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Wanderung mit Kindern

Ewiges Dahinhatschen ist für die Kleinen langweilig. Ich habe Besuch bekommen von meiner Nichte und habe mir überlegt, welche Tour ich mit ihr wohl gehen könnte, ohne dass sie die Freude am Wandern verliert und wir gemeinsam etwas erleben.

Ich habe mich für folgendes Abenteuer entschieden: die Rotwand.

 

 

Vom Spitzingsee aus geht es mit der Taubensteinbahn nach oben, sodass schon mal die ersten Höhenmeter geschafft sind und von Anfang an der Weg alpin beginnt. Die einfache Fahrt kostet für Erwachsene 12 € und für Kinde ab 6 Jahren 6,50 €. Hier startet die Wanderung über gute Pfade mit Stufen sowie über Kuhweiden mit herrlicher Aussicht. Es sind 4 Kilometer und 270 Höhenmeter und es geht immer wieder mal etwas hoch und dann wieder runter oder einfach den Weg entlang. Nach etwa eineinhalb Stunden sieht man das Rotwandhaus und auch das Gipfelkreuz der Rotwand. Bevor es in die Hütte geht, wird noch der letzte Anstieg zum Gipfelkreuz bezwungen. Zur Hütte sind es dann nur noch 15 Minuten hinunter. Das Rotwandhaus ist eine DAV-Hütte und bietet tolle renovierte Schlafmöglichkeiten in Zimmern und Lagern. Die Küche ist fantastisch und die Atmosphäre im Aufenthaltsraum mit Ofen gemütlich. Es stehen einige Spiele zur Verfügung, sodass man am Abend genügend Beschäftigung findet.

Für den Abstieg am nächsten Tag hat man verschiedene Optionen: entweder (1) über den Forstweg, der im Winter als Rodelbahn genutzt wird, (2) denselben Weg vom Hinweg zurück und dann unter der Taubensteinbahn nach unten oder (3) die größere Runde über den Pfanngraben zur Waitzinger Alm und durch die Valepp zurück zum Spitzingsee. Wir haben uns für die lange Variante (3) entschieden, nachdem das Wetter sonnig war und der Weg der spektakulärste ist. Nach 3,5 Stunden, unterbrochen von einer kleinen Trink- und Snackpause, waren wir wieder am Parkplatz.

Ich kann diese Runde sehr empfehlen.

Man kommt sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt, dann gibt es für Alpenvereinsmitglieder sogar 5 € Rabatt für die Übernachtung. Für DAV-Mitglieder kostet die Übernachtung im Lager für Erwachsene 12,00 €, für Junioren (19–25 Jahre) 10,00 €, für Jugendliche (7–18 Jahre) 6,00 € und für Kinder (bis 6 Jahre) ist es kostenfrei. Als Nicht-DAV-Mitglied zahlt man als Erwachsener im Lager 24,00 €, Junioren zahlen 22,00 €, Jugendliche 18,00 € und Kinder 12,00 €.

Die Hütte sollte auf alle Fälle vorher reserviert werden, da sie oft ausgebucht ist.

Der Parkplatz an der Taubensteinbahn kostet 8 € für zwei Tage.

Viel Freude am Berg!

 

 

www.alpenbahnen-spitzingsee.de

Rotwandhaus

Rotwandhaus – Hüttensuche – DAV (alpenverein.de)

 

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Sportlehrerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Schliersee: Rodelbahnen-Check 2022

Rodeln ist eine Riesengaudi. Es macht Spaß, den Schlitten mit Freunden oder der Familie gemütlich bei einem Ratsch bergauf zu ziehen. Nach einer Wanderung durch den Schnee freue ich mich immer besonders auf den Einkehrschwung. Die Obere Firstalm ist dafür perfekt geeignet. Nach einer Stärkung geht’s dann rasant (aber mit Vorsicht und Rücksicht!) bergab. Ich habe für dich drei Rodelstrecken in Schliersee getestet. Achte auf die richtige Ausrüstung im Winter. Auch ein Helm sollte beim Rodeln nicht fehlen.

 

 

 

Obere Firstalm – sportlich, aber für die ganze Familie

Aufstieg: etwa eine Stunde

Strecke: 2,5 km mäßig steil ohne gefährliche Kurven durch den Wald

Höhendifferenz: 250 Meter

Einkehrschwung: Obere Firstalm

Besonderheiten: bis 22:30 Uhr beleuchtet + Rodelverleih + schneesicher

Achtung: Bitte Gegenverkehr und Ampelsystem für Versorgungsfahrzeuge beachten

Parkplatz: Spitzingsattel (gebührenpflichtig)

Alternative: Für weniger entgegenkommende Schlitten wähle den Aufstieg über die Untere Firstalm vom Kurvenlift-Parkplatz (gebührenpflichtig).

http://www.mondscheinrodeln.de/

2020 habe ich für dich das Nachtrodeln ausprobiert. Meine Erfahrungen kannst du hier nachlesen: https://magazin.schliersee.de/nachtrodeln-rodelvergnuegen-von-der-oberen-firstalm/

 

Alte Spitzingstraße – kurvenreich für viel Rodelspaß!

Aufstieg: 40 Minuten

Strecke: etwa 1,5 km kurvenreich über die Alte Spitzingstraße ins Josefstal

Höhendifferenz: 180 m

Einkehrschwung: Café Brunnhof https://www.cafe-brunnhof.de/

Parkplatz: Startpunkt etwa zwei Kilometer vom öffentlichen Parkplatz „Bannholz“ (gebührenpflichtig)

Am Start der Rodelbahn sind die Parkmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Bitte nimm Rücksicht auf die Anwohner. Parke niemals vor Einfahrten und bedenke: Der Rettungsdienst, die Feuerwehr, der Winterdienst und der RVO-Bus müssen unbedingt durch die kleinen Straßen kommen. Die Josefstalerstraße ist ab der Bäckerei Gritscher in Zukunft nur noch für Anlieger erlaubt, die wenigen Parkplätze entlang der Straße dort fallen dann auch weg.

 

Kirchbichl – Rutschhügel am Ortseingang in Schliersee

Kleiner Hügel am Ortseingang. Spaß für Kinder.

Einkehrschwung: Gastronomie in Schliersee

Parkplatz: Parkplatz an der Kirche St. Martin (kostenfrei) in Westenhofen – von dort sind es nur 500 m zu Fuß auf dem Gehsteig entlang der Bundestraße.

 

Pfanni-Lift: 

 

Rodelstrecke Rotwand: Die 4,5 km lange (800 Höhenmeter!) Rodelstrecke vom Rotwandhaus befindet sich im alpinen Gelände und ist keine einfache Familientour. http://rotwandhaus.de/

 

 

 

 

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin immer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und Inspirationen. Mit einem Auge für das aktuelle Geschehen interessiere ich mich für alles, was in Schliersee los ist.

 

 

 

Familienfreundliche Herbstwanderung zum Rotwandhaus

Ja, wir haben schon wieder einen Lockdown, und ja, es nervt …

Ich möchte heute alle mit auf eine Wanderung nehmen, denen es verwehrt ist, momentan zu uns an den Schliersee zu kommen und die Herbstzeit zu genießen.

