Kinder-Skikurse am Spitzingsee

Nicht nur, dass das Skigebiet Spitzingsee eine ausgezeichnete Ski- und Snowboard-destination ist – auch für Kinder gibt es vielfältige Angebote, diese Sportarten von der Pike auf zu erlernen. Alle Schulen bieten die Kurse mit und ohne Ausrüstung an.

Einen Überblick erhalten Sie hier:

Ski- & Snowboard-Schule, Verleih & Service Martina Loch (direkt am 4er-Sessellift der Stümpflingbahn)

Lyraweg 6, 83727 Spitzingsee, Tel. 08026-920908,

info@snowcamp-martina-loch.de, www.snowcamp-martina-loch.de

Kinder-Kurse (ab 3 Kindern, maximal 8 Kinder): Zwergerl-Skikurse ab 3 Jahren und Kinder-Skikurse ab 7 Jahren. Täglich je 3 Stunden Unterricht (Kursbeginn um 9:30 Uhr). Bitte Brotzeit mit Getränk und Ersatzhandschuhe in einem kleinen Rucksack mitgeben. Der Rucksack sollte mit Namen versehen sein! Tellerlift-Kinder brauchen 5 € Liftgeld. Sessellift-Kinder brauchen eine Tageskarte. Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 50 €; Anschlusstag: 35 €.

 

Beni‘s Skischule und Verleih, Spitzingstr. 4, 83727 Schliersee/Spitzingsee,

Tel. 08026-71224, info@skischule-beni.de, www.skischule-beni.de  

In Beni‘s Skischule finden regelmäßig Stunden für Kinder ab 6 bis 16 Jahren und Jugendlichen in den Ferien statt (von 9:30–13:00 Uhr). Die Kinder/Jugendkurse werden nach den Richtlinien des Deutschen Skilehrerverbandes sowie nach Können und Alter individuell zusammengestellt! Skikurs-Preis inkl. Ausrüstung 1 Tag: 58 €; Anschlusstag: 39 €.

 

Skischule Spitzingsee am Kurvenlift, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7662, info@skischule-spitzingsee.de,

http://www.skischule-spitzingsee.de/index.php/kursangebote/ski-alpin-kinder

Die Skischule Spitzingsee am Kurvenlift und der Verleih sind täglich von 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Wie bei den anderen Skischulen sind Uschi und Schorsch Hierl und ihr Team staatlich geprüfte Skilehrer und bieten für Kinder Wochen-, Wochenend- und Ferienkurse an.

Geboten werden: kleine Gruppen, durchschnittlich 6 Kinder, maximal 8 Kinder, Zauberteppich und Seillift, Spaß und Freude beim Lernen, Verleih von Kinderausrüstungen, Teilnahme am Skikurs ab 4 Jahren. Hinweis: Damit Ihr Kind während des Skikurses bei Kräften bleibt, erfolgt zwischendurch eine Brotzeitpause. Bitte geben Sie Ihrem Kind etwas zum Essen und Trinken mit!

 

Ski-, Langlaufski- und Snowboard-Verleih, z. T. auch Schneeschuhverleih, und Skiaufbereitungsservice am Spitzingsee bieten u. a.:

Intersport Berauer, Rathausstr. 17 und Rosskopfweg 1, 83727 Schliersee, Tel: 08026-60690, berauer.schliersee@intersport.de, www.intersport-berauer.de

In der Werkstatt von Intersport Berauer am Spitzingsee können Sie innerhalb weniger Stunden Ihre Skier und Snowboards aufbereiten lassen. Heißwachsen, Kantentuning, Bindungsmontage und eine vollflächige Belagsreparatur sind nur einige Serviceleistungen, die hier angeboten werden.

Ingos Skiverleih Spitzingsee, Seeweg 1, 83727 Schliersee/Spitzingsee, Tel. 08026-7721, info@skiverleih-spitzingsee.de, www.skiverleih-spitzingsee.de

Einen Rundum-Ski-Service bietet Ingos Skiverleih am Spitzingsee. Bringen Sie abends Ihre Skier oder Snowboards vorbei, und am nächsten Morgen stehen diese wieder tipptopp für Sie bereit. Auch werden in der Werkstatt Skibeläge ausgebessert, die Bindungseinstellung überprüft, die Bretter plan geschliffen, entgratet sowie poliert und mit der Seitenkanten-Schleifmaschine oder der Strukturschleifmaschine bearbeitet.

