Premiere am Pfingstsonntag: „Malefiz Donnerblitz“ im Schlierseer Bauerntheater

„Es wird ziemlich turbulent. Mit Donner, Blitz, Hagel, Schneefall und zwei ganz tollen Wetterhexen“, verspricht Regisseur Hans Schrädler.

Ich habe das Ensemble des Schlierseer Bauerntheaters gestern bei einer der letzten Proben für „Malefiz Donnerblitz“ besucht. Die Vorfreude ist schon deutlich zu spüren, denn am Pfingstsonntag feiert die neue Komödie von Ralph Wallner Premiere. Der gebürtige Münchner gehört zu den meistgespielten Theaterautoren im süddeutschen Raum. Insgesamt wird das Stück heuer achtmal gespielt.

Was wäre eigentlich, wenn man das Wetter beeinflussen könnte? Wenn man Sonne, Regen, Blitz, Donner oder Hagel einfach so einteilen könnte? Genau um diese Frage dreht sich der heitere Dreiakter.

Im Mittelpunkt steht Zacharias Zwirn, gespielt von Hans Schrädler. Er ist Schneider, hat seinen eigenen Kopf und ist alles andere als begeistert, als er erfährt, dass sich seine Tochter Seffa verloben möchte. Gespielt wird sie von Magdalena Bartosch. Der künftige Schwiegersohn passt Zacharias so gar nicht. Also sucht er nach einem Ausweg. Und der kommt plötzlich in einer sehr ungewöhnlichen Form daher. Vor seiner Tür stehen Blitz Burgl und Sonnen Res. Carolin Schmid spielt Blitz Burgl, das schlechte Wetter, Sophia Pfisterer die Sonnen Res, das gute Wetter. Die beiden Schwestern treffen sich einmal im Jahr, um die kommenden zwölf Monate wettermäßig einzuteilen. Da geht es um Sonnenschein und Donnergrollen, Hagel und Regenwetter. Freu dich auf spannende Spezialeffekte. Als Zacharias begreift, welche Macht die beiden Wetterweiberl haben, bringt er ihre Zauberkoffer an sich. Er will das Wetter so durcheinanderbringen, dass die Verlobung seiner Tochter buchstäblich ins Wasser fällt. Doch wie das im Theater so ist: Wer glaubt, alles im Griff zu haben, hat meistens bald gar nichts mehr im Griff.

Wer auf der Bühne steht

Conny Floßmann spielt Lena, Zwirns Frau, Franz Manhart den Sohn Bene. Gitti Engelhard ist als Fichtbäuerin zu sehen, Marinus Ausfelder als Wuisler, Zacharias Freund. Mit Dominikus Wegmann als Luca, dem Knecht, steht mit „Malefiz Donnerblitz“ auch ein neues Gesicht auf der Bühne. Der Name dürfte in Schliersee vielen vertraut sein: Sein Vater Johannes Wegmann war viele Jahre selbst auf der Bühne des Schlierseer Bauerntheaters zu sehen und prägt als Initiator des Schlierseer Kulturherbstes das kulturelle Leben im Ort.

„Malefiz Donnerblitz“ verspricht einen heiteren Theaterabend mit viel Wortwitz, bayerischem Humor und einer Bühne, auf der das Wetter selbst eine wichtige Rolle spielt. Auch der Theaterausschank vom Terofal gehört zum Theaterabend dazu und versorgt dich vor der Vorstellung und in der Pause mit Getränken und belegten Semmeln. Für die Premiere am Pfingstsonntag gibt es nur noch wenige Restkarten.

So schön war die Premiere: https://youtube.com/shorts/GY3YeBaU-8A

Nach der Vorstellung treffen sich Schauspieler und Theaterbesucher in der Bar des Xaver Terofal.

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Neues Buch aus Schliersee: Merle Zirk präsentiert „Return to Yourself“

Merle Zirk hat ihr zweites Buch veröffentlicht: Am 17. Mai stellte die  Autorin aus Schliersee, Retreat-Mentorin und Coach für Vitalstoffe & Lebensbalance ihr neues Werk „Return to Yourself “ bei einer Lesung im Heimatmuseum Schliersee vor. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mehr über die Entstehung des Buches und die persönliche Geschichte hinter dem Projekt zu erfahren. Auch kulinarisch konnten die Gäste vor Ort die pflanzenbasierte Ernährung bei einer kleinen Kostprobe erleben.

