Restaurant David – Breathing New Life in this Season of Rebirth

On a chilly Spring evening I met with András Kalmár and his wife Annett Kalmár-Seer and her brother Dávid Seer. They kindly invited me to their family owned and operated restaurant. Restaurant David, named after Dávid Seer who is the manager, is located in the picturesque alpine victorian, Wirtshaus Wendelstein right downtown in Schliersee. On that evening they were having a “Hungarian Evening” with a live violinist which was the perfect backdrop to our meeting to talk about all the new and exciting changes happening at Restaurant David this spring.

 

They are celebrating their 2nd anniversary on the 20th of May 2017, the owners decided to bring in a very talented new Hungarian Chef and with his new vision, create a completely new and very special menu. As of now they are planning to unveil this new menu in May. Chef Robert Lábodi, who went into the culinary arts after his sport career ended due to injury and his passion for food drove him to study to be a Chef and he was trained at the prestigious Bocuse d’Or in Paris. Chef Robert Lábodi will be moving to Schliersee end of April.

Chef Robert is bringing with him a fusion of techniques from traditional to modern gastronomy.  He wants to blend the best of the worlds cuisine.  He mentioned techniques like Sous Vide which is a French method of cooking which has become very popular in this time of finding ways to eat healthier.  Sous Vide is a method of cooking in which food is sealed in a vacuum-sealed plastic pouch then placed in a water bath and can be used for meat and vegetables. The intent is to cook the item evenly, ensuring that the inside is properly cooked without overcooking the outside. This method really retains the moisture in the food keeping things juicy and delicious.

He is also a sponsor for the use of silicon food forms to create unique and unusual ways to create appetizers. These forms would be used to shape exotic grains like couscous or vegetables into shapes which can later be filled with sauces. Adding a touch of architecture to their finished plates.

After visiting Schliersee from Budapest they fell in love with the beauty and serenity Schliersee and have worked hard to bring international flavors to our alpine lakeside community. They advertise extensively to encourage a substantial amount of tourism from Hungary and around the world.

 

If you haven’t tried Restaurant David yet, drop by and give their new menu a try and welcome Chef Robert to his new home in Schliersee.

To get your reservation:

http://www.restaurantdavid.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Saisonstart im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee

Am 01.04.2017 ist es wieder so weit: Das Markus Wasmeier Freilichtmuseum öffnet seine Pforten!

Heutzutage spricht man überall von Achtsamkeit und Entschleunigung. Im Zeitalter von Handys, Pokemon und Co. ist es ein ganz ungewohntes Gefühl, in eine Welt wie vor mehreren Jahrhunderten einzutreten. Kaum lasse ich den Kassenbereich hinter mir, öffnet sich mir die Pforte zu einem Landleben, wie es vor ca. 300 Jahren einmal war. Damals war nicht alles besser, beileibe nicht, viele der alltäglichen Verrichtungen waren mit großen Mühen verbunden. Der Bauer mähte die Wiesen mit der Sense, das Heu wurde von Hand mit dem Rechen zusammengetragen und gewendet oder auf Heumanderln zum Trockenen aufgehängt. Die geschorene Wolle wurde gesäubert, gewaschen, kardiert und am Schluss zu Garn gesponnen, mit welchem die Leiberln gestrickt werden konnten. Das war eine Aufgabe der Frauen und Kinder. Man konnte nicht einfach in den nächsten Supermarkt gehen und sich, worauf man auch immer man gerade Appetit hat, kaufen. Es gab nur das, was angebaut wurde, und das Fleisch der Tiere, welche sich der Bauer hielt. Die Männer arbeiteten hart auf dem Feld und im Holz, während die Frauen sich um den Haushalt und Gemüsegarten kümmerten und viel Zeit in der Rauchkuchl verbrachten, da sie das offene Feuer, auf dem in großen Kesseln gekocht wurde, nicht ausgehen lassen durften. All dies und noch viel mehr kann im altbayerischen Dorf entdeckt werden.

In der historischen Schöpfbrauerei wird unter der Aufsicht von Olaf Bier wie vor 500 Jahren gebraut. Wenn Sie einen der Bierbraukurse besuchen, können Sie sich selbst zum „Braugehilfen“ ausbilden lassen. Es ist anstrengend, aber es macht in der Gruppe einen Riesenspaß, und am Schluss dürfen Sie Ihrem Bier einen Namen geben.

