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Schlierseer „SUP“-Vergnügen – Tipps und Infos vom Profi

Ein leichter Wind kräuselt die blauen Wellen des Schliersees, während das Board lautlos und geschmeidig über das Wasser gleitet. Die Trendsportart „Stand-Up-Paddeln“ hat schon längst den Schliersee und viele andere bayerische Seen erreicht. Immer mehr Menschen zieht es auf die ultraleichten, meist aufblasbaren Bretter, die in ihrer Form einem Surfbrett ähneln. Der Unterschied ist, dass man beim Stand-Up-Paddeln nicht auf Windstärken angewiesen ist. Wie der Name schon sagt, bewegt man sich ausschließlich mithilfe eines Paddels durch das Wasser.

Unverzichtbares Utensil: die „Leash“

Wie so vieles andere schwappte der Trend dieser auch für weniger sportliche  Zeitgenossen durchführbaren Sportart  vor einigen Jahren aus den USA ins Bayerische Voralpenland. „Mir hat damals der Markus Wasmeier ( Schlierseer Ski-Profi und Doppel-Olympiasieger) vom SUP erzählt“, berichtet Christoph Berauer, Inhaber des gleichnamigen Sportgeschäfts im Herzen von Schliersee. Der wassersportbegeisterte Berauer zögerte nicht lange und bot als einer der Ersten im Landkreis die innovativen Boards zum Verleih an. Um Stand-Up-Paddeln ausüben zu können, braucht man keine besonderen Voraussetzungen. Selbst als ungeübter Schwimmer kann man sich aufs Wasser wagen. „Wichtig ist in diesem Fall aber unbedingt die so genannte „Leash“, empfiehlt der Schlierseer SUP-Experte. Dieses meist spiralförmige Seil aus Kunststoff dient als Sicherheitsleine zwischen Board und Sportler und verhindert  bei einem Sturz ins Wasser das Abdriften des Bretts.

Lieber Qualität als günstiges Schnäppchen

Mittlerweile ist im Fachhandel eine Vielzahl unterschiedlicher Stand-Up-Boards in verschiedenen Preisklassen erhältlich. Sogar bei einigen Discountern sind die aufblasbaren Bretter schon im Sortiment. Doch Christoph Berauer empfiehlt Kaufinteressierten, weniger auf den Preis, sondern primär auf Qualität zu achten. Die Auswahl des passenden Geräts hängt nämlich stark von Statur und Gewicht des Käufers sowie von dessen sportlichen Ambitionen ab. Grundsätzlich gilt: Markenprodukte haben eine deutlich längere Lebensdauer.

 

 

SUP-Spaß rund um den Schliersee

Stand-Up-Paddeln ist im Prinzip überall am Schliersee möglich, außer innerhalb gekennzeichneter Uferzonen wie Naturschutzbereichen und im Kurpark. „Einer meiner Lieblingsplätze ist am Westufer des Sees“ , verrät Christoph Berauer. Selbst im Schlierseer Strandbad ist die Benutzung des eigenen Boards grundsätzlich erlaubt, allerdings sollte man darauf achten, andere Badegäste nicht zu behindern.

Vor dem Kauf eines SUP-Boards empfiehlt es sich, das Gleiten auf dem Wasser erstmal mit einem Leihboard unverbindlich auszuprobieren. Bei Intersport Berauer ist man in puncto Kauf und Verleih auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

 

 

Fundierte Beratung, Verleih und Verkauf von SUPs:

Intersport Berauer

Rathaus Straße 17

83727 Schliersee

Tel.: 08026/60 69 0

Fax: 08026/60 69 19

E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de

www.berauer.com

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Juhu, Zuwachs für Schliersees Spielplätze! Neue Geräte am Waldfestplatz und im Strandbad

Auf die Spielplätze, fertig, Gaudi! Die Ufer des Schliersees und Spitzingsees sind bereits absolute Anziehungspunkte für Familien, Kinder- oder Jugendgruppen – auch dank zweier moderner Spielplätze. Jetzt gibt es noch mehr Kletterabenteuer und Wasserspaß für Kinder in Schliersee: Denn auch die Spielplätze am Waldfestplatz und im Strandbad haben im Laufe des Frühjahrs neue Geräte bekommen. Wie die beim Nachwuchs ankommen? Das Schliersee Magazin hat nachgefragt.

 

 

Klettern, Balancieren, Wasserspaß

Anruf bei Reiner Pertl. Beim Landschaftsgärtner der Gemeinde Schliersee laufen auch die Spielplatz-Planung und -Gestaltung zusammen. „Jeder Spielplatz in Schliersee hat sein eigenes Thema“, verrät er. „Beim Strandbadspielplatz ist das – logisch! – das Thema Wasser. Das neue große Klettergerüst ist einem Schiff nachempfunden. Und mit der Wasserpumpe gibt’s eine tolle Möglichkeit, um auch außerhalb des Sees zu planschen und sich abzukühlen.“ Auf dem Waldfestplatz, so verrät es Pertl, stünden die Themen „Klettern und Balancieren“ im Vordergrund. „Dazu gibt’s einen Kletterwirbel und ein großes Gerüst mit Kletterwand und Kletternetzen.“

 

Waldfestspielplatz: Endlich ein zeitgemäßes Angebot!

