Popoaugen für gute Rücksicht

Servus beianand – ich bin’s schon wieder, die Lilly!
Na gut, ich nerve langsam, aber eine Sache muss ich euch unbedingt erzählen: Habt ihr gewusst, dass Hunde und Menschen früher auch hinten Augen gehabt haben? Hunde an den Pobacken und Herrchen am Hinterkopf ‒ da, wo jetzt noch die freie, haarlose Stelle ist – jaha!

Zu den Menschen, also Herrchen und Frauchen, wisst ihr ja, dass die extrem gehandicapt sind, praktisch nichts riechen, nur lappriges Fresschen runterbekommen, schlecht hören und, statt sich auf die Umgebung zu konzentrieren, ewig und andauernd rumquatschen. Zu mir wisst ihr, dass Spazierengehen für mich extrem harte Arbeit ist, muss ja alles riechen und einordnen, wer da langgelaufen ist, ob die Hunde in mein sexuelles Beuteschema passen oder ob Karnickel, Wühlmäuse usw. das Verfallsdatum noch nicht überschritten haben. Als Hundedame von Welt muss man da Prioritäten setzen und sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

Ach herrlich – ich komm schon wieder ins Plaudern, aber zurück zu den Popoaugen …

Gaaaaaaaaanz früher, also vor eeeewigen Zeiten, damals, in den frühen Zeiten der Evolution, als die Menschen noch nicht mit komischen Blechkartons oder mobilen Hochsitzen herumfuhren, da war die Welt noch in Ordnung, da brauchten wir nur vorne Augen, weil von hinten konnte kaum etwas oder jemand unvermittelt auftauchen und uns nach dem Leben trachten. Ja klar, bis auf Raubtiere und so, aber das ist eine andere Geschichte.

Dann hat der Mensch oder wer auch immer das Rad erfunden. So ein komisches rundes Ding, das mit ständiger Drehung richtig Tempo machen kann – sogar schneller, als ich laufen könnt. Diese Dinger haben sie an Blechkartons und Hochsitze montiert und damit das risikoreichste Zeitalter ever, ever, ever eingeläutet. Die Blechkartons bekamen zur Warnung einen gut hörbaren Motor und eine Hupe, die zum Beispiel heute noch konsequent von Feuerwehr- und Polizei-Blechkartons benutzt wird. Mit den Hochsitzen – ich glaub, die heißen heut Bikes oder Mountainbikes – war das schon schwieriger: kein Motor, kein Martinshorn und leise wie’d Sau.

In dieser finsteren Zeit schenkte die Evolution den Hunden und Menschen wohl weitere Augen, die nach hinten ausgerichtet waren. *hihi. Ich würde euch ja jetzt gern Bilder zeigen, wie das wohl ausgesehen hat, aber ihr seid dafür zu anständig: Wer schaut schon einer Hundedame so aufdringlich auf den Po?

So – wir fassen das mal zusammen: Poaugen waren unsagbar wichtig, weil man sonst garnienicht bemerkt hätte, wenn sich von rückwärts so ein Rad-Automat ranpirscht und mit atemberaubendem Tempo an einem vorbeirauscht. Das blieb so über viele Generationen. Dann wurde die Fahrradklingel erfunden oder die Fahrradhupe, also ein Ding, was koordiniert Krach machen konnte, wenn man als Fahrer die Poaugen von jemand anderem sah. Auf einmal waren die Popoaugen nicht mehr nötig, und da der Hund von Welt und auch Herrchen und Frauchen gern mal „Sitz“ machen, wurden sie zurückgebildet – nu sind sie weg. *seufz*

Warum erzähl ich das alles? Nun ja, ich weiß ja um die Aufsichtspflicht, die unsereins als Hund hat, auf Herrchen und Frauchen aufpassen … die sind ja so schreckhaft und fallen leicht um, wenn sie nur auf den Hinterpfoten stehen. Und in letzter Zeit kommt es immer mal wieder vor, dass jemand, der beradelt von hinten auf uns zufliegt, entweder keine Klingel hat oder zu schüchtern ist, sie zu benutzen. Voll gefährlich, finde ich!

Darum eine Bitte an die Radfahrer: Bitte klingeln, wenn ihr euch von hinten ranpirscht, oder von mir aus auch laut „Blaulicht“ oder „Tatü-Tataa“ rufen, wenn ihr euch keine Klingel leisten könnt. Zumindest so lange, bis wir unsere Popoaugen wieder komplett ausgebildet haben.

Total lieb von euch!

Eure Lilly

 

 

Karl Bergkemper Karl Bergkemper

Begeisterter Schlierseer, Musiker und Internet-Schraubenzieher. Der technisch orientierte "Beutebayer" der Redaktion - immer für Ideen zu haben, die Schliersee weiterbringen

 

 

 

Es herbstelt. Vorfreude auf den bayerischen Indian Summer

„Es herbstelt“, sagt man bei uns in Bayern, wenn sich die ersten Vorboten des Herbstes anmelden. Die Tage werden kürzer, nachts kühlt es ab, und manchmal gibt es schon leichte Nebelschwaden über dem Schliersee. Die sind aber schnell wieder verschwunden, noch gewinnt die Sonne den Wettkampf. Ich freue mich aufs Wandern. Das stabile Herbstwetter ist die optimale Zeit dafür.

Mein Tipp: Wanderwoche (http://www.schliersee.de/sommer/interessant/schlierseer-wanderwoche/) in Schliersee. Motto: „Ins Reich der Murmeltiere“ vom 25.09. bis 30.09.2017.

Die Bäume verlieren ihre ersten Blätter und verfärben sich prachtvoll bunt. Der Schliersee wird durch die tieferstehende Sonne in ein herrliches Licht getaucht. Die bunten Blätter werden in allen Farben leuchten. Bald schon sind die Wälder zugedeckt mit raschelndem Herbstlaub. In der Küche riecht es endlich wieder nach Apfelstrudel und Zwetschgendatschi.

Die letzten warmen Sonnenstrahlen erwärmen das Herz und die Seele. Für mich ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit. Man muss nicht unbedingt nach Kanada fliegen, um den Indian Summer erleben zu können. Auch am Schliersee gibt es einen goldenen Herbst.

Genießt den herbstlichen Farbenrausch bei uns!

Gewusst warum: Rein biologisch verfärben sich die Blätter in Nordamerika genauso wie in Schliersee durch die perfekt organisierte Natur. Wenn es kälter wird, werden die Blätter der Laubbäume nicht mehr mit genügend Saft versorgt, der Chlorophyllgehalt sinkt, und die Blätter werden durch den restlichen Zuckergehalt in verschiedenste Farben getaucht. Wenn sie ausgetrocknet sind, fallen sie schließlich ab.

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Berggottesdienste: dem lieben Herrgott ein Stück näher

Viele Menschen zieht es in die Berge ‒ zum Wandern, Abschalten vom Alltag, zum Bewundern der großartigen Natur, der bunten Flora und vielfältigen Fauna, zum Mountainbiken und um Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Das lohnende Ziel sind oftmals ein Gipfel mit einem weithin sichtbaren Gipfelkreuz und atemberaubender Fernsicht sowie auf dem Rückweg ins Tal eine Einkehr in einer bewirtschafteten Alm zur wohlverdienten Brotzeit.

Ein ganz besonderes Erlebnis bei uns in den Bergen sind sicherlich der Besuch und das Mitfeiern eines Berggottesdienstes. Während der Messfeier unter freiem Himmel und bei hoffentlich schönem Wetter, oftmals umrahmt von bayerischer/almerischer Musik, spürt man die Nähe zum lieben Herrgott gleich ein bisschen mehr.

Die Sektion Schliersee des Deutschen Alpenvereins feiert eine katholische Bergmesse mit Kreuzsegnung am Sonntag, 24. September 2017, um 13:30 Uhr auf der Oberen Firstalm/Spitzingsee. Zelebrant ist Herr Pfarrer Hans Sinseder, und die Messe wird vom „Oberlandler Doppelquartett“ mitgestaltet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

 

Regelmäßige katholische Berggottesdienste im Gemeindegebiet Schliersee:

Weinberg, St. Georg, mittwochs 19:00 Uhr vom 26.4. bis 4.10.,
Pfarramt Schliersee, Tel. 08026/6578

Fischhausen, Leonhardikirche, donnerstags 19:00 Uhr, von 4.5. bis 26.10.,
Pfarramt Neuhaus, Tel. 08026/7280

Spitzing, St. Bernhard, sonntags 11:30 Uhr, von 4.6. bis 29.10.,
Pfarramt Neuhaus, Tel. 08026/7280

 

Regelmäßige evangelische/ökumenische See-Gottesdienste im Gemeindegebiet Schliersee:

Musikpavillon, Kurpark Schliersee, donnerstags 20:00 Uhr (im Sommer)
Evang.-Luth. Pfarramt Neuhaus, Tel. 08026/7332

 

Regelmäßige katholische Berggottesdienste in der näheren Umgebung:

Grafenherberg/Sudelfeld, St. Leonhard, sonntags 11:30 Uhr, 17.9.; am 6.11. Patrozinium um 14:00 Uhr,
Pfarramt Niederaudorf, Tel. 08033/3021613

Wallberg, sonntags 11:30 Uhr, von 4.6. bis 15.10.,
Pfarramt Rottach-Egern, Tel. 08022/92760

Wendelstein, sonntags 11:00 Uhr von 11.6. bis 15.10.,
Pfarramt Brannenburg, Tel. 08034/90710

 

Regelmäßige evangelische Berggottesdienste in der näheren Umgebung:

Wendelstein, am Restaurant, samstags 11:00 Uhr,
Evang.-Luth. Pfarramt Neuhaus, Tel. 08026/7332

 

https://www.erzbistum-muenchen.de/Gottesdienste-Veranstaltungen/Berggottesdienste
http://www.berggottesdienste.de/gottesdienste

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: "Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln."

 

 

 

Schlierseer G‘schichten – eine Führung von Karl Wiedemann

Ich lebe inzwischen seit 17 Jahren hier in der Gegend und habe nach all dieser Zeit vor ein paar Tagen die Ortsführung von Karl Wiedemann in Schliersee miterlebt.

Der Karl ist in Schliersee geboren und aufgewachsen, war etwa 40 Jahren lang die Baritonstimme des Schlierseer Viergesangs und ist überdies ein begabter Maler. Zwei seiner Bürgermeisterporträts sind im Sitzungssaal des Rathauses zu sehen (siehe Foto: die beiden Gemälde auf der linken Seite ‒ das rechte Gemälde ist von Günther Wasmeier).

Die Ortsführung „Schlierseer G‘schichten“ findet jeden Mittwoch von Mitte Mai bis Mitte Oktober von 16:00‒17:30 Uhr statt und ist für Teilnehmer kostenlos. Jeder ist willkommen, und tatsächlich finden sich nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische und sogenannte Zuagroaste (dt.: Zugezogene) zu den Führungen ein. Man trifft sich ganz ungezwungen vor dem Hotel Terofal am Xaver-Terofal-Platz. Hier steht eine Bank, umrahmt von Blumenkübeln, die den Treffpunkt markiert. Karl Wiedemann ist genau der richtige Führer, um seinen Zuhörern diverse G‘schichten sowie die Historie von Schliersee nahezubringen. Er kennt hier jedes Eck und quasi jeden Stein. Er strahlt eine große Ruhe aus und verknüpft geschickt historische Daten mit Anekdoten aus dem Alltag, sodass die anderthalb Stunden der Führung sehr kurzweilig sind.

Wir erfahren beispielsweise, dass der Fürst von Thurn und Taxis im Jahr 1912 auf seiner letzten Jagd in Schliersee war, weil der Förster ihm den Hirsch quasi vor der Nase weggeschossen hat. Aber auch, dass Josef Baptist Zimmermann seine Frau mit seinem Buben in einem Fresko in der St. Sixtus-Kirche verewigte, oder dass der Heilige Antonius hier auch „Schlamperltoni“ genannt wird, weil man ihn anruft, wenn man etwas verlegt hat, erzählt uns Karl Wiedemann. Das Rathaus wurde früher als Bauernhaus erbaut, und der Erker sowie Balkon wurden nachträglich angebaut, sagt er, weil man damals schon wusste, dass wir einen Olympiasieger bekommen würden, dem hier zugejubelt wird. Am besten gefällt mir die Geschichte von der Fischerliesl, die zu König Max II. gesagt hat: „Ja grias di God, Kini Max, siagst du deinem Großvater gleich.“ Das fand dieser angeblich gar nicht erbaulich, wie man damals so schön sagte … Dieses und vieles mehr, wie zum Beispiel die Geschichte von Schliersee und die Besonderheiten einiger Bauten werden sehr anschaulich und unterhaltsam vermittelt. Zwischendurch haben wir sogar mit einem Stamperl im beeindruckenden Sitzungssaal des Rathauses auf uns angestoßen.

 

Mein Tipp: Nehmen Sie sich eineinhalb Stunden Zeit, um in die Historie von Schliersee einzutauchen und am großen Wissensschatz von Karl Wiedemann teilzuhaben. Es lohnt sich auf jeden Fall. Auch für mich waren viele neue Erkenntnisse dabei, und ich bin froh, dass ich diese nun an andere weitergeben kann.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Die hängenden Gärten von Schliersee – ein farbenfrohes Blütenmeer

Wer um diese Jahreszeit durch Schliersee spaziert, fühlt sich wie eingetaucht in ein farbenfrohes Blütenmeer. Nicht nur die Semiramis hatten hängende Gärten, auch Schliersee schmückt seine Häuser mit einer Blumenpracht.

Die Hängenden Gärten der Semiramis, auch die Hängenden Gärten von Babylon genannt, waren nach den Berichten griechischer Autoren eine aufwendige Gartenanlage in Babylon am Euphrat … Sie zählten zu den sieben Weltwundern der Antike.

Wikipedia

Hängegeranien, Petunien, Efeu, Löwenmäulchen, Weinreben, Zauberglöckchen, Fuchsien, Lobelien und viele andere Balkonpflanzen schmücken die Blumenkästen an den malerischen Häusern in Schliersee. Mit viel Liebe gepflanzt und umsorgt, erfreuen die Blumen die Einheimischen und unsere Gäste gleichermaßen.

Halten Sie die Augen offen. Vielleicht können Sie den einen oder anderen bepflanzten Balkon oder das eine oder andere mit Blumen geschmückte Fenster auf den Bildern bei einem Spaziergang durch den Ort wiederentdecken. Eine amerikanische Freundin und Kollegin beschreibt unsere Gegend als aus einem fairy tale (Märchen) entsprungen. Jede Jahreszeit hat hier ihren besonderen Reiz, und auch die empfundene Stimmung verändert sich mit dem Wetter. Besonders im Sommer bis in den Herbst hinein strahlen die Blumen mit ihren bunten Blüten eine Heiterkeit und Freude aus, die spürbar wird.

 

Lied der Freundin

In den leichten Blumenranken

lauschen liebende Gedanken,

die in leisen Tönen klingen

und dir fromme Wünsche bringen.

Marianne von Willemer (1784‒1860), 1814 Bekanntschaft mit Goethe

 

In diesem Sinne: Genießen Sie einen Spaziergang durch Schliersee und erfreuen Sie sich an unseren wunderschön blühenden hängenden Gärten.

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Die Highland Games in Schliersee – Sonntag, 3. September 2017

Am ersten Sonntag im September finden sie wieder statt: die alljährlichen Highland Games im Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee-Neuhaus.

Bereits zum siebten Mal versammeln sich hier starke Männer und Frauen, um mit anderen Mannschaften ihre Kräfte zu messen.

Die Highland Games 2017 werden in enger Kooperation mit der 1. Bayrischen Highland Game Vereinigung (1. BHGV e. V.) organisiert. Es werden Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet.

„Die Highland Games sind traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen. Sie waren ursprünglich Bestandteil der Treffen (Gatherings) schottischer Clans in den schottischen Highlands. […]

Die Highland Games stammen aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu finden, die dann oft für den König Leibwächter und Boten wurden. Auch Frauen dürfen bei den Highland Games mitmachen. […]

Bei den Highland Games gibt es über 50 verschiedene Sportarten.“

 

 

Wikipedia

Die Highland Games in Schliersee sind sehr bekannt und locken Hunderte von Zuschauern an. Es gibt Disziplinen wie z. B. Baumstammwerfen, Steinstoßen, Gewichthochwurf und Baumstammslalom ‒ um an dieser Stelle nur einige zu nennen.

Das Spektakel beginnt um 10:30 Uhr mit dem Einmarsch der Athleten. Die Spiele selbst fangen um 11:00 Uhr an. Es erwarten Sie Männer und Frauen in Schottenröcken, zum Teil mit aufwendigen Tätowierungen, die ihre Kraft demonstrieren und sich den schweißtreibenden Spielen mit Feuereifer stellen. Die Stimmung ist überbrodelnd, und durch die Hanglage hat man die Möglichkeit, gute Plätze zu ergattern, welche einem eine freie Sicht auf die Athleten ermöglichen.

Auch die Kinder kommen beim abschließenden Seilziehen auf ihre Kosten. Wer außerdem immer schon einen Schottenrock besitzen wollte, hat hier die Möglichkeit, an den Verkaufsständen einen zu erwerben.

Mein Tipp: Lassen Sie sich dieses außergewöhnliche Ereignis auf keinen Fall entgehen! Nehmen Sie sich ggf. ein Sitzpolster mit, sodass Sie flexibler in der Platzwahl sein können. Und genießen Sie die Stimmung, den Spaß, die schottischen Trachten ‒ und feuern Sie unsere Wettkämpfer an!

 

Ein herzliches Dankeschön an Dieter Schnöpf für die wunderschönen Bilder der Wettkämpfe aus den vergangenen Jahren.

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee
Brunnbichl 5
83727 Schliersee-Neuhaus

Einlass am 03.09.2017:                 09:30 Uhr
Einmarsch der Athleten:               10:30 Uhr
Beginn der Highland Games:      11:00 Uhr
Siegerehrung:                                 16:15 Uhr

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Stickl Open Air Concert /Music in the Mountains

This year on the evening 12 August, the mountains rumble with the sound of music. The nor-mally quiet Wirtshaus Cafe Stickl in Neuhaus hosts an Open Air concert showcasing many of our local bands. On the list for this year’s bands were “Vuizlaud”, “V:O:I”, “ Redwine Company” and “Facebarraxxx” and directing all the fun from behind his turntable, DJ Aka the Wolfman.

Lederhosen and biker leathers dance side by side as each band enters the stage. Grandmoth-ers and teenagers party together. It is just a gathering of music lovers. The energy was great and the talent is real.

This event is not your average grill party. The tree-covered biergarten of Stickl quickly fills up with music lovers of all ages. Tickets are available on the night and you will just need to follow the vibrating beats to find the location just behind Wirtshaus Café Stickl.

On the menu for purchase beyond the price of your 7€ entrance fee are coffee, cocktails and plenty of alcohol free options. If grilled meat and bratwurst don’t peak your interest there are al-ternative options like fish sandwiches, spinach ravioli and sticky doughnuts.

Carina Baumann, the boss of the Café, is new to the job starting January 2015. This was her first year organizing the event and I am sure this will not be the last. I highly recommend mark-ing your calendar for next August to start watching Café Stickl’s Facebook page for their 2018 Open Air Concert.

 

https://www.facebook.com/Wirtshaus-Cafe-Stickl-1633775593505650/

https://www.facebook.com/pg/vuizlaud/photos/?tab=album&album_id=1288074701301371

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Paradiesgarten am Schliersee ‒ Seegartl

Idyllisch direkt am Südufer des Schliersees gelegen. Wer Ruhe und Frieden sucht, ist hier genau richtig. Der kleine Garten mit seinen hohen Bäumen und den Tischen auf der Wiese mit Blick auf das Wasser ist wie ein kleines Paradies. Man fühlt sich sofort zu Hause. Es ist ein idealer Rückzugsort abseits des Trubels und doch direkt am See. Es werden Brotzeiten, Eis, Getränke, Kaffee und hausgemachter Kuchen angeboten. Für die kleine Stärkung bei der Seeumrundung oder als Pause für einen ausgiebigen Badetag am Schliersee optimal. Der Blick hinüber zur Insel und über den ganzen Schliersee ist atemberaubend. Der Badestrand ist gleich nebenan.

Das Haus Seegarten betreiben René und Rita Baart schon seit 17 Jahren, der Kiosk „Seegartl“ kam 2008 dazu. Das Haus bietet 14 Ferienwohnungen und Zimmer mit Frühstück. Außerdem sind sie ein Bett & Bike-Betrieb. Hier sind Radler herzlich willkommen! Das Haus Seegarten bietet alles, was das Radlerherz begehrt, und Sie können auch nur für eine Nacht bleiben, falls sie etwa gerade auf dem Bodensee-Königssee-Radweg sind, der direkt vor der Haustür vorbeiführt.

Ein besonderer Tipp von René Baart: Gehen Sie wie einst auf die Reise. Entschleunigen Sie in der immer hektischer werdenden Welt und lassen Sie sich von unseren Haflingern durch die Landschaft kutschieren. Auf Wunsch auch in einer Hochzeitskutsche!

 

Schmankerl im Herbst:
29.10.‒05.11.2017 – Strickurlaub mit Lydia Tebroke.
7 Übernachtungen von Sonntag bis Sonntag mit Frühstück, Nachmittagskaffee und Abendessen, Betreuung und Strickworkshop ca. 6 Stunden pro Tag, Anmeldung und weitere Informationen hier:
http://www.wollig-kreativ.de

Öffnungszeiten vom Kiosk:
je nach Witterung – in der Ferienzeit fast täglich

Haus Seegarten
Fischhauserstr. 4 b
83727 Schliersee
Tel.: 08026/920587

www.haus-seegarten.de

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Steinpilze – direkt vom Berg in die Pfanne. Frischer geht es nicht.

Natürlich macht Schwammerlsuchen im Wald richtig Spaß, aber es ist auch nicht ganz ungefährlich. Nicht jeder Pilz ist essbar. Besteht auch nur ein Zweifel an der Genießbarkeit, sollte ein Pilz auf gar keinen Fall verzehrt werden. Besser man verlässt sich auf echte Profis.

Früchte Jähne in Schliersee bietet im Moment frische Steinpilze von der Huberspitz an.

„Ganz frisch von heute Vormittag“, erzählt mir Sepp Jähne stolz. Frischer geht es nicht. „Manchmal haben wir auch Steinpilze aus dem Spitzingseegebiet, kommt ganz darauf an, wo gerade welche zu finden sind!“ Plätze werden natürlich keine verraten.

Aber mein Freund, Küchenchef und ehemaliger Schlierseer Inselwirt Heiko Baier verrät mir ein besonderes Steinpilzrezept, damit ich sie auch gleich mal probieren kann:

  • 250 g frische Schlierseer Steinpilze von Früchte Jähne
  • 2 Schalotten
  • 2 cl SLYRS
  • Schlagsahne
  • Petersilie
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Die Kuppel der Steinpilze abrubbeln, den Stiel mit einem scharfen Messer abschaben und die erdigen Enden abschneiden.

„Nicht mit Wasser waschen, sonst geht der Geschmack verloren“, erklärt mir Heiko.

Die Steinpilze würfeln und in Butterschmalz anbraten. Die kleingeschnittenen Schalotten glasig dünsten und für den besonderen „Schlierseegeschmack“ das Ganze mit 2 cl SLYRS ablöschen und nach Belieben mit Sahne auffüllen. Frische Petersilie drüberstreuen und mit Semmelknödeln servieren.

Ein Schlierseer Steinpilztraum!

 

Früchte Jähne ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation und seit 34 Jahren im Herzen von Schliersee ansässig. Ein kleiner, netter Laden mit richtig viel Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Freundliche Beratung wird hier ganz großgeschrieben. Optimal auch für die gesunde Verpflegung auf Ihrer nächsten Wanderung.

Früchte Jähne
Rathausstr. 16, Schliersee
Telefon 08026-4106

 

Öffnungszeiten:
Mo.‒Do. 8:00‒12:00 und 14:00‒18:00 Uhr
Fr. 8:00‒18:00 Uhr
Sa. 8:00‒12.30 Uhr

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee

 

 

 

Fischers Fritz fischt frische Fische – Ferienprogramm am Schliersee

In den Sommerferien bietet der Fischereiverein Schliersee jeden Montag von 9:00‑11:00 Uhr am Bootsplatz an der Schlierach Fischen für Kinder an.

Und ich durfte sie dabei begleiten … Kurz vor 9:00 Uhr wartet bereits Hermann Engel zusammen mit Marinus auf die Kinder. Zunächst erläutert Hermann Wissenswertes über die Fischerei, wie z. B. die bayerischen Namen für die Fische, welche Fische es überhaupt im Schliersee gibt und wie man mit ihnen umgehen muss. Der Hecht ist beispielsweise die „Gesundheitspolizei“ im Schliersee und ihm darf außerdem auf keinen Fall ins Maul gegriffen werden. Der Zander ist recht rar und hat scharfe Stacheln, weshalb ihm nie auf die Flosse gefasst werden darf. Der beste Köder für den Aal ist der Wurmköder. Außerdem ist Aalblut giftig und darf nicht in offene Wunden geraten. Der schwerste Karpfen, den einmal ein Fischerkönig gefangen hat, war 16 kg schwer. Jeder Fisch muss einmal im Leben Nachwuchs zeugen können. Und genau deshalb gibt es ein sogenanntes Schonmaß. Ist der Fisch zu klein, darf er wieder in die Fluten zurück. Hermann hat viele Tipps für die kleinen und großen Zuhörer. Ja, auch die großen … denn auch die Eltern sind interessiert und stellen viele Fragen. „Der Fisch ist ein Lebewesen und mit ihm hat man sorgsam umzugehen“, erläutert Hermann und stellt damit den Leitsatz auf.

Und dann geht‘s auch schon los. Marinus und Hermann gehen mit den Kindern und den Angeln zum Steg, von dem aus gefischt wird. Die Kinder bekommen eine Einweisung, wie sie den Köder bzw. Mais am Angelhaken befestigen, wie man mit der Rute umgeht und die Angel auswirft. Es ist spannend und ein Heidenspaß. Dabei kann es schon mal geschehen, dass sich der eine oder andere Haken im Baum verfängt. Und dann ist es tatsächlich passiert: Marinus hat eine Rotfeder gefangen und holt sie mit dem Kescher aus dem Wasser. Die Kinder sind mit Feuereifer dabei und zeigen sich als kleine Talente. Die zwei Stunden sind viel zu schnell vorbei. Auch mir hat es einen Riesenspaß mit den zwölf Kindern und Hermann und Marinus gemacht. Und: Ich habe einiges dazugelernt.

Der Jugendfischereischein kann übrigens ab zehn Jahren bei der Gemeinde beantragt werden. Dann können die kleinen Angler mit einem erfahrenen Fischer angeln.

Mein Ferientipp: Liebe Eltern, bringt eure Kinder zur Veranstaltung „Fischers Fritz fischt frische Fische“. Gönnt euch zwei geruhsame Stunden, die Kinder sind bestens betreut, oder geht’s einfach selbst mit. Es lohnt sich auf jeden Fall ‒ und die Kids sind happy!

 

Location:

Bootsplatz an der Schlierach
83727 Schliersee

(großer Parkplatz, Perfallstraße bis zum Ende und dann links)

Fischereiverein Schliersee
Huberbergstraße 5
83734 Hausham

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“ Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.