Außerdem kann man den Hofbetreuern bei den täglich anfallenden Arbeiten zusehen, wie z. B. dem Schüren von Feuer, Filzen, Buttern, Ausmisten des Stalls. Ja, natürlich gibt es auch einen Stall für die Enten, Gänse, Hühner und Schafe, welche frei zwischen den Häusern oder auf den umliegenden Wiesen herumlaufen. Je nach Jahreszeit gibt es auch Kühe und Bergziegen und nicht zu vergessen die Bienen in einem wunderschön von Günther Wasmeier angemalten Bienenhaus.

Alte Handwerksberufe wie das Schreinerhandwerk, das Schnapsbrennen, die Schusterei, das Schindelmachen oder das Weben werden gezeigt. Bitte schauen Sie hierzu im Veranstaltungsprogramm nach, an welchen Tagen es welche Veranstaltungen gibt.

 

Ein paar der vielen Highlights möchte ich ganz besonders hervorheben:

Außerdem gibt es natürlich Museums- und Kräuterführungen sowie jeden 1. Sonntag im Monat das unvergleichliche Develey-Weißwurstfrühstück.

Um noch mal aufs Entschleunigen zurückzukommen: Nutzen Sie die Zeit und setzen sich auf eine der vielen behaglichen Bänke rund um die Höfe oder auf die Wiese und genießen einfach mal den Ausblick auf die Berge und die Ruhe ohne Verkehrslärm, Handy, Radio etc. Für mich ist die Zeit hier immer wie „Balsam für die Seele“.

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
D-83727 Schliersee/Neuhaus
Telefon: +49 (0) 8026 – 92922-0
Telefax: +49 (0) 8026 – 92922-29
E-Mail: office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag
von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Montag Ruhetag (außer an Feiertagen)
1. April bis zum ersten Sonntag im November

Übrigens: Mit der neuen elektronischen Gästekarte haben sie im April und Mai 2017 freien Eintritt ins Markus Wasmeier Freilichtmuseum. 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Unglaublich guter Kaiserschmarrn und andere Spezialitäten

Unglaublich guter Kaiserschmarrn und andere Spezialitäten auf der Albert-Link-Hütte in der Valepp

Der Wahnsinns-Kaiserschmarrn von der Albert-Link-Hütte ist bei Liebhabern von Mehlspeisen bekannt. Ich musste ihn also unbedingt probieren. Mit einer österreichischen Mama sind meine Ansprüche an einen Kaiserschmarrn sehr hoch angesiedelt. Und meine Erwartungen werden tatsächlich noch übertroffen! Den karamellisierten Kaiserschmarrn gibt es mit und ohne in Rum eingelegte Rosinen. Dazu hat man die Wahl zwischen Apfel- und Pflaumenmus. Und als ganz besondere Spezialität gibt es einen Schokokaiserschmarrn auf Vanillesoße. Ein Gedicht! Zum Dahinschmelzen!

Ich hatte das Glück, bei der Herstellung des Kaiserschmarrns zusehen zu dürfen. Marian, der Koch, bereitet ihn seit nunmehr sechs Jahren in der Albert-Link-Hütte zu. Herr Gruber, der Hüttenpächter, ist selbst Bäcker- und Konditormeister und hat das „Kaiserschmarrnbrutzeln“ von seiner ehemaligen steirischen Köchin abgeschaut. Er weist mich in die Feinheiten ein und gibt auch ein paar Tipps weiter. Beispielsweise darf in der Albert-Link-Hütte der Vanillezucker im Teig nicht fehlen. Der Teig muss sich selbst vom Rührer lösen und sollte dabei richtig „klatschen“. Die Rosinen werden im Kühlschrank über Nacht bis zu 24 Stunden lang in Rum mit einem kleinen Schuss Wasser eingeweicht. Und die Mandeln werden mit Zucker karamellisiert. Wichtig für die Zubereitung ist eine schwere, gusseiserne Pfanne, weil sie die Energie am besten speichern kann. Außerdem wird eine große Menge Pflanzenschmalz, in unserem Fall Mariandlschmalz, verwendet. Aber auch Butterschmalz sei in Ordnung, wie ich von Herrn Gruber erfahre. Ein weiteres unabdingbares Utensil ist der Deckel. Ohne ihn würde der ebenfalls karamellisierte Teig zusammenfallen. Marian reißt den Teig in große Stücke. Zu kleine Stücke wären wegen des Karamellisierens zu knusprig. Mir läuft schon beim Zusehen das Wasser im Munde zusammen!