Rund ein Jahr arbeitete Merle Zirk an „Return to Yourself“. Entstanden ist ein 208-seitiges Buch, das weit über ein klassisches Kochbuch hinausgeht: Neben einem umfangreichen Ratgeberteil enthält es 40 pflanzenbasierte Rezepte und beschäftigt sich mit Themen wie Selbstfürsorge, bewusster Ernährung, Zusammenhang zwischen Blutwerten und Gesundheit und innerer Balance. Ziel des Buches ist es, Menschen zu inspirieren, bereits vor der Entstehung einer Krankheit um sich zu sorgen.

Der persönliche Hintergrund des Buches ist eng mit einem Wendepunkt in ihrem Leben verbunden. Ende 2012 erhielt Merle Zirk die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Diese Erfahrung brachte sie dazu, ihre Ernährung und ihren Lebensstil grundlegend zu verändern. Seit 2013 lebt sie pflanzenbasiert und setzt bewusst auf möglichst unverarbeitete Lebensmittel. Heute begleitet sie Menschen mit Retreats, Workshops und ihrem ganzheitlichen Ansatz rund um Wohlbefinden und Lebensbalance.

Auf ihrer Homepage beschreibt Merle Zirk ihre Arbeit als Verbindung aus Ernährung, Bewegung, Entspannung und Natur. Seit 2014 ist sie ausgebildete vegane Ernährungsberaterin und veranstaltet seit 2015 Retreats in verschiedenen Ländern Europas.

Besonders regional geprägt ist auch die Gestaltung des Buches: Die Fotografien stammen von dem Schlierseer Fotografie-Unternehmen Falke² Fotografie (https://www.falkehoch2.de/ ). Die stimmungsvollen Bilder verleihen „Return to Yourself“ eine ruhige und natürliche Atmosphäre und unterstreichen den persönlichen Charakter des Projekts.

Passend zum Buch entwarf Merle Zirk zudem einen alkoholfreien Wein, der zeitgleich mit „Return to Yourself“ erschienen ist und den Gedanken des bewussten Genusses aufgreift.

Erhältlich ist „Return to Yourself“ direkt über die Bücheroase Schliersee. Damit bleibt das gesamte Projekt bewusst in der Region verwurzelt – von der Schlierseer Autorin über die Fotografie bis hin zum Verkauf des Buches in der Bücheroase Schliersee.

Amicizia: 40 Jahre Freundschaft zwischen Schliersee und Barberino

Mit einem feierlichen Jubiläumswochenende wurde in Barberino Tavarnelle das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Schliersee gefeiert. Eine Delegation aus Schliersee war dafür in die Toskana gereist. Viele waren bereits am Mittwoch angekommen und hatten so Zeit für ein Wiedersehen mit alten Freunden, gemeinsame Radltouren und dafür, das italienische Lebensgefühl zu genießen.

Partnerschaftsurkunde offiziell erneuert

Am Samstagvormittag erneuerten Bürgermeister David Baroncelli und Bürgermeister Florian Reinthaler im Rathaus von Barberino offiziell die Partnerschaftsurkunde. Darin bekräftigten beide Gemeinden ihren gemeinsamen Willen, die Beziehungen der Freundschaft, Zusammenarbeit und des gegenseitigen Kennenlernens weiter zu stärken. Auch im Ortsbild von Barberino ist die Verbindung zu Schliersee sichtbar. Beispielsweise ein Brunnen erinnert dort an das 10-jährige Jubiläum der Partnerschaft im Jahr 1996.

Anschließend gab es einen Empfang mit Musik. Die italienische Blaskapelle „Società Filarmonica Giuseppe Verdi“ aus Marcialla begleitete den Vormittag musikalisch. Florian Reinthaler zapfte ein Fassl vom Herzoglichen Brauhaus Tegernsee an.

Gelebte europäische Verbundenheit

In seiner Rede stellte Florian Reinthaler vor allem den menschlichen Aspekt der Partnerschaft in den Mittelpunkt. „Wir feiern 40 Jahre Freundschaft, Begegnung und gelebte europäische Verbundenheit“, sagte er. Aus einer Idee sei über die Jahrzehnte hinweg eine Verbindung entstanden, „die weit über offizielle Kontakte hinausgewachsen ist“. Heute könne man sagen: „Aus dieser Partnerschaft ist echte Freundschaft geworden.“

Auch Lorenz Knabel, Vorstand des Schlierseer Partnerschaftsvereins, erinnerte in seiner Rede an die lange Geschichte der Verbindung. „Vor 40 Jahren wurde unsere Partnerschaft offiziell beurkundet, aber die Kontakte reichen ja bis in die 70er Jahre zurück.“ Schon vor 40 Jahren sei er selbst als Mitglied einer Pfadfindergruppe in Barberino gewesen. „Wir sind mit dem Zug nach Florenz gefahren. Es war heiß, wir sind mit den Fahrrädern weiter nach Barberino geradelt. Die Räder waren schwer, aber wir wurden so herzlich empfangen, dass alle Mühen vergessen waren“, erzählte er.