 

Wir wünschen allen Kindern und Enkelkindern, Jugendlichen und Familien, Eltern und Großeltern einen schönen schnee- und erlebnisreichen Winter mit viel Spaß und großartigen Schneeaktivitäten!

 

 

Die Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung von den drei genannten Skischulen zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

 

 

Ursula Höllerl Ursula Höllerl

Mitarbeiterin in der Gäste-Information Schliersee, aufgewachsen in Neuhaus und Miesbach. Mein Motto: “Ein Tag am Berg ist wie eine Woche Urlaub – egal ob im Sommer zum Wandern oder im Winter beim Schneewandern, Skifahren und Rodeln.”

 

 

 

Leonhardifahrt mit Leonhard Markhauser und den Schalkfrauen aus Schliersee

Ich durfte dabei sein, beim Schmücken und Aufzäumen der Pferde, der Fahrt von Schliersee zum St. Leonhards-Kirchlein in Fischhausen und der Pferdeweihe.

Der 6. November ist der Gedenktag des heiligen Leonhard, dem Schutzpatron des landwirtschaftlichen Viehs. Seit Jahrhunderten finden jedes Jahr Anfang November Leonhardiritte oder Leonhardifahrten in Oberbayern und Österreich statt. Die feierliche Prozession beginnt hier bei uns im Ortsmittelpunkt von Schliersee und endet in Fischhausen an der Leonhardikapelle mit einem Gottesdienst und der Pferdesegnung.

Was eine schöne Gemeinsamkeit mit dem bayerischen Bauernheiligen ist: Auch Leonhard Markhauser hat am 6. November Namenstag und nimmt sogar an mehreren Leonhardifahrten in der näheren Umgebung teil.

Angefangen hat alles sehr früh am Sonntagmorgen. Als ich den Bauernhof der Familie Markhauser erreiche, ist es noch dunkel, aber es herrscht bereits geschäftiges Treiben auf dem Hof. Das Schmücken und Aufzäumen hat schon begonnen. Im Stall werden die Pferde noch gestriegelt, und Agnes kümmert sich um das Flechten und Verzieren der Schweife mit Blumensträußchen und Bändern. Das Binden der Blumen und das Schmücken des Tafelwagens sind bereits in den letzten Tagen geschehen. Der Wagen gehört den Schalkfrauen aus Schliersee. 20 Frauen benötigen einen ganzen Tag, um ihn festlich zu verzieren. Der Schalk ist übrigens das traditionelle bayerische Festtagsgwand der verheirateten Frauen und ist wunderschön anzusehen. Überhaupt erinnert der feierliche Umzug an frühere Zeiten und entführt die Zuschauer in die Welt von einst. 47 Wagen und viele Reiter sind daran beteiligt. Ehrfürchtig ziehen sie an der Tribüne vorbei und erhalten die Segnung. Natürlich wird auch gemeinsam gefeiert und das eine oder andere Schnapserl getrunken.

 

 

Lassen Sie sich von den Bildern mitreißen, und vielleicht sind Sie im nächsten Jahr wieder oder sogar zum ersten Mal als Zuschauer mit dabei.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Leonhardifahrt von Schliersee nach Fischhausen – eine der ältesten christlichen Traditionen in Bayern

„Leonhardi is a Wallfahrt zu Ehren vom Heiligen Leonhard. In de meist‘n Fälle werd g‘rittn oder auf Pferdl-Fuhrwerk g‘fahrn. Des hod damit z’doa, dass da Leonhard als Schutzheiliga fia d‘ Viacha verehrt werd. Einglich fia alle bäuerlich g‘nutztn Viacha, aber fia‘d Pferdl besonders.“

 

https://bar.wikipedia.org/wiki/Leonhardi

 

Am 6. November ist der Namenstag des Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Nutztiere. Ihm zu Ehren gibt es auch in Schliersee alljährlich eine Leonhardifahrt. Diese findet dieses Jahr am Sonntag, den 05.11. 2017, statt. Sie beginnt in Schliersee am Bahnhof. Eine Prozession von liebevoll bemalten und geschmückten Truhenwägen mit herausgeputzten Rössern rollt entlang des Seeufers nach Fischhausen zur Leonhardikirche. Dort findet um 10:00 Uhr ein Feldgottesdienst auf der Wiese hinter dem Kircherl statt. Danach werden die Rösser in ihrer Funktion als Last- und Arbeitstiere gesegnet. Musiker, Trachtler und Gebirgsschützen begleiten die Wallfahrt. Wunderschön anzusehen sind die in tagelanger Arbeit fantasievoll geschmückten Wägen. Zum Beispiel fährt die Wallfahrtskirche Birkenstein als Nachbildung mit.