Außer dem Kaiserschmarrn gibt es hier auch noch andere Spezialitäten, wie z. B. im Backhaus gebackenes Holzofenbrot (Bauern-, Sechskorn- und Kastanienbrot). Dieses wird sogar bis nach München, z. B. in die Servicezentrale des DAV in der Bayerstraße, geliefert, genauso wie zum Globetrotter, in die Kletterzentren und zum Sport Schuster. Zum Glück gibt es das Brot donnerstags und samstags im Getränkemarkt Grob in Neuhaus und am Donnerstag auch in Hausham in der Fruchthalle. So ist der Weg für mich nicht ganz so weit. Im eigenen Räucherhaus werden Butter- und Bergkäse sowie Speck, Schinken und Salami geräuchert. Es gibt selbstgemachte Spinatknödel, die ich unbedingt empfehlen kann, sowie Gelee vom selbst gepflückten Löwenzahn. Natürlich sind auch die Kuchen aus eigener Herstellung. Besonders beliebt ist der Mohnkuchen, aber auch der Schoko-Käsesahne-Kuchen sieht unglaublich gut aus. Sämtliche Produkte kommen aus der Region, das Rindfleisch vom Gut Wallenburg, das Wild vom Förster und das Mehl aus der Leitzachmühle.

Leider kann ich heute nicht alles probieren. Daher werde ich wohl noch öfter von Spitzingsee aus in die Valepp zur Albert-Link-Hütte spazieren. Mit dem Auto kann man nur mit einer Sondergenehmigung hinfahren. Wenn man nicht den etwas längeren Fußweg durch den Wald über die Wiesen und an den Almhütten vorbei nehmen mag, dann kann man auf der Straße bis zur Hütte laufen, was bei entspanntem Gehen etwa 10-15 Minuten dauert.

Vielleicht treffen wir uns mal dort auf einen Kaiserschmarrn!

 

Albert-Link-Hütte
Uwe Gruber und Ute Werner
Valepper Straße 8
83727 Schliersee-Spitzingsee

Montag: Ruhetag

Telefon: +49 8026 712 64

albert-link-huette@t-online.de
https://www.davplus.de/albert-link-huette

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Kommt die Weihnachtsgurke zurück nach Schliersee?

„Süßer die Gurkal nie klingen, als zu der Weihnachtszeit …“

Nein, Essiggurken gehören nicht an den Weihnachtsbaum. Viele Amerikaner würden dagegenhalten. „Jeder Deutsche hat eine Essiggurke am Weihnachtsbaum – das ist deutsche Tradition!“

Tatsächlich handelt es sich in den letzten Jahren um eine Art „Traditions-Re-Import“. Man findet die kleine Gurke inzwischen auf den meisten Christkindlmärkten. Es gibt ja auch Telefonzellen, Flamingos oder Donuts im Sortiment – aber die Gurke ist echtes Brauchtum. Forscht man etwas nach, findet man schnell heraus, dass die Weihnachtsgurke sogar aus Bayern kommt. Schon um 1900 soll es eine Urform gegeben haben.

Heute wird die grüne Gurke in Amerika an den Weihnachtsbaum zwischen den Zweigen versteckt, und derjenige in der Familie, der sie als Erstes entdeckt, darf das erste Geschenk öffnen oder erhält ein zusätzliches Geschenk.

Aber kennt diesen Brauch auch jemand hier in Schliersee?

Ich habe auf dem Christkindlmarkt „Romantische Weihnacht beim Terofal“ nachgefragt:

Margot (75) schaut mich entsetzt an: „Ich will gar keine – weder eine Wurst noch eine Gurke! Doch nicht zu Weihnachten.“ Zwei Mädels, die gerade ihre Gulaschsuppe löffeln, schauen mich mit großen Augen an: „Nein, davon haben wir noch nie gehört!“ Franz (42), in der Schlange für eine Grillfleischsemmel, lacht, als er die Gurke anschaut: „Eine Gurke an den Weihnachtsbaum? Nein, bestimmt nicht.“ Überall stoße ich auf völlige Unverständnis. Also bei uns in Schliersee ist das sicher noch keine gängige Tradition.

