Wanderung zur Ankelalm

Heute mache ich mich auf zu einer Wanderung auf die Ankelalm.

Ich gehe morgens von Schliersee los und mein Ziel liegt ca. 6,5 km voraus. Am See entlang hat man die schönsten Perspektiven zum See, die immer wieder einladen, ein Foto zu machen.

 

 

So geht es Richtung Bahnhof Schliersee. Dort befindet sich ein Wanderparkplatz und man kann die Tour auch dort beginnen. Direkt am Wegesrand befinden sich etliche Wegweiser für einige schöne Wandertouren.

 

Da mein Ziel die Ankelalm ist, orientiere ich mich an der Beschilderung „Brecherspitz über Ankelalm oder Spitzingsattel“. Von dort gestartet, sind es ca. 3,5 bis 4 km bis zur Alm.

Entlang des Dürnbachs geht es langsam hoch und ich folge den weiteren Wegweisern Richtung Brecherspitz.

Am Forstweg entlang kommt ein kleiner Bachlauf, den ich überquere.

Kurz danach gelange ich an eine Verzweigung und nehme dort den rechten oberen Weg.

Nun merkt man auch den stetigen Anstieg des Forstweges.

Durch viele Kehren wandere ich nach oben. Unterwegs lege ich immer mal wieder kurze Pausen ein, um einmal kurz durchzuatmen und die Natur zu genießen.

Langsam komme ich den Baumkronen immer näher und die Sonne bricht immer mehr durch. Kaum bin ich aus dem Waldweg raus, bietet sich mir eine wunderbare Perspektive über die Berge. Die Luft ist klar und die Sicht einzigartig.

Von Weitem erblicke ich bereits die Ankelalm. Schritt für Schritt komme ich meinem Ziel näher.

Oben angekommen, sehe ich schon die Brecherspitz, aber ich bin am Ziel angekommen und genieße nun die Natur und eine Brotzeit.

Auf der Ankelalm gibt es viele Leckereien – von Geräuchertem über Käse bis zu Buttermilch und selbst gebackenem Kuchen.

Da die Alm nur in der Almsaison bewirtschaftet wird, sollte man sich vorher erkundigen oder sich eine Brotzeit für die Pausen mitnehmen.

 

Für Geübte bietet sich der ca. einstündige Aufstieg zur Brecherspitz an. Diesen bitte aber nur mit gutem/festem Schuhwerk und Trittsicherheit sowie geeigneter Kondition begehen.

 

Nach meiner Brotzeit nehme ich den Weg zurück Richtung Neuhaus/Schliersee. Ich muss euch sagen: Es war ein herrlicher Tag.

 

Gern könnt ihr auch noch den Beitrag von meiner Kollegin Susi bezüglich Wandern und Ankelalm ansehen. Dort findet ihr auch Tipps rund ums Herbstwandern.

 

Vielleicht macht der eine oder andere diese schöne Wanderung jetzt im goldenen Herbst. Dabei wünsche ich euch viel Spaß und schöne Eindrücke.

 

 

 

Bis bald

 

P:S.: Egal, welche Tour ihr macht: Denkt bitte immer an festes Schuhwerk und eine wetterbedingte Ausrüstung

 

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Kulturherbst in vollem Gange

Der Schlierseer Kulturherbst ist in vollem Gange und ich bin jeden Tag in Sachen Kulturherbst unterwegs. Neben den vielen Veranstaltungen gibt es auch immer wieder Termine rund um die Kunstausstellung oder beispielsweise einen Drehtermin für das Kulturherbst-Menü im Karma Bavaria. Deshalb bin ich voll im Kulturherbst-Fieber.

 

 

Persönlicher Kulturherbst-Tipp: Ich habe heute Kuramtsleiter Mathias Schrön in der Gäste-Information Schliersee getroffen und ihn gefragt, was denn sein persönlicher Tipp für den Kulturherbst in den nächsten Tagen sei. Seine Antwort lautete sofort: die Drum Stars! Er hat sie bereits einmal gesehen. „Es ist für mich faszinierend, auf was man alles trommeln kann und was man mit Wasser, Licht, Ton und Technik alles machen kann!“, sagt er begeistert und voller Vorfreude.

Drum-Stars | München Ticket – Dein Ticketservice für Konzerte, Musicals u.v.m. (muenchenticket.de)

 

 

Es gibt noch Karten zu allen Veranstaltungen des Schlierseer Kulturherbstes

Tickets kannst du in der Gäste-Information Schliersee, online unter https://www.muenchenticket.de/tickets/event/puviukmv3l16/Kulturherbst-Schliersee-2022 kaufen oder auch an der Abendkasse erwerben.