 

Wer die Prozession miterleben möchte, sollte rechtzeitig vor Ort sein, weil die Durchfahrt Schliersee-Fischhausen zwischen 9:00 und 13:00 Uhr gesperrt ist.

 

Mein Tipp: Nutzen Sie die BOB (Bayerische Oberlandbahn), um von Schliersee nach Fischhausen zu fahren. Und lassen Sie sich mitreißen von dieser alten bayerischen Tradition und der Farbenpracht der traditionellen Trachtengewänder sowie den Pferden mit kunstvoll geflochtenen und mit Blumen geschmückten Mähnen. Es fühlt sich an wie ein Eintauchen in eine andere Welt.

 

 

Wallfahrtskirche St. Leonhard

Neuhauser Straße 30

83734 Schliersee-Fischhausen

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Evening-Chill-out im monte mare Schliersee – ein ganz besonders entspannendes Erlebnis

Eigentlich war ich nach einem anstrengenden Arbeitstag und gefühlten 100 gelaufenen Kilometern im altbayerischen Dorf recht müde und wollte nur noch auf meine Couch. Aber ich hatte mich bereits im monte mare angekündigt, um den Evening-Chill-out in der Vitaltherme kennenzulernen. Also hieß es für mich Badezeug packen und wieder raus in den kühlen Herbstabend.

Als ich schließlich das Schwimmbad betrete, empfangen mich eine wohlige Wärme, gedämpftes Licht und sphärische Klänge … Fast unmittelbar stellt sich ein Wohlfühlgefühl bei mir ein, und ich verfalle in den Entspannungsmodus. Im Innenbereich des Schwimmbads stehen unzählige Kerzen, welche gelbes und rotes Licht verströmen. Lichtspiele und eine Diskokugel tauchen die gesamte Umgebung in wechselnde Farben über blaue, rosa und grüne Farbschattierungen. Weiche Lounge-Musik hüllt mich ein und entführt mich in ihre Klangwelten. Sie gefällt mir und auch anderen Badegästen sehr gut, sodass wir nachfragen, ob sie auch als CD erhältlich ist. Das ist leider nicht der Fall, was bedeutet, dass wir schon allein wegen der guten Musik wiederkommen müssen.

Im 25-Meter-Schwimmbecken lassen sich die Badegäste ganz entspannt auf Luftmatratzen und riesigen Schwimmsitzen treiben oder von ihrem Partner durch das Wasser bewegen. Eine riesige Matratze in Form einer Wassermelonenscheibe verschafft mir zwar zunächst Schwierigkeiten beim Besteigen, ist aber unglaublich bequem.

Da ich kaum etwas gegessen habe, nutze ich die Möglichkeit, einen Schlierseer Berg-Burger zu verspeisen und dazu einen „Sex on the Beach“-Cocktail zu trinken. Im Anschluss möchte ich das Außen-Solebecken testen. Wunderbar warmes Salzwasser umschmeichelt mich, und das beleuchtete Becken sorgt für ganz besondere Lichtreflexe. Ich liege in blutrotem Wasser, und über mir kann ich das Sternbild Kassiopeia am schwarzen Nachthimmel erkennen. Die Farbe des Wassers wechselt zu tiefem Blau, und Dampfschaden wabern über der Oberfläche. Und zu guter Letzt finde ich mich in einer grünen Lagune wieder. Das Szenario mutet mystisch an und versetzt einen fast in eine andere Welt …

 

Nach drei Stunden mache ich mich tiefenentspannt und erholt auf den Heimweg – mit dem festen Vorsatz, bald wieder für einen Evening-Chill-out ins monte mare zu kommen.

 

Der Event mit Lounge-Musik findet jeden Samstag von 19:00-24:00 in der Vitaltherme statt. Der Eintritt beträgt pro Person 7,50 Euro.

 

 

monte mare Schliersee in der Vitalwelt

Perfallstraße 4
83727 Schliersee
Tel.: 08026/92090-0
E-Mail: schliersee@monte-mare.de

Internet:

Evening Chill Out

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Feel the Burn & Get Stacking

There is a universal saying, that wood warms a person three times; once when you cut it; once when you stack it; and once when you burn it.