Wahrscheinlich war es doch mehr ein Werbegag der Christbaumkugelexporteure, damals, Anfang 1900, beim Versuch, den Amerikanern die Gurke als Christbaumschmuck schmackhaft zu machen. Die Tatsache, dass es sie schon so lange gibt, macht sie automatisch zum Kult. Und egal, wo sie nun herkommt, der Grundgedanke, sich nicht gleich auf die Geschenke zu stürzen, nochmal innezuhalten, den wunderschönen Baum zu bewundern und die Gurke zu suchen, hört sich für mich sehr schön an.

Vielleicht sollten wir einfach mal ein „Essig-Gurkal“ an unseren Weihnachtsbaum hängen – nett schauen sie ja aus, und Glück bringen sollen sie auch noch. Frohe Weihnachten.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wellness-Erlebnis im monte mare in Schliersee

Was tun an einem kühlen Wintertag, wenn die Nebel sich über dem See verdichten?

Ich gönne mir sechs Stunden Wellness für Körper und Seele. Ein unglaublich schönes und absolut entspannendes Erlebnis ganz im Sinne der Achtsamkeit für sich selbst.

„Achtsamkeit zu üben, bedeutet, zum Leben im gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren.“ (Thich Nhat Hanh)

Das monte mare in Schliersee ist in der Vitalwelt direkt im Kurpark am See zu finden. Sowohl von der Vitaltherme als auch von der Saunawelt aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das hinter dem Schliersee liegende Bergpanorama. Heute ziehen Nebel auf, was die Natur mystisch erscheinen lässt.

Ein angenehmer Duft nach Eukalyptus und Ayurveda-Räucherstäbchen empfängt mich, und ich werde von einer sehr herzlichen Mitarbeiterin zu meiner ersten Anwendung, dem Rasulbad, gebracht. Nach fünf Minuten im Dampfbad wird mir der Rücken mit braunroter Heilerde mit kreisenden Bewegungen eingerieben. In einer Schale erhalte ich Heilerde in vier verschiedenen Farben und versuche, mir zu merken, mit welcher Farbe ich welchen Körperteil einreiben soll. Die Erde wird weich, je feuchter die Haut ist, und spätestens nachdem ich das Meersalz darüber verteilt habe, vermischen sich die Farben, und ich sehe aus wie dem Schlamm entsprungen. Egal, es ist herrlich! Rotes, blaues und gelbes Licht mit gleichfarbigem Sternenhimmel wechseln sich im Dampfbad ab, und nach einiger Zeit kommt ein kühlwarmer Regenschauer von oben, der mich wieder sauberwäscht. Im Ruheraum warten schon eine dicke flauschige Decke und ein Rooibos-Karamell-Tee. Ich habe mir etwas zum Lesen mitgebracht und genieße zwischen Grünpflanzen und Orchideen die Ruhe vor der Massage um 12:00 Uhr.

Bei der Lomi-Lomi-Massage werde ich mit sanften Bewegungen in die Entspannung „geschaukelt“. Während ich fremdartigen Klängen mit Männer- und Frauenchören lausche, erhalte ich mit Kokosöl eine Kopf- und Teilkörpermassage. Meine Gelenke werden gedehnt, und an meinen Fingern wird gezogen … Ich wusste gar nicht, dass meine Arme soooo lang sind … Ein Lemon-Myrte-Tee im Ruheraum rundet das Wohlfühlgefühl ab.

Im Restaurant der Saunawelt gibt‘s heute u. a. Spinatknödel ‒ eine meiner Lieblingsspeisen. Gemütlich ist‘s hier zwischen mit Weihnachtskugeln und roten Schleifen geschmückten Grünpflanzen. Schlierenwolken und ein diffuses Licht lassen die Bergkulisse vor den Fenstern unwirklich erscheinen.

