderes Schauspiel erleben: Die „Penzberger Beaschd’n“ – eine rund 20-köpfige Gruppe von Perchten – besuchten die Jagahütt‘n im Skigebiet Spitzingsee. Bei stürmischem Wetter fuhr ich mit der Stümpflingsesselbahn nach oben, um dieses eindrucksvolle Ereignis mitzuerleben.

Vor der Jagahütt‘n loderte ein Feuer, um das sich die Penzberger Beaschd’n versammelten. Es wurde getanzt und sogar Feuer gespuckt, ein Spektakel, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Böse Geister vertreiben

Von den Mitgliedern der Penzberger Beaschd’n habe ich etwas Faszinierendes über das alte Brauchtum gelernt: Sanfte Schläge mit der Rute sollen das Böse vertreiben und gleichzeitig Gesundheit bringen. Diese symbolische Geste passt wunderbar in die Adventszeit, in der Perchten traditionell die Wintersonnenwende einläuten. Es heißt, dass sie böse Geister vertreiben, und Glück und Segen bringen. Die Vielfalt der Masken und Figuren war beeindruckend: Neben den klassischen „Schiachen“ und „Schönen“ begeisterten die Penzberger Beaschd’n mit besonderen Gestalten wie den Bergmandln und den Mooskoppen. Im Mittelpunkt stand Frau Perchta, die mit ihren zwei Gesichtern das Gute und das Böse vereint.

Die Stimmung war entspannt und herzlich, und selbst den Kindern wurde mit der Erklärung des Brauchtums die Furcht genommen. Zum Abschluss posierten die Perchten für Selfies, und alle – ich eingeschlossen – waren begeistert von der einzigartigen Atmosphäre. Ein großes Dankeschön an die Alpenbahnen Spitzingsee und die Penzberger Beaschd’n für diese unvergessliche Darbietung.

https://www.penzberger-beaschdn.de/

Lust auf Skifahren?

Die Schneeverhältnisse im Skigebiet Spitzingsee sind top – egal, ob du lieber Ski fährst oder snowboardest. Inzwischen sind fast alle Lifte in Betrieb. Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten und Angeboten der Alpenbahnen Spitzingsee findest du unter www.alpenbahnen-spitzingsee.de.

Auch die Rodelbahn von der Oberen First ist voraussichtlich ab dem 25. Dezember 2024 geöffnet. Aktuelle Informationen findest du tagesaktuell unter mondscheinrodeln.de – Rodeln am Spitzingsee. Besonders cool: Die 2,5 Kilometer lange Rodelstrecke ist täglich bis 22:30 Uhr beleuchtet, und die Obere Firstalm hat täglich bis 22:00 Uhr geöffnet (am 23. und 24. Dezember 2024 bleibt sie geschlossen).

 

Gemeinsam stark: Helfer vor Ort in Schliersee

In Schliersee halten wir zusammen: Das Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und der Gemeinde Schliersee ist ein starkes Beispiel für gelebten Zusammenhalt und Sicherheit vor Ort. Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer bringt es auf den Punkt: „Wir helfen uns gegenseitig, und das ist auch gut so.“

 

 

Ab 2025 wird die neue Einsatzgruppe Helfer vor Ort (HvO) der BRK-Bereitschaft Schliersee ihre Arbeit aufnehmen. Diese ehrenamtliche Initiative sorgt dafür, dass im Ernstfall in Schliersee und Hausham schnelle Hilfe vor Ort geleistet wird. Die Helfer sind oft fünf bis zehn Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort – wertvolle Zeit, in der lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden können. Dieses Engagement ist nicht nur für uns Einheimische ein großer Vorteil, sondern auch für die zahlreichen Urlauber in der Region. Die Einsatzkräfte arbeiten ehrenamtlich und damit unentgeltlich in ihrer Freizeit und verfügen über exzellente Ortskenntnisse, was eine schnelle Ankunft ermöglicht. „Wir rücken aus, wenn wir schneller vor Ort sein können als ein Rettungswagen, und übernehmen die Erstversorgung des Patienten“, erklärt Tobias Garcewski vom BRK.

Dieser Dienst ist ein Zeichen für den starken Gemeinschaftssinn in Schliersee – denn hier schaut man aufeinander.