 

 

Der Herbst ist eine herrliche Zeit zum Wandern. Die Temperaturen sind nicht mehr so heiß wie im Sommer, und die Natur bekommt ein farbenprächtiges Antlitz, wie man es sonst nicht im Jahr zu sehen bekommt.

Wir gehen auf eine anspruchsvolle Tagestour für die ganze Familie.

Von der Waitzinger Alm in der Valepp am Spitzing aus gehen wir zuerst am Pfanngraben entlang bis zum Rotwandhaus. Hier bekommen wir Ausblicke auf eine spektakuläre Schlucht, flanieren durch bunten Laubwald, überqueren Almwiesen und steigen felsig bis zur Hütte.

Lehnt euch zurück und taucht ein in den Wanderherbst in Schliersee.

 

 

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Sportlehrerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Mehrtagestour mit Hüttenübernachtung

Wandern am Schliersee

Die Monate September und Oktober sind fantastische Wandermonate. Tagsüber nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, noch kein Schnee und noch relativ lange Tage.

Wenn du schon immer mal mit dem Gedanken einer Mehrtageswanderung gespielt hast, solltest du es unbedingt ausprobieren.

Hier kommt ein Vorschlag für eine anspruchsvolle Dreitagestour mit Übernachtungen in Berghütten.

 

Was packe ich in meinen Rucksack:

Du solltest einen Rucksack mit einem Volumen von ca. 25‒30 Litern auswählen, damit du alle wichtigen Utensilien reinbekommst und nicht jeden Morgen Tetris spielen musst.

Für die Übernachtungen auf der Hütte benötigst du einen Schlafsack (hier reicht dieses Jahr wegen der Corona-Bestimmungen leider kein Hüttenschlafsack), deinen Kulturbeutel mit kleinem Handtuch, Zahnputzzeug und persönlichen Hygieneartikeln. Zudem solltest du dicke Socken oder Hüttenschuhe als Hausschuhe einpacken, denn es ist nicht nur angenehm, nach einem langen Wandertag abends die Bergschuhe auszuziehen ‒ diese müssen sogar abgelegt werden.

Du solltest unbedingt eine Regenjacke und eine warme Jacke (Daune, Primaloft) dabeihaben, das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern. Lange Hose, kurze Hose, zwei T-Shirts und ein Longsleeve.

Ich würde dir einen Satz trockene Klamotten für die Hütte nahelegen und was zum Schlafen. Generell empfiehlt sich Kleidung aus Merinowolle, denn diese neutralisiert ihren Geruch unterwegs.

Dünne Handschuhe und Mütze sollten auch im Rucksack sein, genauso wie eine Stirnlampe, Sonnencreme und ein kleines Erste-Hilfe-Set. Ein Handy gehört auch zur Notfallausrüstung und bietet zusätzlich die Option als Fotoapparat für bleibende Erinnerungen.

Du solltest einen Ausweis bei dir haben und etwas Bargeld, da man auf vielen Hütten nicht mit Karte bezahlen kann.

Für deine Tagesetappen solltest du mindestens einen Liter zum Trinken dabeihaben. Deine Flasche kannst du ‒ wann immer möglich ‒ zwischendurch auffüllen.

Du solltest dir überlegen, mit Wanderstöcken zu gehen. Das entlastet deine Beine und bietet Sicherheit und Stabilität, vor allem, wenn die Beine langsam müde werden.

Vergiss nicht einen Regenschutz für den Rucksack!

Auch wenn du vorhast, mittags einzukehren, würde ich etwas Proviant als Notreserve einpacken (Riegel, Nüsse oder Ähnliches).

Am wichtigsten sind die Wanderschuhe. Es ist weniger ratsam, mit ganz neuen Schuhen auf eine Tour dieser Größenordnung zu gehen. Trage bequeme, möglicherweise wasserdichte Schuhe mit gutem Profil. Auch ordentliche Socken sind nicht zu vernachlässigen (hier reichen dir zwei Paar).

 

Die Route:

Schwierigkeit: schwer

Länge: 38,2 km

Höhendifferenz: 2600 Hm

Empfohlene Jahreszeit: Mai‒Oktober

Ausgangspunkt: Bahnhof Neuhaus

Endpunkt: Bahnhof Neuhaus

   

 

Gesamt: 38,2 km, 2600 Hm

  • Tag 7 km, 900 Hm
  • Tag 11 km, 770 Hm
  • Tag 20,2 km, 930 Hm

 

 

1. Tag: 7 km, 900 Hm

Wir starten am Bahnhof in Neuhaus (kostenpflichtige Parkplätze sind am Bahnhof verfügbar). Wir suchen uns den Weg durch Neuhaus bis zum Beginn des Forstwegs durch den Dürnbachwald, der uns recht steil in Serpentinen zur Ankl-Alm (1311 m) bringt. Hier gibt es momentan nur Getränke zur Selbstbedienung.

Weiter geht es über den Nordgrat auf einem alpinen Steig (Trittsicherheit erforderlich) auf die Brecherspitz (1685 m), einen der markantesten Gipfel der Region und bereits vom Schliersee aus sichtbar. Hier erleben wir unser erstes Gipfelglück mit hochragendem Gipfelkreuz und einer Aussicht auf zwei Seen: den Schliersee und den Spitzingsee. Der Eintrag ins Gipfelbuch sollte nicht vergessen werden.

Hier haben wir mit den höchsten Punkt unserer Tagesetappe erreicht, und es geht nun nur noch bergab. Wir folgen dem Weg Richtung Westen. Nun ist ein kurzer Abstecher zu Freudenreichkapelle möglich (tolles Fotomotiv), bevor wir hinabsteigen zur Oberen Firstalm, wo wir die erste Nacht „am Berg“ verbringen.

 

2. Tag: 11 km, 770 Hm

Der zweite Tag startet gemütlich. Zuerst geht es bergab vorbei an der Unteren Firstalm und weiter bergab bis zum Spitzingsee. Entlang des Nordufers gelangen wir zum Spitzingsattel, bevor es wieder anstrengender wird.

Hier beginnt der Anstieg hinauf zur Schönfeldhütte (1410 m) ‒ einer lohnenden Einkehr ‒ und weiter zum ersten Gipfel des Tages: dem Taubenstein (1692 m). Hier sind die größten Strapazen des Tages schon hinter uns. Der Panoramaweg führt uns ohne große Höhenunterschiede bis zum Rotwandhaus und zum Rotwandgipfel (1884 m), dem höchsten Punkt unserer gesamten Tour. Die zweite Nacht verbringen wir im Rotwandhaus. Die Aussicht ist wirklich beeindruckend.