Nach einem wunderbaren und genauso heißen Aufguss mit Kaktus-Feigen-Salz gehe ich nach draußen, um mich auf der weitläufigen Terrasse abzukühlen. Ich schaue nach unten auf den Kurpark und den Bootsverleih mit Anlegestelle. Weiße Schwäne kreisen auf dem Wasser. Was für ein idyllisches Fleckchen Erde ist das hier …

Neben der Kelo-Sauna gibt es im Außenbereich ein Becken mit Massageliegen und integriertem Whirlpool. Körperoberflächenwarmes Wasser beschert mir das Gefühl der Schwerelosigkeit.

Um den Tag abzurunden, gönne ich mir ein Verwöhnbad: Ziegenmilch mit Rosenduft. Als ich den Raum betrete, erwartet mich eine große ovale Wanne mit einem milchigen Wasser, auf dem unzählige Rosenblütenblätter schwimmen. Ein Glas Prosecco steht am Beckenrand. Umringt von einem Kreis aus neun brennenden Kerzen und eingehüllt in Piano-Klangwelten, schwebe ich im warmen Wasser … Schade, dass es nach 30 Minuten schon vorbei ist.

Es war ein großartiger Tag und ein absolutes Wohlfühlerlebnis für alle Sinne! Die beste Entscheidung für einen kühlen Wintertag.

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

 

Schlierseer Eier(-Schoko-)likör

Schlierseer Eier(-Schoko-)likör –

ein gschmackiges Weihnachtsmitbringsel zum Selbermachen

Jedes Jahr aufs Neue die leidige Suche nach einem passenden und möglichst ganz besonderen Weihnachtsgeschenk.

In den sozialen Netzwerken wird momentan viel darüber geschrieben, was das wertvollste Geschenk sei: Zeit zu schenken! Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, meine Zeit an die mir liebsten Menschen zu verschenken. Und anfangen will ich mit etwas Selbstgemachtem, was mich natürlich auch Zeit kostet … Aber ich bin sicher, dass ich damit den einen oder anderen meiner Verwandten und Freunde erfreuen kann.

Von meiner Mama habe ich noch ein altes Rezept für die Herstellung eines wirklich guadn Eierlikörs. Es ist einfach, geht relativ schnell und schmeckt tausendmal besser als jeder gekaufte Likör.

Was man dazu benötigt:

6 Eigelbe von glücklichen Hühnern
250 g Puderzucker
160 ml Kondensmilch (10 % Fett)
500 ml Doppelkorn

  • Als Erstes muss der Puderzucker gesiebt werden, damit er schön locker flockig ist.
  • Wer es schokoladig mag, der rührt 5-6 Esslöffel gesiebtes Kakaopulver dazu.
  • Dann wird der Puderzucker (mit dem Kakaopulver) zusammen mit den sechs Eigelben mit dem Rührgerät dickschaumig geschlagen.
  • Nun wird die Kondensmilch langsam dazugegeben, und am Schluss kommt der Alkohol dazu.
  • Mithilfe eines Trichters wird der fertige Likör in Flaschen gefüllt und verkorkt. Außergewöhnliche Flaschen kann man entweder übers Internet bestellen, oder man sucht sie sich auf Flohmärkten.
  • Damit der Likör dickflüssiger wird, sollte man ihn ein paar Tage stehen lassen.
  • Durch das Rühren sind Luftblasen entstanden, die sich nach und nach auflösen und den Flascheninhalt scheinbar schrumpfen lassen. Ich fülle die Flasche zwei- bis dreimal mit Likör nach, damit ich zum Verschenken eine volle Flasche habe.

Jetzt noch eine schöne Schleife um den Flaschenhals gebunden, und schon ist das Weihnachtsmitbringsel fertig.

Lasst Euch den Likör schmecken! Auf Euch und eine erholsame Adventszeit mit ganz viel Zeit für alle, die Euch wichtig sind!

 

[tourim-redakteur]

 

 

Ur-Ur-Ur-Großmutters Weihnachtsplatzerl – Vanillekipferl und Agnesenplätzchen

Wenn ich früher in der Vorweihnachtszeit meine Oma besucht habe, hat‘s im ganzen Haus verführerisch nach Platzerl gerochen. Meine Oma und mein Opa hatten einen Bauernhof und haben ihr Mehl noch selbst gemahlen und ihre Butter im Butterfass gestampft. Dadurch hatten sie einige der Backzutaten bereits vorrätig ‒ und alles war reine Bio-Qualität, wie man heute so schön sagt.

