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Winterfreude – Impressionen vom Spitzingsee

Es ist Ende November, und der erste Schnee beginnt zu fallen. Am frühen Vormittag glitzert der Reif auf den Rohrkolben im Schilf und auf den Spielgeräten für die Kinder. Der See ist bereits zu einem großen Teil von einer dünnen Eisschicht bedeckt, und auf dem offenen Wasser spiegeln sich die verschneiten Berggipfel. Durch die Eisoberfläche lassen sich Seerosenblätter erkennen … Und aus den Schornsteinen der Almhütten sieht man Rauch aufsteigen.

Am späten Nachmittag ist die Sonne bereits hinter den Bergen verschwunden, und leichter Schneefall sowie erste Nebelfelder tauchen die Landschaft in ein bläuliches Licht. Die Stimmung am See mutet mystisch und verträumt an.

Lassen Sie sich mitreißen von den Bildern und zu einem Spaziergang verführen.

Im Anschluss lässt es sich wunderbar in einer der Hütten und Gasthöfe einkehren.

Wer rodeln will, sollte zur Unteren Firstalm oder zur Oberen Firstalm wandern. Beide Almen sind ganzjährig geöffnet. Einen Wahnsinns-Kaiserschmarrn bekommen Sie auf der Albert-Link-Hütte, und die Alte Wurzhütte ist urgemütlich, und Sie werden dort mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnt. Damit habe ich nur einen kleinen Teil der vielfältigen Einkehrmöglichkeiten erwähnt. Machen Sie sich einfach selbst ein Bild …

 

Obere Firstalm 1
83727 Spitzingsee
Tel.: +49 8026 7302

Berggasthof Untere Firstalm
Kratzerweg
83727 Schliersee
Tel.: +49 8026 7676

Alte Wurzhütte
Roßkopfweg 1
83727 Spitzingsee
Tel.: +49 8026 6068 0

Albert-Link-Hütte
Valepperstraße
83727 Schliersee
Ute Werner & Uwe Gruber
Tel.: +49 8026 71264

Ab 25.12.2017 wieder geöffnet!

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Start der Rodelsaison auf der Oberen Firstalm

Es ist wieder so weit: Die Rodelsaison hat begonnen!

Der erste Schnee am Spitzing lockt, und ich entscheide mich für eine Wanderung zur Oberen Firstalm. Warm eingepackt, fahre ich zum Spitzingsattel, um dort mein Auto zu parken und von da aus zur Oberen Firstalm zu laufen. Der Weg ist schneebedeckt, und auch die Bäume tragen schon eine leichte Last. Kaum unterwegs, kommen mir schon die ersten Rodler entgegen. Auch ein paar wenige Skifahrer nutzen die verschneite Bergstraße, und ich mache ihnen lieber den Weg frei. Die Straße windet sich durch den Wald nach oben, und wenn ich stehen bleibe und lausche, höre ich: NICHTS! Der Schnee dämpft alle Geräusche, mich umgibt vollkommene Ruhe. Befreit atme ich die herrliche kalte Bergluft ein und freue mich über ein paar Stunden Auszeit. Hin und wieder überholen mich andere Bergwanderer auf dem Weg nach oben. Ein Rodler jodelt um die Kurven, um rechtzeitig auf sich aufmerksam zu machen. Noch ein kurzes Stück geradeaus, dann ein letzter Anstieg – und schon sehe ich die Obere Firstalm vor mir liegen. Der „Almhund“ begrüßt mich schwanzwedelnd, und jetzt freue ich mich erst mal auf einen großen Teller heiße Gulaschsuppe in der gemütlichen Wirtsstube …

Statt den Weg zurückzulaufen, entscheide ich mich, einen Rodel zu mieten, und wage mich an meine erste Schlittenfahrt in diesem Winter. Es fühlt sich einfach gut an … Der Rodel lässt sich gut lenken. Die Steigung ist optimal, um nicht zu schnell, aber trotzdem mit ordentlich Wumms den Berg runterzufahren. Fast hätte ich geschrieben, zu fliegen … Rodeln ist eben doch nicht nur etwas für Kinder. Tatsächlich sehe ich an diesem Nachmittag nur Erwachsene, die mit ihren Schlitten unterwegs sind. Viel zu schnell bin ich wieder unten am Spitzingsattel angekommen. Hier darf ich den Schlitten einfach stehenlassen.

 

 

Mein Tipp: Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit. Packen Sie sich dick ein und vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht. Von der Terrasse der Oberen Firstalm gibt es einen tollen Ausblick auf die Brecherspitz und die Untere Firstalm. Im weißen Schnee sieht man bereits die ersten Spuren der Skifahrer. Nehmen Sie einen Schlitten mit, oder leihen Sie sich einen aus. Es macht einen Heidenspaß, den Weg runterzurodeln und erinnert den einen oder anderen Erwachsenen sicherlich an eine unbeschwerte Kindheit.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Schlittengaudi auf dem Kirchbichl

Früher stand auf dem Kirchbichl zwischen Schliersee-Westenhofen und Hausham das Kloster Schliersee (um 770 gegründet). Nachdem es, wie vermutet wird, in den Ungarnstürmen im 10. Jahrhundert untergegangen ist, wurde es 1141 neu gegründet und in den Ort Schliersee an die Stelle der heutigen Pfarrkirche St. Sixtus verlegt.

Den Kirchbichl gibt es heute immer noch, und er ist im Winter vor allem für Kinder ein beliebter Schlittenhügel. Aber auch Erwachsene haben ihre helle Freude am Rodeln.