Am Abend folgte an der Pineta an der Via Cassia das Bayerische Fest, das die Schlierseer mitgestalteten. Andis Garagenband war eigens aus Schliersee mit in die Toskana gereist und gab gemeinsam mit Music Tribe aus Barberino ein Konzert. Lorenz Knabel zeigte sich am nächsten Tag erleichtert und zufrieden: „Alles hat so gut geklappt.“ Besonders freute ihn, dass viele mit anpackten: „Jeder hat mitgeholfen.“ Auch das Wetter spielte mit: „In den entscheidenden Momenten“ sei es trocken geblieben. Besonders schön fand er, wie Schliersee in Barberino aufgetreten ist: „Schliersee hat sich prima präsentiert.“ Auch Bürgermeister Florian Reinthaler habe „sehr gut gesprochen“, obwohl er zuvor noch nie in Barberino gewesen sei.

Teilnehmerin Uschi fasst das Wochenende mit einem Wort zusammen: „Amicizia“, Freundschaft. Genau dieses Gefühl habe den offiziellen Teil im Rathaus ebenso geprägt wie den Bayerischen Festabend. Dort fanden bayerische Schmankerl großen Anklang, zwischen Dirndl, Lederhosen, Musik und vielen Gesprächen. Besonders berührt habe sie, dass Dr. Rolf Dombrowsky, der vor acht Jahren in die Toskana ausgewandert ist, eigens nach Barberino gekommen war, um die Aktivitäten des Vereins zu begleiten und alte Geschichten aus Schliersee und Barberino wieder aufleben zu lassen.

Der nächste Besuch ist schon geplant

Auch aus Barberino kam am Sonntag auf dem Heimweg ein herzliches Zeichen zurück. Elena Rossi, Präsidentin des Partnerschaftskomitees in Barberino, schrieb an Lorenz Knabel, es sei „ein super Festabend und ein wunderschöner Tag unter Freunden“ gewesen. Zugleich schickte sie gute Wünsche für die Heimfahrt und den Ausblick auf ein Wiedersehen in Schliersee.

Denn die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum gehen in diesem Jahr noch weiter. Am 15. August kommt eine italienische Radlergruppe über die Alpen nach Schliersee. Die letzte Etappe wird gemeinsam gefahren, Ziel ist das Schlierseer Waldfest. Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes folgt am 10. Oktober ein weiterer Jubiläumstermin in Schliersee.

Danke an Brigitte, Uschi und Lorenz für die Unterstützung mit Fotos, Videos und persönlichen Eindrücken.

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Pfingstfest in Schliersee: Die Eishackler bauen wieder auf

Traditionell schaue ich jedes Jahr eine Woche vor Pfingsten bei den Eishacklern auf der Seefestwiese vorbei. Dort steht immer der Aufbau des großen Festzelts für das Schlierseer Pfingstfest an.

Von Frühsommer ist heute wenig zu spüren: Auf der Brecherspitze liegt frischer Schnee, unten in Schliersee ist es kalt und immer wieder regnet es kräftig. Kein ideales Wetter für einen Zeltaufbau. Trotzdem wird auf der Seefestwiese gearbeitet, getragen, geschraubt und gelacht. Die Jungs packen an, damit das Festzelt rechtzeitig steht.

In der Organisation des Pfingstfests stecken viele Stunden Arbeit und es werden viele helfende Hände aus dem Verein gebraucht. Die Eishackler kümmern sich nicht nur um den Aufbau. Sie stehen auch während der Festtage am Ausschank, in der Küche, an der Hackler-Bar und überall dort, wo gerade jemand gebraucht wird.