Meine Oma hatte ein von Hand geschriebenes Rezeptbücherl, in welchem sie viele der Rezepte von ihrer Mutter und deren Mutter und so fort notiert hatte. Dieses wurde immer wieder überarbeitet und neue Rezepte hinzugefügt. Es wird in unserer Familie von Mutter zu Tochter weitergereicht, und so ist‘s auch bei mir gelandet.

Ganz im Sinne von Karin Heinrichs Gedicht über das Plätzchenbacken:

Oh, wie lieb ich die Gerüche
aus der warmen Weihnachtsküche!
Zieht der süße Duft hinaus,
riecht man ihn im ganzen Haus …

lade ich Euch heute ein, gemeinsam mit mir zwei der einfachen, aber köstlichen Plätzchensorten zu backen.

 

Vanillekipferl

560 g Mehl
250 g Butter
70 g Fett (vom Schwein oder auch pflanzlich)
140 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Mandeln oder andere Nüsse (ich nehme 50 g Mandeln und 50 g Walnüsse)
etwas Milch zum Binden

Alle Zutaten miteinander vermengen und gut durchkneten. Die Milch wird nach Bedarf zugegeben. Aber Vorsicht, nicht zu viel davon. Der Teig soll griffig und nicht dünnflüssig sein. Damit er besser zu verarbeiten ist, sollte er mind. 1 Stunde in Folie gewickelt in den Kühlschrank gelegt werden. In der Zwischenzeit 100 g Zucker und 4 Pck. Vanillezucker vermengen. Den Kipferlteig zu Rollen formen (ca. 4 cm Durchmesser) und 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Aus diesen dann die Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Vorsicht, dass die Spitzen nicht schlanker sind als die Mitte der Kipferl, da sie ansonsten beim Backen zu braun werden. Im Umluftherd bei 175 Grad so lange backen, bis sie anfangen zu bräunen (ca. 20 Min.). 3 Min. auskühlen lassen (nicht mehr, da die Puderzuckermischung sonst nicht haften bleibt!) und dann in der Puderzuckermischung drehen.

 

Agnesenplatzerl

140 g Puderzucker
280 g Butter
350 g Mehl
Marmelade
etwas Zitronensaft

Puderzucker, Butter und Mehl werden auf dem Backbrett abgebröselt und fein durchgeknetet. Der Teig wird nach dem Abkühlen im Kühlschrank federkieldick ausgerollt und Plätzchen ausgestochen. Diese etwas ruhen lassen und dann bei mäßiger Hitze (170 Grad) auf einem ungefetteten Blech hellgelb backen (mit Backpapier auslegen). In der Zwischenzeit (selbstgemachte) Marmelade (z. B. Pfirsich oder Aprikose) mit einem Schuss Zitronensaft glattrühren. Wenn die Platzerl ausgekühlt sind, werden sie mit der süßen Masse bestrichen und zu 2er- oder 3er- Terrassen zusammengeklebt. Die fertigen Platzerl werden am Schluss mit Puderzucker bestreut.

Viel Spaß beim Backen und an den großen Augen Eurer Lieben beim Verzehren!

 

[tourim-redakteur]

 

 

Der „Wichtelpunsch“ aus Schliersee

Beim Hennererhof in Schliersee sind wieder die Wichtel unterwegs. Sie sollen in der Vorweihnachtszeit Freude in die Herzen der Menschen bringen. Und weil die Wichtel recht lebensfrohe kleine Gestalten sind, laben sie sich gerne am Schlierseer „Wichtelpunsch“ von Kräuterpädagogin Angelika Prem. Alle Zutaten dieses aromatischen Getränks sind hausgemacht und garantiert ohne künstliche Zusätze. Die kreative Wirtin des Hennererhofs hat bei der Kreation ihres Punsches auch bewusst auf den Zusatz von Alkohol verzichtet. Schließlich sollen auch die Kinder unbesorgt ein Haferl davon trinken dürfen.