Daher mache ich es so, wie in dem Spruch empfohlen: „Wenn der Winter endlich naht, ist es Zeit für eine Schlittenfahrt.“

Nach dem Aufstieg, bei dem ich bis zu den Oberschenkeln im Schnee versunken bin, bietet sich mir ein grandioser Ausblick über die Ortschaft Schliersee bis hin zum See. Die umliegende Bergwelt ist in Zwielicht getaucht, und dicke Schneewolken verkünden die nächsten Schneeflocken.

Die Kinder stürzen sich mit Freudengeheul über die verschneite Kante und rodeln übermütig den teilweise wirklich steil abfallenden Hang hinunter. Unten ist viel Platz, um den Rodel auslaufen zu lassen, und etwaige Stürze werden vom hohen Pulverschnee weich abgefangen. Gerötete Gesichter, Jubel und völlig von Schnee bedeckte Menschen in dicker Winterkleidung zeugen von wahrer Lebensfreude – eine Riesengaudi für die ganze Familie.

Nach anderthalb Stunden im Schnee und mehrfachem Auf und Ab mit dem Schlitten sind selbst die Haare eingefroren, und es wird Zeit, den Nachmittag bei einer heißen Schokolade in einem der Cafés in der Ortsmitte ausklingen zu lassen.

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Schnee – Schlitten – Spaß in Schliersee

Ein Vergnügen für die ganze Familie bietet im Winter das Schlittenfahren: Bewegung, Geschicklichkeit, Geschwindigkeit, Natur und Landschaft – ein Spaß für Groß und Klein.

Die Rodelbahnen auf Schlierseer Gebiet sind von ganz unterschiedlicher Beschaffenheit: als einfacher „Rutschhügel“ ist der Kirchbichl vor allem bei Familien mit kleinen Kindern beliebt. Die Untere First bietet einen Schlittenverleih gegen Gebühr, ebenso die Obere First (mit Übernachtungsmöglichkeit). Diese punktet mit einer 2,5 km langen beleuchteten Bahn, so dass einem Nachtrodelspaß nichts im Wege steht. Anspruchsvoll mit vielen Kurven und gerne mal vereisten Passagen ist die Alte Spitzingstraße. Und zu guter Letzt belohnt ein langer Aufstieg über die geräumte Forststraße zum Rotwandhaus (mit Übernachtungsmöglichkeit) mit einer ebenso langen Schlittenabfahrt.

http://www.untere-firstalm.de/rodeln.htm
http://www.mondscheinrodeln.de/
http://rotwandhaus.de/rotwandhaus/startseite/

Ein paar Sicherheitstipps: Beim Aufstieg hintereinander am Rand der Rodelbahn gehen, so werden Zusammenstöße mit abfahrenden Rodlern vermieden. Bitte an festes Schuhwerk mit guter Sohle zum Bremsen, einen Helm und Skibrille denken. Und hier noch der „Schlachtruf“, den wir als Kinder beim Rodeln auf der Alten Spitzingstraße hatten: „Aus da Bo, aus da Bo, wer´s Vattaunsa ned ko!“ („Aus der Bahn, aus der Bahn, wer das Vaterunser nicht kann!“)

Foto: Familie beim Wintersport © drubig-photo, fotolia.de

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: “Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln.”

Die Kracher ins neue Jahr – Silvester 2015 in Schliersee

Wenn es die Schneelage zulässt, ist eine Schlittentour mit Winterpicknick eine tolle Idee, um das Jahr abzuschließen. Mit einem Picknickkorb auf dem Schlitten eine der geräumten Forststraßen hinauf, einen Picknickplatz ausschaufeln und eine heiße Suppe löffeln und dabei die traumhafte Aussicht genießen.

SilvesterInSchliersee2Für die, die das Jahr noch sportlicher ausklingen lassen und so frisch ins neue Jahr starten wollen, hier eine Anregung von Marcus Löhlein, Trainer im Fitnessstudio Medius in Schliersee: Der jährlich stattfindende Silvesterlauf um den Schliersee mit seinem Rahmenprogramm bietet die optimale Gelegenheit.

Um 18 Uhr geht es dann mit bayerischem Brauchtum weiter – das traditionelle Silvesterblasen vom Balkon des Heimatmuseums kann der Beginn Ihres Silvesterabends sein, den Sie von edel bis rustikal gestalten können. Ein Abend mit Champagnerempfang, Galabüfett und Live-Musik ist in Schliersee genauso möglich, wie ein bodenständiges Drei-Gänge-Menü.

Ganz wichtig ist jeweils eine rechtzeitige Reservierung.

Mein Mitternachts-Tipp: Von der Straße, die zur Schliersbergalm hinauf führt hat man einen tollen Ausblick über den Ort, den See und das Feuerwerk.

Besonderes Special dieses Jahr: Silvesterfeier mit Musik vom TSV Schliersee Sparte Fußball und der Gäste-Information auf der Seefestwiese ab 14:00 Uhr.

Lehmanns Neuhauser Stuben: 5-Gänge Menü mit Eisbar (bei Schnee) http://neuhauser-stuben.de/

Schlierseer Hof: “Rock Around The Clock” Galabuffet http://www.schlierseerhof.de/

Hotel Alpenclub: “White Sensation 5-Gang-Menü” http://www.alpenclub.de/

Arabella Alpenhotel Spitzingsee: “Alpengipfel-Zauber” 6-Gänge Menü http://www.arabella-alpenhotel.com/

Schliersbergalm: Galabüfett mit Champagner-Empfang http://www.schliersbergalm.de/

Schnapperwirt: 3-Gänge Auswahl-Menü http://schnapperwirt.de/

Marlenes: à la carte (kleine Karte) http://marlenes-bistro.npage.de/

Ratskeller Schliersee: à la carte http://www.ratskeller-schliersee.com/

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

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