Von Freitag, 22. Mai, bis Montag, 25. Mai 2026, lädt der Förderverein TSV Schliersee, Sparte Eishockey, wieder ins Festzelt auf der Seefestwiese neben der Vitalwelt ein. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Abwechslungsreiches Musikprogramm

Los geht es am Freitag ab 18:00 Uhr traditionell mit der Schlierseer Blasmusik. Am Samstag beginnt der Festbetrieb ab 17:00 Uhr, ab 18:00 Uhr spielen „Die Stürzlhamer“. Am Sonntag gibt es ab 12:00 Uhr musikalischen Frühschoppen und Mittagstisch mit den „Raffemoser Musikanten“, ab 18:00 Uhr sorgt KIRCHDORFER, die K-LIVE Oktoberfestband, für Stimmung. Am Montag beginnt um 10:00 Uhr ein Weißwurst-Frühschoppen mit der „Huabaoim Musi“. Um 16:00 Uhr endet das Fest.

 

Schmankerl aus der Festzeltküche

Auf der Speisekarte stehen Schmankerl aus der Festzeltküche. Ausgeschenkt wird Bier vom Herzoglich Bayerischen Brauhaus Tegernsee, dazu Weißbier der Weißbierbrauerei Hopf aus Miesbach. Vor dem Zelt steht wieder der Krimplstötter Mandelwagen.

Wer den Verein unterstützen möchte, kann sich beim Schlierseer Pfingstfest einen Pin sichern. Es stehen zwei Motive zur Auswahl: die Schlierseer Renken und der TSV Schliersee Eishockey.

Bei schlechter Witterung ist das Festzelt beheizt. Tischreservierungen sind ausschließlich per E-Mail möglich unter reservierung@tsv-schliersee-eishockey.de.

Aktuelle Informationen und Geschichten rund ums Schlierseer Pfingstfest findest du auf der Instagram-Seite der Vereinssparte. Dort findet auch gerade bis 20. Mai ein attraktives Gewinnspiel statt.

Sei dabei: https://www.instagram.com/tsvschlierseeeishockey

Tipp: Mit der BRB kommst du bequem aus Richtung München oder Bayrischzell nach Schliersee, vom Bahnhof sind es nur zwei Minuten zu Fuß bis zur Seefestwiese.

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

Sportlerempfang in Schliersee: Große Erfolge für die Rodler des RRC Schliersee

Am Montag war Sportlerempfang im Schliersee Heimatmuseum. Geehrt wurden die erfolgreichen Rodler des RRC Schliersee: Isabella Lucht und Marco Leger. Mit dabei war auch Luise Rosenberger vom RCB, die gemeinsam mit Isabella im Doppelsitzer große Erfolge feierte.

Bürgermeister Florian Reinthaler begrüßte die Sportler, ihre Familien, Landrat Jens Zangenfeind, den Vorsitzenden des RRC Schliersee Hermann Müller und einen ganz besonderen Gast: Hans Schaller. Der Schlierseer wurde 1957 in Davos Rennrodelweltmeister. Es waren damals erst die zweiten Rodelweltmeisterschaften überhaupt. Heute gilt Hans Schaller als ältester lebender Weltmeister im Rennrodeln und trägt beim RRC Schliersee die Mitgliedsnummer 0001.

 

An diesem Abend ging es um die lange Geschichte des Rennrodelsports in Schliersee und um die Erfolge von heute. Der Rennrodelsport sei weit mehr als Wettkampf und Medaillen, sagte Florian Reinthaler. „Er steht für Mut, für Präzision, Leidenschaft und für eine Tradition, die Generationen verbindet.“

 

Deutsche Meisterin Isabella Lucht

Isabella Lucht kam bereits mit sieben Jahren zum Rennrodelsport. Mit viel Trainingsfleiß, Ehrgeiz und Konstanz hat sie sich seitdem immer weiter nach vorne gearbeitet. Eigentlich sollte sie vor allem im Doppel mit Luise Rosenberger starten. Doch Hermann Müller war überzeugt, dass Isabella auch im Einzel großes Potenzial hat. Er sollte recht behalten. In diesem Jahr holte sich Isabella Lucht den Titel der Deutschen Meisterin im Einzel. Gemeinsam mit Luise Rosenberger gewann sie außerdem Gold im Doppel. Durch ihre starken Leistungen sind die beiden in den Nachwuchskader 1 aufgestiegen, den höchsten Kader für Junioren und Jugendliche in Deutschland.

