Inventur im Schlierseer Wald

Heute bin ich mit Forstamtsleiter Jörg Meyer im Wald unterwegs. Er hat Diplom-Forstwirt Horst Grünvogel aus der Staatsforsten-Zentrale in Regensburg mitgebracht. Grünvogel und sein Team mit elf Mitarbeitern machen heuer Inventur in den Wäldern rund um Schliersee. Alle zehn Jahre werden in den Forstbetrieben die Bäume gezählt, untersucht und ausgewertet. Insgesamt findet man 6.500 Messpunkte in dem 34.000 Hektar großen Waldgebiet, das zu Schliersee gehört. Der Forstbetrieb Schliersee erstreckt sich hauptsächlich auf das Gebirge rund um Schliersee, Tegernsee und Bayrischzell. Aber auch Gebiete am Samerberg, bei Rosenheim und im Hofoldinger Forst gehören dazu.

 

 

 

Alle zehn Jahre wird gezählt und untersucht

Wir wandern zu einem Messpunkt im Wald – oberhalb des Hennererhofs in Schliersee „Wir gehen an die vorher festgelegten Stellen und messen dort die Bäume“, sagt Grünvogel. Gesucht werden die festen Messpunkte im Boden zuerst mit GPS und Tablet und vor Ort, dann mit einem Metalldetektor. Horst Grünvogel als „Inventurer“ hat alle möglichen Messgeräte dabei, von Kompass, GPS, Winkelmesser bis hin zum Zuwachsbohrer, um das Alter der Bäume zu bestimmen.

 

Wie man das Alter der Bäume bestimmen kann, zeige ich dir in einem weiteren Beitrag!

Er schaut in seinen Unterlagen, was sich wie in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Sind neue Bäume hinzugekommen? Sind Bäume vom Wind umgefallen? Alles wird genauestens notiert. Die Ergebnisse der Messungen dienen dann als Grundlage für den neuen Forstbetriebsplan. Darin sieht Jörg Meyer als Leiter des Forstbetriebs genau, was zu tun ist: bestimmte Baumsorten nachpflanzen oder einzelne Bäume entnehmen. Vielleicht hat er zu viele Fichten in seinem Wald? Fichten, Tannen, Buchen und Edellaubholz wie der Bergahorn sollten sich idealerweise abwechseln. Das Ziel ist ein stabiler Mischwald für die Zukunft, der dem Klimawandel standhält. Leitfaden für den Forstbetrieb ist die Nachhaltigkeit. „Wir wollen nicht mehr nutzen als nachwächst“, sagt Meyer.

 

Was die Nachhaltigkeit im Wald bedeutet, zeige ich dir in einem weiteren Beitrag!

„Die Inventur ist für uns eine Art Monitoring“, sagt Forstbetriebsleiter Jörg Meyer. Die Stichproben-Inventur findet alle zehn Jahre statt. „Wir kommen – wie ein Service – zu den Forstbetrieben raus“, erklärt Grünvogel. Insgesamt werden rund 125.000 Bäume angeschaut. Es dauert etwa ein Jahr lang, bis alle Messstellen von den Mitarbeitern abgearbeitet sind.

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Traumberuf Landschaftsgärtner – präsentiert auf dem Schlierseer Gartenzauber von der Gartenfirma Reichl

Einer der Höhepunkte des Schlierseer Gartenzaubers heuer vom 26. bis 29. Mai 2022 war das AZUBI-Projekt der Gartenfirma Reichl. Der Eintritt in das kleine Areal auf der Seewiese war kostenfrei, um möglichst viele Kinder und Jugendliche zu erreichen. Junge Landschaftsgärtner der Firma Reichl aus Bad Wiessee präsentierten, unterstützt vom Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V., ihren abwechslungsreichen Beruf.