 

Donnerstag, 13. Oktober, 20:00 Uhr: Drum Stars, Percussion-Show (Bauerntheater)

Freitag, 14. Oktober, 20:00 Uhr: Werner Steinmassl, „Edle Kunst behüt dich Gott“ – Karl Valentin mit Ziehharmonika, Hund und sprechendem Papagei (Bauerntheater)

Samstag, 15. Oktober, 20:00 Uhr: Schlierseer Festabend – 130 Jahre Bauerntheater

Sonntag, 16. Oktober, 18:00 Uhr: Barocktanz in historischen Kostümen, Szenen aus dem „Carnaval de Venice“ (Bauerntheater)

Mittwoch, 19. Oktober, 20:00 Uhr: Dos Hombres Erich Kogler und Wolfgang Hierl (Bauerntheater)

Donnerstag, 20. Oktober, 10:00 Uhr: Kunstbegegnung im Heimatmuseum mit dem (Violine/Akkordeon-Duo „Wirbel und Balk“) (ab 17:00 Uhr Treffen in der Vitalwelt)

Samstag, 22. Oktober, 20:00 Uhr: Helmfried von Lüttichau: „Plugged – Soloprogramm“ (Bauerntheater)

Sonntag, 23. Oktober, 18:00 Uhr: Gisela Schneeberger liest aus Elke Heidenreichs Werk (Bauerntheater)

Sonntag, 23. Oktober, 20:00 Uhr: Festkonzert 50 Jahre Palestrina Motettenchor Tegernsee mit Anton Bruckners Messe in f-Moll „Te Deum“ (Kirche St. Anton Hausham)

Dienstag, 25. Oktober, 20:00 Uhr: Schlierseer Bauerntheater „Die Geierwally“

Donnerstag, 27. Oktober, 19:00 Uhr: Kunstbegegnung auf dem Weinberg mit Harfenistin Stefanie Polifka (Treffen mit Ausstellungsführung ab 17:00 Uhr, Vitalwelt)

Donnerstag, 27. Oktober, 20:00 Uhr: Christl Sittenauer, Sebastian Fritz und Frank Klötgen (Münchner Lach- und Schießgesellschaft): „Aufgestaut“ (Bauerntheater)

Samstag, 29. Oktober, 20:00 Uhr: Festliches Chor-Orchester-Konzert „Sonnengesang und Chorfantasie“ Timm Tzschaschel (Bauerntheater)

Sonntag, 30. Oktober, 11:00 Uhr: Il Concerto Ritrovato „Das wiedergefundene Konzert“ mit Bruno di Girolamo (Klarinette) und Frederica Simonelli (Klavier)

 

 

Hier ein paar Eindrücke von den ersten Konzerten (Danke an den Schlierseer Kulturherbst für die Fotos)

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Milchstraße

Bei uns am Schliersee gibt es einige schöne Ecken, an denen wir die Milchstraße beobachten und auch fotografieren können.

 

 

Das Wichtigste ist, möglichst wenig Lichtverschmutzung in der Umgebung zu haben.

Als Lichtverschmutzung werden künstliche Lichtquellen bezeichnet, die zum Beispiel unsere Wahrnehmung der Sterne stören, aber auch nachtlebende Tiere wie Fledermäuse, Nachtfalter usw. negativ beeinflussen.

Unter www.lightpollutionmap.info kann man die Areale sehen, wo wenige künstliche Lichtquellen den Blick auf den Nachthimmel beeinträchtigen.

 

Aber selbst mit ziemlich viel Störlicht kann man mit entsprechendem Equipment beeindruckende Aufnahmen unserer Galaxie auf den Sensor bannen, wie ihr an meinem Beispiel vom Seeufer des Schliersee seht.

Am relevantesten ist ein Stativ, um verwacklungsfreie Aufnahmen über mehrere Sekunden durchführen zu können. Außerdem benötigt man optimalerweise ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv (ihr könnt aber auch mit einfachen Objektiven schon schöne Ergebnisse erreichen) sowie eine Kamera, bei der ihr manuell die Belichtungsparameter eingeben könnt. Ich nutze für diesen Zweck zwei spiegellose Vollformatkameras, die auch Zeitrafferaufnahmen ermöglichen.

Zunächst stellt man die Sterne manuell scharf – der Autofokus schafft das nicht, es ist zu dunkel. Entweder ihr macht das tagsüber und fokussiert ein sehr weit entferntes Objekt am Horizont an oder ihr nutzt den Live View der Kamera, bei dem ihr zehnfach vergrößern könnt und so die Sterne scharf eingestellt bekommt.