 

This was told to me in my first year in Schliersee by the man delivering my firewood. I think he saw panic in my face the moment I realized I faced days of moving and stacking seven Stere of wood. To give you a little perspective on firewood sizes. A “Stere” is the German measurement of wood. In the US we measure our firewood by “cord” which measures four feet high by four feet wide by eight feet long (4 ft. x 4 ft. x 8 ft.) and has a volume of 128 cubic feet. The German measurement, “Stere” measures 1 cubic meter. That is a heaping pile of winter heat.

 

What is wonderful about wood other than its warming properties, is that wood is sustainable. We made a plan when we decided to rent an old Bavarian farmhouse or “Landhaus” we would install the best Swedish style wood stove and heat the house using wood as much as possible as a way to cut cots.

 

As you wander around Schliersee in autumn you will be keenly aware that it is time to start planning the year’s firewood order. Heavily laden trucks and tractors are on the streets bringing the residents their wood deliveries. Many times you might see small mountains of wood occupying someone’s parking place in front of the home and everyone is busily moving and precisely arranging and stacking their woodpiles.

 

These diligently and impressively exact stores of logs are creatively tucked into any spare covered nook and cranny. Under bench seats, as bench seats and climbing right up into the eaves.These towers of future warmth become architectural features, not just utilitarian lumps of lumber to hide out back. Many are simply works of art which bring not only a warmth to the inside of Schliersee homes but also add a welcoming dimension of home and hearth to the beautiful exteriors of local buildings both modern and historic.

 

 

I hope some of these designs inspire you to get “stacking” and add a bit of Bavarian Schliersee flare to your home this winter season.

 

Here’s some more interesting firewood facts:

 

FIVE BEST BURNING TREE SPECIES

Hickory – 25 to 28 million BTUs/cord – density 37 to 58 lbs./cu.ft.

Oak – 24 to 28 million BTUs/cord – density 37 to 58 lbs./cu.ft.

Black Locust – 27 million BTUs/cord – density 43 lbs./cu.ft.

Beech – 24 to 27 million BTUs/cord – density 32 to 56 lbs./cu.ft.

White Ash – 24 million BTUs/cord – density 43 lbs./cu.ft.

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Lange Nacht der Kirchen – in Schliersee, Hausham, Miesbach und Holzkirchen

Mit einer ökumenischen „Langen Nacht der Kirchen“ feiern vier evangelische und katholische Gemeinden  aus dem Landkreis gemeinsam am Vorabend zum Reformationsfest und gestalten einen ganz besonderen Event. Es werden ökumenische Gottesdienste abgehalten, es wird zusammen getanzt, gesungen, gelacht, gebastelt, inne-gehalten – und der Abendsegen darf natürlich auch nicht fehlen.

In Schliersee findet z.B. am 30.10.2017 zwischen 22:00 und 22:45 in der Christuskirche eine Schreibwerkstatt statt. Papier, Stifte, Siegel, Kuverts, Briefmarken und Postkästen werden zur Verfügung gestellt. Eine sehr schöne Idee, finde ich – sich die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken, wem man gerne einmal schreiben würde, um ihm zu danken, sich für etwas zu entschuldigen oder ganz einfach mal ein paar liebe Worte an ihn zu richten und wieder von sich „hören“ zu lassen. Mir fallen spontan zwei Freunde ein, die ich sehr gerne mit einem Brief beglücken würde. Warum also nicht die späte Stunde in der ruhigen Christuskirche dafür nutzen …

Hier kann man um 19:00 Uhr außerdem am Eröffnungsgottesdienst teilnehmen.

Und natürlich geht es auch um Luther – in einer mit Musik unterlegten Lesung von Jovita Dermota, einer Schauspielerin in München und Wien.

Die romantische Weinbergkapelle wird zu einem „Raum der Stille“ mit Sitzen in der Stille und eigenen Gedanken, die kommen und gehen, sowie dem Hören von Texten, Körperübungen und meditativer Musik.

In der St. Sixtus Kirche gibt es Nachtkirchenführungen von unserem wunderbaren Karl Wiedemann, der sämtliche Geschichten in und um Schliersee herum kennt und einem auf einfühlsame Art die Hintergründe dieser einmalig schönen Kirche nahe bringt.