Einen mittleren fünfstelligen Betrag habe die Gemeinde Schliersee in den Spielplatz am Waldfestplatz investiert, weiß Reiner Pertl. Hinzu kommen die Personalkosten für den Aufbau. Weitere 4.000 Euro flossen aus dem Spendentopf des Fördervereins Kinder in Schliersee (https://www.kinder-in-schliersee.de). Der Vereinsvorstand um Kasanda Farac, Tobias Rossteuscher und die ehemalige Vorsitzende Claudia Hasenöhrl hat sich von Anfang an für die Modernisierung dieses Spielplatzes stark gemacht ̶  und auch den eigentlichen Aufbau am Waldfestplatz tatkräftig mit unterstützt.

 

Klettergerüst und Karussell in einem

Ein gemeinsames Engagement, das sich auszahlt – vor allem, wenn man die Kinder auf dem Spielplatz befragt. Besonders gut kommt der sogenannte Kletterwirbel beim Nachwuchs an. Drehen, klettern, schwingen, schaukeln, rennen – das Gerät ist Klettergerüst und Karussell in einem. Und stammt – wie auch alle anderen Neuzugänge – von der Firma FHS Holztechnik: „Mit der haben wir auch schon bei unseren anderen Spielplätzen zusammengearbeitet“, so Reiner Pertl. „Die nutzen hochwertige Materialien wie Robinienholz. Plus: Alle Geräte stehen auf Stahlfüßen und sind somit lange haltbar.“

 

 

Balance und Geschick sind gefragt

Ebenfalls ein neues Zuhause am Waldfestplatz gefunden haben eine große Edelstahl-Rutsche mit Türmchen, Balancier- und Wackelbrücken sowie Kletterseile und -taue. Für die Größeren gibt es eine schöne Kletterwand mit Steingriffen. Und falls einmal ein kleiner Kletterer abstürzen sollte, sind die beiden neuen Anlagen präventiv mit Holzhackschnitzeln ausgelegt. Weiterhin bespielt werden dürfen natürlich auch alle bestehenden Geräte – etwa Reckstangen, eine Holzeisenbahn, eine Kleinkindrutsche, zwei Schaukeln sowie eine lange Holzseilbahn.

 

Dass am Waldfestplatz Kinder das Sagen haben – darauf weist auch ein eigens angefertigtes Spielplatz-Schild hin. Der Förderverein Kinder in Schliersee hatte die Grundschüler der Gemeinde zu einem Malwettbewerb „Mein schönstes Spielplatzbild“ eingeladen. Das Gewinnermotiv hängt nun als Schautafel am Schlierseer Waldfestplatz.

 

Mama-Meinung: Schattenspiele an heißen Tagen

Der Spielplatz am Waldfestplatz liegt schattig unter großen, alten Bäumen und ist somit ein idealer Spielort für besonders heiße Tage. Eine Umzäunung sorgt dafür, dass kleine Spieler sich nicht ohne Weiteres aus dem Staub machen können. Und ein großer Parkplatz erleichtert die An- und Abreise, falls nach dem Toben keine Kraft mehr für einen Fußweg übrig ist.

 

Strandbad-Spielplatz im Zeichen des Elements Wasser

Auch im Strandbad Schliersee können sich die Kleinsten unter Badegästen und Restaurantbesuchern über ganz neue Kletter- und Spielanregungen freuen – alle im Zeichen des Elements „Wasser“. Im Zentrum der neuen Anlage steht ein Klettergerüst, das einem Schiff nachempfunden ist. Balancierhölzer, Rutschstangen, Kletterseile und eine wellenförmige Rutsche bieten Bewegungsspaß vom Feinsten. Gleich zwei neue Schaukeln sorgen für eine schwungvolle Zeit direkt am Schlierseeufer: ein großes schwingendes Tau für geübte Schaukler sowie eine Nestschaukel, in der auch Kleinere ihren Platz finden.

 

 

Wasserpumpe verlockt zum Spritzen, Stauen, Staunen

Besonders gut bei kleinen Wasserratten kommt übrigens die neue Wasserpumpe an. Ob stauen, spritzen oder das Wasserrad hinabfließen lassen – dem Erfindungsreichtum rund ums kühle Nass sind kaum Grenzen gesetzt. Aber Achtung: Auch rund um diese Anlage sind Holzhackschnitzel als Fallschutz ausgestreut. Dieser etwas piksende Untergrund eignet sich nur für unempfindliche Barfußläufer. Alle anderen fühlen sich mit festem Schuhwerk wohler.

 

Die Geräte auf dem neuen Strandbad-Spielplatz hat ein Privatmann aus Schliersee gestiftet, die Aufbauarbeiten hat die Gemeinde ausgeführt. Übrigens: Auch jugendliche Strandbadbesucher kommen nicht zu kurz. Für sie hat die Gemeinde die alten Tischtennisplatten durch zwei nagelneue ersetzt. In direkter Nähe zur Wasserwacht lässt sich unter schattigen Bäumen die eine oder andere Partie Pingpong spielen.