Gold bei der Junioren-Weltmeisterschaft

Auch Marco Leger wurde für seine beeindruckenden Erfolge geehrt. Er kam über einen Schnuppertag beim RRC Schliersee zum Rodelsport und zählt heute zu den großen Hoffnungsträgern des Vereins. Marco gewann Gold bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2026 in Altenberg sowie Gold bei der Junioren-Europameisterschaft 2026 in Lillehammer im Einzel und im Team. Dazu kommen Gold bei der Junioren-WM 2024 in Lillehammer und Silber bei der Junioren-WM 2025 in St. Moritz.

Jens Zangenfeind gratulierte im Namen des Landkreises Miesbach. Er würdigte die Leistungen der jungen Sportler und dankte Familien, Verein und Ehrenamt für ihren Einsatz. „Wir sind als Landkreis Miesbach stolz auf euch“, sagte er.

Schliersee gratuliert: Herzlichen Glückwunsch an Isabella Lucht, Luise Rosenberger und Marco Leger zu diesen starken Erfolgen. Und alles Gute für die kommenden Rennen.

HoamatGfui jetzt auch in Bayrischzell

Den Concept Store HoamatGfui gibt es nicht nur in Schliersee, sondern jetzt auch in Bayrischzell. Seit letzter Woche ist der Laden in der Schlierseer Straße 4 geöffnet. Für Julia Zilken ist es ein weiterer Schritt mit ihrem besonderen Konzept: regionale Produkte, liebevoll ausgewählte Geschenkideen und ganz viel Gefühl für das, was unsere Gegend ausmacht.

Concept Store? Ein Concept Store ist ein Laden mit einem klaren roten Faden im Sortiment. Bei HoamatGfui ist dieser rote Faden das Gefühl von Heimat, Regionalität und liebevoll ausgewählten Produkten.

Schon vor der offiziellen Eröffnung kamen die Geschäftspartner im neuen Laden zusammen. Bei Musik von einem DJ konnten sich die verschiedenen Händler und geladenen Gäste persönlich kennenlernen, miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen. Genau dieser persönliche Kontakt ist Julia wichtig. Denn HoamatGfui lebt nicht nur von schönen Produkten, sondern auch von den Menschen dahinter.

Julia möchte das Angebot in ihrem neuen Laden nach und nach ergänzen und vor allem auch regionale Produkte aus Bayrischzell mit aufnehmen. „Mein HoamatGfui soll weiter wachsen“, sagt sie. Am Wochenende wurde dann richtig eröffnet. Vor dem Haus spielte am Samstag die Huabaoim Musi auf der großen Terrasse und sorgte für eine stimmungsvolle, bayerische Atmosphäre.

Wer den Schlierseer Laden HoamatGfui kennt, weiß: Hier findet man keine beliebigen Geschenke, alles ist liebevoll ausgewählt. Im Sortiment sind unter anderem eigene HoamatGfui-Produkte, Goldwerk Schliersee, SLYRS, Hoppe Bräu, Up-Art Schliersee und weitere regionale Manufakturen. Du findest Tassen, Brotdosen, Kissen, T-Shirts, Hoodies, Schlüsselanhänger, Kaffee, Bier, Whisky, Liköre und viele kleine Dinge, die sich wunderbar als Mitbringsel eignen.

Mit dem neuen Standort in Bayrischzell bringt Julia ihr HoamatGfui nun noch ein Stück weiter in die Region. Persönlich, regional und mit viel Liebe zum Detail.

Wir gratulieren dir, liebe Julia!

Die Öffnungszeiten des neuen HoamatGfui Concept Stores in Bayrischzell werden je nach Saison angepasst. Aktuelle Infos findest du unter: https://hoamatgfui.de/

Schliersee in Pastell und Acryl von Reinhold Schmid

Ich durfte vergangenen Donnerstag bei der Vernissage zur Ausstellung „Schliersee … und mehr …“ von Reinhold Schmid im Forum der Vitalwelt Schliersee dabei sein. Reinhold Schmid selbst machte gleich zu Beginn klar, dass er seine Bilder gar nicht groß erklären möchte. „Ich bin kein großer Redner, deswegen mache ich es ganz kurz“, sagte er bei seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen, die gekommen waren, vor allem bei seiner Frau Andrea, die ihn organisatorisch und auch bei geschmacklichen Fragen unterstützt und bei Steffen Kreutzmann, der die Ausstellung mitorganisiert hat.