Außerdem hat man die Möglichkeit an der Mathis-Orgel gespielten Werken von Debussy, Kirchenliedern und gregorianischer Musik zu lauschen, gespielt von Frau Victoria Rothholz. Das Nachtgebet mit Tauferinnerung bildet um 23:00 Uhr den Abschluss der Langen Nacht der Kirchen in Schliersee.

Natürlich wird auch für die Kinder gesorgt. Am Pfarranger gibt es in der Jurte mit den Pfadis ein Programm mit Lagerfeuer, Suppe und Stockbrot.

 

Aber auch in den Nachbarorten Hausham, Miesbach und Holzkirchen finden diverse abwechslungsreiche Veranstaltungen statt. Insgesamt sind zwölf Kirchen an dem Event beteiligt. Programme zur „Langen Nacht der Kirchen“ liegen in den verschiedenen Kirchen, aber auch an anderen öffentlichen Stellen aus. Im Internet finden Sie das Programm unter:

http://www.neuhaus-schliersee-evangelisch.de/sites/www.neuhaus-schliersee-evangelisch.de/files/bilder/Veranstaltungen/LangeNacht-programmheft_14.pdf.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Schliersee…So Much More Than Cows

After several years of obsessively photographing the various local Almabtriebs, this year I was sent a very kind invitation to come and experience another lovely local farming event. The Schafprämierung, in english we would call it a sheep “Best in Show” which, also included goats. This event is held each year in Tegernsee at Kohlhauf-Hof.

Sadly, after many years of great weather, this year the event received a complete soaking due to the remnants of hurricane Maria. Though the weather dampened everything, animal and people alike, it didn’t dampen the enthusiasm of the farmers and young breeders.

Despite the weather, the atmosphere was a festive one. Of course there was a small local traditional band playing and the air was fragrant with hot homemade stews, sausages and lamb steaks. Never to be forgotten at any German gathering, an entire table of delicious homemade cakes. Local vendors set up booths and sold various hand made products like  cattle bells and sheep’s wool items.  An amazing weaver from Miesbach brought her traditional Bavarian style loom carpets while women carded and spun wool. For the children a class was offered on felting wool and they really enjoyed.

Representing Schliersee was Franz Leitner (junior). His families beautiful farm, Kirchbergerhof is located in the  Fischhausen part of Schliersee. Franz was showing his magnificent Alpine Steinschaff. Through this event I learned In 2009 the Alpines Steinschaf was named “endangered livestock breed of the year” so its cultivation and care are very important to the breeds survival. It was great to be there in support of a fellow Schlierseer.

What stole my heart were the happy faces of the young breeders, Jungzuchter, who were showing their sheep for the first time. Watching the connection of these young children and their much loved and trusting sheep was precious. The joy of the parents and grandparents who could share their passion for animal husbandry was written all over their faces. These traditions of local farming if not taught and shared might one day might sadly die out. Sharing and teaching them to the younger generations helps to keep the traditions alive. Their joy just fills you with pride for this beautiful alpine land and its people.

I am sure there were technical aspects of a Schafprämierung which were very important for the health of these local breeds but for me it was the joy of community that I most took away from the day. The excitement of seeing the results of the years hard work, breeding and caring for these sweet faced creatures. The sheep were definitely the stars and their personalities shined through. Many of the sheep tried nibbling on the serious judges aprons causing them to break from their important stoic roles into warm laughter.

 

 

The judges took great care to check each animal thoroughly for particular signs of good breeding. The health and care given to every animal was judged accordingly to a strict standard.

 

Unfortunately, although I was properly attired for the weather, myself and my camera encased in gore-tex for protection I ended up getting soaked to the skin which sadly brought and end to my visit.

 

 

For more information on Schafprämierung and events:
http://www.alpinetgheep.com/news-bayern.html

To learn how you can stay at the beautiful Kirchbergerhof farm:

http://www.kirchbergerhof.info/frame-index.html

 

 

Laura Boston-Thek Laura Boston-Thek

American artist, photographer and professional wanderer who, after 20 years of roaming, put down roots in a 100 year old Bavarian farmhouse and fell in love with the Alpine village and its residents (both 2-legged and 4-legged).