 

Mama-Meinung: Spielend durch Schliersee!

Fazit: Das Angebot an tollen Kletter- und Tobemöglichkeiten in Schliersee ist jetzt noch vielfältiger geworden. Besucher- und einheimische Familien können sich besser auf die unterschiedlichen Standorte verteilen. Beste Voraussetzungen also, dass diese Idee von Gemeindegärtner Reiner Pertl in Erfüllung geht: „Eine gute Zeit verbringen bei einer Tour von Spielplatz zu Spielplatz – das ist unser Wunsch für Familien in Schliersee.“

 

Spielplatz am Waldfestplatz Schliersee

Adresse fürs Navi:

Seestraße 36

83727 Schliersee

 

Spielplatz im Strandbad Schliersee

Seestraße 29a

83727 Schliersee

Tel.: 08026/20 94 95

Web: www.strandbad-schliersee.de

Öffnungszeiten: 10:00‒22:00, je nach Witterung

 

Förderverein Kinder in Schliersee e. V. 

c/o Kasanda Farac

Tel.: 08026/607 94 83

Web: www.kinder-in-schliersee.de

E-Mail: info@kinder-in-schliersee.de

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Berät beruflich Heldinnen und bloggt unter countrykruemel.de über Familienleben und Freizeittipps am See.

 

 

 

Tipps Juni 2019: Sommersaison eröffnet

Servus aus Schliersee,

wie in meiner letzten E-Mail versprochen, habe ich diesmal einen ganz persönlichen E-Mountainbike-Tipp für Sie.

Die vielen Möglichkeiten, wo Sie ganz unterschiedliche E-Bikes in Schliersee ausleihen können, werden wir Ihnen in den nächsten Wochen im Schliersee Magazin vorstellen. Ich habe diesmal ein Bike vom medius Schliersee in der Vitalwelt ausgeliehen und bin in etwa 40 Minuten auf den Schliersberg gefahren.

Das ist mit dem E-Mountainbike eine einfache Tour, und die Aussicht von der Schliersbergalm ist immer wieder atemberaubend. Außerdem können Sie sich auch wunderbar in der Schliersbergalm mit Freunden verabreden, die entweder zu Fuß eine Stunde brauchen oder mit der Schliersbergbahn in sieben Minuten oben sind ‒ eine optimale Tour am Spätnachmittag.

 

 

Sie möchten lieber wandern als Rad fahren?

Wir in Schliersee sind in die Wandersaison gestartet. Bitte denken Sie an die richtige Ausrüstung, wenn Sie hoch hinaus möchten, denn an schattigen Stellen und über 1.500 Metern sind teilweise noch Schneefelder zu durchqueren.

Wenn Sie lieber in der Gruppe wandern als auf eigene Faust, darf ich Ihnen unsere Schlierseer Wanderwoche (3. bis 7. Juni 2019) ans Herz legen. Jeden Tag wird von uns eine Tour zu den schönsten Zielen in den Schlierseer Bergen angeboten. Nach der Wanderwoche können Sie sich den ganzen Sommer über jeden Dienstag und Donnerstag unserem Wanderführer anschließen. Alle geführten Wanderungen von uns sind mit der Schlierseer Gästekarte sogar kostenfrei. Bitte melden Sie sich vorher in der Gäste-Information Schliersee an.

 

 

Sie haben Lust auf Sommer?

Ab sofort hat unser beliebtes Schlierseer Parkstrandbad wieder auf. Auch Ihre Kinder können sich freuen: Genau rechtzeitig zum Saisonstart ist der neue Naturholz-Kinderspielplatz fertig geworden. Wie alle Kinderspielplätze, die in der Gemeinde Schliersee gebaut werden, ist auch dieser wieder richtig schön geworden.

 

 

Und wenn jetzt die Badesaison losgeht, werde ich Sie zu einer Tretbootfahrt mitnehmen, denn nicht nur beim Wandern und Radfahren in unseren Bergen können Sie herrlich entspannen ‒ in einem kleinen Boot auf dem Schliersee oder Spitzingsee geht das ganz genauso.

Ich hoffe, wir sehen uns bald bei uns in Schliersee!
Ihr Kuramtsleiter Mathias Schrön
P. S.: Am 29. Juni 2019 von 14:00‒22:00 Uhr kommen wieder alle Schlierseer zusammen und feiern gemeinsam das „3. Schlierseer Straßenfest“ direkt auf der Bundestraße. Werden auch Sie dabei sein?

 

 

Mathias Schrön Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

 

 

 

Gin Chilla, un aperitivo bavarese – das Kultgetränk am schönen Schliersee

Wo kann man einen lauen Sommerabend in Schliersee besser genießen als im Strandbad mit einem Glas eisgekühlten, grün funkelnden Gin Chilla in der Hand …

An einem Regentag vor ein paar Jahren saßen Tom Loch und Lutz Schwenn vom Strandbad Schliersee mit dem Destillateurmeister Tobias Maier der Lantenhammer Destillerie zusammen und sinnierten über einen eigenen Drink für die Gäste der It-Location. Tom und Lutz stellten sich ein Getränk vor „so erfrischend wie ein Sprung in den Schliersee“.  Es sollte etwas ganz Besonderes sein ‒ und wurde noch viel besser.