Ich verwende meistens eine ISO-Zahl (Lichtempfindlichkeit) zwischen 1600 und 3200, hier kommt das technikbedingte Farbrauschen der Kamera noch nicht so zum Tragen. Die Blende wird ganz geöffnet, also die kleinste Blendenzahl und eine Belichtungszeit von ca. 10–25 Sekunden eingestellt. Verwendet zum Auslösen den Selbstauslöser, selbst durch den leichten Druck auf den Sensor verwackelt sonst das Bild!

 

Die fertigen Fotos sehen meist noch nicht so beeindruckend aus, die Nachbearbeitung mit Photoshop oder Lightroom kann die Kontraste und Leuchtkraft der Milchstraße noch mal deutlich steigern. Es gibt auch einige kostenfreie Programme zur Bildbearbeitung, etwa www.gimp.org.

 

 

Ihr findet rund um den Schliersee einige Ecken, wo wenig Restlicht die Fotografie der Sterne beeinträchtigt. Ganz vermeiden lässt es sich jedoch nicht, selbst der Schein von kleineren Dörfern hinterm Berg ist meist auf den Bildern zu sehen.

Passt bei der Suche nach der geeigneten Location auf, dass ihr keine nachtaktiven Tiere stört, haltet euch an die offiziellen Wege – und dann steht eurem tollen Milchstraßenfoto am Schliersee nichts mehr im Wege!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Himmelsleiter steht – ein heiliger Akt

„Allein das Aufstellen von so großen Steinen war in der Steinzeit ein heiliger Akt“, erzählt Bildhauer Hubert Maier nach dem Aufstellen seiner Himmelsleiter im Schlierseer Kurpark. „Und ein bisschen so fühle ich mich auch!“ Als er oben auf der Leiter die Befestigungen entfernt, jauchzt er und wirft seinen Hut hinunter. Er kann seine Freude nicht verbergen. Das ist auch kein Wunder, denn die Steinleiter fügt sich wunderbar in unsere schönen Berg- und Schliersee-Kulisse im Kurpark. Imposant steht die Himmelsleiter am Ufer des Schliersees – nach kurzer Zeit bereits so, als wäre sie schon immer dort gestanden. „Ein Stein in dieser Größe ist, wenn er liegt, relativ unscheinbar. Aber wenn man ihn aufstellt, ist es schon eine imponierende Geschichte“, sagt Hubert Maier stolz.

 

 

Er lebt und arbeitet in Moosach bei München und Bohuslän (Schweden). Die Himmelsleiter ist aus schwedischem Granit und stolze 7,30 Meter hoch. Sie wiegt rund elf Tonnen und wurde vom Transportunternehmen Lettenbichler geliefert und per Kran von der Firma Waldschütz aufgestellt. Es gibt nur wenige Steinskulpturen dieser Größe, die aus einem Stein gemacht wurden. Auch deshalb ist die Himmelsleiter etwas Besonderes.

Es wurden und werden noch weitere Exponate von Huber Maier aufgestellt, so steht beispielsweise die „Haut“ vor dem Eingang der Vitalwelt Schliersee. Es lohnt sich, die Steinskulpturen von Hubert Maier in Schliersee zu entdecken. Eine gute Gelegenheit hierfür sind die wöchentlichen Kunstwanderungen.

 

 

Spannende Künstlergespräche

Wer mehr über die Arbeit des Bildhauers Hubert Maier erfahren will, dem empfehle ich die wöchentlichen Künstlerbegegnungen während des Schlierseer Kulturherbstes.

 

Erlebnis Kunstpfad am 13.10., 20.10. und 27.10.2022 – Treffpunkt in der Ausstellung im Forum der Vitalwelt. Zusätzlich finden um 19:00 Uhr in der Christuskirche (13.10.), im Heimatmuseum (20.10.) und auf dem Weinberg (27.10.) Gespräche mit den Künstlern statt.

Die Ausstellung „Farbe und Stein“ von Manfred Mayerle und Hubert Maier wird mit kleinen Ablegern auf Wanderschaft gehen. Die beiden diesjährigen „Kulturherbst-Künstler“ Hubert Maier und Manfred Mayerle markieren ausgewählte Spielstätten. An den Donnerstagen während des Kulturherbstes werden die Künstler vor Ort sein. Eine besondere Gelegenheit, diese historischen Orte mit Kunst, Musik, Text und Gespräch zu erleben.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung in der Vitalwelt während des Kulturherbstes: Montag bis Freitag 09:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 09:30 bis 17:00 Uhr

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Ein Herz für Schliersee | Nachbarschaftshilfe Schliersee

Einkaufen gehen, eine Fahrt zum Arzt, kleine Hilfen im Krankheitsfall oder auch einfache Gartenarbeiten oder leichte Winterhilfen: Die freiwilligen Helfer der Nachbarschaftshilfe Schliersee sind immer verlässlich zur Stelle. Diese individuellen Hilfen sind für einige Schlierseerinnen und Schlierseer sehr wichtig. Selbstverständlich kann die Nachbarschaftshilfe nicht die Arbeit eines Pflegedienstes übernehmen – es geht um „einfache“ nachbarschaftliche Hilfe.  

