Wanderlust statt Alltagsfrust – ein Werktagsausflug an den Spitzingsee

Herbstzeit ist Wanderzeit, und wenn die Sonne von einem blitzblauen Himmel leuchtet, macht es gleich doppelt so viel Freude. Die Wanderung zur Oberen Maxlraineralm im Spitzingseegebiet ist auch für untrainierte Bergfreunde zu bewältigen und gewährt traumhafte Ausblicke, ein großartiges Alpenpanorama und uriges Hüttenflair.

 

 

Wer mit dem Auto anreist, parkt am besten am kostenpflichtigen Wanderparkplatz neben der Dorfkirche in Spitzingsee. Von dort sind es nur ein paar Meter zur Schranke neben der Gaststätte „Alte Wurzhütte“. Nach dem Passieren der Schranke zweigt nach ein paar Metern eine geteerte Forststraße nach links Richtung Rotwand und Taubenstein ab. Bereits nach ein paar Metern bergauf hat man einen guten Blick hinab ins Tal auf die pittoresken Valepper Almen und die beliebte Albert-Link-Hütte. Nach ca. 30 Minuten erreicht man die Untere Maxlraineralm, die nicht bewirtschaftet ist.

Unmittelbar danach biegt nach rechts ein Weg zur Oberen Maxlraineralm ab. Die schmale Schotterstraße schlängelt sich durch lichten Hochwald und offenbart zwischen den Bäumen immer wieder grandiose Aussichten auf die umliegenden Berggipfel und Almwiesen. Der ausgebaute Weg endet an der Talstation eines kleinen Skilifts unterhalb des mächtigen Taubenstein-Gipfels. Ab hier sind Trittsicherheit und festes Schuhwerk gefordert! Neben dem steilen Wiesenhang führt ein unbefestigter Pfad über Wurzelwerk und verstreute Felsbrocken durch den schattigen Bergwald bis knapp unterhalb der Hütte.

Die Obere Maxlraineralm ist ganzjährig geöffnet und bietet ihren Gästen ein gemütliches Ambiente mit großer Sonnenterrasse und allerlei kulinarischen Schmankerln. Wer länger bleiben möchte, kann sich eines der gemütlichen Gastzimmer im Dachgeschoss reservieren.

Auf rund 1.500 Metern Höhe präsentiert sich ein Ausblick, der in den Oberbayerischen Alpen seinesgleichen sucht: Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich die Alpengipfel aneinander, und an klaren Tagen reicht die Sicht Richtung Süden bis zum Gipfel des Ortler in Südtirol und Richtung Westen bis zur Zugspitze.

Wer nach der rund eineinhalbstündigen Wanderung noch nicht genug hat, kann von der Maxlraineralm aus noch zahlreiche weitere Touren ins Rotwandgebiet oder auch zum Gipfel des Taubensteins unternehmen.

Allen anderen empfiehlt sich die Talfahrt mit der nostalgischen Taubenstein-Kabinenbahn, deren Bergstation von der Alm aus in etwa zehn Gehminuten zu erreichen ist.

 

 

Obere Maxlraineralm

Matthias Schmidlin

Obere Maxlraineralm 1

83727 Spitzingsee

matthias_schmidlin@yahoo.com

Mobil: 0172/600 30 29

Tel.: 08026/7382

www.obere-maxlraineralm.de

 

Wandertipps im Netz:

https://www.hoehenrausch.de › huetten › obere-maxlraineralm

https://planetoutdoor.de/touren/wandern/obere-maxlraineralm

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Knieschonendes Wandern in den Schlierseer Bergen – Tipps von unserem Gästeführer Wolfgang Haas

Beim Wandern bei uns in den Schlierseer Bergen geht es immer wieder bergauf und bergab. Das kann eine große Belastung für die Knie sein. Hier drei Tipps von unserem Gästeführer Wolfgang Haas, wie ihr eure Knie entlasten könnt und so mehr Spaß an der Bewegung im Freien haben werdet.

 

 

#1 Die Bergbahn ins Tal nehmen

Das Bergaufgehen ist für die Knie eher unproblematisch. Ihr könnt also eure Knie ganz einfach entlasten, indem ihr einen Gipfel in der Nähe einer Bergbahn wählt und bergab mit dem Sessellift oder der Gondel fahrt. Bei uns in Schliersee gibt es die Schliersbergbahn, die Taubenstein-Kabinenbahn und die Stümpflingsesselbahn. Unbedingt schon vorher die Tour genau planen und die Betriebszeiten der Bergbahnen beachten. Alternativ könnt ihr eine Route wählen, die anspruchsvoll im Aufstieg und gemütlicher im Abstieg ist. Wählt den spannenden Bergpfad hinauf und die „langweilige“ Forststraße hinunter. Eure Knie werden es euch danken.

#2 Wanderstöcke benutzen

Wanderstöcke entlasten nicht nur eure Knie, sie helfen euch auch, das Gleichgewicht zu halten, und unterstützen die Wirbelsäule und die Muskulatur. Die Wanderstöcke werden gleichzeitig vorne aufgesetzt, das entlastet eure Kniegelenke. Denkt daran, die Länge der Wanderstöcke anzupassen ‒ je nachdem, ob ihr bergauf oder bergab geht. Wir haben zwei Fachgeschäfte in Schliersee, die euch gerne beim Wanderstock-Kauf beraten.