Tobias Maier und sein Team erschufen ein Getränk auf der Basis des BAVARKA-Gin, einem einzigartigen Wacholder-Destillat aus dem Hause Lantenhammer. Die außergewöhnliche Geschmacksnote des aperitivo bavarese (bayerischer Aperitiv) mit Zitrus- und floralen Aromen überzeugte Tom und Lutz nach mehreren Proben und Modifizierungen. Und so wurde der von den beiden in Auftrag gegebene Gin Chilla geboren. Dieser ist eine echte Alternative zum Hugo oder Aperol Spritz und hat den beiden bisherigen Sommer-Lieblingsdrinks rasch den Rang abgelaufen. Die Flasche ziert übrigens eine Dame im Badeanzug, welche als Original in einen Baumstumpf geschnitzt im Strandbad zu bewundern ist.

Seit inzwischen drei Jahren ist der Gin Chilla DER Aperitiv in der Strandbar, und Gäste fragen gezielt nach ihm, noch bevor sie in die Karte geschaut haben. Anfangs gab es das prickelnde Getränk nur im Strandbad selbst. Inzwischen kann man den Gin Chilla auch online bestellen. Trotzdem geht nichts über den erfrischenden Drink direkt am See im Strandbad mit Blick auf einen wunderschönen, orange-rosanen Sonnenuntergang, serviert von Claudia oder Basti. Und auch nur hier kann die Badenixe im Original bewundert werden.

Rezept für einen Gin Chilla Spritz:

4 cl GIN CHILLA
8 cl Schaumwein wie Prosecco, Sekt oder Champagner
1 cl Sodawasser

garniert mit einem Rosmarinzweig, Limettenzesten und 2 Stück Gurke

 

Rezept für einen Gin Chilla Tonic:

4 cl Gin Chilla

mit Tonic Water auffüllen

garniert mit Zitrone und Himbeeren

 

Und dann eiskalt genießen!

 

 

Strandbad Schliersee G.b.R.
Tom Loch & Lutz Schwenn
Seestraße 29 a
83727 Schliersee

Tel.: 08026/209 495

Internet: https://www.strandbad-schliersee.de/

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

An Empowering Collaboration…Gipfelgwand Schliersee

I have been a true fan of the many beautiful handmade products that Corinna Hofmann is selling through her company, Gipfelgwand Schliersee, for a couple years. So, imagine my surprise when she approached me to help her bring her vision for her latest collection to light. Aloha Schliersee is inspired by sunny summer’s days spent at the local Strandbad, the cool tranquil turquoise waters of our lake as well as the flowing landscape.

When I met Corinna she explained to me that Gipfelgwand was a dream 10 years in the making. Aloha Schliersee breathes new life into the traditional styling and clothing of this area. It is a fun and funky, Bavarian Bohemian Treat. Corinna came from the Bodensee area about 3 years ago and she brings a sort of German version of the California surfer girl feel to the designs. Yoga, Stand Up Paddle and the outdoors all blended together in a powerful yet feminine charm.

Last Friday afternoon, we met at Hennererhof in the Westenhofen district of Schliersee. This was the culmination of a lot of networking and friend making. As a small group we embarked upon the steep journey up a path that was nothing more than a deer trail to the famous Baumgartenschneid. This location is truly magnificent and very much worth schlepping up camera gear and props to obtain the view.

Waiting for us at the tipity top was a troop of mountain goddesses. There really is no other way to describe the collection of woman gathered for this shoot. Each one bringing their own particular strength and beauty. From Sports model and Bergwacht members to florist and Yoga instructors. The power and the softness combined. Pure inspiration and we were blessed to have such a company of women.

Working quickly so as not to loose a moment of the magnificent light we quickly shared our vision for the shoot and prepared the simple, natural styling. Flowers were festooned in braided hair and the iconic Gipfelrock were presented to many smiling faces. Shoes were optional and quickly forgotten.

This was the culmination of Corinna’s vision and planning. The even was a designers dream. It was pretty special to this photographer as well. It is incredible what she has been able to achieve in such a short time living in Schliersee. I was so impressed by the support and encouragement she has received from other female entrepreneurs in and around Schliersee. Powerful and empowered creative women all coming together to bring to life another woman’s vision was absolutely inspiring.  The women in these photos have all met through the Female Mountain Power Summit and their names are, Sabrina Tamara Regina Steinberger Irmi Baumann Miriam Stannecker Anna-Maria Wimmer.

