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Kräuter-Geschenke hübsch verpackt

Langsam beginnt die Zeit, wieder über Weihnachtsgeschenke nachzudenken, und vielleicht haben Sie Lust, selbst etwas zu gestalten. Mit selbst gemachten Geschenken kann man dem Beschenkten eine ganz individuelle Freude bereiten. In diesem Sinne habe ich mich entschlossen, an einem Workshop der Volkshochschule Schliersee teilzunehmen. Hier geht es um Geschenke aus Garten, Wald und Flur sowie deren geschmackvolle Verpackung.

Die wunderbare Veronika Bernlochner gibt uns alle möglichen Tipps mit auf den Weg:

  • Zum Beispiel schlägt sie vor, die Kräuter für ein Kräutersalz mit einer Kaffeemühle zu mahlen statt im Mörser zu zerkleinern. Das spart Kraft und Zeit. Außerdem sollte man zur Mischung Steinsalz verwenden. Das ist gesünder, weil es unbehandelt ist.
  • Selbst gemischtes Badesalz kann man in Organzasackerl abfüllen. Das sieht hübsch aus und ist zudem zweckmäßig, weil sich dadurch die Kräuter oder Blütenblätter nicht in der Badewanne verteilen und deren Reinigung erschweren.
  • Ferner lassen sich Blumentöpfe oder Untersetzer hervorragend für die Verpackung der Geschenke nutzen, indem man sie mit Moos, Rinde und/oder einer Schleife verziert.
  • Für die Herstellung eines Kräuteröls eignen sich Olivenöl, Weizenkeimöl, Hanföl, Leinöl, Rapsöl – je nach Geschmack.
  • Öl verfestigt mit Bienenwachs wird zu einer Creme.

Wir fertigen heute einen Kräuteressig, einen Kräutertee „Bauerngarten“ und ein Duftsackerl an. Dann verzieren wir die einzelnen Geschenke mit Schleifen und Etiketten, um sie anschließend in einem Blumentopf zu arrangieren. Diesen haben wir mit Moos ausgelegt, einer Schleife verziert und einige kleine Tannenzweige sowie eine getrocknete Orangenschale zwischen die Geschenke gesteckt. Das Ganze hat 1,5 Stunden gedauert, und ich finde, es ist eine sehr nette Idee.

Die Kräuter und Blüten kann man entweder das ganze Jahr über sammeln und trocknen oder in der Herbaria vor Ort bzw. online kaufen.

Ein einfaches und sehr schönes Rezept zum Selbermachen: Rosenzucker

Nehmen Sie 10 g Rosenblüten von stark duftenden Rosen, zermahlen Sie die Blüten und vermischen Sie diese mit 250 g weißem Zucker. Dann nur noch in dekorative Gläser füllen – und schon haben Sie ein nettes Mitbringsel. Rosenzucker kann man sehr gut für Tee und Gebäck nutzen, z. B. Mürbteig in Rosenzucker wälzen.

 

Volkshochschule Schliersee e. V.
Telefon: 08026/71503
E-Mail: vhs@schliersee.de

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

„Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“

Herbstzeit ist leider oft auch Erkältungszeit. Wenn’s im Hals kratzt und die Nase läuft, sollte man dem Hennerer Hof in Schliersee einen Besuch abstatten. Die erfahrene Kräuterexpertin Angelika Prem hat für Schnupfengeplagte nämlich eine ganze Palette an Produkten aus Heilkräutern parat. Sei es ein Sirup aus Fichtennadeln, ein wohlschmeckender Trunk mit Holunderbeeren oder eine Salbe aus Lärchenharz: Es gibt zahlreiche heimische Kräuter, die bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wohltuende Linderung verschaffen.

Die „Lisi“ aus unserem Film heißt übrigens Elisabeth Rosenhuber und absolviert als angehende Hauswirtschafterin derzeit ein Praktikum auf dem Hennerer-Hof.

Die Salbe aus Lärchenharz ist auch für Babys und Kleinkinder geeignet. Man sollte sie dann allerdings nicht direkt auf die Haut reiben, sondern beispielsweise in einer Duftlampe erhitzen. Die ätherischen Öle befreien die Nase und wirken abschwellend.