Intersport Berauer in Schliersee

Smartino in Neuhaus

#3 Wahl der richtigen Bergschuhe und Gehtechnik

Die Wahl der Bergschuhe ist entscheidend. Im Idealfall sind die Schuhe gut gedämpft. Hier kann auch eine entsprechende Einlage helfen. Einen besseren Halt für Fuß und Bein geben die richtigen Wanderstrümpfe. Lasst euch in einem unserer Fachgeschäfte beraten, wir haben drei kompetente Ansprechpartner in Schliersee.

 

 

Intersport Berauer in Schliersee

Schuhhaus Riepl in Schliersee

Smartino in Neuhaus

TIPP: Denkt daran, die Schuhe auf kürzeren Strecken einzulaufen, bevor ihr euch auf eine mehrstündige Wanderung macht.

Auch die richtige Gehtechnik ist entscheidend. Mit der Verlagerung des Körperschwerpunkts nach vorne beim Bergaufgehen könnt ihr den Gang stabilisieren und so auch die Knie entlasten. Bergab solltet ihr euch auch leicht nach vorne beugen – in Richtung Tal. Das Gewicht liegt so auf der kompletten Fußsohle. Zuerst solltet ihr mit der Ferse aufsetzen und dann den ganzen Fuß abrollen. Die Knie solltet ihr nicht durchdrücken, sondern das Gewicht mit den Oberschenkeln abfangen.    Macht lieber kurze Schritte als lange. Das gibt außerdem zusätzliche Stabilität.

TIPP: Je schwerer der Rucksack, desto mehr werden eure Knie belastet. Nehmt wirklich nur das Wichtigste im Rucksack mit.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Drei Tipps für Regentage in Schliersee

 

Tipp #1 Markus Wasmeier Freilichtmuseum

An Regentagen das Markus Wasmeier Freilichtmuseum zu besuchen, ist schon deshalb eine gute Idee, weil es etwas ruhiger ist als sonst. Das altbayrische Dorf ist einfach ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. In den Höfen könnt ihr euch auch immer wieder aufwärmen oder unterstellen. Bei meinem Spaziergang am Sonntag brannte sogar das offene Feuer im Lukashof. Im gemütlichen Wirtshaus „Zum Wofen“ könnt ihr es euch so richtig gutgehen lassen. Das selbst gebraute Museumsbier solltet ihr unbedingt versuchen.

Aktuelle Veranstaltungen:

  1. Oktober | Erntedankfest mit Messe

 

Tipp #2 Einfache Wanderungen rund um Schliersee

Bergpfade können im Regen rutschig sein und sind auch nicht empfehlenswert bei nassem Wetter. Aber wir haben viele Wanderwege in Schliersee, die gut begehbar sind, wie etwa Forststraßen oder asphaltierte Strecken.

Schliersbergalm | Gehzeit von Schliersee etwa 1:15 h (Seilbahnfahrt möglich)

Obere Firstalm |Gehzeit vom Spitzingsattel etwa 45 Minuten

Untere Firstalm | Gehzeit vom Spitzingsattel etwa 45 Minuten

Albert-Link-Hütte | Gehzeit von Spitzingsee Ort etwa 20 Minuten

An Regentagen ist eine gemütliche Hütte am Ziel für mich noch wichtiger als bei Sonnenschein. Zum einen als Belohnung und zum anderen zum Aufwärmen. Die heiße Schokolade und der Kuchen schmecken nach einer Wanderung im Regen gleich doppelt gut.

Tipp #3 Eine kostenlose Busfahrt mit der Schlierseer Gästekarte

Warum an einem Regentag nicht einfach in einen Bus einsteigen, die vorbeifliegende Landschaft beobachten und einfach mal nichts tun?

Für unsere Schlierseer Gäste, die eine Gästekarte besitzen, ist das sogar kostenlos. Ihr könnt mit der Wendelstein Ringlinie von Neuhaus aus zweimal mit und zweimal gegen den Uhrzeigersinn um den Wendelstein fahren. Die Fahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden, dann seid ihr wieder zurück in Neuhaus. www.wendelstein-ringlinie.de

Auch die Buslinie nach Kufstein bietet sich für eine Schlechtwettertour an. Allerdings braucht ihr dafür den ganzen Tag Zeit. Zweimal am Tag fährt der „Kufstein-Bus“ in beide Richtungen. Der Probebetrieb geht noch bis 29. September 2019. https://www.rvo-bus.de/oberbayernbus/view/freizeittipps/ausflugsbusse/ausflugsbus_schliersee_kufstein.shtml

Was ihr dann in Kufstein alles machen könnt, habe ich zusammen mit Kuramtsleiter Mathias Schrön diesen Sommer schon für euch ausprobiert. https://magazin.schliersee.de/buslinie-von-schliersee-nach-kufstein-gestartet-einsteigen-bitte/

 

 

➡️ Und wer jetzt nass und durchgefroren ist, der geht am besten in die Vitalwelt Schliersee ins monte mare Schliersee: Sauna, Wellness und Schwimmbad/Vitaltherme!

https://www.monte-mare.de/de/schliersee.html

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Geführte Wanderung mit Jürgen Koschyk durch die Schlierseer Berge

Heute darf ich den Wanderleiter, oder besser gesagt die Wanderlegende, Jürgen Koschyk bei einer seinen geführten Erlebniswanderungen begleiten. In der Saison ist Jürgen jeden Dienstag und Donnerstag mit Urlaubern in den Schlierseer Bergen unterwegs.