Zu sehen sind unter anderem 18 neue Bilder von Schliersee in Pastell auf Papier, die in den vergangenen neun Monaten entstanden sind. Dazu kommen einige ältere Werke und eine abstrakte Serie in Acryl, an der Reinhold Schmid immer wieder arbeitet. Diese Serie habe meistens auch etwas mit Wasser und Himmel zu tun, erzählte er. Viel mehr wollte er über seine Arbeiten gar nicht sagen. „Die Bilder erklären sich von selbst“, sagte er. Reinhold Schmid interessiert sich nicht für die klassischen Postkartenmotive. In seinen Arbeiten geht es vielmehr um die stillen Szenen des bayerischen Oberlands: eine Baumgruppe, ein Schatten, ein einzelner Stadel, eine Lichtung, eine Spiegelung im See oder ein Weg in den Wald.

 

Ein Teil des Erlöses für den Comoé-Nationalpark

Der Schlierseer Steffen Kreutzmann erzählte bei der Vernissage, dass er vor einem Jahr eine Ausstellung von Reinhold Schmid besucht hatte. Ein Bild habe ihn damals so begeistert, dass er es noch während der Vernissage kaufte. Bei der späteren Abholung sah er, wie viele weitere Arbeiten es gibt. Daraus entstand die Idee, gemeinsam eine Ausstellung in Schliersee zu organisieren. Steffen Kreutzmann, den viele vom TSV Schliersee kennen, engagiert sich außerdem ehrenamtlich für die Deutsche Stiftung für den Comoé-Nationalpark in Westafrika. Deshalb hat die Ausstellung auch einen guten Zweck: Ein Teil des Verkaufserlöses geht an diese Stiftung. Der Comoé-Nationalpark liegt in der Elfenbeinküste, ist UNESCO-Weltnaturerbe und ungefähr so groß wie Oberbayern. Die Stiftung setzt sich dort für den Erhalt der Natur ein.

Die Ausstellung „Schliersee … und mehr …“ kannst du während der Öffnungszeiten der Gäste-Information Schliersee im Mai und Juni im Forum der Vitalwelt kostenfrei besuchen. Die Bilder können auch gekauft werden.

 

Andrea´s Schneiderhandwerk: Die neue Adresse fürs Dirndl und Lieblingsstücke

Mit der Eröffnung von „Andrea’s Schneiderhandwerk“ in der Bahnhofstraße 2 hat Schliersee eine neue Adresse für echtes Handwerk bekommen – und das genau zur richtigen Zeit. Denn während im Schliersee langsam wieder die Volksfestsaison beginnt, stellt sich bei vielen die gleiche Frage: Passt das Dirndl noch? Muss die Lederhose enger gemacht werden?

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Für Andrea Göschl ist die Antwort klar. Die gebürtige Österreicherin setzt auf Qualität, Nachhaltigkeit und ehrliches Schneiderhandwerk. Wer ihr begegnet, merkt schnell: Sie lebt ihren Beruf mit Leidenschaft. Ihren charmanten österreichischen Dialekt hat sie bis heute behalten – genauso wie ihre herzliche Art, mit der sie ihre Kundinnen und Kunden empfängt. Bei ihr geht es nicht um schnelle Massenabfertigung, sondern um persönliche Beratung und darum, Kleidung wieder passend und tragbar zu machen.Gerade in Zeiten von Fast Fashion gewinnt dieses Handwerk wieder an Bedeutung. Viele Kleidungsstücke landen heute bereits nach kurzer Zeit im Müll – obwohl oft nur ein Reißverschluss kaputt ist, ein Saum geändert werden müsste oder die Passform nicht mehr ganz stimmt. Dabei steckt in hochwertiger Kleidung nicht nur Material, sondern oft auch Erinnerung, Persönlichkeit und Geschichte. Ein angepasstes Dirndl, eine geerbte Trachtenjacke oder die Lieblingsbluse müssen nicht ersetzt werden, wenn eine erfahrene Schneidermeisterin Hand anlegt.

Besonders jetzt zur Fest- und Volksfestsaison dürfte Andrea Göschl deshalb für viele im Oberland eine wichtige Ansprechpartnerin werden. Dirndl enger oder weiter machen, Trachten anpassen, kleine Schäden reparieren oder Änderungen kurzfristig umsetzen – genau dafür braucht es Fachwissen und Erfahrung. Gerade Trachtenmode ist häufig hochwertig verarbeitet und viel zu schade, um ungetragen im Schrank zu hängen, nur weil sie nicht mehr perfekt sitzt.