 

 

You can find out more about Corinna Hofmann and Gipfelgwand at:

https://www.gipfelgwand.de

 

Aloha Schliersee
https://www.instagram.com/aloha_schliersee/

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The women in these photos have all met through the Female Mountain Power Summit and their names are, Sabrina Tamara Regina Steinberger Irmi Baumann Miriam Stannecker Anna-Maria Wimmer.  http://www.fmps.mindfulnez.de

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Merian – Bayerische Seen zwischen München und den Alpen

Das Monatsheft der Städte und Landschaften

14 . Jahrgang – Heft 7 von 1961

 

Wieder einmal habe ich in meinen zahlreichen Schachteln daheim, in denen ich meine „alten Schätze“ aufbewahre, gestöbert, und da fiel mir unter anderem ein über 55 Jahre altes Merian-Heft von 1961 in die Hände.

Der Titel „Bayerische Seen – zwischen München und den Alpen“ hat mich gleich angesprochen: Nachdem ich nun schon seit fast vier Jahren am Schliersee in der Gäste-Information arbeite, habe ich das Inhaltsverzeichnis sofort auf einen eventuellen Artikel über meinen Heimatsee durchgesehen und bin erfreulicherweise fündig geworden.

Sie können den Artikel über die Fotos lesen oder hier als Abschrift.

Viel Vergnügen dabei! Ich habe mich sehr amüsiert – wer weiß noch, was ein „Kursbuch“ oder „bäuerliche Bardots“ sind? ‒ und Schliersee einmal wieder mit den Augen aus einer mir unbekannten, vergangenen Zeit gesehen.

 

Hugo Hartung

Schliersee oder Vom bebraischen Schicksal

Daß es heutzutage einsamere Wandergebiete gibt als vor einem Menschenalter, hat sich allmählich herumgesprochen. Zum Glück machen nur wenige Gebrauch davon. Denn für einen Großteil der wenigen, die noch „der Sonn´ entgegengehen“ wollen, gilt immerhin der Anschluß an eine gutgehaltene Bundesstraße als unabdingbare Voraussetzung. Allenfalls macht noch die wagemutige Gilde der Felsgeher und Kletterer eine löbliche Ausnahme … Im gleichen Maße aber, in dem Teneriffa, Zentralafrika und mittelmeerische Miniaturinseln zu Konsumgütern der Touristik werden, sinken manche deutsche Vor- und Mittelgebirgslandschaften wieder in einen glücklichen Naturzustand zurück, aus dem ihre Bewohner lediglich durch eigene Autos oder durch die Antennen auf Ihren Schiefer- und Schindeldächern befreit werden.

Dann aber gibt´s noch Gegenden, denen etwas Kurioses auferlegt wurde, das ich als „das bebraische Schicksal“ bezeichnen möchte. Man weiß, Bebra war einst Dreh- und Angelpunkt des deutschen Reiseverkehrs, in seiner Bedeutung vergleichbar einem heutigen Autobahnkreuz oder dem afrikanischen Weltflughafen Dakar. Der Name Bebra stand und steht in allen Kursbüchern fettgedruckt, und man besang ihn in einem Schlager der zwanziger Jahre. Tausende fuhren täglich durch die Station und kauften sich auf ihrem Bahnsteig Zeitungen und Würstchen, doch habe ich noch nie jemanden getroffen, der – die Bebraer (oder nennen sie sich „Bebraner“?) mögen mir verzeihen – in der Stadt Aufenthalt genommen und in ihr nach geheimen Köstlichkeiten gefahndet hätte.

Ein bißchen von diesem bebraischen Schicksal ist glücklicherweise meinem Schliersee zugeteilt. Es fahren nämlich unvergleichlich mehr Menschen während der alpenländischen Sommer- und Wintermonate durch den angenehmen Ort am gleichnamigen sechs Quadratkilometer großen, klaren, grünen Alpensee, als in ihm Quartier nehmen. Das kann in den beiden großen Saisonperioden manchmal dazu führen, daß die mitten durch den Ort verlaufende Seestraße stundenweise von Kraftfahrzeugen ähnlich verstopft ist wie der Münchner Stachus oder das Berliner Zooviertel. Doch welcher Autofahrer wäre geneigt, angesichts ungeduldig hupender Hintermänner einer Kirche in zartem Pastellrosa inmitten blumenbunter Grabhügel, einer anmutigen gotischen Bergkapelle unter mächtigen alten Bäumen oder einem uralten Bauernhaus mit einer lieblichen Madonna auf der weißen Hauswand Blicke verweilender Bewunderung zu schenken? Da mir aber eben dieses uralte Haus nun schon in allen wechselnden Jahreszeiten geliebtes Quartier geworden ist, will ich besagtes Schicksal preisen, welches Schliersees großartiges Skigebiet rund um den Spitzingsee – das im Firnglanz heißer Frühlingsschneetage mit weltberühmten Gefilden des Vorarlberg oder des Engadin durchaus konkurrieren kann – eine gehörige Kilometerzahl von dem Alpenstädtchen abrückte.