 

Mit einer Fahrt ins historische Marionettentheater in Bad Tölz bedankte sich die Nachbarschaftshilfe Schliersee e. V. nun bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr großes Engagement für bedürftige Mitbürger/-innen. Auch die Menschen, um die sich das ganze Jahr gekümmert wird, waren beim Ausflug mit dabei. Ermöglicht hat die Betreuungsfahrt die Spendenaktion „Ein Herz für Nachbarn“ unter Schlierseer Geschäftsleuten sowie Unternehmerinnen und Unternehmern, deren Ergebnis auch noch für weitere Hilfsmaßnahmen ausreicht. Margot Wolf, die seit Juli 2022 als 1. Vorsitzende des Vereins im Amt ist, freut sich riesig über die große Resonanz auf die Spendenaktion.

 

Danke für die Unterstützung

Margot bedankt sich für die Unterstützung bei Familie Walter de Alwis (Schlierseer Hof), Arabella Alpenhotel Spitzingsee, Omnibusunternehmen Hans Brandstätter, Reisebüro Claudia Bögl, Allianz Versicherung Leuthner, Kurapotheke Alexander von Waldenfels, Seemüller Apotheke Birgitta Seemüller, Dr. Janson-Müller und Dr. Astrid Ruß.

 

Mit dem tapferen Schneiderlein zurück in die Kindheit

Im Marionettentheater begrüßten die professionellen Puppenspieler Karl-Heint Bille und Albert Maly-Motta, die das Haus seit über 20 Jahren führen, die Gruppe mit Prosecco und feinen Häppchen, um sie dann mit der Aufführung des Märchens vom tapferen Schneiderlein in ihre Kindheit zurückzuversetzen. Anschließend erlaubten sie den Besucherinnen und Besuchern einen Blick hinter die Bühne, wo sie die Puppen aus der Nähe betrachten konnten.

 

Weiterer Höhepunkt: Sternenbilder entdecken

Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Teilnehmenden im Planetarium im Untergeschoss des Hauses. Albert Maly-Motta, der sich mit Leidenschaft nicht nur dem Puppenspiel, sondern auch der Himmelskunde verschrieben hat, erklärte sachkundig den Sternenhimmel, den das Zeiss-Planetarium-Gerät mit 50 kleinen Projektoren auf die sechs Meter durchmessende Projektionskuppel zaubert. Ohne die übliche Lichtverschmutzung konnte die Gruppe der Nachbarschaftshilfe in bequemen Plüschsesseln die bekanntesten Sternbilder entdecken und sich am nächtlichen Himmel orientieren.

 

 

„An diesen Nachmittag werden wir noch lange denken“, sagte Margot Wolf zum Abschluss und dankte noch einmal allen, die dieses Erlebnis ermöglicht haben.

Der größere Dank geht allerdings an die Schlierseer Nachbarschaftshilfe, deren Helfer/-innen unermüdlich helfen. Das ist unbezahlbar für Schliersee! 

 

Wer sich für die Arbeit der Nachbarschaftshilfe interessiert, helfen, spenden oder Mitglied werden möchte oder selbst Hilfe braucht, wird unter https://www.nbh-schliersee.de/ bestens informiert.

 

Danke an Karl Grüner für die Fotos!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Die Vorbereitungen für den Schlierseer Kulturherbst laufen: Lieferung der Exponate von Manfred Mayerle

„Meine Arbeit steht im Spannungsfeld von freier künstlerischer Tätigkeit und raumbezogenen Projekten. Mein Anliegen ist die Interpretation von Innen- und Außenräumen mit künstlerischen Mitteln. Mein Ziel ist – neben dem Einzelkunstwerk – die Integration von Kunst in die Architektur. Meine freie künstlerische Arbeit hat sich, ausgehend vom Torso, hin zum farbig-grafischen Bildkörper entwickelt. Die bildnerischen Mittel Linie und Farbe sind Inhalt und Thema.“ Manfred Mayerle, bildender Künstler

 

 

Während des Schlierseer Kulturherbstes zeigen der bildende Künstler Manfred Mayerle und der Bildhauer Hubert Maier ihr Schaffen in Farbe und Stein.