 

3. Tag: 20,2 km 930 Hm

Der letzte Tag hat es noch mal in sich. Am Morgen des dritten Tages geht es wieder zuerst gemütlich bergab zurück zum Ort Spitzingsee auf einer Forststraße, die im Winter eine hervorragende Rodelbahn ist. Kurz der Valepp flussabwärts folgend, zweigt schon bald der Wanderweg zum Stolzenberg (1609 m) ab. Steil bergauf, zuerst auf einem Forstweg zu den Haushamer Almen, bald frei bis auf den Stolzenberg, der tolle Ausblicke bietet. Von dort folgen wir dem Wanderweg über den Rotkopf, die Jagahüttn, Stümpfling, Suttenstein bis zum Bodenschneidgipfel (1669 m). Hier bietet sich uns ein beeindruckender Blick ins Nachbartal auf den Tegernsee.

Letzte Einkehrmöglichkeit ist dann das Bodenschneidhaus (1365 m), bevor wir uns auf den Weg zurück ins Tal machen. Der Rückweg ist nicht mehr schwierig oder technisch, hauptsächlich Forststraße und am Ende am Dürnbach entlang bis zum Ausgangspunkt Bahnhof Neuhaus.

Der Bach bietet sich an, um die erschöpften Füße nach dieser langen Tour zu kühlen.

Wem die letzte Etappe zu lang ist, kann diese noch aufteilen, eine Nacht im Bodenschneidhaus verbringen und die Runde am vierten Tag beenden.

Die Übernachtungshütten müssen unbedingt vorher kontaktiert und ein Bett vorab reserviert werden!

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Wanderabenteuer und Berg heil!

 

 

Susanne Viehweger

Dipl. Sportwissenschaftlerin & Outdoor Enthusiast. Arbeitet als Sportlehrerin & Outdoorguide. Mit ihrem eigenen Unternehmen 'Happy Moving Outdoors' (www.happymovingoutdoors.de) vermittelt sie Leidenschaft für den Sport an der frischen Luft.

 

 

 

Gela Allmann: „Die Schlierseer Berge sind mein Kraftplatz“

Berge sind Gela Allmanns Sehnsuchtsort. Ob Rauhkopf, Taubenstein, Jägerkamp, Bodenschneid oder Brecherspitz – auf den Gipfeln rund um Schliersee und Spitzingsee fühlt sich die 34-Jährige zu Hause. Auf ihrem Instagram-Account sieht man die Bilder einer jungen, strahlenden Frau beim Skitourengehen und Bergwandern. „Ich bin ein sehr empathischer Mensch. Ich lasse mich gerne auf andere ein“, sagt die Motivationsreferentin, die auch als Sportmodel gebucht wird. „Deshalb tut es mir so gut, in den Bergen mal nur für mich zu sein und zur Ruhe zu kommen.“

 

Sturz über 800 Meter in die Tiefe

Aber nicht nur als Kraftplatz haben die Berge das Leben von Gela Allmann beeinflusst. Sie sind auch ihr Schicksalsort: 2014 – die damalige Bergläuferin und Skibergsteigerin befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – stürzt sie während eines Fotoshootings in Island 800 Meter in die Tiefe. Auf dem vereisten Grat eines rund 1.000 Meter hohen Berggipfels rutscht die junge Frau ab und verliert den Halt.

 

Dramatische Rettungsaktion über dem Fjord

Auf dem Weg nach unten nimmt sie immer mehr Geschwindigkeit auf, schleudert über eine Felskante, prallt gegen den Berg. Knapp 100 Meter über dem Fjord kann sie ihren Sturz mit letzter Kraft und unbändigem Überlebenswillen abbremsen. Schwer verletzt und in höchster Lebensgefahr – die Oberschenkelarterie in ihrem rechten Bein ist abgerissen – bleibt Gela Allmann im Schnee liegen. Was dann folgt, ist ein kleines Wunder. Und ein körperlicher sowie mentaler Kraftakt für die junge Frau: Rettung via Hubschrauber, Notoperation in Islands Hauptstadt Reykjavík. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben. Und um ihr rechtes Bein.

 

Mit Optimismus und mentaler Stärke zurück ins Leben

Dass sie diesen Kampf gewonnen haben, liegt nicht zuletzt an Gela Allmanns unbändigem Optimismus und ihrer mentalen Stärke: „Das Kämpfen ist mir nicht schwergefallen, denn ich bin ja vom Kämpfen im Sport gekommen“, sagt die 34-Jährige heute. „Ich habe sofort gewusst: Ich bin mir und meinem Körper das schuldig. Wenn ich in fünf oder zehn Jahren zurückblicke, dann will ich sicher sein: Ich habe alles getan!“

 

Operationen, Klinikaufenthalte, Rehabilitation, Physiotherapie, Coaching und immer wieder Training bis an die Grenzen ihrer Kraft. Heute ist der Kampf zurück in den Alltag zu Gela Allmanns Lebensmotto geworden: „Fight. Smile. Love“ lautet ihr Mantra, mit dem sie als Motivationsreferenten andere Menschen inspirieren möchte.

 

Rauhkopf – der erste Gipfel nach dem Sturz

Bereits vier Monate nach ihrem schweren Sturz zieht es die junge Frau wieder auf ihren ersten Gipfel: Mit der Seilbahn geht es auf den Taubenstein und von dort aus auf den 1.689 Meter hohen Rauhkopf in den Schlierseer Bergen. 80 Meter arbeitet sich Gela Allmann mit Krücken dem Gipfelkreuz entgegen. „Das war das ultimative Zwischenziel für mich. Einfach mega motivierend“, erinnert sich die junge Frau.

 

Das Mentaltraining, das einst ihren Weg als Sportlerin unterstützte, trägt sie auch jetzt zurück ins Leben: „Gefühle sind unser größter Motor. Im Wettbewerb habe ich mir immer den Moment vorgestellt, in dem ich im Ziel ankomme. Wie ich mich fühle, die Endorphine, die Freude. Das hat mich dann über die Strecke getragen.“

 

Zeit zum Schreiben – auf einer Spitzingseer Alm

Doch nicht nur dieser erste kleine Etappensieg verbindet Gela Allmann mit der Region. Auch ihr Buch – „Sturz in die Tiefe: Wie ich 800 Meter fiel und mich zurück ins Leben kämpfte“ – ist in großen Teilen in den Schlierseer Bergen entstanden: Im August 2015 zog sie sich eine Woche lang auf eine private Alm zurück, zum Nachdenken und Schreiben.

 

„Dort konnte ich zur Ruhe kommen, reflektieren und habe ganz viel von meinem Buch geschafft. Die Schlierseer Berge sind für mich ein mega Geschenk, mein ultimativer Kraftplatz“, sagt Gela Allmann und ergänzt: „Ich wünsche jedem Menschen, dass er so eine Begeisterung in seinem Leben hat.“

 

„Wenn ich das schaffe, schaffst du das auch!“

Auf fast 300 Buchseiten verarbeitet die 34-Jährige ihren Sturz, erzählt von ihrem Weg zurück ins Leben, den körperlichen Herausforderungen, Tränen und Schmerz, aber auch mentalen Entwicklungssprüngen: „Das alles aufzuschreiben, war wie eine Therapie für mich“, sagt Gela Allmann. „Die ersten zwei Wochen nach meinem Unfall war ich vollkommen bewegungslos. Danach habe ich sofort angefangen, auf dem Computer zu tippen ‒ mit dem einen Finger, den ich gerade bewegen konnte.“

 

Am meisten motiviert bei ihrem Buchprojekt habe sie der Gedanken, damit anderen Menschen zu helfen: „Ich wünsche mir immer, dass alles gut ist. Dass etwas Gutes daraus entsteht. Wenn ich das schaffe, schaffst du das auch – das ist die Einsicht, die ich mit meinen Lesern teilen möchte.“

 

Lebenseinstellung? – Fight. Smile. Love.