So vermag der Ort selbst noch immer sein Leben zu leben: Ein Leben durchaus in dieser Zeit, mit einem hellen, gewitzten Menschenschlag, weltoffen, selbstbewußt und eben deshalb noch nicht sklavisch abhängig von dem, was in einigen Monaten des Jahres an Fremdenverkehr hindurchstrudelt oder für wenige Wochen auch in der Gemeinde abgesetzt wird. Da gibt´s dann allerdings einmal auch so etwas wie eine Hochsaison, und es gehen Leute von Rhein und Elbe mit plakettengezierten Spazierstöcken zwischen Seepromenade und dem Strandbad hin und her und deuten mit ihren grimmigen Stockspitzen auf Berge, deren Namen sie während der ersten vierundzwanzig Stunden auswendig lernen.

Doch nicht nur auf den Bergen selbst bleibt es still, sondern schon in den allernächsten Wäldern löst sich der Ferienstrom in immer dünnere Rinnsale auf. Denn diese Wälder sind unsensationell. Sie bieten nicht eben das, was man von einer Alpenlandschaft gemeinhin erwartet. Da ist keine Klamm mit wilden Felsstürzen, sondern es gibt nur rasche, klare Wildwässer, sonnenüberglitzert und farnumstanden. Da sind keine Berghotels, in den bei „Dancing“ und „Five-o’clock-tea“ der Snobismus und die Manager-Unrast der Täler munter gepflegt werden, sondern das eine schöne, kultivierte Berghaus der Erholung hat im Gegenteil an einsamen Waldpfaden Mahnansprüche abendländischer und morgenländischer Weisheit anbringen lassen, die immer darauf hinauslaufen: still sein, still bleiben, still werden.

Und drunten am See findet sich wiederum etwas, was im Zeitalter der Grundstücks-Großwildjäger beinahe unglaublich ist: ein ganz und gar unbebautes, nicht aufgeteiltes und abgezäuntes Seeufer. Die Natur hat es nämlich so glücklich gefügt, daß sich da keine Menschen niederlassen können, weil die sonnenlose Vorgebirgswand mit einer sanften und doch abwehrenden Beharrlichkeit unmittelbar hinterm See aufwächst. Und so geht der Blick vom etwas verwilderten parkartigen Garten meines (nur in Gedanken mir gehörenden) Hauses auf ein Stück grüner Urlandschaft, die nur dann groß und hoch wirkt, wenn sie sich schwarz vom helleren Nachthimmel abzeichnet.

Es wäre einiges über diese Schlierseenächte zu sagen, von denen für mich die köstlichsten die sind, in den bunte elektrische Birnen in unserem Garten von Baum zu Baum gezogen sind, Glühwürmchen aus dem feuchten Rasen steigen und in der vollkommenen Stille die Wellchen des einsamen Sees an die Uferquader schlagen … Dann ist da aber auch die Mittsommernacht, wenn rundum die Bergfeuer aufflammen und Feuerschlänglein von Fackeln gewundene Wege bergauf nachzeichnen.

Und es ist wohl auch hier die Nacht der Nächte die Heilige Nacht. Im Winter 1960 lag viel Schnee, und es war sehr kalt am 24. Dezember. Schneewälle waren um die kleinen Weihnachtsbäume oder die dicken roten Adventskerzen, die um die Mitternachtsstunde auf den Gräbern brannten. Aus dem schönen barocken Kirchenraum, der im strahlenden Licht zahlloser Kerzen lag, wehten die ein wenig wehmütigen Zitherklänge und die gutturalen Töne der Andachtsjodler einer alpenländischen Christmette über die geschnitzten Grabkreuze aus heimatlichem Holz …

Noch geben die großen kirchlichen Feste die farbenfrohen Akzente des Jahres. Mag man sonst auch bäuerliche Bardots mit Wippröcken und offenen Haarsträhnen auf der Seestraße sehen und Burschen im welteinheitlichen Buschhemd – am Tag, an dem die goldenen Prunkbanner dem Allerheiligsten der Fronleichnamsprozession voranwehen, herrscht wieder allgemein und selbstverständlich die Tracht mit ihren Goldschnüren an den Frauenhüten und wahren Blumenanpflanzungen auf den enggeschnürten Samtmiedern der Mädchen. Und so gemäß ist diese Kleidung ihren Leibl-Gesichtern, daß man sie nicht als Kostümierung empfindet.

Einmal im Jahr nur triumphiert das Kostüm: am Faschingsdienstag, der an Fröhlichkeit und Phantasiekraft die organisierten Umzüge der Großstädte weit übertrifft. Da wird parodistisch die ritterliche Frühzeit jener Herren von der Burg Hohenwaldeck beschworen, die im Mittelalter über dieser früh christianisierten Kulturlandschaft wohnten, und man sieht blondbärtige Rittersmänner, mit allen Requisiten einer guten Küche – vom Sieb über den Topfkratzer bis zu Trichter und Teekessel – bekleidet und ausgerüstet, in oft waghalsigen Produktionen die Hänge des vormaligen Burgbergs auf Skiern hinunterbrausen. Und die Musik spielt dazu …

Musik ist am Schliersee immer mit dabei, im Ernsten wie im Heiteren. Der vitale siebzigjährige Schwarz Carl, hochgeehrt als Komponist des Schlierseer Heimatliedes, hat einst auf den großen Revuebühnen Europas zum „Weißen Rößl“ aufgespielt und schlägt noch immer als Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde eindrucksvoll die Zither. Und da das Komödienspielen in den Alpentälern der Musik sehr nahesteht, kann man in seiner Gesellschaft auch dem Fannerl Mittermayr-Terofal begegnen, der letzten Bauerntheaterdirektorin von Schliersee und Trägerin jenes in die Theatergeschichte eingegangenen Namens Terofal, der aus einer Umkehrung des französischen Laforêt entstanden ist.