 

 

 

Goldener Herbst am Schliersee

Die Bäume haben sich verfärbt und tauchen die Wälder rund um den Schliersee in leuchtende Farben. Wie mit dem Pinsel gemalt, bedecken rote, gelbe und orange Blätter die Wiesen und Wege. Bei jedem Schritt raschelt und knistert es. Die Sonne spitzt durch die Bäume und hinterlässt einen zarten Schimmer in der Luft. Es herbstelt bei uns im Bayerischen Oberland …

In den letzten Tagen ist es noch einmal richtig warm geworden. Kein Lüftchen weht, und der See hat sich in einen großen Spiegel verwandelt. Er gibt die Farbenpracht rundherum spiegelverkehrt wieder, und wüsste man es nicht besser, könnte man fast nicht unterscheiden, was goldene Wirklichkeit und was nur ein Spiegelbild ist. Eingehüllt in kräftige, fröhliche Farben, macht die Seele Luftsprünge.

 

Mein Tipp:

Gönnen Sie sich ein Bad im herbstlichen Meer der strahlenden, goldenen Farben. Fahren Sie raus an den Schliersee und genießen Sie auf den Wanderwegen rundherum einen farbenfreudigen Spaziergang vorbei an den Kühen, die auf den tiefer liegenden Weiden grasen und deren Glockenbimmeln die Luft erfüllt.

Setzen Sie sich in eines unserer wunderschönen Ca­fés und kosten Sie einen selbstgebackenen Kuchen oder einen knusprigen Kaiserschmarrn mit gerösteten Mandeln und Apfelmus.

Drehen Sie mit dem Boot eine gemütliche Runde auf dem spiegelnden See.

Lassen Sie einfach Ihre Seele baumeln in unserem goldenen Herbst und tanken Sie Kraft für den kommenden Winter, welcher wieder einen ganz eigenen Zauber innehaben wird.

 

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Kinderkulturherbst – Historische Kinderspiele im Markus Wasmeier Freilichtmuseum

„Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.“

Henrik Ibsen (1828-1906, norwegischer Dramatiker, Quelle: „Klein Eyolf“, 1894)

 

Am 22. Oktober 2017 finden sie wieder statt: die historischen Kinderspiele wie zu Großmutters Zeiten. Im Rahmen des Schlierseer Kulturherbstes veranstaltet Markus Wasmeier in seinem altbayerischen Museumsdorf Spiele für Kinder wie vor 100 Jahren. Weit ab vom Computerzeitalter ist die Zeit in dem ursprünglichen Bauerhofdorf stehen geblieben. Damals mussten sich die Kinder mit den Dingen beschäftigen, die das Landleben hergab. Dabei haben sie viel Fantasie und Einfallsreichtum entwickelt.

Auch heute noch kann man oft sehen, dass Kinder ihre helle Freude daran haben mit einfachen Dingen ihre eigene „Spielewelt“ zu erschaffen.

Im Markus Wasmeier Freilichtmuseum kann am kommenden Sonntag geschussert, geangelt, gekegelt, mit Bällen geworfen, gesprungen, vor Freude und Ausgelassenheit getanzt und vieles mehr gemacht werden. Außerdem ist Kasperls Spuikastl mit lustigen Theaterstücken zu Gast und entführt Kinder und jung gebliebene Erwachsene in Kasperls verrückte, aufregende Welt.

Mein Tipp: Zieht Euch etwas Bequemes an und genießt einen spielereichen Tag im altbayerischen Dorf. Außer für eine riesige Familiengaudi wird hier selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.

 

Herzlichen Dank an Dieter Schnöpf für viele schöne Bilder vom letzten Jahr!

 

Markus Wasmeier Freilichtmuseum

Am Brunnbichl 5

837277 Schliersee-Neuhaus

Sonntag, den 22.10.2017 von 10:00-17:00 Uhr

→ Kinderkulturherbst

 

 

Ulrike Mc Carthy Ulrike Mc Carthy

Geborene Münchnerin und seit vielen Jahren begeisterte „Wahl-Schlierseerin“
Personaldiagnostikerin, Trainerin, Seminarleiterin, Hypno- und Gesprächstherapeutin, Hofbetreuerin im altbayerischen Dorf und vor allem Hobby-Fotografin.

 

 

 

Schlierseer Apfelsaft – Apfelsaftpressen mit Schlierseer Kindern

22 Kinder der Nachmittagsbetreuung der Grund- und Mittelschule Schliersee wurden vergangene Woche vom Rathaus eingeladen, die Äpfel des Schlierseer Dorfangers zu pflücken und dann zusammen zur Presse nach Gotzing zu fahren, um zu sehen, wie aus dem Apfel letztendlich Apfelsaft wird. Reiner Pertl (Gemeindegärtner und Schlierseer Baumwart) erklärte den Kindern, dass diese Äpfel, auch wenn sie anders aussehen als im Supermarkt, genauso gut oder sogar besser schmecken. Sofort wurde fleißig probiert, geschmatzt und gekaut. Jürgen Höltschl (stellvertretender Vorsitzender des Gartenbauvereins Schliersee) kletterte mit der Leiter auf den Baum und schüttelte kräftig. Mit lautem Getöse und gleichzeitigem aufgeregten Kindergeschrei fielen die Äpfel vom Baum. Jetzt ging es ans Aufsammeln. Fleißig suchten die Kinder die Äpfel im Gras. Da Reiner darauf hingewiesen hatte, dass keine faulen Äpfel in den Korb dürften, damit der Saft auch gut schmecke, wurden diese genau begutachtet. Als alle Äpfel aufgesammelt waren, gab es für jedes Kind als Belohnung eine Birne – vom einzigen Birnbaum auf dem Dorfanger. Dann setzten sich die Kinder zu den Obstkisten. Reiner wollte nun wissen, ob die Kinder ein Gefühl dafür haben, wie viele Äpfel wie viel Saft ergeben. „Wie viel Saft wird denn nun aus unseren gesammelten Äpfeln?“, fragte er in die Runde. Die Schätzungen lagen bei 20 bis 130 Litern. Mit dem Bus ging es zur Saftpresse in Gotzing. Sepp Killy erklärte den Kindern die Obstpresse. Zuerst wollte keines der Kinder die „braune Brühe“ (= naturtrüber Apfelsaft) probieren. Als die erste Scheu überwunden war, konnte man sie kaum mehr bremsen, diesen frischen, süßen und leckeren Schlierseer Apfelsaft zu genießen. Insgesamt waren es am Ende 75 Liter Saft für die Schule und die Schlierseer Landküche.

Ein toller Ausflug für alle.

Die Äpfel, aus dem der Schlierseer Apfelsaft gepresst wurde, hingen an Bäumen im Schlierseer Dorfanger.

Aber was ist ein Dorfanger? Das ist ein meist grasbewachsener Dorfplatz für alle Bewohner der Gemeinde. In Schliersee ist das die Pfarrwiese neben der Sixtus-Kirche, wo schon vor etwa 30 Jahren die ersten Obstbäume gepflanzt wurden. Letztes Jahr kamen acht neue Apfelbäume hinzu, ausgesucht wurde die jahrhundertealte Sorte Goldparmäne. Seit diesem Frühjahr gibt es dort auch ein Beet mit Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Erdbeeren, Kopfsalat und Kräutern. Ergänzt wurde das Beet durch Ringelblumen, Lupinien und Rosen, wie es in einem alten Bauerngarten üblich ist. Genutzt wird dieses Beet von der Schlierseer Landküche (www.magazin.schliersee.de/schlierseer-landkueche/). Frischer und regionaler geht es nicht – direkt vom Beet auf den Tisch. Gepflegt wird dieser Bauerngarten liebevoll von Marille Neu.

Sie haben selber Obstbäume im Garten?

Beim Gartenbauverein Schliersee gibt es immer wieder Baumschnittkurse. Hier können Sie die Schnittkunst der vergangenen Generationen lernen, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Gartenbauverein Schliersee

www.gartenbauverein-schliersee.de

 

 

Und wenn Sie dann im Herbst auch Saft pressen wollen – der Kreisverband für Obst- und Gartenbau Miesbach betreibt in Gotzing eine Obstpressanlage. Sie ist im alten Feuerwehrhaus untergebracht (Safthäusl). Dort können die selbst mitgebrachten Äpfel und Birnen entsaftet werden. So bekommen Sie garantiert den Saft aus Ihrem eigenen Obst mit nach Hause. Auf Wunsch wird der Saft erhitzt und in Tetrapack abgefüllt. Anmeldung bei Sepp Killy (0174/52 83 890).

 

 

Judith Weber Judith Weber

Redakteurin/freie Mitarbeiterin bei “Das Gelbe Blatt Miesbach”, Webdesign und Fotografie – Freude an neuen Blickwinkeln mithilfe eines Quadrokopters. Reiselustig und heimatverliebt. Lieblingsplatzerl: Insel Wörth im Schliersee