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Kosmetik aus Garten und Natur

Wer sich etwas Gutes tun will und Freude am Umgang mit Kräutern, Tinkturen und Ölen hat, der kann sich seine Kosmetik aus den Kräutern und Pflanzen, welche im Bayerischen Oberland wachsen und gedeihen, selbst herstellen.

Dazu habe ich heute einen Kurs der Volkshochschule Schliersee besucht. Von Frau Veronika Bernlochner, einer Kräuterpädagogin, haben wir einiges über die Wirksamkeit und Nutzung von verschiedenen Kräutern, wie beispielsweise der Zitronenmelisse und dem Spitzwegerich, gelernt. Beide wirken entzündungshemmend und heilend zum Beispiel als Gesichtswasser bei einem unreinen Hautbild oder als Haaressenz bei einem irritierten Haarboden nach einer Tönung.

Wir erfahren auch, dass man Kräuter ‒ um die bestmögliche Heilwirkung zu erhalten ‒ vor der Blüte und am besten zwischen 11:00 und 13:00 Uhr ernten soll. Auch sollten sie erst kurz vor Gebrauch zermahlen werden, wenn man sich etwa einen Tee aufbrühen will.

Wir schneiden Spitzwegerich, zupfen Zitronenmelissenblätter ab, schäumen Schafsmilch auf, verflüssigen Bienenwachs im Wasserbad, mischen nach verschiedenen Rezepten die Zutaten zusammen und füllen die Mixturen in diverse Glasbehälter ab. So entstehen innerhalb von nur zwei Stunden ein Gesichtswasser mit Zitronenmelisse, ein Kamillen-Deodorant mit Rosen- und Hamameliswasser (Zaubernuss), welches herrlich duftet, ein Spitzwegerich-Kräuteressig fürs Haar und eine Blütenmilchcreme mit Johanniskraut-, Ringelblumen- und Mandelöl. Die Glasbehälter verzieren wir mit einem Schleiferl, wodurch sie auch zu schönen, selbstgemachten Mitbringseln und Geschenken werden.

Tipp für einen Wellnessnachmittag:

Ganz leicht zu machen ist eine Gesichtsmaske mit Zitronenmelisse.

Dazu hacken Sie eine Handvoll Zitronenmelisse klein und vermengen sie mit 150 g Naturjoghurt und einem Esslöffel Honig. Die Maske auf dem Gesicht verteilen und 10-15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser abwaschen. Und schon haben Sie eine gereinigte, streichelzarte Haut.

Viele Rezepte sind ganz einfach im Internet zu finden, oder Sie machen es wie ich und buchen einen Kurs bei einer Kräuterpädagogin. Eigene Kosmetik herzustellen, macht Spaß, man weiß, was darin enthalten ist, und die Herstellung führt zu einem bewussteren Umgang mit der Natur und ihren Gaben. Probieren Sie es einfach mal aus …

Volkshochschule Schliersee e. V.
Telefon: 08026 – 71503
E-Mail: vhs@schliersee.de

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Buchtipps: Schliersee fürs Sofa – Slyrus – Severin Hofers abenteuerliche Reisen

Ja, wir haben in Schliersee einen Berggeist! Und ja, man kann ihn sogar tatsächlich sehen! Leider lässt er sich nur zur Winterzeit entdecken, wenn die Hänge bereits verschneit sind. Links vom Spitzingsattel blickt dann das Gesicht von Slyrus, unserem Berggeist, so, als würde er uns beschützen wollen, über den Ort Schliersee.

Auf das seltsame Naturschauspiel wurde der Autor, Bernhard Hoffmann, Ende 2012 von seinem Freund Buale aufmerksam gemacht. Dieser zeigte ihm ein Foto, welches von der Perfallstraße aus aufgenommen wurde und das Gesicht des Berggeistes zeigt. „Was für ein toller Zufall“, nennt es Herr Hoffmann, dem sofort Ideen für einen Roman durch den Kopf geisterten. Durch das Bild inspiriert, entstand dann die Buchreihe

  • Slyrus – Der Berggeist –
  • Slyrus – Die Gebirgsmonster –
  • Slyrus – Feuer im Berg – Herausgabedatum: 20.03.2017

Den Namen „Slyrus“ erhielt unser Berggeist von dem Physiotherapeuten Severin Hofer, dem Protagonisten der Bücher. Der Name erinnert an den Ort „Sliersee“ bzw. „Slyrsee“, wie Schliersee vor vielen Jahrhunderten noch genannt wurde.