 

Unterstützung durch die Gemeinschaft

Das BRK ist dankbar für seine großartigen Partner, die den Einsatz vor Ort tatkräftig unterstützen. Ein besonderes Dankeschön geht an das monte mare Schliersee, das Blutspender mit Gutscheinen belohnt, sowie an die Gemeinde Schliersee, die das Forum der Vitalwelt für die regelmäßigen Blutspenden und eine Garage zur Verfügung stellt, die das BRK nutzen darf. „Wir brauchen das BRK für jede Veranstaltung – vom Seefest bis Leonhardi – in Schliersee“, betont Franz Schnitzenbaumer und zeigt sich dankbar, dass die Zusammenarbeit so reibungslos und vertrauensvoll funktioniert.

 

Gemeinsam helfen – mit deiner Spende

Die neue Einsatzgruppe der Helfer vor Ort wird weder von Krankenkassen noch von Behörden oder Organisationen finanziert. Damit die ehrenamtlichen Helfer langfristig für uns alle einsatzbereit bleiben, sind sie auf Unterstützung angewiesen. Spenden helfen, die nötige Ausrüstung, Schulungen und den laufenden Betrieb zu sichern. Auch ich, als Redakteurin, spende einen Teil meines Honorars für diesen Beitrag, weil ich fest daran glaube, dass wir alle gemeinsam Großes bewegen können. Jeder Beitrag zählt!

Wenn auch du helfen möchtest, hier die Spendeninformationen:

 

 

Spendenkonto:

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

IBAN: DE78 7115 2570 0000 0241 90

Verwendungszweck: HvO Schliersee

 

Wenn du Fragen hast oder Teil der Einsatzgruppe „Helfer vor Ort“ in Schliersee werden möchtest, wende dich bitte an Kilian Manfred Maier. helfervorort@brk-schliersee.de

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Kulturherbst 2024 im Heimatmuseum

„Das Schlierseer Heimatmuseum ist eines der ältesten Bauwerke im gesamten Landkreis Miesbach“, betont Johannes Wegmann: „Gebaut wurde es 1406!“ Es erzählt die Geschichte des ländlichen Lebens in Schliersee. „Ein herzliches Dankeschön gilt Johanna und Günther Maier, die seit 1965 mit ihrem unermüdlichen Einsatz das Museum zu dem gemacht haben, was es heute ist“, sagt Johannes. Er selbst durfte 2018 mit seinem Architekturbüro den neuen Anbau an das denkmalgeschützte Schlierseer Heimatmuseum gestalten. Für ihn ist der Einklang aus Alt und Neu besonders wichtig.

 

 

 

Denkmalschutzmedaille für den neuen Anbau

Für den Anbau an das Heimatmuseum haben die Marktgemeinde Schliersee mit Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer und Architekt Johannes Wegmann die Denkmalschutzmedaille des Landkreises Miesbach 2018 erhalten. Im Erdgeschoss hat der Kindergarten „Kleine Heimat“ sein Zuhause gefunden, und im ersten Stock ist ein Gemeindesaal für Veranstaltungen und auch als Proberaum für die Schlierseer Blasmusik entstanden.

Hier kannst du das nachlesen:  Große Ehre für Schliersee: Denkmalschutzmedaille 2018 – Schliersee Magazin

 

S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan

Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 findet in beiden Teilen des Heimatmuseums, also im Waldeckersaal, aber auch im modernen Bürgersaal, die Ausstellung „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“ statt. Die wunderbaren Fotografien von Kathie Ausfelder dokumentieren die Schlierseer in Tracht im Jahreskreis. Dazu gesellen sich echte japanische Kimonos aus der Sammlung von Mae Rose Rossteucher. Der Kontrast, aber auch die Gemeinsamkeiten zwischen den bayerischen Trachten und den japanischen Kimonos zeigen das kulturelle Erbe beider Traditionen.

Neben der Ausstellung können Besucher zahlreiche Exponate im historischen Teil des Heimatmuseums entdecken, darunter Möbel, Werkzeuge und Trachten, die das Leben früherer Generationen veranschaulichen.

 

 

Öffnungszeiten des Schlierseer Heimatmuseums

Das Schlierseer Heimatmuseum ist während des Kulturherbstes täglich außer montags von 14:00 bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist bis 10. November 2024 kostenfrei – über eine kleine Spende freut sich der Museumsverein.

Ein Besuch lohnt sich, um die Traditionen und die Geschichte von Schliersee zu entdecken und die aktuelle Kulturherbst-Ausstellung anzuschauen.