 

 

Ausbildung mit Zukunft

Es durfte beispielsweise unter Anleitung der Auszubildenden mit einem echten Bagger gefahren werden; auch konnte man sich im Legen von Pflaster-Mosaiken versuchen. Es waren immer Auszubildende der Gartenfirma Reichl vor Ort, unterstützten die interessierten Kinder und Jugendlichen und gaben geduldig Auskunft über ihre Ausbildung zum Landschaftsgärtner. „Die Arbeit macht richtig Spaß, ist sehr abwechslungsreich und man ist sehr viel draußen!“, wirbt Michael für die Ausbildung. Er selbst ist bereits am Ende des zweiten Lehrjahres und strebt nach der Prüfung im nächsten Jahr den Meister an. Von den sieben Auszubildenden sind derzeit drei Mädchen. „Wir sind ein gemischtes Team“, sagt Otto Reichl zufrieden. Vor der Ausbildung sollte unbedingt ein Praktikum absolviert werden. „So lernen die Jugendlichen den Betrieb kennen“, erklärt er. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner geht dann über drei Jahre. „Wir dürfen überall mitanpacken und lernen so alle Bereiche kennen“, erzählt Michael von seiner Ausbildung. Er möchte auch nach der Prüfung bei der Gartenfirma Reichl bleiben, da er sich dort sehr wohlfühlt. Otto Reichl bietet eine Übernahmegarantie an, die den Auszubildenden eine große Sicherheit gibt.

 

Danke an die Sponsoren

Großer Dank geht an den Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. für die Unterstützung und die Firma hopper + ostermeier GmbH, die den Bagger kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Der Bagger hat auch bei so manch Erwachsenem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert – auch „begeisterte Eltern“ sollten bei der Nachwuchssuche helfen. Für Otto Reichl ist das Werben für den schönen Beruf des Landschaftsgärtners essenziell, da er immer auf der Suche nach Auszubildenden ist. Wer Interesse hat, kann sich gern bei ihm melden und mit einem einwöchigen Praktikum bei der Gartenfirma Reichl in den Beruf reinschnuppern.

 

 

Vielen Dank an Otto Reichl. Der Einblick in den Beruf des Landschaftsgärtners war eine echte Bereicherung des Schlierseer Gartenzaubers.

 

Blumen & Garten Reichl

Münchner Straße 42

83707 Bad Wiessee

Telefon: 08022/8786

https://www.garten-reichl.de/

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wandern mit Hund: Tipps, Regeln und Empfehlungen

Wandern ist eine tolle Sache! Vor allem natürlich in der wunderschönen Bergwelt rund um Schliersee und Spitzingsee. Über Bewegung in der würzigen Bergluft freuen sich auch unsere Vierbeiner. Aber Achtung: Nicht jede Tour ist für Hunde geeignet. Steile, ausgesetzte Pfade, schwierigere Kletterstellen und sehr lange Touren mit vielen Höhenmetern können ein Tier schnell überfordern und stellen für einen untrainierten Hund ein Risiko dar – vor allem in der warmen Jahreszeit. Es mag Vierbeiner geben, die gern und gut klettern, aber diese Hunde wurden meist von ihren Besitzern dahin gehend trainiert und haben entsprechende Erfahrung im Fels. Deshalb sollte man nicht nur seine eigene Fitness, alpine Erfahrung und Kondition bei der Wahl der Tour berücksichtigen, sondern auch die Eignung des Hundes.

 

 

Außerdem gibt es noch einiges andere Dinge zu beachten:

Grundsätzlich gilt: den Hund auf jeden Fall immer an der Leine führen. Das kann auch gern eine lange Schleppleine sein, die dem Vierbeiner ausreichend Bewegungsfreiheit gibt. Besondere Vorsicht ist beim Durchqueren von Weideflächen geboten. Herrchen/Frauchen und Hund sollten ruhig und ohne Hektik, aber zügig und in diesem Fall mit kurzer Leine an den Kühen vorbeigehen. Sollte es doch einmal zu einer gefährlichen Situation kommen: Leine sofort ab! Damit schützt man im Zweifel nicht nur seinen Hund, sondern auch sich selbst und andere Wanderer. Denn vor allem eine Kuh, die ein Kalb bei sich hat, kann unberechenbar werden.