Ihre positive Energie gibt die 34-Jährige heute als Speakerin in Motivationsvorträgen weiter: „Die Leute hören mir vor allem zu, weil ich diese gigantische körperliche Entwicklung gemacht habe“, sagt Gela Allmann. „Viel wichtiger für mich ist aber meine seelische Entwicklung als Mensch.“ Fight. Smile. Love. – Mit diesem Motto bringt die 34-Jährige ihre Lebenshaltung auf den Punkt.

 

„Fight – das war schon vor meinem Unfall mein Motto: einfach mehr schaffen, über meine Grenzen hinaus. Smile – steht für eine freudige Gelassenheit, dafür, an sich selbst zu glauben, auch wenn es mal nicht so läuft, wie man sich das vorstellt. Love – ist dieses Mehr an Respekt und Liebe für sich selbst. Die Fähigkeit, ganz doll auf sich selbst zu schauen. Erst wenn das geschieht, können wir unsere Liebe überhaupt an andere weitergeben.“

 

Mit Orthese auf den Berg

Zum Thema „Love“ gehöre es für sie auch, sich selbst anzunehmen, sagt Gela Allmann: „Auch, wenn nichts mehr perfekt ist an diesem Körper.“ Bis heute trägt die 34-Jährige eine Orthese am rechten Bein, wenn sie am Berg unterwegs ist. Denn ihr rechtes Knie habe noch immer „kein einziges Band, keinen Meniskus, einen kaputten Knorpel, und mein Bewegungsnerv funktioniert zu zirka 50 Prozent.“

 

„Ich habe meinen persönlichen Wettkampf längst gewonnen.“

Höher, schneller, weiter – was früher im Wettkampf gezählt habe, sei heute unwichtig für sie, sagt Gela Allmann: „Im Training bin ich damals fünfmal hintereinander den Roßkopf hochgelaufen. Und habe 25 Wettkämpfe im Jahr bestritten. Heute habe ich meinen persönlichen Wettkampf längst gewonnen. Ich bin mein eigener Maßstab, nicht die anderen.“

 

In den Bergen zu Hause.  

Dazu beigetragen hat sicher auch die tolle Begleitung, die Gela Allmann heute auf ihren Touren in die Schlierseer Berge hat. Außer ihrem Freund, dem E-Bike-Profi Andi Wittmann, kommt seit dem vergangenen Jahr auch Söhnchen Felix (1) mit auf Taubenstein und Rotwandhaus. Natürlich noch nicht eigenfüßig, sondern in der Trage oder im Anhänger. „Ich wusste schon immer: Ich bin kein Stadtmädchen“, resümiert Gela Allmann. „Wir gehören in die Berge. Und wollen, dass unser Kind berg- und naturnah aufwächst.“

 

Die Schlierseer Berge – Gelas Empfehlungen

 

Gut vorbereitet und ausgerüstet.  

„Ich habe immer ein Handy dabei, um selbstständig einen Notruf absetzen zu können. Außerdem ein kleines Erste-Hilfe-Set und eine Rettungsdecke, sollte ich einmal von schlechtem Wetter überrascht werden. Und für Skitouren im Winter gehören unbedingt für mich dazu: Piepser (Lawinen-Verschütteten-Suchgerät), Lawinensonde und Schaufel.“

 

Respekt vor dem Berg.

 „Berge darf man nie unterschätzen: Auch, wenn man bei den Schlierseer Bergen immer liebevoll von den ‚Münchener Hausbergen’ spricht: Es geht dort echt alpin zu: Es sind Trittsicherheit und alpines Können gefragt. Denn das Wetter kann so ultraschnell umschlagen. Erst neulich sind Andi und ich auf einer Skitour im totalen Whiteout (https://de.wikipedia.org/wiki/Whiteout) gelandet. Dabei kannst du schnell die Orientierung verlieren, auch wenn du eigentlich jedes Eckchen kennst. Ich persönlich mag keine Gefahr mehr am Berg.“

 

Für trainierte Tourengeher: Die Rotwand-Reib’n.

Die Rotwand-Reib’n ist eine richtig coole Tour für geübte Bergsteiger. Sie lässt sich im Sommer zu Fuß wandern. Oder im Winter mit Tourenski fahren. Da ich selbst bergab Probleme mit meinem Knie habe, laufe ich in der Regel zu Fuß hoch zur Rotwand, nehme ein paar Gipfel mit und laufe dann rüber zum Taubensteinhaus. Dort kann man schön einkehren. Und anschließend wieder mit der Taubensteinbahn nach unten fahren. Im Winter ist man recht lange unterwegs. Das macht Spaß, aber man muss natürlich immer auf die aktuelle Lawinenlage aufpassen.“

Hier hat Eckehard Radehose die Skitour über die Rotwand-Reib’n im Detail beschrieben: https://magazin.schliersee.de/die-rotwand-reibn-‒-ein-oberbayerischer-skitourenklassiker-ueber-dem-spitzingsee/

 

Brecherspitz: Drei Seen auf einen Blick.

„Im Sommer ist für mich der Weg auf die Brecherspitz ein absolutes Highlight. Denn unterwegs gibt es einen Punkt, an dem man auf alle drei Seen blickt: den Schliersee, den Spitzingsee und den Tegernsee. Da hat man einen traumhaften Ausblick ziemlich weit oben. Man kann entweder vom Schlierseer Ortsteil Neuhaus aus losgehen. Oder vom Spitzingseesattel über die Obere Firstalm raufsteigen. Auch hier gilt: Alpine Trittsicherheit und Vorsicht sind gefragt!“

Hier stellt BergMadl Julia Zilken die Wanderung auf die Brecherspitz vor: https://magazin.schliersee.de/wanderung-auf-den-hausberg-der-schlierseer-die-brecherspitz/

 

Achtung: Alle Touren auf eigene Gefahr – Haftung ausgeschlossen!

 

 

Mehr zu Gela Allmann

Website: www.gelaallmann.de
Instagram: https://www.instagram.com/gelaallmann/
Facebook: https://www.facebook.com/gela.allmann/
Buch: Sturz in die Tiefe. Wie ich 800 Meter fiel und mich zurück ins Leben kämpfte.

 

 

Fotos 5‒10 © Gela Allmann

 

 

Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Start in die Almsaison 2018

Auf den Bergen liegt noch ‒ beziehungsweise wieder ‒ reichlich Schnee, und unten im Tal stehen erst seit Kurzem die Kühe und Kalbinnen auf den satten grünen Wiesen.