 

 

Heute geht es mit einem Pärchen aus dem Ruhrgebiet, einem aus Nordrhein-Westfalen und einer Dame aus Unterfranken auf die Burgruine Hohenwaldeck. Kuramtsleiter Mathias Schrön verabschiedet uns offiziell an der Vitalwelt Schliersee und wir fahren, mit der Gästekarte kostenlos, mit dem Bus nach Fischhausen. Von dort aus führt ein Steig in etwa 45 Minuten steil bergauf zur Burgruine. Die kleinen Verschnaufpausen, in denen uns Jürgen die umliegenden Berge erklärt, weitere Tipps für Ausflüge und Wanderungen bereithält und viele lustige Geschichten erzählt, sind dabei sehr willkommen. Oben angekommen bekommen wir von Jürgen ein „RITTERmahl“. Was bei echten Hohenwaldeck-Rittern auf den Tisch kommt, verrate ich an dieser Stelle nicht, dass müsst ihr selbst miterleben. Bei der Pause am Aussichtspunkt mit Kreuz, direkt über dem Schliersee, nimmt sich Jürgen viel Zeit die Berge und den Schliersee mit seiner Insel und auch den Ort Schliersee zu erklären. Weiter geht es für uns über den Höhenweg in Richtung Schliersee. Unterwegs hat Jürgen weitere Tipps für die nächste Wanderung allein. Die Urlauber saugen die Informationen, die er auf seine lockere und humorvolle Art rüberbringt, begeistert auf und sogar ich erfahre neue Schlierseer Geschichten. Unsere kleine Gruppe hat Spaß. Das Wetter passt auch. Es ist ein perfekter Tag. Unser Ziel ist der Weinberg in Schliersee. Versprochen hatte uns schon Mathias Schrön eine Weinprobe vom Schlierseer Weinberg. Jürgen holt sein „Sixtus-Tröpferl“ aus seinem geheimen „Weinkeller“ und alle sind überrascht, dass er tatsächlich Wein herzaubert. Ein wirklich lustiger Abschluss einer sehr kurzweiligen Wanderung.

Die Wanderungen mit Jürgen sind immer ein echtes Erlebnis. Auf geht’s, lasst euch von Jürgen durch die Berge führen.

Der Herbst ist die schönste Zeit zum Wandern bei uns am Schliersee. Vom 23. bis 27. September 2019 veranstalten wir wieder die sehr beliebte Schlierseer Wanderwoche.

In dieser Zeit können ihr euch jeden Tag zu einem anderen Ziel in unseren schönen Schlierseer Bergen entführen lassen. Unser erfahrener Wanderleiter Jürgen Koschyk kennt nicht nur die schönsten Fleckerl und Routen, er führt euch auch in die urigsten Almhütten und hat immer eine besondere Überraschung parat. Anmeldung in der Gäste-Information Schliersee erforderlich.

 

 

Mit der Gästekarte kostenlos, alle anderen bezahlen nur 5 Euro.

www.schliersee.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Eine Zeitreise in unsere Vergangenheit – historisches Leben!

Historische Bewohner im altbayerischen Dorf

 

Kommendes Wochenende, am 21. und 22. September 2019, haben Sie die Möglichkeit mit vielen Darstellern des historischen Lebens in die verschiedenen Epochen unserer Heimat einzutauchen.

 

 

Das altbayerische Dorf im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee ist ein belebtes Dorf mit Hühnern, Gänsen, Enten, Schweinen und Schafen. Und natürlich treffen Sie hier auch den einen, oder anderen Hofbewohner, wie z.B. den Bäcker, der extra für Sie frisches Holzofenbrot und herzhafte Vinschgerl backt. Der Bäuerin, oder dem Bauern können Sie bei ihrer alltäglichen Arbeit in den Höfen zuschauen. Es werden die Tiere versorgt, der Stall gesäubert, Samen aus den Pflanzen in den Bauerngärten gewonnen, Heu gemacht und vieles mehr. Im altbayerischen Dorf erleben Sie das Landleben in unserer oberbayerischen Heimat wie es vor 300 Jahren einmal war.

Auf der Wiese vor dem Dorf lässt sich am kommenden Wochenende eine Sippe nieder, deren Akteure das Leben aus noch früheren Epochen darstellen, als die Einwohner unserer Breiten noch in ihren Zelten auf Heu und Fellen schliefen. Das Feuer wird mit Hilfe von Feuersteinen entfacht und Kettenhemden werden in mühevoller Kleinstarbeit gefertigt. Die Speisen werden über dem offenen Feuer gekocht und mit Gewürzen verfeinert, welche im Mörser zerstoßen wurden.

Für Erwachsene, aber auch besonders für Kinder ist die Reise in die Vergangenheit ein lehr- und abwechslungsreiches Erlebnis, an welches sie noch lange zurückdenken werden.