Generell sollte man zu jeder Jahreszeit ausreichend Wasser sowie eine Extraportion Leckerlis für den Vierbeiner dabeihaben. Der Wasservorrat darf gern aus Wassertrögen oder Bächen aufgefüllt werden, im Wassertrog selbst allerdings haben ein Hund und seine Hinterlassenschaften nichts verloren. Durch Hunde oder Hundekot verunreinigtes Wasser wird von den Weidetieren nicht mehr angerührt!

Eine Selbstverständlichkeit sollte das Mitführen von Hundekotbeuteln sein, um die festen Ausscheidungen seines tierischen Begleiters von den Wiesen und Wegen zu entfernen. Und natürlich muss man die gefüllten Beutel dann auch mitnehmen und im nächsten Mülleimer entsorgen! Die Beutel vor Ort einfach liegenzulassen, ist eine unnötige Verschmutzung der Umwelt und schlichtweg ekelhaft.

Gerade im Spitzingsee-Gebiet gibt es mittlerweile eine Reihe von Wildschutzzonen und damit einhergehende jahreszeitliche Betretungsverbote, um unseren heimischen Wildtierbestand zu schonen und zu erhalten. Wanderer mit und ohne vierbeinige Begleiter sollten diese respektieren und sich daran halten. Es gibt eine Fülle von ausgewiesenen Wanderwegen in sämtlichen Schwierigkeitsgraden, auf denen sich die Schlierseer Bergwelt hervorragend erkunden lässt.

In der Stümpfling- und Sutten-Sesselbahn sowie in der Taubensteinbahn sind Hunde gegen ein geringes Entgelt erlaubt.

 

 

Beachtet man diese Hinweise, steht einer entspannten Wanderung mit dem Vierbeiner nichts im Weg.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Sonne tanken | Neue E-Ladesäule am Parkplatz in Westenhofen

Wenn ich „Schlierseer Sonne tanken“ höre, denke ich persönlich zuerst an eine Bergwanderung in den Schlierseer Bergen an einem heißen Augusttag oder an Badespaß in unserem schönen Strandbad.

 

 

Ich treffe mich heute mit Marinus Ausfelder in Westenhofen – und er klärt mich auf: Ab sofort kann man Schlierseer Sonne fürs Elektroauto tanken! Er hat die erste öffentliche E-Ladesäule errichtet. Sie steht auf dem Parkplatz P1. Das ist der Parkplatz an der Kirche Sankt Martin in Westenhofen.

 

Die Idee: Marinus Ausfelder hat auf einem benachbarten Gebäude eine Fotovoltaikanlage mit Batteriespeicher errichtet. Dann kam ihm der Gedanke, den gewonnenen Strom besser zu nutzen, als ihn einfach „nur“ ins Netz einzuspeisen. Er verlegte ein Kabel zum Parkplatz – an seiner Ladestation für Elektroautos können jetzt ab sofort zwei Autos mit Schlierseer Sonne geladen werden. Falls die Kapazität mal nicht reicht oder das Wetter nicht mitspielt, werden die Autos mit umweltfreundlichem Ökostrom vom E-Werk Tegernsee aus 100 Prozent Wasserkraft geladen. Die Ergänzung mit Ökostrom war Voraussetzung für die Förderung. Gefördert wurde die E-Ladesäule über das Bundesförderprogramm für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr.

„Mein System ist so dimensioniert, dass bei Sonneneinstrahlung ein Auto mittlerer Leistung komplett aus regenerativer Energie beladen werden kann“, erklärt Marinus Ausfelder. Maximal kann das ganze System 44 kW (zweimal 22 kW) laden. Die Ladesäule hat zwei Typ-2-Ladestecker für alle gängigen Elektrofahrzeuge. Die Freischaltung erfolgt mit den üblichen Ladekarten. Du kannst aber auch spontan über eine App per QR-Code an der Ladesäule tanken. „Den QR-Code dann einfach scannen und direkt bezahlen“, erklärt Marinus. Die Säule wird bald auch auf den Suchseiten und Navigationssystemen angezeigt werden.

Auch die Gemeinde Schliersee arbeitet am Ausbau der Ladeinfrastruktur, aber ein bisschen wird das noch dauern. Umso größer ist die Freude über die erste öffentlich zugängliche Lademöglichkeit. „Wir sind stolz und glücklich, dank deines Engagements nun endlich die erste öffentliche E-Ladestation in Schliersee zu haben!“, bedankt sich Schliersees Geschäftsleiter Jörn Alkhofer bei Marinus Ausfelder.