 

 

Schnell und ohne großen Aufwand zubereitet ist ein Tee aus Spitzwegerich, den man fast überall am Wegesrand oder im eigenen Garten findet: Die Blätter des Krauts werden idealerweise in einer Holzkiste an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur zwei bis drei Tage getrocknet. Anschließend gießt man sie mit kochendem Wasser auf, lässt sie fünf Minuten ziehen, und schon kann man diesen aromatischen und wohlschmeckenden Tee genießen. Spitzwegerich gilt als schleimlösend und entzündungshemmend. Wer mag, kann noch Thymian oder Melissenblätter hinzufügen.

Es muss also nicht immer gleich die „chemische Keule“ sein, denn schon Hildegard von Bingen wusste: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen.“

 

Hennerer Hof – Café & Bauernladl
Familie Prem
Hennererstr. 36
83727 Schliersee/Westenhofen

Tel. + Fax: 08026 / 922 99 64

E-Mail: info@hennerer.com

www.hennerer.com 

 

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Kosmetik aus Garten und Natur

Wer sich etwas Gutes tun will und Freude am Umgang mit Kräutern, Tinkturen und Ölen hat, der kann sich seine Kosmetik aus den Kräutern und Pflanzen, welche im Bayerischen Oberland wachsen und gedeihen, selbst herstellen.

Dazu habe ich heute einen Kurs der Volkshochschule Schliersee besucht. Von Frau Veronika Bernlochner, einer Kräuterpädagogin, haben wir einiges über die Wirksamkeit und Nutzung von verschiedenen Kräutern, wie beispielsweise der Zitronenmelisse und dem Spitzwegerich, gelernt. Beide wirken entzündungshemmend und heilend zum Beispiel als Gesichtswasser bei einem unreinen Hautbild oder als Haaressenz bei einem irritierten Haarboden nach einer Tönung.

Wir erfahren auch, dass man Kräuter ‒ um die bestmögliche Heilwirkung zu erhalten ‒ vor der Blüte und am besten zwischen 11:00 und 13:00 Uhr ernten soll. Auch sollten sie erst kurz vor Gebrauch zermahlen werden, wenn man sich etwa einen Tee aufbrühen will.

Wir schneiden Spitzwegerich, zupfen Zitronenmelissenblätter ab, schäumen Schafsmilch auf, verflüssigen Bienenwachs im Wasserbad, mischen nach verschiedenen Rezepten die Zutaten zusammen und füllen die Mixturen in diverse Glasbehälter ab. So entstehen innerhalb von nur zwei Stunden ein Gesichtswasser mit Zitronenmelisse, ein Kamillen-Deodorant mit Rosen- und Hamameliswasser (Zaubernuss), welches herrlich duftet, ein Spitzwegerich-Kräuteressig fürs Haar und eine Blütenmilchcreme mit Johanniskraut-, Ringelblumen- und Mandelöl. Die Glasbehälter verzieren wir mit einem Schleiferl, wodurch sie auch zu schönen, selbstgemachten Mitbringseln und Geschenken werden.

Tipp für einen Wellnessnachmittag:

Ganz leicht zu machen ist eine Gesichtsmaske mit Zitronenmelisse.

Dazu hacken Sie eine Handvoll Zitronenmelisse klein und vermengen sie mit 150 g Naturjoghurt und einem Esslöffel Honig. Die Maske auf dem Gesicht verteilen und 10-15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser abwaschen. Und schon haben Sie eine gereinigte, streichelzarte Haut.

Viele Rezepte sind ganz einfach im Internet zu finden, oder Sie machen es wie ich und buchen einen Kurs bei einer Kräuterpädagogin. Eigene Kosmetik herzustellen, macht Spaß, man weiß, was darin enthalten ist, und die Herstellung führt zu einem bewussteren Umgang mit der Natur und ihren Gaben. Probieren Sie es einfach mal aus …

Volkshochschule Schliersee e. V.
Telefon: 08026 – 71503
E-Mail: vhs@schliersee.de

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Wildkräuterspaziergang und Wiesen-Smoothies

Schön langsam fängt die Natur nach dem Winter wieder an zu wachsen. Es entstehen neue Triebe und Blüten …

Jetzt fängt die Zeit an, nach wilden Kräutern zu suchen, mit welchen wir unsere Mahlzeiten verfeinern können. Aber nicht nur zum Würzen eignen sie sich hervorragend, sie sind außerdem auch noch richtig gesund.

Da ich selbst nur über ein marginales „Kräuterwissen“ verfüge, habe ich mich entschlossen, bei einem Wildkräuterspaziergang mit Claudia Bernhardt mitzugehen. Sie ist eine Kräuterpädagogin BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) und lehrt uns eine Menge neuer und wichtiger Dinge über die Kräuter, welche hier im Bayerischen Oberland wachsen. Es ist gar nicht so leicht, und man muss einiges beachten, um essbare von ungenießbaren oder gar giftigen Pflanzen zu unterscheiden.

  • Der Bärlauch z. B. hat einen Stiehl, ist an der Unterseite matt und riecht nach Knoblauch. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Mittelrippe, welche hörbar knackt, wenn man sie bricht. Bärlauch wächst im Moment, und es gibt einige giftige ähnliche Pflanzen, u. a. das Maiglöckchen.
  • Die Knoblauchsrauke ist eine gute Alternative bei einer Unverträglichkeit von Knoblauchsgewächsen. Sie ist mit unseren Kohlgewächsen verwandt und enthält Senföle.
  • Das Scharbockskraut ist nur bis zur Blüte essbar und ist ein hervorragender sowie köstlicher Vitamin-C-Lieferant.
  • Der Giersch hat einen dreikantigen Stängel, einen „Geißfuß“ unten sowie keine Härchen. Viele kennen ihn als Unkraut in ihren Gärten. Aber statt ihn herauszureißen, sollte man ihn lieber essen, weil er ein wirklich wohlschmeckendes Wildgemüse ist. Er erinnert ein bisschen an Petersilie und gekocht an Spinat.
  • Der Löwenzahn enthält Bitterstoffe. Er hat glatte Blätter. Die gelben Blüten können roh gegessen oder aber auch zu Sirup verarbeitet werden. Die jungen Blätter eignen sich hervorragend als Salat. Sogar die Wurzel kann genutzt werden. In den Nachkriegsjahren wurde aus ihr Ersatzkaffee hergestellt.
  • Das Wiesenschaumkraut und Gänseblümchen eignen sich sehr gut als essbare Deko.

Nachdem wir über einige der gerade wachsenden Kräuter aufgeklärt wurden und wir einiges an Blättern und Blüten gesammelt haben, wurde uns von Claudia gezeigt, wie man köstliche Wiesen-Smoothies zubereitet. Dazu kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Wir haben als „Vorspeise“ einen Tomaten-Gurken-Smoothie mit Giersch und Kefir sowie Salz und Pfeffer gemixt. Anschließend gab es einen Löwenzahn-Vitamintrunk mit Joghurt, Honig, Orangen, Bananen, Äpfeln und etwas Apfelsaft.

Ich kann nur sagen, es war ein sehr lehrreicher, interessanter Spaziergang, und die Smoothies waren einfach toll! Und das Beste daran ist: Die Kräuter lassen sich alle rund um den Schliersee finden!

 

http://miesbacher-kraeuterpaedagogen.de/

Claudia Bernhardt
www.kräuterspaziergang.de
Tel.: 08026 2059182

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Der „Wichtelpunsch“ aus Schliersee

Beim Hennererhof in Schliersee sind wieder die Wichtel unterwegs. Sie sollen in der Vorweihnachtszeit Freude in die Herzen der Menschen bringen. Und weil die Wichtel recht lebensfrohe kleine Gestalten sind, laben sie sich gerne am Schlierseer „Wichtelpunsch“ von Kräuterpädagogin Angelika Prem. Alle Zutaten dieses aromatischen Getränks sind hausgemacht und garantiert ohne künstliche Zusätze. Die kreative Wirtin des Hennererhofs hat bei der Kreation ihres Punsches auch bewusst auf den Zusatz von Alkohol verzichtet. Schließlich sollen auch die Kinder unbesorgt ein Haferl davon trinken dürfen.

Selbstgemachte Platzerl schmecken besonders gut zum „Wichtelpunsch“, und auch sonst findet man in dem urigen Bauernhof-Café so manche Zutat für fast vergessene Weihnachtsbräuche. Das Räuchern beispielsweise soll böse Geister vertreiben und positive Energie ins Haus bringen. Allerlei Kräuter aus dem Garten wurden dafür getrocknet. Auf einem Sieb über einer Feuerquelle beginnen sie zu glimmen und entfalten dabei ihren angenehmen Duft.

Am Wochenende vom 3. bis 4. Dezember 2016 lädt die Familie Prem zur stimmungsvollen „Woidweihnacht“ auf den Hennererhof ein. Spezialitäten aus der Kräuterküche werden ebenso angeboten wie ausgesuchtes Kunsthandwerk und weihnachtlicher Schmuck.

Den berühmten „Wichtelpunsch“ durfte ich vorab schon mal kosten:

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

 

 

 

Ein Muß für alle Gartenfreunde – Der Schlierseer Gartenzauber 2016

Schlierseer Gartenzauber vom 3. bis 5. Juni 2016 – Die einzigartige Gartenausstellung im Landkreis Miesbach

Sobald der Winter sich verabschiedet, entsteht bei vielen Menschen der Wunsch nach dem eigenen Stück Natur. Auf Balkonen entstehen Gärten. Durch Terrassen wird der Wohnraum raffiniert nach Außen erweitert. Und mit individuell angelegten Gärten versucht manch einer sich sein eigenes Reich an Komfort und Genuss zu erschaffen.

Besucher von Gartenmessen werden  nicht nur von den perfekten Pflanzen- und Blumenkompositionen angezogen, sondern auch von einer wunderschönen Umgebung, von der sich naturkundige Gäste sofort verzaubern lassen. Der Kurpark direkt am Schliersee mit seiner einmaligen Bergkulisse bietet solch einen Rahmen für den ersten Schlierseer Gartenzauber.

Balkonpflanzen, Gemüsebeete und Gartendekorationen – das sind drei der Themen, denen sich der Schlierseer Gartenzauber widmet.

Themen der Ausstellung, die von der Gäste-Information Schliersee in Zusammenarbeit mit allen 14 Gartenbauvereinen des Landkreises Miesbach gestaltet wird, sind auch Kräuter, Wasser im Garten und Rosengärten. Liebevoll gestalten die Gartenbauvereine ihre Stände und stehen den Besuchern mit fachkundigem Rat zur Verfügung. In einem gesonderten Bereich werden Kinder an das Thema Garten herangeführt. So haben sie unter anderem die Möglichkeit, Blumentöpfe zu bemalen und anschließend zu bepflanzen. Verkaufsstände von Landschaftsgärtnereien und Gartenbaufirmen sowie ein Bereich mit Gastronomie und Live-Musik runden das Angebot ab.

In der Vitalwelt Schliersee wird die Ausstellung von Vorträgen, beispielsweise zur artgerechten Düngung und Pflege, heimische Orchideen oder alles zum Thema Rosen ergänzt. Auch legen die Veranstalter großen Wert darauf, dass es sich um eine reine Gartenausstellung handelt und ausschließlich Aussteller vor Ort sind, die mit dem Thema Garten zu tun haben.

Als Premiumpartner konnte das Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee gewonnen werden, das den Schlierseer Gartenzauber mit einem altbayerischen Bauerngarten, der im Kurpark angelegt wird, bereichert. Dieser bleibt als Themengarten auch danach im Park festinstalliert.

Jeder Besucher erhält eine hochwertige Tragetasche mit seinem Eintritt.

Weitere Unterstützung findet die Veranstaltung vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V., der jedem Gast ein Exemplar der Fachzeitschrift „Der praktische Gartenratgeber“ kostenlos überreicht. Ebenso beteiligen sich die Schlierseer Geschäftsleute mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Eintrittspreise:
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen fünf Euro. Jugendliche, Senioren ab 65 Jahren, Kurkartenbesitzer und Gartenbauvereinsmitglieder mit Ausweis erhalten ermäßigten Eintritt für drei Euro.

Schlierseer Gartenzauber, Freitag 3. bis Sonntag 5. Juni 2016 im Kurpark und in der Vitalwelt Schliersee

Öffnungszeiten:
Freitag, 03.06.2016 von 17:00 Uhr – 21:00 Uhr – Feierliche Eröffnung um 18 Uhr mit anschließendem Schlierseer Abend
Samstag, 04.06.2016 von 11:00 Uhr – 19:00 Uhr
Sonntag, 05.06.2016 von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Schirmherr: Landrat Wolfgang Rzehak

Weitere Informationen zum Schliersee Gartenzauber 2016 finden Sie hier

Bildnachweis: Alter Leiterwagen mit Sommerblumen, DoraZett Fotolia.de

Mathias Schrön Mathias Schrön

C. Mathias Schrön, Dipl.-Betriebswirt, Vater von 4 Kindern, geb. am 12.03.1966 in Tegernsee. Aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Abitur am Gymnasium Miesbach. Abgeschlossenes Studium in BWL sowie in Politikwissenschaften in München. Während und nach dem Studium selbständige Tätigkeit hauptsächlich als Begleiter ausländischer Gäste der Bundesregierung im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei. Seit 15.03.2001 Kuramtsleiter beim Markt Schliersee. In der Freizeit engagierter Fußballtrainer im Jugend- und Seniorenbereich. Mitglied in diversen Vereinen. Freude am Reisen und Sport.

Für alles ist ein Kraut gewachsen – Heilkräuter die Sie in Schliersee finden!

„Für alles ist ein Kraut gewachsen“, sagt der Volksmund. Dass es zahlreiche Kräuter gibt, denen eine heilende oder belebende Wirkung nachgesagt wird, wissen die Menschen schon seit alters her. Auch rund um den Schliersee wachsen viele Pflanzen, die – oft mit Unkraut verwechselt – Beschwerden unterschiedlichster Art lindern können.

Man muss aber nicht gleich einen Kräutergarten anlegen, um Spitzwegerich und Co. ständig zur Hand zu haben. Bei einem Spaziergang rund um den Schliersee entpuppt sich so manches unscheinbares Gewächs am Wegesrand als wahres Heilwunder. Die Kräuterpädagogin Angelika Prem hat mir vier „Schlierseer“ Heilkräuter gezeigt:

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!

Einfach nachmachen: Die Schlierseer-Maibowle vom Hennererhof

Fernab vom geschäftigen Trubel der Schlierseer Ortsmitte liegt eingebettet in die malerische Bergwelt ein besonderes Kleinod: der Hennererhof. Das urige Bauernhaus beherbergt neben einem Café auch ein „Hofladl“, in dem selbstgemachte Schmankerl zum Verkauf angeboten werden. Der Hennerer ist ein Familienbetrieb. Hier packen alle mit an, allen voran die fröhliche Wirtin Angelika Prem. In ihrem naturbelassenen Garten rund ums Haus wachsen allerlei Kräuter und Blumen, aus denen sie kulinarische Köstlichkeiten für das Café und den Hofladen zaubert.

Ein ganz besonderer Genuss ist die frische Maibowle. Jedes Jahr pünktlich zum ersten Mai – wenn der selbst gemachte Waldmeistersirup fertig ist und in Flaschen abgefüllt bereitsteht – wird das süffige Getränk zubereitet. Für mich Grund genug, dem Hennerer einen Besuch abzustatten – vielleicht gelingt es mir ja, der Angelika ein paar Geheimnisse in punkto Maibowle zu entlocken:

 

Die Zutaten für die Maibowle vom Hennererhof:

250 g Erdbeeren, 100 g Waldmeistersirup (selbst gemacht vom Hennerer), 1,5 l stilles Wasser, ½ l trockener Weißwein (Silvaner), 0,2 l Sekt, Eiswürfel nach Belieben. Für die alkoholfreie Variante einfach Wein und Sekt durch Mineralwasser oder Apfelsaft ersetzen.

Der Hennererhof liegt etwa 3 Kilometer vom Ortskern Schliersee entfernt im Ortsteil Westenhofen. Geöffnet ist er täglich von 12 bis 17 Uhr. Ein Biergarten und das gemütliche Café bieten Platz bei jedem Wetter. Zusätzlich zur Organisation von Kindergeburtstagen, Kochkursen zum Thema Wildkräuter, Brotbackseminaren und vielen anderen interessanten Veranstaltungen bietet Angelika Prem auch Führungen durch ihren Wildkräutergarten an. Um Anmeldung wird gebeten.

Hennererhof, Hennererstraße 36, Schliersee/Westenhofen, Tel.: 08026/9229964 oder im Internet unter www.hennerer.de

 

Katharina Fitz Katharina Fitz

Wohnhaft in Warngau, geboren in Tegernsee, aber dem Schliersee herzlich zugetan. Zweifache Mama und als freiberufliche Redakteurin, Sprecherin und Schauspielerin viel unterwegs. Steckenpferde: Kunst und Kultur, Natur (vor allem Bäume) und Schuhe!