 

 

 

21. und 22. September zwischen 10:00 und 17:00 Uhr im

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Internet: https://www.wasmeier.de/

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Märchenhafte Pfade in Schliersee entdecken

Das märchenhafte Schliersee zu entdecken, dabei hilft Autorin und Geschichtenerzählerin Ursula Weber. Sie beschreibt in ihrem Buch „Wandern auf märchenhaften Pfaden“ 15 Wanderungen im ganzen Oberland und kommt dabei natürlich auch bei uns in Schliersee vorbei. Sie erklärt die Touren nicht nur sehr detailliert, sie erzählt zusätzlich alte Sagen und Geschichten zu den jeweiligen Orten und Schauplätzen.

 

 

Die Schlierseer Wanderung führt vom Parkplatz Unterleiten zur Burgruine Hohenwaldeck, um unseren schönen Schliersee herum und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Natürlich kennt Ursula Weber eine Geschichte zur verwunschenen Ruine Hohenwaldeck. Ein kleines Stück liest sie mir vor:

„Er sei ein übler Hitzkopf gewesen, heißt es, und jähzornig noch dazu, der Ritter von Waldeck. Als Kreuzfahrer zog er ins gelobte Land und gab seine Ehefrau in die Obhut des Schlossvogtes. Doch dieser nutzte seine Macht alsbald für eigene Zwecke. Denn angesichts der schönen Waldeckerin erwachte in ihm die Leidenschaft und die grenzenlose Begierde, diese Frau zu besitzen.“ (aus „Wandern auf märchenhaften Pfaden“, Volk Verlag München 2019)

Wie die Geschichte weitergeht, könnt ihr natürlich im Buch nachlesen. Am schönsten ist das sicher, wenn man zwischen den alten Gemäuern der Burgruine Hohenwaldeck, mit herrlichem Blick über den Schliersee, sitzt. Wer lieber lustige Geschichten mag, der sollte unbedingt ein wenig weiterblättern und „Der Pilger im Bärenpelz“ lesen – diese Geschichte spielt auch in Schliersee und handelt von einem Pilger aus Österreich, der in Fischhausen mit einem Bären verwechselt wurde. Am besten ist es natürlich, wenn ihr die Gelegenheit bekommt, Ursula Weber persönlich zu treffen. Sie ist eine wunderbare Geschichtenerzählerin und wird euch sofort in ihren Bann ziehen. Ich hoffe, dass sie einmal mit ihrem „Erzählzauber“ nach Schliersee kommt. Wir werden euch natürlich hier im Schliersee Magazin darüber informieren.

TIPP: Wer jetzt neugierig geworden ist und das Buch „Wandern auf märchenhaften Pfaden“ erwerben möchte, hat Glück. Das Buch gibt es bei uns vor Ort in Schliersee im Hoamat Gfui, dem Treffpunkt für Regionales im Herzen von Schliersee.

www.hoamatgfui.de/

Inh. Julia Zilken
Lautererstraße 4
83727 Schliersee

 

Öffnungszeiten

Mo., Di., Do. und Fr. 10:00‒18:00 Uhr
Mi. Ruhetag
Sa. 10:00‒14:00 Uhr

 

 

Ursula Weber

www.erzaehlzauber.de/

Das Buch ist im Volk Verlag München erschienen und auch online unter www.volkverlag.de erhältlich.

Über das Buch:

Wandern auf märchenhaften Pfaden

5 Touren und 30 Geschichten vom Werdenfelser Land bis zum Wendelstein von Ursula Weber

Was gibt es Schöneres, als in der Natur unterwegs zu sein? Bei strahlendem Sonnenschein hoch auf den Bergen, bei Regen auf einer windgeschützten Runde im Wald oder bei Schnee mitten durch glitzernden Winterzauber. Versteckt zwischen malerischen Anhöhen und verwunschenen Pfaden liegt auch so mancher sagenumwobene Ort, der seine Geschichte nur Eingeweihten preisgibt, …

15 herrliche Touren stecken in diesem Wanderführer für Klein und Groß, für Rucksack und Hosentasche. Und er hält eine Besonderheit bereit: außergewöhnliche Märchen und Sagen, die von der fantastischen Vergangenheit und den Traditionen Oberbayerns erzählen, passend zu jeder Tour ausgewählt und verortet.

Entdecken Sie die Schönheit des bayerischen Oberlands auf märchenhafte Weise neu.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

100 Jahre Bergrettungsdienst in den Schlierseer Bergen: Die Tipps der Alpin-Experten.

„Bergsteigerinnen“ auf High Heels, eBiker am Steilhang und Wanderer, die bei einem Wadenkrampf die Rettung rufen: Quirin Loher und Sebastian Weidenthaler von der Bergwacht Schliersee haben schon so manches Abenteuer am Berg zu einem glücklichen Ende gebracht. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Bergrettungsdiensts Schliersee im Roten Kreuz verraten uns die beiden ihre besten Tipps, um sicher und mit viel Spaß in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen unterwegs zu sein.