Bei Fragen oder Problemen kannst du eine E-Mail an die Kontaktadresse strom@am-schliersee.de schicken. Marinus Ausfelder wird versuchen, dir weiterzuhelfen.

 

 

Und wo ist die E-Ladesäule genau?

Die Einfahrt des Parkplatzes P1 ist in der Breitenbachstraße – leicht zu finden, er befindet sich direkt neben der Kirche in Westenhofen Sankt Martin.

Sankt Martin, Perfallstraße 40, 83727 Schliersee

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Bergfrühling am Spitzingsee

Hier am Schliersee haben wir zweimal Frühling: einmal unten im Tal und ca. drei bis vier Wochen später oben am Spitzingsee und in der Valepp. Es sind tatsächlich die 350 Höhenmeter, die den Unterschied machen.

 

 

Der Spitzingsee liegt auf 1084 m Höhe in den Schlierseer Bergen im Mangfall-gebirge. Er gehört zu den größten und höchstgelegenen Bergseen Oberbayerns.

 

Jetzt werden die Almwiesen saftig grün, die Bergblumen sprießen in allen Farben und die letzten Schneefelder an den Berghängen schmelzen in der Sonne.

Das frische Gras duftet, die Kuhglocken läuten und der See glänzt in der Sonne. Hier oben genieße ich die Stille der Natur, atme durch und tanke meine Energiezellen wieder auf.

 

Meine heutige leichte Wanderung beginnt mit der Runde um den Spitzingsee. Die Seerunde ist ca. 3 km lang und auch ideal für Familien mit Kindern und Kinderwagen. Sonnige Abschnitte wechseln sich regelmäßig mit schattigen Passagen ab. Überall hat man einen fantastischen Blick auf die Schlierseer Berge. Somit ist die Runde auch im Hochsommer ein Genuss.

 

Wer mag, der erweitert die schöne Wanderung um den Valepper Almenrundweg. Der 6 km lange Rundweg beginnt gleich oberhalb der Alten Wurzhütte und ist in zwei Stunden locker und ganz entspannt zu bewältigen. Stets das Hintere Sonnwendjoch – dort, wo schon Tirol beginnt – im Blick, wandere ich über diese wunderschöne und liebliche Hochalm.

 

Seit heute sind die ersten Kühe in der Valepp. Hier bleiben sie jetzt noch ein paar Wochen, bevor es für die „Viecha“ weiter hinauf auf die Hochalmen geht. Wild und übermütig toben sie über die Almwiesen – auch sie erfreuen sich am herrlichen Bergfrühling und der Bergfreiheit hier oben.

 

Wer jetzt immer noch nicht einkehren mag oder auch noch genug Energie hat, der biegt beim Blecksteinhaus auf den Sommerweg zur Waitzinger Winterstube ab. Zurück geht es dann gemütlich, aber immer leicht ansteigend, zurück zum Spitzingsee. Die Vorfreude auf eine bayerische Brotzeit oder auch auf ein noch recht erfrischendes Bad im Spitzingsee lässt den Rückweg schon viel kürzer erscheinen.

 

 

Meine Tipps für eine Einkehr während oder nach der Wanderung sind das Blecksteinhaus, die Albert-Link-Hütte und die Alte Wurzhütte. Sie liegen nämlich direkt auf der Route. Aber natürlich auch alle anderen Hütten und Gasthäuser rund um den Spitzingsee.

 

Alte Wurzhütte

Roßkopfweg 1

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/60 68 0

Täglich 12:00–15:00 Uhr und 17:00 bis 21:00 Uhr

Albert-Link-Hütte

Valepper Str.

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/71 26 4

Mo.–So. von 10:00–20:00 Uhr

 

Blecksteinhaus

Bleckstein 1

83727 Spitzingsee

Tel.: 08026/92 46 79 2

Täglich von 11:00–20:00, Di. Ruhetag

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

#schliersee aus fünf Perspektiven

#schliersee: Wer bei Instagram nach dem Hashtag „schliersee“ sucht, der findet dort mittlerweile fast 150.000 Posts. Alle Fotos haben irgendwie mit Schliersee zu tun. Unterschiedliche Anlässe, unterschiedliche Situationen und natürlich – aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert – unsere klassischen Postkartenmotive.