Immer aktuell erfährst du alles rund um den Kulturherbst in Beiträgen, Storys und Reels auf der Instagram-Seite: https://www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/

 

 

Die ersten Exponate treffen in Schliersee ein

Zuerst treffen die Exponate von Manfred Mayerle ein. Der liturgische Kreis wird direkt aus dem Diözesanmuseum in Passau geliefert. Dieser soll mit einer Stahlkonstruktion zum Kulturherbst in der Sankt-Sixtus-Kirche vor dem Tabernakel aufgebaut werden. Der Ring leuchtet in den Farben der Liturgie und weist darauf hin, dass Manfred Mayerles Werke deutlich geprägt sind vom kirchlichen Aspekt. Die liturgischen Farben unterstreichen den Charakter und die Stimmung kirchlicher Riten. „Der große Kreis wird diesen besonderen Ort in unserer Sankt-Sixtus-Kirche markieren“, erklärt Johannes Wegmann. Die zweite Lieferung von Manfred Mayerle kommt zwei Tage später aus der Jachenau. Kuratorin Maria Altevers hat im Atelier des Künstlers alles detailliert beschriftet und vorbereitet. Die Firma „Werkstätten Wiegerling“, die sehr viel Erfahrung mit Kunsttransporten mitbringt, ermöglicht einen sicheren Transport der wertvollen Kunstwerke. „Normalerweise transportiert die Firma Altäre und Engel durch die Gegend“, lacht Johannes Wegmann. Aus dem Lastwagen werden kleine und große Bilder ins Heimatmuseum getragen. Alle Exponate leuchten farbenfroh an diesem trüben Herbsttag. Es ist spannend, die Bilder schon vorab sehen zu dürfen. Ich freue mich auf diese spannende Kunstausstellung.

 

Neu: die Vision Kunstpfad!

Aber es wird dieses Jahr mehr als „nur“ eine Ausstellung geben. Aus Gesprächen mit den Künstlern in den vergangenen Jahren ist die Idee für einen Kunstpfad durch Schliersee entstanden. „Ihr habt in Schliersee so viele interessante, spannende und außergewöhnliche Spielstätten, könnte man die nicht zu einem Kunstpfad zusammenbinden – wurde ich gefragt“, erzählt Johannes Wegmann. Eine Vision war geboren. So wird die Ausstellung mit kleinen Ablegern auf Wanderschaft gehen. Sechs Spielstätten wurden ausgewählt und dort werden immer Kunst und Stein ausgestellt. Die beiden diesjährigen „Kulturherbst-Künstler“ Hubert Maier und Manfred Mayerle markieren diese Orte. An den Donnerstagen während des Kulturherbstes werden die Künstler vor Ort sein. Eine besondere Gelegenheit, diese historischen Orte mit Kunst, Musik, Text und Gespräch zu erleben. „Da kann man Kunst nicht nur erleben, sondern auch kostenlos erleben“, sagt Kuramtsleiter Mathias Schrön – zufrieden, auf diese Weise Kunst für alle anbieten zu können.

 

Erlebnis Kunstpfad am 13.10., 20.10. und 27.10.2022 – Treffpunkt in der Ausstellung im Forum der Vitalwelt. Zusätzlich finden um 19:00 Uhr in der Christuskirche (13.10.), im Heimatmuseum (20.10.) und auf dem Weinberg (27.10.) Gespräche mit den Künstlern statt.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung in der Vitalwelt während des Kulturherbstes: Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 09:30 bis 17:00 Uhr

 

 

P. S.: Ich freue mich schon auf die Lieferung der Exponate des Bildhauers Hubert Maier. Bis bald!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Mit Schlierseer Kindl in die Welt der bayerischen Biere eintauchen

„,Ich möcht‘ gern an Biersee, so groß wie den Schliersee.‘ So besang Franzl Lang eine Utopie, der wir mit der Gründung vom Schlierseer Kindl ein Stück näherkommen wollen.“ (Schlierseer Kindl Bier)

 

 

Schlierseer Bier-Tasting am 24. September 2022

„Wir wollen in Schliersee nicht nur Bier brauen, sondern auch über die Welt des bayerischen Biers erzählen“, sagt Gregor Weinhart und freut sich auf das erste Bier-Tasting am 24. September 2022 in der Schlierseer Vitalwelt. Diplom-Biersommelier Robert Strobel führt durch den Abend mit sechs verschiedenen Bieren (Probiergröße). Er macht Biergeschichte lebendig und erzählt Spannendes vom Hofbräuhaus bis zum Oktoberfest:

„Wie kam es zum Weltruf des bayrischen Bieres? Welche Stationen gab es dorthin? Ist das Brauwasser in Oberbayern überhaupt für jedes Bier geeignet? Welche Rolle spielte das Bier in der europäischen Geschichte? Wir trinken uns durch die bayrische Geschichte zusammen mit dem Bayrisch Hell, dem Münchner Dunkel, Bockbieren und vielen weiteren Spezialitäten. Diplom-Biersommelier Robert Strobel führt eineinhalb Stunden durch den Abend und fachsimpelt (auf Bayrisch: gscheid daherreden) mit den Gästen und beantwortet alle Fragen.“ (Schlierseer Kindl Bier)

24.09.2022 19 Uhr | Preis für Bierverkostung, Breze, Obazda: 25 Euro

Anmeldung unter: https://www.bierladen-schliersee.de/bier-erlebnis

 

Jahrhundertelange Tradition mit Hefe

Seit fast 150 Jahren ist die Familie Weinhart in Schliersee fest verwurzelt. Bereits 1876 gründete sie eine Bäckerei im Ort, die bis vor ein paar Jahren für gutes Brot, Semmeln und Brezn im Ort bekannt war. Nun soll die Tradition mit dem Schlierseer Kindl Bier fortgeführt werden. „Bereits seit fünf Generationen lassen wir die Hefe für uns arbeiten“, sagt Gregor Weinhart. Mit der Lust auf gutes Bier und der Idee, dieses selbst zu brauen, fängt die Geschichte vom Schlierseer Kindl Bier 2016 an. Zuerst wurde Bier für Freunde und Familie gebraut, dann folgten die Ausbildung zum Bierbotschafter (IHK), Diplom-Biersommelier (beim Ausbildungs- und Beratungsinstitut Doemens) und diesen Sommer die Eröffnung des Bierladens. Derzeit wird das traditionelle Helle von der regionalen Genossenschaftsbrauerei Gut Forsting gebraut. „Unser künftiges Weißbier und die Saisonbiere sollen aber schon bald hier vor Ort in Schliersee gebraut werden“, freut sich Gregor. Er ist ein echtes „Schlierseer Kindl“ und Tradition ist ihm besonders wichtig. „Wir lieben unsere Heimat – die Berge, den See und ihre Bewohner“, betont er. Der kleine Laden in der ehemaligen Bäckerei hat immer samstags geöffnet. Selbstverständlich erhält man sein Schlierseer Kindl inzwischen bei Getränke- und Supermärkten in der Region, aber wer bei Gregor direkt kauft, kann zugleich noch ein wenig übers Bier fachsimpeln. „Wir haben Stammkunden, die sich wöchentlich ihr Sixpack bei uns auffüllen“, erzählt er. Der Austausch mit den Schlierseern und den Gästen liegt Gregor besonders am Herzen.

„Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Wir wollen handwerklich gebrautes Bier mit einer starken lokalen emotionalen Bindung zum Ort Schliersee anbieten – natürlich, ursprünglich und charakterstark. Selbstverständlich gebraut nach dem Bayerischen Reinheitsgebot und nur mit besten Zutaten aus Bayern.“ (Schlierseer Kindl Bier)

 

 

 Schlierseer Kindl Bier

Miesbacher Straße 8

83727 Schliersee

https://www.bierladen-schliersee.de/

Samstag, 10:00–14:00 Uhr geöffnet

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Der goldene Oktober in Schliersee: Kulturherbst 2022

Schlierseer Kulturherbst, 06. bis 30. Oktober 2022

Ich treffe mich mit Johannes Wegmann und Mathias Schrön am Schlierseer Heimatmuseum. Johannes winkt schon von Weitem mit den diesjährigen rotblauen Programmheften. Der Vorverkauf des Schlierseer Kulturherbstes hat bereits begonnen – und da verteilt Johannes unermüdlich die kleinen Heftchen, um möglichst viele Kunst- und Kulturinteressierte zu erreichen.

 

 

Online findest du den Schlierseer Kulturherbst unter https://www.kulturherbst-schliersee.de/.

Aber auch auf Facebook https://www.facebook.com/schlierseer.kulturherbst und Instagram https://www.instagram.com/schlierseer_kulturherbst/ ist das Festival der Vielfalt vertreten. Tickets erhältst du ab sofort in der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt und online bei www.muenchenticket.de.

