Schlagwortarchiv für: Pfoten

Christine Falken von „Pfoten in Szene“ fotografiert Sabine und ihren Schweizer Schäferhund Sully auf dem Steg am Schliersee.

Hundeshooting in Schliersee: Mit Christine Falken am Freudenberg

Noch bevor der Tag richtig beginnt, treffe ich Christine Falken von „Pfoten in Szene“ für ein Hundeshooting am Fischer-Parkplatz in Schliersee. Es geht zur Halbinsel Freudenberg, einer besonderen Location: ruhig, geschützt und mit einem herrlichen Blick über den See. Wenig später dürfen wir am Strand stehen und zusehen, wie der Schliersee erwacht.

Mit dabei sind Sully und sein Frauchen Sabine. Der kleine Schweizer Schäferhund heißt eigentlich Veit O’Sullivan vom Pilsensee, gerufen wird er Sully. Erst vor kurzem ist er in sein neues Zuhause eingezogen. Christine nimmt sich viel Zeit, ihn kennenzulernen. Sully darf erst einmal ankommen, schnuppern und die Umgebung erkunden. Christine geht auf Augenhöhe, spielt mit ihm, wartet ab und hat natürlich auch ihre berühmten Leckerlis dabei.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Mit viel Geduld

Genau das macht ein Hundeshooting bei Christine Falken so besonders. Wenn du bei ihr buchst, bekommst du nicht nur schöne Bilder von deinem Hund. Du kommst auch an besondere Orte. Christine darf beispielsweise auf der Freudenberghalbinsel fotografieren und sie weiß auch genau, wie sie Hunde ins richtige Licht setzt. Hundefotografie ist ihre große Leidenschaft. Das merkt man in jedem Moment: an ihrer Ruhe, an ihrem Blick für Licht und Landschaft und an ihrer Geduld mit dem Hund vor der Kamera. Für Christine sind die Augen der wichtigste Punkt. „Die Augen des Hundes sind wie der Spiegel seiner Seele“, sagt sie. Deshalb wartet sie auf den Moment, in dem Sully wirklich zu ihr schaut. Nicht die perfekte Pose zählt, sondern der echte Blick, die Bewegung, das Vertrauen.

Ein Fototermin für besondere Bilder

Ein Hundeshooting bei „Pfoten in Szene“ kannst du direkt bei Christine Falken buchen. Dafür gibt es verschiedene Pakete, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen und welche Erinnerungen du am Ende mit nach Hause nehmen möchtest. So entstehen persönliche Bilder von dir und deinem Hund.

Weitere Informationen: www.pfoteninszene.de

Wie die Fotos von Sully am Freudenberg geworden sind, zeigt Christine Falken auf ihrer Webseite „Pfoten in Szene“. Hier kannst du dir das Ergebnis des Fotoshootings anschauen.

Am Freudenberg passt an diesem Morgen alles zusammen: der Schliersee, die Berge, das weiche Licht und ein kleiner Hund, der neugierig die Welt entdeckt.

Mehr über Christine Falkens ehrenamtliche Arbeit mit Tierschutzhunden liest du in der aktuellen Ausgabe von „schöne zeiten“, Ausgabe #66 Sommer/Herbst 2026.

Zum E-Paper: www.tegernsee-schliersee.de/schoene-zeiten-epaper

Wie die Fotos von Sully am Freudenberg geworden sind, zeigt Christine Falken auf ihrer Webseite „Pfoten in Szene“. Hier kannst du dir das Ergebnis des Fotoshootings anschauen.

Porträt von Judith Weber

Judith Weber

Heimatverliebt und reiselustig. Ich liebe Schliersee zu jeder Jahreszeit und bin seit mehr als zehn Jahren für das Schliersee Magazin unterwegs. Ich erzähle von den Menschen, Orten und Neuigkeiten rund um Schliersee und halte besondere Begegnungen in Texten, Fotos und Videos fest.

Lillys Schneeschule – Teil 1

Servus, Ihr Lieben – ich bin’s mal wieder, Eure extrem artige Lilly!

Nun ist es wieder so weit: Überall liegt dieses weiße Zeugs rum. Schmeckt wie Wasser, wie ganz kaltes Wasser, wo man auch noch reinbeißen kann. Herrchen meint: Das ist Schnee!

Egal, wie es nun heißt, leise fallen schöne dicke, weiße Flocken auf die Erde, es wird ganz still, und Hunde und Kinder bekommen große Augen. Herrchen meint, ich bin nicht wiederzuerkennen, wenn Schnee liegt, ich würde mich ausgesprochen „durchgedreht“ verhalten. Das ist überhaupt nicht wahr! *hihi*

Nur weil ich total auf taub schalte, meine gute Erziehung komplett vergesse, übermütig Schneeflocken fange, gelegentlich koste, wie dieser Schnee denn schmeckt … ja, was erwartet der denn, schließlich bin ich ein junger Hüpfer!

Ein junger Hüpfer – allerdings mit Erfahrung. Naseweis, meint Herrchen. Egal. Ich muss Euch unbedingt ein paar Dinge über diesen Schnee erzählen, damit auch Ihr gut durch den Winter kommt:

  1. Ihr kennt ja sicher diesen uralten Witz über gelben Schnee, gell? Dass man den nicht essen soll, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber, liebe Freunde, unabhängig von der Farbe, solltet Ihr Schnee nicht für Nahrung halten! Ich habe zwar einen Stahlmagen, wo alles reingeht, sogar Menschenfutter, aber Schneefressen kann zu Durchfall bis zu schmerzhaften Magen-Darm-Erkrankungen und zu Mandelentzündung führen (zu Risiken und Nebenwirkungen fragt bitte Euren Tierarzt).
  2. Pediküre! Die Zweibeiner in meinem Rudel müssen dafür in ein Nagelstudio, wobei sie eh andauernd ihre Pfotenschoner tragen – „Memmen“ darf ich aber nicht mehr sagen. Ich persönlich mag dieses weiche, coole Pfoten-Feeling, wenn der Schnee weich ist, und den Grip meiner Krallen selbst bei eisigen Verhältnissen. Schlimm ist es allerdings, wenn die Menschen anfangen, den Schnee zu würzen. Ja, Ihr habt richtig gehört – sie würzen den Schnee, kippen da Salz drauf! Ich weiß nicht, ob sie ihn dann irgendwann essen, jedenfalls hab ich das noch nicht gesehen. Und wie wir gelernt haben, wird wahrscheinlich auch gewürzter Schnee zu Durchfall führen können. Also, liebe Freunde, Pfoten weg von gewürztem Schnee!
    Und wenn Euer Rudel Euch nicht um diesen gewürzten Schnee herumführen kann, dann lasst sie bitte nach jedem Spaziergang Eure Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen. Das erspart Euch auch Probleme im Verdauungstrakt nach Ablecken von Salz.
  3. Haare auf den Zähnen, von denen Herrchen Geschichten zu erzählen weiß, unterscheiden sich offensichtlich von Haaren zwischen den Zehen, die ich habe. Im Schnee können sich da Eisklumpen bilden! Das ist voll sch… echt! Ihr verliert dadurch total Speed und Grip, Euer sonst betörender Laufstil wird stümperhaft, und zudem tut’s mit der Zeit auch weh. Ich habe schon viele von Euch gesehen, die deswegen das Pfotenkauen anfangen, nur um dem Eis und dem damit verbundenen Unbill den Garaus zu machen. Das muss nicht sein, wenn die Zweibeiner in Eurem Rudel die Haare zwischen Euren Zehen gekürzt haben – das kitzelt zwar ein wenig, macht aber eine schlanke Pfote und optimiert Eure Laufeleganz.
  4. Rissige, raue Ballen, die ja schon mal vorkommen können (Stichwort Salz), pflegt der Hund mit Stil und Weitsicht mit Vaseline, Hirschtalg, Melkfett oder Olivenöl. Aber bitte vor dem Spaziergang, weil sich durch das Fett weniger Schnee, Eis oder Salz zwischen die Zehen setzen können und wir das Zeugs nicht unter Gefährdung unseres Wohlbefindens abschlecken oder in der Wohnung verteilen müssen.
  5. Kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Fressen!
    Bei Kälte braucht der Lilly-Organismus mehr Energie als üblich, um den Temperaturhaushalt aufrechtzuerhalten. Nun hab ich ein ziemlich dickes Fell, aber es gibt ja auch Kollegen aus „wärmeren“ Gegenden, denen man, wenn sie arg frieren, sogar mit einem Mäntelchen helfen kann. Das ist okay, wenn’s um die Funktion und nicht um die Mode geht – Kostümierungen finde ich eher lächerlich. Aber in Bezug auf Fressen (nicht zu verwechseln mit Appetit), da darf man meine Tagesration ruhig ein wenig erhöhen, damit ich nicht zum frierenden Klappergestell degradiere. Fett füttern ist aber auch keine Lösung – der Hund von Welt achtet also besser auch darauf, dass die Waage im Normalbereich

Das soll mal reichen für heut. Ich hab aber noch mehr dazu zu sagen … *droh*. Also freut Euch auf Lillys Schneeschule – Teil 2 – demnächst in diesem Magazin.

 

Eure brave Lilly 🙂

 

 

[tourim-redakteur]