Mit dieser gelungenen Auftaktveranstaltung des Schlierseer Kulturherbstes – der Eröffnung der Ausstellung „S’guade Gwand – ist der Startschuss für einen ereignisreichen kulturellen Oktober gefallen.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ausstellung Schlierseer Kulturherbst 2024 S’guade Gwand

Im Schlierseer Heimatmuseum erwartet dich im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes 2024 eine ganz besondere Ausstellung: „S’guade Gwand – Festtagstracht in Schliersee und Japan“.

 

 

Diese außergewöhnliche Schau vereint die Kunst der Tracht mit dem Zauber fernöstlicher Traditionen. Zu sehen sind eindrucksvolle Trachten-Fotografien von Katharina Ausfelder, die die Schönheit der Schlierseer Festtagstracht einfangen, sowie eine faszinierende Präsentation echter japanischer Kimonos, kuratiert von Mae Rose Rossteuscher.

Eine Begegnung zweier Kulturen, die Tradition und Handwerkskunst in einem neuen Licht zeigt!

„Traditionen und Brauchtum unserer Heimat aufrechtzuerhalten, hat mich bereits im Kindesalter geprägt. Mit meinen eigenen Kindern entdeckte ich dann die Fotografie als Leidenschaft. Die Präsentation im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes ist meine erste Ausstellung“, erläutert Kathi Ausfelder. Das ganze Jahr über begleitet sie die verschiedensten Brauchtumsveranstaltungen im Oberland mit ihrer Kamera. Da Kathi mit ihrer Familie in Schliersee lebt, ist sie bei den meisten Traditionsveranstaltungen in der Region anzutreffen – festlich in Tracht gekleidet und stets bereit, besondere Momente einzufangen. Ich unterhalte mich mit einigen Besuchern der Ausstellung, und eines wird schnell deutlich: Neben der Bewunderung für die wunderschönen Fotografien schätzen sie vor allem, dass die Brauchtumsveranstaltungen für die Nachwelt dokumentiert werden. Denn auch wenn derzeit noch viele kleine Schlierseer im Trachtenverein aktiv sind, darf man das nicht als selbstverständlich ansehen. Die Dokumentation dieser Traditionen trägt dazu bei, das kulturelle Erbe für kommende Generationen zu bewahren.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die unser Brauchtum lebendig halten. Und ein besonderer Dank geht an dich, liebe Kathi, dass du all diese wertvollen Momente mit so viel Liebe und Sorgfalt dokumentierst. Deine Arbeit ist ein wichtiger Beitrag, um unser kulturelles Erbe für kommende Generationen zu bewahren!

 

„Ich freue mich sehr, dass hier neben der bayerischen Tracht auch der traditionelle japanische Kimono präsentiert wird“, erklärte Generalkonsul Kenichi Bessho bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellung im Schlierseer Heimatmuseum. Er betonte, dass Kimonos auch heute noch zu besonderen Anlässen getragen werden und dass er sich über die Möglichkeit freue, mit dieser Ausstellung die kulturelle Brücke zwischen Bayern und Japan weiter zu festigen. Die Kimonos stammen aus der beeindruckenden Sammlung von Mae Rose Rossteuscher, die 20 ihrer wertvollen Stücke für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Ihre Leidenschaft für Kimonos entdeckte sie während ihres Doktorstudiums an der Universität Tokio. Seit 2009 trägt und sammelt sie Kimonos sowohl in Japan als auch in Deutschland. „Am liebsten mag ich alte Kimonos, die sind immer sehr farbenfroh“, sagt sie. Wenn du die wundervollen Kimonos im Heimatmuseum genauer betrachtest, wirst du die feine Handwerkskunst erkennen, mit der sie gewebt, bestickt oder bemalt wurden. Ein Informationsblatt, das in der Ausstellung ausliegt, beschreibt jeden einzelnen Kimono und lädt dich ein, tiefer in die Welt der japanischen Festtagstracht einzutauchen. An den Wochenenden sind sowohl Mae Rose als auch Kathi oft im Heimatmuseum anzutreffen. Beide freuen sich auf persönliche Begegnungen und teilen gern ihre Einblicke in die Welt der Festtagstracht.

 

 

Die Ausstellung „S‘guade Gwand“ und das historische Heimatmuseum können noch bis zum 10. November 2024 täglich – außer montags – von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (am Wochenende bis 17:00 Uhr) kostenfrei besichtigt werden.

 

 

 

[tourim-redakteur]