Selbstgemachte Platzerl schmecken besonders gut zum „Wichtelpunsch“, und auch sonst findet man in dem urigen Bauernhof-Café so manche Zutat für fast vergessene Weihnachtsbräuche. Das Räuchern beispielsweise soll böse Geister vertreiben und positive Energie ins Haus bringen. Allerlei Kräuter aus dem Garten wurden dafür getrocknet. Auf einem Sieb über einer Feuerquelle beginnen sie zu glimmen und entfalten dabei ihren angenehmen Duft.

Am Wochenende vom 3. bis 4. Dezember 2016 lädt die Familie Prem zur stimmungsvollen „Woidweihnacht“ auf den Hennererhof ein. Spezialitäten aus der Kräuterküche werden ebenso angeboten wie ausgesuchtes Kunsthandwerk und weihnachtlicher Schmuck.

Den berühmten „Wichtelpunsch“ durfte ich vorab schon mal kosten:

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Slyrs – Whisky Destillerie und NEU: Caffee & Lunchery

Auf freundliche Einladung von Herrn Stetter sen. von der Slyrs Whisky Destillerie (www.slyrs.de) sind die Mitarbeiterinnen der Gäste-Information Schliersee nach Neuhaus gefahren und haben sich die neuen und umgebauten Räume beim Slyrs angeschaut.

Das Konzept aus hellem Holz, viel Licht, klaren Linien und einfallsreichen Details zieht sich durch alle Gebäude. Vor allem das neu gebaute Slyrs Caffee & Lunchery – ein Tagescafé, das täglich von 09.00–19.00 Uhr geöffnet ist – lädt zum Verweilen ein. Ein Kleinod ist die großzügige Terrasse des Cafés mit einem herrlichen Blick auf den Wendelstein.

Die Besucher der Slyrs Bavarian Single Malt Whisky Destillerie können in einer Selbstführung die Herstellung und Lagerung des Slyrs Single Malt Whiskys kennenlernen ‒ auf Anfrage werden auch Führungen für Gruppen angeboten. Eine kleine Verkostung ist im Eintrittspreis von € 6,00 pro Person inbegriffen. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt (keine Verkostung).

Im neuen, großzügig gestalteten Verkaufsraum werden die hochwertigen Slyrs-Produkte ansprechend angeboten und laden zum Kauf ein. Beim anschließenden Besuch im Caffee & Lunchery haben wir uns Kuchen vom Tortenschmied mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee vom Dinzler schmecken lassen.

Übrigens gibt es in ein paar Jahren einen Slyrs von der Nordsee. Dort sind seit Kurzem auf einem Kutter ein paar Fässer gelagert.

 

[tourim-redakteur]

 

 

Chillen für Genießer – das Strandbad Schliersee

Gin Chilla (ist erfrischend wie ein Sprung in den Schliersee, heißt es. Das Trend Getränk wurde von den Strandbad Jungs zusammen mit der Lantenhammer Destillerie entwickelt.

Hier im Strandbad trifft man bspw. Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer oder auch Skilegende Markus Wasmeier genauso wie viele Einheimische. Darunter mischen sich Erholungssuchende aus aller Welt. Es herrscht eine sehr lockere Atmosphäre. Die Jungs wissen, wie es geht: Qualitativ hochwertiges Essen, Gin Chilla und jede Menge gute Laune gepaart mit frechen Sprüchen. Zum Essen gibt es herzhafte und deftige Schmankerl vom Holzkohlengrill, Fisch und andere Meeres-Köstlichkeiten, Asiatische Spezialitäten aus dem Wok und Steckerlfisch.

Mein ganz persönlicher Tipp: Rinderfilet vom Holzkohlegrill mit gebratenem Gemüse und kleinen Kartoffeln. Danach unbedingt einer der täglich wechselnden, hausgemachten Nachspeisen probieren. Weltklasse.

Man fühlt sich im Strandbad einfach immer wie im Urlaub – weit weg vom Alltag – selbst wenn man nur schnell einen Cappuccino in der Mittagspause genießt. Südseefeeling pur.

Bitte unbedingt reservieren! 08026 /209495

http://www.strandbad-schliersee.de/

Strandbad Schliersee
Seestraße 29a
83727 Schliersee

Öffnungszeiten: 10-22 Uhr bei schönem Wetter im Sommer

[tourim-redakteur]