Geöffnet ist Andreas Schneiderhandwerk Dienstag von 10-15 Uhr und Donnerstag von 10-18 Uhr und nach telefonischer Terminvereinbarung unter Tel: 0160-4511573.

Mit ihrem kleinen Atelier bringt Andrea Göschl ein Stück traditionelles Handwerk nach Schliersee. In einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist, setzt sie bewusst auf Langlebigkeit, Qualität und persönliche Arbeit. Für die Region ist das ein Gewinn – und für alle, die ihre Lieblingsstücke erhalten möchten, eine echte Bereicherung.

 

 

 

 

 

 

Blasmusik ist Lebensfreude: Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik

Beim Jahreskonzert der Schlierseer Blasmusik im Schlierseer Bauerntheater dirigierte Wolfgang Mundel noch das erste Stück, den selbstkomponierten Marsch „Zum Spieß“. Danach übergab er den Taktstock offiziell an Alois Prem.

Dieser „Dirigierstecka“ hat bei der Schlierseer Blasmusik Tradition. Schon Hermann Reil und Hermann Leitner hatten ihn in der Hand. Wolfgang Mundel wünschte Alois Prem, dass er ihn vielleicht in 20 oder 30 Jahren an seinen eigenen Nachfolger weitergeben könne.

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Neuer Erster Dirigent

Alois Prem kommt aus den eigenen Reihen. Schon mit etwa 15 Jahren hat er bei der Schlierseer Blasmusik angefangen, damals als junger Trompeter vom Hennerer Hof. Über die Jahre hat er sich musikalisch weiterentwickelt, Unterricht genommen und die Leistungsabzeichen bis hin zu Gold absolviert. Später machte er den Dirigierkurs. Dazu gehören neben dem Dirigieren am Pult auch Probenpädagogik, Musiklehre und das Arrangieren eigener Stücke. Für Wolfgang Mundel war das ein besonderer Moment. „Es hat mich brutal gefreut, dass man jemanden aus den eigenen Reihen bis zum Dirigierkurs bringt“, sagte er bei der Übergabe stolz. Dass Alois Prem nun vor der Schlierseer Blasmusik steht und das Jahreskonzert bereits einstudiert hat, ist ein schöner Schritt für die Schlierseer Blasmusik.

Thomas Mühlbauer, Vorstand der Schlierseer Blasmusik, bedankte sich zu Beginn bei den vielen Gästen für ihr Kommen und begrüßte die Ehrengäste, darunter beispielsweise der ehemalige Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer, Bürgermeister Florian Reinthaler und Ehrendirigent Hermann Leitner. Auch Vertreter der Blasmusik, der Vereine und des Gemeinderats waren gekommen. Anschließend nahm Thomas Mühlbauer die Ehrungen vor.

Franziska Kapfhammer wurde für das silberne Leistungsabzeichen ausgezeichnet. Toni Magath wurde für seine langjährige Arbeit als Notenwart geehrt. In den vergangenen Jahren hat er rund 2000 Noten vom alten Schulhaus ins Notenarchiv gebracht und dort mit archiviert. Auch Fritz Zanger wurde an diesem Abend gewürdigt. Er ist seit den Anfangszeiten der Musik dabei und stand der Schlierseer Blasmusik über viele Jahre mit Rat und Tat zur Seite. Selbstverständlich bedankte er sich auch bei Wolfgang Mundel für sein langjähriges Engagement bei der Schlierseer Blasmusik und für sein kurzfristiges Einspringen als Dirigent wieder vor zwei Jahren. „Du hast uns wieder Spaß und Freude zurückgebracht!“

 

Polkas und Märsche

Durch den musikalischen Teil des Abends führte Florian Reinthaler. Er hatte die Moderation bereits vor der Wahl zugesagt und stand nun als Bürgermeister auf der Bühne des Schlierseer Bauerntheaters. Mit kurzen Erklärungen zu den einzelnen Stücken nahm er das Publikum unterhaltsam mit durch das Programm. Nach dem selbstkomponierten Marsch „Zum Spieß“ ging es unter anderem mit „Alpine Inspiration“ von Martin Scharnagl weiter. Die Ouvertüre beschreibt musikalisch eine Wanderung durch die Berge. Auch „Traum einer Marketenderin“ stand auf dem Programm. Dazu kamen weitere Polkas, Märsche und festliche Stücke.

Die Gäste im Schlierseer Bauerntheater wurden wunderbar und aufmerksam vom Team des Terofal bewirtet.