Dennoch kommen viele Leute bei uns in der Gäste-Information vorbei und fragen nach, ob schon Hütten/Almen geöffnet haben. Mit dem Start der Wandersaison im Mai ist dies eine der am meisten gestellten Fragen, die wir natürlich gerne beantworten.

Hier in der Schlierseer Region haben um diese Zeit – die Almsaison hat noch nicht begonnen – nur die Hütten auf, die zum Teil ganzjährig geöffnet haben. Bitte immer vor der Wanderung auf der Homepage der Hütte nachschauen, ob auch geöffnet ist, bzw. einfach dort anrufen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):

Mit Beginn der Almsaison, das heißt, wenn das Vieh auf die Almen aufgetrieben worden ist, öffnen weitere kleine Hütten. Der Almauftrieb findet meist von Mitte/Ende Mai bis Mitte Juni statt. Ein genaues Datum gibt es nicht, die Bauern treiben einzeln auf, je nach Vegetationszustand auf der Alm. Die Tiere verbringen dann den ganzen Sommer auf der Alm und werden gegen Mitte/Ende September bis Anfang/Mitte Oktober abgetrieben. Solange das Vieh auf der Alm ist, solange haben auch diese Almen/Hütten auf und bewirten mit einfachen Speisen, Brotzeiten, eventuell mit selbstgemachtem Kuchen oder manchmal auch nur mit Getränken die vorbeikommenden Wanderer und Mountainbiker. Einige Almen sind reine Hütealmen und bewirten überhaupt nicht.

Ohne Gewähr auf Vollständigkeit hier ein kurzer Überblick der nur während der Almsaison bewirtschafteten Almen in den Schlierseer Bergen:

  • Brecherspitz: Anklalm, Ehardalm, Freudenreichalm
  • Tufttal/Bodenschneid: Krainsbergeralm, Raineralm,
  • Jägerkamp: Jagabauernalm
  • Prinzenweg/Richtung Tegernsee: Kreuzbergalm

Nachdem Wandern die mit Abstand beliebteste Aktivität in den Oberbayerischen Alpen ist, hat das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einen kleinen Ratgeber über das richtige Verhalten im Umgang mit Weidetieren auf der Alm herausgegeben. Sie können sich diese wichtige Informationsbroschüre hier als PDF herunterladen.

In der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt, Perfallstr. 4, 83727 Schliersee, liegen zudem verschiedene Publikationen zu Hüttentouren und Wanderungen in unseren schönen Bergen aus. Ein paar sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig.

Schauen Sie einfach bei uns vorbei, wir beraten Sie gerne und versorgen Sie mit wichtigen Informationen zu Ihren geplanten Unternehmungen. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt schöne, erlebnisreiche Wandertage mit genussreichen Hüttenbesuchen.

 

Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee

2. Teil vom Pistengeher zum Skitourengeher am Spitzingsee/Schliersee im Taubenstein-Gebiet! Die zahlreichen Gipfel und Tourenvarianten machen das möglich!

Die Lifte am Taubenstein haben in der Saison 2015/16 den Winterbetrieb eingestellt und das Gebiet uneingeschränkt den Tourengehern überlassen. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen. Der Parkplatz an der Taubensteinbahn ist immer gut gefüllt. Auch ohne Liftbetrieb, oder gerade deshalb? Über die ehemalige Skipiste geht es hinauf und am Ende wieder runter. Durch die Abfahrenden Tourengeher ist die Abfahrt fest eingefahren, allerdings mit Buckeln eine „wilde“ Piste. Nach dem ersten steilen Hang, der uns schon ein bisschen Technik abverlangt, trennen sich bereits das erste Mal die Wege. Oft sind in diesem Bereich Harscheisen sehr hilfreich.

→ Hier finden Sie Teil 1 für Einsteiger und Genießer (HIER KLICKEN)

Die Pistengeher bleiben am besten auf der ehemaligen Skipiste des Taubensteins. Diese Abfahrt ist auch nach ergiebigen Schneefällen meist schnell wieder eingefahren. Sie ist auch gleichzeitig die Abfahrt von zwei sehr gemütlichen Hütten. Das Taubensteinhaus, eine Alpenvereinshütte mit Übernachtungsmöglichkeit, oder direkt am Sattel in der Bergstation der Taubensteinbahn – das Taubensteingipfelstüberl.

Der Aufstieg bis dahin sind knapp 500 Höhenmeter. Wer also noch Kraft und Motivation hat, kann auf der südseitigen Abfahrt zur Oberen Maxlraineralm mal etwas üben, im freien Gelände zu fahren. Der Hang ist nicht so steil und meist nicht so zerfahren, ideal für erste Trainingseinheiten. Diesen Hang müsst Ihr dann natürlich auch wieder hochspuren. Wenn Ihr dort etwas Vertrauen gefasst habt, könnt Ihr auch bei der Talabfahrt, mal etwas weiter links oder rechts der Hauptspur, Abseitserfahrungen sammeln.

Dazu kann ich nur sagen – Üben, üben … Denn es ist so schön, seine eigene Spur in den frischen „Powder“ zuziehen.

Wenn Ihr Euch dabei sicher fühlt, steht einer „richtigen“ Skitour mit Abfahrt im freien Gelände fast nichts mehr entgegen.

 

BITTE! Wer den gesicherten Skiraum verlässt, sollte sich auf jeden Fall vorher über die Lawinensituation informieren und den Wetterbericht anschauen, seine LVS-Ausrüstung dabeihaben und eine Tourenplanung machen!

Lawinensituation – Wetter – Kondition aller Teilnehmer an der geplanten Tour

Den richtigen Umgang mit der LVS-Ausrüstung und was zu einer Tourenplanung gehört, lernt Ihr bei einem Lawinenkurs der zahlreichen Anbieter (z. B. Alpenverein, Bergschulen).

Das Lawinen-Camp Bayern bietet jedes Wochenende Kurse am Spitzingsee/Taubenstein an. Informiert Euch: http://www.lawinenkurse.de/konzepte/lvs-kurse/

Skitouren im Taubensteingebiet

Wenn Ihr nach dem ersten steilen Anstieg die „Piste“ verlasst und Richtung Schönfeldhütte weitergeht, habt Ihr einige Gipfel zur Auswahl: Jägerkamp, Benzingspitz, Tanzeck und Rauhkopf und nach einer Abfahrt weiter zur Aiplspitz. Ganz nach Tagesverfassung und Schneelage lassen sich auch einige Gipfel aneinanderreihen.