Wenn die lebenslustige sechsundsiebzigjährige Prinzipalin von ihren Gastspielreisen zwischen Griechenland und der Eismeerküste anschaulich zu erzählen beginnt, ist so bald kein Aufhörens mehr, und die Erzählung endet unweigerlich mit jener einprägsamen Szene, in der Wilhelm II. durchs Brandenburger Tor reitet und „seinem lieben Terofal“ vom hohen Roß herunter die kaiserliche Hand reicht, um sich geneigtest nach dessen Befinden zu erkundigen. Eine goldene Brosche mit dem kaiserlichen Namenszug, die „das Fannerl“ noch heute trägt, erinnert an jene glanzvolle Epoche, in der „Die Schlierseer“ komödienspielende, singende und tanzende Botschafter ihres Heimattales wurden und so manchen Berliner dazu brachten, sich am Sitz ihrer Bühne, der sich noch heute eines schönen und stattlichen Theaterbaus erfreut, zeitlebens niederzulassen.

So mag denn das heutige Schliersee getrost sein Schicksal tragen, daß zahllose Menschen mit starrem Windschutzscheibenblick die Lieblichkeit seiner Landschaft durchrasen. Die Verweilenden und Immerwiederkehrenden werden um so mehr seine Freunde werden und so der von Grün bis zum föhnigen Violett und dem Winterweiß in vielen Nuancen leuchtenden Berge verfallen, daß sie sich auch in den stillsten Tagen des Vorfrühlings und des reinen Spätherbstes dem geruhsamen Rhythmus seines Lebens anvertrauen.

 

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Einsatz rund ums kühle Nass: Die Wasserretter vom Schliersee

Eine Kuh, die baden geht, ein brennendes Elektroboot und ein Heißluftballon, der auf dem Schliersee notwassert: Dass die Arbeit als Wasserretter eintönig wäre – darüber können sich die Mitglieder der Wasserwacht Schliersee nun wahrlich nicht beschweren. In den vergangenen Jahren waren die Helfer in zahlreichen herausfordernden und spannenden Fällen rund um das kühle Nass im Einsatz. Zeit, die Arbeit der rund 40 aktiven Ehrenamtlichen der Ortsgruppe Schliersee einmal genauer vorzustellen. Weiterlesen

Erfolgreich und trotzdem bodenständig – der Schlierseer Schauspieler Ben Blaskovic

Wenn er vom stressigen Alltag abschalten möchte, geht Ben Blaskovic am liebsten zum Wandern in die Schlierseer Berge. Der 29-Jährige ist Schauspieler und hat am Schliersee seine Kindheit verbracht. Dass er einmal einen künstlerischen Beruf ergreifen und darin auch noch erfolgreich werden sollte, davon war er als Kind weit entfernt. Seine Eltern zogen nach der Geburt seiner Schwester vor über vierzig Jahren von Nordrhein-Westfalen nach Neuhaus und galten damals als „Zuagroaste“. Ein „Makel“, den auch der kleine Ben damals deutlich zu spüren bekam: Aufgrund seiner Herkunft wurde er von seinen Spielkameraden gehänselt.

Als er mit sechs Jahren das Schlagzeugspielen und später das Gitarrespielen lernte, nahm er sich vor, darin richtig gut zu werden. „Ich dachte mir, denen werd ich’s schon zeigen“, erzählt er mit einem Augenzwinkern. Nach der Grundschule wechselte er auf das Gymnasium Miesbach, und von da an spielte seine „norddeutsche“ Herkunft keine Rolle mehr. Er spielte im Schulorchester und in der Bigband und fand in der Musik seine erste große Leidenschaft.

Mehr oder weniger durch Zufall gründeten einige seiner Schulkameraden dann eine Theater-AG am Gymnasium, und Ben machte mit. Seine erste große Rolle bekleidete er in dem Klassiker von Friedrich Dürrenmatt „Der Besuch der alten Dame“. Das gab den Ausschlag: Der Berufswunsch Schauspieler stand fest. Sein Handwerk lernte er durch privaten Schauspielunterricht in München, Berlin und Los Angeles. Seine erste Fernsehrolle bekam der smarte Darsteller im ARD-Dauerbrenner „Marienhof“. Von da an ging‘s steil bergauf mit der Karriere. Ben Blaskovic spielt in zahlreichen Serien mit, wie „Rosenheim Cops“, „Hubert und Staller“, „In aller Freundschaft“ und demnächst auch in „Soko Kitzbühel“. Außerdem war er in großen Fernsehfilmen und sogar schon im Kino zu sehen. Seine Engagements führen ihn durch ganz Europa, sogar in der Karibik durfte er schon für eine Folge des „Traumschiffs“ vor der Kamera stehen.