 

 

Das Kulturherbst-Gespräch 2022

Johannes Wegmann erzählt im Gespräch mit Kuramtsleiter Mathias Schrön von seinem neuen Projekt heuer, einer Kunstwanderung mit Manfred Mayerle (bildender Künstler) und Hubert Maier (Bildhauer). „Das ist eine Ausstellung auf Wanderschaft“, erklärt er. An den sechs Spielstätten stellen die beiden Künstler in Farbe und Stein aus. Immer donnerstags wird es die Gelegenheit geben, mit den Künstlern den Kunstpfad zu erleben. Treffpunkt ist jeweils um 17:00 Uhr in der Vitalwelt. Johannes Wegmann und Mathias Schrön unterhalten sich weiter über die verschiedenen Künstler, die beim diesjährigen Kulturherbst dabei sein werden. Außerdem stehen verschiedene Jubiläen an. Gerhard Polt, Timm Tzschaschel, das Bauerntheater und last but not least die Schwiegermutter von Johannes. „Da freue ich mich sehr, sie hat auch einen runden Geburtstag – und sie macht ja auch Volksmusiksendungen“, sagt er. Rund um die Jubilare ist einiges geplant. Auch wir im Schliersee Magazin werden über verschiedene Kulturherbst-Veranstaltungen berichten.

Ich habe für dich ein paar Ausschnitte aus dem Gespräch von Johannes Wegmann und Mathias Schrön zu einem Highlight-Video zusammengestellt.

 

 

Da das 25-minütige Gespräch für Kulturherbst-Interessierte einen tollen Überblick mit vielen Hintergrundinformationen bietet, kannst du das Video auch in voller Länge anschauen.

 

 

 

Tipp für alle Familien: 9. Oktober ab 10:00 Uhr: Kinderkulturherbst mit historischen Kinderspielen und Kasperls Spuikastl im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Neuhaus

„An diesem Tag dürfen sich alle Familien auf eine Zeitreise in Sachen Kinderspiele freuen. Hast du schon einmal auf einer echten Holzkegelbahn gekegelt? Bist du schon einmal auf Stelzen gelaufen? Wer erinnert sich an einen Skibrettl-Lauf? Außerdem wird gebastelt und gemalt. Verschiedene Spielstationen können besucht werden. Auch Kasperls Spuikastl mit lustigen Theaterstücken ist vor Ort. Laufenten, Schweine, Katzen und Kühe begeistern die Kinder – und die Erwachsenen freuen sich auf einen Besuch im gemütlichen Biergarten!“

 

 

Wir freuen uns auf einen goldenen Oktober in Schliersee!

Danke an den Schlierseer Kulturherbst für die Bereitstellung der Fotos.

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Sonnenaufgang am Schliersee

Heute hieß es für mich früh aufstehen.

In meiner App sah ich: Sonnenaufgang 6:13 Uhr und somit war für mich klar: Da bin ich doch dabei.

Ein Sprung in die Radklamotten, schnell das Rad raus und los.

 

 

Einen Tag vorher war ich schon unterwegs und merkte sehr schnell, dass ich noch nicht die richtige Perspektive gefunden hatte.

Daher fuhr ich heute Richtung Fischhausen/Neuhaus und bog an den Bootshäusern Richtung See ab. Immer wieder mit Blick zu den Bergen, den dahinter war sie – die Sonne am Aufgehen.

 

Vorbei an der Rixner Alm Richtung Fitnessparcours.

Dort schob ich mein Fahrrad vor bis zu den Grillplätzen, und siehe da, hier kam sie ganz langsam hervor.

Schnell packte ich meine Kamera aus und wartete.

Es gibt nichts schöneres als einen Sonnenaufgang am Schliersee.

Der See ist frisch und still, die Natur duftet und die ersten Menschen schwimmen, joggen oder gehen mit ihren Hunde ihre Gassirunde.

Man kann hier seine Zeit verbringen, genießt die Ruhe und die langsam immer wärmer werdenden Sonnenstrahlen.

 

Weiter ging es Richtung Campingplatz Schliersee. Von dort zeigt sich die Sonne mittlerweile in ihrem vollen Gewand.

Langsam ist sie auch Richtung Kurpark angekommen und lässt den See in ihren Farben erstrahlen.

 

Es ist 8:00 Uhr und der See erwacht. Langsam wird es lebendiger und man merkt: Die Stille schwindet und der Ort beginnt zu leben.

 

Natürlich ändern sich die Sonnenaufgangszeiten und die Perspektiven. Jeder Tag und jeder Moment ist wunderschön am Schliersee.

 

Ein Tipp von mir: Das frühe Aufstehen wird wirklich belohnt. Der See am Morgen mit seinen Sonnenglitzern und die Stille wie auch der Morgenduft sind unbezahlbar schön.