 

 

Und genau das macht den Reiz aus. Egal ob Urlauber, Ausflügler, Einheimische oder auch Fotografen, die unser bayerisches Paradies gezielt ansteuern – jeder hat seinen eigenen Blick, seinen eigenen Stil und seine eigene Wahrnehmung, die es festzuhalten gilt. Ich liebe diese Vielfalt und Kreativität, mit der dieses wunderschöne Fleckchen Erde dargestellt und geteilt wird.

 

Umso größer war meine Freude, als ich für das Schliersee Magazin einen Tag mit fünf Fotografen und Instagramern auf dem Schlierseer Gartenzauber eine wirklich spannende Zeit verbringen durfte.

 

Gefühlt wird meine Timeline bei Instagram täglich mit Tausenden Fotos überflutet. Vieles davon gleicht sich, folgt dem Zeitgeist und ist Mainstream. Also austauschbar. Umso erfreuter war ich, als ich für unseren Foto-Walk für das Schliersee Magazin eine Handvoll Instagrammer gewinnen konnte, die ihren eigenen, ganz speziellen, individuellen und damit spannenden sowie interessanten Stil haben. Etwas Schöneres kann man sich für Schliersee eigentlich gar nicht wünschen.

 

Unser buntes „Social Media Team“ für diesen Tag bestand aus Ines (@naturliebhaberin_berge) aus dem Chiemgau, Dominik (@photo_zimmer) aus München, Manfred (@mo_fotografie) aus Augsburg, Karina (@littleghost_xl) aus Würzburg und Daniel (@danschierlinger) aus dem Oberland.

 

Ines hat früher am Schliersee gelebt und gearbeitet, Dominik ist regelmäßig zum Fotografieren am Schliersee, Manfred ist seit Jahren Stammgast – und nie ohne Kamera unterwegs, Karina hat den Schliersee im letzten Jahr für sich entdeckt, und Daniel, gerade von einer Fotoreise durch Schottland zurück, ist quasi der Lokalmatador im Team. Die perfekte Mischung! Nicht nur fotografisch, sondern auch menschlich. Und dann macht es natürlich noch mal so viel Spaß.

 

Nach der Begrüßung und ein paar Anekdoten durch unseren Kuramtsleiter Mathias Schrön begann unser Foto-Walk. Jeder konnte und sollte so fotografieren, wie er mochte und womit er mochte. Vom Smartphone über Kompaktkameras bis zur Profikamera war alles vertreten. Ein ganz besonderer Reiz bei diesem Foto-Walk durch den Schlierseer Kurpark. Aber schaut einfach selbst – bis bald am Schliersee.

 

 

Die Fotos stammen von:

 

Ines Leuthold – @naturliebhaberin_berge

Dominik Zimmer – @photo_zimmer

Manfred Ochmann – @mo-fotografie

Karina Grundei – @littleghost_xl

Daniel Schierlinger – @danschierlinger

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Open-Air-Kino am Schliersee: Das BOFF gastiert am Campingplatz

Neues Jahr, neuer Versuch: Nachdem die BOFF-Open-Air-Vorstellung am Campingplatz Schliersee viermal aufgrund des schlechten Wetters buchstäblich ins Wasser gefallen ist, versuchen es die Macher des BOFF erneut – hoffentlich mit mehr Wetterglück als im vergangenen Jahr.

 

 

Am Freitag, den 3. Juni, um 20:15 Uhr startet das Bayerische Outdoor Filmfestival seine Open-Air-Saison am Campingplatz Schliersee. Die beiden Platzbetreiber Mark Linke und Christian Bremm wollen ihren Campingplatz als Wohlfühlplatz etablieren und ihren Gästen sowie den Besuchern mit ausgewählten Events etwas Besonderes bieten. Ein Abend mit Outdoor-Filmen unter freiem Himmel, unter Sternen, eingerahmt von der Silhouette der Bayerischen Voralpen, ist sicherlich ein einzigartiges Erlebnis für Naturliebhaber, Sportfans und Cineasten!

