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Schlierseer Frühstück (fast) bis ans Bett

Die SLYRS Caffee & Lunchery in Neuhaus ist bekannt für das perfekte Frühstück auf der Sonnenterrasse mit traumhaftem Bergblick. Momentan ist der Genuss auf der Café-Terrasse leider nicht möglich. Doch auch im Lockdown ist die SLYRS Caffee & Lunchery für dich da. Wenn du magst, liefern sie dir das Frühstück am Wochenende sogar fast bis ans Bett ‒ aktuell im Raum Schliersee, Hausham und Fischbachau. Natürlich kannst du dir dein Frühstück auch abholen.

 

 

Reden ist SILBER ‒ Frühstücken ist GOLD

Schau einfach auf das Angebot unter https://slyrs.com/caffeeundlunchery/to-go/ und suche dir dein Lieblingsfrühstück aus. Zusätzlich zu den verschiedenen Frühstücksboxen kannst du auch aus einem Angebot aus Bageln, Vingschgerln und anderen Snacks wählen. In der SLYRS Caffee & Lunchery warten selbst gebackene Kuchen zum Mitnehmen in der Vitrine auf dich.

Mein Tipp: Besonders gut hat mir der frisch gepresste Granatapfelsaft geschmeckt. Wenn du dir dein Frühstück selbst abholst, kannst du auch eine Runde durch den Laden der SLYRS Whiskey Destillerie drehen. Der hat täglich geöffnet. Du kannst selbstverständlich auch Produkte aus dem ganzen SLYRS-Sortiment zu deiner Bestellung hinzufügen und dir liefern lassen.

 

Regionale Produkte – nachhaltig verpackt

Um dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sind die Frühstücksboxen und „To-go“-Kaffeebecher mit ausgewählten Sprüchen beklebt. Zusätzlich erhältst du zu jeder Lieferung eine liebevoll handgeschriebene Karte. Denn das „SLYRS Caffee & Lunchery“-Team vermisst dich! Nachhaltigkeit ist wichtig. Durch die Frühstücksboxen entsteht mehr Müll. Deshalb war es dem Team der SLYRS Caffee & Lunchery ein Anliegen, eine Alternative zu Plastik zu finden. Fast alle Teile der Frühstücksboxen sind kompostierbar. Regionalität wird bei SLYRS immer großgeschrieben. Denn: „Regional schmeckt am besten!“ Das Sortiment enthält Produkte aus der benachbarten Genussschmelzerei Essendorfer, Brot und Semmeln vom Bäcker vor Ort, regionale Käsesorten und natürlich Leckereien aus dem umfangreichen SLYRS-Programm. Kennst du die Fruchtaufstriche mit Whiskey, den SLYRS-Whiskyspeck oder die BBQ-RYE-Whisky-Sauce?

 

 

Der Osterhase kommt auch zu SLYRS nach Neuhaus: An Ostern kannst du dich auf besondere Frühstücksboxen freuen. Lass dich überraschen!

 

Abholung: Donnerstag & Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr und Samstag & Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr

 

Lieferung: Samstag & Sonntag von 9:00 bis 12:00 Uhr

 

 

SLYRS Caffee & Lunchery

Bayrischzeller Straße 13

83727 Neuhaus/Schliersee

Tel.: 08026/922 89 20

 

Anreise mit dem Auto

Anfahrt Schliersee am See vorbei zum Ortsteil Neuhaus über die Bahnlinie, am Ende des Ortsteils Neuhaus links.

 

Anreise mit der BRB

Am Bahnhof Fischhausen/Neuhaus aussteigen und der Bayrischzeller Straße etwa 1 km bergab folgen.

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Nachhaltig schenken – mit Arktis-Expertin Birgit Lutz aus Schliersee

Was macht ein Geschenk nachhaltig wertvoll: Dass es Freude bereitet? – Definitiv! Dass es von Herzen kommt? – Absolut! Für Autorin und Arktis-Expertin Birgit Lutz bedeutet nachhaltiges Schenken zum Weihnachtsfest aber mehr als das: Die Wahl-Schlierseerin hat für uns einen Gabentisch gedeckt, der auf regionale Produkte und Angebote setzt, auf nachhaltige Materialien und auf handgemachte Geschenke.

 

 

„Ich wohne in Schliersee und bin sehr viel in der Arktis unterwegs, wo ich auch ein Plastikforschungsprojekt für das Alfred-Wegner-Institut begleite“, sagt Birgit Lutz. „Ich war oft ziemlich traurig, als ich gesehen habe, wie viel Plastikverpackung wir gerade dieses Jahr wieder verbrauchen.“ Was tun? Für das Schliersee Magazin hat Birgit Lutz darüber nachgedacht, wie wir gerade zu Weihnachten mit Bedacht schenken können.

 

Regional, selbst gemacht, aus guten Materialien

 

Drei Punkte sind der Vortragsrednerin und Expeditionsleiterin dabei wichtig: „Ich finde es super, Produkte aus der Region zu kaufen, damit wir unsere lokalen Läden unterstützen“, sagt sie. „Ich achte auf gute, langlebige Materialien – und versuche, Plastik zu vermeiden. Und: Ich empfehle immer, etwas Selbstgemachtes zu verschenken. Denn damit verschenkt ihr schließlich eure Zeit – was gibt es Wertvolleres?“

 

Hier kommen Birgit Lutz‘ Tipps für den nachhaltigen Gabentisch:

 

 

#1 Semmel- und Brotsackerl zum Wiederbefüllen

 

„Meine Mama hat mir ein Semmel- und ein Brotsackerl selbst genäht und mit so schönen Schriftzügen bestickt. Wenn ich damit morgens zur Bäckerei Zanger komme, freuen die sich richtig, dass ich keine Papiertüte brauche. Mittlerweile denke ich fast immer dran, dass ich die Sackerl mitnehme. Und ich find’s auch einfach schön, denn ich hab immer was von meiner Mama dabei.“

 

 

#2 Selbst genähte Picknickdecken und Servietten

 

„Servietten für den Biergarten, kleine Platzdeckerl oder auch eine Picknickdecke für den nächsten Sommer am See. Auch wenn man kein Nähmeister ist: Quadratische Formen sind ja wirklich einfach zu nähen. Und mit dem „valiebt“ gibt‘s bei uns in Schliersee einen richtig schönen Stoffladen, in dem es sich lohnt, zu stöbern.“

 

 

#3 Stofftaschentücher mit Monogramm

 

„Taschentücher mit Monogramm drauf – die besitze ich in vielen verschiedenen Farben. Selbst genäht und bestickt von meiner Mama. Die sind sehr nachhaltig, weil man plastikverpackte Zellstofftaschentücher dadurch vermeidet. Plus: So ein Stofftuch mit Monogramm ist auch ein schönes Geschenk für Herren. Mein Tipp: Auch hier könnt ihr euch von der tollen Auswahl in unserem Schlierseer Stoffladen „valiebt“ inspirieren lassen.“

 

 

#4 Spüllappen aus Baumwolle

 

„Bei einem Wegwerf-Spüllappen aus Plastik gelangen bei jedem Spülen Plastikfasern ins Abwasser. Und irgendwann landet der ganze Spüllappen auch wieder im Müll. In meiner Küche nutze ich gestrickte oder gehäkelte Spüllappen. Zusammen mit einer Holzbürste. Die Besten sind die ganz dünnen, zum Beispiel aus einer Babybaumwolle von Schachenmayr. Die Baumwoll-Spüllappen lassen sich bei 60 Grad waschen – und sind danach wieder einsatzbereit.“

 

 

#5 Wachstücher statt Frischhaltefolie

 

„Seitdem ich meine Baumwollwachstücher habe, spare ich Unmengen an Frischhalte- oder Alufolie ein. Die Tücher gibt’s in allen möglichen Größen, Farben und Formen – und man kann wirklich sehr viel darin einwickeln. Oder sie zum Abdecken von Schalen nutzen. Super für die Brotzeit unterwegs sind kleine Sackerl aus Bienenwachstuch. Sie lassen sich immer wieder verwenden und ganz einfach sauber machen – mit einem feuchten Tuch.“

 

 

#6 Gutscheine aus der Region …

 

… für Genießer

 

„Bislang galten Gutscheine an Weihnachten als Verlegenheitsgeschenk, wenn einem wirklich gar nichts mehr eingefallen ist. Dieses Jahr finde ich das überhaupt nicht. Wann, wenn nicht dieses Jahr, ist ein Gutschein wirklich eine gute Idee, um lokale Unternehmungen zu unterstützen? Zum Beispiel mit einem Gastronomiegutschein, wie hier von der Bar Schliersee: Wenn die Restaurants und Bars wieder aufmachen dürfen, ist es doch toll, gleich mal zum Essen zu gehen!“

 

… für Gesundheitsbewusste

 

„Super für alle Homeoffice-Geplagten: Wenn die Fitnessstudios wieder offen haben, ist es Zeit, etwas für den Rücken und für die eigene Gesundheit zu tun. Das medius Schliersee hat auch in diesem Jahr schöne Gutscheinideen – inklusive Personal Training.“

 

… für Bergfexe

 

„Ein tolles Geschenk für einen passionierten Tourengeher oder jemanden, der viel in der Natur unterwegs ist: eine Fördermitgliedschaft bei der Schlierseer Bergwacht. Das macht ab 25 Euro pro Jahr Sinn, nach oben hin seid ihr natürlich unbegrenzt. Und ich glaube, unsere Bergwachtler können das sehr gut gebrauchen mit dem Winter, der jetzt kommt.“

 

 

#7 Skisocken aus zertifizierter Merino-Wolle

 

„Wir haben viele tolle Sportläden in Schliersee. Für die Skifahrer unter uns sind Merino-Wollsocken ein tolles Geschenk. Wichtig bei Merino ist, dass die Schafe gut gehalten werden. Von Smartino weiß ich zum Beispiel, dass sie darauf achten, viel zertifizierte Merino-Wolle zu wählen.“

 

 

#8 Gipfelgwands Herzerl mit Herz

 

„Corinna Hofmann von Gipfelgwand Schliersee fertigt unter anderem Schals aus zertifiziertem Bioleinen. Aus den Stoffresten ist in Kooperation mit den Caritas Wendelstein Werkstätten ein wunderschönes Recyclingprodukt entstanden: die Stoffherzerl. Super zum Dranhängen an ein Geschenk. Für die Nachbarin oder andere liebe Menschen. Besonders toll: 2 Euro des Verkaufserlöses werden an die Miesbacher Tafel gespendet.“

 

 

#9 Kunst aus Krickerl

 

„Cornelia Heinzel-Lichtwark vom Atelier am Schliersee fertigt ganz tolle Kunstwerke. Aus einem Krickerl ist zum Beispiel ein Tänzer aus der Installation „Bayrisches Rundfunkballett“ entstanden. Das klassische Geweih mal ganz anders interpretiert – ich finde die super!“

 

Wir wünschen euch viel Freude beim Schenken und Beschenktwerden!

 

Mehr über Birgit Lutz und ihre Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website unter http://www.birgit-lutz.de

 

 

>> Die Bücher der Schlierseer Autorin über ihre Expeditionen in der Arktis und quer durch Grönland sind in der Bücheroase Schliersee (http://buecheroase-schliersee.de) oder im HoamatGfui Schliersee (https://www.hoamatgfui.de/de) erhältlich. 

 

>> Anbieter auf einen Klick: 

 

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.

 

 

 

Aus der Schlierseer Kräuterküche

Nachfolgend zeige ich euch fünf wertvolle Tipps für die Gesundheit.

 

 

1 Hustensaft selber machen aus dem Schwarzen Rettich

Schwarzer Rettich sollte in keinem Bauerngarten fehlen, denn er schmeckt gut und ist für die Krankheitsvorbeuge im Winter ein hervorragendes Mittel.

Ich nehme eine große Kugel Schwarzen Rettich, schneide den oberen Strunk ab und höhle ihn ein wenig aus. Unten auch kurz abschneiden und ein kleines Loch einschneiden. Nun wird der ausgehöhlte Schwarze Rettich auf ein Glas in der Küche gestellt und mit gutem naturbelassenen Zucker aufgefüllt. Über Nacht stehen lassen.

Wer will, kann beobachten, wie nach kurzer Zeit der Sirup aus dem Rettich in das Glas tropft. Er schmeckt sehr fein und hilft uns ganz unkompliziert als Vorbeugemaßnahme zur Stärkung unseres Immunsystems ‒ und natürlich gegen Husten.

 

2 Meerrettich

Wenn ich merke, dass der Hals zu kratzen anfängt, esse ich mit Genuss meinen Sahnemeerrettich. Das Senfölglykosid entzieht den Viren und Bakterien den Nährboden, und sie haben keine Chance mehr, sich zu vermehren. Wichtig dabei ist, den Meerrettich gleich beim ersten Kratzen zu genießen, um Erkältungen keine Chance  zu bieten.

 

3 Lärchenpechbalsam

Mein Vater war für sein Leben gern im Wald unterwegs und hat uns immer am Abend ein schönes Holzscheit mit Harz mitgebracht. Auch heute noch erinnere ich mich sehr gerne an diesen wohligen Duft. So hat Vater intuitiv für unsere Gesundheit gesorgt. Auch heute verwende ich sehr gerne dieses Harzige zum Räuchern von Räumen, und das Lärchenpech ist ein wunderbarer Helfer für meine Pechsalbe. Hierbei handelt es sich um eine Zugsalbe für Brust und Rücken sowie die Nebenhöhlen. Die Harzsalbe verwende ich sehr gerne auch für die Füße, wenn sie mal überlastet sind, und sie hilft auch Menschen, die immer kalte Füße haben. Das Lärchenpech regt die Durchblutung an, und es wird sofort warm.

Wer mehr über die Geschichte und Anwendung von Lärchenpechbalsam erfahren möchte, kann gerne am Hennererhof ein Intensiv-Heilkräuterseminar besuchen.

 

 

4 Ausgewogene gesunde Ernährung aus der Region

Momentan sind die Herbst- und Wintergemüse eine ganz besondere vielseitige Köstlichkeit.

Suppenzeit ist für mich eigentlich das ganze Jahr, aber jetzt genießen wir ganz besonders unseren Hühnereintopf. Er schmeckt gut und hilft uns gleichzeitig, unser Immunsystem zu stärken.

Mit meinen eingelagerten Äpfeln kann ich köstliche Desserts und Kuchen zaubern. Ich liebe Apfelkuchen in vielen verschiedenen Varianten.

Die Schlierseer Region hat so viel zu bieten.

 

5 Ein täglicher Spaziergang ‒ bei jedem Wetter

Täglich mindestens einmal an die frische Luft, egal, wie das Wetter ist

Viel Wasser trinken, ca. 2‒3 Liter pro Tag (nicht dazugerechnet: Kaffee, Tee)

Sich regelmäßig Pausen gönnen, auch wenn es nur 5‒10 Min sind

 

 

„Tu deinem Körper was Gutes und die Seele hat Lust darin zu wohnen.“ (Teresa von Avila)

 

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Alperie – der Alpenbiergarten in Neuhaus

Junge Idee und junges Team

Entstanden ist die „Alperie“ aus einer Idee während der Corona-Zeit, einen Pop-up-Biergarten auf der Fläche neben dem ehemaligen Restaurant „Sachs“ einzurichten. „Da sich das Restaurant ebenfalls im Familienbesitz befindet, hat es sich angeboten, das mit einzubauen“, sagt Sebastian. Schließlich regnet es auch in Schliersee hin und wieder. In den letzten acht Wochen hat das Betreiberteam mit Nici, Sebastian, Fabian und Marco ein Konzept erarbeitet. Die Alperie ist ein Restaurant mit Saal, gemütlicher Galerie mit Bar und Gastgarten direkt am Haus. Zusätzlich entstehen der weitläufige Alpenbiergarten mit Blick auf Jägerkamp und Brecherspitz, der sich an die Topografie der Landschaft anpasst, die Eventfläche „Alpinium“ und der kleine Schliersee mit Insel. In dem kleinen See werden bald auch „Little-Schliersee-Forellen“ schwimmen.

 

 

„Aus dem Ort und für den Ort“

Gekocht wird frisch und regional unter der Leitung von Küchenchef Jan. „Bioqualität und Regionalität sind uns wichtig“, unterstreicht der Küchenchef. „Nach dem Motto von Monaco bis Neuhaus sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. “Unsere Speisekarte wird lebendig sein“, sagt Sebastian. Du kannst etwa Fische von der Fischerei Schliersee probieren, und auch fast alle anderen Produkte kommen aus der Region. Avocados oder Thunfisch sucht man vergebens auf der Karte. „Auch die Getränkekarte haben wir entsprechend angepasst“, sagt Marco. So findest du beispielsweise das Bier von Markus Wasmeier, dessen Museum ja in direkter Nachbarschaft liegt, oder „The Duke Gin“ aus München auf der abwechslungsreichen Getränkekarte.

Ziel: Einen schönen Platz schaffen

Besonders stolz ist das Alperie-Team auf den Alpengarten mit seinen vielen „Sitznischen“, in denen du bald Platz nehmen und dich verwöhnen lassen kannst. Die Eröffnung wird im Juli sein. Da sitzt du praktisch mittendrin im Kräutergarten. „Ich finde es schade, dass das Wissen über heimische Kräuter mehr und mehr verloren geht“, sagt Kräuterpädagoge Sebastian. Deshalb werden in der Alperie auch immer wieder Schwerpunkte auf bestimmte Kräuter oder heimische Pflanzen gesetzt. Zu Beginn ist das der Holunder. Die Fotografin Cordula Flegel stellt aus diesem Anlass vier Holunder-Bilder in der Galerie mit Bar aus. Dies soll in Zukunft eine Plattform für lokale Künstler oder Produzenten werden. Die grüngestrichene Wand bietet eine „lebendige Fläche“ für kreative Projekte.

 

 

Die Alperie an sich ist auch lebendig, ebenfalls ein kreatives Projekt und wird sich mit jedem Tag weiterentwickeln. Du darfst gespannt sein.

 

Alperie

https://alperie.de/

Neuhauser Straße 45

83727 Schliersee

geöffnet Mo. – So.: 12:00 – 23:00 Uhr

+49 8026 78097 50

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

Kia ora – herzlich willkommen auf dem Campingplatz in Schliersee

„Kia ora“ ist eine der traditionellen Begrüßungen der Māori aus Neuseeland und zugleich das Motto der neuen Campingplatzbetreiber Mark Linke und Christian Bremm in Schliersee. Wörtlich bedeutet „Kia ora“ in etwa „Mögest du gesund sein” oder “Möge es dir gutgehen“.

Genau das wünschen sich Mark und Christian. Sie wollen einen echten Wohlfühlort am Schliersee erschaffen. Gleich als ich den Campingplatz betrete, bin ich in Urlaubsstimmung. Für mich als leidenschaftliche Camperin ist ein Campingplatz grundsätzlich gleichbedeutend mit Urlaub und Erholung. Aber auf dem Schlierseer Campingplatz ist es besonders schön. Mark und Christian haben ihn in den vergangenen Monaten liebevoll hergerichtet.

 

 

Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr

„If you‘re not barefoot, you’re overdressed“ steht auf einem bunten Holzschild. Mark lacht und schaut auf meine Füße. Ich freue mich, dass ich mit meinen Flip-Flops ganz gut hierher passe. Auf dem Campingplatz in Schliersee ist jeder willkommen: vom Camper, über den Urlauberbis hin zum Wanderer und natürlich auch alle Einheimischen, die eine Auszeit am See nehmen wollen. Die Bulli-Beach-Bar direkt am Ufer des Sees ist täglich von etwa 14:00 bis 22:00 Uhr geöffnet – der Kiosk bereits ab 8:00 Uhr. Dort bekommst du sogar Frühstück mit frischen Semmeln, Brezen oder Müsli. Für alle Camper gibt es einen praktischen Brötchenservice. Am See lockt die sonnige Liegewiese zum Entspannen. „Mit einem Drink im Liegestuhl neben der Bulli-Beach-Bar das Treiben auf dem See beobachten – gibt es etwas Schöneres?“, fragt mich Mark, der sich hier sichtlich wohlfühlt. Nach vielen Jahren, die er mit seiner Firma Bulli-Events durch die Gegend getingelt ist, freut rt sich, jetzt hier „sesshaft“ geworden zu sein. Für Christian ist es besonders wichtig, dass jeder hier so sein darf, wie er möchte. „Wir wollen einfach einen Ort schaffen, an dem wir auch selbst gerne sind“, sagt er. Nach kurzer Zeit merke ich schon: Dies soll eine Anlaufstelle werden, wo sich tatsächlich jeder wohlfühlen kann. Die Stellplätze vorne am See mit eigenem Seezugang sind gigantisch. Der Blick auf Schliersee mit der Sixtus-Kirche und zugleich hinüber zur Insel sowie auf die Brecherspitz ist einmalig. Am liebsten würde ich gleich nach Hause fahren und mein Zelt holen.

 

Regional verankert

Neben der neugestalteten Rezeption an der Einfahrt befindet sich der Kiosk mit einer neuen Holzterrasse. Hier kannst du dich mit Burgern und Fischsemmeln verwöhnen lassen. „Wir beziehen viele unserer Lebensmittel regional“, sagt Mark. Die Backwaren kommen von der Bäckerei Gritscher in Neuhaus, die Nudeln vom Hennererhof gleich um die Ecke, die Saiblinge von der Fischerei in Schliersee und der Kaffee aus der Siebträgermaschine von Rafaels. Ein rundes Konzept.

Hier kannst du dich tatsächlich wohlfühlen. Ich campe normalerweise am liebsten in Kanada und Norwegen, aber der Besuch auf dem Campingplatz in Schliersee hat Lust gemacht auf mehr – sogar für mich. Einen Urlaub dahoam? Oh ja bitte!

 

Fakten: Am nordwestlichen Seeufer des Schliersees | 60 Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen | 20 Zeltplätze | Kiosk | Brötchenservice | Bulli-Beach-Bar | Stromversorgung | Renovierte Sanitäranlagen | Moderne Entsorgungsstation | SUP-Verleih

 

 

Camping-Schliersee

Mark Linke und Christian Bremm
Westerbergstraße 27
83727 Schliersee

Mail: info@camping-schliersee.de

Tel.: +49 (0) 8026 9298998

https://www.camping-schliersee.de/

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Schliersee: Zeitlang „noch da guadn oidn Zeit“ ‒ NEUERÖFFNUNG

Ender Sarbalkan betreibt sein Mode-Label Zeitlang bereits seit 2018 in Schliersee. Bisher verkaufte er seine T-Shirts, Hoodies und Accessoires online sowie auf Festen und Märkten. Vielleicht hast du ihn letztes Jahr auf dem Seefest gesehen? Ab sofort findest du ihn auch im Bulli-Laden in Schliersee. Enders Mode ist inspiriert von der Schönheit unserer Landschaft mit frischen und bunten Farben. Hol dir den Schlierseer Frühling nach Hause!

 

 

Die gute alte Zeit

Schöne Erinnerungen sind in der momentanen Situation besonders wichtig. Der Name seines Schlierseer Mode-Labels Zeitlang ‒ „noch da guadn oidn Zeit“ ‒ soll an erfreuliche vergangene Momente erinnern und diese ins Gedächtnis zurückholen. „Unsere Generation hat die Chance, die Welt zu verändern. Mit der Kraft der schönen Erinnerungen in unseren Herzen ist dies möglich“, sagt Ender voller Zuversicht.

Neueröffnung im „Bulli-Laden“ in Schliersee am 2. Mai 2020

Hoffnungsvoll ist er auch mit seinem neuen Laden, auch wenn die Situation gerade nicht einfach ist. Die geplante feierliche Eröffnung möchte er zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Er ist erst mal jeden Samstag von 9‒14:00 Uhr im Bulli-Laden neben der Kirche für dich da. Die Öffnungszeiten sind noch nicht endgültig. Du kannst dich aktuell auf Facebook informieren: https://www.facebook.com/zeitlangschliersee Ein persönlicher Besuch im Laden lohnt sich auf jeden Fall – zum Stöbern und auf einen netten Ratsch.

Bitte derzeit nur mit Maske.

Tipp: Wer nicht in Schliersee wohnt oder momentan lieber zu Hause bleibt, kann sich alle Zeitlang-Artikel bequem nach Hause bestellen. Klick dich in den Online Shop: https://zeitlang-schliersee.de

Zeitlang-Produkte werden nachhaltig produziert. Die Stoffe in Bio-Qualität sind fair gehandelt. Beflockt und bedruckt wird regional.

 

 

Zeitlang

Seestraße 6A

83727 Schliersee

Tel.: 08026/3873044

www.zeitlang-schliersee.de

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Heimatnudeln: “pfiffig und lokal”, ein Stück Heimat in Schliersee

NEU am Schlierseer Bahnhof – “pfiffig und lokal” – ist eure neue Anlaufstelle für frische, hausgemachte Nudeln, Käse, Südtiroler Spezialitäten, Geschenke und Kaffee. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Bioladens im Bahnhofsgebäude (Bahnhofstraße 10 – gegenüber vom Café Jennerwein) haben Quirin Strillinger und sein Team liebevoll in ein Genussparadies verwandelt.

 

 

Heimatnudeln ist hier das Hauptthema. Ihr könnt sogar zuschauen, wie die „Nudel-Queen“ Anni die hausgemachten Nudeln direkt vor Ort im Laden herstellt. Quirin hat bereits 20 Sorten im Angebot. Verschiedenste Geschmacksrichtungen warten auf euch. Die Nudeln werden ausschließlich aus natürlichen Zutaten hergestellt. Den Weizengries bezieht er von der Leitzachmühle, die Eier kommen aus der Region und die Bio-Gewürze von Herbaria. Momentan experimentiert Quirin sogar an Schokonudeln, um auch das süße Segment zu erobern. Natürlich könnt ihr die Nudeln in verschiedenen Variationen im Laden probieren. Neben diesen warmen Nudelgerichten und Leberkäse von der Metzgerei Killer hat Quirin auch Nudelsalate und Antipasti im Programm. Die große Käseauswahl kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser und der Naturkäserei Tegernsee und die Südtiroler Spezialitäten bezieht Quirin direkt von verschiedenen Bauern in Südtirol. Auch wenn ihr auf der Suche nach einem Geschenk oder einem Mitbringsel aus Schliersee seid, werdet ihr im neuen „pfiffig und lokal“ fündig. Die Heimatnudeln könnt ihr in einer schönen Verpackung, auf Wunsch auch personalisiert, mit nach Hause nehmen. In Kombination mit Lantenhammer Schnaps und / oder Bio-Gewürzen von Herbaria kann so ein wunderbarer regionaler Geschenkkorb entstehen.

TIPP: Der Cappuccino aus der Siebträgermaschine schmeckt ausgezeichnet. Tatsächlich einer meiner Favoriten in Schliersee.

 

 

AKTION: Unterstützung für TSV Schliersee

Bei einem Coffee-to-go im „pfiffig und lokal“ gehen 50 Cent, die für den Mitnahme-Becher berechnet werden, direkt an unseren TSV Schliersee, der immer noch Geld für das neue Vereinsheim benötigt. Vorstand Hubert Strobl war schon am Eröffnungstag vor Ort, um den Kaffee zu probieren. „Ich hoffe, dass viele Leute einen Kaffee trinken!“, sagte Hubert.

Quirin freut sich besonders über die herzliche Art, mit der er in Schliersee empfangen wurde. „Auf diese Weise möchte ich ein bisserl was zurückgeben“, sagte er. Ein „Tag der offenen Tür“, mit Reinerlös für den TSV Schliersee, ist auch geplant.

 

pfiffig und lokal
Quirin Strillinger
Bahnhofsstraße 10
83727 Schliersee

Tel.: 0171/8119486

 

Öffnungszeiten
Mo. -Fr.:  9:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 9:00 – 14:00 Uhr

https://www.facebook.com/Heimatnudel/

 

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Essendorfer ‒ vom kleinen Schliersee über den Großen Teich nach Amerika

Amerikaner besuchen Essendorfer in Neuhaus

 

 

Vor Kurzem haben 20 Farmer aus Amerika Andi Essendorfer in seiner Firma in Neuhaus besucht. Viele von ihnen haben zu Hause in Amerika einen Hofladen, und einige von ihnen verkaufen dort sogar bereits Essendorfer Produkte. Andi öffnete für seine Gäste aus dem Ausland seine Küche in Neuhaus und kochte zusammen mit ihnen Marmelade. Denn auch in Amerika geht der Trend zu Regionalität, erzählt mir Andi.

Auch für Andi ging es wieder einmal nach Amerika

 

 

Bei seinem Besuch in Amerika vor ein paar Wochen hat er dann einige dieser Farmer besucht, wie etwa Bruce auf seiner Pumpkin-Erlebnis-Farm The Great Pumpkin Patch in Illinois. In dem von Neuhaus etwa 7.500 Kilometer entfernten Hofladen wird es in Zukunft auch Essendorfer Gläschen geben. Andi besichtigte die Farm, genoss die Gastfreundschaft und knüpfte neue Kontakte. Er hatte sogar die Möglichkeit, die Farm von „Amish People“ zu besuchen und zu sehen, wie sie ihre Feldarbeit verrichten. Viele der Amish People leben in einer „anderen Welt“ und lehnen moderne Errungenschaften ab. Aber auch dort wurde Andi liebevoll aufgenommen. „Ein sehr inspirierendes Erlebnis“, sagt Andi.

In Chicago auf der NRA-Show

 

 

Nachdem Andi Essendorfer mehrere Farmer besucht hatte, ging es für ihn weiter nach Chicago auf die „NRA-Show“ (National Restaurant Association-Show) ‒ eine der größten ihrer Art mit mehr als 43.000 Besuchern jedes Jahr. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, um in den Exportmarkt einzusteigen, sich zu präsentieren und die globale Reichweite der eigenen Marke zu erhöhen. Ebendiese Messe war es auch gewesen, die Andi Essendorfer 2016 mit seinen Produkten das erste Mal nach Amerika geführt hatte. „Im November 2016 wurde ich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium auf die NRA-Show in Chicago geschickt, um das Land Bayern zu vertreten.“ Damals zögerte er erst, heute ist er froh, dass er diesen Schritt über den Großen Teich gewagt hat. Man findet dort die neuesten Food-Trends aus mehr als hundert Ländern. „Man trifft hier große Hotelbesitzer aus Dubai genauso wie Food-Entscheider von Facebook oder der U.S. Army – alles eine hochinteressante Kundschaft“, erzählt er mir ‒ und wie begeistert die Kunden waren. Hier ein Beispiel: https://www.instagram.com/p/Bxs_lTWB0Ew/?utm_source=ig_web_copy_link

 

Auch Maine an der Atlantikküste ist ein Ziel seiner Reise

Nach dem Messetrubel in Chicago fuhr Andi Essendorfer weiter nach Maine zu einem seiner größten Kunden in Amerika. „Wir haben auch ein bisschen private Zeit miteinander verbracht, damit wir uns besser kennenlernen konnten“, sagt Andi. Die Supermarktkette Roche Bros hat 20 Filialen rund um Boston und verkauft ausschließlich Qualitätsprodukte, wie eben Essendorfer.

Man findet Andis Gläschen aber inzwischen auch in Geschäften in New York, San Francisco sowie bei uns im Taubensteingipfelstüberl. Es ist schön, zu sehen, wie er die Liebe zu seiner Heimat Schliersee, verpackt in kleine Gläschen, in die Welt trägt. „Ich habe mich auf die Reise gemacht ‒ und diese Offenheit und Neugierde machen uns auch aus!“, erklärt Andi Essendorfer zufrieden.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Wos Guads ausm Schlierseer Paradies und dem Miesbacher Oberland

Heimat erleben mit allen Sinnen im Schlierseer Paradies ‒ was will man mehr. Urlauber oder Einheimische, die sich ganz bewusst regional und saisonal ernähren möchten, finden hier alles, was sie sich wünschen. Wir vom Schliersee Magazin freuen uns sehr, diese sehr hochwertige Zusammenfassung unter der Leitung von Ökomodell-Regions-Managerin Marika Pirchheim in den Händen halten zu dürfen und natürlich herzlich gerne an alle Interessierten weiterzureichen.

Auch die Schlierseer sind sehr gut vertreten.

Unsere Gäste vom Hennererhof (Seite 32) lieben es, an einem zentralen Punkt gleich mehrere Schmankerl der in dem Einkaufsführer gelisteten Betriebe bei uns zu finden, zum Beispiel Biokäse vom Obermooser aus Irschenberg (Seite 10) (mit Familie Grundbacher verbindet uns schon eine 14-jährige Zusammenarbeit, wir waren die Pioniere vor 20 Jahren, die in der Direktvermarktung im Landkreis Miesbach anfingen), die guten Wurstprodukte und Fleisch aus der Metzgerei Killer aus Wall (Seite 18) (der Lehrbetrieb unseres Juniorchefs), aus der Leitzachmühle (Seite 41) stammen unser Hennafuada für unsere Henna sowie der Dinkeldunst für unsere Schlierseer Nudeln, das Mehl für die Kuchen und das Bauernbrot sowie die Frühstückssemmeln für unsere Ferienwohnungsgäste kommen vom Bäcker Zanger (Seite 42).

Die Werteproduzenten auf Seite 52 und 53 sind größtenteils auch aus dem Schlierseer Paradies:  Slyrs ‒ feinster bayerischer Whisky, Lantenhammer Destillerie ‒ die Traditionsmanufaktur, Markus Wasmeier Freilichtmuseum ‒ Landleben, wie es einst war, Essendorfer Genusschmelzerei ‒ feinste Pestos & Brotaufstriche.

Unser Café/Restaurant Glückseelig in Schliersee bietet vegetarische und vegane Speisen an.

Müller in der Mühl mit Eier aus Freilandhaltung

Für die nächste Auflage bereits in Warteschleife ist unsere sehr gute „Schlierseer Fischerei“ ‒ die jungen Fischer betreiben ihren neuen Fischladen mit Herzblut und Liebe zum Detail.

 

„Wos Guads ausm Miesbacher Oberland“ ‒ ein sehr treffender schöner Titel für das wertvolle Büchlein.

  • Der erste Einkaufsführer zeigt Verbrauchern Erzeuger aus dem Landkreis Miesbach, deren Produkte und wo sie zu finden sind.
  • Über 80 regionale Hersteller, Landwirte und Verarbeiter sind hier verzeichnet.
  • „Wos Guads ausm Miesbacher Oberland“ ist der erste regionale Einkaufsführer der Öko-Modellregion.

Die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland will Verbrauchern die Suche nach ökologisch hergestellten und regionalen Lebensmitteln erleichtern:

Im Einkaufsführer „Wos Guads ausm Miesbacher Oberland“ stellt der Gemeindeverbund direktvermarktende Betriebe, Bio-Märkte, Hofcafés und vieles mehr aus dem Landkreis Miesbach vor. Beim Blättern können Einheimische und Besucher nicht nur leckere Schmankerl entdecken, sondern auch mehr über die Menschen erfahren, die sich schon lange für das Echte und Kostbare einsetzen.

Marika Pirchheim (ehemals Kinshofer), Managerin der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland, erklärt: „Seit wir Öko-Modellregion sind, ist die Nachfrage nach Informationen zu regionalen und Bio-Lebensmitteln stark gestiegen. Dabei fiel auf, dass sowohl Landkreis-Bürger als auch Touristen nicht wissen, wo sie regional und direkt beim Erzeuger einkaufen können.

In dem 68-seitigen Büchlein erfahren Verbraucher und Genießer, was es in unserer Hoamat so gibt.

Gut ist, was drin ist.

In 19 Schwerpunkten teilt der Einkaufsführer die Betriebe in Kategorien ein: Diese lauten unter anderem: Milch & Käse, Handwerkliche Metzgereien, Wild, Eier & Suppenhühner, Bier, Honig oder Kräuter. Dabei wird jede Kategorie mit einem einleitenden Text beschrieben und erklärt, was genau darin zu finden ist.

Besondere Hingucker sind die liebevoll illustrierten Karten, auf denen die Hofläden, Milchtankstellen und Lebensmittelautomaten mit kleinen Symbolen vermerkt sind.

Jeder Eintrag enthält eine individuelle Beschreibung der Produkte und des Betriebes, der sie herstellt. Auch die Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten und die Adresse finden Einkäufer und Neugierige dort. Außergewöhnliche Angebote und Erzeuger handwerklich anspruchsvoller Lebensmittel finden ebenfalls ihren Platz in den umfangreicheren Spezialen. Dazu gehören beispielswiese die vier Milchtankstellen im Landkreis, an denen Rohmilch gezapft werden kann, die Wildtiervermarktung Weinzierl oder die Leitzachmühle, die zu den nur noch 200 verbleibenden Mühlen in Deutschland zählt.

 

Premiere für die regionale Vermarktung

Als erster Einkaufsführer der Öko-Modellregion Miesbach ist er nicht nur in Bezug auf den Inhalt bayernweit ein Exempel. „Wos Guads ausm Oberland“ ist kein einfacher Mitnehmartikel, sondern ein hochwertiges Büchlein mit einer beschränkten Auflage. Texte, Illustrationen, Fotografien und das Layout wurden von einheimischen Kreativen erstellt. Der Umschlag ist aus Gmund-Papier der Kollektion Gmund Bio Cycle entstanden.

„Es sollte ein Nachschlagewerk entstehen, das der Wertigkeit der Produkte und Erzeuger hier im Oberland entspricht. Und ich finde, das ist uns auch gelungen“, betont Marika Pirchheim. Sie übernahm die Chefredaktion und gab dem Einkaufsführer seinen klingenden Namen.

 

 

Wo bekommt man den Einkaufsführer?

Erhältlich ist der Einkaufsführer in den Betrieben, die darin erfasst sind, und in den Gemeinden sowie Tourist-Informationen der Modellregion-Gemeinden. Weil er Verbraucher für regionale und ökologisch hergestellte Lebensmittel begeistern und die Wertschätzung für Erzeuger sowie Hintergrundwissen vermitteln soll, wird der Einkaufsführer kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 

Angelika Prem Angelika Prem

Naturverliebte Schlierseerin, Kräuterpädagogin, Referentin und Seminarleiterin, Senior-Hennererwirtin, BBV Ortsbäuerin, liebt gutes regionales hausgemachtes Essen und entspannt beim Kuchen backen

 

 

 

Restaurant Seyfrieds in Schliersee: Verwöhnprogramm für Gaumen und Augen

Ein feiner Schrobenhausener Spargel. Eine gefüllte Hähnchenbrust mit Aprikose und Salbei. Dazu hausgemachte Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln. Serviert auf edlem Geschirr und in lichtdurchfluteten Räumlichkeiten. Im Seyfrieds – dem kulinarischen Neuzugang im Herzen von Schliersee – trifft Küchenkunst auf Tischkultur. Kommen Gaumen- und Augenschmaus an einem liebevoll gedeckten Tisch zusammen.

 

 

Restaurant trifft Pâtisserie

„Wenn ich dem Gast etwas Gutes gebe, kommt er mit etwas Gutem zurück.“ – Getreu diesem Motto haben Jannett und Florian Seyfried Mitte Mai das „Seyfrieds“ in der Schlierseer Bahnhofstraße eröffnet. Die gehobene Gastronomie vereint Restaurant und Pâtisserie unter einem Dach: Nachmittags gibt es eine Auswahl an hausgemachten Kuchen. Mittags und abends lockt Küchenchef Florian Seyfried mit Köstlichkeiten wie gebeiztem Lachs, im Rauch serviert, mit einem knackigen Rösti, frisch gebratenem Saiblingsfilet mit Blattspinat, Risotto und Weißweinschaum oder schonend geschmortem Ragout vom Bio-Kalb mit Shiitake-Pilzen, Pak Choi und Serviettenknödeln. Auf der Speisekarte stehen Gerichte aus saisonalen Zutaten, die der Küchenchef mit Liebe und Weile zubereitet.

 

Hausgemachte Saucen, Fonds und Brühen

„Das Gute braucht Zeit“, erklärt Florian Seyfried. Das fängt für den gelernten Koch schon bei den Grundlagen seiner Gerichte an. Ob Saucen, Brühen oder Fonds: „Die mache ich alle selbst, da kommt nichts aus der Tüte. Für meine Rinderbrühe lasse ich frisches Gemüse und Kalbsknochen zirka zwölf bis 16 Stunden köcheln.“ Und auch das Tomatenmark als Saucengrundlage wird für den harmonisch-würzigen Geschmack eigenhändig in der Pfanne angeröstet.

 

Sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze

Gelernt hat Florian Seyfried sein Handwerk in einer Klinik für traditionelle chinesische Medizin in Rosenheim: „Wir haben da viel mit alternativen Kochverfahren gearbeitet, weniger Röststoffen.“ Die bekömmliche, sorgfältige Zubereitung und besondere Gewürze beeinflussen seine Arbeit bis heute. Ob er denn viel Ingwer verwende? Der sei häufig Bestandteil seiner Gerichte, sagt Florian Seyfried und lacht: „Aber nur in ausgekochtem Zustand, sodass er gut verträglich ist.“

 

Zutaten aus der Region

Die Sorgfalt im Detail spiegelt sich auch in der Auswahl der Zutaten: „Bei Fleisch- und Milchprodukten ist uns Bioqualität wichtig“, sagt Service-Chefin Jannett Seyfried. Ihr Fleisch beziehen die Seyfrieds von der Bio-Metzgerei Juffinger aus Thiersee, der Käse kommt von der Bio-Hofkäserei Obermooser aus Irschenberg. Bei Fisch vertrauen die beiden Gastronomen der jüngst eröffneten Fischerei in Schliersee. Und das Walnussbrot kommt von der Bäckerei Zanger. Gemüse und Obst liefert Früchte Jähne. Und besondere Gewürze und Gewürzmischungen sind von Herbaria aus Fischbachau. „Wir setzen auf Regionalität, schließlich haben wir tolle Anbieter hier in der Gegend“, so Jannett Seyfried.

 

Bei der Renovierung selbst mit Hand angelegt

Ein halbes Jahr lang haben die Seyfrieds das historische Wirtshaus Wendelstein renoviert. Haben selbst mitangepackt, die Heizungsgitter mit der Wurzelbürste geschrubbt, alle Steckdosen und Fenstergriffe von Hand abgeschraubt und gereinigt und viel Zeit investiert, um die Fensterrahmen weiß zu streichen. Jetzt fällt schon am Eingang auf, wie sehr die blauen Glasmosaikfenster in der Tür strahlen, wie hell und wohnlich der ganze Raum wirkt.

 

Schön essen gehen heißt auch: schönes Ambiente

Jannett Seyfried hat die Inneneinrichtung stilsicher und behutsam modernisiert, neue Tische und Stühle ausgewählt, schönes Geschirr und Stoffservietten eingekauft und kleine Schieferplättchen für Butter und Brot bereitgestellt. „Uns haben die Räumlichkeiten von Anfang an total gefallen“, sagt die Chefin des Hauses. „Die zwei verschiedenen Ebenen: vorne die bodentiefen Fenster, die ein Wintergartengefühl erzeugen, hinten die holzvertäfelten Sitzecken im modernen Landhausstil.“ Schön essen zu gehen, habe schließlich auch viel mit einem schönen Ambiente zu tun, so Jannett Seyfried.

 

Seyfrieds heißt: „Wir stehen dafür mit unserem Namen.“

Dass sie ein Händchen für ihre Gäste hat, hat die gelernte Kosmetikerin in der gehobenen Hotellerie unter Beweis gestellt. Etwa im Hotel Fährhaus auf Sylt oder im Lanserhof Tegernsee – wo sie zuletzt als stellvertretende Leitung der Dermatologie tätig war. „Das Seyfrieds in einem Wort steht für: Leidenschaft“, sagt Jannett Seyfried. „Der Wunsch nach einem eigenen Restaurant war bei uns schon so lange da. Jetzt trägt es sogar unseren Namen. ,Seyfrieds‘ heißt für uns: Wir stehen voll dahinter, wir stehen mit unserem Namen dafür.“

 

Besondere Getränke zu hausgemachtem Kuchen

Auch am Nachmittag freuen sich die beiden auf Gäste. Schließlich steht Florian Seyfried schon vormittags in der Küche, um hausgemachte Kuchen zu backen. Dazu servieren die Seyfrieds Kaffee von Seeberger in Bioqualität und aus fairem Handel. „Jetzt im Sommer darf es aber auch mal ein kühler Eistee sein“, empfiehlt Küchenchef Florian Seyfried. „Der wird bei uns frisch zubereitet mit Saft, Sirup, Minze und Früchten.“ Eine weitere Spezialität des Hauses: der Matcha-Tee – traditionell aus Teepulver angerührt und mit Milch aufgegossen.

 

Neu im Seyfrieds: Sonntags-Brunch

Dass die beiden Gastronomen sich gerne etwas Neues einfallen lassen, beweisen sie auch mit ihrem Brunch, der ab Pfingsten immer sonntags ab 9:00 Uhr serviert wird. Auf der Karte stehen drei Brunch-Variationen à la carte – Klassisch, Süßes oder Gourmet. Außerdem weitere Leckereien wie ein hausgemachtes, geröstetes Müsli mit Joghurt und Früchten oder warmer Haferbrei mit Apfel und Goji-Beeren.

Und auch in puncto Veranstaltungen sind die Seyfrieds vorbereitet: „Wir können hier Gesellschaften bis zu 80 Person bewirtschaften – von der Hochzeit bis zum runden Geburtstag ist vieles denkbar“, verrät Jannett Seyfried. Die ersten Stammgäste haben die beiden schon gewonnen: „Sich mal so richtig schick machen und mit dem Partner schön essen gehen – ein paar Gästen hat das so gut gefallen, dass sie gleich zwei- oder dreimal da waren.“

 

 

 

Seyfrieds – Pâtisserie & Restaurant

Bahnhofstraße 4

83727 Schliersee
Tel.: 08026/38 71 805

 

E-Mail: mail@seyfrieds-kochkunst.de

Web: www.seyfrieds-kochkunst.de

 

Öffnungszeiten

Mi.‒Sa.: 11:30‒22:00 Uhr

So.:           9:00‒18:00 Uhr, Brunch von 9:00–14:00 Uhr

 

 

 

Sandra Leu Sandra Leu

Rheinländerin in Oberbayern. Ist der Liebe gefolgt und hat den Schliersee als Herzensort entdeckt. Freie Redakteurin, PR-Frau und Mama von Zweien. Zeigt Unternehmerinnen und Gründerinnen, wie sie mit Storytelling sichtbar werden und ihre besten Kunden anziehen. Ihr Business: Hallo Heldin! Ihre Kreativitätstechnik: die Joggingrunde um den See.