Danke, liebe Schlierseer Blasmusik für das schöne Konzert gestern und euer Engagement für Schliersee das ganze Jahr über. Viel Erfolg Loisl!

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

Der JUNGLÜCK Schliersee Lauf 2026 begeistert

Florian Hornsteiner von flowmotion scheint einen guten Draht zu Petrus zu haben. Die Regenwolken am Morgen hatten sich bis zum Start verzogen und als die ersten Läufer an der vitalwelt Schliersee losliefen, zeigte sich Schliersee von seiner besten Seite.

Ich war gestern beim 14. JUNGLÜCK Schliersee Lauf mit meiner Kamera unterwegs. Rund 2.000 Sportler aus 41 Nationen gingen am Samstag, 9. Mai 2026, an den Start. Dazu kamen 200 Kinder und Jugendliche, die bei den Nachwuchsläufen über 500 Meter, 2.000 Meter und 7,5 Kilometer mitgelaufen sind.

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Neue Strecke am Westufer

In diesem Jahr war einiges anders. Wegen der Straßensperrung in Fischbachau musste die Strecke angepasst werden. Die Läufer waren deshalb auf einer Hin- und Rückstrecke am Schlierseer Westufer unterwegs, wo es stellenweise recht eng ist. Damit nicht alle gleichzeitig auf die Strecke gingen, wurden die Starts der einzelnen Distanzen zeitlich gestaffelt. Dass alles ruhig und geordnet ablief, lag an der Disziplin der Läufer, aber auch am Verständnis der Anwohner und Spaziergänger. Ein großes Dankeschön dafür!

Moderatorin Sabine Kirchmair führte gewohnt lässig durch den Tag im Schlierseer Kurpark. Florian Reinthaler begrüßte die Teilnehmer und gab bei seinem ersten Schliersee Lauf als Bürgermeister gemeinsam mit Simon Pertl von der Gäste-Information und Junglück-CEO Benedikt Klarmann die Startsignale. Florian Reinthaler bedankte sich bei Florian Hornsteiner für sein Engagement, obwohl die Auflagen immer mehr und die Organisation immer schwieriger würden. „Das wollen wir auch weiterhin unterstützen!“, sagte er. Sabine Kirchmair gab den Dank direkt an die Gemeinde Schliersee zurück: „Ohne euch würde das alles nicht so funktionieren.“

Starke Zeiten und viele Kinder im Ziel

Besonders beeindruckend war Catherine Wehrmann vom SC/TSV Schliersee. Schon an der Startlinie hatte sie angekündigt, die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen zu wollen. Im Ziel stand dann eine Zeit von 37:05 Minuten. Damit war Catherine Wehrmann nicht nur schnellste Frau, sondern ließ auch alle Männer hinter sich. Auf der Halbmarathonstrecke gewann Lennart Nies bei den Herren in 1:14:27 Stunden. Schnellste Frau über 21,1 Kilometer war Sina Nokodian mit 1:31:06 Stunden. Über 10 Kilometer gewann bei den Herren Andreas Hunzinger in 38:34 Minuten. Auf der 7,5 Kilometer-Strecke setzte sich Andreas Lenz in 26:16 Minuten durch. Schnellste Frau war Loralee Pioszak mit 32:00 Minuten.

Auch bei den Kindern und Jugendlichen war viel los. Besonders schön war der Zwergerllauf: strahlende Kinder, manche noch an der Hand von Mama oder Papa, liefen ins Ziel. Dort bekam jeder eine Medaille umgehängt.

Kaiserschmarrn, Sonne und Schliersee-Gefühl

Der neue Titelpartner Junglück war mit einer Sunscreen Bar vor Ort. Bei dem Wetter kam der Sonnen- und Hautschutz natürlich genau richtig. Und im Kurpark wartete die wohlverdiente Stärkung auf die Läufer: Obst, Gemüse, Brezen, regionaler Käse, Kabanossi und natürlich Kaiserschmarrn.

„Wir sind sehr glücklich, dass der Junglück Schliersee Lauf auch in diesem Jahr, trotz Streckenänderung, so viele große und kleine Läufer*innen begeistern konnte“, sagte er und bedankte sich besonders bei den Partnern, der Gemeinde Schliersee und den vielen Helfern von Feuerwehr, BRK, vitalwelt, Montemare Schliersee und den unterstützenden Vereinen.

 

 

Judith Musterfrau

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.