Eine der bekanntesten Touren in diesem Gebiet ist sicher die „Rotwand Reibn“ Die Einheimischen gehen diese Tour etwas anders als in den meisten Beschreibungen. Wir folgen vom Parkplatz der Taubensteinbahn der ehemaligen Piste bis zur Taubensteinbergstation. Bis dahin ist es eher noch eine Pistentour. Jetzt beginnt die „richtige“ Skitour. Meistens finden wir schon eine Aufstiegsspur zum Taubenstein, weiter über Lämpersberg und Kirchstein zum Rotwandhaus und natürlich zum Rotwandgipfel. Zeit für eine Pause und eine kleine Stärkung am Gipfel. Wem es dort zu windig ist, schnell die Felle runter, und nach ein paar Schwüngen seid Ihr am Rotwandhaus. Oder wer lieber seine eigene Brotzeit isst, dem empfehle ich, gleich noch weiter runterzufahren ‒ in die Senke zwischen Rotwandhaus und dem Aufstieg zur Auerspitz. Dort ist es schön windgeschützt. Mit neuer Energie seid Ihr auch gleich oben am Gipfel der Auerspitz. Jetzt kommt meine Lieblingsabfahrt auf der Tour. Der Hang vorbei an den Ruchenköpfen ist nordseitig und nicht so steil und breit genug. Heißt: guter Schnee und Platz für schöne Schwünge im Powder! Meistens! An oder besser etwas oberhalb der Großtiefentalalmen ziehen wir die Felle wieder auf. Aufstieg zum Miesingsattel. Wer jetzt noch Kraft und Zeit hat, kann den Hochmiesing noch besteigen. Vom Sattel geht es wieder runter. An den Kleintiefentalalmen vorbei und zum letzten Mal wieder rauf zum Taubensteinhaus. Da habt Ihr Euch dann eine Stärkung wirklich verdient. Hmm, Spinatknödel und ein Weißbier und hinterher noch ein Stück von Toms Kuchen.

Das letzte Stück leicht bergauf bis zum Sattel an der Taubensteinbahn schafft Ihr dann auch noch ganz leicht. Jetzt geht es die alte Piste, die wir morgens rauf kamen, wieder runter bis zum Ausgangspunkt ‒ der Taubensteinbahn. Eine schöne, aber lange Tour. Bitte früh starten! Die Tour hat ca. 1.200 Höhenmeter, und Ihr solltet mit 4 bis 4 ½ Stunden reiner Gehzeit rechnen.

 

 

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:

Schönfeldalm/DAV-Hütte: Der Kaiserschmarrn ist sensationell gut, wird immer frisch gemacht, das Warten lohnt sich. Auch die herzhaften Gerichte sind super abgeschmeckt! – Gruß an die Küche auf diesem Weg. Übernachtungsmöglichkeit: insgesamt 36 Betten in verschiedenen Zimmern aufgeteilt; weitere Infos und Reservierung: https://www.davplus.de/schoenfeldhuette

Das Taubensteinhaus/DAV-Hütte: Seit letztem Sommer ist ein neues Team auf der Hütte. Martina mit ihrem Mann Tom und Sohn Dennis erwarten Euch freudig. Übernachtungsmöglichkeit: 2 Mehrbettzimmer und 2 Bettenlager für gesamt knapp 50 Personen; weitere Informationen und Reservierung: http://www.taubensteinhaus.de/

Taubensteingipfelstüberl: der schönste Wintergarten, mit der besten Aussicht, die ich kenne. Wenn das Gebäude der Bergstation auch den geschmackvollen Scharm der 70er ausstrahlt, kann ich den Wintergarten wärmstens empfehlen ‒ bei sonnigem Wetter ein toller Platz, um das Bergpanorama zu genießen

Rotwandhaus/DAV-Hütte: ideale Rast auf der „Rotwand Reibm“ oder auch mal ein schönes Ziel für einen Rodl-Ausflug. Kulinarisch werdet Ihr mit bayerisch-tirolerischer Küche verwöhnt. Übernachtungsmöglichkeit; weitere Infos und Reservierungen: http://www.rotwandhaus.de/rotwandhaus/startseite/

Obere Maxlraineralm: Fr.–So. geöffnet, liegt die Hütte südseitig am Fuße des Taubsteingipfelfelsens. Bei klarer Sicht habt Ihr von der Terrasse aus einen ganz tollen Blick bis zum Alpenhauptkamm. Die Hütte wird oft für Feiern gebucht. Ob Geburtstag, Hochzeit, Firmen-Event ‒ informiert Euch einfach unter: http://obere-maxlraineralm.de/

 

Verleih:

Ingo‘s Skiverleih im Ort, direkt neben der Kirche, ist Dynafit Test Center: www.skiverleih-spitzingsee.de

 

 

BergMadl Julia Zilken

Bergwander- und Schneeschuhwanderführerin, Verkaufstrainerin Sporttextil und -Hardware, aus Schliersee. Ich liebe die Berge! Bei meinen Touren die Faszination Berg mit allen Sinnen erleben! Freude mit anderen Menschen teilen. www.bergmadl-schliersee.de

 

 

 

It’s Wander Time in Schliersee

Autumn is the time to wander in Schliersee. All those beautiful breezes and cooler temperatures make long hikes so much more enjoyable.  And lets not forget the way the warmer light illuminates the Fall colors. It is seriously and endless treat for the senses.

I thought I would share with you an incredible hike I took a few years back. I had just had major surgery and wasn’t feeling strong enough to tackle a monster climb but the alpine hills were calling me.

My husband and I set out by Taubensteinbahn cable car on Spitzingsee. We really didn’t have a goal in mind but the sky was full of otherworldly lenticular clouds fueled by a Chinook winds. Once at the top we were spurred on, higher and higher by the majestic views and all the other wanderers of all ages.

We followed a reasonably easy trail winding around the mountain and at the craggy summit we could see the famous Rotwandhaus, nestled on its perch just below us. All around people and their dogs were breaking their hike and basking in the autumn sun. It was such a peaceful moment in the golden light.

Due to our late departure, my husband said we needed to start back down the trail towards the cable car station if we wanted to make the last car, or we could go have a drink and something to eat at the Rotwandhaus and walk the 7 kilometers back down the mountain to Spitzingsee.

What a wonderful decision that was, after a leisurely snack of meats and cheese presented as beautifully as the landscape they were served in, we began the trek down the mountain. All around us as we traveled were animals gathered to enjoy the last of their days in the high pastures. On a whole the walk down was an easy 7 kilometer walk and I highly recommend this journey for those who might not feel fit enough to complete the entire 14+ kilometer climb. The duration of the hike down the mountain for us, with many continuous breaks for photos, was 3 hours. Remember to budget that into your time and just incase pack some headlamps.

Some good tips and information about Taubensteinbahn and Rotwandhaus.

Taubensteinbahn is open daily in autumn from 9:00 till 16:30. This cable car is closed in winter completely. A one way ride costs 10,00 € per person.  If you decide not to walk down you have to buy your ticket back to the valley and that is is 9,50 €.  Children ride for free

For more information please call : +49 8026 92922913

For information on the Rotwandhaus http://rotwandhaus.de/rotwandhaus/anfahrt-kontakt/

 

 

Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Der Taubenstein – ein Bergwandererlebnis für Naturverbundene und Familien

Es ist mal wieder so weit: Der Berg ruft!