Nachdem Bernhard Hoffmann bereits einige Bücher und CDs zu den Themen Meditation und Pendeln veröffentlicht hatte, begann er 2013 mit dem Schreiben dieser Fantasy-Reihe. Herr Hoffmann führte bis vor einigen Jahren seine eigene Apotheke, bis er dann in Rente ging. In seinen Büchern „steckt viel Eigenes drin“, wie er mir anvertraut. Sie enthalten spirituelle Riten, wie z. B. eine geführte Meditationsreise. Auch mystische Tierwesen, Helfertiere, wie sie Bernhard Hoffmann nennt, begleiten Severin Hofer auf seinen Reisen. Und natürlich sind Wichtel und Zwerge als Freunde und Helfer immer mit dabei. Die Fantasy-Reihe richtet sich an jung gebliebene Erwachsene, die einen Sinn für Märchen, Legenden und Sagen haben. Aber auch den Enkelkindern von Herrn Hoffmann haben die Bücher sehr gut gefallen, wie er mir erzählt. In den Büchern finden sich nähere und weitere Örtlichkeiten rund um den Schliersee wieder. Außerdem lässt Bernhard Hoffmann viele Weisheiten und eigene Erfahrungen einfließen. „Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ Am Ende dieser chinesischen Weisheit stupste ihn der Drache liebevoll mit der Schnauze an und verschwand (Slyrus, Band 2 – Die Gebirgsmonster). Es geht in den drei Bänden auch um Selbstfindung, die Reise zu sich selbst, seine Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und Wege zu erlernen, um diese zu aktivieren. Severin Hofer wird immer wieder an seine Grenzen geführt und muss über sich selbst hinauswachsen. Seine Reise bringt ihn im ersten Band bis nach China, wo Meister Zhong Shi zu ihm sagt: „Junger Mann, du magst ungewöhnliche Anlagen besitzen, sonst wärst du kein Drachenreiter. Du hast schon einiges gelernt, aber dir fehlt sowohl der Zugang zu deiner wahren Stärke wie die Praxis, die Kräfte zu steuern“ (Slyrus, Band 1 – Der Berggeist). Die Bücher lesen sich flüssig, und es ist ein Leichtes, in die Märchenwelt abzutauchen und die Erlebnisse des Severin Hofer zu teilen. Der Berggeist Slyrus begleitet Severin wie ein Mentor und unterstützt ihn darin, seine Aufgaben zu bewältigen.

Sogar eine eigene Wichtelsprache hat Herr Hoffmann erfunden. „Bitterschön“, flehte der kleine Mann erneut, „es ist sich enorm eiliger und es geht sich um unseriges Volk ums Leben und ums Todsein. Nur du als edliger Drachenverreiter und Freundlicher vom Berggeist kannst uns verhelfen!“ (Slyrus, Band 1 – Der Berggeist).

Im ersten Band lernt Severin den Berggeist und seine tierischen Helfer kennen. Seine Reise führt ihn bis ins Land der Mitte. Es ist eine Visionenreise, auf der Severin sein wahres Selbst finden soll.

Im zweiten Band wird er von den Wichteln zur Hilfe in den heimatlichen Bergen gerufen. Hier geht es um Spionage, Geheimdienste, eine Rebellion der Zwerge sowie ein geheimes Forschungslabor.

Im dritten Band reist Severin bis in die Toskana. Auch in diesem Band spielt der Geheimdienst eine Rolle, genauso wie die Rettung eines Zwergenvolkes und ein ominöses Drogenlabor. Er muss außerdem lernen, sich wieder aus einer selbst verschuldeten Misere zu befreien. So will es der Berggeist. Auch im aktuellen Band geht es unter anderem darum, auf sich selbst und seine Stärken zu vertrauen und seine Entwicklungsfelder zu kennen sowie bewusst damit umzugehen.

Der Autor greift in allen drei Bänden auch gesellschaftskritische und aktuelle Themen auf und schafft es, die Realität mit mystischen Märchenfiguren zu vereinen. Da die Romanfigur Severin Hofer einen Hang zu gutem Essen hat, kommt auch dieses nicht zu kurz. Im Anhang findet der Leser in allen drei Bänden diverse Rezepte von Brezenknödeln über Topfennockerln bis hin zu Rhabarber-Reisauflauf etc.