Außerdem ist es eine der letzten Gelegenheiten, das preisgekrönte BOFF-Programm 2021 zu sehen. Insgesamt werden sechs Filme auf der großen Leinwand gezeigt, darunter auch der exklusiv für das BOFF erstellte Streifen „Heinz Zak – ein Leben für die Freiheit“, in dem auch sein Freund und Weggefährte, der Ausnahme-Alpinist Alexander Huber, zu sehen ist.

 

Miesbacher „Highliner“ exklusiv beim BOFF zu Gast

Ein weiterer Höhepunkt des Abends und zugleich Ausblick auf das neue Programm 2022 ist der Film „Wendelstein Highline“ von Lukas Irmler. Der sympathische Miesbacher hält mehrere Guinnessbuch-Weltrekorde im „Highlinen“ (Balancieren auf einem Seil in großer Höhe, z. B. zwischen zwei Felsgipfeln) und ist an diesem Abend live mit dabei. Lukas spannt seine Slackline und zeigt sein Können. Die Gäste sind zum Mitmachen herzlich eingeladen und können nach Herzenslust Fragen stellen.

Andi Prielmaier aus Hausham, Gründer des BOFF, wird den Abend moderieren. Andi bringt auch einen eigenen Filmbeitrag auf die Leinwand: Für „Trans Siberian Snow“ reiste der Abenteurer und Freerider zum Freeriden ganze 8000 Kilometer von Hausham bis zum Baikalsee – mit der BRB und der Transsibirischen Eisenbahn.

In den weiteren Filmen geht es ums Mountainbiken, eisiges Kajakfahren auf Island, Reisen, Menschen und Landschaften. Alle Infos zum Programm und den einzelnen Vorführungen gibt es unter boff-film.com.

 

Hier geht’s zum offiziellen BOFF-Trailer:

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Weitere Informationen

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

250 Kilogramm Kaiserschmarrn, ein breites Teilnehmerfeld und perfektes Laufwetter

„Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter“, sagt Florian Hornsteiner von der Eventagentur flowmotion. Nach der großen Hitze am Freitag und Gewittern sowie Regen in der Nacht war das Laufwetter am Samstag perfekt.

 

 

 

Sixtus Lauf – beliebtes Breitensport-Event

Gefreut hat sich Flori aber schon vor dem Event über die große Nachfrage an Startplätzen. „Bereits im Vorfeld hatten wir das Teilnehmerlimit erreicht“, sagt er. Diese Höchstgrenze von 2000 Startern hatten sich Flori und die Gemeinde Schliersee gemeinsam gesetzt. „Wir wollen keine Massenveranstaltung, sondern ein qualitativ hochwertiges Breitensport-Event, an dem die Sportler viel Freude haben“, sagt unser Kuramtsleiter Mathias Schrön. Er lobt die Zusammenarbeit mit flowmotion. Der Schliersee Lauf und Walk ist einer der sportlichen Höhepunkte in Schliersee. „Und er ist für jeden geeignet“, erklärt Mathias Schrön. Die Sportler können aus unterschiedlichen Distanzen von 7,5 km, 10 km und 21,1 km wählen. Vom sportlichen Halbmarathon bis hin zum Walk um den See – alle starteten gemeinsam um 14:00 Uhr im Schlierseer Kurpark. Die Sportler waren aus ganz Deutschland angereist und kamen vereinzelt sogar aus dem Ausland. So manch eine lief mit ihrem Baby im Kinderwagen, eine andere wurde mit einer Schokotorte ins Gesicht von ihrer Trainerin zum Halbmarathon belohnt. Im Kurpark wurde für die Sportler ein großes Büfett aufgebaut, und es wurden 250 Kilogramm Kaiserschmarrn verteilt. Sabine Kirchmair führte mit ihrer Moderation gewohnt unterhaltsam durch den Tag und deckte dabei immer wieder Kurioses auf. Beispielsweise die Begegnung des Erstplatzierten des Halbmarathons mit einer Kuh, die der Führungsradler geschickt vom Läufer ablenkte und so die Bahn freimachte.