 

Und wer weiß, vielleicht trifft man sich mal zufällig am Morgen … an unserem wunderschönen Schliersee.

 

 

In diesem Sinne

 

Guten Morgen, Schliersee!

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Almenrundweg: duftender Schweinebraten und cremiger Schmandkuchen

8,5 Kilometer – etwa 300 Höhenmeter – rund drei Stunden

Der Almenrundweg zur Unteren und Oberen Firstalm ist eine bequeme Wanderung auf breiten Forststraßen für die ganze Familie. Sie ist zu jeder Jahreszeit möglich. Dafür musst du auch kein Frühaufsteher sein oder lange planen. Der schöne Rundweg ist sogar mit dem Kinderwagen möglich.

 

 

Wenn du mit dem Bus von Neuhaus anreist, startest du am Spitzingsattel. Du umrundest zuerst den Spitzingsee und am Kurvenlift geht es zuerst zur Unteren und dann zur Oberen Firstalm und von dort zurück zum Sattel. Ich bin mit dem Auto zum Spitzingsee raufgefahren und parke auf dem Parkstreifen kurz vor der Stümpflingbahn. Den Parkplatz kannst du bequem mit der ParksterApp bezahlen oder am Automaten. Das Tagesticket kostet 5 Euro (Stand: 08/2022). Der Parkplatz liegt direkt am Wanderweg und (großer Vorteil) im Schatten. Wenn du nicht runter zum See gehst, sondern den Höhenweg oberhalb des Spitzingsees nimmst, kommst du direkt zum Kurvenlift. Von dort geht es über eine Forststraße bergauf, zuerst durch den Wald und dann über die Almwiesen.

 

 

Rücksicht auf der Alm

Bitte respektiere die Kühe und schau sie dir nur mit Abstand an. Auch die Kuhtränken sollten für dich tabu sein. „Bitte keine Schuhe waschen, keine Hunde baden und keine Steine reinwerfen“, steht auf einem Schild. Aber selbst das Abkühlen der Arme, die beispielsweise vorher mit Sonnencreme eingecremt wurden, solltest du bitte lassen. Die Tränken gehören den Tieren auf der Alm. Kurz vor der Unteren Firstalm wird es ein wenig steil, aber es dauert nicht lange, dann kannst du dich schon für alle Anstrengungen belohnen.

 

 

Life is short – eat desert first

„Life is short – eat desert first“, habe ich heute Morgen gelesen. Also starten wir mit einem Mandarinen-Schmandkuchen und einem Cappuccino. Die Bedienung ist sehr freundlich und Kaffee und Kuchen schmecken sehr gut. Wir teilen uns beides, da wir an der Oberen Firstalm gleich die nächste Pause einlegen wollen. Der Weg zur Oberen Firstalm ist tatsächlich ein Katzensprung. Du kannst den schönen Bergpfad nehmen, um die 70 Höhenmeter zu überwinden. Wenn du mit dem Kinderwagen oder Mountainbike unterwegs bist, nimmst du besser die etwas längere Forststraße. Wir entscheiden uns für Schweinebraten mit Knödel und Krautsalat von der Tageskarte. Perfekt! Wir genießen die Sonne und den Ausblick über das Almgebiet. Das ist einfach superschön. Auch hier sind alle sehr freundlich und beim Bezahlen erkennt mich die Bedienung als „die vom Schliersee Magazin“, worüber ich mich wirklich freue. Ich sage noch schnell dem Wirt Marcus „Servus“ und dann machen wir uns wieder auf den Weg ins Tal.

 

 

Vorfreude auf den Winter

Wir nehmen die Forststraße zum Spitzingsattel. Normalerweise bin ich hier eher im Winter unterwegs. Ein bisschen Vorfreude auf den Winter kommt auf: „Mondscheinrodeln“ – mit dem Rodel wäre ich jetzt tatsächlich schneller im Tal. Am Spitzingsattel nehmen wir den kleinen Pfad direkt runter zum See. Wer mit dem Kinderwagen unterwegs ist, sollte (vorsichtig) ein kleines Stück (etwa 100 m) auf der Bundesstraße gehen und erst dann auf dem breiteren Weg zum See abbiegen. Dann laufen wir noch um den See, durch den Ort Spitzingsee und zurück zum Auto.

 

 

Wir haben mit Pausen und Foto- und Videostopps vier Stunden gebraucht. „Schee war’s!“

 

 

Bitte denk an feste Schuhe und Wanderausrüstung.

 

 

 

[tourim-redakteur]