Herr Hoffmann produziert die Fantasy-Reihe im Eigenverlag (Synergicum Verlag). Die Bücher sind sowohl in der Gästeinformation als auch in der Bücheroase Schliersee sowie in weiteren Buchhandlungen im Landkreis ausgestellt. Die Bücher kosten 10,80 Euro und sind in sämtlichen Buchläden im Landkreis als auch unter www.slyrus.de erhältlich.

 

 

Bernhard Hoffmann
Synergicum Verlag
Naturfreundestr.4a
83734 Hausham
Telefon: +49 (0) 8026 58158
behaus@t-online.de
http://www.synergicum.de

 

Markt Schliersee
Gästeinformation Schliersee
Perfallstr. 4
83727 Schliersee
Telefon: +49 (0)8026 6065 – 0
tourismus@schliersee.de
http://www.schliersee.de

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

Pumpkin Pie

In the United States we celebrate Christmas on 25 December but On 24 December, we open our homes to our neighbors and close friends to share (enjoy) warm Christmas drinks like mulled wine, the British version of Glühwein and hot chocolate and a cornucopia of amazing desserts. Many my Mom would make but also many were brought by our culturally diverse neighbors. We would have cookies from Italian neighbors, typical Japanese treats from another and then Christmas cookies like gingerbread men, were made and decorated by the children.

In my family home, pumpkin pie was always available from the very first signs of Autumn. My Mother would bake them for our Thanksgiving meal as well as Christmas because it was so beloved by all.

I have found that you can substitute butternut squash and other locally available pumpkins for this recipe and all other ingredients are also easy to find in German shops as well as online.

http://www.marthastewart.com/317045/classic-pumpkin-pie

INGREDIENTS
1 pumpkin, (about 4 pounds), halved,
1 1/2 recipes Pate Brisee
All-purpose flour, for work surface
7 large eggs
1 tablespoon heavy cream
1 1/2 cups plus 2 tablespoons packed light-brown sugar
2 tablespoon cornstarch
1 teaspoon salt
1 1/2 teaspoons ground cinnamon
1 1/2 teaspoons ground ginger
1 teaspoon pure vanilla extract
1/4 teaspoon ground nutmeg
3 cups evaporated milk
Whipped cream, for serving
Directions
DIRECTIONS
1 Preheat oven to 425 degrees. If using fresh pumpkin, roast pumpkin, cut sides down, on a rimmed baking sheet until soft, 50 to 60 minutes. Let cool completely. Roasted pumpkin can be refrigerated in an airtight container overnight.
2 Reserve 1/4 of the dough for making leaf decorations. Turn out the remaining dough onto a lightly floured work surface; divide in half. Roll out each half into a 14-inch round. Fit rounds into two 10-inch pie plates; crimp edges as desired. Freeze until firm, about 15 minutes.
3 Roll out reserved dough to 1/8 inch thick. Transfer to a baking sheet, and freeze until firm, about 15 minutes. Using a leaf-shape cookie cutter or a paring knife, cut leaves from dough. Freeze until cold, about 10 minutes.
4 Reduce the oven temperature to 375 degrees. Whisk 1 egg and heavy cream in a small bowl; set aside. Brush edges of pie shells with a wet pastry brush; arrange leaves around edges, pressing to adhere. Brush leaves with egg wash. Cut 2 large circles of parchment; fit into pie shells, extending above edges. Fill with pie weights. Freeze until cold, about 10 minutes.
5 Bake pie shells 10 minutes. Remove weights and parchment; bake 5 minutes more. Let cool completely on a wire rack.
6 If using fresh pumpkin, discard seeds. Scoop out flesh using a large spoon; transfer to a food processor. Process until smooth, about 1 minute. Transfer pumpkin to a large bowl. Add brown sugar, cornstarch, salt, cinnamon, ginger, vanilla, nutmeg, remaining 6 eggs, and evaporated milk; whisk until combined.
7 Reduce oven temperature to 350 degrees. Place pies on a rimmed baking sheet. Divide pumpkin mixture evenly between shells. Bake until all but centers are set, 35 to 40 minutes. Let pies cool completely on a wire rack. Cut into wedges, and serve with whipped cream.

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

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