„Aufi zu die schwarzen Wolken ziagt‘s mi halt mit
aller G‘walt, i kim scho Berg i kim.
Secht‘s sa‘s denn net liabe Leit,
i muass am Berg und des no heit.“

Wolfgang Ambros

Das Mangfallgebirge ist ein perfektes Wandergebiet für Familien, da die Besteigung im Vergleich mit anderen Gebirgen gemäßigt ist. Trotzdem ist natürlich auch hier Vorsicht angebracht sowie auf gutes Schuhwerk (Bergstiefel!) und ausreichend Flüssigkeit zu achten. Wichtig ist in den Bergen immer eine gute Trittsicherheit. Wer es ruhig angehen möchte, kann mit der Taubensteinbahn in kleinen 4er-Gondeln bis zur Bergstation auf 1.613 m Höhe fahren und spart sich so ca. 550 Höhenmeter. Von hier aus kann man ins Rotwandgebiet wandern und mit etwas Glück auch Gämsen und sogar Murmeltiere sehen. Die Mitnahme eines Fernglases kann ich nur empfehlen.

Zwei kurze felsige Aufstiege müssen bewältigt werden, und dann ist es eine relativ einfache Wanderung bis zum Rotwandhaus. In den Sommermonaten kann man vom Wegesrand aus die eine oder andere wilde Orchidee entdecken. Es wird aus Sicherheits- und Naturschutzgründen dringend empfohlen, die Wege nicht zu verlassen. Sämtliche seltene Pflanzen wachsen genauso in der Nähe der Pfade und können von hier aus bewundert werden.

Von der Bergstation aus kann man selbstverständlich auch in die andere Richtung, z. B. zur Jägerkamp (1.746 m), oder zur Aiplspitz wandern. Auch der Abstieg zur Oberen Maxlraineralm ist empfehlenswert. Hier kann man gut einkehren, übernachten ‒ und es gibt sogar einen Pool.

Auf den Almwiesen leben während der Sommermonate bis in den frühen Herbst hinein unsere Kühe. Rund um den Taubenstein kann man unterschiedliche Rassen beobachten. Es gibt Herden, die aus ausgewachsenen Kühen und Bullen bestehen, aber auch Kälber genießen die Bergluft und das frische Gras. Kühe sind i. d. R. friedliebende Tiere, aber sie sind auch neugierig, ganz besonders die Kälber. So passiert es, dass das eine oder andere Kalb den Wanderern sehr nahe kommt. Und dann ist Vorsicht angesagt, weil die Mütter ihrem Instinkt entsprechend ihre Kälber beschützen und verteidigen. Daher mein Rat: Halten Sie ausreichend Abstand zu den Herden und Einzeltieren (20-50 m). Bleiben Sie wenn möglich auf den Wanderwegen. Erschrecken und füttern Sie die Tiere nicht. Hunde müssen angeleint bleiben! Außer bei einem Angriff, da sollte der Hund von der Leine gelassen werden. Versuchen Sie nicht, ihn zu schützen, er ist schneller als die Kuh. Wenn man diese einfachen Regeln beherzigt, dann steht einem friedlichen Miteinander auf der Weide eigentlich nichts mehr im Wege.

In diesem Sinne: Erhören Sie den Ruf des Berges und nutzen Sie die wärmere Jahreszeit für eine erlebnisreiche Wanderung mit der ganzen Familie rund um den Taubenstein.

 

 

Anfahrt:
Mit der Bahn: Von München fährt man mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) nach Fischhausen-Neuhaus. Von dort geht es mit dem Bus bis zur Talstation der Taubensteinbahn weiter.
Mit dem Auto: Von München aus nimmt man die Autobahn A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Weyarn. Über Thalham, Miesbach, Hausham, Schliersee und Neuhaus in Richtung Bayrischzell fahren. Etwa 1 km hinter Neuhaus rechts die ausgeschilderte Straße hoch zum Spitzingsee abzweigen und bis zur Talstation Taubenstein kurz vor der Ortschaft „Spitzingsee“ fahren. An der Taubensteinbahn befindet sich ein Parkplatz, der für Seilbahnnutzer kostenfrei ist (Abgabe der Parkscheinquittung an der Kasse!).

 

 

Alpenbahnen Spitzingsee GmbH

Spitzingseestraße 12
83727 Schliersee-Spitzingsee
Tel. +49 8026 9292230
info@alpenbahnen-spitzingsee.de

http://www.alpenbahnen-spitzingsee.de/sommer/sommer/

 

 

 

Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Ohne Verkehrsstau in die Berge – eine Rotwandbesteigung der ganz anderen Art

Mir scheint, als hätten mittlerweile fast alle autofahrenden Menschen resigniert und sich an sie gewöhnt. Gemeint sind die lästigen Verkehrsstaus auf den Straßen und Autobahnen, die den unzähligen Ausflüglern die Freude am Wochenendtrip in die Berge verleiden. Doch Hand aufs Herz. Was spricht eigentlich dagegen, künftig – zumindest gelegentlich ‒ das unverzichtbare Auto zu Hause zu lassen und mit Bahn und Bus dem Großraum München in Richtung Berge zu entfliehen? Die Vorteile sind offenkundig:

  • Stau-(= stress)freie Anreisen zum Ausgangspunkt,
  • keine überfüllten Parkplätze,
  • keine Parkplatzgebühren,
  • Bergtouren oder Wanderungen mit unterschiedlichen Start- und Endpunkten sind problemlos durchführbar,
  • während der Brotzeit nach der Tour sind für den Fahrer oder die Fahrerin auch ein oder zwei Bier oder Wein mehr als üblich möglich,
  • bei der Fahrt mit Bahn und Bus ist das Kennenlernen von sympathischen Menschen mit gleicher Gesinnung denkbar,
  • erholsame, stau-(= stress)freie Rückreise,
  • nicht zuletzt ein kleiner Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Die Bergregion rund um den Schliersee bietet hervorragende Möglichkeiten, sommerliche wie auch winterliche Unternehmungen unter Zuhilfenahme der öffentlichen Verkehrsmittel (Bayerische Oberlandbahn und RVO-Bus) durchzuführen. Während der Sommermonate von Mitte Mai bis Mitte Oktober fährt beispielsweise ein RVO-Bus (RVO = Regionalverkehr Oberbayern) die landschaftlich besonders reizvolle und für jeglichen Privatverkehr gesperrte Strecke von Spitzingsee zur Valepp und weiter nach Rottach-Egern an den Tegernsee. Mit diesem Bus lassen sich die Ausgangspunkte für mehrere lohnende Gipfelziele erreichen, wie beispielsweise das Hintere Sonnwendjoch (1.986 m), der Schinder (1.809 m) oder der Risserkogel (1.826 m). Eine besonders lohnende Bergwanderung ist die Route von der Waitzingeralm durch die enge Schlucht des Pfanngrabens auf Schliersees höchsten Gipfel, der Rotwand (1.884 m) ‒ hier nachfolgend vorgestellt:

Nur wenige Minuten benötigt der Bus von der Ortsmitte in Spitzingsee zur Waitzingeralm, dem Beginn unseres Anstiegs zur Rotwand. Es ist noch früher Morgen, noch liegt das Tal der Roten Valepp im Schatten. Auch unsere ersten Höhenmeter über eine schmale Fahrstraße hinauf auf die Wiesenflächen der Petzingalm verlaufen in der kühlen Morgenfrische. Danach erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen. Der breite Weg führt uns jetzt hinein in den paradiesisch abgeschiedenen Pfanngraben. Nur wenige Meter unter uns rauscht der gleichnamige Wildbach ‒ immer wieder müssen wir stehen bleiben, um zu schauen, zu genießen und zu fotografieren. Gut einen Kilometer zieht sich der ziemlich breite Weg durch die Schlucht hinein, bis er als schmaler Pfad steiler aufwärts führt. Durch schattigen Mischwald steigen wir etwa 100 Höhenmeter auf, dann betreten wir die freien Wiesenflächen der Kümpflalm (1.280 m). Über 330 Höhenmeter sind hier geschafft, weitere 200 bis zu den Almhütten liegen nun vor uns. Überall gibt es herrliche Rastplätze mit tollen Aussichten. Über die weiten Almflächen steigen wir aufwärts bis zu einem bewaldeten Gratrücken mit einem Hinweisschild und dem Vereinigungspunkt mehrerer Routen, exakt 1.695 m hoch gelegen. Von hier sind es nur noch 15 Minuten zum nahen Rotwandhaus. Etwa 150 Höhenmeter sind es nur noch bis zum Gipfelkreuz der Rotwand. Ob‘s zuerst eine mittägliche Einkehr wird oder der nahe Rotwandgipfel übermäßig verführt, muss nun entschieden werden. Eine Verschnaufpause mit Einkehr hätte man sich auf jeden Fall verdient. Der breite Weg hinauf zum höchsten Punkt ist (fast) kinderwagengeeignet und völlig problemlos begehbar. Die Aussicht vom höchsten Schlierseer Gipfel beeindruckt nachhaltig. Wer es außergewöhnlich mag, könnte im Rotwandhaus eine Nacht verbringen und oben am Gipfel einzigartige Abend- und Morgenstimmungen erleben – bei sehr guter Fernsicht für viele sicher ein Erlebniswert fürs ganze Leben!

Die normale Abstiegsroute hinunter nach Spitzingsee ist eher Fahr- statt Gehweg. Sie ist einfach und völlig problemlos zu begehen. Nach eineinhalb Stunden schließt sich an der Kirche in Spitzingsee die heutige Runde. Was jetzt folgt, ist nur noch Entschleunigung pur: vielleicht ein kühles Bier oder ein Eis, eine stressfreie Heimfahrt mit der Gewissheit, ein weiteres lohnendes Bergerlebnis und einen großartigen Tag in den Schlierseer Bergen erlebt zu haben.

Charakter und Besonderheiten: Der Aufstieg auf die Rotwand durch den landschaftlich sehr reizvollen Pfanngraben und über die einsam gelegene Kümpflalm (1.504 m) bietet ein Bergerlebnis par excellence. Mit dem Abstieg auf der üblichen Normalroute über die Wildfeldalm zurück zum Spitzingsee ergibt sich eine lohnende Rundtour.

Talort: Spitzingsee (Ortsteil von Schliersee, 1.090 m), von Schliersee über den Ortsteil Neuhaus und die Spitzingstraße erreichbar

Öffentliche Verkehrsmittel: BOB von München nach Fischhausen-Neuhaus, dann mit dem RVO-Bus hinauf zum Spitzingsee, hier umsteigen in anderen RVO-Bus und gut 2,5 km weiter bis zur Haltestelle Waitzingeralm (Achtung: Bus verkehrt nur von Mitte Mai bis Mitte Oktober)

Anforderungen/Schwierigkeit: leichte Bergwanderung ohne Orientierungsproblematik, auch für Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet

Höhenunterschied: 940 Höhenmeter

Ausgangspunkt: RVO-Haltestelle Waitzingeralm (944 m)

Endpunkt: RVO-Haltestelle Spitzingsee Kirche (1.090 m)

Gesamtdauer: je nach Fitnesszustand etwa 4,5 bis 6 Stunden

Beste Jahreszeit: Anfang Juni bis Mitte Oktober

Ausrüstung: normale Bergwanderausrüstung mit Regenschutz

Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeit: Rotwandhaus (1.737 m), Spitzingsee Nr. 3, 83727 Schliersee, Tel. 08026/7683, ganzjährig geöffnet, außer von Anf. November bis Mitte Dezember, http://www.rotwandhaus.de

Karte: AV-Karte 1:25.000, Blatt BY15 „Mangfallgebirge Mitte, Spitzingsee, Rotwand“

Fremdenverkehrsamt: Gäste-Information Schliersee, Perfallstraße 4, 83727 Schliersee, Tel: +49(0)8026/6065-0, (http://www.schliersee.de)

Bergführer: Alexander Römer (staatl. gepr. Berg- u. Skiführer, http://www.alpinwerkstatt.de)

Auszug aus dem BOB- bzw. RVO-Fahrplan (Stand: Sommer 2017, Angaben ohne Gewähr), weitere Informationen unter: www.meridian-bob-brb.de /www.rvo-bus.de

Bayerische Oberlandbahn (BOB) München – Holzkirchen – Schliersee – Bayrischzell

München ab: 8.04 Uhr / Fischhausen-Neuhaus an: 9.08 Uhr

München ab: 9.04 Uhr / Fischhausen-Neuhaus an: 10.07 Uhr

Fischhausen-Neuhaus ab: 16.49 Uhr / München an: 17.56 Uhr

Fischhausen-Neuhaus ab: 17.49 Uhr / München an: 18.54 Uhr

RVO Bus Linie 9562 : Fischhausen-Neuhaus Bahnhof – Spitzingsee – Fischhausen-Neuhaus Bahnhof

Neuhaus Bahnhof ab: 9.10 Uhr / Spitzingsee Kirche an: 9.24 Uhr

Neuhaus Bahnhof ab: 10.10 Uhr / Spitzingsee Kirche an: 10.23 Uhr

Spitzingsee Kirche ab: 16.28 Uhr / Neuhaus Bahnhof an: 16.40 Uhr

Spitzingsee Kirche ab: 17.28 Uhr / Neuhaus Bahnhof an: 17.43 Uhr

Linie 9560: Spitzingsee – Valepp – Monialm – Enterrottach – Rottach-Egern (Bus verkehrt nur von Mitte Mai bis Mitte Oktober!)

Spitzingsee Kirche ab: 9.26 Uhr / Waitzingeralm an: 9.32 Uhr

Spitzingsee Kirche ab: 10.26 Uhr / Waitzingeralm an: 10.32 Uhr

 

 

 

Eckehard Radehose

Eckehard Radehose In Schliersee zuhause, extrem berg- und reisesüchtig seit seinem 6. Lebensjahr. Dipl. Kartograph, Journalist und langjähriger Trekking- und Expeditionsleiter mit Vorliebe für besonders hohe Gipfelziele. An die 2.500 Gipfelbesteigungen weltweit und weit über 1.000 Skitouren. Mein bevorzugter Ort: Gipfel der Baumgartenschneid bei Sonnenuntergang mit einem Glas Rotwein.