Seine „wahre Leidenschaft“, das Musikmachen, hat er neben all seinem Erfolg aber nie aufgegeben. Als Singer-Songwriter tritt er regelmäßig auf verschiedenen Bühnen auf. Ein kurzer Ausflug ins Produzentenfach führte ihn im vergangenen Jahr beruflich in seine Heimat. Bei dem Kinofilm „Nesseltal“ fungierte Blaskovic als Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent. Gedreht wurde die unheimliche Geschichte unter anderem im Gebiet rund um den Schliersee. Premiere feiert der Film an Halloween in München.

Ben Blaskovic ist gut im Geschäft. Allein in diesem Jahr hat er ein Pensum von rund 100 Drehtagen zu bewältigen, auch für sein neuestes Projekt: Die RTL-Serie „Lifelines“. Darin übernimmt er die Rolle des Bruders der Hauptfigur.

Doch wann immer er Zeit findet, zieht es ihn an den Schliersee zu seiner Familie und in die geliebten Berge. Denn seine Heimat ist und bleibt ihm wichtig, ob im Sommer zum Wandern oder im Winter zum Skifahren.

Und seine drei Lieblingsplätze in Schliersee hat er uns auch verraten:

der Gipfel der Brecherspitz, die Badebucht in Fischhausen und das Restaurant des Schlierseer Strandbads zum „Burger-Essen“.

 

 

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Copyrights Bilder:

Wanderbilder Tegernseer Hütte – Katrin Nicols
Portraitbilder bunter Pulli, Cappi, grauer Pulli – Daniela Pfeil
Segelbilder – privat
Bilder mit blauem Dakine Cappi – Adrian Winkler
Wanderbilder Winter Kesselalm – privat

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Die drei Lieblingsplätze des Bürgermeisters Franz Schnitzenbaumer in Schliersee

Die schönsten Ausblicke, ganz viel Ruhe, Sommerfeeling am See, auf den höchsten Gipfeln ‒ es gibt viele herrliche Plätze in Schliersee.

Hier die persönlichen Lieblingsplätze von Schlierseers Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer:

„Im Sommer auf jeden Fall das Strandbad in Schliersee, weil es einfach Flair hat. Direkt am See sitzen, den Sonnenuntergang genießen und sich immer wie im Urlaub fühlen. Was will man mehr?

 

Auch eine kurze Wanderung führt zu einem meiner Lieblingsplätze, der Burgruine Hohenwaldeck, mit ihrem traumhaften Aussichtspunkt. Hier sollte jeder Urlauber einmal gewesen sein. Erhaben über dem Schliersee, mit dem wunderbaren Blick in die Berge, spürt man hier sogar durch die alten Gemäuer die Geschichte der alten Ruine. Ein magischer Ort.

 

Noch etwas weiter oben, auf dem Rauhkopf (1689 m), fühle ich mich auch sehr wohl. Der Rundumblick in die Berge ist atemberaubend, und der Abstieg zu den Schönfeldalmen zwischen den Kühen mit Kuhglockenläuten ist richtig kitschig und gleichzeitig Heimat.

 

Ich könnte noch viele weitere Lieblingsplätze nennen, denn in Schliersee sind wir wirklich gesegnet mit traumhafter Landschaft und kleinen, versteckten, friedlichen Plätzen. Aber ich kann ja auch nicht alles verraten und möchte Raum lassen, die Geheimnisse von Schliersee selber zu entdecken. Viel Spaß bei uns!“

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Schnitzenbaumer.

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr – endlich Sommer!

Wenn in Schliersee das Strandbad in die Saison startet, ist das ein untrügliches Zeichen für den tatsächlichen Sommeranfang. Endlich können wir den See wieder in vollen Zügen genießen. Urlaubsfeeling. Einen Cappuccino am Nachmittag auf der Terrasse, einfach die Seele baumeln lassen.

Die frechen Sprüche von Lutz, gefolgt von einem lauten „Salat Pute NEU!“, das über den ganzen See hallt. Wer hat das nicht vermisst?

Am Tisch neben mir freut man sich nach dem langen Winter, wieder aufeinanderzutreffen, die Spareribs schmecken wunderbar. Das schon macht Sommerfeeling in Schliersee. Auch wenn die Temperaturen noch nicht ganz zum Baden einladen, gibt es mediterranes Flair jetzt wieder direkt bei uns zu Hause am Schliersee. Die Terrasse ist eröffnet – dieses Jahr sogar mit 50 weiteren Plätzen direkt neben der Lounge am See.
Der sommerliche Wind zaubert kleine Wellen auf die Seeoberfläche. Malerisch ringsum die bewaldeten Schlierseer Berge. Kristallklar und erfrischend lädt das Wasser zum Baden ein. Abtauchen. Eintauchen.

Mit allen Sinnen bei uns in Schliersee den Sommer genießen!

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee