Der Schlierseer Maibaum!

Wo ist der Schlierseer Maibaum?

Die erste Antwort, die ich bekomme, lautet: „Wir haben doch im Moment keinen!“ Tatsächlich war Schliersee etwa ein Jahr lang „maibaumlos“. Der alte Baum musste aus Altersgründen frühzeitig in Rente geschickt werden. Aber jetzt ist es so weit: Der neue Maibaum vom Westerberg in Schliersee liegt bereits im Bauhof und wird hergerichtet. Die Rinde ist schon abgezogen, und als Nächstes wird er weiß angestrichen. Die kunstvoll bemalten Schilder werden aufgefrischt. „Diese Schilder schmücken den Maibaum in Schliersee, seitdem ich denken kann“, erzählt mir Andi Leitner, der Leiter des Bauhofs in Schliersee.

Wird der Maibaum noch gestohlen?

„Viel Zeit bleibt nicht, wenn den noch jemand stehlen will“, schmunzelt Andi Leitner.

„Das Maibaumstehlen gehört einfach dazu“, meint Peter Sprenger – ein Mitglied des Trachtenvereins. So ein großer Maibaum wiegt mehr als drei Tonnen, den trägt man ja nicht einfach so weg. „Da braucht man mindestens 30 Leute und einen Langholzanhänger zum Abtransport“, erklärt mir Peter. Er erinnert sich, wie er und seine Freunde sich als Jugendliche auf die Seite der Diebe aus Penzberg und Bemberg gestellt hatten und praktisch den eigenen Baum gestohlen haben. „Wir kamen zufällig dazu und haben einfach geholfen!“, sagt er lachend.

Maibaumgeschichten sind immer etwas Besonderes

„Einmal wollten wir in Fischbachau den Maibaum stehlen und sind, um unentdeckt zu bleiben, über das Feld hin gerobbt. Viel zu spät hatten wir bemerkt, dass der Bauer kurz vorher das Feld geodelt (odeln [å:dln] = güllen, jauchen, Gülle/Jauche ausbringen) hatte. Wir haben ziemlich gestunken“, erinnert er sich schmunzelnd.

Oft waren die Schlierseer in Maibaumdiebstähle involviert, und wenn der Baum zu gut bewacht war, dann wurde einfach das Bier „z’amm getrunken“. Der Maibaum ist immer ein ortsübergreifendes gesellschaftliches Erlebnis. Sei es beim Bewachen, Stehlen, beim Auslösen oder dann beim gemeinsamen Aufstellen und Feiern.

Plötzlich war er dann weg

Als ich am Montag wieder zum Bauhof fahre, um den Fortschritt zu dokumentieren, ist der Baum tatsächlich weg. Ich fahre direkt zum Rathaus, denn jetzt „gehört“ der Maibaum dem Bürgermeister. Er muss mit den Dieben verhandeln und schauen, dass der Baum zurück nach Schliersee kommt.

Hier hat er sich an die Diebe gewandt: VIDEO

Der Maibaum ist wieder da!

Ende der Woche kommt es zu Verhandlungen, und die Diebe aus Reitham bei Warngau bekommen 300 Liter Bier und eine Brotzeit für das Zurückbringen des Maibaums ‒ das bayerische Lösegeld im Maibaum-Krimi.

Gegen 21 Uhr kommen die Diebe am Donnerstag am Bauhof in Neuhaus an. Die letzten Meter muss der Baum von Hand rangiert werden. Das geht nur gemeinsam. Und gemeinsam wird dann auch gefeiert.

Jetzt wird er von Mitgliedern des Trachtenvereins bewacht. Der Maibaum muss nun nur noch fertig hergerichtet werden. Er wird weiß gestrichen, das untere Ende angepasst, und dann wird die blaue Spirale aufgetragen. Weißblau, wie der schöne bayerische Himmel eben.

Tipp: Am ersten Mai wird der Baum mit einem Pferdegespann von Neuhaus nach Schliersee gebracht und an seinem angestammten Platz – vor dem Gasthof Terofal – aufgestellt.

 

 

Programm:

Start des Pferdegespanns in Neuhaus um 9:30 Uhr (4 PS)

Aufstellen des Maibaums vor dem Gasthof Terofal um 13:00 Uhr

Tanz der Plattler vom Trachtenverein (der Baum wird mit dem Bandltanz von den Kindern eingetanzt)

Einlagen der historischen Trachtengruppe

Der Gasthof Terofal sorgt für die Bewirtung.

Es spielt die Schlierseer Blasmusik

 

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Vom Hollandrad bis zum E-Mountainbike – Fahrrad- und SUP-Verleihe in Schliersee

Der Startschuss ist gefallen! Sobald sich der Schnee im Tal verzogen hatte und alles zu grünen und blühen begann, hat die langersehnte Radlsaison wieder angefangen. Jeder schöne Sonnentag wird für einen Radausflug genutzt, der gute Laune und Lust macht, durch die herrliche Voralpenlandschaft zu fahren.

Die Gäste-Information Schliersee bietet in den Sommermonaten für ihre Gäste, die im Besitz einer Schlierseer Gästekarte sind, kostenlose geführte Radtouren an. Dabei richten sich die Touren nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer. Ausrüstung: stabiles Fahrrad, Helm, Getränke, Brotzeit. Maximal 10 Teilnehmer. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 4. Juli/18. Juli/1. August/22. August/5. September.

Ebenso werden geführte E-Bike-Schnuppertouren angeboten. Testen Sie das elektronische Vergnügen auf einer Tour durch die schöne Schlierseer Landschaft. Maximal 4 Personen. Kosten: mit Gästekarte kostenfrei, sonst 5,00 Euro. Leihgebühr für das E-Bike: 15,00 Euro. Anmeldung erforderlich bei der Gäste-Information Schliersee, Tel.: 08026/60650.

Termine, jeweils Mittwoch von 08:30–13:00 Uhr: 11. Juli/25. Juli/8. August/29. August/12. September.

Planen Sie eine Radtour in den Bergen oder direkt am Schliersee und möchten Ihren Drahtesel aber nicht extra mitnehmen, dann leihen Sie sich doch einfach ein Fahrrad bei einer Verleihstation am Schliersee aus.

 

 

Da der Sommer nun auch vor der Tür steht, finden Sie im folgenden Überblick gleich noch die Stand-up-Paddle-SUP-Verleihe in Schliersee. Packen Sie beim nächsten Ausflug an den Schliersee Ihre Badesachen mit ein und erleben Sie einen Tag im und am erfrischenden Wasser voller Spaß und Aktion.

 

 

medius Schliersee – Verleih von E-Mountain-Bikes
Perfallstr. 4 – in der Vitalwelt
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/9293841

E-Mail: info@medius-schliersee.de
Internet: www.medius-schliersee.de   http://www.medius-fitness.de

Gäste mit der Schlierseer Gästekarte erhalten 10 % Rabatt auf die Verleihgebühr.

 

 

Fahrradverleih Schliersee – Verleih von Fahrrädern aller Art, auch mit Anhänger und Kindersitze/SUP-Verleih

geführte Radtouren

Sven Hermann
Werner-Bochmann-Str. 2 (in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Schliersee)
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)171/7131031
E-Mail: info@fahrradverleih-schliersee.com
Internet: www.fahrradverleih-schliersee.com

 

 

erLeben Lernen, Gbr – Verleih von Mountainbikes/SUP-Verleih

geführte Mountainbike-Touren und Fahrtechniktraining

Michael Hutzl, Christof Reiner
Rotwandstr. 7a
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026 925841
E-Mail: erleben-lernen@t-online.de
Internet: www.erleben-lernen-aktiv.de

 

 

Intersport Berauer ‒ SUP-Verleih
Watersport Schliersee
Rathausstraße 17
83727 Schliersee
Tel.: +49 (0)8026/60690
E-Mail: berauer.schliersee@intersport.de
Internet: www.intersport-berauer.de 

 

 

Viele Radtourentipps in Schliersee und in der Alpenregion Tegernsee Schliersee finden Sie unter
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/rad-und-bike/ sowie unter https://www.tegernsee-schliersee.de/radfahren

 

In der aktuellen Ausgabe der „Schöne Zeiten“ Nr. 41 (März bis Juli 2018) finden Sie auf den Seiten 8–11 im Artikel „Auf 2 Reifen durch die Region – Auftakt der Radlsaison“ weitere interessante Informationen rund ums Radfahren in Schliersee und in den benachbarten Orten: http://www.schoene-zeiten.de/aktuell/#8.

Nähere Infos zu SUP am Schliersee unter:
http://www.schliersee.de/sommer/schliersee-erleben/unsere-seen/

Wir wünschen allen Urlaubern und Tagesausflüglern, Radfahrern, Wassersportlern und Wanderern schöne, erholsame und erlebnisreiche Stunden in und am Schliersee!

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Sixtus-Lauf Schliersee geht in die nächste Runde

Am Samstag, 12. Mai 2018, geht die beliebte Lauf-Veranstaltung bei uns am schönen Schliersee in die siebte Runde. Die Strecken der drei Distanzen führen die Teilnehmer über satte Wiesen und durch das oberbayerische Idyll – Bergblick natürlich inklusive. „Das Herausragende an dem Lauf ist für mich die unglaublich schöne Laufstrecke ‒ entlang des Sees mit dem herrlichen Bergpanorama und der Weg durch das altbayerische Dorf des Markus Wasmeier Freilichtmuseums, direkt zwischen den Höfen und an der Kapelle vorbei!“, sagt der Veranstalter Florian Hornsteiner, Geschäftsführer der flowmotion GmbH, voller Vorfreude. Dieses Jahr führt die Halbmarathonstrecke sogar zu den Josefsthaler Wasserfällen, das macht den Lauf etwas „trailiger“. „Nachdem wir 2017 knapp 1.250 Läuferinnen und Läufer beim Sixtus-Lauf begrüßen konnten, rechnen wir in diesem Jahr mit 1.500 Teilnehmern in Schliersee“, freut sich Florian Hornsteiner. Sogar kurzfristig kann man sich also noch anmelden und seine persönliche Grenze testen.

Vertreten sind alle Altersklassen

Der derzeit älteste Teilnehmer ist 79 Jahre alt. Jeder kann also mitmachen! Die klassische Halbmarathon-Distanz (21,1 km) sowie zwei Lauf- und Walk-Strecken über 7,5 und 10 Kilometer stehen für die Teilnehmer bereit. Eine Verpflegungsstation für alle Läufe ist in diesem Jahr an der Rixner Alm positioniert, ideal für Freunde, Familie und Fans zum Zuschauen und Anfeuern. Start und Ziel sind an der Vitalwelt Schliersee. Dort finden Läufer und Besucher am Veranstaltungstag ein vielseitiges Rahmenprogramm. Ab 15 Uhr spielt die lokale Band „Mountain Lake Vista“.

Die Halbmarathon-Distanz mit Start und Ziel an der Vitalwelt Schliersee verläuft durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum, führt die Teilnehmer durch das urige Filzenmoos bei Aurach und weiter auf der Westseite des Schliersees zurück zur Vitalwelt Schliersee.

Die 10-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee. Sie führt rund um den Schliersee mit einem Schlenker durch das Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

Die 7,5-km-Strecke startet und endet an der Vitalwelt Schliersee und verläuft einmal rund um den bezaubernden Schliersee.

 

Jugendlauf für ambitionierte Nachwuchsläufer
Eine tolle Gelegenheit, Ihre Kinder an den Laufsport heranzubringen. Die Distanzen bewegen sich von 500 bis 2000 m ‒ je nach Altersklasse. Der erfolgreiche Athlet Linus Strasser betreut die Nachwuchsrennen.
Weitere Infos: www.schliersee-lauf.de

 

 

Freitag, 11. Mai 2018

14:00–18:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee

 

Samstag, 12. Mai 2018

ab 9:00 Uhr: Akkreditierung und Nachmeldung in der Vitalwelt Schliersee (bis 30 Minuten vor Start der jeweiligen Strecke)

12:00 Uhr: Start Jugendlauf (2000 m)

12:30 Uhr: Start Zwergerl-Lauf (500 m)

12:40 Uhr: Start Kinder-Lauf (1000 m)

13:00 Uhr: Siegerehrung Zwergerl-/und Kinder-Lauf

14:00 Uhr: Start der 21,1-km-, 10-km- und 7,5-km-Läufer

14:05 Uhr: Start der 10-km- und 7,5-km-Walker

14:15 Uhr: Siegerehrung Jugendlauf

14:30–18:00 Uhr: Massage-Service mit Sixtus-Produkten

17:00 Uhr: Siegerehrungen 21,1 km, 10 km und 7,5 km

 

 

Die Online-Anmeldung ist bis 07. Mai möglich, eine Nachmeldung vor Ort ist Freitag, den 11. Mai 2018, von 14:00–18:00 Uhr und am Samstag, den 12. Mai 2018, von 09:00–13:00 Uhr möglich.

(Fotos: Veranstalter flowmotion GmbH)

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Frühlingspower

Blühender Schlierseer Frühling

Eine Frühlingswanderung in der Schlierseer Natur ist momentan ein Genuss für alle Sinne. Wenn die Natur zu neuem Leben erwacht, ist ein Neustart in Schliersee garantiert.

Körper, Geist und Seele können jetzt aus dem Vollen schöpfen. Die vielen kleinen Frühlingswunder, umgeben von Ruhe, klarer Luft und purer Natur, lassen die Einheimischen und Gäste neue Lebensfreude spüren.

Kulinarischer Schlierseer Frühling
Schlierseer Dinkelkräuternudeln mit Bärlauchpesto

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Dinkelkräuternudeln im Salzwasser ca. 8 Min. kochen, anschließend abschrecken und in heißer Butter schwenken
200 g frischer Bärlauch
250 g gutes Olivenöl
Saft von 1 Bio-Zitrone
Eine Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln
100 g Obermooser Bio-Käse gerieben

Zubereitung:

  1. Frischen Bärlauch waschen, abtropfen und kleinschneiden
  2. Die restlichen Zutaten dazugeben
  3. Mit dem Pürierstab mixen
  4. Mit den Nudeln genießen

Guten Appetit!

Tierischer Schlierseer Frühlingsanfang

Die Tiere beobachten oder ihnen einfach begegnen ‒ wenn man Glück hat, zeigt sich auch der Auerhahn „Schorschi“. Frösche sind im Liebesrausch, Vögel singen und freuen sich über die warmen Frühlingssonnenstrahlen, der Specht, der Kuckuck, die kleinen Rehe, die jungen Gamsen usw. Täglich können Sie Neues entdecken ‒ einfach herrlich!

Würzige Schlierseer Frühling

Ab sofort stehen die kraftvollen Frühlingkräuter für unsere Küche bereit. Frische Brunnenkresse, Spitzwegerich, Brennnessel, Giersch … sie bringen uns wieder in Schwung.

Traumhaft sportlicher Schlierseer Frühling

Genießen und Auftanken sind jetzt angesagt. Die vielen kleinen Frühlingswunder in Schlierseer, umgeben von Ruhe, klarer Luft und purer Natur, lassen die Gäste und Einheimischen aus dem Vollen schöpfen. Ausgedehnte Spaziergänge rund um den See, Radltouren, Bergtouren ‒ einfach in der Sonne verweilen, bewusst genießen und regenerieren

Kräuterwanderungen in und um Schliersee mit den Schlierseer Kräuterpädagoginnen Fesl Rita und Prem Angelika.

Termine nach Vereinbarung
Fesl Rita, Tel.: 08026/6739, E-Mail: rita.fesl@t-online.de
Prem Angelika, Tel.: 08026/9229964, E-Mail: info@hennerer.de

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

„Rock meets Landler“ – die Schlierseer Blasmusik wird 25!

Was haben Rockmusik und bayerische Blasmusik gemeinsam? Auf den ersten Blick gar nichts. Falsch! Die Schlierseer Blasmusik kann nämlich beides: traditionelle bayerische Volksmusik und fetzige Rockklassiker aus allen Jahrzehnten.

Seit 25 Jahren begeistert die Schlierseer Blasmusik  ihre einheimischen und auswärtigen Fans. Der „halbrunde“ Geburtstag dieser Schlierseer Institution wird deshalb gebührend gefeiert: Unter anderem mit dem Special Concert „Blasmusik goes Rock“ am 15. August im Festzelt des Schlierseer Skiclubs. „Des is scho a Herausforderung“, sagt Tom Mühlbauer. Er spielt Trompete und ist von Anfang an Mitglied dieser eigenwilligen Musikertruppe. Bei voller Besetzung bringen 38 Musiker mit Klarinette, Flöte, Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn, Waldhorn, Tuba und Saxophon bei ihren rund 40 Auftritten pro Jahr die Säle und Festzelte im Oberland zum Beben. Für kleinere Einsätze, wie bei Hochzeiten, Geburtstagen oder Beerdigungen, haben sich einige der Musiker zur „Tanzlmusi“, zur „Jackl-Musi“ und zur „Mesner-Alm-Musi“ zusammengefunden.

Einen Eindruck der musikalischen Bandbreite dieser aus professionellen Musikern und Amateuren bunt zusammengewürfelten Blaskapelle durfte ich mir bei einer Probe machen. Tom Mühlbauer und der Musikmeister Wolfgang Mundel hatten mich dazu eingeladen. Noch probt die Kapelle in den Räumen der ehemaligen Schule in Schliersee, doch im Sommer steht der Umzug in den neuen Anbau des Heimatmuseums in direkter Nachbarschaft an.

 

 

Ein „voglwuida Haufen“

Während mir Tom die Gründungsgeschichte des Vereins erzählt, trudeln langsam die ersten Musiker ein. „Mir san a voglwuida  Haufen“, bemerkt Tom, und wenn ich mir die Eintreffenden so anschaue, scheint es der Wahrheit zu entsprechen. Von der jungen, blonden Querflötistin mit den coolen Sneakern bis hin zu dem mit Schafswollstrickjacke bekleideten Urbayern in Birkenstock-Sandalen ist alles da. Das älteste Mitglied ist über 80 Jahre, das jüngste 14 Jahre alt. Lauter Einheimische, wie ich von Tom erfahre. Doch nein, das stimmt nicht ganz: Seit drei Jahren ist Michael Saur aus Göppingen bei Stuttgart dabei. Ein Schwabe? Bei der Blaskapelle Schliersee? „Ich war ein Studienkollege von Wolfgang Mundel, und er hat mich irgendwann zum Mitspielen überredet“, klärt mich der Württemberger auf. Er ist so begeistert, dass er fast regelmäßig die dreistündige Fahrt von Göppingen nach Schliersee auf sich nimmt, um bei Proben und Auftritten mit seinem Tenorhorn dabei zu sein. „Diese Blaskapelle ist einfach etwas Besonderes“, schwärmt er und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Disziplin haben sie gar nicht, aber in dem Moment, wo sie auf der Bühne stehen, sind sie voll da.“ Das klingt sympathisch.

Mittlerweile sind alle Teilnehmer der Probe eingetroffen, die Instrumente gestimmt, die Neuigkeiten ausgetauscht ‒ und es kann losgehen. Als die ersten Takte erklingen, erkenne ich den Song sofort: „Symply the best“ von Tina Turner. Mir bleibt die Spucke weg. Nun verstehe ich, was der schwäbische Hornist ausdrücken wollte. 38 Musiker, die rein äußerlich so gar nicht zueinander passen wollen, sind beim Zusammenspiel eine Wucht. Der nachfolgende Landler gelingt ebenso perfekt, und seine eingängige Melodie geht mir ins Ohr.

 

Die Geburt der „Kapelle Fürchterlich“

Es gab aber auch mal Zeiten schräger Töne. Im Januar 1974 kam der Schlierseer Hermann Leitner auf die Idee, eine Kapelle aus Mitgliedern des örtlichen Turnvereins für Auftritte bei Deutschen Turnsportfesten zusammenzustellen. Allerdings stellte sich bald heraus, dass Turner nicht unbedingt herausragende Musiker sind. Deshalb war der passende Bandname bald gefunden: „Kapelle Fürchterlich“.

Doch die Schlierseer nahmen‘s mit Humor, und die „Kapelle Fürchterlich“ wurde über viele Jahrzehnte zur Kult-Combo. So mancher Firstalm-Fasching dürfte den Besuchern hauptsächlich wegen der musikalischen Umrahmung durch die „Kapelle Fürchterlich“ in Erinnerung bleiben. Über die Kapelle und ihre Erlebnisse kursieren allerlei skurrile Anekdoten. Wolfgang Mundel erinnert sich an eine Begebenheit in Spanien: „Wir waren in Ciudad Real, der Hauptstadt der Region La Mancha eingeladen, um dort auf einem Faschingsball zu spielen. Spätnachts beschloss einer von uns, der Statue des Don Quichotte, die dort auf dem Marktplatz steht, seinen Scheibling (bayerischer Trachtenhut) aufzusetzen. Als er ihn am nächsten Tag holen wollte, war der Hut verschwunden. Dank des beherzten Einsatzes des Polizeichefs, der mit uns gefeiert hatte, fanden der Scheibling und sein Besitzer aber wieder zusammen.“

 

 

Der Firstalm-Fasching und seine Folgen

Und wie war das noch mal mit der Trommel und dem Firstalmfasching, Herr Mundel? „Das ist einmal beim Heimgang passiert. Da hat sich bei einem Boxenstopp am Drei-Tannen-Lift die große Trommel selbstständig gemacht, ist den Berg runtergerollt und im Tiefschnee versunken. Am Ende lagen beide im Schnee: Trommel und Trommler.“

Bald darauf waren die Tage der „Kapelle Fürchterlich“ gezählt: Im Jahr 1988 sollte die Truppe das 100-jährige Gründungsjubiläum des Schlierseer Trachtenvereins gestalten. Aus diesem Anlass gründete der Dirigent Hermann Leitner zusammen mit den Musikern kurzerhand die „seriösere“ Schlierseer Blasmusik. Damit waren Name und Programm der legendären „Kapelle Fürchterlich“ Geschichte.

 

Nachwuchsförderung steht hoch im Kurs

Damals wie heute stehen bei aller Gaudi jedoch immer die Musik und das Musizieren im Vordergrund. Die Mitglieder sind mit Leidenschaft, Engagement und Herzblut dabei, und der 1993 gegründete Verein „Schlierseer Blasmusik e. V.“ scheut in punkto Nachwuchsförderung keine Kosten und Mühen. Die Blaskapelle Schliersee unterhält in Kooperation mit der Musikschule Schlierach-Leitzachtal eine eigene Bläserklasse und wirbt regelmäßig in den Grundschule der Umgebung für musikalische Erziehung.

 

 

Doch zunächst stehen für die Musikanten wichtige Konzerte an: Am 28. April findet das Jahreskonzert im Schlierseer Bauerntheater statt. Am 4. August folgt das „Brunnenfest“ des Vereins, dessen Erlös der Nachwuchsförderung zugute kommt. Und am 15. August rockt die Blaskapelle Schliersee das Festzelt am Waldfestplatz, wenn es heißt: „Schlierseer Blasmusik goes Rock“.

 

 

Weitere Infos zu Repertoire, Vereinsgeschichte, Musiker und Veranstaltungen sind unter www.schlierseer-blasmusik.de zu finden.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Wunderbar wanderbar – Wandern von Miesbach an den Schliersee

Am 25. September 2016 fand ein „Wandertag für alle“ bei bestem Herbstwetter unter dem Motto „Wunderbar wanderbar“ von Miesbach an den Schliersee und zurück statt (wir berichteten:). Mehr als 320 begeisterte Wanderer aller Altersstufen haben daran teilgenommen.

Nun ist passend zu diesem Thema der entsprechende Flyer „Wunderbar wanderbar“ von der Alpenregion Tegernsee Schliersee in Zusammenarbeit mit der Tourist-Info im Waitzinger Keller – Kulturzentrum Miesbach und der Gäste-Information Schliersee in der Vitalwelt erschienen.

Man möchte es kaum glauben, aber ein guter Teil der Strecke findet auf häufig einsamen und unbekannten Wegen statt. Vor allem der Abschnitt vom Stadlberg zum Schliersberg, vorbei am Bemberg, führt über oft nur land- und/oder forstwirtschaftlich genutzte Straßen und ist reich an herrlichen Ausblicken auf die Gipfel des Mangfallgebirges und schließlich auf den Schliersee.

In dem achtseitigen Faltblatt finden sich detaillierte Informationen über den 24 km langen Rundweg, den man beliebig verkürzen und zum Beispiel ab Schliersee, bei der Hälfte der Strecke, mit dem RVO-Bus oder der BOB-Oberlandbahn zurück nach Miesbach fahren kann.

Man erfährt die Höhendifferenz, höchster und tiefster Punkt der Strecke, natürlich die Wegbeschreibung selbst, und ganze drei Seiten auf der Rückseite nehmen die dazugehörige Karte mit Streckenverlauf ein.

 

 

Die Wanderung ist sehr gut für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und vor allem mit leichtem Gepäck zu bewältigen, denn entlang der Strecke gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten, zum Beispiel die Stadlbergalm bei Kilometer 6 oder die Schliersbergalm bei Kilometer 12. Ganz zum Schluss, wieder angekommen in Miesbach, kann man sich noch mit einem erfrischenden italienischen Eis am Unteren Markt im „Eiscafe Edelweiss“ oder am Oberen Markt im „Eiscafe Cortina“ für einen erfolgreichen, langen Wandertag belohnen.

Jetzt heißt es nur noch, auf einen sonnigen, warmen Frühlingstag zu warten, und schon kann man einen schönen Tag mit Freunden und Familie bei einer abwechslungsreichen Wanderung genießen. Viel Spaß dabei!

Der Flyer „Wunderbar wanderbar“ Wunderbar wanderbar neuer Flyer und noch viele weitere Informationen zu Ausflügen und Wanderungen in und um Miesbach sowie Schliersee liegen in der Tourist-Information im Waitzinger Keller, Schlierseer Str. 16 in Miesbach, oder in der Gäste-Information Schliersee, Perfallstr. 4, kostenlos für Sie zum Mitnehmen bereit.

Gerne senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu. Bitte senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Wunderbar wanderbar“ und Ihrer Postanschrift an tourismus@schliersee.de.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Bauerntheater: Kultur pur! Die Probenacht ‒ PREMIERE

Tradition und Kultur in bayerischer Mundart erleben. Eine lustige Dorfkomödie in drei Akten von Julius Pohl

Ostersonntag in Schliersee – es schneit. Der rote Teppich für die Premiere der „Probenacht“ ist weiß. Beim Betreten des Bauerntheaters fällt sofort der wunderschöne Bühnenvorhang, ein Gemeinschaftswerk der Münchener Künstlervereinigung „Allotria“, ins Auge ‒ wirklich ein Schmuckstück. Das Bauerntheater ist ausverkauft, viele der Zuschauer tragen Tracht, es wird viel geredet und auch Bier getrunken. Eine ganz besondere Atmosphäre. Ich freue mich auf einen lustigen Abend. Und zum Lachen gibt es viel …

Die Kuhglocken läuten ein:

Das Stück spielt in der Stube des Purzelbichler-Bauern, der alleine mit seinem Dienstboten auf seinem stattlichen Anwesen lebt und durch seine junge und vor allem hübsche Hausmagd Cilli noch einmal Frühlingsgefühle bekommt. Bestärkt durch die Hebamme Müßiggang, umwirbt der Bauer das arme Mädel, das selber heimlich in den Knecht Peter verliebt ist. Sogar den Hochzeitstermin mit Cilli gibt der Bauer im Wirtshaus schon bekannt. Doch ein alter Brauch besagt, dass die Braut dem Bräutigam vor der Hochzeitsnacht eine „Probenacht“ gewähren kann. Dies scheint die Lösung für Cilli und Peter zu sein. Sie soll den Purzbichler-Bauern auf die Probe stellen, damit sich dieser vor der drohenden Blamage zurückzieht. Die Hebamme versorgt den Bauern mit ihren selbst hergestellten Pillen, damit er bei der „Probenacht“ eine gute Figur macht. Aber alles kommt ganz anders …

… mehr möchte ich nicht verraten. Nur so viel: Es war ein toller Abend mit tollen Schauspielern. Das solltet ihr nicht verpassen!

 

Die Probenacht (Wilhelm Köhler Verlag München)

Personen und ihre Darsteller
Purzbichler, Bauer Girgl Floßmann
Knorpel, sein Schwager Rupert Gerold
Genoveva, seine Frau Mirl Weiher-Forsthuber
Peter, beider Sohn Martin Hirtreiter
Cilli, Hauserin Sabine Mlynek
Müßiggang, Hebamme Gitti Engelhard
Brandstaller, Bauer Peter Franz
Keindl, Bauer Schorsch Kaltner
Graninger, Bauer Johannes Wegmann
Urschl, Magd Conny Floßmann
Sepp, Knecht Georg Attlfellner

Regie: Girgl Floßmann
Requisite und Bühne: Georg Attlfellner
Technik: Dieter Gawer
Musik: Schlierachtaler Musikanten

Wenn das Bauerntheater früher mehr oder weniger das Abbild des bäuerlichen Lebens war, so ist es heute eher ,,nostalgisches“ Theater. Als Untermalung spielt echte Blasmusik ‒ die Schlierachtaler Musikanten. Die Architektur aus der Gründerzeit bringt die Zuschauer sofort in jene Zeit zurück, als es eröffnet wurde. Das war bereits 1892. Die beiden Gründer waren Xaver Terofal und Konrad Dreher. Heute ist es das älteste Bauerntheater in Deutschland.

Es wird bespielt von eine der bekanntesten Bauerntheater-Spielgruppen Bayerns, dem Schlierseer Bauerntheater e. V. ‒ mit einem abwechslungsreichen Spielplan. Oft sind es amüsante Komödien.

 

 

Schlierseer Bauerntheater
Xaver-Terofal-Platz 1
83727 Schliersee
https://www.schlierseer-bauerntheater.de

 

Kartenvorverkauf:
GästeInfo Schliersee in der VitalWelt
Tel.: 0 80 26/60 65 – 0
Perfallstr. 4
83727 Schliersee
Öffnungszeiten: Mo.‒Fr. 8:30‒18:00 Uhr, Sa. + So. 9:00‒13:00 Uhr

sowie an allen Vorverkaufsstellen von München Ticket oder unter www.muenchenticket.de Tel.: 089/54 81 81 81

Die Abendkasse ist ab 19 Uhr geöffnet.

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Schlierseer Osterhasen Parade

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Entspannt einkaufen und Neuheiten entdecken

Wer wirklich Ostern richtig live in der Natur erleben möchte, für den ist der Ort Schliersee genau das Richtige. Traditionell zur Osterzeit läuten die meisten Einwohner bzw. Schlierseer Betriebe sowie die Einzelhändler der Marktgemeinde die Frühlingszeit ein.

Unter der Schirmherrschaft des Bund der Selbständigen (BDS) Ortsverband Schliersee begrüßen die zahlreichen großen buntgestalteten, überdimensionalen Holz-Osterhasen alle Gäste und Besucher. Ein vergnügliches Spektakel verbunden mit einem farbenfrohen Ostereinkauf für die ganze Familie ist garantiert. Diese „Schlierseer Osterhasen-Parade“ ist einfach einzigartig und sehenswert. „Man muss das mal persönlich gesehen haben. Überall tauchen unerwartet diese schönen Holzhasen auf“, schwärmt eine Urlauberin, „und jeder Osterhase hat seine individuelle Handschrift“.

Zudem erwarten die Besucher und Kunden des Einzelhandels vor Ort u.a. kleine originelle Ostergeschenke sowie Passendes zum Mitnehmen. Den Höhepunkt erreicht diese außergewöhnliche Schlierseer Osterpräsentation in der Zeit vom Dienstag, den 27. März bis Samstag, den 07. April 2018.

Zu guter Letzt:
Für Spontanreisende ist es jetzt allerhöchste Zeit den diesjährigen Osterurlaub zu buchen. In Schliersee verwöhnt Sie eine traumhafte Kulisse am Ufer des beeindruckenden Natursees. Die zahlreichen typisch oberbayerischen Hotels, Ferienunterkünfte, -wohnungen sind bereits gerüstet und die ortsansässige Schlierseer Gastronomie ist kulinarisch vielfältig sehr gut aufgestellt. Parallel werden Sportaktivitäten bzw. romantische Wanderungen ganz großgeschrieben und in Gänze abgedeckt.

Das Urlaubsparadies Schliersee sorgt zur Osterzeit 2018 mit zahlreichen großen Holz-Osterhasen für farbenfrohen Frühlingsspaß der besonderen Art.

Titelbild (c) Pixabay.com

Bar Schliersee ‒ der Treffpunkt im Herzen von Schliersee

Die Bar Schliersee befindet sich seit Ende 2016 im ehemaligen Enzianstüberl in der kleinen Fußgängerzone von Schliersee. Liebevoll und modern, gemütlich umgebaut und eingerichtet, ist die Bar Schliersee inzwischen zu einem beliebten Treffunkt für Alt und Jung geworden.

„Es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre – hier kann man auch gut als Frau mal alleine hingehen“, erzählt mir Jeannette, ein Stammgast, die ganz entspannt ein Glas Rotwein an der Bar genießt.

Das Publikum ist tatsächlich sehr gemischt.

Angeboten werden ausgesuchte Weine, Biere und eine breite Palette an Whiskey, Rum und Gin. Ein ganz besonderer Tipp von Mitarbeiterin Wibke: heimischer Gin in patentierter Kleinproduktion aus handverlesenen italienischen Wacholderbeeren und hausgemachten Gewürzen. Während der Bergwacholder Mountain Gin angenehm mild schmeckt, ist der ungefilterte Mountain Gin No 1 würzig-kräftig im Geschmack. Direkt, regional von der Schnapserei Spitzingsee! Unbedingt probieren!

Regionalität gehört zur Philosophie der Bar Schliersee.

Obst und Gemüse kommen von Früchte Jähne, die Vinschgerl von der Bäckerei Zanger – beide Geschäfte liegen in direkter Nachbarschaft. Für den kleinen Hunger gibt es das Brettl Royal – eine Brotzeit, verschiedene Focaccias und Vinschgerl frisch aus dem Ofen serviert. Die Siebträgermaschine zaubert einen wunderbar duftenden Espresso.

Mein Tipp: zum Glas Wein die „Nusserl, Kerndl, Brezn“-Barmischung vom Viktualienmarkt probieren. Das ist eine ganz besondere Knabberei!

Regelmäßig veranstaltet die Bar Schliersee kleine Konzerte.

Ihr sucht nach der richtigen Location für Eure Geburtstagsfeier, Party oder Veranstaltung?

Kein Problem, Ihr könnt die Bar exklusiv mieten und mit Euren Gästen in gemütlicher Atmosphäre feiern. Bei mehr als 40 Personen habt Ihr die Möglichkeit, auf das dazugehörige Basislager – mit wunderbarem Blick über Schliersee ‒ auszuweichen.

Die Bar Schliersee ist ein toller Treffpunkt für alle – ungezwungen und gemütlich! Einfach nach der Arbeit reinschauen, Freunde treffen und neue Leute kennenlernen.

 

 

Tipp für alle Urlauber: Wer seine Schlierseer Gästekarte vorlegt, bekommt in der Bar Schliersee einen Welcome Drink.

 

Bar Schliersee
Karl-Haider-Str. 3
83727 Schliersee

Reservierungen und Anfragen

bis 17:00 Uhr Basislager Schliersee 08026/3871395
ab 17:00 Uhr 08026/3873922

www.bar-schliersee.de

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag ab 17:00 Uhr (bis mindestens 23:00 Uhr)

 

 

[tourim-redakteur]

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum – Saisoneröffnung am 24.03.2018

Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag – rein in das Landleben, wie es einst war“ öffnet das Markus Wasmeier Freilichtmuseum wieder sein Tor zum altbayrischen Dorf. Hier können Sie erleben, wie das Leben in einem Bergdorf vor 300 Jahren ausgesehen hat. Die Besucher werden auf ihrer Zeitreise an einen besonders idyllischen Ort entführt. Doch Vorsicht, die Schönheit der Landschaft und die urigen Gemäuer erwecken ein trügerisches Bild. Das Leben der Bäuerinnen und Bauern war alles andere als einfach. Es war geprägt von harter Arbeit und Entbehrungen, aber auch von Zusammenhalt, Familiensinn und Traditionen. All dies wird Ihnen hier nahegebracht. Für die Kinder ist das Freilichtmuseum ein wahres Paradies: Hügel zum Erklimmen und Runterrollen, Kegeln auf einer Holzkegelbahn wie anno dazumal, auf Stelzen laufen, im Brunnen angeln und vieles mehr. Gänse, Enten, Hühner, Schafe, Kühe, Schweine und Bergziegen bevölkern die Wiesen und Weiden.

 

Wenn Sie ein besonderes Event erleben wollen, dann nutzen Sie den Veranstaltungskalender und planen Sie entsprechend Ihren Besuch im altbayrischen Dorf. Es finden zahlreiche spannende Veranstaltungen, wie z. B. das altbayrische Schafkopfturnier, das Maibaumfest mit selbst gebrautem Maibock, das Seifenkisten-Gaudi-Rennen am Vatertag, ein frühmittelalterliches Heerlager, der Edelweißschnitzerwettbewerb, die Highlandgames, der Rosstag und vieles mehr statt. Sogar die Kelten kommen dieses Jahr mit den Salzsiedern zu Besuch. An vielen Tagen können Sie den Handwerkern über die Schulter schauen und sich immer bei den Bäuerinnen und Bauern, die das Dorf beleben, vom Landleben, wie es einst war, erzählen lassen.

Im Laufe des Jahres wird die Winterstube aus dem 19. Jahrhundert eröffnet. Sie stammt aus dem Karwendel-Gebiet und wurde früher von Holz-/Waldarbeitern genutzt. Momentan befindet sie sich noch im Aufbau. Das Projekt heißt „Wege des Holzes“.

Selbstverständlich gibt es auch Museums- und Kräuterführungen. Bitte informieren Sie sich hierfür im Vorhinein im Veranstaltungskalender. Für Kinder werden in den Ferien besondere Kinderspiele aus der guten alten Zeit angeboten.

Nutzen Sie ggf. die angebotenen Kombi-Tickets: www.tages-erlebnisticket.de. Tageserlebnis-Tickets gibt es in Kooperation mit Slyrs, Schliersbergalm und Wendelsteinbahnen. Hier können Sie einiges sparen und gleichzeitig einen tollen Erlebnistag in vollen Zügen genießen.

 

 

Sie sind herzlich willkommen. Das altbayrische Dorf erwartet Sie …

 

 

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum
Brunnbichl 5
83727 Schliersee/Neuhaus

Telefon:                     08026 92922 0

E-Mail:                       office@wasmeier.de

Öffnungszeiten:         Di.‒So. von 10:00‒17:00 Uhr

Mo. Ruhetag (außer an Brücken- und Feiertagen)

Saison 2018: 24. März bis zum 4. November

 

 

[tourim-redakteur]