 

 

Tag der Offenen Tür am Sonntag, 15. September

Übrigens: Wer die Arbeit der beiden und ihrer Bergwachtkollegen einmal live erleben will, ohne in einer Notsituation zu sein, der kommt am Sonntag ab 11.00 Uhr zur Bergrettungswache Schliersee in der Bahnhofstraße 15. Beim Tag der offenen Tür führen die Bergwachtler ihre Rettungsgeräte vor, zeigen ihre Wache und stellen Spezial- sowie Bergrettungsfahrzeuge aus. Für Essen, Getränke und musikalischen Unterhaltung ist gesorgt!

 

250 Notfälle im Jahr

42 aktive Bergwachtfrauen und -männer engagieren sich derzeit für die Sicherheit in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen. Von der Brecherspitz über den Jägerkamp und die Rotwand bis hin zur Landesgrenze Österreich reicht das Einsatzgebiet der Schlierseer Bergwacht. Zu durchschnittlich 250 Notfällen im Jahr rücken die Schlierseer Bergretter aus. Im Winter sind sie außerdem von den Bergwachthütten Schönfeldalm und Stümpfling aus im Skigebiet Spitzingsee im Einsatz.

 

Notfall am Brecherspitz-Westgrat

„Im Grunde genommen sind die Schlierseer/Spitzingseer Berge ja Hügel – vergleicht man sie mal mit Gebieten wie der Watzmann-Ostwand“, sagt Quirin Loher, Ausbildungs- und Einsatzleiter. „Aber auch vermeintliche Hügel, können es in sich haben.“ Gerade am Westgrat der Brechspitz, so Quirin Loher, seien sie mehrmals pro Saison im Einsatz: „Hier gibt es einige Kletterstellen mit Stahlseil in alpinem Gelände. Dort ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und festes Schuhwerk gefordert.“ Erst Ende August war es am Brecherspitz-Westgrat zu einem tragischen Unfall gekommen.

 

Spezialisiertes Team: Von Canyoning bis Krisenintervention

Zu solchen Gelegenheiten sind dann auch die Spezialisten der Bergwacht Schliersee im Einsatz, etwa die Notärzte oder die Mitarbeiter des Kriseninterventionsdiensts Berg (KID). Darüber hinaus gibt es Experten für Canyoning- und Höhlenrettung, einen Rettungs- und Vorsorgedienst im Skigebiet sowie die Helfer auf vier Pfoten von der Lawinenhundestaffel. „Die Menschen sind alle sehr dankbar, wenn wir kommen“, sagt Einsatzleiter Sebastian Weidenthaler. „Wir haben schon oft im Nachgang einen Brief erhalten, eine Brotzeit ausgegeben bekommen oder auch eine Geldspende.“

 

Anspruchsvolle Ausbildung für Nachwuchs-Bergretter

Damit im Notfall am Berg alles glatt läuft, absolviert der Bergrettungs-Nachwuchs eine anspruchsvolle Ausbildung über zwei Jahre lang: „In unsere sogenannte ‚Anwärtergruppe‘ nehmen wir interessierte Jugendlich ab 16 Jahren auf“, erzählt Ausbildungsleiter Quirin Loher. „Die haben dann einiges zu tun: Konditionstests im Sommer wie im Winter, einen Eignungstest – das ist ganz schön viel, was den jungen Leuten abverlangt wird.“

 

Rettungsanspruch steigt, Zahl der Einsätze ebenso

Während die sogenannte „bergferne“ Bereitschaft, etwa in der Landeshauptstadt München, einen großen Zuwachs erlebe, „darf’s bei uns in Schliersee ruhig noch etwas mehr sein“, so Quirin Loher. Denn: „Der Rettungsanspruch steigt!“, wissen die beiden Bergwachtler. So hätten etwa Einsätze mit eBike-Fahrern zugenommen: „Mit Akku bewältigt man Strecken, die man früher vielleicht nicht gefahren wäre, weil sie zu steil sind. Ungeübte kommen dann zum Teil nicht mehr runter vom Berg oder bleiben hängen.“ Auch mit schlecht ausgerüsteten Wanderern haben die beiden Bergretter schon ihre Erfahrungen gemacht: „High Heels am Berg – das glaubt man nicht, aber das gibt’s wirklich!“, so Quirin Loher.

 

„Wir freuen uns total, dass diese Bergfaszination da ist“, sagt Sebastian Weidenthaler. Aber: Im Zeitalter der Mobiltelefone sei „die Alarmierungsschwelle viel geringer“: „Wir hatten schon Anrufer, die uns wegen zittriger Knie am Rotwandhaus alarmiert haben.“ Grundsätzlich könne man jedoch sagen: „Die meisten sind vernünftig und bereiten sich gut auf die Berge vor.“

 

9 Tipps für eine sichere Tour in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen

Wie man sicher und mit viel Spaß in den Schlierseer/Spitzingseer Bergen unterwegs ist, verraten uns Quirin Loher und Sebastian Weidenthaler in ihren Profi-Empfehlungen:

 

# 1: Gute Vorbereitung

„Bevor ich eine Bergtour angehen, mache ich mir Gedanken: Wo will ich hin? War ich in dem Gebiet schon einmal? Wie komme ich in diese Bergregion? Und habe ich eventuell geeignetes Kartenmaterial dabei, um mich auf die Strecke vorzubereiten?“

 

# 2: Angemessene Schuhe & Kleidung

„Das A und O für eine sichere Wanderung in den Bergen ist geeignetes Schuhwerk. Das heißt: überknöchelhohe Bergschuhe mit einem ordentlichen Profil, in denen ich mich wohlfühle und die optimal eingelaufen sind. Zudem empfehle ich je nach Witterung eine Kopfbedeckung, um einen Sonnenstich zu vermeiden. Im Sommer bei Gewitterneigung bitte Regenjacke nicht vergessen! Vielleicht Wechselklamotten oder ein Wechsel-T-shirt mitnehmen, um Verschwitztes abzulegen.“

 

# 3: Nahrhafte Brotzeit

„Immer eine kleine, ausgewogene Brotzeit mitnehmen: eine belegte Semmel, ein Stück Käse oder Schinken – je nach Länge der Route. Und vielleicht auch etwas Zuckerhaltiges für die Stärkung zwischendurch dabeihaben – Schokolade oder ein süßes Getränk. Außerdem ausreichend Wasser zum Trinken mitnehmen – bei heißen Temperaturen natürlich entsprechend mehr als an einem kühlen Herbsttag.“

 

# 4: Sichere Wetterlage

„Prüft die Wetterdaten, bevor ihr losgeht. Es gibt verschiedene Anbieter, die einem das Wetter relativ genau vorhersagen können. Bitte beachtet, dass das Wetter im Gebirge schnell umschlagen kann. Gerade, wenn es sehr warm ist und wir eine gewisse Gewitterneigung haben, darauf achten, dass ihr bei einem aufziehenden Gewitter möglichst schnell vom Berg absteigt, Bäume meidet und – falls möglich – in einer Hütte Unterschlupf findet.“

 

# 5: Individuelles Tempo

Passt das Tempo an euren eigenen Leistungs- und Trainingsstand an. Und natürlich daran, wie steil das Gelände ist. Legt regelmäßig Pausen ein und achtet darauf, ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu gehen. Am Berg hat man Zeit oder sollte sich Zeit nehmen, damit man die Natur genießen kann.“

 

# 6: Markierte Wege

„Bleibt auf den markierten Wegen! Dabei geht es auch um das Thema Sicherheit, damit ihr nicht in einen Steinschlag geratet. Ein markierter Weg ist immer so gestaltet, dass er – auch mit Blick auf den Naturschutz – keine Erosionsschäden hervorruft. Außerdem findet man euch auf den gekennzeichneten Wegen im Notfall und ihr habt Angaben zu eurem Standort.“

 

# 7: Hilfreiche Stöcke

„Wanderstöcke unterstützen euch beim Aufstieg und helfen euch beim Abstieg, Gelenke und Knie zu schonen. Ihr erhaltet zusätzliche Stabilität auf eurem Weg.“

 

# 8: Hunde mit Leine

„Hunde am Berg unbedingt anleinen! Am besten Wasser für den Hund dabeihaben, damit er nicht durstig ist. Das Geschäft eures Vierbeiners bitte in einer Hundekot-Tüte wieder mitnehmen und entsorgen.“

 

# 9: Im Notfall

„Die wichtigsten Grundregeln bei einem Notfall am Berg lauten: Ruhe bewahren, erste Hilfe leisten und ggf. einen Notruf absetzen. Zusätzlich empfiehlt es sich, ein Erste-Hilfe-Paket mitzunehmen mit Pflastern, Verbänden, Desinfektionsspray und – unabdingbar! – mit einer Rettungsdecke. Wichtig ist, dass ihr Handyempfang habt. Falls nicht, geht dorthin, wo der Empfang besteht. Wenn ihr die Notrufnummer 112 wählt, bitte die wichtigen 5-W-Fragen zuerst beantworten:

  • Wo ist der Unfall passiert bzw. wo befindet ihr euch?
  • Wer ruft an?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Menschen sind betroffen?
  • Warten auf Rückfragen, falls die Mitarbeiter der Leitstelle mehr Infos benötigen!

Die Leitstelle fordert dann umgehend die passende Hilfe für euch an.

 

 

Tag der Offenen Tür der Bergrettungswache Schliersee

am Sonntag, 15. September 2019

in der Bahnhofstraße 15 in 83727 Schliersee

um 10.00 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Sixtus

ab 11.00 Uhr Rahmenprogramm mit Vorführungen, Essen, Getränken und Musik

 

Notrufnummer Bergwacht

Die Bergwacht Schliersee ist jederzeit über die Notrufnummer 112 erreichbar.

 

Bergwacht Schliersee
Bahnhofstr. 15
83727 Schliersee

E-Mail: info@bergwacht-schliersee.org

Web: https://www.bergwacht-schliersee.org

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Smaragdgrüne Oase oberhalb vom Spitzingsee – der Grünsee

Wer bei uns in Schliersee nach ruhigen Plätzen sucht, kann durchaus fündig werden. Ein Lieblingsplatzerl von mir ist der in der Sonne smaragdgrün-leuchtende Grünsee, der seinem Namen alle Ehre macht. Er ist wirklich herrlich grün!

Bevor jetzt ein Aufschrei kommt, dass ich die letzten ruhigen Fleckerl in Schliersee verrate – das tue ich nicht. Ich wandere nur auf eingezeichneten Wanderwegen oder Bergpfaden. Wanderkarten erhaltet ihr natürlich bei uns in der Gäste-Information Schliersee oder unter https://www.tegernsee-schliersee.de/wanderkarte-bestellen. Für mich ein Garant für entspanntes Wandern ist die Wahl der „richtigen“ Uhrzeit. Natürlich gehe ich nicht am Wochenende und, wenn doch, auch später los als die meisten. Ich bin kein Frühaufsteher und ich mag das Spätnachmittagslicht. Statt mich hinaufzuquälen und zu schwitzen, entscheide ich mich heute für eine bequemere Variante mit viel Ruhe und Zeit zum Genießen. Die Stümpfling-Sesselbahn bringt mich in kurzer Zeit nach oben, und schon stehe ich inmitten unserer schönen Schlierseer Bergwelt.

 

 

Traumaussicht vom Rosskopf-Gipfel

Der Bergweg zum Rosskopf-Gipfel ist schnell geschafft, und wenn ihr auf dem Bankerl am Kreuz sitzt, könnt ihr herrlich die Aussicht genießen. Eigentlich ist das schon so schön, dass es zum Abschalten vom Alltag reicht. Aber mein heutiges Ziel ist der Grünsee, der auf 1.393 m in einer Karmulde liegt. Etwas unterhalb des Gipfelkreuzes müsst ihr den Weidezaun bei einem Holz-Übersteig überklettern. Der steile Bergpfad führt dann, immer mit Blick auf den See, hinunter und sollte nur bei Trockenheit und mit der richtigen Ausrüstung (Wanderstöcke, festes Schuhwerk) gegangen werden. Nach starken Regenfällen ist der Weg sicher nicht empfehlenswert. Die etwa 200 Höhenmeter sind schnell hinabgestiegen. Der Pfad geht direkt über die Weide, bis er sich kurz vor dem Grünsee etwas verliert. Genau in dem Moment, als ich am Grünsee ankomme, schaut die Nachmittagssonne hinter den Wolken hervor.

Ruhe finden am Grünsee

Der See leuchtet smaragdgrün und ist wirklich ein ganz besonders schönes Fleckerl. Ich sitze ganz alleine am See und genieße die Ruhe und die warmen Sonnenstrahlen, die mir ins Gesicht scheinen. Als das Bimmeln der Kuhglocken immer lauter wird, drehe ich mich um. Ganz brav kommt eine Kuh nach der anderen, den Pfad hinuntergelaufen. Die Kühe freuen sich über eine Abkühlung im See und waten durch das Wasser. Es fühlt sich ein bisschen an wie an einem Wasserloch in Afrika, nur in Oberbayern eben. Ich sitze eine Stunde einfach nur da, beobachte die Kühe und genieße die Stille, die nur durch das Läuten der Kuhglocken unterbrochen wird. Jetzt wird es Zeit zum Aufbruch. Ein kleiner Pfad bringt mich zur Forststraße, und von da ab führt die Schotterstraße in etwa eineinhalb Stunden über die Haushamer Almen steil hinunter zur Albert-Link-Hütte (Montag Ruhetag) und dann zurück zum Parkplatz. Die Terrasse der Albert-Link-Hütte ist für mich jetzt DER Platz für eine gemütliche Brotzeit.

TIPP: Wer keine Zeit mehr zum Einkehren in der Albert-Link-Hütte hat, sollte zumindest ein frischgebackenes Brot aus dem Steinbackofen mitnehmen. Das schmeckt himmlisch.

Wer die Ruhe sucht, kann sie bei uns auch finden.

Wer sich den Grünsee auf einer Wanderkarte anschauen möchte, wird hier fündig: https://v.bayern.de/Bhx83

 

 

Parken Wanderer – Bergbahnbenutzer

Die bahneigenen Parkplätze an der Taubensteinbahn und der Stümpflingbahn sind für alle Benutzer gebührenpflichtig (Tagesticket: € 5,00). An der Stümpflingbahn sind die Parkplätze ab 18:00 Uhr gesperrt. Beim Kauf eines Bahntickets und gegen Vorlage des Kaufbelegs/Parkabschnitts am gleichen Tag werden 2,00 € zurückerstattet.

Per Bahn und Bus (BOB und RVO)

Die Bayerische Oberlandbahn bringt Sie im Stundentakt ab München nach Fischhausen-Neuhaus. Von dort geht es mit dem RVO weiter zur Haltestelle Spitzingsee Kirche und dann zu Fuß in ca. fünf Minuten zur Talstation der Stümpflingbahn. Die Busfahrt zum Spitzingsee ist für Inhaber der Schlierseer Gästekarte kostenfrei.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Heimatnudeln: „pfiffig und lokal“, ein Stück Heimat in Schliersee

NEU am Schlierseer Bahnhof – „pfiffig und lokal“ – ist eure neue Anlaufstelle für frische, hausgemachte Nudeln, Käse, Südtiroler Spezialitäten, Geschenke und Kaffee. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Bioladens im Bahnhofsgebäude (Bahnhofstraße 10 – gegenüber vom Café Jennerwein) haben Quirin Strillinger und sein Team liebevoll in ein Genussparadies verwandelt.