 

Überragende sportliche Leistungen

Halbmarathon: Lennart Nies aus der Pfalz (1:13:47) und Anna Wittmann aus Spechbach (1:31:44)

7,5 Kilometer: Theresa Boschner vom SC Moosham (29:12) und Simon Onnich vom TSV Altenau (29:15)

10 Kilometer Andreas Hunziger (40:48) und Margot Doucet vom Bosch Team aus Holzkirchen (46:09)

Komplette Ergebnisliste: https://my.raceresult.com/168071/results

 

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Zwergerl-, Kinder- und Jugendläufe mit einer Länge von 500 m, 1.000 m und 2.000 m fanden direkt an der Vitalwelt Schliersee statt. Eine perfekte Gelegenheit für die Nachwuchssportler, Wettkampfluft zu schnuppern. Im Ziel wurden sie mit Medaillen und einer kleinen Brotzeit empfangen.

 

 

Alle Infos: https://www.schliersee-lauf.de/

 

Danke für die superschöne Veranstaltung, Flori!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

LfL beim Schlierseer Gartenzauber vom 26. bis 29. Mai: Mit Hunden und Kletterern den Käfern auf der Spur

Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) hat Bäume im Raum Miesbach befallen, der Asiatische Moschusbockkäfers (AMB) droht sich über die festgesetzte Quarantänezone in Kolbermoor und Rosenheim weiter auszubreiten. Beim Schlierseer Gartenzauber können Besucher vom 26. bis 29. Mai erleben, wie die Mitarbeiter der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) mit Spürhunden und Baumkletterern die weitere Ausbreitung der Schädlinge verhindern.

 

 

 

Spürhund Louis und Baumkletterer Florian Huber vor Ort

Auf dem Ausstellungsgelände kann die Arbeit der Spürhunde-Teams live erlebt werden. Baumkletterer demonstrieren, wie sie in der schwindelerregenden Höhe der Baumkronen den Käfern auf der Spur sind. Denn: Nach wie vor besteht das Risiko, dass sich der Schädling unerkannt auch über die Quarantänezone Miesbach hinaus ausbreitet.

 

Infostand auf dem Schlierseer Gartenzauber

Die LfL-Arbeitsgruppe Monitoring und Bekämpfung von Quarantäneschadorganismen im Befallsgebiet Miesbach zeigt beim Schlierseer Gartenzauber Präparate und informiert über den aktuellen Stand der Maßnahmen gegen den ALB, um die Besucher aus der Region zu informieren und für die Gefahren durch den ALB zu sensibilisieren. Auch die Mitarbeitergruppe zur Bekämpfung des AMB in Kolbermoor und Rosenheim stellt ihr Arbeitsgebiet vor. Auch im Nachbarlandkreis Rosenheim ist die LfL auf die Mithilfe von Gartenbesitzern angewiesen, um eine mögliche Verbreitung über die festgesetzte Quarantänezone hinaus zu erkennen bzw. zu verhindern. Die Mitarbeitenden der LfL stehen während der vier Tage vom 26. bis 29. Mai 2022 den Besuchern von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Tägliche Live-Vorführungen

Sie demonstrieren täglich um 11:00 Uhr sowie um 16:00 Uhr die Arbeit mit den Spürhunden und zeigen jeweils um 15:00 Uhr die Vorgehensweise beim Boden- und Kronen-Monitoring. Im Vortragsprogramm wird am 26. und 28. Mai 2022 über die AMB-Bekämpfung und am 27. und 29. Mai 2022 über die ALB-Bekämpfung referiert.

Alle Fachvorträge auf dem Schlierseer Gartenzauber findest du hier: https://www.schlierseer-gartenzauber.de/programm-2/

 

„ALB-Nachwuchsprofis am Gymnasium Miesbach“

In einem fächerverbindenden Biologie-Kunst-Projekt beschäftigen sich die Kinder des Gymnasiums Miesbach mit dem ALB. Sie lernen den eingewanderten Käfer sowie seinen Einfluss auf einheimische Ökosysteme im Unterricht kennen. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen pflanzten sie 100 junge Eichen- und Walnussbäumchen im abgeholzten Hangwald in Miesbach. Darüber hinaus erlebten die Kinder hautnah die Arbeit der Spürhunde-Teams der LfL. Durch die Projekte sind die Schüler zu eifrigen „ALB-Nachwuchsexperten“ geworden und helfen tatkräftig bei der Suche nach dem Käfer in den heimischen Gärten in der Stadt sowie im Landkreis.

 

 

Auf dem Schlierseer Gartenzauber werden die Teilprojekte auf Plakaten präsentiert.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der schönste Blick auf den Schlierseer Gartenzauber

Das monte mare Schliersee ist einer der Partner des Schlierseer Gartenzaubers 2022. Betriebsleiter Achim Stauder freut sich auch schon auf die blühende Gartenausstellung im Schlierseer Kurpark vom 26. bis 29. Mai 2022.

 

 

„Den besten Blick auf den Schlierseer Gartenzauber haben Sie natürlich von der Sauna-Terrasse bei uns“, schmunzelt Achim Stauder. Er erinnert daran, dass ein Besuch in der Sauna vor oder nach dem Gartenzauber-Besuch die perfekte Ergänzung sein könnte. Auch das Restaurant Charivari ist geöffnet und kreiert eigens für die Veranstaltung einen Gartenzauber-Salat.

 

Natur pur

Natur ist Teil des monte-mare-Konzepts. Bei monte mare werden die Sauna-Aufgüsse selbst hergestellt.

„Der Aufgusssud für die ,natur pur‘-Aufgüsse wird bei monte mare selbst hergestellt. Dazu werden die Kräuter und Sträucher bzw. ihre Bestandteile mit heißem Wasser aufgebrüht. Die natürlichen Duftstoffe haben den Vorteil, dass sie nicht nur den Geruchssinn anregen, sondern zudem über die Psyche positiv auf den Körper wirken.“ https://www.monte-mare.de/natur-pur-sauna-aufguss-von-reiner-natur

Das Sortiment der „natur pur“-Aufgüsse wird permanent weiterentwickelt. Die aktuellen Aufgusszeiten und verwendeten Aromen findest du vor Ort auf den Aufgusstafeln. Im Mai lautet das Thema Spanien. Minze, Rosmarin und Orangenschalen – diese Düfte findest du in den Kräuterdampföfen in den Ruheräumen des monte mare Schliersee. Die Dampfofenmanufaktur „Kräuterei“ vom Irschenberg hat unter anderem Latschenkiefer vom Spitzingsee im Programm. Das passt natürlich perfekt zum monte mare Schliersee. Der leichte Duft, der in der Luft liegt, ist herrlich.

 

„Durch das Verdampfen von reinem warmen Wasser, welches die Kräuter durchströmt, befeuchtet und somit die ätherischen Öle löst, funktioniert der Kräuterdampfofen wie ein Inhalator, der Ihre Umgebung mit gesunder Luft erfüllt.“ https://www.dampfofenmanufaktur.de/

 

Auch die Kräuterei wird auf dem Schlierseer Gartenzauber heuer mit einem Stand dabei sein, denn sie haben auch kleinere Öfen im Programm. Das Team der Kräuterei berät dich gern und findet mit dir heraus, welcher Ofen am besten zu dir passt. Dann musst du nur noch entscheiden, welche Kräuter du bevorzugst. Ich als Schliersee-Fan mag natürlich Schlierseer Latschenkiefer am liebsten.

Flaniere vom 26. bis 29. Mai 2022 durch unser schönes Gartenparadies im Schlierseer Kurpark und nimm dir auch ein bisschen vom blühenden „Zauber“ mit nach Hause in deinen Garten oder auf deinen Balkon! www.schlierseer-gartenzauber.de

… und genieße einen Tag in unserem monte mare Schliersee. Schwimmen, Saunieren und Erholen. Lass es dir gutgehen!

 

 

monte mare Schliersee

 

Perfallstraße 4

83727 Schliersee

Tel.: 08026/920900

schliersee@monte-mare.de

 

 

 

[tourim-redakteur]