 

 

Heimatnudeln ist hier das Hauptthema. Ihr könnt sogar zuschauen, wie die „Nudel-Queen“ Anni die hausgemachten Nudeln direkt vor Ort im Laden herstellt. Quirin hat bereits 20 Sorten im Angebot. Verschiedenste Geschmacksrichtungen warten auf euch. Die Nudeln werden ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Den Weizengries bezieht er von der Leitzachmühle, die Eier kommen aus der Region und die Bio-Gewürze von Herbaria. Momentan experimentiert Quirin sogar an Schokonudeln, um auch das süße Segment zu erobern. Natürlich könnt ihr die Nudeln in verschiedenen Variationen im Laden probieren. Neben diesen warmen Nudelgerichten und Leberkäse von der Metzgerei Killer hat Quirin auch Nudelsalate und Antipasti im Programm. Die große Käseauswahl kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser und der Naturkäserei Tegernsee und die Südtiroler Spezialitäten bezieht Quirin direkt von verschiedenen Bauern in Südtirol. Auch wenn ihr auf der Suche nach einem Geschenk oder einem Mitbringsel aus Schliersee seid, werdet ihr im neuen „pfiffig und lokal“ fündig. Die Heimatnudeln könnt ihr in einer schönen Verpackung, auf Wunsch auch personalisiert, mit nach Hause nehmen. In Kombination mit Lantenhammer Schnaps und / oder Bio-Gewürzen von Herbaria kann so ein wunderbarer regionaler Geschenkkorb entstehen.

TIPP: Der Cappuccino aus der Siebträgermaschine schmeckt ausgezeichnet. Tatsächlich einer meiner Favoriten in Schliersee.

 

 

AKTION: Unterstützung für TSV Schliersee

Bei einem Coffee-to-go im „pfiffig und lokal“ gehen 50 Cent, die für den Mitnahme-Becher berechnet werden, direkt an unseren TSV Schliersee, der immer noch Geld für das neue Vereinsheim benötigt. Vorstand Hubert Strobl war schon am Eröffnungstag vor Ort, um den Kaffee zu probieren. „Ich hoffe, dass viele Leute einen Kaffee trinken!“, sagte Hubert.

Quirin freut sich besonders über die herzliche Art, mit der er in Schliersee empfangen wurde. „Auf diese Weise möchte ich ein bisserl was zurückgeben“, sagte er. Ein „Tag der offenen Tür“, mit Reinerlös für den TSV Schliersee, ist auch geplant.

 

pfiffig und lokal
Quirin Strillinger
Bahnhofsstraße 10
83727 Schliersee

Tel.: 0171/8119486

 

Öffnungszeiten
Mo. -Fr.:  9:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 9:00 – 14:00 Uhr

https://www.facebook.com/Heimatnudel/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Bayerische Highland Games im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee

Fliegende Baumstämme, schmerzverzerrte Gesichter und Jubelschreie

Heute trafen sich Teilnehmer aus ganz Deutschland im Markus Wasmeier Freilichtmuseum zu den neunten Bayerischen Highland Games in Schliersee.

 

 

Das Wetter war traumhaft und mit den schottischen Klängen aus dem Dudelsack und der filmreifen Kulisse des Freilichtmuseums fühlte ich mich gleich, als wäre ich irgendwo in Schottland gelandet. Es gibt keinen besseren Ort für Bayerische Highland Games. Stilecht wurden die Wettkämpfe in Tracht ausgetragen, allerdings nicht in der für Schliersee gewohnt bayerischen Tracht, sondern im Kilt – dem Schottenrock. 2010 durch einen Kulturaustausch mit Schottland entstanden, sind die Bayerischen Highland Games jetzt einer der Höhepunkte im Veranstaltungsjahr des Freilichtmuseums. Markus Wasmeier freut sich besonders, dass aus einer „Gaudi“ richtiger Hochleistungssport geworden ist. „Es geht immer höher und weiter“, sagte er. Trotz allen Ehrgeizes und der sportlichen Leistung, stehen Teamgeist und Spaß im Vordergrund. Disziplinen wie Strohsack hochwerfen, Baumstammdrehen, Steinstoßen, Bogenschießen, Steinheben und „Stone of Manhood“ erfordern Ausdauer, Stärke und Geschicklichkeit. Dass der Stärkere gewinnt, ist nicht gesagt. Auch Technik und jahrelange Übung können zum Sieg verhelfen. Moderator Michi Riedl führte durch das Programm und versorgte die Besucher mit vielen Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Stationen und Teams. So erklärte er, bei der Disziplin „Stone of Manhood“, dass wer in Schottland den schweren Stein heben und auf eine Mauer legen konnte, als Mann galt, nicht mehr als Bursch. Heute hier in Schliersee zählten allein die Punkte für das Team und natürlich die Ehre. Das Baumstammwerfen dagegen war damals in Schottland aus einem ganz praktischen Grund entstanden, um Flüsse zu überwinden. Ein abwechslungsreicher Tag für alle Sportler und Zuschauer.

 

 

Im nächsten Jahr werde ich ganz sicher wieder dabei sein, wenn im Markus Wasmeier Freilichtmuseum der Dudelsack spielt. Highland Games 2020 unbedingt jetzt schon vormerken!

 

 

  • Den Link zur diesjährigen Ergebnisliste werden wir hier ergänzen, sobald wir ihn haben.

 

 

[tourim-redakteur]